Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses JPost-Artikels.

 

Vizepremier Moshe Ya’alon sagte am Dienstag, dass “wer immer die iranische Drohung als eine ernste Drohung betrachtet, würde vermutlich verschiedene Schritte unternehmen, was dies (’Flame’) mit einschließen würde, um ihnen zu schaden.” 

 

 

Die Kommentare könnten so ausgelegt werden, als deuteten sie an, dass Israel hinter dem ‘Flame’ Virus steht, der neuesten Software, die iranische Computer angreift.

 

Im Verlauf des Interviews mit dem Armee Radio sagte Ya’alon weiterhin, dass “Israel darin gesegnet ist, eine Nation zu sein, die überragende Technologie besitzt. Die Errungenschaften, die wir haben, eröffnen uns alle Arten von Möglichkeiten.”

 

Deutete Ya’alon damit wiederum an, dass Jerusalem hinter dem Internetangriff steht?

 

Der Virus, der ‘Flame’ genannt wird, verwandelt jeden infizierten Computer unweigerlich in einen wirksamen Spion. Er kann PC Mikrophone einschalten, um Gespräche, die neben dem Computer stattfinden, aufzunehmen, Bildschirmfotos anfertigen, zeitgleich Instant-Messaging Gespräche aufzeichnen, Daten zusammenstellen und per Fernbedienung Einstellungen auf dem Computer abändern.´

 

Sicherheitsexperten des russischen Kaspersky Labors, die die Entdeckung von ‘Flame’ am Montag bekannt gaben, sagten, die dichteste Konzentration finde sich auf iranischen Computern. Außerdem sei ‘Flame’ an anderen nahöstlichen Orten zu finden, einschließlich Israel, der West Bank, Syrien und Sudan. (Arutz Sheva berichtet gestern, 29.5.2012, dass von ‘Flame‘ mindestens 600 bestimmte Computersysteme im Iran, Syrien, Libanon, Ägypten, Sudan, Saudi Arabien und der Palästinensischen Autonomie betroffen sind. http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156309).

 

Der Virus sei seit fünf Jahren als Bestandteil einer ausgeklügelten Kampagne der Cyber-Kriegsführung aktiv, sagten Experten. Es handle sich um die vielfältigste schwierigste Schadenssoftware, die bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt entdeckt worden sei, meinte Roel Schouwenberg, ein hochrangiger Sicherheitsforscher beim Kaspersky Lab, der hinzufügte, dass er nicht wisse, wer Flame entwickelt habe.

 

Wenn die Analyse korrekt ist, dann wäre Flame die dritte größere Cyberwaffe in Folge gegen den Iran, nach dem Stuxnet Virus, der Irans nukleares Programm 2010 angegriffen hat und nach dessen Daten erforschenden Verwandten Duqu.

 

Eine Reihe israelischer Computerexperten sind der Ansicht, dass die Vielfältigkeit des jüngsten ‘Flame’ Virus Kennzeichen eines Programms hat, das von einem Staat entwickelt wurde.

 

Nun, da Einzelheiten zu ‘Flame’ durch die Medien gingen, studierten Internet Sicherheitsexperten in Israel die Berichte, und meinten unter Bedingung der Anonymität, dass der Virus ihrer Ansicht nach nicht von einer kleinen Gruppe Hacker verursacht worden war.

 

Ein Experte sagte: “Dies sind nicht ein paar Computerhacker, die in einem Keller sitzen. Dies ist ein großes organisiertes System. Gut möglich, dass Jahre investiert wurden, um dies zu schaffen.”

 

Ein weiterer Experte sagte, dass ein Virus auf diesem hohen Entwicklungsstand große Fähigkeiten und Wissen über die Entwicklung von Codes erfordere; er merkte an, dass “dieses nur Staaten zur Verfügung steht. Und dies gelte ganz abgesehen von möglichen Motiven für die Entwicklung eines solchen Programms.”

 



15 Comments to “Ya’alon deutet israelische Rolle bei [dem gerade entdeckten Virus] ‘Flame’ an”

  1. Rainer Lang says:

    die Kommentare könnten dadurch zustande kommen, weil der Gabi Ashkenazi damals über Stuxnet as ‘an operational success’ erzählt hat.

  2. Julia says:

    Hat mit dem Thema nicht zu tun, aber ich möchte die Israelis informieren:
    “Israel allein reicht nicht” http://www.20min.ch/finance/news/story/29284908
    Die Migros gibt sich politisch: Ab 2013 müssen Waren, die aus den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten stammen, auch als solche deklariert werden.
    Ich frage mich, warum nicht gleich ein Schild mit “Kauft nichts von Juden!”? Zu dem Thema werde ich einen Artikel in meinem Blog schreiben und mich auch an die Sprecherin von Migros mit dieser Frage wenden. Unglaublich.

  3. jerry1800 says:

    Rav Samson Raphael Hirsch zt”l notes in his perush to Tehillim 19:11, “The teachings and Laws of God given us at Mount Sinai, and their recognition and observance, are the only values that are truly desirable.” Correspondingly, Rav Hirsch writes in Horeb regarding Chilul HaShem that “Israel is the bearer of the Most Holy and that the Divine Name is profaned whenever or wherever in Israel the Most Holy is not held sacred or is not respected as the Most High to which everything must be subordinated…”

    Oren’s statements are a clear falsification of those holy values.

    But being a prominent official in a self-described Jewish State multiplies the Chilul HaShem, with the general public construing Oren’s advocacy as an authentic expression of Jewish values.

    Inverting Israel’s duty to be an Or L’Goyim, a Light Unto the Nations, Oren has encouraged defiance of the Almighty and attached Israel’s name to a grievous sin.

    In the latter regard, Rabbi Dr. Aaron Rakeffet of the Yeshiva University Gruss Kollel in Yerushalayim recently stated vis-à-vis Barack Obama’s declaration of support for homosexual marriage:

    “This is planting the seeds for the destruction of humanity in my humble opinion. Toeva, abomination…Look up the midrashim. Look up the Gemara in Sanhedrin. Look up why there was a Mabul, why the world was destroyed. It’s very frightening…What is religion all about? Are we Jews or aren’t we Jews?”

    http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/11728#.T8ioOjzgyfk

  4. Rainer Lang says:

    Liebe Julia, freut mich, das du dich bei uns auch mal wieder blicken lässt.

    Zum Thema: Die Europäer, welche Tomaten aus den von Israel “besetzten” “palästinensischen” Gebieten verschmähen, sitzen auf Stühlen gefertigt von KZ Slaven des chinesische Laogai und bedienen die ebenda gefertigten Computer und wenn man sie darauf aufmerksam macht, faseln sie etwas vom “kalten Krieger” und “Zionisten”.

  5. Julia says:

    Lieber Rainer,
    Es ist nicht so, dass ich da nicht mehr schaue, ganz im Gegenteil. Aber ich habe seit kurzem auch einen Blog.

    Nun, ich habe vorgestern die Sprecherin von Migros angerufen und ich habe ihr gesagt, dass ich sehr diese Entscheidung, die offensichtlich von ganz oben kommt, und ich erwarte, dass auch die chinesische und spanische Ware so bezeichnet werden: “hergestellt in den von China besetztem Tibet” oder “hergestellt in der von Spanien besetzten West Sahara”. Dabei klärte sie mich auf, dass dies nur Israel betrifft. “A ja? Warum nicht gleich ein Schild stellen: ‘kauft nicht bei den Israelis’, so was hatten wir doch schon mal?” habe ich sie gefragt. Dann begann sie zu stottern. “Aaaa… aaa…” “Ja, aaaa… aaaa…” habe ich ihr gesagt und das Wort geschnitten. “Seit geraumer Zeit betreibt man eifrig Israel-Bashing und wir wissen auch warum, aber muss man das auch noch einführen? Als Christin schäme ich mich für solche Entscheidungen. Wenn Israel aufgezwungen ist, die Ware “zwecks Transparenz” eine Deklaration zu machen, dann muss man korrekterweise aber von allen abverlangt, sonst fällt auf und erinnert an die Nazizeit. Ausserdem, wäre es gut, sich mal mit der Geschichte des Landes zu befassen, um genau zu erfahren, “weshalb” diese Gebiete besetzt wurden. Nach dem 6-Tage Krieg haben doch die Schweizer auf der Strasse gejubelt, als die Israelis ihre Feinde besiegt haben, die sie von allen Seiten überfallen haben, und jetzt das. Wenn die israelische Ware boykottiert wird, werden die Palästinenser, die auf den Feldern arbeiten, halt arbeitslos, weil man sie nicht mehr braucht. Damit bestraffen sie nicht die Israelis, sondern eben die Palästinenser. Denken sie mal nach.” Ich habe ihr noch einiges gesagt, damit sie Bescheid weißt und ins Internret nachschauen kann, wie “unwürdig” sie Palästinenser leben, mit Swimmingpool, Luxusrestaurante und mit Waren prallgefüllten Regalen der Einkaufzentren. Selbst Luxus-Autos fehlen dort nicht und auch das Rote Kreuz hat in seinem Bericht bestätigt, dass dort alles andere, als “unwürdige Verhältnisse und Hungersnot” herrschen.

    Sie versprach das, was ich ihr gesagt habe bei der nächsten Sitzung zur Sprache zu bringen. Angeblich hätte Gross Britanien das schon längst eingeführt, wie diese Dame mir sagte.

    Aber hier scheint kein Thema zu sein, vielleicht, weil dies nicht so interessant für die Israelis ist…

  6. Rainer Lang says:

    Julia, das hast du wirklich gut gemacht!

    Und mutig. So muss man es ja heutzutage angesichts des zunehmenden Antisemitismus leider schon wieder bezeichnen, wenn sich ein Christ für Israel einsetzt oder ein Jude sich als solcher erkenntlich macht.

    Nichtsdestotrotz muss man mutig sein und wie du gegen den antiisraelische Frevel des Migros ankämpfen.

    Ps. Hat dein Blog auch eine URL?

  7. A.mOr says:

    Julia, auch ich finde Deinen Anruf bei ‘migros’, Dein Engagement dahingehend hochanständig.
    Ich bin traurig, daß wir wegen einer anderen Angelegenheit keinen versöhnlichen Weg finden konnten. Nichtsdestotrotz meine besten Wünsche, viel Erfolg mit Deinem blog und bleib gesund!

  8. jerry1800 says:

    Drei U-Boote hat eine deutsche Werft für Israel gebaut, drei weitere sollen folgen. Nach SPIEGEL-Informationen stattet Jerusalem die U-Boote aus Kiel mit nuklear bestückten Marschflugkörpern aus. Die Bundesregierung hatte bislang erklärt, sie wisse nichts von der atomaren Bewaffnung.

    Die Bundesrepublik hilft Israel beim Ausbau seiner Atomwaffenstreitkräfte. Das haben Recherchen des SPIEGEL ergeben. Danach stattet Jerusalem U-Boote, die in Kiel gebaut und weitgehend von Berlin bezahlt wurden, mit nuklear bestückten Marschflugkörpern aus. Der Abschuss erfolgt mit Hilfe eine bislang geheimen hydraulischen Ausstoßsystems. “Die Deutschen können stolz darauf sein, die Existenz des States Israel für viele Jahre gesichert zu haben”, sagt der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak gegenüber dem SPIEGEL.

    Bislang zieht sich die Bundesregierung darauf zurück, dass sie nichts von einer atomaren Bewaffnung der Schiffe wisse. Ehemalige hochrangige Beamte aus dem Verteidigungsministerium wie der einstige Staatssekretär Lothar Rühl oder der Ex-Chef des Planungsstabes Hans Rühle haben jedoch gegenüber dem SPIEGEL erklärt, sie seien schon immer davon ausgegangen, dass Israel auf den U-Booten Nuklearwaffen stationieren werde. Rühl hat darüber auch mit Militärs in Tel Aviv gesprochen.
    Israel äußert sich offiziell nicht zu seinem Nuklearwaffenprogramm. Aus Akten des Auswärtigen Amtes geht allerdings hervor, dass die Bundesregierung seit 1961 darüber informiert ist. Nachweislich sprach zuletzt 1977 der damalige Kanzler Helmut Schmidt mit dem seinerzeitigen israelischen Außenminister Mosche Dajan über das Thema.

    Die U-Boote werden von der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebaut. Drei sind bereits geliefert, drei weitere werden bis 2017 übergeben. Zudem erwägt Israel, in Deutschland noch drei weitere U-Boote zu bestellen.

    Erst kürzlich hat die Bundesregierung den Vertrag über die Lieferung des sechsten Bootes unterzeichnet. Nach SPIEGEL-Informationen ist Kanzlerin Angela Merkel den Israelis weit entgegengekommen: Berlin übernimmt nicht nur mit 135 Millionen Euro ein Drittel der Kosten, sondern stundet auch den israelischen Anteil bis 2015.

    Dabei hatte Merkel die Lieferung des sechsten U-Boots mit verschiedenen Wünschen verbunden: Jerusalem sollte seine expansive Siedlungspolitik stoppen oder die Fertigstellung eines Klärwerks im Gaza-Streifen erlauben, das auch mit deutschen Geldern finanziert wird. Nichts davon hat Netanjahu bislang erfüllt.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israelische-atomwaffen-auf-u-booten-aus-deutschland-a-836645.html

  9. Julia says:

    Lieber Rainer und A.mOr
    mein Blog ist http://scharfsinnblog.wordpress.com/
    Momentan ist nur ein Artikel über Mely Kiyak drauf. Ich werde auch über diese Angelegenheit mit Migros schreiben, aber so dass ich nicht anecke, versteht ihr. Noch habe ich einen Blog in Rumänisch, was natürlich für euch wegen der Sprache uninterressant ist. Ein 30-Jähriger Rumäne hat so lange auf mich gehackt, einen Blog zu eröffnen, weil ich in einem von ihm etwas geschrieben habe (über die Ortschaft in der ich aufgewachsen bin)und dann auch noch die lokale Zeitschrift mich um Erlaubnis gebeten hat, es zu publizieren und ist es auch erschienen. Dabei kamm mir die Idee, ich könnte einen auch in Deutsch machen. Einen Artikel einer 86 jährigen Dame, die die schrekliche Zeit des 2. WK erlebt hat möchte ich noch übersetzen und in meinem Blog bringen. Sie ist Armenin und hat sehr gute freundschaftliche Beziehungen mit den dortigen jüdischen Gemeindemitliedern. Ich habe auch Fotos von dem jungen Mann (auch “Christ”)erhalten, “für die Juden hier”, aber die werden kaum daran interessiert sein, die halten sich für was Besseres als die im Osten. Daher werde ich diese Foti auf meine Webseite publizieren.

    Nun ich habe schon oft genug geschrieben, so bin ich erzogen worden und ich bin nicht verlegen Repliken zu geben, nur wenn es um gewisse auf Yael Blog sind, die pöbeln, auf dem Niveau kommuniziere ich nicht.

    Gestern habe ich die Geschichte mit Migros meinem jungen email-Freund erzählt und er hat mir gratuliert und mich gefragt, warum die Juden schweigen? Was sollen sie schon sagen, wenn der Bundesrat dies als “ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet” hat und ein bekannter Antisemit, ein CH-Politiker als Ratgeber bei UNO Kommision für Menschenrechte in Genf ist und “für dessen Auswahl sich der Bundesrat sehr gefreut hat”.

  10. mike hammer says:

    jerry1800
    aus unbekannten quellen, die glaubhaft versicherten nicht zu lügen, mutmaßt der SPIEGELverkehrt das israel die MARSCHFLUG/RAKETEN atomar und nicht konventionell ausstattet.
    des weiteren ist zwar aller welt bekannt das vom
    dolfin abgefeuerte raketen konventionelle und
    ABC waffen verschossen werden können NUR für den
    SPIEGELverkehrt ist das etwas neues und so bastelt man sich die welt wie sie dem judenhasser gefällt!
    mit irgendwas müssen die antijüdischen gefühle
    des otto normal lesers zwangsernährt werden, sonst
    streicht abdulla-öhlscheich die petrodollar zuwendungen und verkauft seine aktien!

  11. jerry1800 says:

    für ein existenzbedrohtes Land wie Israel ist es unerläßlich über Nuclearwaffen zu vefügen, welche auch in U Booten eingebaut werden

    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht

    Spiegel, Shmiegel oder sonstwas

  12. Rainer Lang says:

    Liebe Julia, schon abonniert. Du siehst, ich bin einer der schnellen Truppe, trotz altersmässig bedingter Verkalktheit., ;-)

    Schau, der David hat bereits reagiert: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schweizer_wehrt_euch_kauft_beim_juden/

    @Uli, na wäre das nicht eine Erwähnung wert?!

  13. Nachamu says:

    Es ist wirklich spannend das mit zu verfolgen. Die meißten “Spionage-Programme” werden allerdings nicht gegen Staaten verwendet, sondern gegen Firmen. Und anscheinend stammen die meißten aus China und Rußland.

    Mir ist jedes Mittel recht, um die Mollahs und ihre atomare Obsession zu stoppen.

  14. jerry1800 says:

    Exactly 70 years ago – on February 24, 1942 – 19-year-old David Stoliar terrifyingly clung to bobbing debris in the Black Sea. At first he heard screams in the frigid waters but the voices died down. It eventually emerged that Stoliar was the sole survivor of the Struma, an un-seaworthy vessel chuck-full of frantic Jewish refugees.

    World War II was already in fever pitch. Against the enormity of the then-unfolding Holocaust, the loss at sea of 768 Jewish lives (103 of them babies and children) was at most blithely overlooked as a marginal annotation.

    Moreover, although these Jews fled the Nazis, in the pedantic literal sense they weren’t executed by Third Reich henchmen.

    This atrocity was the coldblooded handiwork of Great Britain (committed while it combated the Germans but remarkably without compassion for their Jewish victims), supposedly neutral Turkey (whose so-called nonalignment didn’t extend to outcast Jewish refugees), by the Arabs (who were openly and unreservedly Nazism’s avid collaborators and who pressured London into denying endangered Jews asylum in the Jewish homeland) and, finally, by the Russians (who targeted the immobilized sardine can that carried Jews to whom nobody would allow a toehold on terra firma).

    The entire world seemed united in signaling Jews how utterly unwanted they were anywhere.

    Such apathy-cum-enmity hasn’t disappeared. Only its form and context had mutated but the essence is still ultra-relevant to the Jewish state. We’re still threatened with annihilation. Nonetheless, unmistakable harangues from Tehran notwithstanding, the international community worries about an Israeli preemptive strike – not a genocidal strike against Israel.

    To put it plainly, our fate today interests other nations just about as much as the fate of the Struma’s Jews did back then, which (to resort to understatement) was hardly much.

    Today’s disingenuous post-Holocaust lip-service is invariably accompanied by hand-wringing about lack of foreknowledge of Germany’s fiendish plot to systematically exterminate the defenseless Jewish people (unmistakable harangues from Berlin notwithstanding).

    What sets the Struma apart and imbues it with extraordinary significance is that from December 16, 1941, until the afternoon of February 23, 1942, its ordeal was played out before the entire watching but unfeeling world. No country could deny awareness of the impending calamity and yet all countries let it happen in full view.

    The Struma, then a 115-year-old Danube cattle barge, was a pitiful peanut-shell of a boat packed with nearly 800 refugees from Romania. Bound for the Land of Israel, they desperately fled Hitler’s hell and the horrors of Bucharest’s fascist regime. Pogroms and ghastly atrocities had already sullied cities like Iasi, where thousands of Jews were assembled in the market square and mowed down with machine guns. Venerable old rabbis and Jewish community leaders were impaled on meat hooks in town centers.

    The Struma wasn’t struck suddenly. It was slowly tortured, accentuating with demonic deliberation how disposable Jews were, just when genocide’s monstrous machinery was switched into high gear. This 75-day shipboard melodrama underscored the total helplessness and humiliation of Jews without power.

    Struma passengers gathered in the Romanian port of Constanza on December 8, 1941. For four days, Romanian customs officials “examined” their belongings. In fact, they pilfered all they saw – clothing, underwear, jewelry and most important, food. The immigrants left on the perilous journey bereft of provisions and medications. But the Struma did carry 30 doctors, 10 engineers and 15 lawyers.

    On December 12, the rickety vessel chugged out to sea. After four hair-raising days (instead of the routine 14 hours) the Struma unsteadily dragged itself into Istanbul Harbor. It couldn’t continue. Its makeshift motor had sputtered its last. There was no fuel, food or water.

    Several passengers held valid entry visas into pre-independent Israel. All others were “illegals.” The hope, though, was that once in Turkey, they’d all be allowed to proceed to their destination. After all, with Europe in the throes of war, thousands of Jewish immigration certificates (British Mandate permits) remained unutilized.

    But the British authorities refused unequivocally. The Arabs raged and rallied against giving haven to Jewish refugees. Eager to appease pro- Nazi Arab opinion, Britain chillingly declared that under no circumstance could the Struma’s human cargo set foot in Eretz Yisrael.

    Furthermore, Britain pressured Turkey not to let anyone off the crippled boat at its end either. Obligingly, the Turkish premier argued that “Turkey cannot be expected to serve as a refuge or surrogate homeland for people unwanted anywhere else.”

    The only extant photo of the willfully condemned Struma
    Thus hundreds were imprisoned in narrow, unventilated confines. A sign saying “Help!” was suspended over the Struma’s side. One of the visa-holders, who after weeks was allowed ashore, described the boat as a “floating coffin.”

    The freezing hull below reeked, but there wasn’t sufficient room on deck. Refugees took turns to climb up for a breath of air. There was no sleeping space for all, no infirmary, no galley, no bathing or sanitary facilities. Minimal food rations, provided by local Jews, were smuggled aboard after enough Turkish palms were greased.

    An official Jewish Agency appeal, forwarded to the British on January 19, 1942, stressed that the Struma transported refugees escaping the most tangible threat of massacre. The Mandatory authorities didn’t even dignify the Jewish Agency with a reply.

    On the next day, the Struma’s 35th in Istanbul, the Wannsee Conference opened in suburban Berlin to formally decide on “the final solution for the Jewish problem.” Hitler surely hadn’t overlooked this latest demonstration of utter callousness toward hapless Jews.

    The British didn’t bother to answer ensuing emotional Jewish Agency entreaties on January 30 and February 10. Then they acquiesced to the entry of four visa-holders, who only at this point were permitted to disembark. More news of the dreadful conditions on the Struma now came out.

    The new British line was that the Struma’s refugees were suspect Nazi agents because they came from enemy territory. The assertion that the Germans’ most hideously persecuted victims were their tormenters’ spies was labeled “Satanic” in embryonic Israel.

    In a very long February 13 communication to the Mandatory government, the Agency noted that Britain was helping with much fanfare to resettle in the Mideast thousands of non-Jews – Greeks, Yugoslavs, Poles and Czechs – all of whom came from German-controlled areas. More than any of them, Jews had reason to be loyal to the Allies.

    On February 15, the British announced they’d make an exception in the case of Struma children aged 11 to 16. Wartime rationing was cited as the pretext for barring younger or older kids. The Jewish Agency guaranteed maintenance for all 103 underage Struma captives. In the end no child was freed.

    Meanwhile, Turkey, egged on and emboldened by Britain, threatened to tow the floundering deathtrap beyond its territorial waters. The Jewish Agency warned that “the boat is in total state of disrepair and without life-saving equipment. Any sea-journey for this vessel cannot but end in disaster.”

    The Turkish government, however, pitilessly ordered the condemned Struma tugged out to the Black Sea. Hundreds of truncheon-wielding Turkish policemen were dispatched to the Struma on February 23. They viciously clubbed passengers below deck. Despite resistance from the refugees, the anchor was cut, the Struma was towed out and was left paralyzed, to drift precariously without supplies or a drop of fuel.

    On February 24, an explosion ripped it apart.

    A Soviet submarine, Shchuka-213, patrolled northeast of the Bosporus. Stalking Axis craft, it torpedoed the wobbly barge, which sank in minutes. It’s estimated that as many as 500 were killed outright by the blast. The rest flapped feebly in the waves, till they expired of wounds, fatigue and hypothermia. Stoliar alone hung on, semi-conscious.

    In pre-state Israel there was shock and grief. Demonstrations were mounted. For one day all work and commerce were halted and the population imposed a voluntary protest curfew on itself. Posters appeared on exterior walls everywhere bearing British High Commissioner Harold Mac Michael’s photo and announcing that he was “Wanted for Murder.”

    The Struma’s heartrending end marked the effective end to most attempts to break Britain’s anti-Jewish blockade until the conclusion of WWII. A few fishing and sporting sailboats briefly tried to ferry handfuls of refugees. Some of them were sunk. Europe’s Jews had no escape left. Embattled Britain took time out from the war to make sure of it.

    Stoliar was imprisoned by the Turks for six weeks for the crime of not drowning. He was finally allowed into Mandated Palestine despite Mac Michael’s warnings that “this would open the floodgates” and “completely undermine our whole policy regarding illegal immigrants.”

    Today, to most Israelis, Struma is a curious street name in a few towns. Israeli school children barely encounter its esoteric story. Politically correct authors and trendy leftwing filmmakers shun the subject, preferring postmodern portrayals of Arab terrorists as Zionism’s prey.

    Oblivion is perhaps the greatest sin against the Struma but also against ourselves. If we forget the Struma, we forget why this country exists, why we struggle for its survival. We forget the justice of our cause.

    Dimmed memory and self-destructive perverse morality hinder our ability to protect ourselves from the offspring and torchbearers of the very Arabs who doomed the Struma. They haven’t amended their hostile agenda. We just don’t care to be reminded.

    The state the Jews created is threatened with destruction and its population with obliteration. Yet there’s negligible sympathy for Israel and even less practical support to avert tragedy. The Struma’s story is seminal in understanding why the Holocaust was possible and why a second Holocaust cannot be ruled out. More than anything, the Struma powerfully illustrates what happens when Jews rely on others’ goodwill.

  15. Julia says:

    Lieber Rainer, danke für den Hinveis. Ich kann natürlich nicht mit David konkurrieren, er beherrsch besser die Sprache wie ich. Und dennoch werde ich versuchen, was zu schreiben, auf meine Weise, und Aufklärung betreiben.
    Ich wollte deshalb den Artikel von Frau Ursan übersetzen, um zu zeigen, dass, es möglich ist, Mensch zu sein und trotz Grefahr, stets ein Weg gibt dem anderen zu helfen. Dass das, was sie geschrieben hat auch der Wahrheit entspricht, weiss ich von meinem Vater, der die Stadt ist nicht gross und alle, die dort geboren waren kannten sich und es war eine beispielhafte Stadt für Multikulti, wo alle zusammenhielten und ihre Familie war meinen Eltern sehr bekannt.
    Ich danke dir, wenn du mal gelegentlich auf meinem Blog schaust und ich stehe offen auch zu Kritik jeder Art.
    Ich wünsche dir eine recht schöne Woche!

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