“[...] The old man is known for his smiles and for laughing and joking with the various members of his large family, who visit him daily. “The main thing is not to lose your optimism,” he said. “I, who buried the woman of my life 50 years ago, and six of my children – I understand that we must not let bitterness take hold of us.” [...]“
Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem
Riesenplakat in Instanbul: Peres verbeugt sich vor ‘Gott’ Erdogan
Da ich eine Hand voll tuerkischer Freunde habe, Juden, Sunniten und Aleviten, die in Israel, in Deutschland und in der Tuerkei selbst leben, bin ich ueberdurchschnittlich interessiert und informiert in Tuerkei-bezogenen Angelegenheiten. Verstaendlicherweise brenne ich somit innerlich um so mehr vor Wut, weil ich gezwungenerweise immer wieder feststellen muss, dass die anti-israelische Propaganda Erdogan´s und seiner A.K.Partei anscheinend kein Ende zu nehmen scheint. Ich denke, dass das Plakat fuer sich spricht. Israel´s Praesident Shimon Peres oeffentlich gedemuetigt. Das auf einem Monsterplakat in Istanbul, der groessten Stadt der Tuerkei. Ich frage mich, was wuerde jedes andere Land machen, dass ihren Praesidenten so abgebildet sehen wuerde? Stellen wir uns dochmal den deutschen Praesidenten Horst Koehler vor. Statt Peres. Was wuerde Deutschland machen? Ich denke, wir wissen die Antwort.
Nevermind.
Vor wenigen Tagen sass ich mit einem ca. 45 jaehrigen tuerkischen Juden in Tel Aviv zusammen Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 16.05.5770
ARD-Korrespondetengebiet Israel und Zypern (Wo ist Zypern?)
Das 17. Bundesland schlaegt wieder zu! Anscheind ein banaler Bericht: Umweltverschmutzung auf einem ehemaligen Armeegelaende, dass bebaut werden soll. Aber der Boden koennte verseucht sein, Grundwasser eventuell vergiftet, und Anwohner kritisieren die Entscheidung hier Wohnhaeuser drauf zu setzen. Vielleicht waere dieser Artikel in eine deutsche Lokalzeitung gekommen, wenn es sich hier z.B. um Kasernengelaende in Amberg oder Ansbach handeln wuerde. Vielleicht wuerde es sogar auf den Inlandsteil der Tagesschau kommen. Vielleicht auch nicht.
Was muesste geschehen, damit solch ein Artikel aus China, Litauen, Russland, Indien, den USA etc. auf die Tagesschauseite kaeme? Keine Ahnung. Dreikoepfige Kuehe mit zwei Eutern auf dem Ruecken auf der benachbarten Wiese? Vielleicht.
Aber zum Glueck ist diese Story jetzt in Israel passiert und die Tagesschau stellt schwups di wups einen Artikel von Clemens Verenkotte – gestern den 1.3.2010 bis an die vierte(!) Stelle auf der Seite hochgearbeitet! Glueckwunsch! – auf die Homepage der wichtigsten Nachrichten in Deutschland. Die Juden vergiften die eigenen Brunnen? Verspricht doch auf jedenfall spannend zu werden, oder? Continue reading →
Eure Meinung ist gefragt…
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 03.05.5770
Awraham Burg
Wozu hat man Korrespondeten in Israel? Nun, damit man nicht immer in Deutschland ’Israel-kritische’ Juden und Israelis interviewen braucht mit diesem unglaubwuerdigen deutschen Bildhintergrund, sondern ’Israel-kritische’ Juden und Israelis ganz authentisch in einer Tel Aviver Strassenszene interviewen kann. Das ist ein grosser Schritt nach vorn! Weiter so liebe Tagesschau!
Richard C. Schneider hat jetzt in seinem ‘ausgewogenen’ Videoblog also nach einem Beitrag zur Kritik der Siedlungen, jetzt einen Beitrag zur Kritik Israels allgemein gestellt. Was ist das naechste mal dran? Naturei Karta? Vanunu? Wir sind schon gespannt… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 02.05.5770
Das “nette” Foto aus der Story. Was haben bitte Charedim mit einem “Feuer im Gaza -Streifen” zu tun? Ein bisschen Suggestivjournalismus?
Und wieder einmal fuehle ich gezwungen, etwas der Fairness halber zu verteidigen, dem ich in Vielen nicht zustimme. Aber wenn man behauptet, dass “Ultraorthodoxe” keine Telefone benutzen, nicht arbeiten, und man in derem Beisein um sein Leben fuerchten muss, und das gut postiert (Vorsicht wichtig!) auf die Titelseite des SPIEGEL-Online gesetzt wird, wird etwas manipuliert. InUlrike Putz’ neuem SPIEGEL-Online Artikel passiert genau das… Continue reading →
Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem
Ich denke, jeder von euch hat mitlerweile mitbekommen, dass Israel oeffentlich als “krimineller Staat” abgestempelt wird. Israel wird nicht nur mit dem Apartheidsstaat Suedafrikas verglichen, sondern auch immer oefter und immer lauter mit den Nationalsozialisten des einstigen Deutschlands.
Obwohl die Welt sehr wohl versteht (nehme ich zumindest an), dass Israel einen fortwaehrenden Verteidigungskampf fuehrt gegen skrupellose Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah (das auch in Zeiten der relativen Ruhe, also heute), und unter Dauerbedrohung steht, dass es jederzeit von einer Koalition von diktatorisch geleiteten Laendern, wie Iran und Syrien, angegriffen werden kann, ist Israel der Welt Rechenschaft schuldig.
Warum? Weil Israel Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 19.04.5770
Boese, gefaehrliche Siedlermonster in ihrer Festung…
Wie berichtet, hatte ich vor der Ausstrahlung dieses Beitrags – nur aufgrund der Formulierungen in der Programmbeschreibung beim WDR - meine Bedenken ueber dessen Fairness geaeussert. Diese vorsichtige vorausahnende Kritik sah Herr Schneider als einen einmaligen Fall in seiner Karriere…
Anyway, ich habe jetzt den Film gesehen und wollte wissen, ob und wie weit ich daneben lag. Die Beschreibung beim WDR, die von “Hardliner, Fromme und Extremisten“ sprach, und Herr Schneiders Reaktion hatten mich doch neugierig gemacht, was hier nun los war. Und hier die Zusammenfassung: Continue reading →
Ein Standbild aus dem Video: Was hatte die Hamas nochmal gesagt? Sie haette nur auf militaerische israelische Ziele geschossen und nur weil die Raketen so ungenau waren, waeren auch ein paar in zivilen Gegenden runtergekommen??? Kuckt euch bitte dieses offizielle Hamaspropagandaschild IM GASASTREIFEN an. Die denken doch echt, das alle ihre Luegen schlucken und diese netten Schildchen in Gasa nicht zu sehen bekommen…
http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/newsnight/8470100.stm
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 16.04.5770
Angeblicher Hisb’Allah-Angriffsplan auf Nordisrael auf Debka-File (Mit Vorsicht zu geniessen)
Echte Kriegsgefahr oder israelische Kriegshysterie? Eine kleine Zusammenfassung und kritische Reflektion zum Thema eines nahenden grossen Krieges im Nahen Osten. Continue reading →
Michael Selutin, Jerusalem
Israel war der eizige Jude in seiner neuen Schule in Kreuzberg. Die meisten seiner Klassenkameraden waren Moslems und auf den Namen Israel reagierten sie vom ersten Tag an allergisch. Schon als die Lehrerin den neuen Schüler vorstellte und seinen Namen nannte, gab es Buhrufe der moslemischen Mehrheit in der Klasse, worauf das Werfen von Papierkugeln folgte, und natürlich wurden Israel sofort einige passende Spitznamen wie „Judensau“, „Unterdrücker“, oder „Itzig“ gegeben. Ein besonders gebildeter Mitschüler nannte ihn sogar „Organfresser“.
Israel verstand die Gefühle seiner Klassenkameraden, er stimmte ihnen nicht zu, aber sie wussten es eben nicht besser. Deswegen wollte er ihnen durch sein Verhalten zeigen, dass ihre Vorurteile nicht stimmten. Er blieb immer freundlich, auch bei den schlimmsten Beleidigungen, er half einigen bei ihren Hausaufgaben, ließ sie bei Tests abschreiben und schaffte es so zwei seiner Mitschüler von einem Frieden zu überzeugen. Die anderen Continue reading →
Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem
Kaum ist die 220 Mann/Frau-Delegation Israels nach einem fast 2-woechigen Aufenthalt auf Haiti heimgekehrt, gehts auch schon wieder los mit Beleidigungen unter der Guertellinie.
Zu allererst sollte betont sein, dass “komischerweise” kaum eine Zeitung zwei Zeilen frei hatte in seiner Wochenendausgabe, um Bill Clintons Worten Platz einzuraemen ( “Ich weiss nicht was Haiti getan haette ohne das Feldkrankenhaus Israels”), geschweige denn, um zu erwaehnen, dass das winzige Land namens Israel, das erste Land war, dessen Delegation imstande war, ein riesiges gutfunktionierendes Feldkrankenhaus aufzubauen, das in weniger als 72 Stunden nach der Katastrophe stand und lebensrettende Operationen, insgesamt ueber 300, erfolgreich durchfuehren konnte.
Ich weiss, es langt langsam mit Haiti. Mittlerweile hat zumindest jeder der sich erkundigt hat und ueber ein wenig Grips verfuegt, eingesehen, dass israelische Soldaten, die den Grossteil der israelischen Delegation ausmachten, auch lebensrettende Aufgaben haben koennen und im Ernstfall sehr wohl in der Lage sind, Gutes zu bewirken. Die zionistische Armee (IDF) hat´s bewiesen.
Ilmar Reepalu, Buergermeister der drittgroessten Stadt Schwedens, Malmo, interessiert das nicht sonderlich. Stattdessen Continue reading →
Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem
Tatsaechlich wahr: Die Israelische Armee (IDF) schickt heute Nacht (Abflug 1 Uhr - Ben Gurion Flughafen) eine zusaetzliche Delegation nach Haiti, um noch mehr Medizin und Ausruestung nachzuliefern. Die israelische Delegation ist eine der wenigen Teams, die nicht nur innerhalb 48 Stunden vor Ort war und aktiv alles in ihrer Macht stehende getan hat, um Menschenleben zu retten, sondern auch eine der wenigen Teams, dass superorganisiert ist und ein riesiges gutfunktionierendes Feldkrankenhaus aufgebaut hat, auf einem Fussballfeld, nicht unweit des Flughafens der Hauptstadt Haitis Port Au Prince. Dieses Feldkrankenhaus, bzw. sein Aerzte- und Krankenschwesterteam hat mittlerweile mehrere erfolgreiche Geburten und hunderte behandelte Patienten auf dem Konto. Ein wenig Licht in diesem vom Schicksal bestraften Land. Angeblich sollen sich auch mehrere amerikanische und kolumbianische Freiwillige in den Reihen der israelischen Mannschaft von ueber 200 Spezialisten eingegliedert haben. Warum, weil Israel Anscheinend das einzige Feldkrankenhaus aufgebaut haben soll, welches in der Lage ist nonstop erste Hilfe zu leisten. Israel? Ja, Israel. Tatsaechlich!
Leider muss ich feststellen, dass die europaeischen Nachrichtensender nicht sonderlich daran interessiert sind, zur Abwechslung, der IDF, bzw. dem Staate Israel, ein Riesenlob auszusprechen fuer seine Bereitchaft, fuer seine Kenntisse und insbesondere fuer seinen unermuedlichen Drang unschuldiges Menschenleben zu schuetzen, bzw. zu retten.
Zu frisch sind die Anschuldigungen der Vereinten Nationen und Continue reading →
Sieht man irgendwo gruene Zahaluniformen mit dem kleinen blau-weissen Faehnchen in Aktion, kann man sicher sein, dass europaeische Medien, allen voran deutsche, die Story in einem etwas negativen Licht ins erste Drittel ihrer Webseiten katapultieren… Aber upps, was war denn hier passiert? Irgendwie ist ein Foto des israelischen Armeerettungstrupp in Haiti auf die Tagesschau Titelseite gekommen, denn die israelische Armee war sofort dabei, wenn es darum ging anderen kurzfristig in Not zu helfen. Ja, Israel leistet in Haiti mehr als viel groessere und reichere Staaten, nur bleibt es auch trotz prominenten Titelfoto unerwaehnt – man redet im Kleintext darunter lieber ueber tolle europaeische(!) Hilfsteams…
Das Leben ist nicht gerecht? Wen stoerts! Israel leistet ein paar riesige uneigennuetzige gute Taten und das allein sollte uns freuen! Continue reading →
Sued-Judaeas Huegel in der Hebroner Gegend
Lange war ich schon nicht mehr in Hebron gewesen. Ich erinnere mich noch an das erste mal, als ich in der Gegend war. Wir waren eingeladen in Beit Chagai, eine kleine Siedlung in der Naehe. Es war eine Zeit von vielen Anschlaegen und der Zaun der Siedlung war irgendwie offen oder so, was mir damals nicht gerade ein gutes Gefuehl machte. Auch das Zimmer, in dem ich die Nacht auf einer Matraze verbrachte, hatte zwar Panzerglas in der Verandatuer, aber war auch von einem warnenden Einschussloch verziert. Spaeter, wo die Lage – dank Scharon – besser war, brachte ich mein Subaru zum arabischen Autoklempner in Hebron (kein Sorge, noch bevor das offiziell verboten wurde). Continue reading →









