Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 22.05.5770

Mosab Hassan Yousef, Sohn des Hamasfuehrers der Westbank

 

Tja, leider bekam man von diesem besonderen Interview, von CNN-Star Frau Amanpour mit einem ehemaligen, hochrangigen Hamasinsider nichts mit in Deutschland. Warum auch? Ist doch langweilig, wenn ein Hamasinsider die Hamas und die Palaestinenser sehr schelcht dastehen laesst und die Moral der israelischen Sicherheitskraefte hochlobt, oder? Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 17.05.5770

Der DJ hat das Flugzeug zur ‘Kostuem-Party’ in Duabi verpasst…

 

In der Torah, Bamidbar, Kapitel 24 (Numeri 24) fordert Koenig Barak den damaligen Superstar-Zauberer Bil’am, die Israelis zu verfluchen. Nachdem er sie aber immer wieder segnet, sagt Barak empoert:


Meine Feinde zu verfluchen, habe ich dich gerufen, aber du hast sie jetzt schon dreimal gesegnet.


Ein guter israelischer Freund von mir hier meinte, dass genau das mit der Dubaistory passiert: Die Dubaier versuchen den Mossad und Israel anzuschwaerzen, unmoeglich zu machen, haben alle Israelis von Dubai verbannt und verwehren ihnen die Einreise, und kuemmern sich darum alle paar Tage wieder etwas zu veroeffentlich, um Israel anuklagen und zu ‘verfluchen’.

Das Lustige ist nur, sie wollten uns verfluchen, ohne zu merken, dass sie uns anscheinend ‘gesegnet’ haben. Continue reading →


Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem

Riesenplakat in Instanbul: Peres verbeugt sich vor ‘Gott’ Erdogan


Da ich eine Hand voll tuerkischer Freunde habe, Juden, Sunniten und Aleviten, die in Israel, in Deutschland und in der Tuerkei selbst leben, bin ich ueberdurchschnittlich interessiert und informiert in Tuerkei-bezogenen Angelegenheiten. Verstaendlicherweise brenne ich somit innerlich um so mehr vor Wut, weil ich gezwungenerweise immer wieder feststellen muss, dass die anti-israelische Propaganda Erdogan´s und seiner A.K.Partei anscheinend kein Ende zu nehmen scheint. Ich denke, dass das Plakat fuer sich spricht. Israel´s Praesident Shimon Peres oeffentlich gedemuetigt. Das auf einem Monsterplakat in Istanbul, der groessten Stadt der Tuerkei. Ich frage mich, was wuerde jedes andere Land machen, dass ihren Praesidenten so abgebildet sehen wuerde? Stellen wir uns dochmal den deutschen Praesidenten Horst Koehler vor.  Statt Peres. Was wuerde Deutschland machen? Ich denke, wir wissen die Antwort. 

Nevermind.

Vor wenigen Tagen sass ich mit einem ca. 45 jaehrigen tuerkischen Juden in Tel Aviv zusammen Continue reading →

Hamanidschad redet weiter von unserer Vernichtung, weitere Anzeichen von Krieg, und der Westen haelt sich lieber fein raus…


Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 14.05.2010 (Purim!)


Da haette man schon denken koennen, der Iran hat nun dermassen uebertrieben und die Welt vor aller Augen bei der Sicherheitskonferenz in Muennchen vor den Kopf gestossen, dass selbst der verstockte Westen sich zu Handlungen entschliessen koennte. Und wenn ich Handlungen sage, kann man natuerlich nicht im Geringsten an militaerische Aktionen denken. Da ist der Westen schon mit seinen paar Tausend Soldaten in Afghanistan ueberlastet…  Continue reading →

 Ulrich J. Becker. Kiryat Ono, 08.05.5770

 

Gerade wieder toben antiisraelische Stuerme ueber uns hinweg. Der israelische Botschafter Oren wird von einem muslimischen Mob an der Urbine Universitaet in Californien am Reden gehindert. (Siehe ein laengeres Video auch hier.)

Der israelische stellvertretende Aussenminister Ayalon wird am gleichen Tag im alten ehrwuerdigen Oxford von aehnlichen Israelhassern angebruellt, Mundtot gemacht. Es fallen ‘nette’ Saetze auf arabisch, wie “schlachtet den Juden“. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06.05.5770

 

 

Es gibt viel zu schreiben, sehr viel in der letzten Zeit und viele Artikel liegen im virtuellen Ofen, aber eine kleine Reflektion auf das Buch Esther laesst sich nicht mehr lange verschieben, also hier ein paar aktuelle Gedanken ueber das Buch Esther, die nur zu relevant sind fuer unsere Zeit, fuer dieses Jahr… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 04.05.5770

  

 

Waehrend die armen Leute sich in Deutschland die Nase abfrieren und hoffen, dass ihre Strasse heute vom Schnee befreit wird, hatten wir heuten einen sonnigen 30 Grad Tag! Aetsch. Ihr seid reich, aber wir haben die Sonne auf unserer Seite! ;)


Anyway, ich hatte schon geschrieben, dass man versuchen sollte, Staus in Jerusalem autosuggestiv in einer historischen Dimension als Segen zu sehn? Gut, so hatte ich’s auch heute wieder versucht. Aber als wir am Givat Zarfatit, oder auf gut Deutsch ‘French Hill’ in Jerusalem nahe Schuafat im Stau standen, sah ich, wie sich in der Ferne arabische Jungendliche mit Lappen und Wischern naehrten. Continue reading →

Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem


Nach wirklich langer Zeit habe ich heute, im Gespraech mit einem aeusserst netten und einflussreichen Journalisten, der in Istanbul sitzt und fuer eines der groessten tuerkischen Tagesblaetter schreibt, meine Tuerkischkenntnisse einsetzen koennen.

Natuerlich haben wir uns auch ueber Berlin unterhalten. Neukoelln, Wedding, Kreuzberg…von der Sonnenallee bis hin zur Soldiner Strasse…Integration, 1.Generation, 2.Generation, Islamismus in Deutschland, Parallelgesellschaft hin oder her…ich habe ihm mit einigen flotten tuerkischen Redewendungen bewiesen, dass ich nicht wenig mit Tuerken zu tun hatte und erzaehlte ihm, dass ich bis heute noch sehr gut befreundet bin mit einigen Berliner Tuerken, die wie ich, einerseits in Berlin, bzw. Deutschland geboren wurden, andererseits aber dunkelhaeutig sind, und somit eine Art Doppelidentitaet haben (bei mir war es eigentlich eine “Dreieridentitaet”!).

Der junge Journalist, der es schon im jungen Alter zu einem verhaeltnismaessig hohen Bekanntheitsgrad geschafft hat in der Tuerkei, was fuer seine Arbeit spricht, kam mir schon nach sehr wenigen Gespraechsminuten wie jemand vor, Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.04.5770

  

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Gerne wird uns berichtet, dass die pal. Fuehrer und Terrororganisationen durchgeknallte Extremisten seien, wohingegen das pal. Volk die armen Opfer dieser Politik sind. Die interessieren sich nur dafuer, das Monatsgehalt reinzubekommen. Politik sei ihnen eigentlich egal, und fern liegt es ihnen boese Vernichtungsphantasien gegenueber Israel oder den Juden auszuspinnen.

 

Zum Glueck gibt es aber nicht nur Bauchgefuehle von Journalisten und naiven Gutmenschen, sondern knallharte Umfragen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 21.04.5770

 

Kennt ihr so ein Szenario? Wer kann erraten, wofuer das X steht?

 

“X habe mit dem Bau des Sperrwalls begonnen, nachdem [palaestinensische] Terroristen eine Serie von Anschlägen [...] verübt hätten…”

 

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Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem

Ich denke, jeder von euch hat mitlerweile mitbekommen, dass Israel oeffentlich als “krimineller Staat” abgestempelt wird. Israel wird nicht nur  mit dem Apartheidsstaat Suedafrikas verglichen, sondern auch immer oefter und immer lauter mit den Nationalsozialisten des einstigen Deutschlands.

Obwohl die Welt sehr wohl versteht (nehme ich zumindest an), dass Israel einen fortwaehrenden Verteidigungskampf fuehrt gegen skrupellose Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah (das auch in Zeiten der relativen Ruhe, also heute), und unter Dauerbedrohung steht, dass es jederzeit von einer Koalition von diktatorisch geleiteten Laendern, wie Iran und Syrien, angegriffen werden kann, ist Israel der Welt Rechenschaft schuldig.

Warum? Weil Israel Continue reading →

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 4. Februar 2010 

 

Auch hier bei n-tv  nachzulesen:

 

Zwischen Syrien und Israel ist ein verbaler Krieg ausgebrochen. Angestoßen hatte den Schlagabtausch Israels Verteidigungsminister Ehud Barak: „In Abwesenheit eines Abkommens mit Syrien müssen wir mit einem kriegerischen Zusammenstoß rechnen, der zu einem umfassenden regionalen Krieg führen könnte. Entsprechend der Wirklichkeit in Nahost, würden wir unmittelbar nach dem Krieg sofort wieder mit den Syrern zusammensitzen und über die gleichen Themen verhandeln, über die schon in den vergangenen 15 Jahren geredet wurde.“
Damaskus verstand Baraks Worte als Kriegsdrohung, obgleich in Israel seine Worte eigentlich als Aufforderung verstanden wurden, unverzüglich Friedensverhandlungen aufzunehmen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 17.04.5770

  

HG jan2005 HG Tulkarem

Tulkarem 2005… 

 

Es ist nicht angenehm, wenn einem als Deutschen in einem arabischen Land laechelnd der Hitlergruss gezeigt wird, wenn von Abu Ali (Hitler) geschwaermt wird. Es ist noch unangenehmer wenn man als Deutscher arabische anti-israelische Terrorgruppen wie Hamas und Hisb’Allah mit dem Hitlergruss als Teil ihrer offiziellen Rituale sieht. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 16.04.5770

Hisb'Allah Angriffsplaene

Angeblicher Hisb’Allah-Angriffsplan auf Nordisrael auf Debka-File (Mit Vorsicht zu geniessen)


Echte Kriegsgefahr oder israelische Kriegshysterie? Eine kleine Zusammenfassung und kritische Reflektion zum Thema eines nahenden grossen Krieges im Nahen Osten. Continue reading →

Michael Selutin, Jerusalem


Israel war der eizige Jude in seiner neuen Schule in Kreuzberg. Die meisten seiner Klassenkameraden waren Moslems und auf den Namen Israel reagierten sie vom ersten Tag an allergisch. Schon als die Lehrerin den neuen Schüler vorstellte und seinen Namen nannte, gab es Buhrufe der moslemischen Mehrheit in der Klasse, worauf das Werfen von Papierkugeln folgte, und natürlich wurden Israel sofort einige passende Spitznamen wie „Judensau“, „Unterdrücker“, oder „Itzig“ gegeben. Ein besonders gebildeter Mitschüler nannte ihn sogar „Organfresser“.

Israel verstand die Gefühle seiner Klassenkameraden, er stimmte ihnen nicht zu, aber sie wussten es eben nicht besser. Deswegen wollte er ihnen durch sein Verhalten zeigen, dass ihre Vorurteile nicht stimmten. Er blieb immer freundlich, auch bei den schlimmsten Beleidigungen, er half einigen bei ihren Hausaufgaben, ließ sie bei Tests abschreiben und schaffte es so zwei seiner Mitschüler von einem Frieden zu überzeugen. Die anderen Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Kiryat Ono

 

Bei der ganzen Debatte und Berichterstattung um die Krise mit der Tuerkei wird leider oft ausgeblendet, dass diese Krise schon eine ganze Weile anhaelt und jetzt nur ein weiteres trauriges Tief erreicht hat. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono


larijani mubarakEs gab nur wenige Quellen hierfuer und somit mit Vorsicht zu geniessen, aber wenn es stimmen sollte, versucht Iran gerade sich mit den arabischen Staaten auszusoehnen, um einen konzentrierten Angriff auf Israel zu ermoeglichen und die wertvollen Raketen nicht an amerikanische Basen und arabische Ziele in Dubai und Co. zu verschwenden. Continue reading →

von Ulrich J. Becker

Und wiedereinmal fand man sich in Tel Aviv vor kurzem zur jaehrlichen Gedenkversanstaltung fuer den frueheren Regierungschef Izchak Rabin am Rabinplatz ein. Wie immer wurden wichtige Reden gehalten, alte Lieder gesungen und zum Hoehepunkt wurde der gute Obama live zugeschaltet, der versprach, dass er sich dafuer einsetzen werde, dass Rabins Tod nicht umsonst gewesen sei, sprich: Der von Rabin begonnene Osloprozess mit seiner Land-fuer-Frieden-Losung sollte – Komme was wolle! – zu einem endgueltigen Frieden zwischen Israelis und Palaestinensern fuehren.

Dass Etwas aber anders als sonst war, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass die Rede des anderen Baraks (Ehud) – die traditionelle Rede des gegenwaertigen Fuehrers der Arbeiterpartei Rabins -, nicht so richtig gegen das Buh- und Pfeifkonzert aus dem linkssaekulaeren Publikum ankam, das ihn als zu rechts, zu militaerisch ansah.

Was war passiert? Die Wahrheit ist, dass sich das linkssaekulaere Israel gerade in einer tiefen Krise befindet. Continue reading →

Turkish President Mr. R. T. Erdogan is, not for the first time, doing everything to get respect in the Middle East and the world in general, no matter if he does that on the expense of the friendship to one of his country’s best friends in the region, namely Israel.


An Open Letter To My Turkish Friends

Efraim Inbar

BESA Center Perspectives Papers No. 92, October 11, 2009

http://www.biu.ac.il/SOC/besa/perspectives92.html

EXECUTIVE SUMMARY: After a long run of arguing the benefits of AKP rule in Turkey, the author fears his critics might have been right. Worrying trends by the current leadership, such as invitations to radical leaders and defense of Hamas, show a possible “loss” of Turkey to Islamism. The author appeals to his Turkish friends and colleagues to stop Turkey’s slip towards the Middle East and maintain its alignment with “secure” Western powers.

For years I have been active in Israeli-Turkish relations, traveling often to that beautiful country, writing about it and establishing strong friendships there. The Begin-Sadat (BESA) Center for Strategic Studies, which I direct, pioneered Israeli-Turkish academic dialogues and through symposia and lectures, educated Israelis about the nature and the strategic importance of Turkey. Over the years, BESA welcomed Turkish academics, journalists, and political and religious leaders. I believe that the Israeli-Turkish strategic partnership is of utmost importance and value to both countries, and to the West. As result of being a philo-Turk, some Israelis have even called me, “Mr. Turkey.” Continue reading →

new flags

Und wieder einmal versuchen wir uns als Israel-Tuerkei-Experten zu mausern.

Hier also der heisse Stoff: Wie berichtet wurde, hat die Tuerkei das jaehrliche traditionelle NATO-Israel Luftuebungsmanoever namens “Anatolian Eagle” kurzfristig abgesagt und Israel vor den Kopf gestossen. Es wird einiges gemunkelt, Continue reading →