Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.05.5770


Gysi kann einem richtig Leid tun: Er glaubt an die sozialistische Sache, nur fuer die Sozialisten wird er langsam zu juedisch.


Per Plakat schlagen die Linken hier gegen ihn gleich zwei Antisemitenfliegen mit einer Propagandaklappe:


Zum einen wird Israel ausgeloescht und durch die Palaestinafahne ersaetzt – BRAVO! fuer ein zweites mal sechs Millionen?! – und zum anderen lugt Gysi wie der heimtueckische Jude von der Seite drein und man ‘entlarvt’ ihn mit einem Proisraelizitat. Und damit man das alles noch gut abrundet, wird noch mal ein Israel-Nazis-Verlgeich gezogen, damit man auch nach offizieller EUMC Definition keinen Antisemitismus auslaesst.


Glueckwunsch!

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 11.05.5770
 

 

  

Wenn man einen islamkritischen Artikel von Udo Ulfkotte in der Neonazizeitung Junge Freiheit liest, koennte man sich noch denken: Mmhh, die Islamkritiker sind durchgedreht und zu den Nazis uebergelaufen.

Aber wenn man etwas weiter liesst, und Ulfkotte einen islamischen Mob kritisiert, der “Juden, Juden – ab ins Gas” groelt und mit “Allahu akbar“-Rufen willkommen heisst, spaetestens dann weiss man, dass heutezutage alles etwas komplizierter geworden ist… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06.05.5770

Der echte Michael Bodenheimer und der angebliche

 

In Israel wurde heute berichtet, dass der deutsche Pass, der im Besitz eines der Dubaibeteiligten war, nicht(!) gefaelscht ist. Damit waere das der einzige bekannte echte Pass in der Aktion! Es soll ein korrekter deutscher Pass sein. Demnach soll Bodenheimer Ende 2008 offiziell in der guten alten deutschen Botschaft im Tower in der Frischstrasse in Tel Aviv (wir waren doch alle schon mal da, oder?) einen Pass beantragt haben, da seine Familie aus Koeln stamme und vor den Nazis geflohen war. Der SPIEGEL, auf dem man sich eigentlich bezog, erzaehlt die Geschichte etwas anders… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.04.5770
 
Guttenberg-800 
Deutscher Verteidigungsminister zu Guttenberg: Irans “Schauspiel”
 
 
Endlich mal deutsche Politiker, ueber die man sich aus Israel freuen kann. Nur leider wurde er im deutschen Fernsehen etwas beschnitten… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kirjat Ono, 15.04.5770 (TuBeSchwat)

 

schneider

Richard Chaim Schneider

  

Herr Schneider hatte ueber Facebook folgende Ankuendigung fuer seine neuen Film gemacht:

   

“BITTE VORMERKEN: Am 2.Februar 2010 um 22.00 h läuft im WDR [Fett von mir] meine neueste Reportage: ‘Die Gottesfürchtigen auf dem Vormarsch. Reise in ein unbekanntes Israel’. Viel Spaß beim Gucken!” Continue reading →

Ich kann sagen, dass es mir zurzeit richtig gut geht. Durch meinen kleinen Job und den Ulpan zweimal in der Woche habe ich fast von Anfang an einen geregelten Tagesablauf gehabt, was enorm dazu beitraegt, sich einzuleben und eine gewisse „Wochenroutine“ zu entwickeln. Bei der Suche nach mehr Arbeit war ich kurz davor, einen Job in einem Kindergarten anzunehmen. Die Bedingungen waren nicht besonders attraktiv, die Bezahlung schlecht und es war gefordert auch am Freitag bis in die Mittagsstunden zu arbeiten. Was mich dennoch veranlasste, mehr als einmal darueber nachzudenken, ob ich diese Arbeit annehmen soll, war die Tatsache, dass es „richtige“ versicherungspflichtige Arbeit gewesen waere. Und – ich fuehlte dieses typisch deutsche Sicherheitsdenken wieder in mir aufsteigen.

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Von Ulrich J. Becker

26.11.2009 067Eigentlich koennte man sagen, dass sich hier nichts veraendert hat. Der gruene Polizeischuetzenpanzer neben der El-Al Maschine ist der gleiche. Das graue Wetter ist das gleiche. Die grauen Sachen der Menschen sind die gleichen. Die finstere Mine der Passkontrolle ist wie immer. Die 50 jaehrige Polizistin hat dafuer aber eine rosane Straene in ihrem Haar.

Auf den Strassen geht es immernoch ordentlich zu. Auch mit nur zwei Spuren, kommt man schnell voran. In Israel ist der Blinker eher eine ueberfluessige Erfindung und ueberholt wird von allen Seiten und zwar im Zickzack. Also in dem Punkt kann man erstmal entspannen. Im Radio – wie immer – werde ich von finseren Nachrichten ueber Israel ueberrascht. Zum Glueck passt man hier in Deutschland auf, was die Juden an der Levante machen, dass da nichts schiefgeht. Continue reading →

kino_warumisraelEin paar “nette” Zeitgenossen in Deutschland, in Armeekloppen und vermummt, attackieren “Judenschweine” und verhindern einen Film ueber Israel.
Nein, wir sind nicht in der Tuerkei oder in Aegypten, sondern in Hamburg.

 

 

Traurig, aber wahr der Antisemitismus, aaeh sorry, Antiisraelismus, aeh sorry, “gerechtfertigte Kritik gegen Israel”, erhebt sich wieder…

 

SPIEGEL ONLINE - Antisemitismus in Hamburg – Regisseur Lanzmann “schockiert” über Krawalle bei Israel-Film

Ein Nazienkel will aus dem Nazierbe noch Profit von den Opfern schlagen und die Österreicher zeigen sich mal wieder von ihrer besten antisemitischen Seite und spielen die israelische Hymne nicht beim israelischen Gold im Fechten… Continue reading →

1feb2005koehler
Gerade hat das Buero des Bundespraesidenten Deutschlands (ich persoenlich setze mich uebrigens ausdruecklich fuer das Existenzrecht Deutschlands ein!) eine Antwort zu einem kritischen Brief gegen die erneute Verleihung eines Bundesverdienstkreuzes an einen Antisemiten geschrieben.
Und immer wieder, wenn sich hohe deutsche Stellen direkt zum Thema Israel aeussern, kann es einem schauern, welche Ansichten und Argumente in deren maechtigen Koepfen rumspuken. Natuerlich laecheln sie nett bei Israelbesuchen und bedauern, wenn Sie Aegernisse mit den Juden ausloesen, denn man ist ja generell konfliktscheu. Aber wenn sie mal schwarz auf weiss schreiben was sie denken, kommt sowas raus (hier der Brief in voller Laenge):  Continue reading →

Mein Freund Bernd Dahlenburg, der seinen eigenen Blog hat (www.castollux.blogspot.com), hat mir gestern einen wirklich unverschämten, von Martin Gehlen geschriebenen, im Tagesspiegel veröffentlichten Artikel weitergeleitet. Mein Kommentar zu diesem einseitigen Protokoll des Hasses:

Martin Gehlen: Gaza – in den Köpfen dröhnen die Explosionen weiter
Tagesspiegel Online

Herr Gehlen,
Ich muss mich sehr beherrschen, mich so diplomatisch wie möglich auszudrücken, denn was Sie in Ihrem neusten Bericht im Tagesspiegel von sich geben, ist schlicht und einfach ein Protokoll des Hasses. Damit meine ich keineswegs den Hass der palästinensischen “Verwundeten/Ärzte/Politiker/Experten” auf Israel und wie Sie schon in der Einleitung ihres Berichtes ziemlich einseitig ausdrücken, die “Bombardierung”, sondern Ihren ganz persönlichen Hass auf die Juden und ihren Staat.

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Über einen kleinen aber erhellenden Briefwechsel mit der Tagesschau und warum Israel wichtiger für Deutschland ist als Russland…

In meinem letzten Post hatte ich mich darüber aufgeregt, dass die Tagesschau den schwulenfeindlichen Anschlag in Tel Aviv überproportional auf Webseite und in den Abendnachrichten verbreitet hatte (http://aro1.com/wordpress/arye/anti-semitism-antisemitismus/kommentar-ulrich-j-becker-ist-israel-das-17-bundesland-und-wir-haben-es-nicht-gemerkt/). Nun kann ja jeder über die Medien meckern, aber ich wollte der Tagesschau auch die Chance geben sich zu erklären. Vielleicht hatte ich ja was übersehen, oder es einfach nur mißverstanden. Also schrieb ich meine Vorwürfe unter der Überschrift “Sind Negativschlagzeilen aus Israel wichtiger als aus anderen Ländern?” nett auf und ab an die Tagesschau Leserpost (zuschauerpost@tagesschau.de). (Der Briefwechsel ist unten aufgelistet). Continue reading →

Warum schlechte Nachrichten aus Israel in die deutschen Nachrichten-Charts kommen

Am Samstag Abend nach dem Schabbatausgang hörte ich von dem brutalen Anschlag auf ein Schwulen- und Lesbenclub in Tel Aviv, wobei ein maskierter Attentäter mit einer automatischen Waffe 3 Menschen ermordete und viele ander zum Teil schwer verletzte, bevor er fliehen konnte.
Am nächsten Morgen kamen dann im Radio die Stellungnahmen der verschiedenen Parteien die ausnahmslos entsetzt und verurteilend waren (auch aus der traditionellen Schwulen- und Lesbenfeindlichen Schaspartei), und auch die Oberrabbiner Israels verurteilten den Anschlag auf das Schärfste.
Als dies noch im Radio lief, dachte ich bei mir: Au weia, gefundenes Fressen für alle Israelfeinde. Und dann fragte ich Continue reading →

Vor wenigen Wochen nahm ich an einer Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung in Jerusalem teil. Als Gastredner war der deutsch-juedische Schriftsteller und Publizist Henryk M. Broder eingeladen und ich war ueberaus erfreut den Autoren von “Hurra, wir Kapitulieren!” endlich kennenlernen zu koennen, bzw. ihn live zu sehen, und das bei mir um die Ecke im Mishkenot She’ananim Konferenzsaal. Hr. Broder sollte ueber die deutsch-juedischen, bzw. deutsch-israelischen Beziehungen reden, was er dann auch ausgezeichnet tat, wie gewohnt mit viel Witz und Ironie. Natuerlich erwaehnte er unter anderem auch, dass der deutsche Antisemitismus noch lebt und teilweise, in bestimmten Ecken Deutschlands noch ziemlich lebendig ist; jedoch bezeichnete er diese “braunen Flecken” der Gesellschaft als  “outsider”, die hin und wieder mal aus ihren Loechern kriechen.

Letzte Woche Donnerstag, laut www.ynetnews.com (Jewish family: German officer spot on our passports, 23.7., von Yael Levy) haben sich diese ‘braunen Flecken” angeblich wieder zu Wort gemeldet,  Continue reading →

Ausser meiner eigenen Meinung und ab und zu Artikel-Buch-Zeitung-Internet-Referenzen, die ich euch nicht vorenthalten moechte, plane ich eine neue Rubrik in meinen Blog einzubauen, und zwar Leserbriefe und Kommentare von Freunden, die voll und ganz meiner Meinung sind. Continue reading →