Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem
Gestern wurde ich von mehreren ungarischen Journalisten angerufen, sowie in Israel, als auch in Hungarn sitzende, die so schnell wie moeglich eine Antwort haben wollten von der israelischen Armee, auf ihre Frage was denn israelische Flugzeuge ueber Budapest zu suchen hatten. Sie wirkten supergestresst und gaben mir das Gefuehl, dass wenn ich nicht SOFORT mit einer Antwort rausruecke, die “Luft in Hungarn brennen” wird. Natuerlich hatte ich keinen Plan ob nur von Geruechten die Rede war, oder ob wirklich was dran war an der ganzen Sache und so rief ich bei der Luftwaffe an und bat um eine schnellstmoegliche Aufklaerung.
Zwischenzeitlich hatte ich in meiner Inbox schon einige Links zugeschickt bekommen, auf denen man ein israelisches Transportflugzeug in der Luft sehen konnte. Fotographiert ueber ungarischem Territorium. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 03.06.5770
“Israel sorgt fuer Zorn auf allen Seiten“, jedenfalls nach dem Artikel von Clemens Verenkotte auf der Tagesschauseite. Nein, es ist nicht die Propaganda der Hamas, nicht die Aufrufe der Fatach, nicht das Geld aus dem Iran und nicht der Antisemitismus und die Hetze im Kindesalter in der palaestinensischen Gesellschaft, die sie zu Zorn (und sehr viel Gewalt) gegen Israel fuehren, nein, es ist Israel selbst! Und der juedische Staat bringt nicht nur die Palis in Rage, nein, ALLE SEITEN. ‘Verdammte Juden, Israelis! Sind doch selbst Schuld, wenn alle sie hassen.’ Soviel zum Thema Ueberschriften auf der groessten oeffentlich rechtlichen deutschen Medienseite… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 01.06.5770
Die Sueddeutsche vom 15.03.2010
Zu der bloeden Karikatur ist nicht viel zu sagen, nur soviel, dass in Israels Falle Haeuserbauen schon ein groesstes ‘Kriegverbrechen’ ist, als wenn andere Haeuser zerstoeren, aber das ist konsequent antisemitisch gedacht: Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 01.06.5770
Was war passiert? Ich las mir letzte Woche noch den antisemitischen Muell auf der ‘roten Fahne’ durch, also mich ploetzlich ein hebraeischer Werbespott auf der Seite ansprach.
Ja, tatsaechlich, die leckeren, kern-gesunden ‘Tapuchips’ des israelischen Nahrungsmittelkonzerns Strauss, die wir uns gerne mal in Pausen reinhauen, investierten hier offenbar Geld in eine Werbung am falschen Platz. Continue reading →
Ulrich J. Becker, 30.05.5770
Bei tw_24 gefunden! Es ist schon beeindruckend, wieviel ekligste antisemitische Propaganda man in ein Bildchen und weniger als eine Minute Redetext packen kann. Herr Dieter Hanitzsch macht es aber erfolgreich vor, im Bayrischen Rundfunk am Sonntags Stammtisch.
Hier haben wir alle moeglichen Stereotype zusammenmixt: Ein blonder, weissgekleideter Friedensengel wird von der fiesen israelischen Fahne durchs friedensliebende Herz gebohrt. Was so ein paar Wohnungen – bei denen sich Herr Hanitzsch kurz mal in der Zahl verirrt, aber egal – alles machen koennen, ist erstaunlich. Hanitzsch kommentiert: “…also im Grunde den Friedensbemuehungen, die auch langsam mal zu Erfolg kommen muessen, den Todesstoss versetzt haben!” Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.05.5770
Gysi kann einem richtig Leid tun: Er glaubt an die sozialistische Sache, nur fuer die Sozialisten wird er langsam zu juedisch.
Per Plakat schlagen die Linken hier gegen ihn gleich zwei Antisemitenfliegen mit einer Propagandaklappe:
Zum einen wird Israel ausgeloescht und durch die Palaestinafahne ersaetzt – BRAVO! fuer ein zweites mal sechs Millionen?! – und zum anderen lugt Gysi wie der heimtueckische Jude von der Seite drein und man ‘entlarvt’ ihn mit einem Proisraelizitat. Und damit man das alles noch gut abrundet, wird noch mal ein Israel-Nazis-Verlgeich gezogen, damit man auch nach offizieller EUMC Definition keinen Antisemitismus auslaesst.
Glueckwunsch!
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.05.5770
Die Juedin und das Hakenkreuz aehneln sich sehr: Aus Rachelust werden Juden bei Tarantino zu Nazis…
Jetzt ist es also offiziell, dass der Bastardjudenfilm auch mit einem Oscar fuer den besten Nebendarsteller ausgezeichnet wird. Super! Endlich koennen Deutsche (oder Oesterreicher, ist doch alles das gleiche Blut) wieder Preise fuer ueberzeugende SS Arbeit erhalten. Und ja, dieser Film ist nicht nur einfach antisemitisch, wie ich schon behauptet hatte, nachdem ich nur den Trailer, die Website und Interviews mit Tarantino gesehen hatte, nein, er ist die hohe Kunst des suggestiven Antisemitismus’. Diesmal habe ich ihn mir in der vollen Laenge angetan – ohne Tarantino dabei zu unterstuetzen -, und hier die Argumente… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, PURIM 5770
Selbst fuer Israels Winter selten: Ueberall Regen, selbst in der Wueste und das die ganze Woche…
Habt ihr schonmal betrunken einen Artikel geschrieben? Wir versuchen jetzt diese Reihe jedes Purim zu bringen.
Und so sitze ich hier mit mindestens so viel Promille wie Frau Kaessmann am Steuer in Hannover, und schunkle in die Tasten. Vielleicht waere das doch mal was fuer Frau Kaessmann, Purim, vielleicht sollte sie die Konfession wechseln – bei uns darf man nicht, man MUSS sich zu Purim betrinken (puh, ist das anstrengend!).
Aber halt! Nur einmal im Jahr! Also weiss nicht, ob ihr das passen wuerde…
Vielleicht waere auch so mancher Moslem lockerer drauf, wenn er sich wenigstens einmal im Jahr gemeinschaftlich beschwippsen muesste?
Wer kann uns das ausgelassene Betrinken auch verdenken, schliesslich sollten wir alle tot und vernicht sein?! Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 11.05.5770
Wenn man einen islamkritischen Artikel von Udo Ulfkotte in der Neonazizeitung Junge Freiheit liest, koennte man sich noch denken: Mmhh, die Islamkritiker sind durchgedreht und zu den Nazis uebergelaufen.
Aber wenn man etwas weiter liesst, und Ulfkotte einen islamischen Mob kritisiert, der “Juden, Juden – ab ins Gas” groelt und mit “Allahu akbar“-Rufen willkommen heisst, spaetestens dann weiss man, dass heutezutage alles etwas komplizierter geworden ist… Continue reading →
Ulrich J. Becker. Kiryat Ono, 08.05.5770
Gerade wieder toben antiisraelische Stuerme ueber uns hinweg. Der israelische Botschafter Oren wird von einem muslimischen Mob an der Urbine Universitaet in Californien am Reden gehindert. (Siehe ein laengeres Video auch hier.)
Der israelische stellvertretende Aussenminister Ayalon wird am gleichen Tag im alten ehrwuerdigen Oxford von aehnlichen Israelhassern angebruellt, Mundtot gemacht. Es fallen ‘nette’ Saetze auf arabisch, wie “schlachtet den Juden“. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 07.05.5770
Mir ist schon oefters aufgefallen, dass Leute, die sich viel mit Antisemitismus etc. befassen – auch die aller wohlwollsten -, oft zu dem eigenartigen Schluss kommen, dass Philosemitismus eigentlich nur die andere Seite von Antisemitismus ist; Philosemiten nicht viel besser als Antisemiten sind. Beide sind halt vom Judentum bessesen, nur der eine hasst es, der andere liebt es. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06.05.5770
Es gibt viel zu schreiben, sehr viel in der letzten Zeit und viele Artikel liegen im virtuellen Ofen, aber eine kleine Reflektion auf das Buch Esther laesst sich nicht mehr lange verschieben, also hier ein paar aktuelle Gedanken ueber das Buch Esther, die nur zu relevant sind fuer unsere Zeit, fuer dieses Jahr… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 26.04.5770
Vergleicht selbst / Compare by yourself:
Hitler, Rede vor dem Reichstag am 30. Januar 1939. (Ein dreiviertel Jahr vor dem Krieg.)
“Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa!” Hier im O-Ton. English translation here.
Achmadinedschad heute am 11.Februar 2010. (Vor einem neuen Krieg?)
“Wenn das zionistische Regime seine Fehler wiederholen sollte, [noch einmal] eine militaerische Operation einzuleiten, dann soll es mit ganzer Staerke bekaempf werden, um es ein fuer alle mal zu vernichten.” Englischer Originaltext:
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 21.04.5770
Gerade erst muessen wir mal wieder Frau Langer gratulieren! Herzlichen Glueckwunsch! Auch die Osnabrücker Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft ehrt sie jetzt und damit ihre anti-israelischen und anti-semitischen Schriften (Israel Vorgehen aehnlich Nazideutschlands zu unterstellen ist nach der offiziellen EUMC Arbeitsdefinition ein Beleg dafuer).
Was macht Frau Langer nur so erfolgreich? Warum gibt man ihr so gerne Preise?
Michael Selutin, Jerusalem
Israel war der eizige Jude in seiner neuen Schule in Kreuzberg. Die meisten seiner Klassenkameraden waren Moslems und auf den Namen Israel reagierten sie vom ersten Tag an allergisch. Schon als die Lehrerin den neuen Schüler vorstellte und seinen Namen nannte, gab es Buhrufe der moslemischen Mehrheit in der Klasse, worauf das Werfen von Papierkugeln folgte, und natürlich wurden Israel sofort einige passende Spitznamen wie „Judensau“, „Unterdrücker“, oder „Itzig“ gegeben. Ein besonders gebildeter Mitschüler nannte ihn sogar „Organfresser“.
Israel verstand die Gefühle seiner Klassenkameraden, er stimmte ihnen nicht zu, aber sie wussten es eben nicht besser. Deswegen wollte er ihnen durch sein Verhalten zeigen, dass ihre Vorurteile nicht stimmten. Er blieb immer freundlich, auch bei den schlimmsten Beleidigungen, er half einigen bei ihren Hausaufgaben, ließ sie bei Tests abschreiben und schaffte es so zwei seiner Mitschüler von einem Frieden zu überzeugen. Die anderen Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 15.04.5770 (TuBeSchwat)
Die Zeit des Versteckens ist vorbei…
Chevre, lasst Europa im eigenen Saft blubbern und kommt in euer Land… Continue reading →















