Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, PURIM 5770
Selbst fuer Israels Winter selten: Ueberall Regen, selbst in der Wueste und das die ganze Woche…
Habt ihr schonmal betrunken einen Artikel geschrieben? Wir versuchen jetzt diese Reihe jedes Purim zu bringen.
Und so sitze ich hier mit mindestens so viel Promille wie Frau Kaessmann am Steuer in Hannover, und schunkle in die Tasten. Vielleicht waere das doch mal was fuer Frau Kaessmann, Purim, vielleicht sollte sie die Konfession wechseln – bei uns darf man nicht, man MUSS sich zu Purim betrinken (puh, ist das anstrengend!).
Aber halt! Nur einmal im Jahr! Also weiss nicht, ob ihr das passen wuerde…
Vielleicht waere auch so mancher Moslem lockerer drauf, wenn er sich wenigstens einmal im Jahr gemeinschaftlich beschwippsen muesste?
Wer kann uns das ausgelassene Betrinken auch verdenken, schliesslich sollten wir alle tot und vernicht sein?! Continue reading →
Hamanidschad redet weiter von unserer Vernichtung, weitere Anzeichen von Krieg, und der Westen haelt sich lieber fein raus…
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 14.05.2010 (Purim!)
Da haette man schon denken koennen, der Iran hat nun dermassen uebertrieben und die Welt vor aller Augen bei der Sicherheitskonferenz in Muennchen vor den Kopf gestossen, dass selbst der verstockte Westen sich zu Handlungen entschliessen koennte. Und wenn ich Handlungen sage, kann man natuerlich nicht im Geringsten an militaerische Aktionen denken. Da ist der Westen schon mit seinen paar Tausend Soldaten in Afghanistan ueberlastet… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06.05.5770
Es gibt viel zu schreiben, sehr viel in der letzten Zeit und viele Artikel liegen im virtuellen Ofen, aber eine kleine Reflektion auf das Buch Esther laesst sich nicht mehr lange verschieben, also hier ein paar aktuelle Gedanken ueber das Buch Esther, die nur zu relevant sind fuer unsere Zeit, fuer dieses Jahr… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 26.04.5770
Vergleicht selbst / Compare by yourself:
Hitler, Rede vor dem Reichstag am 30. Januar 1939. (Ein dreiviertel Jahr vor dem Krieg.)
“Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa!” Hier im O-Ton. English translation here.
Achmadinedschad heute am 11.Februar 2010. (Vor einem neuen Krieg?)
“Wenn das zionistische Regime seine Fehler wiederholen sollte, [noch einmal] eine militaerische Operation einzuleiten, dann soll es mit ganzer Staerke bekaempf werden, um es ein fuer alle mal zu vernichten.” Englischer Originaltext:
Und wieder einmal versuchen wir uns als Israel-Tuerkei-Experten zu mausern.
Hier also der heisse Stoff: Wie berichtet wurde, hat die Tuerkei das jaehrliche traditionelle NATO-Israel Luftuebungsmanoever namens “Anatolian Eagle” kurzfristig abgesagt und Israel vor den Kopf gestossen. Es wird einiges gemunkelt, Continue reading →
Video der Rede - UEBERSETZUNG und LINK vom englischen Originaltext von Bibi’s Rede am Ende
Jeder kann sich natuerlich selbst diese Rede anhoeren oder durchlesen, ich will nur auf ein paar besondere Punkte und Anspielungen eingehen.
Allgemein gesehen war die Rede meiner Meinung nach eine sehr gute Zusammenfassung von dem Wichtigsten, das zu sagen war. Es war richtig, die Luegen Achmadinedschads zu konfrontieren, auch wenn deren Hohlsinn eigentlich klar seien und keine Gegenbeweise fuer die Schoa beduerfen sollte.
Es war richtig, die Staaten, die Achmadinedschads Rede mitanhoerten und nicht den Saal verliessen (wie z.B. Oesterreich) zu verurteilen und zu beschaehmen. Und es war richtig an den letzten Tropfen Hoffnung zu appellieren, dass die UN eventeull doch noch zur Vernunft kommen koennte und Terroristen und Terrorstaaten wie Iran verurteilt und gerechte Demokratien wie Israel unterstuetzt.
Und hier zu den Feinheiten nach der Reihenfolge in der Rede:
Mahmud Ahmadinedjad hat sich bei der UNO-Vollversammlung in New York wiedereinmal von seiner besten Seite gezeigt. Zum wer weiss wievielten Mal hat er einen oeffentlichen Auftritt genutzt, um den Holocaust zu leugnen und gegen Israel, bzw. “die Zionisten” zu hetzen. Vereinzelte Laender, bzw. deren Repraesentanten (unter anderem Kanada, Italien, Frankreich und Australien) sind aus dem Saal gelaufen; die grosse Mehrheit von Vertretern jedoch blieb nicht nur im Saal, sondern beklatschte Ahmadinedjad auch noch mit voller Begeisterung und gab ihm somit das Gefuehl, dass seine Worte legitim sind und gerne gehoert werden.
Dazu kommt jetzt auch noch, dass Iran den Besitz einer zweiten Atomfabrik enthuellt (siehe Der Spiegel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,651202,00.html). Iran beweist somit der Welt, dass es auf dem besten Weg zu der Entwicklung einer Atombombe ist. Falls Iran Erfolg hat und eines Tages in Besitz einer Atombombe sein wird, wird nicht nur der gesamte Nahe Osten im Krieg versinken, sondern hoechstwahrscheinlich die ganze Welt (siehe dazu: http://aro1.com/wordpress/arye/iran/im-4-weltkrieg-wird-dann-wieder-mit-stoecken-steinen-gekaempft/)
Jetzt braucht man nur noch 1 + 1 zaehlen und man versteht, dass dem Reden eine “klare Deadline” gestellt werden MUSS. Verhandlungen sind schoen und gut, doch sie sollten irgendwann einen Fortschritt bringen, denn sonst sind sie am Ende reine Zeitverschwendung. Jahrelange Verhandlungen haben im Falle Iran zu absolut garnichts gebracht. Rien. Nada. NOTHING!!!
Mir ist vor allem unverstaendlich wie bestimmte Laender weiterhin Business mit Iran betreiben, trotz allem, darunter Deutschland, wie der folgende Brief aufdeckt:
Last night Mr. Ahmadinejad held his speech at the General Assembly at the UN headquarters in New York City. Several free democracies (Argentina, Australia, Britain, Costa Rica, Denmark, France, Germany, Hungary, Italy, New Zealand and the United States) chose to walk out while he was talking in order to protest his obsessed conspiracy theories and his deep genocidal anti-Semitism. The representatives of the thought-to-be-free and progressive nation of Austria chose to stay and pay their tribute.
One of the key parts and most unmasking in his speech dealt with Jews, who he called “Zionists“: Continue reading →
The terrorist Hezbollah organization, which has somehow succeeded in entering the Lebanese parliament a few months ago and is regarded not only as the main representative of the Lebanese Shiite Muslim community but also as the central “partner in crime” of the fundamentalist Shiite leadership of Iran, is back talking big and threatening Israel with war.
According to a new DEBKA report of August 9 (http://www.debka.com/headline.php?hid=6215) Iran has sent upgraded missiles to the Hezbollah organization which might easily reach Israel’s most populated region in and around Tel Aviv. No question that this deed raises tensions between Israel, Lebanon, Iran and Syria, which, despite Israeli warnings, led the missile-delivery pass through its territory.
Nichtsahnend habe ich mir heute frueh mal die Welt Kompakt von vorgestern (13.7.09) angeguckt, die mein Vater gestern aus Deutschland mitgebracht hat.
Die Israel HaJom (Israel Heute) Zeitung, die ich jeden morgen umsonst vor die Tuer geschmissen bekomme und die Haaretz auf Englisch habe ich zur Seite gelegt, um mir etwas “gutes” anzutun, um mal was entspannendes und unkomplizierteres zu lesen; einfach mal um die schlechten Nachrichten zu ignorieren, zumindest fuer’s erste auf einen spaeteren Zeitpunkt zu verlegen. Irgendwie habe ich naemlich im Gefuehl, dass die israelischen Zeitungen ziemlich viele “problematische” und “kopfschmerzenverursachende” Themen ansprechen…so wie Iran, also heute mal die Welt Kompakt und kein Iran. Continue reading →
out of http://www.stratfor.com/
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The key to understanding the situation in Iran is realizing that the past weeks have seen not an uprising against the regime, but a struggle within the regime. Ahmadinejad is not part of the establishment, but rather has been struggling against it, accusing it of having betrayed the principles of the Islamic Revolution. The post-election unrest in Iran therefore was not a matter of a repressive regime suppressing liberals (as in Prague in 1989), but a struggle between two Islamist factions that are each committed to the regime, but opposed to each other.
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First, there was no democratic uprising of any significance in Iran. Second, there is a major political crisis within the Iranian political elite, the outcome of which probably tilts toward Ahmadinejad but remains uncertain. Third, there will be no change in the substance of Iran’s foreign policy, regardless of the outcome of this fight. The fantasy of a democratic revolution overthrowing the Islamic Republic — and thus solving everyone’s foreign policy problems a la the 1991 Soviet collapse — has passed.
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When the West looks at Iran, two concerns are expressed. The first relates to the Iranian nuclear program, and the second relates to Iran’s support for terrorists, particularly Hezbollah. Neither Iranian faction is liable to abandon either, because both make geopolitical sense for Iran and give it regional leverage. Tehran’s primary concern is regime survival, and this has two elements. The first is deterring an attack on Iran, while the second is extending Iran’s reach so that such an attack could be countered.





