Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 22.04.5770
Christoph Schult, SPIEGEL, Jerusalem
Eigentlich doch super! Endlich begibt sich der SPIEGEL in eine Jeschiwa und setzt sich auf seine vielen Buchstaben und ackert Talmud, Tanach etc. Oder vielleicht hat er auch nur seinen Jerusalem Korrespondeten Christoph Schult nach Beth Schemesch geschickt?
Auf jeden Fall wetter der junge Herr Schult in seinem neusten Artikel bei SPIEGEL ONLINE ordentlich gegen den ultraorthodoxen sefradi Politiker Jischai los: “Rowdy“, “Radikler“, “Religioeser Eifrer“ etc. Ehrlich gesagt sehe ich keinen Grund mich zwischen Herrn Schult und Jischai zu schmeissen. Ich selbst bin kein Schass-Fan und es gibt da in der Tat einige primitive und korrupte Geschichten.
Aber anyway, damit nicht genug, man bleibt nicht beim Nette-Namen-Verteilen, sondern jetzt legt Herr Schult uns allen mal die Torah aus. Und zwar nicht so falsch, wie Herr Jischai sie versteht, sondern richtig.
Bevor er aber dazu kommt, berichtet er uns noch ein paar ganz komische Dinge, so geht doch Herr Jischai jeden Morgen zum Gebet, trifft sich mit Rabbi Ovadia und “Jede Woche lesen sie einen anderen Bibelabschnitt.” Wenn das nicht verdaechtig ist? Oder soll das dem Leser irgendwas uebermitteln? Ich es jedenfalls nicht. Soll das ein Kompliment sein oder eine Kritik?
Auf jeden Fall weiss Schult bescheid und so auch, welche Parascha gerade gelesen wird. Und ja, da war vor Kurzem der folgende Satz dabei:
“Die Fremdlinge sollst du nicht bedrängen und bedrücken, denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen”, mahnt Gott sein auserwähltes Volk, und: “Ein und dasselbe Gesetz gelte für den Einheimischen und den Fremdling, der unter euch wohnt.” Schmot (Exodus), 22:21
Herr Schult: “Eine glasklare Handlungsanweisung für einen religiösen Innenminister, könnte man meinen. Doch bei Jischai gibt es zuweilen eine große Kluft zwischen religiösen Regeln und politischer Praxis.”
Das fand ich einfach Spitze! Herr Schult hat Jischai und Co. ueberfuehrt. Diese handeln naemlich nicht nach der Torah, denn diese hat Herr Schult “glasklar” verstanden und weiss, was zu tun ist. Gut zu wissen, Rabinner sind mit ihrem ‘Wissen’, was Gott von uns will, meistens vorsichtiger als Herr Schult. Auch gibt es zu dem Thema buecherfuellende Diskussionen, was denn nun die Definition dieses Fremdlings ist.
Ein Stueck vorher wird es sogar in der Torah etwas naeher erwaehnt, was Herrn Schult vielleicht entfallen ist:
“Ein Gesetz sei fuer den Anwohner, und fuer den Fremdling/Bewohner, der mit euch (!) wohnt.“ Schmot (Exodus) 12:49
Man kann aber vielleicht zusammenfassend sagen, dass dieser Fremdling, fuer den die gleichen Gesetze gelten, kein feindlich gesinnter ist, der Goetzendienst nachgeht, sondern jemand der gerne mit Juden zusammenlebt und ein Minimum ethischer Standards auf sich nimmt. Ob jetzt afrikanische, islamische Wirtschaftsfluechtlinge dem entsprechen, ist eine andere, vielleicht komplizierte, Frage. Aber fuer Herrn Schult ist es ja ‘galsklar’. Ich wuenschte wir waeren alle so erleuchtet, was uns die Torah vermitteln will und wie wir ‘glasklar’ und ohne Zweifel nach ihr leben koennten und immer die korrekte und Gottgewollte Loesung zu Hand haetten.
Im Enddeffekt wuerde Herrn Schults Torahinterpretation, sorry, ‘glasklares’ Verstaendnis, dazu fuehren, dass Juden in ihrem Staat zig Millionen muslimischer Afrikaner auffnehmen muessen, die bessere wirtschaftliche Verhaeltnisse in Israel suchen, und somit den juedischen Staat demografisch in die Geschichte katapultieren. Das ist also Torahgerecht? Die Aufloesung des juedischen Staates als juedischste aller Handlungen?
Das Darfurfluechtlingsmaerchen…
Tatsache ist, dass die meisten der Afrikaner, die in den letzten Jahren in immer groesseren Wellen illegal nach Israel einwanderten, nicht “vor allem aus der Krisenregion Darfur im Sudan” kommen, wie Herr Schult einfach mal faktisch falsch behauptet, wenn es auch Medienwirksam schoen klingt. In Israel selbst gibt es etliche Organisationen, Aufrufe, Demonstrationen fuer die ‘Darfur Fluechtlinge’. Denn in Wahrheit sind 80% dieser ‘Fluechtlinge aus Darfur’ Moslems aus Eritrea und weitere Prozente aus anderen afrikanischen Staaten (ausser Sudan), die auf schnelle und einfache Weise ein besseres Leben suchen und tatsaechlich die israelische Demografie sehr zum Schaden der juedischen Mehrheit beeinflussen koennten. Es ist wirklich ethisch wunderbar, dass ein Volk, dass den Holocaust erlebt hat, einem anderen bedrohten Volk nicht die Tueren verschliesst, man kann aber nicht Millionen Menschen auffnehmen, die ueberhaupt nicht verfolgt sind und sich dabei selbst abschaffen. Und auch wenn Herr Schult es lachhaft findet, aber in der Tat begehen diese afrikanischen ‘Fluechtlinge’ prozentual gesehen sehr viel mehr Straftaten, u.a. Raub und Vergewaltigungen, so populistisch es sich auch anhoert. Nach Polizeiangaben sind durch sie die Kriminalstatistiken nach oben gegangen, ob Herr Schult uns nun als Rassisten bezeichnet oder nicht. Das sind Fakten und keine Parolen.
Herr Schult weiter:
“Einen ‘Jean Marie Le Pen mit Bart’ nannte der linke Kolumnist Gideon Levy von der Tageszeitung “Haaretz” den Innenminister.“
Wen interessiert es, wen Gideon Levy wie bezeichnet? Es gibt sicher auch irgendwo einen Israeli, der Schimon Peres Hitler nennt, so what? Warum ist das wichtig? Herr Schult sollte seine eigenen Einschaetzung schreiben und nicht andere Linksradikale Antiisraelis vorschicken und sich hinter deren Worten verstecken.
Aber es bleibt nicht bei einem! Jetzt holt er auch noch den linksradikalen, herzgruenen Nitzan Horrowitz heran (der vielleicht auch wegen seiner Homosexualitaet ein Huehnchen mit Jischai zu rupfen hat), der von sich aus schon alles Religioese verabscheut, wenn es nicht gerade eine Goetzenreligion in Indien ist. Wenn es nach ihm gehe, waere Israel schon laengt kein juedischer Staat mehr.
“‘Eli Jischai ist ein finsterer Rassist’, sagt Nitzan Horowitz, Abgeordneter der linksliberalen Merez-Partei.“
Warum findet er nur Radikale um Jischai Radikalismus zu bescheinigen?
Und rein in den Nahostkonflikt:
“Auch gegenüber den Palästinensern entpuppen sich Jischai und seine Partei als die größten [sic] Hardliner. Vor Israels Militäreinsatz gegen die Hamas im Januar 2009 sagte Jischai, damals noch Handelsminister unter Ehud Olmert: ‘Meiner Meinung nach sollten sie (die Hamas-Terroristen) ausradiert werden, …’“
Fand ich auch nicht schlecht, dass sich Herr Schult offenbar keine groesseren “Hardliner” vorstellen kann, als jene, die Terroristen gerne besiegen wollen. Die Phantasie laesst ploetzlich nach. Ich kann mir groessere ‘Hardliner’ vorstellen, z.B. Menschen, die zum Mord an Zivilisten aufrufen.
Und ab zum Siedlungsissue:
“Premier Netanjahu hat immerhin einen eingeschränkten Baustopp für die Siedlungen im besetzten Westjordanland durchgesetzt.“
Was soll das “immerhin“? Das ist eindeutige politische Stellungnahme und keine journalistische Neutralitaet. Ich peroenlich z.B. wuerde “leider” stattdessen schreiben.
Und noch zu Oslo:
“Das war mal anders. Die 1984 als Sprachrohr religiöser arabischstämmiger Juden gegründete Schas-Partei war anfangs durchaus offen für Kompromisse. 1993 brachten ihre Abgeordneten sogar das Abkommen für eine Autonomie der Palästinenser mit auf den Weg.“
Und was war daran positiv? Oslo hat zu vielen hundert Toten gefuehrt, die es ohne das Abkommen wahrscheinlich so nicht gegeben haette. Hat Schass nach Herr Schult hier uebrigens gegen die Torah oder in ihrem Sinne gehandelt? Wuerde mich mal interessieren?
Dann wirft Herr Schult der Schass-Partei noch das Betreiben eines “inszenierten sozialen Gewissen“s vor.
Ich haette ja selbst nicht geglaubt, einmal die Schass zu verteidigen, aber ich wuesste nur zu gerne, woher Herr Schult weiss, dass die soziale Seite von Schass “inszeniert” ist, oder hat er dafuer Anhaltspunkte? Oder hat er Rabbi Ovadia in den Kopf gekuckt? Vielleicht freut sich das meist Kinderreiche Schass Klientel wirklich ueber hoeheres Kindergelt? Auch so ne Variante.
Kein Antisemitismus beim SPIEGEL!
An anderer Stelle gibt Herr Schult noch andere interessante Insights ueber sich, sein Selbstverstaednis und seine Arbeit in Jerusalem:
So sympathisieren die deutschen Medien, seiner Meinung nach, heute eher mit Israel als mit den Palaestinensern. Mag jeder selbst entscheiden…
Aber: Auch Lob, wem Lob gebuehrt. Schult selbst gesteht ein, dass der SPIEGEL doch schon mal gerne stereotype Bilder von schwarzen Schlaefenlockenjuden veroeffentlicht, auch wenn diese mit dem Artikel nichts zu tun haben.
Aber leider scheint er den SPIEGEL als ansonsten problemlos und als professional anzusehen:
“But luckily, this does not happen often in a high quality magazine with such a large number of experts on its staff.“
Als Anfang waere vielleicht eine Lektuere bei tw24 zum SPIEGEL ONLINE zu empfehlen.
Auch David Medienkritik berichtet einiges ueber Antiamerikanismus…

Wenn sich deutsche Journalisten erdreisten uns permanent über den Quran und der friedlichsten Religion aller Zeiten (Die FRAZ) aufzuklären und somit indirekt den Geistigen Führern der Moslems unterstellen sie kennen und verstehen ihre eigene Religion nicht; warum sollte dann jetzt nicht nach guter alter Tradition diese Journalisten uns nicht endlich auch über das Judentum aufklären? Ich gehe davon aus, dass Herr Schult, Journalist und Multitheologe seines Amtes, fließend Hebräisch und Aramäisch in Wort und Schrift beherrscht?!
“Ich gehe davon aus, dass Herr Schult, Journalist und Multitheologe seines Amtes, fließend Hebräisch und Aramäisch in Wort und Schrift beherrscht?!”
Davon mußt du ausgehen, auch mit dem Talmud und allen möglichen Thorakommentaren kennt er sich hervorragend aus. Hier kann jeder Rabbiner vor Neid nur erblassen.
Schaut euch auch mal die Kommentare zu dem Spiegel Artikel an. Bezeichnend.
auch ich habe versucht, beim SPON einen Kommentar zu hinterlassen, wird leider nicht freigegeben, könnte zu sehr der Wahrheit nahekommen.
Na, denn deckt der Autor ja wieder alle antiisraelischen Klischeès ab. Von angeblichen Dafurflüchtling bis hin zum Nahost Konflikt, den angeblichen Hinderungsgrund für “Frieden”, dem Goldstone Bericht, der vor Falschangaben nur so strotzt bis hin zu dem “Hartliner” Sharon. Alles zusammengewürfelt in EINEM Bericht und nichts davon neutral.
Dieser Bericht erinnert mich an die zehn Regeln für die Nahostberichterstattung.
REGEL 4. MISSBILLIGE ISRAELISCHE FÜHRER; SYMPATHISIERE MIT ABBAS und anderen palarabischen “Führern”.
Nenne Ariel Sharon immer “Hardliner”, “Kriegsverbrecher“ oder “der Bulldozer”. Bezeichne niemals Yasser Arafat, Haninje oder andere als “der ehemalige Terrorist”, streitsüchtig, korrupt oder despotisch. Wann immer möglich, erbitte Sympathie, durch Ansprechen seines fortgeschrittenen Alters oder seines Parkinson-Leidens. [The Independent, 17.April 2001].
Als Zeugen werden dann Linksextreme wie Gideon Levy und der homosexuelle Nitzan Horowitz angeführt, die allen Grund haben, die jetzige Regierung zu verteufeln, geschieht in Deutschland doch auch nicht anders, daß Links und Rechts sich gegenseitig aufs Übelste beschimpfen oder?
1.) Die Dafurflüchtlinge werden auch weiterhin aufgenommen, wenn sie legal einreisen.
2.) die Illegalen, um die es sich hier handelt, stammen meist aus Eritrea und sind Moslems. Auch hier in Deutschland werden solche Menschen abgeschoben, was soll daran verkehrt sein. Europaweit gibt es Auffanglager für Illegale.
3.)Was ist falsch daran, sich gegen Terroristen und Illegale zu wehren?
4.) Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, auch in Deutschland ist die Liste der korrupten Politiker unendlich lang, und bis spät in den 90ern saßen auch viele mit einer nicht so ganz eindeutigen Vergangenheit im Bundestag, zu Homosexuellen und Lesben haben auch nicht alle ein ungestörtes Verhältniss, und wie mancher über Illegale denken, sollte auch jedem bekannt sein, kein deutscher Minister ist wegen seiner Nazivergangenheit abgewählt worden, übrigens würden in JEDER arabischen Partei Homosexuelle nicht nur nicht aufgenommen, sondern sogar öffentlich bestraft werden.Das nur als Vergleich.
Fazit: ein völlig unnötiger und wie gewöhnt einseitiger Bericht von Herr Schuldt.
Ady says:
February 7, 2010 at 8:35 pm
Herr Schult ist in der Szene nicht erst seit gestern für seine einseitige Berichterstattung bekannt. So verwendet er sich schon einmal für illegal eingereiste Jordanier, die dann zu Recht verhaftet werden.
Aber Herr Schult hat es auf die “Religiösen” abgesehen, nun, warum verurteilt er dann nicht die islamischen, radikalen Religiösen, die Israel vernichten wollen und sich dabei auf den Koran berufen?
Ein paar Auszüge gefällig?
Es ist das Schicksal der Juden verfolgt, erniedrigt und auf ewig gefoltert zu werden und es ist eine muslimische Pflicht dafür zu sorgen, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Belangloser Streit darf uns nicht trennen. Wo Hitler versagte, müssen wir Erfolg haben.”
Scheik Taissir Rajab Al-Tamimi, damals PA-Chefrichter und Vorsitzender des Hohen Rats für islamisches Recht, 1994.
Die religiösen Führer der Autonomiebehörde haben seit Jahren regelmäßig den Begriff „Ungläubige“ auf die USA und andere Staaten mit vorwiegend christlicher Bevölkerung angewendet. Dazu einige jüngere und ältere Beispiele:
„Die ungläubigen Staaten – und an erster Stelle die USA – haben erfolgreich die islamische Welt auseinander gerissen…“ [Yussuf Abu Sneina, Voice of Palestine, 02.09.2005]
“Die Vereinten Nationen sind zu unserem Bedauern Dar al-Nadwa [wörtlich: ‘Haus der Versammlung’, der Begriff für den vorislamischen Versammlungsort in Mekka] geworden, denn das ist der Ort, wo sich die Ungläubigen treffen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 28.02.2003]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu sehen.
„Die ungläubigen Länder unter der Führung der USA erfanden einen Grund und eine Rechtfertigung, um ihren schmutzigen Krieg [nach dem 11.9. in Afghanistan] gegen den Islam und die Muslime zu führen… Großbritannien vergaß, dass es sich auf der Höhe des Terrors und der Höhe des Hasses gegen den Islam und die Muslime befindet.“ [Yussuf Abu Sneina, Imam der Al-Aksa-Moschee, PA-Radio, 28.12.2001]
Hier die jüngsten Daten von Gebeten um Völkermord an allen Ungläubigen im PA-TV:
18. November 2005
30. September 2005
26. August 2005
15. Juli 2005
8. Juli 2005
24. Juni 2005
Die politische Führung der PA achtet sehr darauf, dass ihre religiöse Hass-Ideologie in ihren Präsentationen vor der Auslandspresse nicht auftaucht. Aber in ihren arabischen Predigten an die palästinensische Bevölkerung haben die religiösen Führer der PA seit Jahren für die Vernichtung der westlichen Staaten gebetet.
Die von den Europäern gesponserte Umfrage, die zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der Palästinenser die Ermordung von Christen durch die Al-Qaida unterstützt, kommt zu einem Zeitpunkt, da die finanzielle Unterstützung durch die USA und Europa für die palästinensische Autonomie sehr hoch und weit gestreut ist. Es scheint so, dass, wenn die Palästinenser wählen müssten zwischen der Anerkennung der finanziellen und politischen Unterstützung durch die USA und Europa oder sie wegen der Religion zu hassen, die Religion gewinnen wird.
Diese Hingegebenheit der palästinensischen Bevölkerung zu religiöser Lehre stimmt mit den jüngsten Feststellungen überein. In einer Umfrage aus diesem Jahr [2005] wollten 79,9% der Palästinenser, dass die PA der Scharia folgt – dem islamischen religiösen Gesetz [68,6% wollten nur die Scharia, 11,3% wollten die Scharia und dazu Gesetze durch die PA-Gesetzgebung). [Palestinian Center for Research and Cultural Dialogue, 3. März 2005]
Erstaunlich ist jedoch die Bereitschaft der Palästinenser sich gegen westliche Staaten zu wenden, von denen sie so total abhängig sind um voran zu kommen. Die Umfrage unterstreicht, was Palestinian Media Watch seit Jahren dokumentiert: den zutiefst negativen Einfluss, den die Hass-Erziehung auf die Gesellschaft der PA hatte. Und obwohl einige in westlichen Regierungen versucht haben den Einfluss der Hass-Hetze klein zu reden, indem sie für den Hass der PA einzig den laufenden Konflikt verantwortlich machen, unterstreicht diese Umfrage die davon unabhängigen Gefahren der Hass-Erziehung. Die Palästinenser befinden sich nicht direkt in einem Konflikt mit den USA und haben sicherlich die Europäer zu ihren aktiven Verbündeten gezählt.
Und doch wünscht sich eine überwältigende Mehrheit, dass man sieht, wie eine auf der Religion gründende Terrororganisation die Europäer und Amerikaner tötet.
Dieser religiöse Hass scheint den potenzielle möglichen positiven Einfluss von Hunderten Millionen Dollars an US- und europäischer Hilfe ausgelöscht zu haben, die an die Palästinenser geschickt wurden, auch der bedeutenden neuen Geldgeschenke diesen Jahres. Diese Ergebnisse sollten als Warnung für alle dienen, die die religiös begründete Hetze zu Hass und Völkermord durch die PA als „bloßes Gerede“ eingeordnet haben. Es scheint so, dass für religiöse Bevölkerungsgruppen wie die Palästinenser religiöse Lehren, als Wort Allahs betrachtet, letztlich das sind, was die Einstellungen und die Politik bestimmen.
[Die Umfrage wurde der norwegischen NGO Fafo unter der palästinensischen Bevölkerung durchgeführt, „um die politischen Gefühle nach Israels freiwilligem Rückzug aus Gaza im Spätsommer 2005 auszuwerten“ und wurde in Al-Hayat Al-Jadida am 23. Dezember 2005 veröffentlicht.]
Aus dem PMW-Archiv: Aufrufe zur Vernichtung christlicher/westlicher Staaten in der Vergangenheit:
Dr. Ikrima Sabri, Mufti von Jerusalem, höchster islamischer Würdenträger in der Autonomie, nur Wochen vor den Anschlägen vom 11. September:
„O Allah, vernichte Amerika und seine Helfer und Kollaborateure. O Allah, vernichte Großbritannien und seine Helfer und Kollaborateure.“ [PA Radio, 24.08.2001]
Gleichermaßen Mohammed Ibrahim Maadi:
„Es ist unsere Verpflichtung uns für die Soldaten Allahs vorzubereiten, die im Willen Allahs voran schreiten, geehrt und gepriesen… So Allah will… das Unterdrückerland Amerika wird verschwinden. Das Unterdrückerland Großbritannien wird verschwinden…“ [PA-TV, 08.06.2001]
Diese Feindschaft ist weder zeit- noch ereignisabhängig, sondern wird als Allah Plan dargestellt. Tatsächlich wird gesagt, dass letztlich der Sieg des Islam über den Christen-Westen vorbestimmt ist:
„Die palästinensische Nation ist die stärkste der Welt… Wir [Muslime] haben die Welt beherrscht und ein Tag wird kommen, bei Allah, und wir werden die Welt [wieder] beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Amerika beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Großbritannien beherrschen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 13.05.2005]
“Seid weg. Sterbt, wo ihr wollt, aber sterbt nicht hier.“
PA Hass-Fernsehen erreicht neues Level
Itamar Marcus und Barbara Crook
29. Dezember 2005
Orignal: http://www.pmw.org.il/Latest%20bulletins%20new.htm#b291205
PA-TV-Sendung zu Jaffa (Tel Aviv):
Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollte, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollte, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben hier die Vergangenheit. Wir haben die Gegenwart und die Zukunft. Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]
Diese Worte des Hasse sind die End-Momente einer weiteren Sendung im Fernsehen der palästinensischen Autonomie, die die Vernichtung Israels fordert. Die Worte, die den Rauswurf jedes einzelnen Israelis aus Israel fordert, werden gesprochen, während der Bildschirm Jaffa-Tel Aviv, Israelis und die israelische Flagge zeigt. Das offizielle PA-Fernsehen hat dies in den letzten Monaten zweimal gesendet.
Die Sendung über Jaffa beginnt mit einer Verdrehung der Geschichte, indem die antiken Kanaaniter zu Arabern gemacht werden. Damit wird der mehr als 3.000 Jahre jüdischer Geschichte in der Region durch eine gefälschte arabische Geschichte vorangestellt. (Die arabische Eroberung fand in Wirklichkeit im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung statt.)
Jaffa, ein Teil von Tel Aviv, wird als palästinensische Stadt definiert und von allen Küstenstädten Israels – Akko, Haifa, Caesarea, Aschdod, Aschkelon und Jaffa – wird gesagt, dass sie in dem liegen, was „heute als Palästina bekannt“ ist. Nach dieser PA-Sendung existiert Israel bereits nicht mehr.
Die abschließenden Worte dieser Fernsehsendung sind die des israelisch-arabischen Dichters Mahmud Darwisch, der nach dem Rauswurf jedes einzelnen Israelis fordert: „Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns.“
„Die arabischen Kanaaniter bauten Häfen an der Küste des Landes Kanaan, das heute Palästina genannt wird. Die Häfen waren Akko, Haifa,… Caesarea,… Aschdod, Aschkelon, Gaza und Jaffa… [Anmerkung HE: Caesarea wurde von Herodes dem Großen mit Hilfe der Römer gebaut!].
Palästina wurden von Invasoren angegriffen, aber seine arabischen kanaanitischen Charakteristika widerstanden den Versuchen sie zu verändern… [Jaffa] blieb dem Namen nach arabisch, weil das Eingeborene bleibt, weil das Fremde verschwindet…
Die Türen und Fenster der Häuser… sehen zu und erwarten die Rückkehr [der Flüchtlinge]…
Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollt, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben die Vergangenheit hier. Wir haben die Gegenwart, die Gegenwart und die Zukunft… Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]
Viel mehr dazu hier, auch Videos und Mitschnitte:
http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/4pafriedenswille.html
Angesichts dieser Tatsachen frage ich mich, wie blind Herr Schult und Konsorten sein können. Was treibt sie dazu? Selbsthass? Vernichtungswillen?
Übrigens Richard C. Schneider gibt ab jetzt wöchtentlich Videokommentare über die “illegalen Aussenposten” na, ja, auch einer, der in den israelischen “Religiösen” die größte Gefahr sieht.
http://www.tagesschau.de/ausland/videoblogschneider100.html
@Zahal
Alles richtig. Doch was soll ich gesagt haben?
@Ady, geschrieben
Wenn sich deutsche Journalisten erdreisten uns permanent über den Quran und der friedlichsten Religion aller Zeiten (Die FRAZ) aufzuklären und somit indirekt den Geistigen Führern der Moslems unterstellen sie kennen und verstehen ihre eigene Religion nicht; warum sollte dann jetzt nicht nach guter alter Tradition diese Journalisten uns nicht endlich auch über das Judentum aufklären?
Ich nehme an, ich kann es unter Satire abheften?
@Zahal
Natürlich Satire!
Wäre ja noch schöner, wenn jetzt jemand daher kommt und mir erzählt ich müsste nochmals unters Messer da ihm mein Brit’ nicht gefällt
also wirklich dass ich dass noch erleben darf hier,ihr als juden beschwert euch über die berichterstattung der deutschen systempresse,alle deutschen sowie internationalen Medien berichten doch pro-jüdisch und das IMMER! (kein wunder wenn alle medien eh von juden kontrolliert werden,nich wahr?)
alles was auf diesem blog erscheint ist eh nur dreckige jüdische hasbara. (wie sollte man es auch anders gewohnt sein)
[...] sich der SPIEGEL. Nach dem üblichen Muster. Nee, eigentlich wie beim Islam: Herr Schuld weiß besser, wie die Torah auszulegen ist, als jüdische Rabbiner. Oder zumindest der Herr [...]