Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Nissan 5772
Gra-SS: ‘Die Juden Israelis sind unser Unglueck!’ (Danke an Stefan Goepke fuer das Bild)
Es wird ueberall schon einfrig drueber diskutiert und Herr Gra-SS schafft es unverdienter Weise mal wieder auf etliche Titelseiten, – siehe Tagesschau -, aber ich muss wohl doch noch ein paar Worte dazu verlieren, zumindest ueber die Aspekte, die ich im deutschen Mediendiskurs bis jetzt zu wenig bis gar nicht ausmachen konnte.
Ja, man mag dem Schwachsinn von Gra-SS – selbst Schuld wer es ein ‘Gedicht’ nennt – gerne rational widerlegen, wie es Clemens Weregin in der Welt vorbildlich getan hat (ist ja auch nicht schwer und garantiert mit Erfolg gekuert ist) -, oder man mag, wie der Praesident des Zentralrats der Juden Herr Graumann, dies schon als “aggresives Pamphlet der Agitation” bezeichnen, was zwar stimmt, aber das Hauptproblem dieser Schreibtischtat nur indirekt anschneidet und wieder nicht beim Namen nennt – anstatt dessen redet man ueber Verdrehung der Tatsachen und ein paar nahoestlichen Fakten, und haengt noch ein Geschleime von “hervorragender Autor” hinten dran. Und wer hat denn das bitte festgelegt?
Der Punkt ist, dass dieses ‘Gedicht’ dermassen ausgekaute antisemitische Klischees und Floskeln bedient, dass es schon muessig ist, sie noch einmal zusammen zu zaehlen. Ich werde mir auch nicht die Nacht verderben, diese alle einzeln durchzugehen, aufzulisten und zu entgegnen, aber es reicht doch einfach schon die erste ‘Strophe’ (schwer bei diesem Wort hier nicht zu Lachen) zu lesen und es sollte alles klar sein:
“Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.”
Der gute Mann von der SS spricht natuerlich ueber Israel und seine wohlmoegliche grosse und teufelsgefaehrliche Frechheit sich selbst verteidigen zu wollen. Diese paar Zeilen zeigen die klassische antisemitische Gemuetslage: Der Jude fuehrt verschwoererische, allmaechtige “Planspiele” mit der Welt und den Voelkern durch, die unter Vernichtungsgefahr durch ihn stehen, waehrend diese “allenfalls Fussenoten” sind.
Herr Gra-SS hat schon einmal hautnah miterleben koennen, wie es aussieht, wenn Leute mit solchen Gedanken und Phrasen dazu uebergehen sich aus ihrem ‘Fussnoten-Dasein’ zu befreien die ‘juedischen Ketten’ zu sprengen und ‘Judas’ Planspiele’ zu durchkreuzen.
Und wenn man es sich antut etwas weiterzulesen kommt man auch bald zur folgerichtigen klassischen Folgerung:
Die Juden Israelis sind unser Unglueck! Bzw.: “Israel gefaehrdet den … Weltfrieden“.
Auch die vom schlechten Gewissen mitgefuehlten juedischen Pseudomaulklappen gegen Antisemiten wie ihn sind praesent und sowieso das uebliche Programm mit den ‘deutschen’ U-Booten, dem deutschen ‘Verantwortungsgefuehl’ wegen Ausschwitz und deswegen gegen die ‘Verbrechen der Juden’ etc. etc. … Nichts Neues unter der Sonne.
Es gibt aber noch etwas, was ich bis jetzt kaum in Erwaehnungen fand: Die Frage, warum es gerade Israel ist, was ihn rumtreibt.
Von allen Problemen, Konflikten und Kriegen der Welt, schmeisst Herr Gra-SS sich gerade als greiser Ritter der Antiisraelis ins Zeug.
Warum schreibt er nicht ueber die Gefahr eines angedrohten suedkoreanischen Abschusses des nordkoreanischen Raketenstarts der kurz bevorsteht? Warum nicht gegen die Massaker des sozialistischen Staates Syriens, die jeden Tag zig Menschen – auch Frauen und Kindern – das Leben kosten? Oder die islamistische Machtergreifung in Aegypten? Der Putsch in Mali? Das islamistische Massaker in Toulouse? Die islamistische Bedrohung in Europa? Ein neues, aggressives Russland? Ein durchgeknallter Erdogan? Eine zerbrechende EU? Eine Null-Sinn Gesellschaft, die sich um ein paar Nihilisten, Anarchisten und Internetdiebe schart und sich anschickt das demokratische System zu stuerzen?
Alles keine Themen, sondern der Versuch des florienden, freien Judenstaates seiner nuklearen Vernichtung zu entgehen. Das entruestet den Israel-hassenden Greis. Da muss die Sueddeutsche her.
Und da waere die naechste Frage: Warum wirft niemand der Sueddeutschen vor, wie sie solche antisemitische Hetzte ueberhaupt in ihr Blatt kommen laesst? Nur weil der selbstverliebte Romantiker vor ein paar Jahren mal ein mittelmaessiges Buch schrieb, was ein paar Leute lasen kann er unbedacht antisemitische Propaganda deutschlandweit in ihrem Blatt verspritzen? Es gibt Leute, Juden und Israelis, die fuer solche Hetzte den Preis zahlen.
Das alles zeigt leider einfach, wie gesellschaftsfaehig so offener Antisemitismus – auch wenn er sich immer noch etwas schminkt und verkleidet – im heutigen Europa (auch in ‘La Republica’ und ‘El Pais’ erschien das ‘Gedicht’ von Gra-SS) und Deutschland ist. – Und dann auch noch so platter Antisemitismus! Jetzt ist er weder ein vernuenftiger Schriftsteller, noch ein vernuenftiger Antisemit.
Ich kann nur wiederholen: An alle in Deutschland lebenden Juden: Lasst Antisemitismus das Problem der Deutschen und Europaer sein und wandert nach Israel aus. Macht Alija! Wir freuen uns auf euch und heissen euch willkommen.



Das Timing konnte nicht passender sein: Antisemitismus, verpackt in Israel-”Kritik” erlebt – besonders jetzt – eine Renaissance mit Blütezeit-Potenzial.
Für die alten Kack-Bratzen, besonders solche mit jahrzehntelang verschleppter “Aufrichtigkeit” (HIAG & Co. lassen feixend grüßen) muss dies eine Erleichterung darstellen, wie sie allenfalls nur mit einer ersehnten erfolgreichen Darmentleerung vergleichbar wäre.
Mochte noch nie diesen bräsig-biederen Gymnasial-Kaschuben samt seiner Wilhelm-Gustloff-Schmonzette: endlich hab` ich kapiert, warum.
Gruß den wahren Freunden Israels – allen Widerständen zum Trotz!!
Shalom.
Ich nochmal: das modifizierte Buch-Cover ist Spitze!!
Was ich mich gefragt habe (und immer noch frage): Welchen Mechanismus kann ein “sich mit Israel verbunden fühlender” (LOL) Günther Grass bedienen, um zeitgleich in der Süddeutschen, in ElPais, in der New York Times und in La Republica abgedruckt zu werden? Wer stellt da den Kontakt her, wie sind diese Blätter miteinander verknüpft? Gibt es gar eine antijüdische, eh pardon, – antizionistische Weltverschwörung? Wenn man diese Struktur aufdecken könnte, was da wohl ans Licht käme?
Wenn diese Schundschrift nicht von GraSS wäre, wäre dieses Ding bei JEDER Redaktion in den Mülleimer gelandet……GraSS, demontiert sich selbst, der Schuss geht vielleicht nach hinten los……lese den ganzen Tag schon die Artikel dazu…..
Heplev hat gesammelt….
http://heplev.wordpress.com/2012/04/04/gunter-grass-%e2%80%9emusste-mal-wieder/
Grass hatte nur einen Beweggrund, oder besser gesagt Drang, um dieses Manifest, das als Gedicht verkleidet herkommt, zu verfassen (und nein, es war nicht die freundschaftliche Verbundenheit zu Israel): Er erträgt es nicht, dass die Juden sich verteidigen und sogar Atomwaffen besitzen. Bewaffnete und sich verteidigende Juden sind der Alptraum der Antizionisten. Grass will nicht die Israelis vor einem unüberlegten Schritt warnen, seine Intention ist, Juden zu entwaffnen. Alles für den Frieden natürlich, seinen eigenen wie den Weltfrieden – Grabesstille.
Und er wird eines Tages von dieser Welt gehen und Israel wird immer noch da sein – dieser Gedanke muss für ihn so unerträglich sein…Am Israel chai, Herr Nobelpreisträger
Im Fernsehen war GG im Kindergarten,
pardon Altersheim zu sehen.
In Latzschürze
war er
mit einer Knetarbeit beschäftigt.
“Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden?”
Die Antwort:
“Weil Dir jemand die Knete weggenommen
und Dir unverantwortlicherweise Tinte gegeben hat.
Wir alle können nur hoffen,
dass dies nie wieder passiert.
NIE WIEDER TINTE FÜR GRASS!
Dabei gab es schon eine Hoffnung:
“Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,….“
Das hätte man doch glatt
als ein GeständniSS
werten können
Herr GraSS!
Warum haben Sie diesen Gedanken
nicht weiter ausgeführt?
__________
Ein Hinweis in eigener Sache:
Das ist kein Kommentar, sondern ein
GEDICHT
zwei Kommentare:
1. zu Herrn Grass (dem alten Schwätzer). Dass der ein Altnazi ist war ja hinlänglich bekannt, was mehr wundert ist schon die Medienpräsenz des SS-Tattergreises. Dass Israel den Weltfrieden gefährdet ist so klar, wie dass der Widerstand die Ruhe im warschauer Getto gefährdete. Das hast du schon erkannt, nur der Jude der sich brav totschlagen lässt ist ein guter, und wehe er wehrt sich . Na so was auch ….
2. >>An alle in Deutschland lebenden Juden: Lasst Antisemitismus das Problem der Deutschen und Europaer sein und wandert nach Israel aus. Macht Alija! Wir freuen uns auf euch und heissen euch willkommen.<< ist verständlich – aber : was kommt als Nächstes? Alle raus aus den USA? Probleme: 1. Wohin mit den vielen Menschen, es ist ja sowiso schon ein bisschen eng – demographisch mag das gut sein, es sorgt für sichere jüdische Mehrheiten in IL aber irgendwo müssen diese Mehrheiten auch wohnen 2. rein politisch ist es sicher nicht wirklich günstig, wenn man sich komplett zurückzieht, man verliert Einfluss (ja – ich weiß – den kann man auch überbewerten Rathenau war Außenminister und trotzden kam dann Hitler) und wird ganz fremd – und vor Fremden haben die Leute meistens mehr Angst als vor Bekanntem.
Vor Grass weglaufen ? Ihn ignorieren geht nicht aber ihn lächerlich machen ist das Gebot der Stunde.
Und trotzdem: ein schönes Fest.
Da hier offenbar gegen Günter Grass gehetzt wird, ohne dass sein Gedicht bekannt ist, möchte ich zur Diskussion beitragen, in dem ich es einfach mal poste:
“Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?
Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er missachtet wird;
das Verdikt “Antisemitismus” ist geläufig.
Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.
Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.
Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.
Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.
Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.”
“Kack-Bratzen”, “Gra-SS”, “Altnazi”, “SS-Tattergreis”. Was ist das für eine Sprache? Man kann nicht umhin, an das Wort von den getroffenen Hunden, die bellen, zu denken.
Mit Bezug auf das aktuelle Gedichte des Altmeisters von Schrift und Zeichnung und dergleichen mehr Grass, G., abgedrückt zB in der ‘Suedwestdeutschen’.
Grass über die Sache wachsen lassen, nicht mit Grass!
Gequält ist er, der arme Mann!
Ordnet sich unter, nennt’s nicht beim Namen, erhorcht allgemeines Verschweigen eines Tatbestandes. Belastend die Lüge, der Zwang, Strafe in Aussicht, tief empfunden!
„…das Verdikt “Antisemitismus” ist geläufig.“
Ja, Herr Grass, kraSS, Mann kennt’s, will nicht, muß!
Ureigene Verbrecher, Herr Grass, ohne Vergleich und mit flinker Lippe, rein geschäftsmäßig, ein weiteres U-Boot voller israelischer Technologie heim ins (Atombomben)reich, nennen wir’s doch: Israel!
Ein Windhauch der Wahrheit, das Grass auseinandergeblasen, eröffnet den Blick auf das, was verschwiegen erhorcht, scharf erblickt, gegen jede Strafe in Aussicht nun doch da ist, wo es sein muß, wo’s Grass es erblicken macht, starre nicht, rühr dich nicht, oh Israel!
Als ‘Befürchtung von Beweiskraft sein’ will es, Dir, oh Grass über den Sachen. Verbunden bist Du Israel, hat’s Dich gebunden, angebunden, kannst die Flügel nicht ausbreiten, mußt Schweigen und Dich quälen, Strafe in Aussicht, zu sagen wider dem allgemeinen Verschweigen des Tatbestandes!
Deine Herkunft! Deine Unterkunft! Deine Niederkunft! Grass, gib Grass!
Gealtert und mit letzter Tinte sprichst Du, nein sagst Du, was Du sagen mußt, Gebundener an Israel!
„Israel gefährdet den Weltfrieden?“
So schreibst Du, fragend? Das weißt Du nicht sicher?
Qual und Herkunft, gebunden an die Frage, darfst Du sie stellen, droht nicht, bei einer winzigen Unvorsichtigkeit, oj, Strafe in Aussicht! „Juice“!!!
Was, wenn das ‘?’ hängt und sich zu ‘!’ erstreckt?!
Wäre der Deutsche nicht so belastet, nicht, er wäre kein rundrückenhohlkreuzgebücktes Fragezeichen mit Schweinehals, nein gertenschlank und rank und hager und muskulös, nur nicht zu dick, ein Ausruf mit Zeichen! Heimat! Wohin hast Du mich gebückt!?
Mitschuld, das darf nicht sein, Heimat mit Mitschuld, gebückt, nein!
Nein, schweigen tust Du nicht, überdrüssig bist’s das Heucheln, nicht Deins, das, von denen, jenen, immer waren sie’s! Mit flinken Lippen, u-booten sie Deutschland ins Verderben, in die Mitschuld, gebunden, fest verbunden an die Lüge, den Zwang, das Schweigen mit flinken Lippen, u-bootig, fürwahr!
Der Verursacher der erkennbaren Gefahr, er ist da, er war, wo? Wer? Nein, nicht der!
Gertenschlank war er einst, rank und hager und bedeutsam wie ein Ausruf, ein Zeichen!
(Paul, darf ich? „er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau“, Danke!)
Gedrückt, verzwangt und verschwiegen, angedroht ungenannt jedoch bekannt, in Aussicht, sichtbar, nur nicht sehbar, fühlbar durch Last zum Fragezeichen mit dickem Hals, geplatzt ist er, das Grass schwingt zur Seite und spricht, wo’s schweigen soll, hier, hört, da ist er, er ist ein Fragezeichen!
Und u-bootet, von hier nach dort und zurück, wo soll das hinführen?
Das müssen wir kontrollieren und überwachen und inspizieren, wir wollen es endlich wissen!
Hat Israel es, das Ding, hat es nicht, ist er länger oder nicht?! Der Weltfrieden, oh Günter, er droht!
Keine Chance der Mitschuld!
pesach kasher v sameach
frohe Feiertage
Ja, auch von mir an alle. Pessach Kascher weSameach!
Auch von mir, na klar, pessach kascher we sameach!
…und nicht zu vergessen: Frohe Ostern dazu!
Grass, Walser, Habermas, Eppler, Ehmke, Lübbe, Lenz und Hildebrandt…, und damit die 1933 moralischen Anklage-Instanzen der BRD waren Mitglieder der NSDAP, der HJ, der Waffen-SS, SA und sonstigen nationalsozialistischen Verbrecherhorden. Ströbele, Fischer, Schröder, Jelpke, Kretschmann, Bütikofer, Sager, Schmidt, Vollmer, Trittin&Co, …, und damit die 1968 moralischen Anklage-Instanzen der BRD, waren Mitglieder des KBW, KB, diverser sonstiger ‘K’-Gruppen, nebst den ‘antirevisionitischen’ Jusos, welche den moskowitischen Benneter-Leuten den Weg bereiteten. Nicht zu vergessen die Verteidiger der ‘sozialen Gerechtigkeit’ a la Gysis&Co, also SED Leute, die Andersdenkende nach Bautzen oder Sibirien schickten, Jüdische zum Massenexosdus zwangen, oder gleich erschossen, nicht zu vergessen Angela Merkel und ihre Ost-CDU: das ist die BRD heute!
Kein anderes Land erlaubt es solchen Leuten derartige Machtpositionen einzunehmen und kein anderes Land erlaubte es 1933 Perversen und Kriminellen die Macht zu ergreifen. Kein anderes westliches Land kann mir der BRD in Sachen Verlust des moralischen Kompass mithalten.
Ex-Nazi ist nicht das Problem, unbelehrbar ist das Problem
Iran PressTV bedankt sich bei Günter GraSS.
Gudrun,
folgerichtig! Er hat ja auch Achmadinedischad aus dem Herzen gesprochen.
“Was gesagt werden muss …”
Prima zusammengefasst im Video-Clip unter: http://www.n24.de/mediathek/grass-gedicht-im-interview-henryk-m-broder_1543038.html
Gra-SS erinnert zusehends an einen bitterlich enttäuschten Volkssturm-PG, der – nachdem die Russen & Allierten ihm die Show gestohlen haben -endlich nochmal seine (im Kohlenkeller, neben Omas Einweckgläsern, gebunkerte) deaktivierte Panzerfaust scharf machen darf.
Blöd nur, wenn das hochsensible Ding sich dann noch als Rohkrepierer erweist.
Tom Buhrow (Tagesschau) war anzumerken, seiner öffentlich-rechtlichen Pflicht-Audienz Genüge getan zu haben. Umso merkwürdiger empfand ich die heimelige Tea-Time-Atmosphäre, in welcher das Interview stattfand: da fehlte nur noch der Kameraschwenk zur Schwazwälder Kirschtorte.
Nun, hier die Tagesschau des Antisemitischen Rundfunk Deutschlands…. ARD.
http://www.tagesschau.de/kommentar/grass106.html
Trotzdem: Pessach Kascher weSameach und happy Passover allen.
Ich bin gelinde gesagt ein wenig schockiert, wie hoch der Zuspruch in der deutschen Bevölkerung für Grass ist: Nach Überfliegen der Kommentarspalten so einiger Online-Zeitungen schätze ich den auf knapp 80 % ein!
Anyway, ich wünsche allen Juden Chag pessach sameach und allen Christen ein frohes Osterfest.
erfreulich, das der Altnazi von der bundesdeutschen Presse überwiegend abgelehnt wird. Unerfreulich dagegen die Kommentarzonen des bundesdeutschen Presse, in denen es von Solidarisierung mit dem Halunken nur so wimmelt.
Da ist eine Linie von Dierkes, Höger&Co (SED), über Gabriel(leider immer noch SPD) bis hin zu dem Altnazi, der sich nach 1945 geschickt als SPD-Freund tarnte.
Ein Grund die BRD zu verlassen ist es jedoch nicht. Brüder, Schwestern KÄMPFT!!!
Grass spielt sich jetzt noch mehr als ‘Maertyrer gegen die juedische Allmacht’ auf…
.. das war zu erwarten, Uli. Der will das so, daher auch die Bemerkungen in seinem “Gedicht” von wegen gleichgeschaltete Medien. Lasst uns mit jüdischem Witz antworten. Das entwaffnet den “Märtyrer”.
Mich würde wirklich mal interessieren, wo in Günter Grass’ Gedicht auch nur ein Anflug von Antisemitismus zu entdecken ist. Etwa im Passus
“dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird”?
Weil dort im Sinne des Friedens eine Kontrolle SÄMTLICHER Artomanlagen im Nahen Osten verlangt wird?
Oder weil dort die selbsternannten nuklearen Sonderrechte Israels nicht so ohne weiteres akzeptiert werden?
Ulrich J. Becker says:
April 5, 2012 at 21:46
Gudrun,
folgerichtig! Er hat ja auch Achmadinedischad aus dem Herzen gesprochen.
Weil er ihn als “Maulhelden” bezeichnet, der das iranische Volk zu “organisiertem Jubel” lenkt?
codinenc says:
April 6, 2012 at 17:31
Ich bin gelinde gesagt ein wenig schockiert, wie hoch der Zuspruch in der deutschen Bevölkerung für Grass ist: Nach Überfliegen der Kommentarspalten so einiger Online-Zeitungen schätze ich den auf knapp 80 % ein!
Ist das wirklich so überraschend? Es gibt in der Tat eine Kampagne wesentlicher Teile der deutschen Presselandschaft gegen Günter Grass. Einige der feigeren Politiker schließen sich an. Typen wie Broder und Konsorten muss man glaube ich eh nicht ernst nehmen.
Der Großteil der deutschen Bevölkerung nimmt sich allerdings das Recht einer begründeten kritischen Haltung gegenüber der israelischen Politik. Und das ist gut so.
Für Günter
Mit letzter Tinte ächzt der Alte
in ungereimter Poesie:
Dass die sich nicht mehr schlachten lassen,
verzeihe ich den Juden nie.
Der Jude will Atomraketen.
Der Jude will den Weltenkrieg.
Der Jude will uns alle meucheln.
Am Ende droht des Juden Sieg!
Da muss man doch was machen können,
und wenn nicht wir, dann der Iran.
Mahmud, mein alter Mullahkumpel!
I shout it out loud: Yes, you kann!
Der Günter fühlt sich ganz verwegen,
der Greis ist wieder jung, vital.
Die Lösung einst ging zwar daneben,
versuchen wir’s halt noch einmal!
So denkt’s im deutschen Dichterdenker.
Er rülpst und rotzt es aufs Papier.
Sein Wahn kennt keine Einsamkeit.
In Deutschland gilt: Vom Ich zum Wir.
@jenkins
ich weiss, dass man solche “israel- und judenkritiker” wie dich nicht ueberzeugen kann, aber ich fasse mal zusammen, was antisemitisch an seinem gedicht ist.
“Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag”
das ist nazisprache. die nazis haben vor jedem angriff auf europaeische staaten stets behauptet, sie wollen einen erstschlag verhindern. unmoeglich, dass jemand wie grass das zufaellig in so einem gedicht geschrieben hat. er haete von “praeventivschlag” oder einfach von “krieg” reden koennen, aber er hat sich dazu entschieden die nazis mit den israelis zu vergleichen.
“Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?”
von allen laender der welt gefaehrdet fuer grass ausgerechnet der judenstaat den weltfrieden. fuer die nazis und antisemiten bzw. “israelkritiker” waren und sind es die juden, die den weltfrieden gefaehrden.
“iranische Volk auslöschen könnte”
hier wird dem israel vorgeworfen iranisches volk auszuloeschen. die nazis haben den juden vorgeworfen, das dt. volk ausloeschen zu wollen. keine ahnung, wie grass auf so eine idee kommt. das hat mit einer kritik ueberhaupt nichts zu tun. das ist reine hetze. dabei sind es die iraner die bei jedem demo zusammen mit ahmenidschad “tod dem israel! tod der amerika!” rufen.
http://www.youtube.com/watch?v=7YJsLGpdByY
es gibt fuer jede sache eine art und weise, wie man sie macht. es gibt auch eine art und weise, wie man jemanden kritisiert. grass hat einen sehr eckelhaften weg gewaehlt um seine “kritik” loszuwerden.
ah, du fragst dich sicherlich, wieso ich dich einen “judenkritiker” genannt habe? deswegen:
“Wer stellt eigentlich immer solche blöden Fragen.
Juden?
Mal enrsthaft: Das Niveau der Fragen passt zum Niveau des Talmud.’
oder ist es berechtigte kritik?
ist doch klar, dass antisemiten zu grass stehen.
Schauen wir doch mal nach, was Wikipedia über den israelischen inneminister Eli Jischai zu sagen hat, der ja kürzlich das Einreiseverbot für den ach so gefährlichen und bösen 85-jährigen Günter Grass verhängt hat:
Jischai sieht Einwanderer pauschal als Gefahr und Quelle von Krankheiten wie Aids oder Hepatitis. Asylbewerber sollten in freiwillige Arbeitslager gebracht werden, um dort ihre Unkosten unentgeltlich abzuarbeiten. Homosexuelle seien seiner Meinung nach krank und die palästinensische Hamas möchte er „ausradieren“.
Und dieser Mensch möchte uns erklären, dass Günter Grass ein Hetzer und Nazi sei?
Wie lächerlich ist das denn?
Was kommt als nächstes? Ahmadinedschad und Avigdor Lieberman erläutern uns den Weg zu Frieden und Menschlichkeit?
Velvl says:
April 9, 2012 at 20:15
@jenkins
ich weiss, dass man solche “israel- und judenkritiker” wie dich nicht ueberzeugen kann, aber ich fasse mal zusammen, was antisemitisch an seinem gedicht ist.
“Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag”
das ist nazisprache.
Bedankt für die ausführliche Antwort. Ich möchte mich zunächst mal auf diesen Passus konzentrieren. Du sagst, der von Grass verwendete Begriff “Erstschlag” sei Nazi-Sprache. Ich widerspreche.
Günter Grass ist Schriftsteller und die deutsche Sprache ist sein Werkzeug. Diese deutsche Sprache ist mächtig und auch wenn das viele nicht gerne sehen, sie ist frei.
Der Begriff Erstschlag ist deutsch, er gehört mitnichten den Nazis und jedermann darf ihn in einem ihm genehmen Kontext verwenden.
Oder darf ich nicht mehr “Autobahn” sagen, weil einige von denen unter Hitler gebaut wurden?
Die deutsche Unsitte ängstlich mit der Sprache umzugehen ist genau so abzulehnen, wie Versuche von Nichtdeutschen, gewisse Begriffe zu tabuisieren.
Wird jemand allein dadurch zum Nazi, dass er den Ausdruck “Arbeit macht frei” verwendet? Nein, wird er nicht, auch wenn die Nazis den Ausdruck aufs perfideste missbraucht haben.
Ich empfehle einen kontextsensitiven Umgang mit Texten, das vermeidet Missverständnisse und Ärger.
Im übrigen: Ich halte das Gedicht von Grass für literarisch wenig bemerkenswert. Und das ist sehr freundlich formuliert. Aber ich verstehe seinen Impetus und respektiere sein Recht auf Meinungsfreiheit.
Ups da fehlt die Formatierung:
Velvl says:
April 9, 2012 at 20:15
@jenkins
ich weiss, dass man solche “israel- und judenkritiker” wie dich nicht ueberzeugen kann, aber ich fasse mal zusammen, was antisemitisch an seinem gedicht ist.
“Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag”
das ist nazisprache.
Bedankt für die ausführliche Antwort. Ich möchte mich zunächst mal auf diesen Passus konzentrieren. Du sagst, der von Grass verwendete Begriff “Erstschlag” sei Nazi-Sprache. Ich widerspreche.
Günter Grass ist Schriftsteller und die deutsche Sprache ist sein Werkzeug. Diese deutsche Sprache ist mächtig und auch wenn das viele nicht gerne sehen, sie ist frei.
Der Begriff Erstschlag ist deutsch, er gehört mitnichten den Nazis und jedermann darf ihn in einem ihm genehmen Kontext verwenden.
Oder darf ich nicht mehr “Autobahn” sagen, weil einige von denen unter Hitler gebaut wurden?
Die deutsche Unsitte ängstlich mit der Sprache umzugehen ist genau so abzulehnen, wie Versuche von Nichtdeutschen, gewisse Begriffe zu tabuisieren.
Wird jemand allein dadurch zum Nazi, dass er den Ausdruck “Arbeit macht frei” verwendet? Nein, wird er nicht, auch wenn die Nazis den Ausdruck aufs perfideste missbraucht haben.
Ich empfehle einen kontextsensitiven Umgang mit Texten, das vermeidet Missverständnisse und Ärger.
Im übrigen: Ich halte das Gedicht von Grass für literarisch wenig bemerkenswert. Und das ist sehr freundlich formuliert. Aber ich verstehe seinen Impetus und respektiere sein Recht auf Meinungsfreiheit.
Meinungsfreiheit heißt auch die Menschen nicht mit Lügen zu verarschen, indem man die Wirklichkeit umkehrt. Oder was ist es denn, wenn er labert, Israel wolle den Iran durch Atombomben vernichten? Das sind keine belegbaren Fakten, sondern Lügen.
Natürlich kann sich jeder gern mit dem Begriff Meinungsfreiheit belügen lassen, der deutsche Michel sicher immer sehr gern.
@jenkins
“Wird jemand allein dadurch zum Nazi, dass er den Ausdruck “Arbeit macht frei” verwendet? ”
erstens ja, denn dieser ausdruck eindeutig vorbelastet ist.
“Der Begriff Erstschlag ist deutsch, er gehört mitnichten den Nazis und jedermann darf ihn in einem ihm genehmen Kontext verwenden.”
ganz bestimm kein ex-ssler und ganz bestimmt nicht fuer juden.
“Ich empfehle einen kontextsensitiven Umgang mit Texten, das vermeidet Missverständnisse und Ärger.”
und genau das wurde von allen gemacht. guenters gekritzele ist voller luegen, halbwahrheiten und hetze, daher passt “erstschlag” sehr gut in den kontext.
guenter grass hat volles und uneingeschrenktes recht auf meinungsfreiheit. aber genau so haben alle das recht auf meinungsfreiheit, wenn es um kritik von guenters texte geht. und zu der meinungsfreiheit gehoert es dieses text als das zu bezeichnen was er ist – eine antisemitische hetze einen alten heuchlers.
Und dieser Mensch möchte uns erklären, dass Günter Grass ein Hetzer und Nazi sei?
Hetzer ja,
Nazi stimmt nicht
Typen wie Broder und Konsorten muss man glaube ich eh nicht ernst nehmen.
warum so hasserfüllt ??
auch wenn Du nicht deren Meinung bist, ich würde Herrn Pierre Vogel auch nicht als Type bezeichnen
jerry1800 says:
April 10, 2012 at 14:36
Typen wie Broder und Konsorten muss man glaube ich eh nicht ernst nehmen.
warum so hasserfüllt ??
Hasserfüllt? Nach den Hasstiraden, die hier gegen Günter Grass geschrieben wurden (“Kack-Bratzen”, “Gra-SS”, “Altnazi”, “SS-Tattergreis”.), ist das nun wirklich lächerlich.
Ich hasse Broder nicht im geringsten. Er ist manchmal sogar unterhaltsam. Aber er bleibt ein Clown mit einer Einbahnstraßen-Weltsicht.
Also der Begriff Erstschlag ist mir jetzt weniger aus der Nazi-Terminologie bekannt, sondern eher von der NATO-Erstschlag Doktrin, die bis heute in Kraft ist. Diese impliziert immer die Verwendung von Nuklearwaffen: Und genau darum geht es ja beim Grassschen Gedicht. Wenn er schreibt:
“Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.”
- Dann ist das eine dreiste Lüge. Es gibt keine “Planspiele” der israel. Regierung dahingehend den Iran präemptiv via Nuklearbombe auszulöschen, bevor dieser seinerseits Nuklearwaffen akquirieren kann. Grass geht sogar noch weiter und vertauscht die Opfer-/Täterrolle und behauptet sogar, dass Deutschland sich schuldig machen könnte durch Lieferung der U-boote, die aber lediglich zu einem Zweitschlag verwendet werden könnten.
Deutschland macht sich wiederholt schuldig, es hat nur halbherzige Sanktionen gegen den Iran auf den Weg gebracht (man erinnere sich wie lange es gedauert hatte bis die EIH Terrorbank in Hamburg geschlossen wurde /Obama Messias himself musste persönlich intervenieren) und es in den letzten Jahren wiederholt geschafft den Umsatzhandel mit dem Iran Jahr um Jahr zu steigern (von wegen Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson). Es war Siemens Technologie, gegen die Stuxnet gerichtet war und es war Siemens Technologie, die es dem iranischen Regime erlaubte, die Kommunikation der Regimegegner 2009 erfolgreich zu unterbinden. Hierzu kein Wort der kritischen, deutschen Freunde Israels… Hier kann man nachlesen, was für ein Drecksladen Siemens war (und ist): http://www.infopartisan.net/archive/rag/rag192.html
An Sie, Jenkins, hätte ich dann noch eine Frage: Können Sie mir einen Deutschen nennen, der sie aufgrund seines Verhaltens als lupenreinen Antisemit einordnen würden? Einzigste Bedingung wäre, dass er sich die Bezeichnung “Antisemit” nicht während der Nazi-Zeit eingehandelt hat, sondern nach 1945. Da wäre ich dann mal gespannt…
Yael says:
April 10, 2012 at 01:01
Meinungsfreiheit heißt auch die Menschen nicht mit Lügen zu verarschen, indem man die Wirklichkeit umkehrt. Oder was ist es denn, wenn er labert, Israel wolle den Iran durch Atombomben vernichten? Das sind keine belegbaren Fakten, sondern Lügen.
Natürlich kann sich jeder gern mit dem Begriff Meinungsfreiheit belügen lassen, der deutsche Michel sicher immer sehr gern.
Das wäre ein inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Gedicht von Günter Grass. Aber dazu ist es doch in den meisten Fällen gar nicht gekommen. Stattdessen wurde er ohne Verzögerung beleidigt, verunglimpft und diffamiert.
P.S. Wer ist denn dieser deutsche Michel eigentlich? Den habe ich noch nie gesehen. Und gibt es entsprechend auch einen israelischen Moshe oder einen iranische Ali?
@ Jenkins II:
“Jischai sieht Einwanderer pauschal als Gefahr und Quelle von Krankheiten wie Aids oder Hepatitis. Asylbewerber sollten in freiwillige Arbeitslager gebracht werden, um dort ihre Unkosten unentgeltlich abzuarbeiten. Homosexuelle seien seiner Meinung nach krank und die palästinensische Hamas möchte er „ausradieren“.”
- Haben Sie sich eigentlich einmal die Mühe gemacht, die Links, die den Wikipedia Artikel untermauern, zu betrachten (Haaretz und SPON)? Fördert Erstaunliches zutage: Auf den Vorschlag freiwillige Arbeitslager einzurichten, in dem die Flüchtlinge ihren Unterhaltskosten (Medizin, Essen, Unterkunft) abarbeiten sagte ein tiefroter Abgeordneter der Haddasch Partei:
“I fear how far we have fallen,” said MK Dov Khenin (Hadash) in reaction to the work camp proposal, adding that he thinks the plan would encourage many more asylum seekers to try to enter Israel. ”
- Freiwilliges Arbeitslager mit medizinischer Rundumversorgung, Essen und einem warmen Bett ist etwas was für hunderttausende sudanische Flüchtlinge, die gerade die Hölle im eigenen Land erleben, so verlockend wäre, dass sie die Strapazen auf sich nehmen würden, um nach Israel zu gelangen (das heisst durch das komplette, höchst xenophobe Ägypten zu reisen). Israel hat nur beschränkte Kapazitäten, Herr Jenkins, es ist gerade einmal so gross wie Hessen. Warum nimmt denn nicht Hessen die christlichen Sudanesen auf? Es ist sehr einfach grosszügig auf Kosten Israels zu sein, meinen Sie nicht?
Zu den Homosexuellen meinte Jischai, dass er sie für krank halte und hoffe, dass es bald eine Medizin für diese gibt – nichts von Verfolgung, Diskriminierung oder gar das Aufhängen von Homosexuellen an Baukränen, wie das im “friedlichen” Iran geschieht.
Die Meinung des Herrn Jischai bezüglich der Homosexuellen teile ich zwar nicht, aber ganz sicher entzieht Sie ihm nicht automatisch das Recht über Herrn Grass Manifest zu urteilen. Und zur Ausradierung der Hamas: Meinen Segen hat er! Ganz niedlich übrigens wie Sie Herrn Ahmadinedschad mit Lieberman auf eine Stufe stellen.
codinenc says:
April 10, 2012 at 15:34
An Sie, Jenkins, hätte ich dann noch eine Frage: Können Sie mir einen Deutschen nennen, der sie aufgrund seines Verhaltens als lupenreinen Antisemit einordnen würden? Einzigste Bedingung wäre, dass er sich die Bezeichnung “Antisemit” nicht während der Nazi-Zeit eingehandelt hat, sondern nach 1945. Da wäre ich dann mal gespannt…
Nun, generell ist das mit dem Wort “Antisemitismus” so eine Sache, denn der Begriff wird von israelischer Seite häufig zielgerichtet als purer Kampfbegriff zur Unterdrückung unliebsamer Kritik benutzt.
Auch gewisse lächerliche “EU-Arbeitsdefinitionen” sind wenig hilfreich.
Aber nehmen wir einen Augenblick aus praktischen Gründen mal an, dass wir den Begriff “Antisemit” einfach mit “Judenhasser” gleichsetzen.
So wie es auch “Türkenhasser”, “Deutschenhasser”, “Franzosenhasser” usw. gibt, wird es auch “Judenhasser” geben. Für alles was existiert, gibt es irgendjemanden, der es hasst.
Unter dieser Prämisse könnte ich deine Frage beantworten. Gehe einfach auf eine der großen Einkaufsstraßen, wo momentan die Salafisten kostenlos den Koran verteilen. Suche dort einen Salafisten mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass du dann dein Beispiel eines deutschen “Judenhassers” hast.
Velvl says:
April 10, 2012 at 07:34
@jenkins
“Wird jemand allein dadurch zum Nazi, dass er den Ausdruck “Arbeit macht frei” verwendet? ”
erstens ja, denn dieser ausdruck eindeutig vorbelastet ist.
Es gibt keine “vorbelasteten” Ausdrücke. Das könnte dir so passen, dass du und andere entscheiden, welche Ausdrücke der deutschen Sprache verwendet werden dürfen oder nicht.
Ergänzung zum Thema: Trotz massiven Drucks durch den ZdJ hat der deutsche PEN-Club beschlossen, dass Günter Grass Ehrenpräsident bleibt.
Ein Sieg für die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst.
http://www.hakolhayehudi.co.il/
den Grass interessiert niemand, Griechenland geht platt und der €€ ist im Arxxx
ebenso wie Dein Gehalt, ist noch ne Frage von Monaten
bedank Dich bei der Merkel
Falsch, wenn’s so weiter geht, kauft Deutschland Rest-Europa auf. *ROFL*
klar, Du mit Deinem Top Gehalt höhöhöhöhöhöhöhö
$1.2887