Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 18.09.5770

Die neue ganz blauweisse Allianz der Mittelmeerluefte? (Lufttankmanoever der IAF)


Ich hab schon was halb fertig zur Kriegsstrategie der iranischen Achse liegen, aber jetzt nur kurz etwas zu einer interessanten Entwicklung auf unserer Seite: Ja, Erodgan und damit die Tuerkei haben uns an die Iraner verraten. Jahrelange militaerische Zusammenarbeit sind futsch und Lieferung von hochmodernem israelischen Waffensystemen jetzt fuer Tehran zu begutachten. Ja, sie wollen uns in Gasa provozieren. Ja, sie spielen sich als Hamasschutzmacht auf. Ja, sie haben uns alle Uebungsfluege ueber ihrem grossen Territorium gestrichen.

Die Tuerkei hat sich also in die Arme unseres groessten Feindes geschmissen, warum sollen wir uns dann jetzt nicht weiter an den tuerkischen Erzfeind Griechenland annaehren? Da hat Israel gerade eine international sehr wenig beachtete gemeinsame Luftwaffen-Militaeruebung abgehalten…


Ja, ich weiss, die Griechen und ihre Presse sind mit die antisemitischsten in Europa, aber anscheinend koennen sie immernoch mit unserer Armee kooperieren, sei es die Furcht vom erstarkenden und zunehmend freischwebenden Erdogan, der jahrhundertealte Aengste bei den Griechen ausloesen koennte oder vielleicht braucht man nach der Wirtschaftsmisere ein bisschen Kohle (keine Ahnung, ob man fuer gemeinsame Luftmanoever etwas bezahlt?)? Auf jeden Fall zeigte Israel jetzt gerade zum Hoehepunkt der angespannten Lage nicht nur, dass es auch woanders trainieren kann, sondern, dass es immernoch fleissig an Langstreckenangriffen uebt mitsamt Lufttanken etc..

Wie HaAretz schon vor ein paar Tagen berichtet hatte, halten Griechenland und Israel gerade das Manoever “MINOAS 2010” ueber Griechenland ab, dass noch bis zum 3. Juni andauern soll. Israel hat je fuenf F-15I Rams und F16I Sufas geschickt (eher eine symbolische Gruppe, denn vor zwei Jahren hatte Israel schoneinmal ein aehnliches Manoever mit Griechenland gemacht, damals aber mit ca. 100 Kampfflugzeugen). Vor allem Luftauftanken mit KC-807 Tankern soll mit in den Uebungen sein, und es wird auch von IAF CH-53 Hubschraubern berichtet, die u.a. abgesprungene Piloten hinter feindlichen Linien retten ueben. Somit sind genug Flugzeuge zu Hause und frei fuer andere Missionen.

Das Gebiet der Uebung soll sich von der Nordaegeis, ueber Zentralionien bis Suedkreta erstrecken. Die Griechen nehmen mit 15 F16 an der Uebungs teil und sollen dabei vor allem Lufttanken lernen.

Hier geben Leute an, israelische Kampfflugzeuge ueber Griechenland gefilmt zu haben.

Sicher alles halb so wild, aber doch vielleicht Anzeichen einer Entwicklung weg von der Tuerkei und hin zu Griechenland. Israel hatte erst vor Kurzem beschlossen keine neuen Ruestungsgeschaefte mehr mit der Tuerkei abzuschliessen und der Normalisraeli macht auch seine Scheidung von der Tuerkei mit: Waren die israelischen Sommertouristenscharen seit Jahren in den recht preiswerten tuerkischen all-inclusive Clubs abgetaucht oder genossen tuerkische Landstriche, ist das nach Erodgans nicht endenden Attacken vorbei: Der israelische Tuerkeitourismus ist eingebrochen und dafuer geht es lieber nach Griechenland, wo sowieso wegen derem Chaos die Preise gerade etwas gefallen waren. ;)

Also, im Urlaub nicht mehr ins Erdogan-Land…



32 Comments to “Tuerkei out! Griechenland in? Recht unbemerkt uebt Israel gerade Langstreckenmissionen ueber Griechenland…”

  1. :-) says:

    Verglichen mit der Türkei, ist Griechenland im militärischen Sinn kein vergleichbarer Partner.

    Die grichische Air-Force hat um die 550 Flugzeuge. Weiß jemand wie es mit der Türkei aussieht?

  2. Nach Wikipedia 410 Kampfflugzeuge, wobei ca. 200 recht modern seien sollten…

    http://en.wikipedia.org/wiki/Turkish_air_force#Combat_aircraft

  3. Popeye says:

    OT
    Hi Leute,
    bin gerade bei den Scienceblogs in eine Diskussion mit einem Hamerjünger (Germanische Neue Medizin, Hamer behauptet, alle Juden werden bei Krebs damit behandelt, alle Nichtjuden mit Chemotherapie, jüdische Ärzte hätte 2 Milliarden Menschen mit der Chemo umgebracht usw. usf.)
    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/05/wenn-pseudomedizin-auf-antisemitismus-trifft-germanische-neue-medizin.php

    Dabei postete er mehrere dieser Links:
    http://www.hasidicuniversity.org/hu_theocracy/g_mitzvah_profile.php?mitzvah=-310

    Könnt Ihr mir bitte näheres dazu sagen? Er hat sich zwar schon mehr als einmal disqualifiziert, aber gerade für nicht so informierte Mitleser, ist jede genaue Info wichtig.
    Vielen Dank!

  4. willow says:

    Alle Juden werden mit Hamermedizin behandelt!? Im Untergrund? *ROFL* Dann köännten die Hamerjünger doch als Beweis einfach ihre Steuer-, Umsatz und Ausfuhrbescheinigungen vorweisen…

    Verwirrende Links wie oben sprechen eine andere Sprache, auch wenn es ja letztlich nur darauf hinausläuft, daß lediglich Juden (mehr oder weniger bindend ;-) ) verpflichtet sind, die jüdischen Ge- und Verbote einzuhalten… einfach nur teuflisch ;-)

    Aber vermutlich gibt es tatsächlich Vollpfosten, die davon ausgehen, daß die Lektüre von Harry Potter in Israel nur heimlich, weil mit der Todesstrafe bedroht, stattfinden kann… ich hatte da einen anderen Eindruck ;-)

    Meinen höchst gefährdeten Informanten zufolge soll es in Israel sogar streng geheime, mehrtägige Fantasy-Festivals geben – natürlich absolut illegal! :-D

    Im geheimen Untergrund soll es in Israel sogar Schulmediziner geben! :-D

  5. Roman says:

    Wie kann mein Arzt eigentlich feststellen, dass ich Jude bin? Auf meiner Krankenversicherten-Karte steht es jedenfalls nicht.

  6. Hmm, ich nehme 300 Spartaner ;) – hat sich bewährt!

  7. Popeye says:

    Danke Leute, das habe ich nach diesem Troll echt gebraucht! (-;

  8. greekmolonlave says:

    Hallo
    Es gibt auch Israel-Freunde in Griechenland.
    Ich bin einer und begruesse die gemeinsamen
    Manoever sehr.
    Herzlich Willkommen in GR.

  9. Zahal says:

    ich denke auch, man sollte die Türkei abhaken, Griechenland ist mir persönlich auch lieber.

    Herzlich willkommen und kali nichta…paracalou? Sagt man das so?

  10. Sinan says:

    Griechenland sucht auch nur eine neuen Sanierer, macht euch nichts vor..

  11. Zahal says:

    @Popeye,

    der sieht ja schon aus wie Mengele….und wiki sagt Folgendes:

    Die Germanische Neue Medizin (GNM, vormals Neue Medizin) ist eine als medizinisch unwirksam erachtete Behandlungsmethode, die seit 1981 vom ehemaligen Arzt Ryke Geerd Hamer propagiert wird. Hamer wurde am 8. April 1986 die deutsche Approbation entzogen. Er war wegen fortgesetzten illegalen Praktizierens und Betrugs mehrfach in Deutschland und Frankreich in Haft. Im Jahr 1995 erregte der Fall der damals sechsjährigen Olivia Pilhar Aufsehen, deren Eltern die Therapie einer Krebserkrankung zugunsten Hamers Methoden verweigerten. Erst nach Entzug der Erziehungsberechtigung konnte die Sechsjährige erfolgreich lege artis (schulmedizinisch) behandelt werden. Hamer vertritt in Verbindung mit seiner Lehre auch antisemitische Positionen, die er im Rahmen von Verschwörungstheorien äußert.

    Antisemitismus
    „Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig u. bösartig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren. 15 Millionen Eurer Mitbürger aus Eurem Volke sind in den letzten 20 Jahren [durch diese] umgebracht worden.“

    – Hamer

    Seit seiner Verhaftung sieht sich Hamer selbst durch Kräfte verfolgt, die er als „jüdische Schulmedizin“ bezeichnet. Dabei nimmt Hamer propagandistische antisemitische Argumentationsmuster aus der Zeit des Nationalsozialismus auf. Damals wurde der Begriff Schulmedizin benutzt, um die vorwiegend jüdische Ärzteschaft zu diffamieren und statt dessen die gesunde „Volksmedizin“ bzw. eine „Neue Deutsche Heilkunde“ (als Gegenstück zur „verjudeten Schulmedizin“) zu propagieren. Äußerungen wie die Behauptung, „jüdische Logen“ beeinflussten Professoren, Journalisten und Juristen, um eine „beispiellose Erkenntnisunterdrückungskampagne“ der „dummen alten Schulmedizin“ gegen Hamers GNM durchzusetzen, sowie die Behauptung, bei dieser Kampagne handele es sich um „den wahnsinnigen Kampf der Talmud-Zionisten, alle Nichtjuden umbringen zu wollen“, rücken Hamer in einen antisemitischen Zusammenhang. 2007 ist ein staatsanwaltliches Verfahren wegen Volksverhetzung gegen Hamer anhängig.

    Das sagt doch schon alles oder, ein neuer Dr. Mengele

    http://www.neue-medizin.de/html/dr__med_hamer.html

  12. greekmolonlave says:

    Hallo Zahal.
    Genau.
    Wie sagt man Gute Nacht bei Euch?

  13. Popeye says:

    @Zahal
    Das wurde ihm alles schon gesagt, wir haben auch ein Video, wo er antisemitische Aussagen macht, und das seine “Medizin” wissentschaftlicher Unsinn und tödlich ist, wurde auch schon ausgeführt.

    Ich wollte nur näheres zu dem Link wissen, weil ich dachte, das sind wieder aus dem Zusammenhang gerissene Talmudzitate, wie sie schon zu Genüge im Netz rumschwirren.

    @Sinan
    Selbst mit dem Riesenpaket der EU wird die Pleite nur verschoben, ich denke nicht, das Israel da viel ausrichten kann.
    Eine Insolvenz mit Umschuldung und harten Sparprogramm wäre jetzt das Richtige.

  14. Roman says:

    Zu früh gefreut:

    Die griechische Regierung brach nach den dramatischen Entwicklungen um die Gaza-Flottille umfangreiche Luftwaffenmanöver mit Israel in der Ägäis ab. Das teilte das griechische Verteidigungsministerium am Montag mit. Die Manöver hatten vergangene Woche begonnen und sollten bis zum 3. Juni dauern. Dabei wurden Angriffe auf Bodenziele sowie die Treibstoffversorgung von Kampfbombern in der Luft geübt. Die israelischen Maschinen vom Typ F-16 und F-15 waren auf einem griechischen Luftwaffenstützpunkt auf der Mittelmeerinsel Kreta nahe Chania stationiert.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697703,00.html

  15. Sinan says:

    @popeye

    soweit hatte ich jetzt nicht gedacht, aber umso trauriger bei der ersten Eskalation im Stich gelassen zu werden

  16. greekmolonlave says:

    Das mit dem Stop der gemeinsamen Uebung kann ich mir vielleicht so erklaeren, dass man z.B. den
    Tuerken jetzt keinen Grund auf dem Silbertablett
    praesentieren moechte, an der Aegeais-Grenze etwas
    Dummes zu unternehmen.
    Andererseits stehe ich persoenlich zu Israel.
    Leider bin ich kein Politiker….

  17. jerry says:

    wir wissen Bescheid über die türkischen Verbrechen in den Jahren 1920 und der Vetreibung der Griechen aus ihrer jahrhunderte alten Heimat

  18. Zahal says:

    greekmolonlave says:
    May 31, 2010 at 07:15
    Hallo Zahal.
    Genau.
    Wie sagt man Gute Nacht bei Euch?

    laila tov sagt man :-)

    Jedenfall hat sich Zypern als einzigster Staat loyal gezeigt, der griechische Teil……

  19. crackerjack says:

    griechenland hat israel ausgeladen und die iaf gebeten ihre flugzeuge vom griechischen boden zu entfernen. danke bibi. War das der letzte freund ? ….ich denke langsam hat die bibi administration alle abgearbeitet. Mission accomplished.

  20. Crackerjack,

    wenn Leute ein gestoertes Gerechtigkeitsempfinden und anti-israelische Komplexe haben, ist das nicht Bibis Schuld, sondern ein Problem von diesen armen Menschen, obwohl wir dann schon darunter zu Leiden haben.

  21. crackerjack says:

    Ulrich J. Becker

    ..die bittere wahrheit?

    Die griechische militärs gehören der nato an. Die türkei gehört der nato an. Da werden die drähte zwischen den stäben heiß gelaufen sein denn – Es ist bündnissfall! Da hört blah, blah und spielerien auf und die karten kommen auf den tisch. Und israel wird wohl lange darauf warten können wieder von irgendwelche kooperationen mit der nato profitieren zu können. Da lacht der iran! Kapiert?

    Sorry, aber bibi treibt euch in den ruin und ihr steht der hase vor der schlange, unfähig zu reagieren.

  22. bibi rettet gerade unser land, unsere wirtschaft, unsere armee und ist der einzige der sich mal richtig gegen iran ransetzt, was uns vielleicht das ueberleben einbringen wird…

  23. greekmolonlave says:

    Diese Eskalation war gewollt und geplant.
    Die Stimmung gegen Israel soll aufgeheizt werden,
    um die offenen und versteckten Feinde auf das
    Kommende einzuschwoeren, bzw. vorzubereiten.
    Das Ganze ist doch nur eine Einleitung und Vorwand fuer kommende Aktionen.
    Israel pass gut auf Dich auf.
    Laila tov

  24. Sinan says:

    Ich habe mal auf Zypern einen Griechen eine Türken-Flagge böswillig runterzerren sehen. Er wurde erschossen und fast jeder Türke fand es gerechtfertigt. Die türkische Flagge ist den Türken genauso wichtig wie den Juden die Existenz Israels. Soweit ist die Message angekommen.

    Für jeden Staat gibt es also Grenzen der Toleranz. Israel hatte auch jederzeit damit zu rechnen für die Gaza-Blockade in irgendeiner abstrakten Form zu haften (Türken haften seit Jahrzehnten für ihren Nord-Zypern-Streich mit ihrem EU-Ausschluß).

    Als Mensch muss man grundsätzlich gegen eine existenzbedrohende Blockade sein, sofern sie verhältnismäßig unbegründet ist. Dazu muss ich aber vor Ort sein um beurteilen zu können, wer Agressor, wer Provokateur und wer der Leidtragende ist. Über Medien erreiche ich nur das was ich sehen soll.

    Der Livestream auf der Marmara hat bei mir sowohl friedfertige als auch provokante Eindrücke hinterlassen. Es macht für mich keinen Sinn Soldaten mit Faust und Eisenstangen anzugreifen, wenn es nicht zur Lösung des Problems führt. Mit dem Begriff “Gegossene Friedensblume” hatte ich fast den Nagel auf den Kopf getroffen, leider.

    Ich möchte ja auch keine Kutter mit Idealisten auf Imrali zuschippern sehen die Öcalans Geburtstag feiern wollen..

  25. Jerzy says:

    Wenn die Piraten von der somalischen Küste ein Handelsschiff eines NATO Staates kapern, dann sollte es nach Meinung des onanisten crackers auch ein Bündnisfall sein und die 250 Tausend NATO Soldaten sollen vielleicht in Somalia landen?
    Nein, die landen nicht und ist von einem Bündnisfall auch keine Rede. Da schipperen dort einige Fregatten und manchmal fangen ein Piratenboat. Und meistens nicht. Und einzige Bündnisfall besteht daran, dass der betroffene Rederei das Lösegeldzahlt.
    Die Türken, die nicht in der Lage sind sich zum Genozid an Armeniern zu bekennen jetzt durchdrehen ist offensichtlich. Islam ist eine Versagerreligion und es wird immer den Versagern gezeigt, dass ein kleines 7 Mio. Einwohner land sich von den fantatischen Ziegenhirten nicht einschüchtern läßt.
    Und der onanist cracker soll aufpassen. Die Schwule sind in den islamischen Kulturen nicht besonders beliebt. sogar die sozialpädagogische Schwulen wie onanist crack. anders als im Israel, wo solche Schwule wie crack der onanist ein angenehmes Leben führen können. Antisemitische Schwulen wie der onanist jack sind eine seltenheit und sollten sich im Acht nehmen.

  26. stecher says:

    Wie angekuendigt und gewarnt (http://aro1.com/warnung-an-antisemiten/) werden antisemitische Statements hier mit Adresse des Tatorts veroeffentlicht. Dieser Antisemit verfasste seinen Voelkermordsaufruf zur Vernichtung des juedischen Volkes irgendwo in der Naehe von:

    Hohenheimer Strasse 99, 3753 Stuttgart

    hey du penner,ich glaube du hasst vergessen was die deutschen mit euch gemacht haben.wenn ihr so weitermacht dann bringen wir das zu ende was die deutschen nicht geschaft haben.

  27. http://www.debka.com/article/8891/

    DEBKA – Israel loses Turkey, gains Greece as strategic partner
    DEBKAfile DEBKA-Net-Weekly July 4, 2010, 11:09 PM (GMT+02:00)Tags: Israel-Greece

    Greek FM George Panadreou shows interestIsrael has finally moved on from its fractured relationship with Turkey – notwithstanding the impression conveyed by some US and Israeli circles that the damage is not beyond repair. This week, the Israeli Minister of Trade and Labor Minister, Binyamin Ben-Eliezer made last-ditch bid to save the relationship by initiating a meeting in Zurich with Turkish Foreign Minister Ahmet Davutolu. It went badly and was hotly debated at the Israeli cabinet meeting Sunday, July 4. Prime Minister Binyamin Netanyahu said he thought it was worth a try, but most ministers said that given Ankara’s harsh hostility, it should never have taken place.
    Meanwhile, as Western and Turkish media outlets harped on Israel’s loss of its only Muslim ally in the Middle East, Jerusalem was busy acquiring a new strategic partner: Greece, a NATO member like Turkey with plenty of Middle East interests, has shown interest in stepping into Turkey’s shoes and investing in stronger military and intelligence ties.
    DEBKA-Net-Weekly 450 reported on June 25 from sources in Athens and Jerusalem that this development was not so much planned in Jerusalem as initiated by Greek Prime Minister George Papandreou, who boasts many Jewish and Israeli friends and business contacts, some of whom hold high political and intelligence positions in Israel. He saw Athens’ chance to slot into Ankara’s place in Jerusalem and transform their present diplomatic, economic, military and intelligence ties into a thriving strategic alliance, that would carry the same advantages to both sides as did Israel’s former relations with Turkey.
    According to some sources, Papandreou also hopes this alliance will help ease some of his country’s financial woes. But most of all, he is looking to Israel for help in speeding the upgrade of his armed forces and helping transform them into the Christian mainstay of NATO in the Balkans and southern Europe – in place of the Muslim Turkish army.

    This notion was not the direct outcome of Israel’s break with Turkey or the clash aboard the Turkish Mavi Marmara on May 31 between Israeli commandos and pro-Palestinian Turkish activists. It has been evolving for some time, first broached in the summer of 2008 when Papandreou allowed 100 Israeli F-15 and F-16 fighter-bombers to pass through Greek Mediterranean air space for practicing long flights and in-flight fueling.

    The distance between Israel and Greece there and back is 1,900 kilometers, identical to the distance between Israel and Iran.

    The Greek prime minister went out of his way to be of assistance, making available to the Israeli Air Force the crews and advanced S-300 PMU1interceptor missile batteries Athens purchased from Russia back in 2000. They were allowed to practice bombing sorties against these batteries, in case Moscow decided to sell them to Iran and Syria.

    The severe financial crisis besetting Greece this year enhanced the friendly ties between Athens and Jerusalem. While European Union countries spent long months discussing whether to bail Greece out and save it from collapse (eventually granting a €110 billion package), Papandreou turned to Jewish financial titans in Europe and the United States for help to keep the Greek economy afloat.

  28. http://www.inss.org.il/publications.php?cat=21&incat=&read=4320

    INSS – Greece: A Strategic Alternative to Turkey?
    In less than a month the prime ministers of Israel and Greece exchanged official visits; each visit was the first of its kind. It is hard to find a precedent for this proximity of visits in the annals of Israeli diplomacy.
    Until recently the low profile of their bilateral relations suited the interests of both Greece and Israel. While appearing at the Arab Economic Forum on May 20, 2010, George Papandreou noted the friendship between many Arab leaders and his father, then-Prime Minister Andreas Papandreou, and spoke about the solidarity of the Greek nation with Arab nations. He stipulated, “Israel, must respect United Nations Security Council resolutions. And of course the Arab peace initiative must be promoted. The roadmap obligations must be fulfilled, to move forward on core issues, on the basis of a two-state solution along the 1967 lines.”
    There is little likelihood that the reference to the 1967 lines escaped the Israeli team that prepared for the Greek prime minister’s visit to Israel in late July and the Israeli prime minister’s visit to Greece this week (August 16-17). But it is also likely that at the same time, they eyed a no less important strategic issue, namely, containing the damage caused by the souring of relations between Israel and Turkey. The shift in Turkey’s foreign policy that has led it to draw closer to Iran, Syria, Hamas, and Hizbollah signals a significant change in the strategic balance, not only from Israel’s perspective. Cairo, Amman, Beirut, and Ramallah also see this shift as cause for concern, although perhaps with less severity than Israel. Athens almost certainly is worried by this shift in Turkey’s foreign policy, as well as the ramifications of this change and the internal processes in Turkey.

  29. Die Beziehungen werden immer enger:

    TML – Greece Asking Israel for Military Package
    Greece is seeking to benefit from the deterioration in relations between Mediterranean neighbors Israel and Turkey. An Israeli delegation of military industry executives is in Athens discussing a major arms deal reported to be valued in the millions of dollars. Israel’s military trade with Turkey had reached $2.5 billion, a level the Greeks are not expected to reach. But the purported deal does signal a shift in regional alliances. One aspect of the Israeli-Greek alliance relates to the use of Greek airspace in Israel mounting a hypothetical air strike against Iran.

  30. JTA – Greece-Israel relations improving, Israeli envoy says
    ATHENS, Greece (JTA) — The historic exchange of visits by the premiers of Israel and Greece is a sign of rapprochement between the two countries, Israeli Ambassador to Greece Arye Mekel said.
    Mekel made his statements in an interview Feb. 12 with the Athens News Agency, the official Greek news agency, in its first interview with an Israeli official in 40 years.
    “Economic cooperation is at the core of Greek-Israeli relations, which are growing at an unprecedented pace and yielding tangible results that benefit both countries,” Mekel said. “Additionally, a joint cabinet meeting scheduled for the spring — and focusing on the entire spectrum of bilateral relations — is regarded as the next important step in bilateral relations.”
    Mekel referred to the growing cooperation in the sectors of tourism and innovative management methods in agriculture and the environment, and underlined that Greece-Israel ties have their own value and are not the result of recent unrest in the Middle East.
    The veteran diplomat expressed Israel’s deep appreciation for the Greek government’s contribution to the peace process in the Middle East, adding that cooperation for regional peace and stability will benefit both Greece and Israel.
    Referring to the planned joint cabinet meeting, Mekel said “it will convene possibly in the spring — focusing on sectors such as the economy, tourism, defense, culture and energy,” and underlined that it is “indicative of the importance attributed to cooperation by both countries.”
    Mekel pointed out that Greek cooperation with Israel on tourism is excellent and that about 250,000 Israeli tourists visited Greece in 2010, a 200 percent rise over the previous year.

  31. JTA – Greece, Israel sign pact on security cooperation
    ATHENS (JTA) — Greece and Israel signed a security cooperation agreement amid declining Israeli relations with neighboring Turkey.
    Greek Defense Minister Panos Beglitis, making the first official visit by a Greek defense minister to Israel, and his Israeli counterpart, Ehud Barak, signed a cooperation memorandum on security in Jerusalem on Sunday during the first day of Beglitis’ three-day trip.
    “I come as my country’s defense minister to state our political will as a government, as well as the majority of the country’s political forces, for the two countries, the two governments, the two peoples, to work together so that we can further develop and deepen our bilateral relations in all sectors of mutual interest and concern,” Beglitis said.The visit is part of a cooperation memorandum signed last year between Prime Minister George Papandreou and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.
    Last week a Greek Parliament committee approved the purchase from Israel of Rafael-made Spice 1000 and 2000 bomb precision upgrade kits at a cost of $155 million for 400 systems.
    Israel’s ambassador to Greece, Arie Mekel, noted the “unprecedented number of high-level visits” between Israel and Greece this year. He said the visit by Beglitis “highlights again the dramatic upgrade of the relations between Greece and Israel for the benefit of both countries.”
    Beglitis clarified that his visit concerns bilateral relations with the State of Israel exclusively and is not functioning competitively with other countries in the region.
    His visit comes in the wake of the release last week of the United Nations’ Palmer report which said that Israel’s naval blockade of the Gaza Strip is legal, but that Israel used excessive force when boarding the Turkish-flagged ship Mavi Marmara, leading to the deaths of nine Turkish citizens, in May 2010. Turkey has demanded an apology and, with none forthcoming, said it would ramp up sanctions against Israel.
    Beglitis was scheduled to meet Monday with Netanyahu and President Shimon Peres, and also will have a private meeting with Foreign Minister Avigdor Lieberman. He met previously with the chief of Israel’s military, Lt.-Gen. Benny Gantz.
    Barak said he was pleased by the upgrading of the military and defense cooperation between Israel and Greece.
    “We are seeing with satisfaction the deepening and widening of relations between us and the Greeks in all sectors, including the security sector, and we desire to see the deepening and widening of this cooperation between the governments, between the Defense Ministries and between our peoples,” Barak said.

    http://www.jta.org/news/article/2011/09/05/3089230/greece-israel-sign-security-cooperation-agreement

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