Thomas Schreiber, Jerusalem, 17.03.2010

George Szpiro, Preisträger Prix Media 2003

George Szpiro

George Szpiro gilt eigentlich als korrekter Berichterstatter der NZZ. Doch diesmal verwendete er Formulierungen, die eher an Propaganda erinnern:


Bis 1967 wurde Ostjerusalem von Jordanien “verwaltet“… Warum hier nicht klartext schreiben. Es wurde 1948 von Jordanien erst erobert und besetzt und dann auch “völkerrechtswidrig” annektiert. 1980 verabschiedete die Knesset…einverleibte. Die Einverleibung/Annexion wurde von Israel schon 1967 verkündet.GSZ behauptet, dass die meisten Staaten “aus diesem Grund“, also wegen 1980, selbst den Westteil der Stadt nicht als Hauptstadt Israels anerkennen. Eigentümlich: seit 1949, also lange vor 1980, wurde der Westteil nicht einmal als Teil Israels anerkannt. Deshalb stehen alle Botschften in Tel Aviv. Das alles hängt damit zusammen, dass Jeruselm im Teilungsplan von 1947 als “internationalisierte Stadt“, dem UNO-Sicherheitsrat unterstellt, vorgesehen war. Für die christliche Welt war es eine Schmach (bis heute) dass die Juden überhaupt in Jerusalem das Sagen haben.

Es ist etwas peinlich, dass GSZ diese grundlegenden Weisheiten nicht kennt. Wie “aktiv” der Häuserbau der Araber angeblich behindert wird, kann man vor Allem anhand von Luftaufnahmen erkennen. Sorry, GSZ. irgendwas  stimmt da nicht. Wieso wurde eigentlich Ostjerusalem von Cisjordanien abgeschnitten, wie er da schreibt? Für Kontakt benötigt man Straßen oder gar Autobahnen.. Israel baute zahlreiche breite Sraßen. Zynisch gesagt: Um Jerusalem mit den besetzten Gebieten enger zu verbinden, zum Beispiel Maaleh Adumim. Die Ostjerusalemer können die gleichen Straße verwenden, um nach Cisjordanien zu gelangen. Probleme gab es erst seit der zweiten Intifada, als Israel begann, sich gegen das Eindringen von Terroristen zu schützen. Das hat aber wirklich nichts mit dem Bau von neuen jüdischen Vierteln rund um Jerusalem zu tun. Die Behauptung ist reine palästinensische Propaganda.


Einpflanzungen jüdischer Siedler verunmöglichen eine Entflechtung der Bevölkerungen.

Recht hat GSZ. Einpflanzungen von Juden mitten in Zürich, von Türken in Berlin-Kreuzberg und Arabern mitten in den “jüdischen Siedlungen” in Jerusalem usw. verunmöglichen auch dort eine Entfelchtung der Bevölkerungen. Wenn man die Juden doch wieder in Europa in die Ghettos einpflanzen könnte, dann wäre sicherlich bald das “Judenproblem gelöst” und in Jerusalem sollten die Juden vielleicht den Spruch “Araber raus” anwenden, um solche schändliche “Einpflanzungen” zu beenden. GSZ scheint von Südafrika oder von dern Verhältnissen in Alabama vor einigen Jahrzehnten zu träumen. Jüdische Einpflanzungen sind natürlich nicht akzeptabel, nur warum prüfte GSZ nicht auch einmal die arabischen “Einpflanzungen“? Dann beanstandet er zurecht die Provokation von Beth Jehonathan mit einer israelischen Flagge über 7 Stockwerke. Warum beanstandet er nicht bei gleicher Gelegenheit die Kaaba Malereien auf den Garagentüren von Moslems. Provokation ist Provokation.


Zu der dichten Bebauung in Silwan.

1967 standen dort genau 4 Häuser. Heute ist alles zugekleistert mit arabischen Häuser. Behauptungen der Araber, dort “seit Generationen” zu leben, funktionieren nur, wenn bie Araber tatsächlich im Alter von fünf oder zehn Jahren heiraten und eine “neue Generation” gründen.



2 Comments to “Thomas Schreiber kritisiert die Neue Zuericher Zeitung…”

  1. [...] gegen Israel zu schreiben, das an historischer Ahnungslosigkeit fast schon seinesgleichen sucht. Thomas Schreiber legt auf aro1 offen, welchen Müll George Szpiro von sich gegeben hat. Man kann dabei auch [...]

  2. [...] aro1 hatte Thomas Schreiber bereits einen NZZ Artikel kritisiert, der behauptete, dass Araber in Silwan “seit Generationen” [...]

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