Thomas Schreiber, Jerusalem, 07.07.2010


 

AFP-MeldungObama und Netanjahu demonstrieren Harmonie im Weißen Haus(Dienstag, 6. Juli, 21:02 Uhr):


 

“… Zu den wichtigsten Themen zählte der befristete Teil-Stopp von Israels Siedlungsbau, der im September auslaufen soll. …”


 

 

Wie kommt AFP eigentlich dazu, die Siedlungspolitik zum wichtigsten Thema bei Netanjahus Gesprächen mit Obama zu erklären, wenn keiner von beiden das Wort auch nicht ein einziges Mal in den Mund genommen hat? Continue reading →

June 25, 2010

Deutschland, Israel

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Thomas Schreiber, Jersualem, 23.06.2010

Amar-Dahls Buch ueber Schimon Peres: 39.90 EUR fuer die Deligitimierung des juedischen Staates und antiisraelische Hetze? (Man beachte auch die Auswahl des Coverfotos…)


Ich habe selten ein so unseriöses Interview gelesen. Eine Historikerin, die selber ihre politische Zugehörigkeit in den Vordergrund stellt, verliert ihre Glaubwürdigkeit als Akademikerin. Entsprechend auch die Begriffe, mit denen sie um sich wirft. Was ist ein „Friedenspolitiker“, etwa einer, der gegen die Interessen seines Landes oder seiner Nation handelt? Kann ein Ministerpräsident oder gar Staatspräsident überhaupt ein „anti-Nationalist“ sein, wenn er seine Nation vertreten muss? Waren Begin, Sadat oder Hussein etwa keine Nationalisten? Die haben doch Frieden gemacht. „Er war die ganze Zeit daran interessiert, einen Judenstaat aufzubauen“  ja was denn sonst? Ist das eine Sünde?  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 05.05.2010


Vorsicht Satire!


Die evangelische Akademie Bad Boll plant demnächst eine weitere Nahost-Friedenskonferenz. Dabei will sie diesmal das Augenmerk auf die israelischen Parteien werfen, um sie zu einem Friedensdialog mit ihren palästinensischen Partnern zu bewegen.

Zu der Tagung unter dem Titel:


“Partner für den Frieden, mit Siedlern und israelischen Rechtsextremisten reden”


Eingeladen wurden: Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 01.05.2010

Der ORF klagt die Israelis in der Überschrift an und verschiebt schlimmere Vorkommnisse nach hinten.


Ein schönes Beispiel für die Maßstäbe der Medien.

In dem Bericht [siehe unten] wird nicht erwähnt, dass die Israelis die Zone vor dem Grenzzaun aus guten Gründen zu einer no-go-zone erklärt haben und dass auch die Palästinenser genau wissen, dass sie da eine lebensgefährliche Provokation machen.
Deren Seelenbedrüfnis, dort ein paar Flaggen aufzupflanzen ist eine ziemliche Verniedlichung der Lage.
Viel schlimmer ist, dass der eine tote Plästinenser, von Israelis getötet die Schlagzeile macht, nicht aber vier möglicherweise durch Giftgas getötete Palästinenser durch die Ägypter.
Nicht die Zahl der Getöteten oder die Methode (Giftgas – völkerrechtlich seit dem ersten Weltkrieg strikt verboten) ist entscheidend, sondern eher jene die getötet hatten (ungeachtet der Frage, warum und ob in gewisser Weise selbstverschuldet. Continue reading →

April 14, 2010

Deutschland

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Thomas Schreiber, Jerusalem, 09.04.2010



Die Sueddeutsche Zeitung: “Israel droht mit Annexion


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Thomas Schreiber, 01.04.2010, Jerusalem




EINE TEXTANALYSE des DW-WORLD Artikels:Kompromisslos: Benjamin Netanjahu – Benjamin Netanjahu ist ein Mann, der ungern nachgibt. - 31.03.2010




Bild: Anne Allmeling


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Thomas Schreiber, Jerusalem, 17.03.2010

George Szpiro, Preisträger Prix Media 2003

George Szpiro

George Szpiro gilt eigentlich als korrekter Berichterstatter der NZZ. Doch diesmal verwendete er Formulierungen, die eher an Propaganda erinnern: Continue reading →