Ulrich J. Becker, Jerusalem, 30.02.5771 (Rosch Chodesch!)


PA Praesident Machmud Abbas und das ‘ganze Palaestina’.


Israelis und ‘Palaestinenser’ befinden sich mal wieder in einer Art Verhandlungssackgasse, wenn es denn je eine Strasse war, und man sucht die Schuldigen, Anlaesse und Gruende des Scheiterns und Druckmittel des Fortsetzen oder Aussetzens.

Wenn rechte Israelis behaupten, es ‘gaebe keinen Partner’ werden sie immernoch von der Mehrheitsmeinung verlacht und kritisiert, und der Konsensus geht dahin, dass die palaestinensische Autonomiebehoerde (PA) – die hauptsaechlich von der Befreiungsorganisations Palaestinas (PLO) beherrscht wird, was man lieber nicht allzu oft sagt – ein geeigneter, gemaessigter Partner sei und Machmud Abbas das Beste ist, was Israel ueberhaupt haette passieren koennen.

Ja, immer wieder hoere ich sogar in Israel von der linken Seite, dass man dieses ‘window of opportunity‘, diese ‘bald vorbeiwehende grosse Chance‘ auf den Frieden auf keinen Fall verpassen darf, da doch Abbas und Co. nun wirklich mal nette Palaestinenser sind, mit denen man eine rosarote Zukunft und ewigen Frieden bauen kann. ‘Diesmal oder nimmer! Jetzt oder nie!’

Dass alleine in den letzten Wochen eine Fuelle von Aeusserungen, Fernsehsendungen und Umfragen von der palaestinensischen Seite einfach nur ein duesteres, antisemitisches, vernichtungswuetiges, gewaltaetiges und Israel nicht anerkennendes Bild zeichnen, soll zumindest hier – wenn schon nicht in der deutschen Presse – kurz zusammengefasst sein… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 27.06.5770 (12. Omer)


La’amod dom – Zwei Minuten Stillstehen und gedenken


Uebermorgen ist es wieder so weit: Ganz Israel wird morgens eine Sirene hoeren, im Buero, in der Schule, auf dem Weg, im Stau oder im Bus, etc., und wir innehalten, alles liegen lassen, ein Gespraech im Satz abbrechen, aus dem Auto steigen, aufstehen und stumm zwei Minuten lang verharren. Brausende Ampelkreuzungen und Autobahnen versiegen ploetzlich. Wo eben noch wild gerufen und telefoniert wurde, hoert man nur noch den Wind und die Sirenen von fern und nah. Ganz Israel bleibt stehen. Ganz Israel? Nicht alle. Viele Araber und ein paar Zyniker werden es nicht tun. Aber so ca. sechs Millionen werden der anderen sechs Millionen denken. Den sechs Millionen, die durch Antisemiten ermordet wurden. Die da erschossen wurden, vergast, zu Tode geschuftet und vieles andere Grausame mehr.

Jeder Israeli hat seine persoenlichen Gedanken in diesen Minuten des Schweigens, in dem nur die Sirenen in den Ohren heulen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 03.06.5770


Herr Verenkotte findet vorsichtige aber wichtige Worte, fuer das, was mit dem Strom im Gasastreifen momentan passiert. Tacheles, Israel hat den Gasastreifen besser und fairer verwaltet, als die Palaestinenser sogar der ‘gemaessigten’ Fatach. Continue reading →

Seems like the cooperation between Israel and the PA (Palestinian Authority) bears fruits in the West Bank.

From The Israel Project (TIP): www.theisraelproject.org   

Imagine an annual economic growth rate of 7%, declining unemployment, a thriving tourism industry, and a 24% hike in the average daily wage. Where in today’s gloomy global market could one find such gleaming forecasts? Singapore? Brazil? Guess again. The West Bank.

According to the International Monetary Fund (IMF), the West Bank economy is flourishing. Devastated by the violence and corruption fomented by its former leadership, the West Bank has rebounded and today represents a most promising success story. Among the improvements of the last year cited by the IMF and other financial observers are Continue reading →