Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25.01.5771
Das Foto stammt aus der ‘Siedlung’ Mewo’ot Jericho. (Die komische Muetze war mein Versuch einer ‘juedischen Kopfbedeckung’ fuer Israel
)
FORTSEZTUNG DES ZWEITEN TEILS…
Nach der Ankunft kann man sich endlich entspannen, in etwa wie das Einlaufen in einen Hafen. Und zu unserer Ueberraschung war im Wagen vor uns doch noch ein junger Mitfahrer mit Knarre, also waren wir recht sicher unterwegs.
Anyway, jetzt heisst es ersteinmal die nette Landschaft ringsherum geniessen und sich Otniel etwas ankucken. Es ist eine eher typische, etwas aeltere Siedlung mit niedrigen Ein- und Zweifamilienhaeusern, huebschen Gaerten, hier und da etwas Gruen, junge Baeume, etc. und zwei zentrale Synagogen –eine fuer alle und eine fuer Sfarden.
Anyway ich will hier nicht mit Siedlungskitsch langweilen, sondern versuchte gleich mal zu erfahren, wie man die Aufhebung der juedischen Bausperre so erlebt hat und wie die Stimmungslage so aussieht… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Otniel, 21.01.5771
FORTSEZTUNG DES ERSTEN TEILS…
Das Tefilat HaDerech ist natuerlich diesmal besonders ernst gemeint, besonders die Stellen mit den Feinden, die am Wege lauern…
Anyway, die Fahrt durch die Hebroner Huegellandschaft beginnt sanft. Die Landschaft mit den ruhigen Huegeln, den Weinbergen, Granataepfelplantagen, Olivenhainen, Faigenbaeumen, den alten Steinterrassen etc. hat etwas Pastoralisches und wie schoen koennte es sein…
Hebroner Bergland…
Ulrich J. Becker, ‘Westbank’, 20.01.5771
Zwei Anschlaege wurden auf dieser Strasse in den letzten Monaten begangen, vier Israelis wurden ermordet, zwei verletzt…
Tja, wir waren zu einer Hauseinweihungsfete mit anschliessenedem Hoschana Raba und Simchat Torah Fest in der Siedlung Otnieal in den suedlichen Hebroner Bergen eingeladen. Da wir im suedlichen Jerusalemer Zipfel Har Choma wohnen, wuerde man auf direkter Linie die Strasse 60 in Richtung Sueden fahren, auf der die beiden Terrorschauplaetzen der letzten Wochen lagen, und hat dementsprechend eine eventuelle hoehere Drive-by-Shooting Wahrscheinlichkeit auf den eigenen Wagen als auf anderen Strassen Israels und ein bisschen mehr Adrenalin.
“Ist es gefaehrlich?“, fragt meine Frau unsere Gastgeberin per Telefon.
Sie fahre auf der Strasse regelmaessig, moechte aber keine Verantwortung fuer andere uebernehmen und es sei letztendlich unsere Entscheidung.
Okay, wir fahren los … Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 18.01.5771
Heute Nacht um 0.00 Uhr sollen die langen zehn Monate des Siedlungsbaustopp endlich zu Ende sein. Hoffentlich! Wenn Israel nicht wieder mit Drohungen und Erpressungen zu einer weiteren Interessenbeschaedigungen gezwungen wird.
Netanjahu hat versprochen sein Wort nicht zu brechen und die mehr als ausreichenden zehn Monate nicht weiter zu verlaengern. Man kann nur hoffen, dass er Wort haelt und dem enormen Druck aus den USA, Europa und der arabischen Welt standhalten kann und Rueckgrat zeigt.
Nur leider sieht es momentan so aus, als ob eine von vornherein klare Abmachung – das Weiterbauen nach zehn Monanten im Falle ausbleibender Verhandlungsergebnisse – jetzt als friedensfeindliche Tat Israels inszeniert wird und Israel die Schuld am Scheitern der Verhandlungen in die Schuhe geschoben werden soll. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 27.12.5770
Bei der ARD sind das ganz klar gleichwertige “Provokationen” (und nicht, weil in beien Faellen eine Grube ausgehoben wird): links juedische Leichen vom Terroranschlag bei Beit Chagai, rechts ein ‘Siedlungsbagger’
Den anti-israelischen Muell, der auf ARD seit der Ermordung von vier Israelis bei Beit Chagai, ausgeschuettet wird, kann man nur noch schwer zusammenfassen. Die ‘Highlights’ waren aber sicherlich Arne Orgassas Erklaerungen, warum Israel an einem fortwaehrenden Krieg interessiert ist – einschliesslich tollem heimtueckischen Bibi-Bild – und Richard C. Schneiders neuster Glanzleistung, jetzt auch schon vierfachen, hinterhaeltigen Mord an juedischen Zivilisten mit dem Ausbaggern einer Baugrube gleichzusetzen. Beides waren halt “Provokationen“, nich?
Und dann ist da noch meine gute alte ‘Siedlung’ Adam, die in fast jedes deutsche Wohnzimmer blitze, wo die grosse juedische ‘Bauprovokation’ abging – nur hat auch hier Richard C. Schneider die Fakten fuer die ARD nicht geprueft und laesst das falsche Bild einer spontanen, illegalen Bauaktion entstehen – die Realitaet sieht mal wieder ganz anders aus… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 03.06.5770
“Israel sorgt fuer Zorn auf allen Seiten“, jedenfalls nach dem Artikel von Clemens Verenkotte auf der Tagesschauseite. Nein, es ist nicht die Propaganda der Hamas, nicht die Aufrufe der Fatach, nicht das Geld aus dem Iran und nicht der Antisemitismus und die Hetze im Kindesalter in der palaestinensischen Gesellschaft, die sie zu Zorn (und sehr viel Gewalt) gegen Israel fuehren, nein, es ist Israel selbst! Und der juedische Staat bringt nicht nur die Palis in Rage, nein, ALLE SEITEN. ‘Verdammte Juden, Israelis! Sind doch selbst Schuld, wenn alle sie hassen.’ Soviel zum Thema Ueberschriften auf der groessten oeffentlich rechtlichen deutschen Medienseite… Continue reading →
Thomas Schreiber, Jerusalem, 17.03.2010

George Szpiro
George Szpiro gilt eigentlich als korrekter Berichterstatter der NZZ. Doch diesmal verwendete er Formulierungen, die eher an Propaganda erinnern: Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.04.5770
Diese Container stoeren fuer Herrn Schneider die arabische Idylle…
Anscheinend hat sich Herr Schneider in die Siedlungen in Judea und Samaria verkuckt. Kann man ihm nicht veruebeln, es ist wirklich sehr malerisch dort.
Gerade erst lehrte er uns in seiner WDR Reportage das Fuerchten vor jugendlichen Siedlermaedchen in Sperrholzhuetten. Jetzt ist er mit dem weissen Jeep wieder unterwegs auf der Spur nach einer neuen Siedlungshorrorgeschichte. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 19.04.5770
Boese, gefaehrliche Siedlermonster in ihrer Festung…
Wie berichtet, hatte ich vor der Ausstrahlung dieses Beitrags – nur aufgrund der Formulierungen in der Programmbeschreibung beim WDR - meine Bedenken ueber dessen Fairness geaeussert. Diese vorsichtige vorausahnende Kritik sah Herr Schneider als einen einmaligen Fall in seiner Karriere…
Anyway, ich habe jetzt den Film gesehen und wollte wissen, ob und wie weit ich daneben lag. Die Beschreibung beim WDR, die von “Hardliner, Fromme und Extremisten“ sprach, und Herr Schneiders Reaktion hatten mich doch neugierig gemacht, was hier nun los war. Und hier die Zusammenfassung: Continue reading →









