Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 25.09.5770
Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Und was soll man machen, wenn man sich in Achmadi und antisemitische Komplexe verknallt?
Die Israelis kapieren schnell wenn ein Land austickt. Das Reiseziel Nr. 1 der Israelis wurde uebernacht zum Erdostan, aus dem man nur noch weg will. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 12. Ijar (27. Omer)

Wann ist die Kurve zu scharf links? Wann koennte man sich ueberschlagen?
Ich selbst habe hier schon oft mit den pauschalen Bezeichnungen “links” und “rechts” rumgeschmissen, Journalisten, Politiker, Freude etc. so genannt. Aber wie genau wird sowas im Nahostkonflikt definiert, oder gibt es ueberhaupt keine genaue Definition? Bezeichnet man so Leute einfach, wie es einem gerade in den politischen Kram passt?
Ich will hier mal mit einer ganz banalen Definition beginnen und mal sehen wo einen das hinfuehrt. Also, im Groben kann man ueber Juden in Israel in etwa sagen:
Linke sehen die Schuld im Konflikt bei sich selbst, den Juden, und Rechte sehen die Schuld im Konflikt bei den anderen, den Arabern/”Palestinensern”.
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06. Ijar 5770 (21. Omer)
Manche Sachen kann man sich einfach nicht ausdenken, da ist die Realitaet einfach zu absurd fuer:
Meine Frau wollte auf der israelischen Babyseite “Pupik Baby” (“Bauchnabel Baby”) fuer ein paar Sachen fuer unseren Kleinen kucken. (www.pupikbaby.co.il)
Anstattdessen erschien ihr aber eine graue Seite die erklaerte, dass sie gehackt wurde. Okay, aber wer sind diese netten ‘Hacker’ die wohl nicht gut auf israelische Babyprodukte zu sprechen sind? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 05. Ijar 5770 (20. Omer)
Deutsche Ordnungsaemter wuerden sich ueber diese ‘Massenprovokationen’ blau-weiss aergern: Israelische Fahnen zum Unabhaengigkeitstag an normalem Wohnhaus in Kiryat Ono, heute.
Dieser Tage hoeren wir oft unsere israelische Nationalhymne. Ich erinnere mich noch, wie ich dieses Lied in dem Ulpan Gordon in Tel Aviv waehrend meiner Zivizeit zum ersten mal hoerte, uebersetzen lernte etc. und die Neueinwanderer in meinem Kurs etwas beneidete, um diese schoene Hymne, die jetzt auch ihre sein wuerde.
Anyway, Es gibt ja alle moeglichen Hymnen und es ist ein Spass sie sich mal durchzuhoeren, von Mikronesien bis Burkina Faso sind da einige Perlen und auch Albernheiten dabei. Und wenn man sich mal die Zeit nimmt, den Griechen bei Singen der 158 Strophen ihrer Nationalhyme beizuwohnen, bekommt man eine Ahnung, warum die jetzt finanzielle Probleme haben (aber nein, meistens geben sie vorher auf). Aber anyway, hier in Israel war und ist die Hymne immer mal wieder umstritten und es gibt einige Alternativversionen… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 17.06.5770 (2. Omer)
Lobby auf Europaeisch: Waehrend man noch ueber die angeblich so maechtige israelische Lobby in den USA oder auch in England plaudert, ahnen viele nichts von den schon Ueber-Lobby-Ausmassen der systematischen und antiisraelischen innenpolitischen Manipulationen, die der EU in Israel zig Millionen Euro wert sind. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 13.06.5770
Als ich diese Woche das Gemeindeverwaltungsheftchen von Kiryat Ono zur Hand nahm, kuckte mich auf der Titelseite eine grosse haessliche Gasmaske an. Eher ungewoehnlich in Israel, wo man diese Dinge eher lax sieht, lieber cool bleibt, und Panickmache vermeiden will. Und hier nun ein Artikel, der die Vorbereitungen der Gemeinden unserer Region fuer einen Raketenkrieg bespricht. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 11.06.5770
Shoppen im iranischen Pessachschlussverkauf…
Ich hatte es hier schonmal kurz erwaehnt, dass in der Gegend, wo ich wohne, als erstes wieder Gasmasken verteilt werden. Innerhalb kuerzerer Zeit sollen alle Israelis (sprich Millionen) ihre persoenlichen ‘Schutzsets’ zu Hause liegen haben. Ein Riesenprojekt, und ich hatte es jetzt mal getestet.
Ich ging also vorgestern mit meinem Kleinen im Kinderwagen spazieren als mir einfiel, dass doch bei der Post die neuen Gasmasken verteilt werden, was so ziemlich auf dem Weg lag. Unterwegs dachte ich nocheinmal an ein Gespraech, dass ich mit einem guten Freund in Deutschland hatte, der in der ABC Waffenabwehr in der Bundeswehr gedient hatte… Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 21.04.5770
Gerade erst muessen wir mal wieder Frau Langer gratulieren! Herzlichen Glueckwunsch! Auch die Osnabrücker Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft ehrt sie jetzt und damit ihre anti-israelischen und anti-semitischen Schriften (Israel Vorgehen aehnlich Nazideutschlands zu unterstellen ist nach der offiziellen EUMC Arbeitsdefinition ein Beleg dafuer).
Was macht Frau Langer nur so erfolgreich? Warum gibt man ihr so gerne Preise?
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 19.04.5770
Boese, gefaehrliche Siedlermonster in ihrer Festung…
Wie berichtet, hatte ich vor der Ausstrahlung dieses Beitrags – nur aufgrund der Formulierungen in der Programmbeschreibung beim WDR - meine Bedenken ueber dessen Fairness geaeussert. Diese vorsichtige vorausahnende Kritik sah Herr Schneider als einen einmaligen Fall in seiner Karriere…
Anyway, ich habe jetzt den Film gesehen und wollte wissen, ob und wie weit ich daneben lag. Die Beschreibung beim WDR, die von “Hardliner, Fromme und Extremisten“ sprach, und Herr Schneiders Reaktion hatten mich doch neugierig gemacht, was hier nun los war. Und hier die Zusammenfassung: Continue reading →
Sued-Judaeas Huegel in der Hebroner Gegend
Lange war ich schon nicht mehr in Hebron gewesen. Ich erinnere mich noch an das erste mal, als ich in der Gegend war. Wir waren eingeladen in Beit Chagai, eine kleine Siedlung in der Naehe. Es war eine Zeit von vielen Anschlaegen und der Zaun der Siedlung war irgendwie offen oder so, was mir damals nicht gerade ein gutes Gefuehl machte. Auch das Zimmer, in dem ich die Nacht auf einer Matraze verbrachte, hatte zwar Panzerglas in der Verandatuer, aber war auch von einem warnenden Einschussloch verziert. Spaeter, wo die Lage – dank Scharon – besser war, brachte ich mein Subaru zum arabischen Autoklempner in Hebron (kein Sorge, noch bevor das offiziell verboten wurde). Continue reading →
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono
Grosse Teile der Welt rutschen in eine tiefe wirtschaftliche Krise und stecken noch immer drin. Besonders die westlichen Industrienationen kamen in den Abwaertssog von krachenden Banken und Boersen, kaputten Kreditsystemen, Immonilienblasen und dann all dem Rest der sich ergibt: Unsicherheit, weniger Inlands- und Auslandsnachfrage, zurueckgehender Konsum, Streichung von Arbeitsplaetzen und der Kreis begann sich weiter hochzuschaukeln. Es wurden Leitzinsen gesenkt, damit die Boersen nicht zu sehr einrutschen, es wurden Milliarden und sogar Trilliarden staatliche Konjunkturprogramme aufgelegt, verstaatlicht, und neue Gesetze versprochen, aber so richtig wollte der Motor nicht wieder anspringen und all das schoene staatliche Benzin und Wasser verpuffte mehr oder weniger in riesigen Mengen.
Anyway, da war ein kleines Land, was nicht so betroffen war. Continue reading →
Ulrich J. Becker, 10.12.2009
Ich sitze gerade in der Central Bus Station in Jerusalem und hoere eine Bombe hochgehen. Ein paar Minuten danach noch eine.
Keine Angst, die nette Lautsprecherdame hatte alle Fahrgaeste kurz vorher darueber informiert, dass gleich “kontrollierte” Explosionen durch Sprengstoffexperten der Polizei zu hoeren seien werden. Ein paar Amerikaner neben mir sind verunsichert. Ich beruhige Sie: “Don’t worry, that is a good bomb.”
Aber es passte nur zu gut zu diesem Tag: Am Morgen hatte man erst einen Palaestinenser mit einigen Rohrbomben am Kaladia-Checkpoint vor Jerusalem festgenommen. Auch jetzt am Abend war die Stadt ein bisschen durcheinander, wegen der angekuendigten grossen Demonstration der israelischen Rechten auf dem franzoesischen Platz.
Leider hatte ich heute keine Zeit hinzugehen. Dafuer waren alle moeglichen Buslinien gesperrt, die durch die King George Street fahren. Auch mein Bus war futsch. Junge “Huegelspitzenjugend” mit wilden Peot und dicken Strickkippas kamen mir ueberall entgegen, auf dem Weg zum Platz. Ich hoffe, dass es friedlich bleibt und nicht schon wieder zionistische Polizisten gegen Zionisten vorgehen. Es ist so absurd. Da sind Menschen, die Patrioten sind, die vom Land und vom Zionismus ueberzeugt sind, und mit der Hilfe des Staates sich in kargen Gebieten, die von Aggressoren erobert wurden, niedergelassen haben, um sie in Oasen zu verwandeln, auch wenn vom arabischen Nachbardorf staendig eine Gefahr in der Luft schwebt. Und da sind Polizisten und Soldaten, die den juedischen Staat eigentlich vor seinen Feinden beschuetzen sollen und selbst auch brennende Anhaenger Israels sind. Continue reading →
Seems like the world desperately needs Israeli military technology, knowhow and experience on the field to fight international terrorism.
http://haaretz.com/hasen/spages/1124583.html
If you know anybody still having doubts that Israel is not doing enough to integrate its Arab citizens and enable them to enjoy a good life in the Jewish state, I would suggest that you forward the following message from www.theisraelproject.org
>>>As Israel brings Jews and Arabs together through a variety of coexistence programs, the government continues efforts to improve the quality of life for Palestinians. Since 2007, Israel has removed 170 roadblocks and checkpoints in the West Bank to ease travel for Palestinians, a move that also promotes business and tourism in Palestinian areas. Israel has also taken steps to ensure steady economic growth in the West Bank, leading to a 5.5 percent increase in gross domestic product (GDP) in the first quarter of 2009. With Israel’s help, the West Bank town of Jenin has built a new neighborhood that includes a new mall, hotel and 500 new residences; Nablus too has built a new hotel.
Additionally, overseas tourists have been flocking to West Bank cities, with Bethlehem tourism nearly doubling to one million tourists in 2008. Jericho, meanwhile, attracted almost half a million tourists in 2008. Israel also has more than doubled the number of employment permits for Palestinians to work in Israel and extended until midnight the operating hours of the Allenby Bridge to encourage commerce between Israel and Jordan Israel has been able to take such measures because of the dramatic decrease in terrorism through mechanisms such as the anti-terrorism fence; Iran-backed attacks from Gaza also have diminished significantly, with just 19 Qassam, missile and mortar attacks in September 2009, compared to 407 such attacks during January 2009.
Following are a range of coexistence programs designed to promote better understanding and interaction among Israel’s Arabs and Jews.
While checking other interesting blogs I have found the following article written by Steven Plaut on Aug. 14, 2009. You better take some time and go through it and let me know what you think about it.
from: http://zioncon.blogspot.com/2009/08/14-lies-blocking-peace-i n-middle-east.html
and: http://www.eussner.net/schaf_2008-12-28_17-51-03.html
The 14 Lies Blocking Peace in the Middle East
Israel’s enemies around the world have poisoned the debate with their smoke and mirrors. If a Martian were suddenly to land on earth and started listening to and reading the mainstream media, he would form the impression that the entire Middle East conflict were due to Israel building some settlements in land that much of the world thinks should become a Palestinian state. A near-consensus exists among the governments of the world and among media writers that peace has yet to break out in the Middle East because of three principle reasons. The first is that the Jews and the Arabs have been unable to agree about whether there should be a Palestinian state. The second is because Israel has obstinately refused to withdraw its troops from (so-called) “occupied Arab” lands. The third is because Israel behaves cruelly towards the Palestinians. The Martian could easily carry these beliefs back to its home planet, as long as it did not bother to learn the background and the history of the Middle East conflict. Those three reasons cannot survive an antibiotic of familiarity with Middle East history. President Barack Obama and Secretary of State Hillary Clinton seem to think the idea of Palestinian statehood is the most wonderful idea to come along since the Thirteenth Amendment. And almost all world politicians, along with the Israeli Left, insist that all Israeli settlements must be removed from the West Bank because they serve as the main obstacle to peace. The reality is that Continue reading →
There is so much (way too much) I could write about during these [Succoth-] days but somehow I cannot really concentrate.
I do watch news, read my newspapers and check all kind of internet pages to know what’s up, and surely I am very interested in any Iran-concerning meeting, decision, negotiation etc.; surely I was very interested in the German elections (Mazal Tov Angela!), and no doubt, I am interested in any nature catastrophe, hurricane, earthquake or flood, which seem to occur more often than ever before. Scary////. But one thing occupies me a lot and simply doesn’t get out of my mind – the destiny of OUR brother Gilad Shalit.
Israel is a country you will only understand after being around here for at least a few months, if not years. Even though I have been visiting Israel since I was 3, I have only recently, maybe since 3-4 years, begun to understand how it really works. I mean REALLY understand how things work in Israel and the Middle East. I feel that I am now able to FEEL the country, the people, their behavior and everything which might look kind of strange to someone not originally from here. I used to see things differently, too, before I made Aliyah and settled down here. But if you make it to stay in Israel for a few years, no matter how much you miss your parents, your friends, your dog and I don’t now what else, then you will start feeling it, too.
Well, Israel, as we all know and I believe all agree, is by far not the easiest country to start a new life at. Let’s leave aside the perpetual Continue reading →
It was only a question of time till some Palestinian will wake up and start denying the existence of the Jewish people’s connection to the Land of Israel and/or the Western Wall (I am actually sure that this is not the first attempt). Chuzpe indeed has no limits in this case!!
Please read the following Palestinian Media Watch (www.palwatch.org) article published by Itamar Marcus and Barbara Crook in the August 19 Bulletin of PMW:
A Palestinian Authority university lecturer is the latest PA academic to rewrite history and deny Jewish history in Jerusalem – in particular, the Jewish people’s connection to the Western Wall (Wailing Wall) of the Jewish Temple.
Shamekh Alawneh, a lecturer in modern history at Al-Quds Open University, says the Jews invented the connection to the Wall for political purposes, to convince European Jews and Zionists to come to “Palestine.” Continue reading →
Stephanie Gutmann im Telegraph mit Ausführungen zum neuen Buch The Israel Test von George Gilder. Ins Deutsche übertragen von Castollux (www.castollux.blogspot.com)
Der unberechenbare, manchmal etwas clowneske, aber oft brillant schreibende Autor George Gilder hat ein neues Buch mit dem Titel The Israel Test herausgebracht. Gilder ist weithin bekannt wegen seines sehr große Resonanz erzeugenden Buches Wealth and Poverty (1981) – ein Leitfaden für beispielhafte Schaffung von Wohlstand und Unternehmertum, von dem manche sagen, dass es als Blaupause für Ronald Reagans Rettung der Wirtschaft nach der durch Jimmy Carter verursachten Malaise gedient haben könnte.
Gilder scheint mit einem untrüglichen Instinkt für umstrittene Themen ausgestattet zu sein, und wieder einmal hat er eines gefunden, das die Kritiker ärgern wird. The Israel Test handelt hauptsächlich davon, dass die wirklichen Fragen hinter der Unterstützung (braucht keine bedingungslose zu sein), oder Ablehnung Israels (er spricht über erhebliche Missbilligung), mit den innersten Gefühlen der Menschen zu tun haben. Anerkennen Sie Leistung und Erfolg und glauben Sie, dass man dazu ermutigt werden soll? Oder misstrauen Sie reflexhaft, weil Sie denken, Erfolge kämen auf Kosten anderer Menschen zustande und Sie wollen ihnen deshalb Grenzen setzen?
Die Frage stellt sich deshalb, weil Israel entgegen schlechter Startchancen eine Kraftquelle der Hochtechnologie und speziell der Bioforschung geworden ist (Gilder bewundert die Industrietechnologien besonders), dazu auch noch führend auf den Feldern Musik, Architektur und Literatur.
„Das kleine Israel mit seiner Bevölkerung von 7,23 Millionen….kommt gleich hinter den USA bei technologischen Entwicklungen. Pro Kopf gesehen stellt Israel alle Nationen in den Schatten“, kräht Gilder. Aber hierin liegen auch die Probleme:
The PA does not even try to hide their anti-Semitic attitudes as the following report shows. Apparently this and other anti-Semitic messages from our Palestinian ”partner for peace” have not yet reached the ears of US President Barack Hussein Obama and several other western leaders.
Palestinian Media Watch, Bulletin August 10, by Itamar Marcus and Barbara Crook
While Israel demands that the PA recognize Israel as a Jewish state, the official Palestinian Authority news agency has responded with a vicious anti-Semitic article stating that a Jewish state (literally “Jewishness of a state”) is by definition inherently racist and endangers all humanity.
The PA is accusing Israel of ethnic cleansing of Arabs and Palestinians, and says this policy of the “Jewish state” endangers global security.
In addition, Continue reading →
The terrorist Hezbollah organization, which has somehow succeeded in entering the Lebanese parliament a few months ago and is regarded not only as the main representative of the Lebanese Shiite Muslim community but also as the central “partner in crime” of the fundamentalist Shiite leadership of Iran, is back talking big and threatening Israel with war.
According to a new DEBKA report of August 9 (http://www.debka.com/headline.php?hid=6215) Iran has sent upgraded missiles to the Hezbollah organization which might easily reach Israel’s most populated region in and around Tel Aviv. No question that this deed raises tensions between Israel, Lebanon, Iran and Syria, which, despite Israeli warnings, led the missile-delivery pass through its territory.
Am 31 Juli fragte ich euch in meinem post “Who are the Palestinians?”
(http://aro1.com/wordpress/arye/frieden-im-nahen-osten/who-are-the-palestinians/) nach der Herkunft der Palästinenser. Um dieser Frage weiter auf den Grund zu gehen, bat ich meinen Freund, den Journalisten und Nahost-Experten Ulrich W. Sahm, mir seinen Bericht vom 3. Juni 2007 weiterzuleiten, um ihn auf meine Seite stellen zu können.
Ulrich W. Sahm – Der Sechs Tage Krieg im Juni 1967 war auch die Geburtsstunde der Palästinenser als Nation. Die bekannte palästinensische Politikerin Chanan Aschrawi sagte einst: Continue reading →
[slideshare id=1823541&doc=walls-090806135004-phpapp02&w=500]
Über einen kleinen aber erhellenden Briefwechsel mit der Tagesschau und warum Israel wichtiger für Deutschland ist als Russland…
In meinem letzten Post hatte ich mich darüber aufgeregt, dass die Tagesschau den schwulenfeindlichen Anschlag in Tel Aviv überproportional auf Webseite und in den Abendnachrichten verbreitet hatte (http://aro1.com/wordpress/arye/anti-semitism-antisemitismus/kommentar-ulrich-j-becker-ist-israel-das-17-bundesland-und-wir-haben-es-nicht-gemerkt/). Nun kann ja jeder über die Medien meckern, aber ich wollte der Tagesschau auch die Chance geben sich zu erklären. Vielleicht hatte ich ja was übersehen, oder es einfach nur mißverstanden. Also schrieb ich meine Vorwürfe unter der Überschrift “Sind Negativschlagzeilen aus Israel wichtiger als aus anderen Ländern?” nett auf und ab an die Tagesschau Leserpost (zuschauerpost@tagesschau.de). (Der Briefwechsel ist unten aufgelistet). Continue reading →
The 2-State formula resounds throughout the land. No other solution has yet been seriously scrutinized to knock the seemingly everlasting conflict between the Jews and the Arabs, i.e. Palestinians in the Middle East on the head. Yesterday a very good friend of mine even passed a petition around on facebook to support American Jews to stand behind US President Barack Hussein Obama and encourage him that the 2-State solution has to be implemented, since this is the only logical answer to the conflict.
Personally, I am totally in favor of a 2-State solution BUT Continue reading →
Warum schlechte Nachrichten aus Israel in die deutschen Nachrichten-Charts kommen
Am Samstag Abend nach dem Schabbatausgang hörte ich von dem brutalen Anschlag auf ein Schwulen- und Lesbenclub in Tel Aviv, wobei ein maskierter Attentäter mit einer automatischen Waffe 3 Menschen ermordete und viele ander zum Teil schwer verletzte, bevor er fliehen konnte.
Am nächsten Morgen kamen dann im Radio die Stellungnahmen der verschiedenen Parteien die ausnahmslos entsetzt und verurteilend waren (auch aus der traditionellen Schwulen- und Lesbenfeindlichen Schaspartei), und auch die Oberrabbiner Israels verurteilten den Anschlag auf das Schärfste.
Als dies noch im Radio lief, dachte ich bei mir: Au weia, gefundenes Fressen für alle Israelfeinde. Und dann fragte ich Continue reading →
Absolut keine Spur von Gilad S(c)halit. Man koennte fast schon annehmen, dass die Welt sich damit abgefunden hat, dass der israelische Soldat, der vor mehr als 1000 Tagen von der Terrororganisation Hamas entfuehrt wurde, weiterhin in irgendeinem Kerker seine drei Mahlzeiten (wenn ueberhaupt) zu sich nehmen wird. Von Folter und Misshandlung ganz zu schweigen. Waere da nicht die Hamas-Fuehrung selber, die immer wieder bewusst auf die Wundstelle Israels drueckt. Continue reading →
Today is The Ninth of Av, i.e. Tisha B’Av which is said to be the saddest day on the Jewish calendar because of the incredible series of tragedies which occurred on that date throughout Jewish History. On this day the Jewish people predominantly mourn the destruction of the First and Second Temple, but also the events which have culminated into the expulsion of the Jews from the Iberian peninsula (Spain 1492, Portugal 1497) and the hitherto most miserable period in Jewish history, the Holocaust, and are believed to have their official beginnings on the very same day (amongst other incidents).
I have to admit that I never really cared for any mourning days, whatever their historical connotations, up until just a few years ago. Somehow, someday I started to fast on Tisha B’Av, just as I usually do on Yom Kippur. I can’t even remember when and why I started to fast. As weird as it might sound, but I don’t even remember how I got convinced that this day is worth thinking a little bit about the crazy world and the even crazier past of the Jewish perople. I mean, how did the Jewish people Continue reading →
Tel Aviv und Jerusalem sind die zwei groessten Staedte Israels und koennten kaum unterschiedlicher sein. Tel Aviv hat eine wunderschoene Strandpromenade; Jerusalem hat atemberaubende Ausssichten; Tel Aviv ist voll von jungen saekularen Juden; Jerusalem hat eine grosse orthodoxe Gemeinde; in Tel Aviv ist man stolz auf seine Azrieli Tuerme; in Jerusalem spricht man ueber das exklusive Mamila-open-air-Center. In einer Sache jedoch sind beide Staedte Lichtjahre entfernt voneinander und das obwohl sie nur eine Stunde Autofahrt auseinander liegen, und zwar wie man in der jeweiligen Stadt den Shabbat verbringt. Waehrend man in Tel Aviv normalerweise am Strand chillt oder in einem der unzaehligen Cafes seinen freien Tag geniesst, ist in Jerusalem “die tote Maus begraben”, soll heissen, fast die ganze Stadt ist fuer ca. 24 Stunden total lahmgelegt. Umso heftiger spuert man in Jerusalem deshalb, wann genau die Woche in Israel anfaengt: Nicht am Sonntag, auch nicht am Montag, sondern am Samstagabend, wenn ganz Jerusalem aus dem 24h-Schlaf erwacht und auf die Strassen stroemt. Meinen Wochenanfang habe ich somit schon hinter mir, denn bei mir ist es mittlerweile fast schon 1 Uhr morgens, doch bevor ich mich hinhaue, moechte ich euch ueber meinen interessanten Abend erzaehlen. Ein Abend, der mich wiedereinmal ueberzeugt hat, dass Jerusalem lebt. Continue reading →
Anfang dieses Jahres hat der Carl Hanser Verlag Muenchen das 2008 in arabischer Sprache erschienene Buch von dem irakischen Journalisten Najem Wali (ursprunglicher Titel: rihla ila qalb al-aduw) in deutscher Uebersetzung auf den Markt gebracht unter dem Titel: Reise in das Herz des Feindes – Ein Iraker in Israel.
Hier Auszug aus diesem wirklich einzigartigem Buch:
(S. 19 – 21) Im nationalistischen arabischen Verstaendnis bleibt der “Araber” Mitglied des “arabischen Stammes”, auch wenn dieser arabische “Stammesstaat” nie eine Bedeutung fuer ihn hatte oder er gar nichts von dessen Bestehen wusste, das ihm ohnehin nichts bedeutet haette. Man erinnert sich nur in Zusammenhang mit Israel daran.
It’s kind of a nice feeling to walk on the HaYarkon Street in Tel Aviv. Anyone who knows the street knows that it is a very long street, stretching from south to north Tel Aviv and is the first street parallel to the beach. Some people living in this street can almost touch the sand on the beach with their fingers from their balconies. In addition to the many hotels and restaurants located on this specific street many countries, who have decided to open their embassy in Tel Aviv instead of Jerusalem, in order to not acknowledge Jerusalem as the capital of Israel and the Jewish people, have chosen the ocean view of the HaYarkon Street as their address in Israel. So did Ankara, the capital of Turkey. Continue reading →
EU-Chefdiplomat Javier Solana will eine Nahostlösung per UNO-Beschluss erzwingen. Den arabischen Staaten, Palästinensern und Israel solle eine Frist gesetzt werden, ihre Differenzen auszuräumen. Nach Ablauf der Frist, solle der UNO-Sicherheitsrat den Palästinensischen Staat proklamieren, Grenzen festlegen, die Flüchtlingsfrage, die Kontrolle über Jerusalem und Sicherheitsfragen bestimmen. Continue reading →
Ich bin heute mit dem richtigen Fuss aufgestanden und deshalb habe ich heute nicht vor ueber Politik, Geschichte, Gilad Shalit oder Iran zu schreiben, auch wenn all diese Themen mir sehr sehr nah sind und mir ohnehin im Kopf schweben werden waehrend ich schreibe…aber heute ist ein schoener Tag und ich habe gute Nachrichten fuer all diejenigen von euch die es vielleicht noch nicht wissen: Israelische Sportler aus der Peripherie erobern die Welt! Continue reading →
Israeli President Shimon Peres’ visit in Azerbaijan and Kazakhstan should make one thing very clear to the world in general and to the Muslim countries in particular: Israel is NOT the enemy of the Muslim people.
Probably it’s true that economic calculations may have been the primary reason for Israel and its “old-new Muslim friends” to sit around one table together, after all it is well-known that Azerbaijan and Kazakhstan are two major suppliers of oil and natural gas to the entire world and Israel is an exporter of “strategic & military knowledge”.
Both Muslim countries are global emerging powers and located in pretty tough regions; Azerbaijan bordering Iran and Russia and its longtime rival Armenia; Kazakhstan being located in between Russia, China and, through the Caspian, Iran.
This is a clear case of one hand washes the other! The relationship between these countries is made possible and volitional since both sides clearly comprehend that the strategic. political and economic ties will play into their hands and the question of religion has become a minor factor, if a factor of all, which does not prevent the sides from “talking business”.
The bottom line is that Israel is willing to reach out to other countries, no matter what the state religion of that country may be, in order to strengthen the cooperation in all relevant spheres.
The state visit of Israeli president Shimon Peres is a clear slap in the face of the leaders of hostile Muslim countries to Israel, like Iran and Syria. Ordinary people in these countries shall ask themselves: If Israel is indeed our enemy (the enemy of the Muslim world), as claimed by our leaders, how then does it maintain good relations with other Muslim countries?
Maybe Israel just want to live in peace and harmony, develop and progress? Just as most of the free world wants to.
PS. take into consideration that Azerbaijan and Kazakhstan do not export terrorism which is one of the main objects of the current Iranian and Syrian regimes.










Zugegeben, selbst nach Tagen des Beobachtens bin ich aus dieser Pseudo-Krise nicht schlau geworden. Einerseits läutet die Erdogan-Regierung eine globale Friedensoffensive ein und triumphiert mit überraschend ungewohnter Dialogbereitschaft der Konfliktpartner, andererseits empfindet sie Israel plötzlich als “Unruhestifter der Region”. Ehrlich gesagt, es “befriedet” mich nicht wirklich, wenn sich die Fronten unnötig verhärten.

