Jerusalemer Bus, 2006
Der künstlich konstruierte Versuch palästinensischer Aktivisten den historischen Augenblick der Rosa Parks am Dienstag wiederaufleben zu lassen, ging gründlich daneben. Die Aktivisten betraten einen Bus, von dem sie zuvor behauptet hatten, dass seine Benutzung nur “West Bank Siedlern”, also den jüdischen Anwohnern von Judäa und Samaria erlaubt sei. Mit diesem arrangierten Spektakel wollten sie einen Vergleich zwischen der Bürgerrechtsbewegung der Vereinigten Staaten und der Situation der Palästinenser herstellen, in der Hoffnung die endlos wiederholte Behauptung der Palästinenser und ihrer internationalen Unterstützer als Tatsache hinzustellen, wonach Israel ein “Apartheid” Staat sei.
Ihre Behauptung ging rasch den Bach runter, als das halbe dutzend “palästinensischer Freedom Rider” Aktivisten – in Nachahmung der amerikanischen Freedom Rider der 1960er Jahre – einen Bus problemlos betrat, der von einem jüdischen Dorf in der so genannten Westbank nach Jerusalem fuhr. In den israelischen Bussen gibt es keine Trennung zwischen Arabern und Juden.
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Weitaus mehr Reporter als Protestler waren an der Sache beteiligt. AFP berichtete, dass um die 100 Reporter teils innerhalb, teils außerhalb des Busses waren. Die Aktivisten schmückten sich mit schwarz weißen Kafiyas und mindestens einer trug ein T-Shirt, das zum Boykott israelischer Waren aufrief.
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Media Line berichtete, dass die israelischen Passagiere die Protestler ohne Zwischenfälle weitgehend ignorierten. Ein Israeli, der nur seinen Vornamen, Elhanan, nennen wollte, sagte: “Wenn ich einen ihrer Busse betreten würde, dann würden sie mich niedermetzeln. Das ganze ist ein Täuschungsmanöver. Die Araber fahren immerzu in unseren Bussen.”
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Die Widersprüchlichkeiten zwischen dem, was das von den Aktivisten gesendete Live Stream Video zeigte, und dem, was die Aktivisten in ihren Twitter Botschaften verbreiteten, waren enorm.
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Um 15.30 twitterte ein palästinensischer Passagier “Grenzpolizei schikaniert die palästinensischen, israelischen und internationalen Aktivisten an Bord des Freedom Rides Busses”, dagegen zeigte der LiveStream eine ruhige Situation, wobei ein Grenzpolizist lediglich Fragen stellte. Die Hauptaufregung stammte von dem Gedränge der Photographen, die den Gang bevölkerten.
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Um 16.10 twitterten die Protestler: “Die israelische Armee greift die Freedom Rider an, versucht sie gewaltsam aus dem Bus zu schaffen”. Aber genau zur gleichen Zeit, sagte die Reporterin im LiveStream Video, dass sie ihre Kamera ausschaltet, weil “nichts los ist”.
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Aus der Live-Übertragung ging deutlich hervor, dass die Protestler während des gesamten Geschehens Interviews gaben. In diesen Interviews äußerten sie wiederholt, dass sie gleich demnächst verhaftet werden würden und dass die Israelis dann “Gewalt gegen uns anwenden werden”. Jedoch lief es mit dieser Beschuldigung der Gewaltanwendung nicht so, wie es die Aktivisten geplant hatten.
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Die wirklichen Ziele derjenigen, die protestierten, sind nicht so sehr gleiche Rechte, sondern das Ende des jüdischen Staates. So sagte die Aktivistin Huwaida Araf der Jerusalem Post: “Das wird nicht eher aufhören, als Israels koloniales Apartheid Regime zerstört ist, weil es nicht weiter bestehen kann. Es ist das Hindernis für Frieden in der Region.”
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Die Aktivisten sagten, man habe sie daran gehindert, Jerusalem zu betreten, weil sie nicht die richtige Erlaubnis hatten. Sie wurden daher festgenommen, weil sie sich weigerten, den nach Jerusalem fahrenden Bus zu verlassen. Kurz darauf wurden sie ohne Anklagen freigelassen. Nach vielen Jahren der Selbstmordattentate und Terrorangriffe hat Israel erst zuletzt zu dem Schutzmittel gegriffen, den Zugang nach Jerusalem und in seine Grenzen auf diejenigen zu beschränken, die Erlaubnisse oder Visa haben. Israel betrachtet dieses als nötig, um seine Bürger gegen palästinensische Terrorattacken zu beschützen. Worauf sich die Frage stellt: Warum haben die Aktivisten sich diese Erlaubnis nicht beschafft, bevor sie sich auf ihre Reise gemacht haben? (Das wäre vielleicht eine weniger gute Photogelegenheit gewesen).
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Apartheid?
Die Vergleich Israels mit Süd Afrika unter der Apartheid erhielt starke Schubkraft als der frühere Präsident Jimmy Carter 2006 sein Buch mit dem Titel “Palestine Peace Not Apartheid” veröffentlichte.
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Wenn jemand einen belasteten Begriff wie Apartheid im Umlauf bringt, wäre es vielleicht nützlich ein paar Tatsachen dazu zu erwähnen. In Israel leben um die 1,5 Millionen arabische Bürger. Momentan sind 14 Mitglieder der Knesset israelische Araber. Eines der Knessetmitglieder, Hanan Zoabi war im vergangenen Jahr an Bord der Gaza Flotilla, die versuchte, die israelische Meeresblockade gegen Gaza zu brechen. Zoabi glaubt nicht, dass Israel ein jüdischer Staat sein sollte, sie verlässt den Saal, wenn die jüdische Nationalhymne gespielt wird. Ungeachtet all dieser Punkte, ist sie eine Bürgerin und hat nach dem Gesetz die gleichen Rechte.
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Das Model, das Israel im kommenden Monat beim Miss Earth Wettbewerb vertritt, ist die 22 Jahre alte Huda Naccache, eine israelisch christliche Araberin und Bürgerin Israels. Und der israelische Diplomat, der an der US amerikanischen Kent State Universität von einem Professor den Ruf “Tod für Israel” hören musste, war kein anderer als Ishmael Khaldi, ein israelischer arabischer Beduine, der sein Land im Ausland ehrenhaft vertritt.
Danke vielmals Uli für diesen Bericht. Man muss immer wieder diese schmutzige palestinensische Propaganda entlarven. Für mich sind manche Journalisten reinste Geier. Abscheulich, wie weit sie gehen.
“Zoabi glaubt nicht, dass Israel ein jüdischer Staat sein sollte, sie verlässt den Saal, wenn die jüdische Nationalhymne gespielt wird.” Was sucht denn diese Flotilla Aktivistin im Knesset, wenn sie den Staat Israel nicht anerkennt? Vielleicht sollte man ihr diese Frage stellen.
haha
Mehr braucht nicht gesagt werden:
Ach, doch etwas hierzu:
Hatte neulich das Vergnügen Dan Shueftan zu hören.
Er stellte eine Frage:
„Wie würde es in Nahost aussehen, wenn es dort keinen Staat Israel geben würde?“
Eine rhetorische Frage, zugegebenermaßen.
schabbes.
Der Islam und ein Moslem sein , ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
http://www.box.net/shared/yh48da9a7x
Das islamische Kopftuch
http://www.box.net/shared/pso614ilrs
@Maria
Ich weiss nicht, was du mit diesen Links bezweckst, aber das ist ein israelischer Blogg und es geht einzig und allein um Israel und daher glaube ich, dass dieser nicht der richtige Blogg für dich ist.
und Elinor
http://www.allvoices.com/contributed-news/6413094-israels-first-female-arab-combat-soldier
http://barenakedislam.files.wordpress.com/2010/07/eleanor-joseph-first-arab-female-combat-soldier.jpg?w=460&h=344
Maria hat recht !!!!!!!!!!
[...] Ärmsten!“, möchte man ausrufen angesichts der Ereignislosigkeit ihres terroristischen „Freedom Ride“ in israelischen Bussen, wo sie unbedingt das Rosa [...]