Schabbatmodus tritt in Kraft am 01.08.2014 um 18:56 Neuigkeiten zu Stuxnet – Tausende zerstoerte Zentrifugen, gestopptes Atomprogramm, technologische Raffinessen und falsche Panikmache… | ARO1 – Israel, der Nahe Osten & der Rest der Welt

By , on November 26, 2010

Iran, Israel


The Book Gallery in Jerusalem

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 18.03.5771

Wieviele Zentrifugen koennen sich noch drehen?


Ich hatte schon ein paar Updates in Kommentaren reingestellt, aber die letzten Meldungen ueber Stuxnet verdienen einen eigenen Artikel.

Wenn es stimmt, was ueber die letzten Auswirkungen von Stuxnet berichtet wird, hat er anscheinend genau das geschafft, wozu vielleicht nicht einmal ein grossangelegter, verlust- und folgenreicher israelischer Luftschlag in der Lage gewesen waere: Er hat das iranische Urananreicherungsprogramm praktisch auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, wenn nicht gar zu grossen Teilen schier vernichtet, und nebenbei Verwirrung und Panik bei den diktatorischen Lenkern des Iran ausgeloest.

Dass die realen Auswrikungen von Stuxnet um Einiges groesser sind, als die Iraner zugeben moechten, und sie die technologische Kontrolle in vielen Teilen verloren haben, wird immer deutlicher.

Auch neu entdeckte Funktionsweisen, sogar bis jetzt ungeahnte Komplexitaet des Wurms, moegliche Ueberrasschungen fuer Bushehr und beginnende anti-Stuxnet-Panikmache in Europa sind ein paar Worte wert…



Vielleicht erstmal eine versuchte Erklaerung zum letzten Stand der Dinge, nachdem was wir hier schon berichtet hatten.

Zuerst sei einmal gesagt, dass die Rede von ‘dem einen Stuxnet’ verwirrend sein kann, denn es handelt sich offenbar um ein Virus, dass zwar eine bestimmte Basis hat, mit dem er sich z.B. Zugang zu Computer- und Industriesteuerungssystemen verschafft, aber aus der Ferne fortlaufend sehr flexibel programmierbar ist, was zu sehr unterschiedlichen Auswirkungen fuehren kann.

Zumindest aber die Variante von Stuxnet, die anscheinend fuer die Motoren der iranischen Zentrifugen zur Urananreicherung ausgerichtet ist, wurde jetzt von Symantec in einem kleinen, niedlichen Luftballon-Labortest-Video demonstriert. Demnach programmierte man eine Luftpumpe einen Luftballon 3 Sekunden aufzblasen und dann aufzuhoeren und infizierte dann den Computer mit einer vorbereiteten Variante von Stuxnet. Stuxnet ueberbrueckte den Befehl zum Anhalten der Luftpumpe und brachte den Ballon zum Platzen. Das Besondere daran ist vor allem, dass man auf dem Bildschirm mit dem Steuerungsprogramm keinerlei Aenderungen wahrnehmen konnte. Symantec erlaeutert, wie das ganze in Realtiaet aussehen koennte (Symantec Zusammenfassung / Deutsche Zusammenfassung auf heise.de):


Aufbau des Steuerungskreises fuer Zentrifugen mit Frequenzkonvertern…


Zentrifugen laufen mit einer sehr hohen Motorfrequenz bzw. Motorumdrehungzahl um das Uran so langsam immer hoeher anzureichern. Die normale Umdrehungszahl von solchen Zentrifugen liegt zwischen 807 und 1210 Hz. Die Umdrehungszahl wird von den Frequenzkonvertern bestimmt und genau diesen laesst Stuxnet andere, unsichtbare Befehle zukommen.

Stuxnet erhoeht dann naemlich kurzzeitig die Umdrehungszahl ueber das Limit auf 1410 Hz und laesst sie dann abrupt auf 2 Hz abstuerzen, bevor sie dann wieder auf 1064 Hz weiterlaeuft. Sollte die Zentrifuge noch arbeiten, kehrt sie also sofort wieder zur normalen Umdrehungszahl zurueck. Das ganze passiert dann immer wieder, bis die Zentrifuge den Geist aufgibt, denn so ein abruptes Ueberlasten und Runterfahren ist nicht gerade gesund fuer Zentrifugen.

Das wirklich Raffinierte daran ist natuerlich, dass aeusserlich alles vollkommen normal zu sein scheint (auch an den Kontrollbildschirmen) und die Zentrifuge immer nur fuer kurze Zeitspannen etwas Innormales tut (was niemanden auffallen sollte), waehrend faktisch im Hardwarebereich eine Zentrifuge nach der naechsten unwiderbringlich zerstoert wird und zwar ohne bumm und krach.

Und genau dies scheint im Iran geschen zu sein – trotz wiederholter Leugnungen und Behauptungen man habe alles unter Kontrolle – und zwar im grossen Stil.

Demnach sollen nach einer Quelle zumindest ueber Tausend Zentrifugen von den urspruenglich ca. 5000 ausgefallen bzw. zerstoert worden sein.

Mitarbeiter der IAEA berichteten zum anderen von einem kompletten Ausfall der Tausenden Zentifugen in Natanz und ob dies nur voruebergehend war, ist nicht klar. Viele vermuten, dass tausende Zentrifugen von Stuxnet zerstoert wurden, und weitere beschaedigt, was im Enddeffekt anscheinend dazu fuehrte, dass die Iraner ihr wichtigstes Urananreicherungsprogramm in Natanz vollkommen runterfahren mussten. Aber selbst wenn sie nur beschaedigt waeren, wuerde ein komplettes Runterfahren des staendigen Anreicherungsprozess fuer das Atomprogramm sehr problematisch sein.

Und wenn die Zentrifugen wirklich unwiderbringlich zerstoert wurden – was sehr wahrscheinlich ist – sollte man darauf hinweisen, dass die Iraner diese nicht wie Gluehbirnen auswechseln koennen und – trotz einer gewissen Eigenproduktion von bestimmten Zentrifugen – man allgemein davon ausgeht, dass der Grossteil der iranischen Zentrifugen aus dem Ausland stammt. Das wuerde heissen: ‘Fuer den Atomwaffenbau kehren sie bitte auf Start zurueck und beginnen sie ihre Runde von neuem. (Und Rechnungzahlen nicht vergessen.)’

Man sollte ueber Iran keine Entwarnung geben, aber das hoert sich endlich mal nach einer richtig guten Nachricht fuer Israel und die Welt an und die iranische Atombombe koennte mit Stuxnet anstatt mit einem Krieg fuer Jahre herausgezoegert sein – was den Iran nicht unbedingt friedlicher oder berechenbarer macht.



Nicht nur Zentrifugen, nicht nur Natans…

Symantec erwaehnt aber auch, dass es sich nicht nur um Zentrifugen, sondern auch um andere verschiedene Industriemaschinen handeln koennte. (Der ausfuehrliche Symantec-Bericht hier)

Der deutsche Antivirus- und Industriesteuerungsexperte Ralph Langner, der als einer der Ersten an Stuxnet forschte, gibt nach einer umfassenden Studie an, dass Stuxnet neben iranischen Zentrifugen auch Dampfturbinen – namentlich im Bushehr Reaktor – zum Ziel hatte. Auch ein Mitarbeiter der IAEA gab anonym an, dass “Stuxnet das Kontrollsystem des iranischen Bushehr-Reaktor infiziert hat und aktiviert werde, sobald der von Russland gebaute Reakter in ein paar Monanten ans Netz gehen wuerde.”  (Wir erinnern uns, dass er das nach Plan schon laengst sollte.) Und weiter heisst es ueber moegliche Stuxnet-Auswirkungen in Bushehr:


“Stuxnet wuerde grundlegende Parameter veraendern, wie z.B. Temperatur, Druckkontrolle und Neutronenfluss, was in ein Schmelzen des Reaktors muenden koennte, und das Schreckensgespenst einer moeglichen Explosion aufzeichnet…”


Soweit geht Herr Langner nicht, aber bevor er genauer erklaert was da passieren koennte, schliesst er sich Symantec darin an, dass er Stuxnet respektvoll als einen sehr komplexen Virus beschreibt.

Bei Symantec hatte man noch von einem ‘Durchbruch’ im Stuxnet-Verstehen gesprochen, den man endlich geschafft haette, waehrend sie fortwaehrend betonen, dass sie nur einen Teil von Stuxnet verstehen und um Mithilfe bei der weiteren Forschung und Entschluesselung bitten.

Herr Langner sagt dazu:


Es ist ein furchtbar komplexer Code, den wir hier betrachten“.


Und nachdem er nun schon seit Monanten an Stuxnet forscht korrigiert er seine Schaetzung fuer die Programmierzeit von Stuxnet erneut nach oben:


“Es ist klar, dass mehrere Jahre in die Herstellung der Konstruktion dieses Angriffs flossen.”


Langner gibt nun auf seinem Blog zum Thema an, dass man “bis jetzt” neben dem Zentrifugenangriff zumindest einen weiteren ‘Gefechtskopf’ von Stuxnet gefunden hat, der noch komplexer ist, als der erste.

Funktionierte der Zentrifugenangriff ueber Siemens S7-315 Steuerungsmodule – und kann nach Langner auch “Zentrifugenstandorte, die der Welt und der IAEA unbekannt sind, zerstoeren“, so basiert der zweite auf einem S7-417.

Auch die Struktur, Funktion und Zeitstellung ist hier komplett anders und richtet sich anscheinend auf Dampfturbinen des Bushehrreaktors aus.

Ein Kernkraftwerk unterscheidet sich praktisch nur in der Art der anfaenglichen Hitzegewinnung von einem Kohlekraftwerk, danach wird der Strom in den Dampfturbinen gewonnen.


Bushehr-Reaktor Skizze mit rot markierten Gasturbinen…


Anyway, Stuxnet ist nach Langner in der Lage die massiven 45m Durchmesser Dampfturbinen “so effektiv wie ein Luftangriff” zu zerstoeren und damit das gesamte Kraftwerk lahmzulegen. Lagner spricht davon, dass Stuxnet eine ganz neue Art ist – er sei “wie ein F-35 Kampfflugzeug auf einem Schlachtfeld des 1. Weltkriegs“.

Und dann beschreibt Langner etwas sehr Aussergewoehnliches in Stuxnet, dass etwas tut, “was zuvor niemals auch nur als moeglich erahnt worden waere” und hier komme ich als Computerlaie nun wirklich nicht mehr mit und spare mir Blamagen in der Uebersetzung. Hier das Originalzitat:


“Warhead two uses attack technology that had never even thought possible before, namely a man-in-the-middle attack on a PLC, providing the legitimate control program with fake input data, pre-recorded from the actual process by the attack code residing on the controller.”


Was ich aber aus all dem raushoeren moechte, ist, dass die Iraner nicht wirklich viel machen koennen, ausser einfach die Maschinen nicht anzuschmeissen und den Stecker zu ziehen, was natuerlich auch in unserem und der Welt Interesse seien sollte.



Panikmache vor dem Babymordenen juedischen Virus

Und hier komme ich auf den letzten Punkt. Denn auch Langner weisst auf die Risiken und Gefahren dieser Hightech-Waffe hin, sollten Schurkenstaaten sich ihrer bedienen und moechte nur “hoffen, dass die USA die treibende Kraft hinter Stuxnet” sind. Wie bereits gesagt, waere das schoen, aber eher unwahrscheinlich und mit Stolz moechte ich vermuten, dass Israel hier einen grossen Luftangriff und Krieg durch eine hochmoderne Cyberselbstverteidigung ersetzt hat. Die Genialitaet dieses Vorgehens wird vielleicht erst spaeter ganz zum Vorschein kommen.


Aber es scheint sich momentan eine Panik gegen Stuxnet breit zu machen, die Fakten ignoriert und so tut, als bedrohe Stuxnet wirklich die ganze Welt.

Die New York Times beendet ihren Artikel zu Stuxnet mit einer verzweifelt klingenden Bitte eines Experten, dass er doch nur wolle, dass “die Lichter anbleiben, das Wasser fliesst und die Menschen nicht sterben.

Die guten englischen Skynews geben dieses ‘nette’ Zitat eines “IT Sicherheitsinformanten“”


“Wir haben handfeste Beweise, dass das Virus in den Haenden von boesen Leuten ist – wir koennen nicht mehr sagen, ausser dass diese Leute hochmotiviert und sehr talentiert sind und sehr viel Geld hinter sich haben.”


Was fuer boese Leute! Sie wollen gezielt das Atomwaffenprogramm eines Verbrecherstaates – und nur das – ausschalten. Wirklich ein Verbrechen.

Wer nur diese ‘Leute’ sind, von denen viele vermuten, dass es Israelis seien koennten? Skynews tut auch so, als ob Stuxnet frei zugaenglich fuer Terroristen und hautpsaechlich fuer den Westen eine Gefahr sei. Skynews nennt die Anwender von Stuxnet “der Feind” (“the enemy“), der dem Westen gegenueber steht.


Aber der Schweizer Tagesanzeiger geht noch einen Schritt weiter und macht Stuxnet (“die bislang grösste Bedrohung für alle möglichen Industrien weltweit“) gleich zum internationalen Babymoerder:


“Angreifer könnten Informationen, die jetzt über Stuxnet öffentlich gemacht würden, dazu nutzen, um Abwandlungen für andere Industrien zu entwickeln. Dies könne alles mögliche sein, von der Herstellung von Chemikalien bis zu Babynahrung.”


Natuerlich ist Stuxnet ein maechtiges Werkzeug, eine potentiell sehr scharfe Waffe, wie auch Atomwaffen etc., aber es kommt doch immer darauf an, wie man solche benutzt oder eben nicht benutzt, und hier sollten alle diese Medien doch einfach so fair sein, ihren Lesern zu sagen, dass ausser an ganz bestimmten Stellen im Iran, Stuxnet absolut NICHTS Negatives angestellt hat, selbst wo er sich verbreitete. Es ist nunmal eine gezielte Waffe gegen das iransiche Atomprogramm und gegen niemanden anderen sonst. Jeder kann ruhig schlafen.

Und bis Terroristen sowas wie Stuxnet programmieren oder adaptieren koennen Jahrzehnte vergehen und alle Einrichtungen schon dagegen gesichtert sein. Warum diese Hetze gegen eine Quelle, die anscheinend der demokratische und verantwortungsvolle Staat Israel ist?

Hier moechte ich die Professionalitaet von Symantec loben, die immer wieder darauf hinweisen, dass Stuxnet nur unter ganz besonderen Bedingungen ueberhaupt anfaengt zu arbeiten und z.B. zivile Turbinen ausgenommen sind, und ganz konzentriert nur fuer den Iran geschaffen wurde und auch in vielen Grafiken zeigt, dass andere Laender allein schon in den relevanten Infektionen weit hinten an stehen…

Infektionen von entsprechender Siemenssoftware


Infizierte Hosts


Ich lasse mir meine Freude ueber den Erfolg von Stuxnet (der eventuell einen schweren Krieg bis auf weiteres verhindert hat) jedenfalls nicht von diesen Panikmachern vermiesen. Oder sollten sie am Ende Angst haben, dass sie ihren anti-Israelismus drosseln muessen und erkennen, dass eine Zusammenarbeit mit Israel doch ein hoeheres Gut als die antisemitische, arabische ‘Freundschaft’ sein kann…



34 Comments to “Neuigkeiten zu Stuxnet – Tausende zerstoerte Zentrifugen, gestopptes Atomprogramm, technologische Raffinessen und falsche Panikmache…”

  1. eidgenosse says:

    Er hat das iranische Urananreicherungsprogramm praktisch auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, wenn nicht gar zu grossen Teilen schier vernichtet, und nebenbei Verwirrung und Panik bei den diktatorischen Lenkern des Iran ausgeloest.

    Dass die realen Auswrikungen von Stuxnet um Einiges groesser sind, als die Iraner zugeben moechten, und sie die technologische Kontrolle in vielen Teilen verloren haben, wird immer deutlicher.

    kann man die ohnmachts-reaktion von teheran in nordkorea erkennen?

  2. velvl says:

    schoene zusammenfassung!

    schabbat shalom!

  3. “Warhead two uses attack technology that had never even thought possible before, namely a man-in-the-middle attack on a PLC, providing the legitimate control program with fake input data, pre-recorded from the actual process by the attack code residing on the controller.”

    Das kann ich vielleicht etwas einfacher erklären, wenn ich es richtig verstanden habe: Die Maschinensteuerung basiert auf aktuellen Daten. Also z.B. kommt als Input vom Messfühler “Drehzahl = 1400″. Worauf die Software dann reagiert, wenn als Grenzwert “1300″ definiert ist, und den Befehl gibt, abzubremsen. Das geht aber nicht in Echtzeit, denn so ein Programm braucht ja ein paar Rechentakte, um abzulaufen. Um sicherzugehen, dass die Eingabewerte während das Programm läuft sich nicht ändern, werden die Messdaten in eine Tabelle geschrieben, die in größeren Intervallen aktualisiert wird, als die darauf zugreifenden Programmteile insgesamt für ihren Ablauf benötigen.

    Hier setzt Stuxnet an: Er schreibt in diese Tabelle seine eigenen Daten. Die sehen um so glaubwürdiger aus, weil sie nicht in Haifa ausgedacht wurden, sondern von einem anderen Teil Stuxnets, der am Messfühler sitzt, aufgezeichnet wurden.

  4. jerry says:

    Hier setzt Stuxnet an: Er schreibt in diese Tabelle seine eigenen Daten. Die sehen um so glaubwürdiger aus, weil sie nicht in Haifa ausgedacht wurden, sondern von einem anderen Teil Stuxnets, der am Messfühler sitzt, aufgezeichnet wurden.

    GENIAL !!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. eidgenosse,
    vielleicht.

  6. Roman says:

    Grundsätzlich ist ein Man-in-the-Middle-Angriff nichts neues: http://de.wikipedia.org/wiki/Man-in-the-middle-Angriff

    Das neue ist, dass dies wohl auf PLC-Ebene passiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Speicherprogrammierbare_Steuerung

    Falls sich hier noch einer interessiert:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Der-Feind-in-der-Netzwerkkarte-1141366.html

    Sprich, sitzt das Programm auf einem Chip, dann ist es extrem schwer es ausfindig zu machen, da es alle Eingaben annehmen, verändern und dann weiterleiten kann. Gleichzeitig beantwortet es alle Abfragen und kann ein anderes Ergebnis als das reale vorgaukeln.

    Software Neuaufsetzen, Backups installieren etc. führt nicht zur Entfernung des Programms. Wer weiß welche Komponenten vor Auslieferung schon mit dem Teil infiziert waren?

  7. Roman says:

    So könnte ein Angriff aussehen in zwei Schritten (Anweisung/Antwort):

    Anwendersicht: Maschine an Anlage -> Summe aus 2 und 2

    Reale Sicht: Maschine an Stuxnet -> Summe aus 2 und 2 Stuxnet an Anlage -> Summe aus 2 und 5

    —-

    Anwendersicht: Anlage an Maschine -> 4

    Reale Sicht: Anlage an Stuxnet -> 7 Stuxnet an Maschine -> 4

  8. Zahal says:

    Noch ein Hammer, vielleicht ändert sich alles?

    Der oberste Führer des faschistischen Mullah-Regimes im Iran, Ayatollah Chamenei, hat Krebs im Endstadium, dies geht aus einem Dokument hervor, das Wikileaks heute veröffentlicht hat. Sein Tod kann zu einer Umwälzung in der Islamischen Republik Iran führen, Experten halten auch kurz- oder mittelfristig den Zusammenbruch der islamistischen Gewaltherrschaft im Iran dadurch für möglicher.

    Gerüchte, dass der greise Chamenei Krebs hat gab es bereits 2009 nach entsprechenden Veröffentlichungen, aber ein Wikileaks-Dokument, zitiert von der französichen Tageszeitung LeMonde, bestätigte dieses Gerücht. Grundlage für das Dokument ist eine Geheimdepesche an die Regierung der Vereinigten Staaten. so der israelische Nachrichtensender Arutz Sheva. 2009 war Khamenei zusammengebrochen und in eine Spezialklinik gebracht worden, damals durften nur sein Sohn und die Spezialärzte zu ihm, selbst Präsident Achmadinedchad sei ein Besuch verweigert worden.

    Wie im Internet von internen Quellen berichtet wird, hatte man bereits 2009 mehrere Milliarden US-Doller aus dem Iran in die Türkei verlegt um die Familie von Chamein zu versorgen, falls es nach seinem Tod zu Unruhen und einer demokratischen Umwälzung im Iran kommen sollte.

    Iranische Killerkommandos, wie etwa die sogenannten Revolutionsgarden und Polizei im Juni 2009 die damals stark wachsende Demokratiebewegung blutig niedergeschlagen, nachdem der Wahlbetrug Ahmadinedschads bei seiner angeblichen Wiederwahl als Präsident zu heftigen Protesten der Bevölkerung führte.

    Die Quelle für die Wikileaks Bericht berichtet auch, das US-Beamte meldeten, dass der ehemalige Präsident Ali Akbar Rafsandschani, einer der führenden Kritiker von Ahmadinejad, sich weiter auf einen Nachfolge Achmadinedchads vorbereite. Allerdings scheint aus den Berichten – zumindest nach gegenwärzigen Kenntnisstand – nicht hervorzugehen, wann in etwa mit dem Ableben Chameneis zu rechnen ist.

    jfa – mit Material von Arutz Sheva, K7 und INN

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=3709

  9. Yael says:

    Guy Bechor zum Thema Wikileaks

    http://rungholt.wordpress.com/2010/11/29/guy-bechor-zum-thema-wikileaks/

    Guy Bechor kommt wieder zu Wort:

    „Man sieht auch deutlich, daß das palästinensische Problem überhaupt nicht relevant ist. Die anderen arabischen Sprachen leisten nur Lippendienst, wenn sie für die Palästinenser sprechen. Was sie wirklich bewegt, sind ganz andere Fragen. Niemanden kümmert es wirklich, was mit ihnen geschieht. Und ob es einen Staat Palästina gibt oder nicht, ändert an der Realität im Iran gar nichts. Und darum interessiert es auch niemanden. Das ist alles nur Rhetorik. Die Wikileaks-Dokumente sind ehrlich, das ist die reale Welt, in der die Palästinenser keine Rolle spielen.“

  10. Zahal says:

    und mehr zu Stuxnet:

    http://www.foxnews.com/scitech/2010/11/26/secret-agent-crippled-irans-nuclear-ambitions/

    @yael, das die Palaraber nur ein Spielzeug bzw. verschiebbare Masse oder die Bauernopfer sind und immer sein werden, ist doch nicht erst seit heute klar. Sonst würden sie nicht nach mehr als sechzig Jahren bei ihren “Brüdern” in elendigen Konditionen leben müssen.

    Ich finde die “Enthüllungen” zu den Geschehnissen gut, so wird einigen die Maske heruntergerissen. Heuchler.

  11. Henning Doss says:

    Israelis und Amerikaner können aus Fehlern lernen und weitaus effektivere Waffen entwickeln wie z.B. Stuxnet, Drohnen und Undercover- Spezialeinheiten.Das ist ein humaner, effezienter
    Krieg,der hoffentlich die Zukunft sein wird.
    Unter mysteriösen Umständen sterben iranische Atomwissenschaftler. Die wußten um das Berufsrisiko oder sollten es lernen.
    Da staunt der tumbe Diktator.
    Weiter so, da haben die nichts gegenanzusetzen !

  12. Zahal says:

    aber hat die Türkei auch Atomwaffen?

    ATOMWAFFEN IN DER TÜRKEI?!?

    Von Wikilleaks:
    In response to Gordon’s question about how the
    government planned to take forward the commitment in the coalition agreement to seek the removal of all remaining nuclear weapons from Germany, Heusgen distanced the Chancellery from the proposal, claiming that this had been
    forced upon them by FM Westerwelle. Heusgen said that from his perspective, it made no sense to unilaterally withdraw “the 20″ tactical nuclear weapons still in Germany while Russia maintains “thousands” of them. It would only be worth it if both sides drew down. Gordon noted that it was important to think through all the potential consequences of the German proposal before going forward. For example, a
    withdrawal of nuclear weapons from Germany and perhaps from Belgium and the Netherlands could make it very difficult politically for Turkey to maintain its own stockpile, even though it was still convinced of the need to do so.

    Turkeys own stockpile? Heisst das die Türkei hat Nuklearwaffen?

    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=17550
    http://cablegate.wikileaks.org/cable/2009/11/09BERLIN1433.html

  13. templer says:

    Na von den Amis, da abgelegt. Wie auch die Deutschen – obwohl sie wohl die ersten mit Atomwaffen waren damals. Es gibt Gerüchte das die Bomben über Japan, aus Deutscher Produktion stammten.

    Templer

  14. Experten bestätigen:
    „Stuxnet hat das iranische Atomprogramm um zwei Jahre zurückgeworfen”
    Wie ein deutscher Computerexperte der Jerusalem Post berichtet, war das Virus so effektiv wie eine Militärintervention und ein großer Erfolg; weitverbreitete Gerüchte besagen, die Militäraufklärung der IDF, Einheit 8200, sei sein Erfinder gewesen.

    http://haolam.de/?site=artikeldetail&id=3885

  15. Was in diesem Standard- und SPIEGEL-artikel steht, konnte man hier zwar schon vor einem Monat lesen, aber es gibt eine neue Untersuchung die die Vermutungen ueber mindestens 1000 zerstoerte Zentrifugen bestaetigen:

    http://derstandard.at/1293369529997/Cyber-Angriff-Stuxnet-soll-Tausend-iranische-Uran-Zentrifugen-zerstoert-haben

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,736604,00.html

    ORIGINALARTIKEL:
    http://isis-online.org/isis-reports/detail/did-stuxnet-take-out-1000-centrifuges-at-the-natanz-enrichment-plant/

  16. jerry says:

    das hat gut reingehauen, ich vermute es ist noch effektiver wie die Presse schreibt…

  17. Roman says:

    Lest euch mal diesen Beitrag durch, dort wird auf die technische Umsetzung eingegangen:

    http://www.golem.de/1012/80357.html

  18. Uebrigens hat jetzt Jalon angegeben, dass das iranische Atomwaffenprojekt zurueckgeworfen ist, eventuell sogar um drei Jahre (und er ist wirklich nicht als Schoenmaler bekannt).
    Mmmh, woran das wohl liegen koennte… ;)

  19. [...] kleiner raffinierter Computerwurm namens Stuxnet eine sehr wichtige Arbeit geleistet hat und wie hier bereits im November berichtet, eventuell das iranische Atomprogramm in verschiedenen Punkten, wie die Anreicherung Urans, zum [...]

  20. kringel says:

    Danke für den interessanten Artikel

    Das war bestimmt folgendermaßen:
    “Updates werden installiert… 1%
    Schalten Sie bitte das Atomkraftwerk nicht aus. Es wird sich nach Beendigung des Updates selbst ausschalten.” :)

  21. Jochanan says:

    Angeblich hat Israel Stuxnet im eigenen Reaktor-Komplex in Dimona ausprobiert, so jedenfalls laut New York Times:
    http://www.nytimes.com/2011/01/16/world/middleeast/16stuxnet.html?_r=1&hp

  22. Herr Langner hat anscheinend ins Schwarze getroffen, was den Buschehr-Reaktor betrifft. Russische Wissenschaftler fuerchten jetzt eine atomare Katastrophe sollte der Reaktor mit der Stuxnetidentifizierung aktiviert werden…

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4014627,00.html

    YNET – Report: Russia warns of ‘Iranian Chernobyl’
    Scientists providing technical assistance to Bushehr nuclear reactor urge Kremlin to postpone complex’s activation due to damage caused by mysterious Stuxnet virus, accuse Iranian team of ‘disregard for human life’

  23. [...] ploetzlich heraus, dass ein mysterioeser Virus names Stuxnet (wir berichteten hier und nochmal hier) iranische Uranzentrifugen zu grossen Teilen zerstoerte, aber wohl auch Bushehr schwer zu schaffen [...]

  24. Sutxnet ist immernoch da und richtet wohl genau den zu erwartenden Schaden an…

    “NZZ – Atomprogramm Irans in Nöten? – Mögliche Folge der Sanktionen
    Washington – Neue Studien des Institute for Science and International Security (ISIS) in Washington legen nahe, dass das iranische Atomprogramm weit schleppender vorankommt, als die Führung in Teheran geplant hatte. Wie die «Washington Post» am Dienstag auch unter Berufung auf amerikanische und ausländische Diplomaten schrieb, ist der Ausstoss von angereichertem Uran weit unter die Quantitäten gefallen, die zum baldigen Bau einer Atombombe benötigt würden. Er reiche gegenwärtig auch nicht zur Versorgung des einzigen iranischen Atomkraftwerks aus.
    Mullahs unter Druck
    Laut der Analyse des ISIS, das sich auf Fragen der Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen spezialisiert und sich in den neuen Studien auf Daten der Internationalen Atomenergieagentur stützt, geht der Produktionsrückgang direkt auf den Cyber-Angriff mit dem «Stuxnet»-Virus zurück, das die Zentrifugen in der Anreicherungsanlage Natanz beschädigte. Die Iraner sollen zwar über 1000 dieser Zentrifugen durch neuere und im Grunde effizientere Modelle ersetzt haben. Doch seien beim Bau dieser neuen Zentrifugen Materialien verwendet worden, die sich im Vergleich zu den Prototypen, welche Teheran begutachtet habe, viel schneller abnutzten. …”

    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/atomprogramm_irans_in_noeten_1.13045281.html

  25. Julia says:

    Ulrich, den Bericht habe schon glühwarm gelesen, aber er scheint mir eher dazu zu dienen, die Gemühter zu beruhigen, mit der Botschaft(vor allem an Israel): “Im Moment besteht kein Grund zur Sorge, noch hat man eine Verschnaufpause” (nis zu den Wahlen 2012 in USA, so wird es weiter gehen). Ob dies tatsächlich stimmt, kann man nicht wissen, ich bleibe etwas skeptisch. Es kann durchaus sein, dass die Meldung gezielt von Teheran im Umlauf gebracht wurde, um ungestört weiter zu machen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
    Wie ich anderswo gelesen habe, versucht die Obamas Regierung eine mögliche Reaktion Israels zu dem Atomprojekt Teherans im Vorfeld zu verhindern, vielleicht schon angesichts der Wahlkampagne.

    Es sind zwei-drei Presse-Agenuren, die die Nachrichten liefern und diese Nachrichten werden von allen übernommen, mit kleinen Abweichungen in der Formulierung. Der Zweck heiligt die Mitteln, das haben wir immer wieder festgestellt. Die Meinung, die man haben muss, wird von der Presse geliefert. Im Nachhinein erkennt man, dass man den Sinn. Somit ist Vorsicht eher angebracht.

    Die einfachste Methode, stückweise der Wahrheit näher zu kommen ist, sich zu überlegen, wem dient (qui bono) eine solche Nachricht und wer mit wem – im Moment – verbündet ist und zwar gegen wen und aus welchen Gründen. Es haben sich mehr oder weniger erkennbare Bündnisblöcke gebildet, die möglicherweise bald gegeneinander in agieren werden. Das ist in Zeiten der Wirtschaftskrise unvermeidlich und so ist die Frage nicht “ob”, sonder “wann und wie” eine Kontrontation von grossen Tragweite stattfinden wird. Jede grosse Weltmacht hat ihre strategische Ziele und da wird gewiss keine Rücksicht auf “die Bauer” auf dem Schachbrett, salopp formuliert. Man kann nur hoffen, dass “die Bauer” das Beste daraus machen und sich mit ihren Mitteln zu schützen versuchen, bevor sie zum Opfer auf dem Schachbrett fallen.

  26. Julia says:

    Nun, wenn Stuxnet weiterhin massive Probleme den Iraner verschaft ist sehr, sehr erfreulich, vor allem, wenn das Virus auf unbestimmte Zeit, ja ev. Jahrzehnte, das Atomprogramm Teherans torpediert und keine andere oder zusätzliche Intervention notwendig macht.
    Aber, wie du Ulrich, richtig eingesehen hast, das ist eine Sache, und dennoch sollte man gegenüber den Iran vorsichtig sein, denn gerade diese Entwicklung und die Vermutung (die, wie ich hoffe, Israel stehe dahinter) kann Teheran dazu bewegen weiterhin zuz versuchen, auf andere Wege Israel zu schaden (Waffenlieferungen und Unterstützung der Feinde Israels). Somit ist für mich zwar die Gefahr, dass Teheran sein Atomprogram-Ziel erreicht gebahnt, aber das heisst nicht, dass dies allein genügt sich in Sicherheit zu wiegen. Das wollte ich noch klar machen. Man soll nicht übersehen, dass Russland hinter Teheran steht, das wiederum eine starke Annehenung an Peking erreicht hat, um den Einfluss USA in der Region zu schwächen. <un da ist noch "die Freundschaft" zwischen Teheran und Ankara zu berücksichtigen, Ankara ein Maulwurf in der eigenen Reihen der Nato…
    Aber die Genialität von Stuxnet ist nicht von weg zu weisen und seine Effikazität hat bewisen, dass es auch in anderen Bereichen eingesetzt werden kann, wenn dies der Sicherheit (Israels) dienen kann, und sollte es tatsächlich von Israel entwickelt worden sein, dann kann man sagen, dass Israel auf dem besten Weg ist, dies in Zukunft als effektive Waffe ohne Lebensverluste einsetzen kann und sollte, wo i9mmer auch nötig ist.

  27. jerry says:

    ich vertrau der Sache nicht, das Obama baby hat Iran wieder verpennt. Hoffentlich President Cain ab 2012.

  28. codinenc says:

    Ich hatte letztens diesen Artikel bei SPON gelesen, über einen mögl. Stuxnet Nachfolger namens Duqu:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,792640,00.html

    Vielleicht hatte der ehem. Mossad-Chef Dagan ja noch etwas in petto, als er damals öffentlich gegen eine milit. Attacke des Irans opponierte?

    Ansonsten sehe ich wenig Sinn darin, sich öffentlich von einer evtl. Militäroption zu distanzieren, da diese ja doch Abschreckung beinhaltet, – was bitter nötig wäre nach fast 15 Jahren sinnlosem Dialog mit den Mullahs…

    Das einzigste Mal, dass die Mullahs das Nuklearprogramm vorübergehend einfrierten war 2003, das Jahr in dem die USA den Irak angriffen und die Mullahs befürchteten die Nächsten sein zu können.

  29. Julia says:

    Jerry, ich glaube aber nicht, dass Israel sich von einer Militäroption distanziert hat, auch wenn sich die Amerikarer das bis zur Wahlen wünschen. Würde Obama wieder gewählt, was zwar nicht sicher aber auch nicht ausgeschlossen ist, würde Israel weitere 4 Jahre vielleicht unter noch mehr Druck von WH gesetzt werden. Bis zu den Wahlen sieht die Obamas Regierung keinen Bedarf etwas Konkretes gegen den Iran zu unternehmen, was für den Iran Zeitgewinn bedeutet, um neue Strategien gegen Israel sich auszudenken. Bis auf dieses Stuxner-Virus haben keine Sanktionen gegen Iran genutzt, ganz im Gegenteil. Aber das Mullasregime und Ahmadinejad stellen weiterhin eine potentielle Gefahr für Israel. Der Iran hat absolut keine Gründe zu befürchen, dass USA ihn angreifft, da dies unter Obama völlig ausgeschlossen ist. Und selbst wenn, was würde es ändern? Sieht mal alle hin, was der arabische Frühling bewirkt hat…

  30. Julia says:

    @Codinenc
    Ich kann dem Kommentator Schopy bei Spiegel 100% zustimmen, denn all das, was er schreibt vermute ich schon längst, wofür ich gewisse Anzeichen hatte. Man kann vielleicht sagen, das sind pure Spekulationen, dennoch ich bin fest davon überzeugt dass Schopy Recht hat in seiner Annahme.

  31. [...] hatte hier und hier ueber Stuxnet geschrieben und versucht die schon damals sehr raffinierte Wirkungsweise aus dem was [...]

  32. Stuxnet soll schon mindestens seit 2007 gegen den Iran im Einsatz gewesen sein:

    “Computer virus attacked Iran’s Natanz facility two years earlier than previously thought, Symantec researchers say”

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4350164,00.html

  33. […] – Neuigkeiten zu Stuxnet – Tausende zerstoerte Zentrifugen, gestopptes Atomprogramm, technologis… Ulrich J. Becker, Jerusalem, 18.03.5771 Wieviele Zentrifugen koennen sich noch drehen? Ich […]

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