Ulrich J. Becker, Jerusalem, 15. Aw 5771

Dieses kleine Schriftzeichen in Berlin katapultiert Israel auch fuer westliche Wissenschaftler in die Zeit des Exodus’… 

 

Ein paar weltbewegende Dinge ereignen sich gerade in der Archaeologie zum Thema Torah/Tanach und dem alten Israel. Wir erinnern uns:

‘Bibelwissenschaftler’ – besonders Deutsche – setzten ganze Karrieren daran, die Torah und den Tanach so laecherlich, phantastisch und ausgedacht wie nur moeglich darzustellen. Ja, sowieso war das nur ein Sammelsurium von Legenden und Nutzniesserschreibereien von ein paar elitaeren, griesgraemigen juedischen Priestern im Jerusalemer Tempel, so spaet in der Geschichte, wie nur irgend moeglich.

Ja, am besten noch nach der Ilias, so dass die Griechentuemelnden Deutschen ihre geliebten, heiligen Hellenen (von Kant bis Goethe nannte man sie einfach “die Alten” – und nicht etwa “die alten Griechen“)  als die weiseren, aelteren, schlaueren Verwandten verkaufen konnte.

Dass die Griechen sich im Prinzip irgendwann eines hebraeischen Alphabet bedienten, was ihrem frueheren Linear B in Sachen Pragmatismus weit ueberlegen war (und auch jenes koennte eventuell einen ‘semitischen’ Ursprung gehabt haben) und wie sie dieses Alphabet ueberhaupt kennenlernten, warum sie selbst von den wackeren “Phoeniziern” berichten, die ihre Staedte gegruendet und Kultur beeinflusst hatten etc., darueber wurde lieber nicht ins Detail gegangen – aber dazu vielleicht ein andermal.

Zurueck zu unserer Torah. Ja, immer, wenn sich mit der Zeit irgendwo ein harter archaeologischer Hinweis auf die eventuelle Korrektheit von Ueberlieferungen in der Torah oder dem Tanach auftaten, sorgten sich europaeische Gelehrten darum, nicht etwa ihre zwanghaften Leugnungstheorien einmal ehrlich zu ueberdenken, sondern das jeweilige Fundstueck als die erstmoegliche Erscheinung der juedischen Geschichte ueberhaupt zu deuten.

Und so mussten sie – erwartungsgemaess – mit der Zeit ihre Datierungen fuer die Torah und die Existenz des Volkes Israel immer wieder und wieder nach hinten verschieben. Von irgendwo um 450 BCE zum 6., 7. Jahrundert BCE, und dann kam die Merenptah-Stele

 

 

Ein freudlicher, maechtiger Antisemit, ahnte wohl kaum, dass sein luegnerisches Prahlen ueber die angebliche Vernichtung Israels spaeter einmal der Beweis fuer die (sehr fruehe) Existenz Israel aufsteigen wuerde…

Da hatte der britische Archaeologe Petrie (auf dem ‘Zionsberg’ in Jerusalem begraben) 1896 eine schwarze Granitsaeule gefunden und diese enthielt u.a. folgende Worte:

 

“Kanaan ist mit allem Übel erbeutet. Aschkelon ist herbeigeführt. Geser ist gepackt. Januammu ist zunichte gemacht. Israel ist verwüstet und hat kein Saatgut mehr. Chor ist zur Witwe von Tameri geworden. Alle Länder sind insgesamt in Frieden.”

 

Dies ist nicht nur der Beweis, dass die Strategie vom hoffnungsvollen Schoenreden und rhetorischen Wunschdenken zu Krisengebieten und Kriegen nicht etwa eine Erfindung Obamas ist, sondern schon auf die alten Pharaonen zurueckgeht, sondern diese Stele, die ca. um 1200 BCE datiert wird, hatte alle bisherigen nicht-juedischen Torahgeringschaetzungen ziemlich durcheinander gewuerfelt.

Es dauerte auch dementsprechend lange, bis man die Theorien wieder so zurecht gefeilt hatte, dass jetzt 1200 BCE die allerfruehste Zeit – nun aber wirklich die allerfruehste, wo kommen wir denn da noch hin! – war, wo ein Ding namens ‘Israel’ auf der Erdflaeche auftauchte – wenn es denn ueberhaupt das Israel war. Sicherlich nur ein kleiner Haufen nomadischer Banditen oder sowas, nichts weiter Weltbewegendes – so versicherten sie und merkten gar nicht, dass sie in die gleiche Manier wie der nette Pharao verfielen, der das ‘unbedeutende Israel’ ja bereits ‘vernichtet’ hatte.

Aber ein bisschen kamen sie schon ins Schwitzen, denn mit 1200 BCE hatte man nicht nur Homer und Herodot bei weitem abgehaengt, man war auch dem Exodus raeumlich und zeitlich bedrohlich naeher gekommen.

 

 

Ein vernuentig denkender Mensch koennte sich denken: Aha, um 1200 BCE wird zum erstenmal in der bekannten(!) Geschichte ziemlich sicher ein Volk “Israel” erwaehnt. Also muss man davon ausgehen, dass mindestens(!) seit 1200 BCE ein solches existierte. Seit wann es dies tat koennen wir daraus wissenschaftlich nicht ableiten, nur halt dass es nach den Aegyptern in der Gegend des heutigen Israels lag (in einem Atemzug mit Kanaan, Aschkelon und Geser zitiert) und mit den Aegyptern um 1200 BCE Krieg fuehrte. (Es ist auch etwas was den Berichten des Tanach sehr gut entspricht, denn es gab in dieser Zeit einige Kriege in einem relativ schwachen, lose oder gar nicht regierten, israelitischen Stammesgebiet.)

Fuer viele europaeische Gelehrte aber, denen es mehr darum ging, den Tanach zu entwerten und zu verleugnen, folgte eine andere Schlussfolgerung, naemlich, dass, wenn man 1200 BCE Israel recht sicher nachweisen konnte, dieses sich fruehestens 1199 BCE gegruendet haben koennte…

 

Ja, sie erzaehlten uns, dass das alles nur noch mehr zeige, wie sehr der Tanach luege, denn bei einem Auszug aus Aegypten um 1200 BCE (sie erwaegten gar nicht, dass dies – wie der Tanach berichtet – sehr viel frueher passierte) waeren die Israeliten bei ihrer Eroberung Israels auf unbefestigte Staedte gestossen – wie die Archaeologie belegt -, und nicht auf befestigte Staedte mit hohen Mauern, wie im Tanach berichtet wird. Und sowieso, sollte es irgendein israelitisches unabhaengiges staatliches Konstrukt gegeben haben, dann nur etwas Unbedeutendes, Kleines, kein grosses Reich, keine grossen Koenige. Das alles sei spaete Fiktion von selbstverliebten und rueckwaersprojezierenden Juden.

Der Archaeologe der Tel Aviv Uni Israel Finkelstein ist uebrigens ein ‘nuetzlicher Idiot’ dieser Schule des israelitischen Konstrukts und der eifrigen Verleugnung des Tanachs und wird gerne von ihren Anhaengern zitiert.

Nur zu bloed, dass sich die Erde immer wieder auftut und etwas Neues ausspuckt, was diese Leute etwas durcheinander bringt.

 

Wie ich schon einmal hier erwaehnte, fand man dann die bis jetzt(!) aelteste hebraeische Inschrift im Ela Tal – ja, genau da wo nach juedischer Tradition das Herz der Reiches Koenig Davids lag – auf dem u.a. die Worte Witwe, Waisen, Sklave, Fremder und Koenig auftauchen sollen. Das war eine dreifache krachende Bombe fuer die Bibel-Archaeologie-Kritiker:

Zum einen stammte diese Tonscherbe aus dem 10. Jahrhundert BCE – also zu einer Zeit wo sie die Existenz eines israelitischen Koeningsreichs, wenn nicht des israelitischen Volkes an sich, noch energisch bestritten.

Zum zweiten tauchte das Wort ‘Koenig’ auf.

Und zum dritten, hatte man hier wohl einen sehr starken Hinweis, dass hiermit nicht nur Existenz eines israelitischen Koeningsreichs nachgewiesen werden konnte, sondern die Existenz der Torah selbst, denn die Folge und Art der Worte sind so zu dieser Zeit einzigartig auf der Welt und in ihrer sozialen Message und der Wortfolge bekannten Torahzitaten erstaunlich aehnlich (z.B. Schemot, Kap. 2, 20-22 “Du sollst einen Fremden nicht misshandeln, ihr sollt ihn nicht unterdruecken, da ihr Fremde wart in Aegypten. Ihr sollt Witwen und Waise nicht bedraengen.), dass sie kaum einen anderen Schluss zulassen, als dass die Torah oder zumindest Teile von ihr oder zumindest  ihre Message und Ausdrucksweise bereits existierten und lebten. Nebenbei sei bemerkt, dass dieses Hebraeisch hier im 10. Jhd. BCE bereits mit Tinte geschrieben wurde und nicht in Stein oder Ton geritzt…

Und auch zu der aegyptischen Behauptung eines Kriegs mit “Israel” um 1200 BCE stellte sich jetzt die Gegenseite direkt aus dem Tanach auf:

Azure veroeffentlichte erst letztes Jahr einen sehr interessanten Artikel von Israel Knohl, der den Psalm 68 eventuell als israelitische Version dieses Krieges zu identifizieren glaubt und diesen damit auch im 12. Jhd. BCE ansetzt. U.a. berichtet er da ueber den deutschen Wissenschaftler Hermann Gunkel, der das Datum dieses Pslams ziemlich unschluessig und albern am liebsten auf das 4. Jhd BCE festgesetzt haette…

 

Eine Stadt Koenig Dawids wird gefunden?

Aber es geht weiter: Erst vor ein paar Monanten kam dann die Veroeffentlichung der Entdeckung einer Stadt im Ela Tal und ihre wahrscheinliche Zuordnung ins Reich Dawids. Neben Inschriften und Bauweise deuteten u.a das Fehlen von Schweinsknochen in der Siedlung (waehrend bei alle anderen Kulturen der Gegend ca. 20% Schweinsknochen unter den Tierresten gefunden werden) auf die israelitische Identitaet dieser Stadt aus der Zeit in der – nach dem Tanach – Koenig Dawid regiert haben soll.

Ein Kreis nach dem anderen scheint sich zu schliessen, um so laenger man graebt, um so mehr an die Oberflaeche treibt, um so mehr wird der Tanach bestaetigt.

 

Und gerade erst hatte man in Jerusalem eine kleine goldene Glocke gefunden, die eventuell eine Glocke der Kleider des Hohepriester gewesen sein kann, wie sie die Torah beschreibt. Ulrich W. Sahm hat eine Tonaufnahme dieser ca. zweitausend Jahre alten ueberdauernden Klaege bereitgestellt. Aber das nur nebenbei, denn es ist eine ganz andere Epoche.

 

 

Und wenn wir schon mal bei ‘nebenei’-Einschueben sind: Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere ein paar Torahwochenportionen zurueck an die Geschichte des heidnischen Propheten Bilam Sohn des Beor, der Israel fuer den Koenig von Mo’aw verfluchen will und es am Ende segnet (Aro1 brachte ein Dwar Torah dazu)?

Noch so eine nette Tausend-und-eine-Nacht Torahgeschichte, meinen die Bibel-Kritiker vielleicht. Mmh, nur dumm dass 1967 eine Ausgrabung genau in der Gegend wo man Bilams Wirkungskreis erwarten sollte, naemlich im heutigen Jordanien (einst zu Teilen Mo’aw, dass nach aegyptischen Quellen erstmals im 13. Jhd BCE erwaehnt wird), eine aramaeische Inschrift zu Tage kam, die ueber “Bilam Sohn des Beor … Seher der Goetter” berichtet.

Mit der auf organische Materialen ausgelegten Radiokarbondatierungsmethode schaetze man das Datum dieser Inschrift durch nichtorganischem Putz ca. auf das 9. Jhd. BCE, plus minus.

 

Ein winziges hieroglyphisches Zeichen in Berlin stellt die Bibel-kritische Welt auf den Kopf

 Drei gefangene Krieger: Kanaan, Ascheklon und… Israel

 

Jetzt aber zum Tuepfelchen auf dem i der zunehmenden archaeologischen Bestaetigung des Tanachs, und das befindet sich nicht in Jerusalem, sondern in Berlin…

Seit 1913 liegt das Stueckchen Granit, dessen genauer Fundort ungewiss ist, bereits im Aegyptischen Museum Berlin. Erst vor wenigen Jahren meinte der Ägyptologe und Schriftexperte Manfred Görg auf ihm ein halb verbroeckeltes Zeichen eines gefangenden Kriegers, der den erkennenbaren, ebenfalls gefangenen Kriegern, “Kanaan” und “Aschkelon” (man Vergleiche Namen und Reihenfolge mit der Merenptah-Stele) folgt, als eine alte aegyptische Schreibweise von “Israel”  entziffert zu haben. (Hier ein interessanter Artikel dazu, und hier noch einer.)

Und wie schon im Falle der Merenptah-Stele straeubt sich die Fachwelt etwas und nur langsam, sehr langsam wird die Tragweite dieser Sensation deutlich.

Sagen wir es ganz kurz: Nach der Ueberlieferung und zurueckgerechneten Datierung der Torah sollte der einzigartige, beruehmte Auszug aus Aegypten im 15. Jhd. BCE stattgefunden haben. Und wie datiert man die neue entdeckte “Israel“-Inschrift in Berlin? Auf das 15. bis 16. Jhd. BCE.

Damit ist es die frueheste Erwaehnung eines Volkes oder Stammes namens “Israel“.

Bibelkritiker zucken zusammen. Das war ein herber Schlag, damit sind die Juden genau in dem von ihnen behaupteten Zeitalter des Exodus’ gelandet – mindestens!

Und damit kein Zweifel besteht (denn einige von ihnen koennten verlockt sein, zu behaupten, dass hiermit eher bewiesen wird, dass es keinen Exodus gab, wenn Aegypten das Volk Israel in Kanaan bekaempfte): Das Volk Israel lebte nicht nur nach der aegyptischen Gefangenschaft in Israel, sondern bereits davor. Und wie wir schon aus der Erfahrung wissen, koennen die Aegypter in Bezug auf Ausgaenge von Kriegen und Kaempfen luegen wie gemeisselt – und vielleicht sind sie im 15. Jhd. BCE eher im roten Meer ertrunken, als Israel besiegt zu haben?

Und ploetzlich zerplatzen auch die vorherigen Verleugnungen der Bibelkritiker ueber die fehlenden Stadtmauern in Israel etc., denn im 15. Jhd. BCE gibt es diese sehr wohl und – upps – die Stadtmauern Jerichos sind nach Archaeologen zu dieser Zeit durch ein ‘Erdbeben’ selbst eingestuerzt… ;)

Und in dieser Zeit war das pharaonische Aegypten auch nach seinen eigenen Berichten teilweise ziemlich im Aufruhr und Chaos, vor allem durch den Kampf mit den ‘asiatischen/syrischen/kanaaitischen Hyksos‘, die die Aegypter nach ihren eigenen Angaben aus Aegypten vertrieben…

 

 

Ein ‘Asiate’ in aegyptischer Darstellung mit einem gestreiften Kleid und… Zizit?

 

Und wenn wir jetzt erst fragen, ob die alte Theorie von ‘Es gab doch aber schon einen Monotheismus in Aegypten vor den Juden‘ (unter Echnaten im 14. Jhd BCE) jetzt auch zeitlich heftig ins Wanken kommt, wird es wirklich interessant.

 

Was ich mich aber wirklich bei der ganzen Geschichte frage: Warum wird es nicht ueberall als Sensation verbreitet? Warum schweigen die grossen wissenschaftlichen Wellen? Warum wurde Manfred Görgs Entdeckung lange ignoriert und auch heute wird man wohl kaum in einer deutschen Mainstreamzeitung Artikel von ‘Die Torah hatte Recht.’ oder ‘Israels Existenz schon zur Zeit des Exodus’ archaeologisch bewiesen.’, ‘Wissenschaftler irrten sich ueber das Alter Israels’ etc. vorfinden.

Und aehnlich wie bei der juengsten archaeologischen Entdeckung, dass der erste bekannte Mensch aus Israel – nicht aus Afrika – stammte, setzten sich auch diese neue Fuende in Wikipedia und Co. sehr langsam oder gar nicht durch.

Oder gehen wir einfach mal auf die Homepage des Aegyptischen Museums Berlin und kucken, ob wir irgendwo einen Hinweis auf die historische Weltsensation, die man dort jetzt in der Sammlung haelt, zu finden ist? Fehlanzeige. Nix. Nur etwas ueber eine Stadt im Sudan oder Kusch. Stehen sie auf dem Schlauch? Begreifen sie die Tragweite des kleinen ‘mausgrauen’ Steins bei sich nicht? Wollen sie es nicht an die grosse Glocke haengen?

Hier mein Vorschlag, fuer alle, die in der Gegend wohnen und Zeit und Lust dazu haben (ich wuerde es gerne selbst machen):

Geht ins Aegyptische Muesum Berlin und erfragt dort nach dem einzigartigsten und grossartigsten Fundstueck, das sie in ihrer Sammlung haben: Dem Nachweis des Volkes Israel aus dem 15. Jhd BCE… ;) Und dann schickt ein Foto an aro1.

Und noch etwas: Warum immer dieser Verdacht von vornherein, dass der ganze Tanach zusammengelogen sein muss? Waere es nicht erstmal logisch einen historischen Text als authentisch zu betrachten und dann bei andersweitigen araechologischen Fuenden diesen zu kritisieren und zu relativieren?

Sie machen es anders herum: Fuer sie ist erstmal alles erstunken und erlogen und nur die harte Realitaet der Archaeologie kann ihnen vielleicht(!) ein Eingestaendnis abringen, dass das meiste, wenn nicht alles, stimmt, was da steht.

Und der Tanach, wie nur sehr wenige historische Dokumente, zeichnet sich nun gerade dadurch aus, sich selbst zu kritisieren, das eigene Volk, die eigenen Koenige runter zu machen, ihnen Fehler vorzuwerfen, Niederlagen akribisch niederzuschreiben, etc..

Ja, selbst unser grosse ‘Gruendervater’ Mosche muss in dem Buch, dass er von seiner eigenen Hand schrieb, tiefe Tadelungen hinnehmen und selbst sein aufgezeichnetes Flehen der Vergebung (dass wir gerade in der Torahportion hatten) wird abgelehnt und fuer alle Ewigkeit so festgehalten. Fuehrt man so ein Buch, wo man sich selbst und sein Volk mit Luegen und Faelschungen verherrlichen will, wie es die Aegypter vielleicht oefter taten? Immerhin ‘vernichteten’, ‘verwuesteten’, ‘entsaaten’ sie Israel. ;)

Es hat sich aber fuer alle halbwegs vernuenftigen Archaeologen als recht hilfreich erwiesen, den Tanach erstmal als glaubwuerdige Stuetze zu nehmen und dann zu kucken was rauskommt – ohne Manipulationen. Schliesslich ist die Torah die Lehre der Ehrlichkeit, der Selbstkritik, der Wahrheit und eines Gottes der alles sieht und alles hoert und Luegen und Unwahrheit verachtet und bestraft. Und das alleine sollte einem einen Wink geben, dass so viel Erlogenes kaum drin sein wird.

 

In diesem Sinne, moege die Erde noch vieles Neues-Altes zu Tage befoerdern und zumindest diejenigen, die es nicht glauben wollen und energisch leugnen – denn fuer fromme Juden fand der Exodus schon immer im 15. Jhd. BCE statt – mit harten, irdenen Fakten eines Besseren belehren und sie vielleicht sogar dazu bringt, einmal darueber nachzudenken, warum sie sich eigentlich so sehr gegen die Echtheit der Torah ereifern…



43 Comments to “Und wenn der Tanach am Ende doch Recht hat? – Was da nicht alles gerade aus der Erde kommt: Neue archaeologische Hinweise auf wahren Kern des Buchs der Buecher….”

  1. mike hammer says:

    die alte Merenptah-Stele habe ich schon manchem
    judenhasser, israelverlleugner und palischisten
    “um die ohren geschlagen”. auch hier ;)
    SUPER GESCHRIEBEN, wäre ja was für PI
    aber da geht gerade nichts
    den normalen weg.
    die spinnen
    gerade!

  2. Mike, ja nur ist die Merenptah-Stele jetzt schon ‘Schnee von gestern’ und der Berliner Granit ist da ;)

  3. Xavier says:

    Jetzt komm mal wieder runter. Archäologische Entdeckungen werden andauernd und überall auf der Welt gemacht.

    Die Tatsache, dass es irgendwas mit Israel zu tun hat, macht es nicht automatisch bedeutsam für die Welt. Wahrlich nicht.

    Fakt ist: Ihr nehmt euch einfach zu wichtig.

    Dass jetzt auch noch erwähnt wird, dass der erste Mensch natürlich auch aus Israel stammen muss (Adam?) ist schon fast lustig.

    Außerdem: Was soll in dem ganzen Kontext denn die angebliche “Echtheit” des Tanach bedeuten?

    Tanach, Bibel, Koran etc. sind Bücher, die von Menschen geschrieben wurden. In einer Zeit, in der die Menschen über nichts von unserem heutigen tecchnisch-naturwissenschaftlichen Wissen verfügten. In der man über Wasser laufen konnte,das Meer teilen konnte und in der man auf einen Berg stieg und man von einem Gott irgendwelche Steintafeln überreicht bekam, auf denen stand, was der Gott gerne hat und was eher weniger.

    Mist nur, dass eine der Tafeln runter gefallen ist. Was, wenn darauf stand: Du sollst keine Hüte tragen? Dann hätten die Chassidim ein gewaltiges Problem.

    Wir werden es nie wissen.

    Fazit: Tanach, Bibel und Koran sind Aufzeichnungen unwissender und naiver Menschen, die ein Sammelsurium an Götter- und Gespenstergeschichten enthalten. So eine Art Harry Potter oder Herr der Ringe…nur langweiliger.

  4. Adynator says:

    Ganz toll! Danke, dass muss ich sofort weiterleiten.

  5. Velvl says:

    @xavier

    “Fakt ist: Ihr nehmt euch einfach zu wichtig.”

    haha! es ist genau umgekehrt, denn… sagen wir mal “judenkritiker” nehmen uns zu wichtig. ;) jews are news. nicht wahr?

    @ulrich

    super artikel! hat mir viel spass gemacht den zu lesen!

    uebrigens, was die wissenschaftler angeht, die versuchen wunder aus der bibel wissenschaftlich zu erklaeren, ist folgendes zu sagen. mit ihren versuchen unsterstreichen sie ihr glaube an die biblischen erreignisse! ;)

  6. willow says:

    Xavier, schau mal hier:

    http://newsfeed.time.com/2010/12/29/worlds-oldest-human-remains-found-in-israel/

    und dann mach dich weiter lustig…

    “Dass jetzt auch noch erwähnt wird, dass der erste Mensch natürlich auch aus Israel stammen muss (Adam?) ist schon fast lustig.”

  7. mike hammer says:

    wenn ich mir anschaue was alles in BERLIN als
    aramäisch verkauft wird, haufenweise schaalen
    aus vorchristlicher zeit, mit einem IWRIT das ich problemlos verstehe.
    wurde von einem museumsführer angesprochen wieso
    ich fließend aramääääähähäisch kann.
    #ULI ich würde #Xsavi nicht sperren, als
    mahnung für:
    SCHE BE CHOL DOR VA DOR OMDIM AL EJNU
    LE CHAI GOALENU VE AKADOSCH BARUCH HU
    MAZILEJNU MI JADAM! ;)

  8. Achtung, die Seite ist ziemlich ausgetickt und laesst mich nicht mehr ins Backoffice. Spam-Kommentare koennen anscheinend unkontrolliert reinkommen, auch wenn mir nicht klar ist, wie. Also ein bisschen Vorsicht, falls hier komische Dinge erscheinen sollten. Es wird dran gearbeitet…

  9. Da die olle Seite nicht funktioniert, muss ich es ueber einen Kommentar machen:

    GROSSANGELEGTER TERRORANGRIFF IM SUEDEN ISRAEL UM EILAT

    - mehrere Terroristen verueben Anschlaege an mehreren Orten IN ISRAEL
    - u.a. wurden Raketenwerfer, vorbereitete Sprengsaetze und automatische Waffen verwendet
    - aegyptische Soldaten (oder als solche verkleidete) sollen an den Anschlaegen beteiligt gewesen sein.
    - es wurden mehrere Busse und PKWs beschossen. Ungefaehr so sieht es momentan aus:

    1) 12:06 – IDF Soldaten und einige Zivilisten in einem Bus (392). 7 Verletzte (2 Mittelschwer). 20 km noerdlich Eilat.
    2) wenige Minuten danach: Sprengsaetze gegen IDF Truppen, die in der Gegend waren.
    3) RPG-Beschuss auf einen anderen Autobus. Es gibt Verletzte. Es gibt dort immernoch Kaempfe mit den Terroristen. Es gibt dort 5 Leichen, wohl hauptsaechlich von Terroristen, aber eventuell auch Israelis.

    Scheint ein lange vorbereiteter Angriff gewesen zu sein. Durch den ‘arabischen Fruehling’ hat sich der Sinai weitgehend in eine lukrative Terrorbasis verwandelt, von dem hier schon erwartet wurde, von dem nicht nur Schmuggel und Waffenherrstellung (wie gerade berichtet), sondern auch Anschlaege ausgehen werden…

  10. שמואל says:

    Auch wenn ich sonst diese Seite i. d. R. nur lese (grosses Kompliment!) muss ich jetzt doch was dazu sagen.
    Ich haette diese Entdeckung auch gerne aus den Mainstrea-Medien erfahren und finde den Artikel auch weitgehend gelungen, aber es ist durchaus nicht so, dass alle nichtjüdischen Wissenschaftler immer Tanach-kritische Meinungen vertreten. Ich habe zum Bsp. im Theologiestudium (evangelikal) die Jahreszahl ≈1447 als wahrscheinlichste für den Exodus gelernt. Aber die Mehrheit sieht das leider nicht so; denke die wollen das einfach nicht glauben, denn wenn Gottes Wort fehlerhaft ist, können wir Ihm ja auch nicht verantwortlich sein…

  11. Schmuel,

    da hast du Recht und der deutsche Wissenschaftler, der die Israel-Theorie des Steins begruendete und verteidigte ist auch einer dieser vernuenftigen Menschen, die es zum Glueck natuerlich gibt und meiner Meinung nach immer mehr. Vor dem zweiten Weltkrieg sah die wissenschaftliche Situation in Aegyptologie und Altphilologie, Geschichte etc. sehr sehr viel duesterer aus. Seit 1945 gibt es immer mehr Forscher die auch kein Problem damit haben auch mal den Semiten und dem Tanach was zuzugestehen ;)

  12. Julia says:

    Danke vielmals Ulrich. Ich habe davon überhaupt nichts da gehört. Klasse Artikel!

  13. Xavier says:

    Es ist immer wieder drollig, wie selbstzentriert einige israelische Ultras doch sind.

    Tanach hin oder her, ist es wirklich so schwer zu kapieren, dass das für 99,9% der Welt uninteressanter ist, als die Montageanleitung für ein Türschanier aus Hefeteig.

  14. Rainer Lang says:

    @Xsavi. Na und, dann ist es halt für 99% der Welt uninteressant und für uns 1% interessant, oder willst du uns etwa das Recht absprechen uns mit dem Tanach zu beschäftigen?

  15. Yael says:

    Warum ignoriert ihr diesen Provokateur nicht einfach? Dass der keine Ahnung hat, fällt doch jedem sofort auf.

  16. Xavier, willst du damit sagen, dass es fuer ueber eine Milliarde Christen “uninteressant” ist, ob der Tanach eine Erfindung oder wahr ist?

  17. Croisette says:

    Unser Rabbiner hat 1111 bce als Datum für den exodus angegeben, nicht das 15. Jahrhundert…

  18. Xavier says:

    Ist das der selbe Rabbiner, der damals den Film “Jurassic Park” von Steven Spielberg verbieten lassen wollte, weil es Gotteslästerung wäre, zu behaupten, die Dinosaurier wären vor 65 Millionen Jahren ausgestorben, wenn doch die Welt erst ein paar Tausend Jahre alt ist… *ROFL*

  19. Xavier says:

    Ulrich J. Becker says:
    August 21, 2011 at 07:46

    Xavier, willst du damit sagen, dass es fuer ueber eine Milliarde Christen “uninteressant” ist, ob der Tanach eine Erfindung oder wahr ist?

    Absolut. Tanach, Bibel, Koran etc. sind Relikte aus einer finsteren Zeit der Unaufgeklärtheit und des Aberglaubens. Sie haben historischen Wert, dürfen aber keinesfalls Einfluss auf die Politik und das Leben der Gegenwart haben. Wenn doch, dann passiert genau das, was wir an Gewalt zwischen Juden und Muslimen im Nahen Osten erleben.

    Diese “Entdeckungen” haben die selbe Relevanz, wie wenn jemand feststellt, dass das Lebkuchenhaus in “Hänsel und Gretel” ja in Wirklichkeit aus Vanillepudding bestand, was die Welt der Märchen in ihren Grundfesten erschüttern würde. :-D

  20. Zahal says:

    Ulrich J. Becker says:
    August 21, 2011 at 07:46
    Xavier, willst du damit sagen, dass es fuer ueber eine Milliarde Christen “uninteressant” ist, ob der Tanach eine Erfindung oder wahr ist?

    Die gesamte Christenheit, aber auch der Islam würde sich als Lüge herausstellen…… schliesslich basieren sie ALLE auf dem Tanach, nur Atheisten mögen das abstreiten, welchen Einfluss auch noch heute die Geschichte der Menschheit hat, denn OHNE Vergangenheit gibt es keine Zukunft….. Es wird auch weiterhin noch archäologische Funde geben….

  21. Xavier says:

    Dass Geschichte Einfluss auf die Menschheit hat und man aus ihr lernen kann, bestreitet doch niemand. Es geht hier allein um diesen religiösen Mumpitz, dessen Einfluss eine Schande für jeden intelligenten Menschen darstellt.

  22. Zahal says:

    enn sich dieser “religiöse” Mumpitz aber Aufgrund von archäologischen Funden (als Geschichte) bestätigt, was dann? Kann man nicht einfach anerkennen, daß es diese Geschichte gab, und Christen und Moslems ihren “Wahrheitsanspruch” einfach mal überdenken? Übrigens das Judentum missioniert nicht, die späteren “Ersetzer” aber sehr wohl……nach dem Motto und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein….

  23. Zahal says:

    Und noch ein Nachtrag, was hier als Gewalt zwischen Juden und Muslimen propagiert wird, liegt tatsächlich im Glauben, nämlich daß Muslime die einzig wahre Gemeinschaft sein wollen, es geht nicht um Land, sondern um Religion bei dem Konflikt. Der Islam will das Land wieder beherrschen und kann es nicht verwinden, daß es Juden in einem selbstständigen Staat dort wieder gibt. Wer das nicht erkennt, ist ein Phantast. Man muss sich nur die arabischen Aussprüche der Hassprediger anhören um zu wissen, worum es geht.

  24. Xavier says:

    Als “wahr” könnte sich bestenfalls heraus stellen, dass dieser religiöse Mumpitz schon vor einigen Tausend Jahren existierte. Das ändert aber nichts am Mumpitz-Charakter dieses Gespensterglaubens für intellektuell überforderte “Fromme”.

    Im übrigen leiden natürlich nicht nur Juden unter diesen religiösen Wahnvorstellungen sondern natürlich auch Christen und Moslems.

  25. [...] – mit Bebilderung – bei unserem Partnerblog Aro1.com Like this:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt.   Hinterlasse einen [...]

  26. Rainer Lang says:

    @Xsavi. So so, wir sind “intellektuell überfordert”. Danke! — Nette Worte!

    Ich frage mich nur, wie wir friedlich und – vor allem – gleichberechtig miteinander leben sollen, wenn Leute wie du “Fromme” für “intellektuell überfordert” halten. Erinnert einen der Überlegenheitswahn nicht an den Real- und Nationalsozialismus? Liegt hier nicht etwa das Hund begraben? Ich meine das Überlegenheitsdenken der “Erleuchteten”, die sich wie G’tt erhaben fühlen und “fromme” und “unfromme” Andersdenkende gleichermassen für “intellektuell überfordert” halten?

    Wir dagegen sind tolerant. Wir missionieren nicht. Xsavi kann glauben, was immer er will, aber er soll uns unseren Glauben lassen! Ist das zu viel verlangt?

  27. Xavier says:

    Rainer Lang says:
    August 22, 2011 at 19:27

    Xsavi kann glauben, was immer er will, aber er soll uns unseren Glauben lassen! Ist das zu viel verlangt?

    Nein, das ist nicht zuviel verlangt. Ihr könnt glauben, was ihr wollt. Ihr solltet es nur nicht so raushängen lassen. Das wird nämlich schnell peinlich. (Mal einen arbeitsscheuen “Frommen” mit Dreadlocks und schwarzer Kluft bei 40° im Schatten vor der Klagemauer mit dem Kopf wackeln sehen? *ROFL*).

    Wer es allerdings für weltbewegend hält, darüber zu diskutieren, ob es “koscher” ist, am Schabbes die Blutwurst mit der linken Hand zu halten, während gleichzeitig drei Chassidim durch den Raum hüpfen, ohne das man als Buße eine gesegnete Brieftaube gen Golgatha fliegen lässt, der sollte nicht erwarten, dass er in einer aufgeklärten und modernen Welt sonderlich ernst genommen wird. *ROFL*

  28. Ronald Wilczynski says:

    Ach Leute, lasst doch den armen Xavier in Ruhe! Der kann doch nichts dafür, dass er seine pseudointellektuelle Scheinaufklärung für die letztgültige Erkenntnis hält!
    Vielleicht wird ihm auch irgendwann einmal dämmern, dass der messbare und sichtbare Teil der Welt nicht die ganze Welt ist, sondern eben nur der messbare und sichtbare Teil… Jeder aufrichtige Wissenschaftler erkennt die Grenzen seines Wissens an, nur Scharlatane behaupten in dieser Ueberheblichkeit, dass nur sie aufgeklärt und modern sind, alle anderen aber ein wenig zurückgeblieben…
    In diesem Sinne, Schalom!

  29. jerry1800 says:

    Im übrigen leiden natürlich nicht nur Juden unter diesen religiösen Wahnvorstellungen sondern natürlich auch Christen und Moslems.

    wobei der Dreck sich nicht traut auf christliche oder muslim sites zu gehen

  30. Xavier says:

    Ronald Wilczynski says:
    August 23, 2011 at 15:21

    Jeder aufrichtige Wissenschaftler erkennt die Grenzen seines Wissens an…
    Das ist korrekt. Allerdings akzeptiert der Wissenschaftler die inhärenten Grenzen menschlicher Erkenntnisfähigkeit und versucht nicht, diese durch religiösen Mumpitz zu überschreiten und durch drollige Konzepte zu ersetzen, in denen bärtige arbeitsscheue Männer mit lustigen Hüten und Frisuren aus dem dritten Vorhof der Hölle die eigene Auserwähltheit in Gespensterbüchern zu finden versuchen, während sie die religiösen und bildungstechnischen Möglichkeiten ihrer Frauen auf den Besuch der Mikwe bechränken *ROFL*

  31. “Absolut. Tanach, Bibel, Koran etc. sind Relikte aus einer finsteren Zeit der Unaufgeklärtheit und des Aberglaubens.”

    Wir glauben, dass der ethische Code der Torah nie veraltet und dass eine Welt wo es keine Torah gibt, selbst im 21., 25. oder 33. Jahrhundert in Chaos, Anarchie, Grausamkeit versinkt, egal wie ‘wissenschaftlich’ oder ‘saekular-aufgeklaert’ man ist – und was genau in der Kulturnation im 20. Jahrundert passiert? Der tiefste Barbarismus, den die Torah schon vor Tausenden Jahren abgehaengt hatte.

    “Sie haben historischen Wert, dürfen aber keinesfalls Einfluss auf die Politik und das Leben der Gegenwart haben.”

    Sieht das Judentum wie gesagt genau umgekehrt: Haben die Lehren der Torah keinen Einfluss mehr auf die Gegenwart und die Politik versinkt alles im amoralischen Chaos und ‘Recht’ des Dschungels. Was hat der Atheismus moralisch-verbindlich zu bieten? Doch immer nur das eigene ganz private Mass und wie schnell kann das ins egoistisch, selbstbestaetigende, ungerechte abrutschen?

    “Wenn doch, dann passiert genau das, was wir an Gewalt zwischen Juden und Muslimen im Nahen Osten erleben.”

    Das hat hauptsaechlich mit dem Koran und nicht mit der Torah zu tun (auch wenn Leute wie du keinerlei Unterschiede in Religionen erkennen wollen.)

  32. “…in denen bärtige arbeitsscheue Männer mit lustigen Hüten und Frisuren aus dem dritten Vorhof der Hölle die eigene Auserwähltheit in Gespensterbüchern zu finden versuchen, während sie die religiösen und bildungstechnischen Möglichkeiten ihrer Frauen auf den Besuch der Mikwe bechränken”

    Xavier, du gibst dir wirklich Muehe als Antisemit rauszufliegen. Herzlichen Gluechwunsch, hattest Erfolg.

    1. Warum meinst du Charedim waeren DIE Vertreter des orthodoxen Judentums? (Meine bescheidene Meinung: Nicht wenige, und vor allem grundlegende, Forderungen des Talmuds zum juedischen Lebensweg ignorieren viele von ihnen erfolgreich.)
    2. Und seit wann wohnen Juden in der Hoelle. Die klassisch antisemitische Gleichsetztung von Juden und Satan?
    3. Und wenn du glaubst selbst die charedische Frau ist auf den Mikwebesuch reduziert beweist du echt, dass du keine Ahnung vom Judentum hast.

  33. Yael says:

    “Xavier, du gibst dir wirklich Muehe als Antisemit rauszufliegen. Herzlichen Gluechwunsch, hattest Erfolg.”

    Bis zum nächsten Mal. :D
    Ich habe auch hier selten einen User erlebt, der nicht nur seiner Dummheit fröhnte, sondern sondern alles und jeden beleidigte. Ich denke, ihr solltet in Zukunft früher handeln, denn man muss diesen Dreck nicht immer auch noch lesen müssen. Denn aus welcher Ecke der kam, sah man doch sofort.

  34. Zahal says:

    Xavier says:
    August 21, 2011 at 14:56
    Als “wahr” könnte sich bestenfalls heraus stellen, dass dieser religiöse Mumpitz schon vor einigen Tausend Jahren existierte. Das ändert aber nichts am Mumpitz-Charakter dieses Gespensterglaubens für intellektuell überforderte “Fromme”.

    Als wahr stellt sich auf jedenfall heraus, das dieser Landstrich das Land der Israeliten war, was die heutigen Moslems abstreiten wollen, komisch, daß sich Milliarden von Menschen dazu berufen fühlen, auf genau diesem Wissen sich ihre eigene “Geschichte” zu basteln, ohne jemals das Copyright beachtet zu haben….

    Im übrigen leiden natürlich nicht nur Juden unter diesen religiösen Wahnvorstellungen sondern natürlich auch Christen und Moslems.

    Richtig, 1,3 Milliarden Moslems leiden daran, daß Jerusalem und die Geschichte des Nahen Ostens nicht so läuft, wie sie es sich vorstellen, denn schliesslich muss auch Andalus, Sizilien und der Balkan wieder hergestellt werden – hey du Analalpabeth – lern Geschichte….

  35. Zahal says:

    Ulrich J. Becker says:
    August 23, 2011 at 21:39
    Xavier, du gibst dir wirklich Muehe als Antisemit rauszufliegen. Herzlichen Gluechwunsch, hattest Erfolg.

    Das hoffe ich aber auch, wie soll man mit so einem antisemitischen Dreck denn auch anders verfahren. Dieser heldmütige “Herrenmensch”…ich wüßte zugerne, wo sein Haus steht…

  36. Rainer Lang says:

    Lieber Zahal, leute wie Xavier reden nur im Zusammenhang mit der Religion der “Zionisten”/Christen von “religiöse Mumpitz”. Wenn es deagegen um den gewissen reaktionären Aberglauben geht, dan argumentieren sie “differenziert” und machen aus einem A ein O, um eben diesen reaktionären Aberglauben vor uns bösen “Zionisten”/Christen zu schützen.

  37. Rainer Lang says:

    neuer Fund:

    “The Jewish scholarly world is abuzz over the discovery of ancient Jewish scrolls in a cave in Afghanistan’s Samangan province, Channel 2 reported on Friday.

    The scrolls, which were part of a geniza, a burial site for sacred Jewish texts, date from around 1,000 years ago and are in Arabic, Judeo-Arabic and ancient Persian.

    Other texts said to be found include an unknown history of the ancient kingdom of Judea, passages from the book of Isaiah and some of the works of Rabbi Saadia Gaon, a medieval sage.

    In addition, rings with Jewish names like Shmuel Bar Yosef inscribed in Hebrew on them have surfaced.”
    http://elderofziyon.blogspot.com/2012/01/potentially-huge-geniza-find-in.html

  38. Aristobulus says:

    Dem hiesigen ex-X. fiel sein peinlichster Fehler entweder nicht auf oder er war einfach zu dumm: Er bashte fortwährend die jüdische Religion und was er dafür hielt, aber es ging beim Thema doch überhaupt nicht um Religiöses, nicht? Aus den archäologischen Funden wird bloß historisch deutlich, welche Leute wann wo saßen, dass es da einen König gab, dass es dort offensichtlich die selbe Sozialgesetzgebung gab, die wir aus dem Tanach kennen, und dass auf dem Gebiet des heutigen Israel mindestens um 1200 BCE definitiv jüdische Geschichte stattfand. Nicht mehr, nicht weniger: Jüdische Geschichte.

    Komisch, dass der Typ definitiv was gegen jüdische Geschichte hatte, aber so tat, als habe er nur was gegen diese doooofen Religioooonen.

  39. Uebrigens wurde gerade eine Tonscherbe mit dem ersten ausserbiblischen Beweis fuer die Existenz von Beth Lechem (Bethlehem) gefunden…

  40. Rainer Lang says:

    Uli, gibt es dazu auch einen Link?

  41. A.mOr says:

    Gut, daß solche ‘Scherben’ nach so langer Zeit nicht mehr schneidend scharf sind? ;)
    Sind gute Nachrichten, mindestens schonmal für Historiker… Danke für die Info!

    Übrigens, wer Lust hat, schaut mal den Beitrag „Etymologie“ zum Begriff „Bethlehem“ bei ‘wikipedia.de’ nach. Dieser, denke ich, dürfte jetzt mit solchem Fund „neu(-alt)“ umgeschrieben werden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bethlehem#Etymologie

    Wem nicht ganz so klar erscheint, was ich meine; der Artikel-Abschnitt leitet ein mit den Worten: „Die Bedeutung des Namens Betlehem ist bisher ungeklärt.“ Weiter wird erklärt: „Während bet das Wort für „Haus“ ist, steht im Arabischen laḥm für „Fleisch“, im Hebräischen lechem dagegen für „Brot“,…“

    Wohlgemerkt, im Abschnitt „Etymologie“!
    Dem Autoren (bzw dessen „Quelle“) ist also nicht klar, ob die Stadt von Juden oder Arabern ihren bis heute gültigen Namen bekam.
    Das fällt einem natürlich gleich unangenehm auf, aber jene Scherbe, auf die Uli hinweist, dürfte endgültig die Sache „aufgeklärt“ haben. Gut.

  42. Rainer Lang says:

    Danke, A.mOr!

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