Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai. 

Ich fragte mich bei der Neuwahl-Sache die ganze Zeit, ob damit nun ein eventueller Iran-Schlag vom Tisch ist, da Neuwahlen im September diesen ganz schoen ueber den Haufen geworfen haetten (wenn man traditionell von einem Zeitfenster, dass sich im Spaetsommer schliesst, ausgeht, haetten die Wahlen entweder inmitten von einem Krieg stattgefunden, oder kurz davor, was die Vorbereitungen, die viel Stabilitaet brauchen, sehr hindern wuerden etc.. Und das wuerde bedeuten, dass Israel die Operation auf nach September legen wuerde und das wiederum wuerde dieses Jahr zunehmend unwahrscheinlich machen – zur Freude Obamas, Ashtons und Co.).

Jetzt aber, nachdem Netanjahu seinen ueberraschenden Schwachzug mit Kadima durchzog, ist zumindest die breite, innenpolitische Basis und drei Armee-erfahrene Spitzen (Netanjahu, Barak, Mofaz) und Stabilitaet fuer Monate gegeben, die eine gute Ausgangsbasis fuer eine Iran-Eventualitaet bieten koennten.

Das schrieb ich in etwa vor ein paar Tage auf Facebook. Und heute berichtet der 10. israelische Kanal, dass in der Tat in Washington eine nahezu Panik ausgebrochen ist, dass Israel jetzt bereit sein wird, den Schritt zu gehen, vor dem leider die Obama-Administration solche Angst hat – anstatt vor der iranischen Bombe…

 

Analyse: Die neue Einheitsregierung verstärkt die israelische Abschreckung im voraus für den Fall eines Angriffs im Iran 

 

 

Die Einheitsvereinbarung, die insgeheim zwischen Premierminister Benjamin Netanyahu und dem Vorsitzenden der Kadima Partei, Shaul Mofaz, ausgearbeitet wurde, stärkt unsere Abschreckung an der iranischen Front. Außerdem stärkt sie Israels Fähigkeit, darauf zu bestehen, dass die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates und Deutschland keine zu weit reichenden Kompromisse eingehen.

 

Die neue Einheitsregierung bezeugt die starke Unterstützung für die Netanyahu Regierung, wobei die Haltung des Premierministers und seines Verteidigungsministers zu Irans nuklearem Programm allgemein bekannt ist.

 

Diese Tatsache ist der US-Regierung und den europäischen Regierungen sicherlich nicht entgangen; diese sind hinsichtlich möglicher israelischer Schritte, die ihrer wirtschaftlichen Erholung hinderlich sein könnten, äußerst besorgt. Denn ein israelischer Schlag im Iran könnte dafür sorgen, dass die Ölpreise, die gegenwärtig sinken, in die Höhe schießen.

 

Im Land Israel selbst ist die Entscheidung, eine Einheitsregierung zu bilden, sogar von noch größerem Wert. Erstens, wurde das Sicherheitskabinett, das offizielle Forum für Entscheidungen bezüglich des Iran, um einen weiteren Sicherheitsbeamten aufgestockt, der große Erfahrung im Verteidigungsbereich besitzt. Denn Shaul Mofaz hat in der Vergangenheit als Verteidigungsminister und als Stabschef der IDF gedient; und jüngste Gespräche mit ihm zeigen an, dass er nicht hastig und voreilig einen Angriff beginnen würde.

 

Mofaz schließt sich dem Forum der acht obersten Regierungsminister an, das sich damit zum Forum der neun umgestaltet, und dem die Entscheidungsfindung in kritischen Sicherheitsfragen und diplomatischen Angelegenheiten anvertraut ist; dies schließt auch die Entscheidung mit ein, ob man bezüglich des Iran einen Angriff beginnt. Hier ist nunmehr ein weiterer erfahrener Experte dabei, der den Entscheidungsprozess an der Verteidigungsfront unterstützen wird.

 

Falls die Entscheidung den Iran anzugreifen, fallen würde, dann verringert die Existenz einer Einheitsregierung die Kritikgefahr, sollte die Operation fehlschlagen oder zu unerwarteten Resultaten führen.

 

Letztendlich gelangt die Analyse zu dem Ergebnis, dass die Bildung der neuen Regierung – vorausgesetzt, dass sie richtig funktioniert und die Krisen der kommenden Monate übersteht – Israels Abschreckungsmacht verstärkt und die Entscheidungsfähigkeit der politischen Führung auf der Sicherheitsebene wie auch auf der diplomatischen Ebene verbessert, wobei die iranische Thematik an erster Stelle steht.

 

Dabei müssen wir jedoch in Erinnerung behalten, dass die Themen Ulpana und Armeedienst der Haredim in der IDF noch nicht gelöst sind. Erst wenn die Regierung beweist, dass sie mit diesen Problemen verantwortlich umgehen und sie lösen kann, dann wird sie größere Glaubwürdigkeit an der Heimatfront wie auch größere Abschreckungskraft an der Sicherheitsfront erhalten.



27 Comments to “Netanyahu verstärkt Israels Abschreckungsmacht”

  1. Auch die Hamas scheint zu spuehren, dass es bald losgehen koennte und wollen ihren Kopf aus der Sache ziehen – fuer uns gut, man kann sie immer noch umstossen, wenn der Iran ersteinmal entschaerft ist…

    “Hamas says it will not go to war for Iran”

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4227618,00.html

  2. Jenkins says:

    Ganz schwache und politisch unbedarfte Analyse.

    Zunächst haben Kadima und Nebbichhyahu bewiesen, wie verdorben und unmoralisch die israelische Innenpolitik ist.

    Von der Außenpolitik weiß die Welt das seit langem.

    Aber wie ich bereits an anderer Stelle schrieb. Es wird jetzt unwahrscheinlicher, dass Israel den Iran überfällt. Denn der Angriff wäre ja in Ermangelung einer wirklichen Bedrohung durch den Iran hauptsächlich innenpolitisch motiviert gewesen.

    Und falls Nebbichyahu tatsächlich so dämlich ist den Iran zu überfallen, dann sollte er besser beten, dass Obama nicht wieder gewählt wird.

    Denn nach der Wahl muss der nicht mehr so tun, als würde er die israelische Politik unterstützen. Wenn dann die Weltwirtschaft durch die israelische Aggression gefährdet wird, dann bekommt die israelische Regierung eine kräftigen Einlauf verpasst.

  3. juergen says:

    Na ja möglicherweise hat der Autor Recht, wenn er schreibt, dass >>dass die Bildung der neuen Regierung – vorausgesetzt, dass sie richtig funktioniert und die Krisen der kommenden Monate übersteht – Israels Abschreckungsmacht verstärkt und die Entscheidungsfähigkeit der politischen Führung auf der Sicherheitsebene wie auch auf der diplomatischen Ebene verbessert, wobei die iranische Thematik an erster Stelle steht.<<

    Es ist vermutlich auch tricky auf diese Weise das Problem mit dem Militärdienst für die Haredim zu lösen.

    Es bleibt aber schon das Gefühl, dass sie Bevölkerung irgendwie betrogen wird. Herr Mofas hätte vermutlich viele Sitze verloren und versucht so noch ein bisschen länger Macht zu besitzen. Es ist ja auch für Kadima ne echte Chance, nehmen wir mal an, die Iran-Sache bleibt aus ( was wir mal hoffen wollen …) und die Regierung kriegt die Militärreform hin, dann steht Kadima im nächsten Jahr viiiiiel besser da, als wenn im September Neuwahlen gewesen wären.
    Mofas ist ein Schlitzohr – aber welcher Politiker hätte nicht so gehandelt.

    Was ich als Deutscher nicht verstehe: was hat B.N. davon? Hätte er nicht bessere Wahlergebnisse erwartet, wenn im Sept. gewählt worden wäre. Oder hofft er so nächstes Jahr ohne die Schas regieren zu können (mit denen kriegt er die Militärreform redenfalls nie hin).

    Bitte um Aufklärung, unsere dt. Medien ….. ;-)

    Aber Jenkins: sag lieber, dass die Politik genauso unmoralisch ist, wie überall sonst auch. Politik ist nun mal ein unsauberes Gewerbe …. und warum sollte das in IL anders sein ?

  4. juergen says:

    und noch ne frage:
    wem nützt es politisch, wenn die haredim zur idf gehen müssen/können/dürfen/sollen???

    mit der religiösen rechten verdirbt man es sich damit vmtl. auf jahre (und schas hat ja sowohl mit likud als auch mit der labour koaliert).

    welche wählerstimmen also bekommt masn dafür?

    oder muss es sein aus militärischen gründen?

    wegen der wehrgerechtigkeit (tolles neues deutsches wort ;-) ) doch wohl kaum – oder ????

  5. COP – Iran Is Top Contingency in U.S. War Plans – Rowan Scarborough
    War planning for Iran is now the most pressing contingency scenario for the U.S. military. U.S. Central Command believes it can destroy or significantly degrade Iran’s conventional armed forces in about three weeks using air and sea strikes, according to a defense source. Such strikes are an option in response to Tehran’s striking U.S. and international ships in the Persian Gulf and attempting to close the strategic Strait of Hormuz. The Pentagon now is conducting a surge of forces in the Gulf. It is maintaining two aircraft carriers in the region and is increasing the number of mine-detection ships and helicopters. … (Washington Times)

    http://www.washingtontimes.com/news/2012/may/1/pentagon-planning-contingency-iran-n-korea/

  6. Jenkins says:

    juergen says:
    May 11, 2012 at 08:31

    Aber Jenkins: sag lieber, dass die Politik genauso unmoralisch ist, wie überall sonst auch. Politik ist nun mal ein unsauberes Gewerbe …. und warum sollte das in IL anders sein ?

    Das ist zwar einerseits richtig. Aber andererseits wird eben nicht überall sonst behauptet, man wäre das moralischte Land, die moralischte Armee, hätte den moralischten Vergewaltiger als Präsident, die moralischten Dildos etc.

  7. Jerry1800 says:

    die moralischten Dildos

    wie geht´s der Frau Gemahlin ?

  8. Rainer Lang says:

    @Jenkins “Ganz schwache und politisch unbedarfte Analyse.”

    OK, wir Andersdenkenden sind alle nur doof. Ganz im Gegensatz zu dir Intelligentbestie. So denkst du offensichtlich.

    Bereits im Grundkurs Rhetorik lernt jeder angehende Verantwortungsträger, dass er sich erst einmal zur Meinung des gegenübers ‘committen’ muss. Das klappt allerdings nicht, wenn man seinem Gegenüber gleich im ersten Satz Dummheit unterstellt.

    Tut man es, kommt ein Dialog erst gar nicht zustande. Eben typisch für Linke, die in Wahrheit nicht diskutieren, sondern erwiesenermassen Andersdenkende in Konzentrationslager einliefern oder gleich ermorden wollen, wie die Geschichte der Sowjetunuion, Chinas, der DDR und anderer sozialistischer Länder beweist.

    Vom Standpunkt des Grundkurses Rhetorik für künftige Führungskräfte sind nicht die Anderen, sondern allein nur du bist doof und packst auch den Kurs nicht. Durchgefallen, also weiter Maloche am Fliessband…

  9. Jerry1800 says:

    Durchgefallen, also weiter Maloche am Fliessband…

    ist der nicht imstande

  10. Jenkins says:

    Jerry1800 says:
    May 11, 2012 at 23:09

    http://www.facebook.com/NinaDobrev/photos

    Tolle Frau. Aber wo ist der Zusammenhang?

  11. Jenkins says:

    Rainer Lang says:
    May 12, 2012 at 20:32

    also weiter Maloche am Fliessband…

    Wenn du eine Dozentenstelle an der Uni als “Maloche am Fließband” bezeichnen willst.

    Ist sogar was dran. Manchmal fühle ich mich wirklich so.

  12. Jerry1800 says:

    Tolle Frau. Aber wo ist der Zusammenhang?

    Bulgaria, Roma,

    12 Millionen intelligente Europäer, gigantisches Potential

  13. Rainer Lang says:

    OT.

    “Griechenlands “Golden Dawn” Nazi-Führer leugnet Holocaust-Gaskammern” http://www.israel-nachrichten.com/archive/3530

  14. Jenkins says:

    Rainer Lang says:
    May 15, 2012 at 20:14

    OT.

    “Griechenlands “Golden Dawn” Nazi-Führer leugnet Holocaust-Gaskammern” http://www.israel-nachrichten.com/archive/3530

    Ist das wirklich erwähnenswert? So sind diese Typen halt. Jetzt haben die wegen der Finanzkrise in Griechenland mal ein paar Prozentpünktchen bekommen, aber ernst nimmt die doch eh niemand.

  15. jerry1800 says:

    Du bist ein Depp, aber was für ein Depp Du bist hätte ich nicht geglaubt.

    Ein Toter, den dieser griechische Morgenröte Scheixxdreck verursacht hätte, wäre einer zuviel,und es wird mehr als einen Toten geben.

  16. mike hammer says:

    #jerry1800
    den depp nimmt doch keiner ernst.
    das ist typisch sozialist, bei kritik an ihnen,
    ob internatonaler- oder nationalsozialist,
    wird kleingeredet und verniedlicht.
    würde ja von schweinen reden,
    nur sind sie so nett und
    sauber die schweine.
    ;)

  17. jerry1800 says:

    der Kerl ist wirklich n armes Schwein

  18. mike hammer says:

    #jerry1800
    warum beleidigst du die schweine?
    :D

  19. jerry1800 says:

    chazer ist für mich ein unislamisches Symboltier

  20. Julia says:

    @Jenkins May 11, 2012 at 01:08
    Bist du etwa ein militanter Linker und noch dazu so dämlich (das sinf ja alle Linken) so einen Mist zu denken und noch dazu zu schreiben? Ich kann mich nur der Meinung von Rainer anschliessen. Man weisst doch längst, dass auch in Israel seit geraumer Zeit gewisse Kreisen sich eifrig bemühen, das Land zu stabilisieren und den Sozialfriede zu zerstören.

  21. Jenkins says:

    Vorbemerkung: Leiden hier eigentlich alle an Schulas Tourette-Syndrom oder warum diese unflätige und primitive Ausdrucksweise? Schlechte Erziehung? Niederer Bildungsstandard? Ist wirklich schwer erträglich.

    Zum Thema: Ich bin der festen Überzeugung, dass man weder Links- noch Rechtsradikalen eine Plattform bieten darf. Aufmerksamkeit, ja. Beobachtung, ja. Und bei hinreichender Beweislast eine entschiedene staatliche Reaktion.

    Aufgereghteiten und Betroffenheitshysterie, nein.

    Was die Idioten von der “Goldenen Morgenröte” betrifft. Eine unbedeutende Randnotiz, hochgespült durch die extreme Wirtschaftskrise in Griechen und selbst da nur im einstelligen Bereich.

  22. Jenkins says:

    *Aufgeregtheiten

    *Griechenland

  23. mike hammer says:

    #jerry
    wenn der choser dich so erregt, ich probiere es mal.
    #Alle
    DONT FEED THE TROLL
    schabat schalom.

  24. Jerry1800 says:

    dann mal btei avon l´chazir

    ;-)

  25. Jerry1800 says:

    genau

    Troll nonevent

  26. Jerry1800 says:

    ROSH HAAYIN, Israel – Israeli entrepreneur Shai Agassi has begun rolling out the world’s first nationwide electric car network. Now, will the drivers come?
    After more than $400 million in outlays and months behind schedule, dozens of electric cars have hit the road in Israel, the test site Agassi chose for his Better Place venture. Four stations where the cars can get a new dose of juice when their batteries run out are operating, and the plan is to ramp that number up within months.
    The concept: to wean the world from oil and eliminate the biggest hurdles to environmentally friendly electric cars — high cost and limited range.
    To do this, Better Place has jettisoned the fixed battery. Instead, drivers can swap their depleted batteries for fully charged ones at a network of stations, receiving a full, 100-mile range in five minutes. Better Place owns the batteries, bringing down the purchase price of the cars using the network.
    People driving shorter distances, the vast majority of customers, can plug in their batteries each day to chargers installed at their homes, offices and public locations, which will fully recharge in six to eight hours.
    He faces a wall of skepticism. A major concern is “range anxiety”: Will the car conk out because its battery is drained, stranding the driver in a dicey neighborhood, en route to the hospital, or with three wailing kids in back?
    Rising fuel prices worldwide still haven’t sent electric car sales surging, noted U.S.-based automotive expert John McElroy. “It may not be an energy price issue,” he said. “Consumers may simply decide that electric cars don’t offer the range they need.”
    Agassi, a former top executive at software giant SAP AG, said he is ready to prove his doubters wrong. “We’re driving a car that most people said would be a fantasy,” he said.
    The swappable battery model aims to reassure drivers about range and show they don’t need to sacrifice convenience or cash to switch to electric.
    So far, the four Better Place battery stations are set up in central and northern Israel. During the second half of the year, around 40 stations are due to be operating across the country. But even before that, the company says enough will be up that a motorist could make the 300-mile drive from Israel’s northern tip to its southern end.
    Agassi has raised $750 million from investors including General Electric Co. and HSBC Holdings PLC since founding Better Place 4 1/2 years ago.
    French automaker Renault has begun selling a sedan, the Fluence, customized to use the stations, priced in Israel at roughly $32,000, comparable to other sedans sold here. Currently, about 140 are on the road, most driven by Better Place employees.
    The Fluence should start becoming available to the general public within weeks. Leasing companies, which buy about two-thirds of the more than 200,000 new cars sold annually in Israel, have ordered more than 1,800, and private customers have ordered several hundred more.
    Compared to electric or hybrid cars in other markets, the sales numbers in this nation of nearly 8 million might not be as humble as they seem: In 2011, Chevrolet sold about 7,700 Volts and Nissan sold under 10,000 LEAFs in the U.S., which has a population of more than 310 million.
    “It interests all fleet managers we talk to,” said Shai Dahan, CEO of Eldan Transportation, a top Israeli leasing group.
    Better Place, which had promised to have thousands of cars on the road last year, acknowledges the rollout is behind schedule, mostly because of bureaucratic hurdles and production issues at Renault.
    Better Place has also spent years testing its integrated system designed to allow its operation center, which is connected to every car, to monitor the vehicles and correct problems remotely. For instance, its software notifies drivers when their batteries are running low and directs them to the nearest switching station.
    Israel sales director Zohar Bali predicts up to 5,000 Fluences will be silently running on Israeli roads and highways within a year.
    Israel was chosen for the experiment in part because of its tech-savvy population. Also, with 80 percent of the population living in a narrow, densely populated stretch along the Mediterranean coast, it provides a perfect laboratory for the charging network.
    Better Place claims it can shave up to 20 percent off the annual cost of owning a car, especially if gas prices, now around $8 a gallon here, continue to rise. Drivers buy access to the switching stations and charging spots through a monthly package ranging from under $300 to over $500, depending on mileage.
    Israelis are taking notice. Better Place says more than 80,000 people have trekked to its visitor’s center, situated at an abandoned oil reserves depot outside Tel Aviv.
    What happens in Israel could decide how broadly Better Place deploys.
    So far the Fluence is the only model compatible with the grid, but Renault’s Middle East director, Jean-Christophe Pierson, says the company is considering a more compact model. Better Place is also in contact with other carmakers.
    Denmark is set to become Better Place’s second launch site this year. Australia is to become its first major market, with deployment in the capital, Canberra, also this year. Small-scale projects are in place in Hawaii and California. Amsterdam is the next European target after Denmark.
    The company also has its sights set on China, where it already has opened a demonstration battery switching station.
    Agassi sees the “tipping point” for electric cars coming in two to three years, propelled by dropping prices of cars and batteries. By 2017, he expects 50 percent of all new car sales in Israel to be electric.
    The largest investor is The Israel Corp., whose holdings include Israel’s biggest oil refinery and deep water oil drilling.
    Idan Ofer, whose family controls The Israel Corp. and who serves as Better Place’s chairman, said he saw no contradiction between his oil and clean-tech holdings.
    Film giant Kodak “knew about digital photography. And look what happened. They still went bankrupt because they didn’t do anything about it,” observed Ofer. “There are many examples. I don’t want to be there.”

    Read more: http://www.foxnews.com/leisure/2012/05/19/electric-car-network-gets-first-test-in-israel/?test=latestnews#ixzz1vLaGA0PH

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