Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel-HaYom Artikels.
Kommentar Ulrich J. Becker: Was in der deutschen Israelberichterstattung leider vollkommen vernachlaessigt bis verschwiegen wird, ist die zunehmende Radikalisierung und Dschihaddisierung von grossen Teilen der israelischen Araber, die immer oefter zu Brandstiftung, Terror und Mord an Juden uebergehen. Besonders in Galilaea, aber auch im Grossraum Jerusalem sind sie dabei immer ‘aktiver’. Die letzte aufgedeckte Terrorzelle in Galilaea zeigt auch, wie tief es die Hisb’Allah und damit der Iran immer wieder schafft, in Israel selbst Terrornetzwerke aufzubauen und zu bewaffnen und wie fruchtbar der Boden fuer diesen grausamen, antisemitischen Terror unter israelischen (sunnitischen) Arabern ist.
21 kg von C4 Sprengstoff, der im Besitz der Terrorzelle war – Israel griff zu, bevor man den Ueberblick ueber den Aufenthaltsort des hochexplosiven Sprengstoffs verlieren wuerde…
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Israelische Polizei und israelischer Geheimdienst haben im Verlauf der “Operation Zeitbombe” 14 israelische Araber verhaftet, die Waffen und Sprengstoff aus dem Libanon nach Israel geschmuggelt haben – Geheimdienste stoppten das Vorhaben, bevor die Bomben an die Ausführenden weitergegeben wurden und verhinderten so terroristische Angriffe gegen israelische Ziele.
Israel hat einen groß angelegten Plan verhindert, der in einem “Mega-Angriff” oder auch in einer Welle mehrerer terroristischer Angriffe gegen israelische Ziele bestand, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Die israelische Polizei und der Geheimdienst (Shin Bet) vermelden mit der Entdeckung dieser Terrorzelle aus israelischen Arabern, die Waffen und Sprengstoff aus dem Libanon nach Israel brachte, einen bedeutenden geheimdienstlichen Erfolg.
Am Mittwoch wurden elf Verdächtige vor einem Gericht in Nazareth angeklagt, dem Feind in Kriegszeiten geholfen zu haben, indem sie sich mit feindlichen Agenten trafen, im Besitz von Waffen waren, sich verschworen hatten, Verbrechen zu begehen, sowie des Drogenschmuggels und Drogenhandels schuldig waren.
Nachdem am Mittwoch die Schweigepflicht aufgehoben wurde, wurde bekannt gegeben, dass die Terrorzelle, die sich aus drei unterschiedlichen Gruppen zusammensetzt und aus 14 Personen besteht, insgesamt 24 verwendungsfähige C4 Bomben höchster Qualität mit Zeitzündern in die nördliche Grenzstadt Ghajar (israelisch-libanesische Grenze) geschmuggelt hat. Von Ghajar aus wurden die Sprengstoffe dann nach Kafr Kana und Nazareth gebracht. Bei ihrer Gefangennahme waren die Terroristen zudem im Besitz eines FN MAG Maschinengewehrs und eines M16 Gewehrs, das der IDF gestohlen worden war.
Von den insgesamt 14 Verdächtigen stammen sechs aus Ghajar, (einer ist Berichten zufolge 17 Jahre alt, ein anderer mit dem Ältesten des Ortes verwandt), sechs stammen aus Nazareth und einer aus Ramle im Zentrum Israels.
Die israelische Geheimdienstaktion erhielt den Namen “Zeitbombe”, weil die Sicherheitskräfte sich in einem Wettlauf gegen die Zeit befanden, um zu verhindern, dass die Sprengstoffe im Land verteilt wurden. Die Terroreinheiten wurden von der Hisbollah gelenkt. Eine Einheit operierte im Libanon und brachte die Sprengstoffe zur Terroreinheit in Ghajar. Die Ghajar Terroristen handelten dann in Zusammenarbeit mit der Nazareth Einheit.
Polizeiberichten zufolge geschah lief die Kommunikation zwischen den Einheiten teilweise durch SIM Mobiltelefon Karten, die in Jordanien eingekauft worden waren.
“Dies ist eine der ernstesten und gefährlichsten Verschwörungen mit der wir es je zu tun hatten”, sagte ein Polizeioffizier des nördlichen Grenzbezirks Israel Radio am Mittwoch.
Die Polizei sagte, dass Hisbollah ein bestehendes Netzwerk von arabischen Drogenschmugglern mit israelischer Staatsbürgerschaft verwendet hat, um 24 einsatzfähige Bomben aus dem Libanon nach Israel zu bringen. Einige der Schmuggler hätten angeblich nicht gewusst, dass sie Sprengstoff transportierten, während Andere Bescheid wussten, fügte die Polizei hinzu.
Der Sprecher des nördlichen Distrikts teilte folgendes mit: „Im Verlauf des vergangenen Jahres hat die Hisbollah intensiv daran gearbeitet, gegen Israelis und Juden Terrorangriffe auszuführen. Die Hisbollah hat geheimdienstliche Informationen zusammengetragen, um einen bedeutenden Terrorangriff auszuführen. Zu diesem Zweck wurden große Bomben, einschließlich der Betriebssysteme und Zeitzünder nach Israel geschmuggelt.“
Bei einer Pressekonferenz sagte ein Beamter des Shin Bet, dass der Entschluss, die Zelle zu verhaften, gefasst worden sei, nachdem die Bomben von der nördlichen Grenzstadt Ghajar nach Nazareth geschafft worden waren. Es bestehe jedoch Unklarheit über die endgültigen Empfänger der Bomben, und da diese nicht bekannt seien, bestehe Vermutungen von Sicherheitsexperten zufolge eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine Hisbollah Schläferzelle weiterhin in Israel aktiv sei.
Der Shin Bet teilte den Reportern mit, dass beschlossen worden sei, zu handeln, um zwanzig Kilogramm von C4 Sprengstoff aus der Öffentlichkeit zu entfernen. Die Hisbollah nutze die Taktiken von Verbrecherorganisationen, indem sie Drogen schmuggelnde Netzwerke verwende. Dies sei jedoch nur die Spitze des Eisbergs der Terroraktivitäten der Hisbollah, sagte der Sicherheitsbeamte. Seit die Hisbollah daran gehindert worden sei, die libanesische Grenze mit Israel mit Unruhe zu überziehen, versuche sie im Ausland auch innerhalb Israels Terror zu verbreiten, sagte der Beamte, und nannte den Angriff im Juli gegen israelische Urlauber in Bulgarien.
Die Nordisrael- und zentrale Ermittlungseinheit der israelischen Polizei hatte einen Hinweis über die geplante Vorgehensweise der Terrorzelle erhalten und diese Information dem Shin Bet weitergeleitet.
Der Polizei Kommandeur Maj. Gen. Roni Atia des nördlichen Distrikts sagte im Anschluss an die Verhaftungen: “Die Entdeckung der Terroreinheit hat schreckliche Angriffe verhindert. In dieser Zeit, da die Sicherheitssituation im In- und Ausland schwierig ist, hat die israelische Öffentlichkeit die methodische und effektive Zusammenarbeit aller israelischen Sicherheitsdienste gesehen, um Terror zu verhindern und das Gesetz gegen diejenigen, die uns in In- und Ausland schaden möchten, zur Geltung zu bringen.“
Atia sagte, dass israelische Araber aus Nazareth nicht zum ersten Mal am Terrorismus beteiligt waren, und fügte an, dass die Stadt Ghajar eine Schwachstelle an der Nordgrenze Israels darstellt. Die Mehrheit der israelischen Araber hätten kein Interesse daran, mit der Hisbollah zusammen zu arbeiten und Kollaborateure würden eine kleine Minderheit darstellen, meinte ein Sicherheitsbeamter des Shin Bet. Die Tatsache, dass Hisbollah sich Drogen schmuggelnde Netzwerke zunutze mache, sei ein Zeichen von Schwäche, fügte der Sicherheitsbeamte hinzu.


