Ulrich J. Becker, Jerusalem, 23. Ijar 5772
- Teil Aleph: Ein ‘normales’ oder ‘besonderes’ Volk sein?
- Teil Beth: Muskeljuden, antisemitische Vorlagen fuer fruehe Zionisten und die Maccabiade…
- Teil Gimel: Gegen das Zwei-Tage-Wochende in Israel…
- Teil Dalet: Von ‘juedischen Kathedralen’ und Ewigkeiten aus Holz und Torah…
Ich werde es zwar nicht verlinken, aber viele moegen die israelischen Hasbara-Clips kennen, die sich die ‘geniale Idee’ in den Kopf gesetzt haben, fuer Israel mit viel israelischen Schoenheiten zu werben. Beim Praesentieren von viel schoener, nackter Haut ‘made in Israel’ wird so die Welt verstehen, dass Israel… Ja, was eigentlich?
Was soll die Welt dadurch verstehen? Wer soll hier was verstehen? Der Natur der Sache nach, wohl vor allem Maenner, die auf halbnackte Schoenheiten aus sind. Ist das wirklich die Klientel, die der Staat der Juden ansprechen will?
Und was wollen wir damit sagen? Israel ist ein Land mit vielen irdischen Freuden? Und was hat das mit dem Konflikt zu tun, wuerde es das besser oder schlechter machen? Wollen wir so gar mit niedrigen Geluesten die Urteilskraft bestechen? Oder heisst es, dass wenn man schoene Frauen im Land hat, auch moralisch, politisch im Recht ist? Wen will man damit ueberzeugen? Vielleicht Antisemiten, die sowieso schon den klassischen juedischen Frauenneid haben? Liebestouristen? Wen?
Oder wir koennten es auch etwas weitergehend verstehen, dass so der freizuegige Westen (die islamische Welt wohl kaum) angesprochen werden soll, in dem man ihm mitteilt: ‘Kuck her, lieber Westen, wir sind genauso exhibitionistisch und auf aeussere Schoenheit fixiert, wie du!’
Wer kennt sie nicht, die vielen feschen, israelischen Soldatinnen mit den schoenen Gesichtern, die unter Israelfreunden zugeschickt werden und allgemein zeigen sollen, wie ‘sexy‘ unser Land ist.
Nur leider wird hier der juedische Staat mit Hellenismus beworben. Ist das juedisch, wenn man so sein moechte, wie die anderen Voelker? Und wenn nicht, was will man denn hier beschuetzten, den juedischen Staat?
Natuerlich kann man auch behaupten, dass ohne innere Schoenheit, keine aeussere moeglich ist. Dass ohne eine ‘schoene, moralisch Seele’, die Augen in einem schoenen Gesicht nie wirklich und wahrhaftig leuchten koennen und da mag sogar etwas dran sein. Aber leider geht es in diesen und vielen anderen Bildserien – vor allem auch von israelischen Models – nicht so sehr um deren Augen.
Man sollte aber nicht vergessen – auch wenn ich jetzt sehr alt, konservativ bis ‘islamistisch’ klingen mag -, dass das Judentum die zur Schaustellung von aeusserlicher Schoenheit sehr kritisch sieht, vor allem auch weiblicher Schoenheit.
Ja, dem Westen fehlt leider etwas, wofuer es im Deutschen nicht mal ein heute gebraeuchliches Wort gibt, das man im Hebraeischen ‘Zniut’ nennt – ‘Keuschheit, Sittsamkeit, Scham’ moegen die alten, morschen deutschen Entsprechungen dazu sein. Oder auch Latein/Englisch der zweite Vorname Henryk Broders: modest.
Das Deutsche hat wohl nicht von ungefaehr dieses Wortfeld verloren. Anstelle von anstaendigem Bedecken von Grossteilen der Haut, steht die Freizuegigkeit, das Feiern des Koerpers – nicht des Kopfes – und eine Kultur, die ihren Maedchen sehr schnell beibringt, dass sie sich schaemen sollten, falls sie sich schaemen. Die natuerliche Scham wird als ‘verklemmt’ verschrien. Und hier erstaunt es mich manchmal wie kulturelle Eigenheiten offenbar ueber Jahrtausende beibehalten werden – man braucht nur mal Tacitus ueber die Germanen lesen und wird schon dort viel nackte Haut unter freiem Himmel antreffen.
Das Ideal des schoenen, u.a. auch nackten, sportlich gestaehlten, Koerpers war seit je das Markenzeichen des Hellenismus’, weiterlebend in Europa und u.a. auch sehr gepflegt von einigen Leuten, die sich Nationalsozialisten nannten.
Dem gegenueber steht die klassische juedische Auffassung zu aeusserer Schoenheit, die hier (in diesem Falle zumindest im Beispiel auf Maenner bezogen) mal von mir – frei aus dem Babylonischen Talmdud, Massechet Taanit 7a-b – wiedergegeben ist:
“Es sagte die Tochter Ceasars [Anmerkung von mir: Vertreterin des hellenistischen Westens] zu Rabbi Jehoschua Ben Chanina [Anmerkung von mir: Vertreter des Judentums.]:
‘Wie kannst du so weise, aber doch so haesslich sein?’
Er antwortete ihr darauf: ‘Auch dein Vater bewahrt den Wein in ollen Tongefaessen auf.’
Sie sagte darauf: ‘Und wie sollen wir ihn denn sonst aufbewahren?’
Er antwortete: ‘So wichtige und ehrenvolle Leute wie ihr, sollten den Wein in Gefaessen aus Gold und Silber aufbewahren.’
Sie ging und sagte ihrem Vater so zu handeln und der Wein verdarb/wurde zu Essig.
Der Caesar sagte zu seiner Tochter: ‘Wer hat dir das geraten?’
Sie sagte ihm: ‘Rabbi Jehoschua Ben Chanina.’
Da rief der Caesar den Rabbi Jehoschua und fragte ihn: ‘Warum riets du ihr dies?’
Sagte Rabbi Jehoschua: ‘So wie sie zu mir sprach, so antwortete ich ihr.’
Sie warfen die Frage auf: ‘Aber es gibt doch auch Weise, die schoen sind!?’
Er antwortete: ‘Wenn sie haesslich waeren, waeren sie noch weiser.’”
In diesem Sinne: Moege unsere ‘Hasbara’ nicht versuchen die Hellenisten zu ueberzeugen, wie hellenistisch, und eigentlich ‘un-juedisch’, wir sind, sondern mit treffenden Argumenten, Fakten und Berichten, die Luegen und Propaganda gegen unseren Staat widerlegen und zum eigenen Nachdenken anregen.
Und fuer alle, die meinen, Israel sei durch die nackte Haut seiner Toechter Bnot Israel am besten zu beschuetzten, sei nur noch einmal kurz diese jahrtausendealte Passage, aus der Feder Koenigs Salomons, und heute Teil der allwoechentlichen Schabbathymne, ‘Eschet Chail’, zitiert:
“שֶׁקֶר הַחֵן וְהֶבֶל הַיֹּפִי, אִשָּׁה יִרְאַת ה’ הִיא תִתְהַלָּל”
“Eine Luege ist der Liebreiz, Leer ist die Schoenheit. Die gottesfuerchtige/gerechte Frau sei die Gepriesene.”



ach Uli, du magst Recht haben, aber ich liebe trotzdem die vielen, schönen Mädels in ihrer IDF Uniform…
wie verhält es sich dann mit den hinweisen zur wahl esters im zweiten kapitel des buches ester als nachfolglich bekannte beschützerin der juden in persien?
kann diese schilderung so verstanden werden, dass durch die erwähnten äusserlichkeiten nebst dem hellenistischen auch das persische meinungsbild angeregt wird?
zudem finde ich eine weitere stelle äusserst hilfreich und aussagekräftig:
1. Sam 16,7 (Elberfelder)
Aber Jehova sprach zu Samuel: Blicke nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Jehova sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber Jehova sieht auf das Herz.
David ist der Held meines Sohnes (4); er will die Geschichten immer wieder hören – und ich weise stets mit obiger Stelle darauf hin, warum David eben so “spannend/interessant” ist…
Danke Ulrich für diesen weiteren Einblick.
Uli, wir müssen nicht den dramatischen Konflikt Judae/Hellenismus bemühen, um die Sexindustrie abzulehnen.
Die alten Germanen des Tacitus waren auch keine Hellenisten, sondern setzten, mit Verlaub gesagt, die blanken Titten ihrer Weiber und nachten Ärsche der Krieger gezielt zur psychologischen Kriegsführung gegen einen technologisch und logistische überlegenen römischen Feind ein, der auch uns Hebräer bedrohte.
In den späten 60ern und frühen 60ern war es die ältere Generation der Nachfahren der Germanen, die gegen die nackten Titten im Gefolge der rotlackierten Nazis der Studentenbewegung (heute 68er) – ähnlich wie wir heute – protestierten. Leider vergeblich, wie man in der BRD und in Israel sieht.
Nun könnte man den berüchtigten ‘Zeitgeist’ bemühen. Schwierig, denn damals (in den 60ern) wie heute gab bzw. gibt es Stimmen, welche die durch die Studentenbewegung (heute 68er) bewirkte so genannte ‘sexuelle Liberalisierung’ in den Spätsechzigern zum nützlichen Idioten gewisser Kapitalfraktionen erklärten bzw. erklären. Jedenfalls ist hier in der BRD ‘Beate Uhse’ ohne die ‘Vorarbeiten’ der Langhans und Obermaier gar nicht denkbar.
Damit erschöpft sich das Problem leider nicht. Billionen werden mit den nackten Titten verdient. Das klappt allerdings nur, wenn ein gewisser allgemeiner Wohlstand erreicht ist, der die nackten Dinge auch bezahlbar macht. Mit dem allgemeinen Wohlstand einher geht eine gewisse Liberalisierung und damit der Verlust traditioneller Werte. In unserem Fall unserer jüdisch-christlichen Werte.
Uli, es handelt sich folglich nicht um eine ethnologisch-religiöse, sondern um eine sozio-politische Kontroverse. Traditionelle jüdisch-christliche Werte versus entwickelter Spätkapitalismus, der alles und jenes zur Ware macht.
In diesem Fundamentalkonflikt stehe ich auf der Seite der modernisierten und liberalisierten jüdisch-christlichen Werte, wie du weisst. Hadere ncht mit mir, aber es sei gesagt, dass dein Ansatz der Ethnisierung allgemeiner gesellschaftlicher Entwicklungen und ihrer Folgen uns Juden und Christen nicht weiterhilft, die Herausforderungenen dieser traurigen Zeit zu bewältigen.
Ich hatte mir natuerlich gedacht, dass ich nicht viel Zuspruch finden werde, mit diesen Zeilen, aber nur kurz:
- Eidgenosse, danke, aber bitte nicht versuchen den Namen unseres Gottes auszuschreiben – im Enddefekt ist es eh falsch -, wir haben grossen Respekt vor seinem Namen (auch wenn wir nicht einmal genau kennen), dass wir ihn nicht versuchen auszubuchstabieren.
- Rainer, das sehe ich doch etwas anderes. Z.B. ist die oeffentliche ‘Freizuegigkeit’ in den kapitalistischen USA sehr viel geringer (und von in Deutschland z.B. gern als ‘pruede’ verschmaeht), als im ‘sozialistischen Europa’. (Ur-)Griechen und Germanen hatten viele kulturelle Dinge gemeinsam (Kriegervolk, Koerperkult, Verbrennen der Toten, aehnliche Gottheiten etc.), und ich moechte doch nicht davon ablassen, zu behaupten, dass die kulturelle Freizuegigkeit in Deutschland mehr mit den tausende Jahre alten kulturellen und gesellschaftlichen Normen zu tun hat, als mit den 68ern. Wenn mich deutsche Freunde/Verwandte/Bekannte in Israel besuchen kann ich manchmal diesen ‘Clash of Civilizations’ z.B. nur im Bezug auf ‘Zniut’ im Kleinen von der Seite verfolgen. Das geht davon, dass jemand mal unbedarft nach dem Duschen mit dem Handtuch durch die Wohnung geht, was in traditionellen juedischen Familien natuerlich tabu ist, oder andersgeschlechtliche umart etc..
Anyway, darauf wollte ich gar nicht mal so unbedingt hinaus, sondern nur die Hasbara daran erinnern, dass sie Hasbara fuer Juden und nicht fuer Hellenen machen sollten.
Uli, Danke für deine Antwort!
Ich denke das grundlegende Problem ist nicht Judaea vers. Hellas, sondern die grundsätzliche Entwicklung moderner westliche Industrienationen, inkl. Israel. Natürlich gibt es innerhalb dieser Entwicklung einen historisch-kulturellen Spielraum, der gewisse Unterschiede bewirkt. Im Fall der BRD handelt es sich bei den Multiplikatoren und Akzeleratoren allerdings nicht um die psychologische Kriegsführung in Gestalt nackter Titten der im Krieg an die Wagen angefesselten germanischen Weiber, und auch nicht um die kitischigen Marmorstatuen nackter Jünglinge im hellenischen Stil der pervers-homosexuellen Fantasien schwuler Nazis von Röhm, Ernst, Eckart, bis hin zu Heines und dem ‘Führer’, was unser Samuel Igra direkt nach dem Krieg schonungslos offenlegte, sondern um die nahezu widerstandslose kombinierte Aktion der spätkapitalistischen Sexindustrie und dümmlicher grünlinker williger Helfer.
Diese unterschiedlichen Sichten unterscheiden uns. Allerdings eint uns, also deine national-religiöse und meine säkulär-jüdische Ansicht die gemeinsame Ablehnung dieser abscheulichen Entwicklung in der BRD und in Judaea(Israel) und anderswo.
Ich sage es mal ganz offen: Als Progressiver geht mir die Entwicklung viel zu weit. So viel zu weit, dass mich heutzutage mit euch National-religiösen weitaus mehr verbindet, als mit den Schein-progressiven Elementen von heute, die aus meiner Sicht nur Kräfte des Verfalls sind. Nun könnte man einwenden, ich wäre alt, senil und reaktionär geworden, allerdings bin ich den Idealen meiner progressiven Jugend treu geblieben. Allein die Welt hat sich ins Negative entwickelt und wenn einer wie ich im Alter anfängt die Tora und den Talmud zu studieren, dann bedeutet das, dass er im Studium der Tora und den Talmud die einzige Lösung des Problems des Verfalls unserer jüdisch-christlichen Kultur erkannt hat.
lieber uli, ich bin da einer etwas anderer meinung.
natuerlich hast du vollkommen recht, wenn du schreibst, dass es schlimm ist, wenn die schoenheit fuer kommerzielle zwecke missbraucht wird. in diesem punkt ist die lage sehr eindeutig und so, wie du es beschrieben hast.
ABER man darf die schoenheit an sich nicht verteufeln und verschleiern.
tanach nennt die besonders schoenen personen bei namen auf. sarah, riwka, rachel (lea nicht, sie hatte “nur” schoene augen) auch bat schewa oder esther waren besonders schoen. und auch maenner werden genannt. z.b. schaul und david. und aus dem talmud wissen wir, dass es gleich mehrere gelehrten gab mit besonderer schoenheit.
nehmen wir mal das hebraische wort פנים – das gesicht. es hat die selbe wurzel wie das wort פנימה oder בפנים – im inneren. somit ist ein schoenes gesicht nicht unbedeutend.
ALLE propheten waren schoen. einem sagen wir mal “unschoenem” menschen wuerde keine folgen.
mir fliegen gerade so viele sachen durch den kopf, dass ich das gar nicht kurz in worte fassen kann.
kurz gesagt, alles auf der welt kann man nutzen um die welt zu verbesseren ODER man kann es missbrauchen. genau so ist es mit der schoenheit. die schoenen menschen in der torah werden nicht umstonst, als solche bezeichnet.
Velvl,
lass mal ein Studiendokument ueber ‘Schoenheit im Tanach’ und das behauptete, dass jegliche Schoenheitsbezeichnung ueber innere, ethische Schoenheit sprach, wenn ich mich richtig erinnere. Ich denke, es gibt doch ein paar Stellen, die das eher aeusserlich meinen, aber an sich sollte man da vorsichtig kucken. Ich habe nichts gegen ‘schoene Gesichter’, wie ich ja schrieb, ich habe auch nichts gegen Schoenheit an sich. Ich habe etwas dagegen, dass man nackte israelische Haut und Kurven einsetzt um so ‘Hasbara’ zu betreiben…
OT.
Arno Lustiger gestorben!
Arno’s ‘Rotbuch: Stalin und die Juden’ ist ein absolutes Muss für jeden, der sich ein Bild über den Antisemitismus der Sowjetunion machen will. Sozusagen das Ticket, welches man sorgfältig studiert haben muss, um ernsthaft mitreden zu dürfen. http://www.amazon.de/Rotbuch-tragische-Geschichte-Antifaschistischen-sowjetischen/dp/3746680492
Anbei das offizielle Statement der Botschaft des Staates Israel in der BRD:
“Mit Bestürzen hat die Botschaft des Staates Israel die Nachricht vom Tod des Historikers Arno Lustiger vernommen.
Lustiger war ein wichtiger Unterstützer zahlreicher auch pro-israelischer Organisationen, so beispielsweise als Ehrenvorsitzender der Zionistischen Organisation.
Wir bedauern sehr, dass Israel einen so guten Freund verloren hat und trauern mit seinen Angehörigen.”
http://www.israel-nachrichten.com/archive/3581
Uli, ich stimme Deiner Ablehnung zu, wenn hasbara zur „Fleischbeschau“ wird.
Wenn eine Frau/ein Mann von sich aus Haut zeigen will, so ist das Privatsache, aber in solcher Kampagne macht es auch für mich im Sinne von hasbara keinen Sinn. Wer von uns hat noch nie andere Menschen nackt oder halbnackt gesehen? Was sollen wir also daraus lernen?
Ja, der Verdacht liegt also nahe, daß es sich eigentlich um eine „Erotik-Offensive“ handelt. In diesem Sinne mag das etliche von uns erfreuen, nur was hat das mit hasbara zu tun?
Tatsächlich halte ich dieses Vorgehen also für eher schädlich, und interessieren tun erotisch präsentierte Menschen erotisierte Menschen. Da in dem Gebiet stets „Kuriositätensammler“ unterwegs sind, sozusagen oben drauf, gibt es dieses Interesse auch an jüdischen Frauen.
Sowieso, und die Frage erscheint mir bald relevant, ob die Idee zu solcher Kampagne nicht genau von solchem Interesse geleitet ist.
Mit der eigentlichen Sache, hasbara, hat es meiner Meinung nach nichts zu tun.
Nu, eine Überlegung gilt vielleicht, möglicherweise soll die Botschaft sein: „heiratet jüdische Frauen!“
Nur, wer denkt an’s Heiraten, wenn allein fleischliche Lust kombiniert mit dem „Attraktivitäts-Bonus: Jude“ angesprochen wird bei den Betrachtern, die, wen wundert’s, nuneinmal Menschen sind. Und in Menschen, bei aller Ethik, laufen ganz primitive Prozesse ab.
Auch unsere Gesetze, hätten wir sie, wenn wir sie nicht benötigten?
Bei solcher Kampagne also stellt sich im Ergebnis vielleicht allein folgende (manchem provozierende?) Frage: mit Kondon oder ohne? Aber, es sind ja nur Bilder…
„…man braucht nur mal Tacitus ueber die Germanen lesen und wird schon dort viel nackte Haut unter freiem Himmel antreffen.“
Das Büchlein habe ich gelesen, ist aber schon länger her.
Die Nacktheit bei Germanen, oder jene, die ein Tacitus da gerade eben beschreibt, hat, so verstand ich es stets, nichts zu tun mit dem „Ideal des schoenen, u.a. auch nackten, sportlich gestaehlten, Koerpers“, wie offenbar Alte Griechen, und stimmt, die Nazis es beabsichtigten, allerdings auch jene wohl aus verschiedenen Motiven heraus.
Bei „den Germanen“ selbst würde ich es einordnen unter „Natürlichkeit“, wobei wiederum beim Tacitus erwähnt sein sollte, daß er die Germanen in seinem Sinne für die römische Gesellschaft idealisierte. Wäre er etwas früher geboren, so hätte er es über „die Gallier“ so geschrieben oder sonstige „Kelten“, so ist zu vermuten.
Und, man sollte erst recht nicht die Geschichtsklitterung von Nazis gleichsetzen mit einem annähernd historischem Blick auf „die Germanen“.
Auch wenn ich -Entschuldigung- Rainers „christlich-jüdischer Kultur“ mit folgendem widerspreche, „christlich-römische Kultur“ ist es schließlich, die die „alten Germanen“ (uvm) verschwinden läßt.
Das ist zwar, genau betrachtet, eine Falschaussage von mir, das „Germanische“ wird über die Sprache erkannt, und auch das „Ethnische“ bleibt im Großen und Ganzen erhalten, jedoch die Kultur, welche zB ein Tacitus beschreibt oder auch eher umschreibt (meines Wissens nach war er kein in Germanengebieten lebender Mensch) hat mit dem Christentum nichts zu tun, welches letztlich, als weltliche Macht, nicht viel älter ist als zB der Islam. Das Christentum jedoch wird „den Germanen“ häufig nur aufgezwungen, wie zB die Eroberungszüge eines Karls des Großen (selbst Germane/’Franke’) anschaulich zeigen; eine Bewegung, die schließlich in die „Kreuzzüge“ führen wird, also jener Zeit, seitdem Juden spätestens christlich-mörderischer Verfolgung ausgesetzt sind in Europa und selbst im Land.
Es gibt allerdings eine Stelle bei Tacitus Beschreibung, die mir persönlich haften blieb, nämlich die Anbetung jener einen Gottheit, die eigentlich nicht beschreibbar ist und die über allem steht und alles beseelt, körperlos und namenlos.
Weiß nicht, ob schon in so früher Zeit ein jüdischer Einfluß auf jene „Tacitus-Germanen“ wirkte, indes, unmöglich ist es nicht.
Tacitus verstarb 50 Jahre nach der Zerstörung des Tempels.
Das hinweisen auf „die Hellenen“ ist zwar nachvollziehbar (zB bezüglich der Chanukka-Geschichte), aber auch das finde ich aus historischer Sicht eher problematisch bzw unpassend.
Aus vergleichend-intellektueller Sicht aber anwendbar.
Die Hinweise auf zB die „68er-Bewegung“ erscheinen mir nachvollziehbarer.
Trotzdem ist insgesamt jedoch das Bedenken angebracht, inwiefern „griechische und römische Kultur“ Einfluß auf die Ausbildung der „modernen westlichen Welt“ hatten. Der Militarismus sowie auch viel in der Symbolik und im Gehabe der Nazis wäre ohne römisches Vorbild so wohl nicht denkbar gewesen. Die Römer selbst wiederum waren auch geschickte Adepten. Schon die Stadt Rom selbst wurde ihnen durch die Etrusker erbaut…
Hasbara sollte für Juden sein, nicht für Hellenen.
Damit, Uli, sprichst Du wohl einen wichtigen Aspekt an.
Die Worte von König Salomo erinnern an enttäuschte Liebe.
Und eben auch an Lehre, welches schön ist schön ohn schön im Herzen?
——
Arno Lustiger E M R
(Danke Rainer, für den Hinweis.)
Eines noch, Schönheit, überhaupt das Wesen eines Menschen kann man annähernd ersinnen, indem man diesen betrachtet und erfährt, auch dessen Augen, in Bewegung. Ein Photo, Gemälde usw kann Bewegung nicht leisten, erstarrte Bewegung zwar zeigen, ja illusionieren, jedoch nicht einen Menschen in seiner Tiefe abbilden. Es mag uns so erscheinen, wie etwa in dem Beispielbild des Artikels, Augen blicken uns an, wie nur blicken diese Augen gleich im nächsten Moment? Die meisten von uns werden das wohl nie erfahren.
Umsomehr sollte bei der Abbildung von Menschen, gerade in Verbindung mit hasbara, auf die „Reinheit“ der Botschaft geachtet werden.
~ * ~
velvl
„…somit ist ein schoenes gesicht nicht unbedeutend.“
Darauf könnte man antworten: so muß es sein! Tatsächlich begegnete ich immer mal wieder Menschen, die der Allgemeinheit wohl eher als „häßlich“ gelten würden, jedoch in ihrer Bewegung und Tiefe erkannte ich sie als wunderschöne Menschen.
Das Gegenteil habe ich auch immer wieder feststellen können.
Natürlich auch viel dazwischen, jene berüchtigte „Grauzone“ also. In Bezug auf das Wort „Schönheit“ ein wirklich passendes Wort. Aber, „grau“ kann auch schön sein. Und „Häßlichkeit“ ist genauso ein Wort mit wenigstens zwei Seiten, häßliches Handeln ist wirklich häßlich, Häßlichkeit von Gestalt usw mag auch „häßlich“ wirken, aber es hat letztlich mit „Häßlichkeit“ nichts zu tun!
„…alles auf der welt kann man nutzen um die welt zu verbesseren ODER man kann es missbrauchen. genau so ist es mit der schoenheit.“
Volle Zustimmung. So ist es. Und dies, es geht wohl nicht anders, in Traurigkeit.
die sowieso schon den klassischen juedischen Frauenneid haben
Genau. Besonders um solche Exemplare beneidet euch die Welt. *ROFL*
http://www.youtube.com/watch?v=W2AaDg7-zD0
P.S. Das ist doch nicht etwa Schula? Die Ausdrucksweise ab 0:26 ist verdächtig ähnlich.
Genau. Besonders um solche Exemplare beneidet euch die Welt. *ROFL*
stimmt
wenn wir schon bei youtube sind
http://www.youtube.com/watch?v=NtvbntJ_tcY
http://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=video&cd=11&ved=0CDoQtwIwADgK&url=http%3A%2F%2Fwww.dailymotion.com%2Fvideo%2Fxpfktq_syria-torture-captured-on-video_news&ei=ljK1T9iBCMa6-AbBlfCDDg&usg=AFQjCNHKuK0PP4RVevxSu8jjagAVDmsQ5A
http://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=video&cd=14&ved=0CEMQtwIwAzgK&url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DoXrWPhoPEE8&ei=ljK1T9iBCMa6-AbBlfCDDg&usg=AFQjCNH63N82LCBETXHX30-FYulKltrvFQ
http://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=video&cd=16&ved=0CEkQtwIwBTgK&url=http%3A%2F%2Fwww.bbc.co.uk%2Fnews%2Fworld-middle-east-17362964&ei=ljK1T9iBCMa6-AbBlfCDDg&usg=AFQjCNFLkCS_JNH6u6OICMs2hhv2fE1S2Q
Das ist doch nicht etwa Schula? Die Ausdrucksweise ab 0:26 ist verdächtig ähnlich
http://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=video&cd=4&ved=0CEQQtwIwAw&url=http%3A%2F%2Fwww.documentingreality.com%2Fforum%2Ff166%2Fchainsaw-beheading-88482%2F&ei=uji1T5iYOons-gbz5oz1DQ&usg=AFQjCNHH7nC_9tPUsS7NuaG98KGSDg0yCg
http://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=video&cd=5&ved=0CEcQtwIwBA&url=http%3A%2F%2Fschnellmann.org%2Fsharia-law-in-action.html&ei=uji1T5iYOons-gbz5oz1DQ&usg=AFQjCNHDOJik0v_ECU0CqE3UzxoaJQiGGA
http://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=video&cd=9&ved=0CFMQtwIwCA&url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DESvcQfZYI8g&ei=uji1T5iYOons-gbz5oz1DQ&usg=AFQjCNExBjxXyfYTgQJoaKeKU75ujaeCog
aber wirklich….
diese Juden sind schon übel !!!!
@Jenkinstroll
ihr Hasston gegenüber Juden sollte Ihnen Sorgen machen. Sie sehen bestimmt so eklig wie der da unten aus, Sie Depp.
http://www.youtube.com/watch?v=7aCk1X6FUqE
#Schula
dont FEED the troll.
Schula says:
May 30, 2012 at 15:33
@Jenkinstroll
ihr Hasston gegenüber Juden sollte Ihnen Sorgen machen. Sie sehen bestimmt so eklig wie der da unten aus, Sie Depp.
http://www.youtube.com/watch?v=7aCk1X6FUqE
Ach Schula-Baby, wenn du wüsstest. Hass empfinde ich weder gegen Juden noch gegen Muslime oder sonst wen.
Blanker und unmenschlicher Hass allerdings ist das, was aus den Worten und dem Gesicht dieser jüdischen Frau spricht.
http://www.youtube.com/watch?v=W2AaDg7-zD0
Deshalb meine Frage.
Oder was hältst du denn von diesen sympathischen jungen Siedlern?
http://www.youtube.com/watch?v=r3iHtoAg6cc
Ist dies das Gesicht der israelischen Siedlerbewegung? Sind das die wahren Gedanken der Siedler?
http://www.youtube.com/watch?v=YSZZKJp8Syw&feature=related
Wenn ja, dann wird es niemals Frieden im Nahen Osten geben.
dent feed the Troll
inke wieder ohne sinn für humor, heulsusen.

Peace Now Head Upset over Latma Satire
Peace Now head says “right wingers” are libeling him “under the guise of a satirical skit.”
AAFont Size
By Gil Ronen
Yariv Oppenheimer, who heads the ultra-leftist Peace Now group, is angry about a satirical imitation of him, in the form of a character named “Yariv Googleheimer” on the Latma website.
While Googleheimer is a regular on Latma’s weekly Tribal Update shows, it seems a particularly strong satire in the latest Update caused Oppenheimer to lose his cool.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=utesGk6WajE
Wenn ja, dann wird es niemals Frieden im Nahen Osten geben.
NIEMALS !!!!!!!!!!!!!!
http://www.liveleak.com/view?i=5f5_1319997065
http://www.youtube.com/watch?v=cEFMEEkne8k
http://www.liveleak.com/view?i=a3c_1321203599
http://www.dailymotion.com/video/xlbrt6_syrian-teen-decapitated-dismembered_news