By Ulrich J. Becker, on July 16, 2012
Antisemitismus / Judenhass / Antizionismus, Barack Hussein Obama, Der Nahe Osten (plus arabische und muslimische Laender), Iran, Israel, Israelische Armee / Zahal / IDF, USA / Vereinigte Staaten von Amerika
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Tamus 5772
Demo gestern in Aegypten gegen den Besuch von Hillary Clinton
Nach 22 Wochen, und insgesamt nur zum vierten Mal in ihrer Amtszeit, kommt die US-Aussenministerin Frau Clinton uns einmal wieder besuchen. Und ihr Besuch koennte symbolischer kaum sein. Er kristallisiert die Stellung der USA unter der Obamaadministration zu Israel, zu Netanjahu, zu einem Iranschlag, zu Aegypten und zum gesamten islamistischen Fruehling praezise heraus – ein blamierender Besuch, ein Besuch der Schwaeche, des Unverstaednis, der linken Arroganz und voll Misstrauen gegenueber Israel.
Fangen wir erst mal damit an, dass ihr Boss, Barak Hussein Obama, Israel waehrend seiner ganzen Amtszeit, die nun hoffentlich bald ein endgueltiges Ende findet, nicht ein einziges Mal besuchte. Das ist kein Zufall und kein Ausrutscher oder von einem uebervollen Terminkalender verschuldet: Das ist kaltes, antiisraelisches Kalkuel von Hussein Obama. Genau so, wie er Benjamin Netanjahu in Washington vor aller Welt blamierte und ihn sitzen liess, waehrend er zum essen ging, genau so, wie er die Beine auf den Tisch legt, wenn er mit dem ‘B-Word’ am Telefon spricht waehrend er uns die Schuhsohle zeigt – Obama ist zwanghaft und konsequent gegen die demokratisch gewaelte, rechte Regierung Israels und laesst es uns auch immer wieder spuehren.
Hillary ist da nur sein verlaengerter Arm, mit dem man den ollen, rechten Juden noch etwas ausrichten kann, ohne sie direkt treffen zu muessen. Aber auch sie laesst die Besuche rar sein und auch diesmal kam sie nicht geradewegs nach Israel – das Hauptziel ihrer Reise war ein Guten-Tag-Besuch bei den an die Macht gegekommen Islamisten in Aegypten. Israel war da eher der Nebenabstecher – wenn man denn schon mal in der Gegend ist.
Aber auch der Besuch in Aegypten war bezeichned: Barak Hussein Obama hatte bekanntlich – wir erinnern uns – seine Auslands-Auftaktrede nach seiner Wahl zum maechtigsten Mann der Welt, in der Kairo Universitaet gehalten, und ausdruecklich dafuer gesorgt, dass Vertreter der Moslembruederschaft in der ersten Reihe sassen und in seiner Rede israelische Siedlungen als pauschal illegal und ablehneswert verurteilt, was uebrigens Machmud Abbas bis heute die Notwendigkeit nahm, einen Verhanldungstisch mit Israel aufzususchen. Warum auch? Obama ist auf der gleichen, falschen, propagandistisch Linie wie er und seinesgleichen, da kann er sich auch reinhaengen und sich fuer den ‘palaestinsischen’ Terrorstaat einsetzen.
Beides waren mehr als Zeichen und neben Machmud Abbas, verstanden auch die Moslembrueder die Schwaeche Obamas fuer den Islam und den antiisraelischen Kampf zu ergreifen, und momentan regieren sie Aegypten, nachdem Obama selbst einen seiner treusten Verbuendeten zum Abschuss freigab. Nachdem der alte Mann gestuerzt und oeffentlich in einer Zelle im Gerichtssaal gedemuetigt wurde, soll er sich jetzt schon in einem ziemlich klinischen Tot befinden.
Aber bei dieser Rede Obamas war noch ein Zeichen, und zwar eins, dass er nicht tat: Er machte nicht – wie jetzt gerade Clinton -, den kleinen Abstecher ins benachbarte Jerusalem um mal ‘Hallo’ zu sagen. Er vermied Israel seitdem streng und wird wohl auch seine Wiederwahl versuchen zu bestreiten ohne ein einziges mal den staerksten und treuesten Verbuendeten der USA im Nahen Osten besucht zu haben. Obamas Message war ganz klar: ‘Runter von der Naehe zu Israel! Rauf mit dem Islam.’
Seine Aussenministerin durfte gerade ein paar Fruechte dieser Saat begutachten: Ja, mag sie auch noch so ‘verstaendnisvoll’ mit dem Islam sein, die islamistisch erwachte aegyptische Strasse sagte ihr die Wahrheit:
“Hillary, du bist in Aegpten nicht willkommen!”
Die mit ihr fahrende Wagenkolonne wurde mit Wasserflaschen, Schuhen und Tomaten beworfen, es wurde ihr haemisch “Monica, Monica” [Levinsky] zugerufen, sei es um sie zu kraenken, zu verletzen, sie mit der ‘Unzuechtigkeit des Westens’ zu verbinden oder einfach weil die aegyptische Strasse da etwas mit Bill und Hillary durcheinander brachte.
Allem in allem, wurde sie angegriffen, gehasst, verhoehnt und verspottet.
Die islamistisch erwachte Strasse sagt ihr – und es ist ihnen egal, bis widerlich, dass die USA jaehrlich mehr als eine Milliarde Doller US-Hilfe in den verfehlten Staat pumpen -, ‘Wir hassen dich und Amerika. Wir sind der Islam und das islamisch erwaechte Aegypten! Du hast hier nichts mehr zu verlieren! Ihr seid unsere Feinde, falls ihr das noch nicht kapiert haben solltet.’
[NACHTRAG: Danke fuer die Hinweise von Lesern, die mich drigend darauf aufmerksam machten, dass hier offenbar hauptsaechlich, koptische und Liberale Aegypter gegen den Islamisten-Schmusekurs der Obamaadministration protestierten. Meine Aussage bleibt damit die Gleiche, aber die Tatsachenbeschreibung muss korrigiert werden. Dabei sei aber auch erwaehnt, dass zumindest ein Transparent gegen Guantanamo gerichtet war und Sympathie fuer einen Taliban/El Kaida forderte.]
Uns verwundert es nicht, und es ist klar, dass was mit den Juden beginnt, nie mit ihnen aufhoert, aber ich frage mich, ob nicht Frau Clinton aus allen Wolken faellt, wenn das so von Obama gefeierte, demokratische Waehlchen, faschistoide, radikale Kraefte an die Macht brachte.
Genialer weise hatte Frau Clinton mit dem momentanen Fuehrer der antisemitschen Moslembrueder, Mursi, ein Gesspraech in dem sie aeusserte, dass Mursi und Netanjahu sich bald treffen sollten. Sie beweist immer wieder aufs neue, dass sie nicht weiss, worum es geht. Mursi wird niemals Netanjahu treffen, wenn ihm sein Platz an der Spitze einer tief antisemitischen Gesellschaft lieb ist.
Nach diesem genialen Liebmenschenvorschlag, legte Frau Clinton bei uns schnell nach:
Heute abend in Israel, rief sie angeblich Israel dazu auf, die ‘Palaestinensern’ mit mehr Zuwendungen und einseitigen Schritten zum verhandeln zu bewegen.
Die Frechheit muss man sich einmal vorstellen: Machmud Abbas bzw. ‘die Palaestinenser’ verweigern jegliche Gespraeche mit uns, nachdem ihr Boss, Huessein Obama, sie auf einen hohen Verhandlungsbaum brachte und es fuer sie kaum einen Grund oder eine von den USA irgendwie geartete Ermahnung gibt, dort wieder herunter zu kommen, waehrend Israel staendig dazu ermahnt wird, doch den Friedensprozess wieder in Gang zu bekommen – die Seite, die verhandeln will.
Und sie, die Obamaadministration, fordert von UNS, jetzt gerade wieder, doch nett zu sein und in einer bestechungsaehnlichen Weise die antisemitischen Terroristen und ihre Foerderer an einen Tisch zu schleifen.
Selbst wenn wir das machen wuerden, glaubt sie wirklich, man koenne mit ein bisschen Bestechung Frieden von einer Bevoelkerung ‘kaufen’, die von Kind an systematisch antiisraemisch indoktriniert wird?
Frieden muss man wollen. Wenn man ihn nicht will, nutzt auch keine Bestechung.
Und weiter geht’s mit der Obama-Holzhammer-Diplomatie: Frau Clintons herzlichere Foto Op, war nicht etwa mit unseren Premierminister oder gar Aussenminister, nein mit dem ewigen friedensnaiven Schimon Peres, den rein symbolischen Praesidenten. – Genau so wie ihr Boss, trifft sie sich lieber mit einem ‘guten Juden’, der auch viel mit Obama gemeinsam hat: innenpolitisches Scheitern, realitaetsbline, selbstzentrierte Friedensvisionen, die am eigenen Volk und Staat grossen Schaden zufuehren.
Sie macht wieder Obamas Unterscheidung von guten Juden (Peres) und boesen Juden (Lieberman, Netanjahu), und gibt anderen Regierungen eine Basis Israel zu aechten, zu ignorieren und anzufeinden.
Aber es gab wohl doch noch zumindest einen wichtigen Grund fuer ihre Treffen bei uns:
Iran. Die Israelis muessen umlullt werden, damit sie nicht zur aktiven Selbstverteidigung uebergehen.
Iranschlag jetzt?
Warum gerade jetzt? Warum sollte dies nun so wichtig sein, waehrend man es doch schon Monate dahinschleifft, und es in letzter Zeit recht ruhig um das Thema wurde?
Zu Beginn des Jahres gab es laute Toene aus Israel, ueber einen Iranangriff und ueber Zahlen und Theorien. Es brachte die Amerikaner gleich auf die Matte, die mit einer Reihe ihrer Gesandten versuchten, Israel einen baldigen Schlag gegen den Iran auszureden. Dafuer aber werde man ernsthafte, gnadenlose Verhandlungen fuehren…
Wir alle wisse wo diese Verhandlungen gerade sind bzw. wo sie nicht sind. Obama ist auch hier wieder einmal gruendlich gescheitert und unterstuetzt – sei es auch ‘ungewollt’ – die islamistisch-faschistoiden und antisemitischen Kraefte, verschafft ihnen Raum und Zeit zum agieren. Iran nutzt die ‘Gespraeche’ gruendlich um viele Wochen an Zeit zu schinden. Waehrenddesse drehen sich jeden Tag die Zentrifugen weiter und der Stahlbeton um ihre Atomanlagen wird immer dicker.
Es ist ironischerweise momentan eher der letztere Punkt, weniger der Bombenbauprozess, der Israel zu einem baldigen Schlag veranlassen koennte, denn um so besser verteidigt, versteckt und befestigt der iranische Atomprogramm ist, um so unmoeglicher wird es fuer das relativ kleine Israel es zu ‘knacken’ und zu entschaerfen. Die Amerikaner wissen das auch und spielen – genau wie der Iran – auf Zeit. Sollte Israel nur lange genug stillhalten, wird es fuer uns bald unmoeglich sein, eine erfolgreichen Militaerschalg durchzufuehren.
Darauf baut auch Obama. Immer wieder versucht er uns zu ueberzeugen, doch ihm die Zuegel in die Hand zu gegen und uns enspannt zurueckzulegen, waehrend er irgendwann Iran von der Bombe abhalten wuerde. Ja, sure, auf Obama vertrauen und ihm unser Leben und die Zukunft unseres Staates in die Hand geben. Klar! Er hat ja bewiesen, wie umsichtig, weise und Israelfreundlich er handelt…
Es gibt fuer Israel hier ein grosses Problem:
Nach Ehud Barak (heute erst berichtete Dr. Ronen Bergmann auf dem ersten israelischen Kanal) schliesst sich das Zeitfenster fuer einen effektiven Angriff unsererseits zu Ende dieses Jahres, wo Israel noch selbststaendig die iranischen Bunker- und Atomanlagen und Waffenfabriken angreiffen koennte. Die USA aber koennen ca. noch ein halbes Jahr laenger anfreifen. Israel moechte und sollte sich nicht der Gnade eines Barak Hussein Obama ausgeliefern, auch wenn dies bedeutet, ihn und die Europaer zu verprellen, die in der letzten Sekunde doch noch ein paar ansehnliche Sanktionen hervorgeholt haben, um Iran vor einem Angriff zu retten. Jetzt ist anscheinend die letzte Moeglichkeit fuer Israel und daher bietet sich bis zum Ende des Sommers/Herbst wieder viel Platz fuer neue Spekulationen.
Diesmal alamiert die Amerikaner nicht nur, was die Israelis alles ueber Iran und moegliche Angriffe erzaehlen, sondern was sie nicht erzaehlen: Plauderten hochranige und ehemals hochrangige Israelis zu Anfang des Jahres durch das ganze isaelische Spektrum und stritten und rangen, ob, wann, wie anzugreifen ist, herrscht momentan nahezu totale Stelle ueber den Iran. Das laesst die Amerikaner unruhig werden. Sie befuerchten, dass etwas in der Luft liegt.
Und deswegen schicken sie anscheinend gerade eine Stange von hochkaraetigen Vertretern um die Situation auszuloten und uns moeglichst zurueckzuhalten, waehrend sie fortwaehrend die Praesenz im Golf verstaerken (wohl um uns ‘Staerke und Entschlossenheit’ vorzuspielen), wo es heute sogar einen toedlichen Zwischenfall gab: Ein US-Schiff eroeffnete des Feuer auf ein kleineres Boot. Vielleicht werden sie angesichts der iranischen Schnellboote (potentielle schwimmende Lasterbomben) in der Region etwas nervoes.
Zu Besuch kamen/kommen diesen Monat:
- Tom Donilon (National Security Adviser des weissen Haueses) besuchte uns gerade am Wochende unangekuendigt und sprach u.a. mit Ehud Barak und Netanjahu
- Jetzt Frau Clinton
- Ende Juli soll der US-Verteidigungsminister Leon Panette kommen.
- Mitt Romney will sich auch bald bei uns ankuendigen.
Rob Danin ein Nahostanalyst, der u.a. fuer Tony Blair arbeitet, sagte es so:
“Waehrend die Verhandlungen mit dem Iran im Sand verlaufen und das von Israel ausgerufene Zeitfenster sich allmaehlich schliesst, fuehlt die USA ohne Zweifel, dass die Israelis jetzt mit hochrangigem Beusch dazu bewegt werden muessen, in einem niedrigen Gang zu fahren.”
Denn wenn hochrangige Gaeste anwesend sind, gehoert es sich nicht, zur gleichen Zeit einen geheimen Angriffsplan zu starten. Der Gast und sein Land wuerde sich ueberrumplet und bruskiert fuehlen.
Bleibt die Frage, wieviel Zeit bleibt?
Nach Ehud Barak wie gesagt noch bis Ende dieses Jahres, aber natuerlich kann das ungenau sein. Aber ewig wird Israel auch nicht warten.
Eins steht momentan fest: Die USA hat stark an Einfluss in Aegypten verloren und auch die Beziehungen der Obama-Administration und das gegenseitige Vertrauen verschlechtern sich weiter.
Da bleibt nur, auf Romney zu warten und zu hoffen, falls es bis dahin nicht schon ‘hinterher’ seien keonnte, was vielleicht auch nicht so schlecht fuer die Beziehungen waere.
Wir befinden uns gerade in der historisch-militaerisch-politischen traditionell schweren und verhaengnisvollen Zeit der ‘Bein HaMeizarim’ im juedischen Kalender. Hoffen wir, dass es gut geht und nehmen wir diese Gedanken auch mit zum TischaBeAw und geben wir unserem Fasten auch sehr aktuelle Bedeutung.
18 Comments to “Die gefaehrliche Diplomatie der Schwaeche der Obama-Administration – Oder: Warum die USA gerade jetzt einen baldigen israelischen Schlag gegen den Iran fuerchten…”
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Die islamistisch erwachte Strasse sagt ihr – und es ist ihnen egal, bis widerlich, dass die USA jaehrlich mehr als eine Milliarde Doller US-Hilfe in den verfehlten Staat pumpen -, ‘Wir hassen dich und Amerika. Wir sind der Islam und das islamisch erwaechte Aegypnte, du hast hier nichts mehr zu verlieren.’
Diese Zusammenfassung ist wohl eher der Choreographie des Artikels geschuldet. Mit der Realität hat es nichts zu tun, siehe die Transparente mit Schriftzügen wie “Hamas will never rule Egypt”. Auf einem Transparent (rt.com) stand sogar “America: Support Liberty not Theocracy.” Diesen Demonstranten Stolz auf “das islamsich erwachte Ägypten” zu unterstellen ist also wirklich daneben.
fordert von UNS, jetzt moeglichst nett zu sein und in einer bestechungsaehnlichen Weise die Terroristen an einen Tisch zu schleifen
Die Terroristen? Sind das wirklich alles Terroristen? Wenn ja, bitte sofort erschießen.
Antifo,
“Die Terroristen? Sind das wirklich alles Terroristen? Wenn ja, bitte sofort erschießen.”
Ich schreibe Terroristen, weil diese Leute, einschliesslich Abbas, Terror unterstuetzen, gut heissen, ihn foerdern, Strassen, kulturelle Events etc. nach ihnen benennen und voll in der Kultur des Terrors mitschwimmen oder sie forcieren, auch wenn sie selbst nicht (mehr) die Waffe oder Fernbedienung in die Hand nehmen.
Antifo,
meinst du sie sind auf Hillary boese, weil sie nicht demokratisch, liberal und westlich genug ist und das nicht schnell genug nach Aegypten bringt?
Ich sah kein Schild gegen “Theocracy”.
Und warum sollte auch die Hamas Aegypten kontrollieren, wenn sie doch ein Ableger der aegyptischen Moslembruderschaft ist?
Danke Ulrich, gute Analyse. Nur in einem bin ich skeptisch: ob die Amis nicht doch wieder den Rattenfänger wählen – reden kann er ja – und wenn nicht, wofür Romney steht.
Ulrich,
das Schild “America: Support Liberty not Theocracy” ist hier zu sehen:
http://www.rt.com/news/clinton-egypt-tomato-bombardment-243/
ich verstehe den Protest so, daß die Demonstranten von Amerika enttäuscht sind, weil Washington sich gegen den Militärrat gestellt hat, um als Verfechter der Demokratie glaubwürdig dazustehen. Die Demonstranten hatten angenommen, daß Amerika für Freiheit stünde.
Wo und in welcher Form unterstützt Abbas Terror?
Nur falls es übersehen wird, auf einem anderen Bild (rt.com) stand auch noch: “Obama: Don’t send your dollars to Jihadists”
Die Deutung “Wir sind der Islam und das islamisch erwaechte Aegypnte” ist also vollkommen falsch.
Da bleibt nur, auf Romney zu warten und zu hoffen….
und da liegt der Fehler! Nicht nur die USA, alle relevanten Kräfte in der Welt haben Israel längst zum Abschuss freigegeben. Es gibt Wichtigeres, der vakante “Posten” der Weltpolizei muss neu besetzt werden u. das bedeutet Krieg. Jeder gegen jeden auf allen Feldern die Macht generieren. Da werden alle moralischen Regeln über Bord geworfen u. Israel versucht immer noch es allen recht zu machen. Das vergeudet nur Kraft. Ich sehe allerdings erste Anzeichen (Urteil zu Judäa, Samaria) dass sich dies in Zukunft ändern wird. Israel wird in der zunehmend orientierungslosen Welt immer wichtiger werden wenn es sich endlich auf seine Stärken besinnt, u. nicht auf untergehende Nationen baut.
Die jetzigen Proteste gegen Clinton waren meistens von Kopten.Viele ihrer Führer weltlich oder geistlich haben sich geweigert mit Clinton zu treffen.Ich glaube Ulrich diesmal liegst Du daneben,was die Strasse angeht
http://worldnews.msnbc.msn.com/_news/2012/07/15/12753465-christians-snub-cairo-meeting-with-clinton-claim-us-backs-islamists
Und auf deutsch.Am besten ist der Abschnitt über die Verschwörungstheorien
http://www.stern.de/politik/ausland/hillary-clinton-in-aegypten-mit-stoischem-blick-durchs-minenfeld-1858260.html
wenn es sich endlich auf seine Stärken besinnt, u. nicht auf untergehende Nationen baut.
und die Israelis werden täglich stärker !!!!!!!!
Obamas Plan ist ein unabhängiger Palästinenserstaat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt – somit wäre der Friedensnobelpreis a posteriori gerechtfertigt und sein Platz in den Geschichtsbüchern als grosser Friedensbringer gesichert. Dafür müssen seiner Meinung nach die Palis nichts machen (deshalb erfahren die auch keinerlei Druck), sondern Israel muss sich einseitig zurückziehen. Dass die Israelis sich darauf nicht einlassen, empfindet Obama als persönliche Beleidigung. Der Mann sass 20 Jahre beim Judenhasser Jeremia Wright (:”them Jews ain’t gonna let him talk to me.”) in der Kirche, seine Kinder wurden in dieser Kirche getauft – so etwas kann man nur durchhalten, wenn man Wrights Thesen teilt. Mit gesundem Menschenverstand wären diese Predigten nicht 20 Jahre aushaltbar.
“Israel wird in der zunehmend orientierungslosen Welt immer wichtiger werden wenn es sich endlich auf seine Stärken besinnt, u. nicht auf untergehende Nationen baut.”
- So schnell werden die USA nicht untergehen. Aber ich teile deine Meinung, dass Israel unabhängiger handeln muss und in sich selbst vertrauen sollte anstatt sich von Europa oder den USA belehren zu lassen.
Hagai Segal schreibt in dem Artikel “Goodbye Besatzungsmythos”: “Wenn Benjamin Netanyahu die Schlussfolgerungen des Levy Komitees zügig übernimmt, dass wäre er in der Lage das Rad zurück zu drehen. Sein Englisch ist gut genug, auch die nichtjüdischen Nationen zu überzeugen.”
Diese Einschätzung teile ich nicht. Stattdessen sollte es heissen: Netanjahus Hebräisch ist gut genug, um die Israelis zu überzeugen. Man kann über den zukünftigen Status von Judäa und Samaria eine Volksabstimmmung halten und sollte das Ergebnis in der Verfassung verankern, damit keine zukünftige linke Regierung Judäa und Samaria wieder zur Disposition in “Friedens”gesprächen stellt.
“So schnell werden die USA nicht untergehen.”
Aber genau wie die EU werden sie sich immer mehr mit ihrem zunehmenden Machtverfall in der Welt sowie inneren Problemen auseinandersetzen müssen. Das bindet Recourcen, die an anderer Stelle fehlen werden. Sie wissen es nur noch nicht.
BAMAKO (AFP) — A Timbuktu man accused of drinking alcohol was given 40 lashes Monday by members of an Islamist group that has seized the north Malian city and imposed Islamic law there, witnesses said.
“A young man has just been lashed 40 times for drinking alcohol. The whipping took place in the Timbuktu market,” a resident told AFP by phone.
“He is injured and was taken to hospital,” the resident added, asking not to be identified.
Other witnesses confirmed the incident.
The Islamist group, Ansar Dine (Defenders of Faith), is one of several Al-Qaeda-linked groups that seized northern Mali amid a power vacuum opened by a March 22 military coup in the south.
The groups have been imposing sharia throughout their territory, and aim to spread the strict Islamic law to the rest of Mali.
Antifo und Gastderzufälligvorbeikam,
da muss ich euch jetzt aber mal kraeftig Recht geben und im Text eine Korrektur anfuegen. Ich sah jetzt auch viele Artikel, die die Proteste hauptsaechlich anti-dschihaddistischen Gruppierungen zuschreiben, die gegen die pro-islamistische Linie Washingtons unter der Obama-Administration protestieren – und damit mit mir auf einer Linie sind
Ich muss aber auch sagen, dass z.B. auch ein Schild dabei war, was gegen Guantanamo protestiert, was bekanntlich nicht ein Gefaengnis fuer Kopten, Lieberale und andere Antidschihaddsiten ist. http://www.rt.com/news/clinton-egypt-tomato-bombardment-243/
Namentlich ging es dort um Sami Al Laithy (http://en.wikipedia.org/wiki/Sami_Abdul_Aziz_Salim_Allaithy), ein El Kaida/Taliban.
Aber wie es auch sei, auch wenn es Liberale anstatt Islamisten waren und ihr Kritik galt nicht der ‘Westlerin Clinton’, sondern der Islamisten-Unterstuetzerin Clinton – meine Aussage aendert sich dadurch nicht, sondern wird von anderer Seite nur noch bestaerkt: Die Obama-Administration ist Islamistenfreundlich und weiss nicht mit welchem Feuer sie spielt.
Husain Barak Soetoro Obamba, King of the USA
@Ulrich
Ich sah jetzt auch viele Artikel, die die Proteste hauptsaechlich anti-dschihaddistischen Gruppierungen zuschreiben, die gegen die pro-islamistische Linie Washingtons unter der Obama-Administration protestieren – und damit mit mir auf einer Linie sind
Sehr elegant die Kurve gekriegt!
@Uli
“Die Obama-Administration ist Islamistenfreundlich und weiss nicht mit welchem Feuer sie spielt.”
—–
Islamistenfreundlich, das sind sie – auch in Syrien wollen sie (wie in Libyen, Ägypten, Tunesien) lieber die syrische Bruderschaft am Werk sehen, und wenn es sein muss sogar Al Kaida(!).
Aber ich denke doch, sie wissen genau, was sie tun – und vermute, sie haben noch mehr in dieser Richtung vor.
STIMMT 100%