Danny Schneerson, Haifa, 16. Nissan (Zweiter Tag Choel HaMoed Pessach) 5772
Sich in gepflegtem Deutsch auszudrücken ist sicherlich ein großes Privileg. Der Geist und die Kultur Deutschlands haben welthistorisch sehr viel Gutes und Schönes bewegt. Albert Einstein war Deutscher! Was will man mehr? Es wäre einfältig und dumm, Deutschland nur an den wenigen Jahren der dunklen Geschichte des Dritten Reiches zu messen. Dennoch sind diese dunklen Jahre so signifikant, daß sie mir und vielen anderen Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur den Juden, sehr viel zu denken geben. Ein solch grausames Verbrechen hat es in der dokumentierten Menschheitshistorie noch nie gegeben. Es ist eine Tragödie, daß Deutsche, übrigens gemeinsam mit Österreichern, so etwas verbrochen haben. Eine mit knapp 70 Jahren erst frisch vernarbte Wunde.
Auch wenn ich kein Deutscher bin, so grämt mich diese Tatsache sehr, daß Bach, Mendelssohn, Beethoven, Goethe, Brahms, Schubert, um nur spontan einige Namen zu nennen, in der Geschichtsschreibung für immer mit den Namen Hitler, Himmler, Eichmann, Goebbels und anderen Verbrechern einhergehen werden. Es ist ein Leid, welches nicht wiedergutzumachen ist.
In Israel, traurigerweise nicht nur dort ist es leider so, daß die erste Assoziationskette zu Deutschland mit den Nazis beginnt.
Niemand kann bemessen, wie lange es dauern wird, bis dieses Trauma gesundet. Als Israeli und in der Ukraine geborener russischer Jude bin ich seit meinem dritten Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen. Ich entstamme einer Künstlerfamilie und sehe meine jüdische Kulturtradition erstlinig in der Kunst als Musiker. Als Künstler ist man jedoch verpflichtet, zu den Wandlungen der Zeit Stellung zu nehmen. Ich bin kein ausgebildeter Literat, jedoch finde ich mich immer mehr ermutigt, auch diesen Zweig meiner Kunst anrechnen zu dürfen. Die Wahrung religiöser Bräuche und Pflichten hat in unserer Familie kein erstrangiges Gewicht gehabt und erst in Israel erfahre ich den Segen der Bereicherung meiner Seele durch die Freiheit, unbeschwert mein persönliches Judentum ausleben zu dürfen. Dennoch lebe ich seit frühester Kindheit in dem stolzen Bewusstsein, als Jude geboren worden zu sein. Und mit jedem Tag schätze ich es mehr, mit jedem Tag werde ich diesem Glanz mehr gerecht. Mit jedem Tag als stolzer Israeli, als Patriot der Fahne, welche für unser ganzes, auf der Welt zerstreutes Volk steht, welches nun immer zahreicher an die Heimat strömt.
Ein europäischer Jude bin ich, von ganzem Herzen habe ich stets Europa geliebt. Das Europa der Vielseitigkeit. In meiner langjährigen Wahlheimat Wien lebte ich seit 1994, bis ich mich 2010 entschlossen habe, nach Israel zu gehen.
Ich habe einen Traum Gestalt annehmen lassen. Ich glaube an die Zukunft des Staates Israel, an seine einzigartigen Naturlandschaften, an seine Pionierleistungen in allen Wissenschaften. An den Geist der Gemeinsamkeit von etwa 80 Kulturen, die dieser Staat vereint. Ich glaube an die Verpflichtung, den Frieden unserer Hauptstadt Jerusalem zu verteidigen. Ich will Israel ein Gärtner sein, so daß unser Licht jeden Besucher unseres schönen Landes erhellen möge, komme er doch in Frieden.
Ich bin ein Mensch, eine Seele, eine jüdische Seele. Ich bin ein Nachfahre Abrahams und Isaacs.
Eines bin ich nicht. Ich bin kein Deutscher. Man hat mich das sehr deutlich spüren lassen. Immer wieder. Auch Österreicher bin ich nicht, ein Wiener bin ich sicher. Im Herzen werde ich meine europäische Heimat immer in Wien definieren. Dort hat man mich übrigens oft abweisend als Deutschen definiert. Wegen meines “Akzentes”.
“Hey, Russe!!!”, hat man mich in der Schule oft gerufen. In einem klassischen humanistischen Gymnasium. Die Deutschen haben es interessanterweise gern, im Rudel gegen jemanden zu treten, der anders ist. “Hey Jude!!!” blieb mir glücklicherweise erspart. In 95% der Fälle.
Aber eines bewegt mich besonders, jetzt als Israeli ich selbst sein zu dürfen.
Als Jude zuerst.
Ich bin seit heute Halter eines Passes, auf dessen Photo ich lächeln darf, mit der Kippah auf meinem Kopf.
Ich werde nicht zu einer Biometrie degradiert, der man den deutschen Adler holografisch in die geradeaus stierende Visage stempelt!
Das dient meiner Sicherheit? Das ich nicht lache. Solche Dokumente, übrigens EU-weit formatiert, sind der feuchte Traum der Eugeniker des Dritten Reiches. Ich habe als Jude und Urenkel von Opfern des Babyi-Yar-Massakers 1941 in Kiew genug gehabt, eine Identität zu leben, der ich nicht gerecht werden kann und will. Eine Identität des Schönredens. Es ist bedrückend, was man in Deutschland zu hören bekommt, wenn die “Gesprächspartner” nicht wissen, daß man Jude ist. Und wenn sie es wissen, so hört man: “Ah, ich habe gute Freunde, die sind auch Juden!” oder “Oh, das tut mir aber Leid…” Eine Kippah auf meinem Kopf ist kein Grund, daß sich jemand umdreht und mir nachstiert, als wäre ich ein exotischer Hund.
In Israel ist es wirklich nicht aussergewöhnlich, Jude zu sein. Aber wirklich nicht. Aber Israel ist ein aussergewöhnliches Land. Gerade deswegen, weil Juden dort frei sind. Und mit ihnen alle anderen Mitmenschen, solange sie nicht die Gesetze verletzen oder Akte des Terrors begehen.
Und jeder sollte Israels Aussergewöhnlichkeit respektieren und schätzen lernen.
Eines steht ausser Frage. Das Existenzrecht Israels und seiner Bürger als auf jüdischen Idealen begründeter Vielvölkerstaat.
Ein Volk, welches weltweit knapp 15.000.000 Menschen zählt, kann nicht dazu ermahnt oder erzogen werden, wie es sich zu schützen hat. Warum muss sich Israel so martialisch einbunkern? Weil fast ein Viertel der Weltbevölkerung sich nichts sehnlicher wünscht, als die spurlose Auslöschung des Volkes Israel, welches Schutz und Schirm im gleichnamigen Staate findet. Womöglich ist es sogar weit mehr, als nur ein Viertel der Weltbevölkerung. Wer kann das genau bemessen?
Zurück zu Deutschland, dessen Geschichte mit der Geschichte Israels ewig verbunden ist. Wegen dem Holocaust?
Nein, nicht nur. Viele Deutsche vergessen die Geschichte des jüdischen Mittelalters. Unsere Nationalsprache ist Yiddisch, eine Dialektform des Mittelhochdeutschen. Speyr, Worms, Mainz, Wiegen des jüdischen Gelehrtentums. Viele fromme Juden sprechen Yiddisch, weil sie das Hebräisch ausschliesslich dem Gebet widmen. Es ist nicht mehr genau zu ermessen, wie viele Yiddisch-Mittelhochdeutschen Texte Osteuropas dem vernichtenden Mordfeuer der Nazis zum Opfer fielen. Es sind sicherlich Juwelen darunter gewesen. Stalin hat die Ausrottung dieser Kultur sehr erfolgreich fortgeführt.
Ich rate jedem Deutschen, besonders in der heutigen Zeit, dem Jüdischen Museum Berlin einen Besuch abzustatten.
Eines ist sicher. Dieses Museum ist kein Holocaustmuseum. Es ist ein Deutsches Museum. Es hat mühevoll restauriert, was die Nazis versucht haben spurlos auszulöschen. Die Geschichte eines Großbürgertums deutscher Juden, die teilweise begeisterte Patrioten und glühende Nationalisten waren, bis sie, zu ihrer großen Überraschung, ermordet wurden. Es ist nicht nur der Mord an den Juden Deutschlands und Europas, den es zu restaurieren gilt. Es ist die Ermordung unseres Kulturerbes. Das ist größtenteils unwiederbringbar und wirklich sehr schwer zu verzeihen. Und nun ist es wieder soweit, daß man uns mit der Vernichtung droht. Und wieder geben hochgebildete Menschen diesen Tendenzen Auftrieb.
Gebt es zu, jene Deutschen, aus deren Seelen aber auch jeder Funke eures wunderschönen Kulturerbes gewichen ist. Es wäre genial, wenn es Israel nicht mehr geben würde, nicht wahr? Nichts mehr, wofür man innehalten muss in Demut, weil es etwas natürliches ist, sprachlos bewegt zu sein an gewissen Wahrheiten, ausser man ist eine Bestie und kein Mensch. Mit Schande und Scham hat das nichts zu tun. Schämen sollen sich die ewig gestrigen, die nie verstehen werden. Dummheit kann korrigiert werden, auch Israel ist nicht frei von Dummheit. Aber tiefe Überzeugung für die Legitimation der Shoah und ihre eventuell geplante Fortführung bei Leugnung des Geschehenen. Das ist nicht mehr menschlich. Es ist im Spiegel der eigenen Kulturgeschichte für die Deutschen, welche von sich behaupten wollen, gesunde und moderne Menschen zu sein, nicht mehr zu legitimieren.
Aber Israel, Volk und Staat, wir haben Freunde in Deutschland. Nicht nur deutsche Juden, sondern Menschen mit Seele, die wirklich nicht verantwortlich sind, daß solch ein grausames Verbrechen wie die Shoah passierte. Menschen, die auf ein weltweites Zusammenleben in Frieden und Verständnis hinarbeiten. Aus tiefem Glauben und in sehnender Hoffnung auf eine bessere Welt mit Israel als Partner, nicht als Feindbild.
Menschen, die nicht aus falschem Schuldbewusstsein Israel unterstützen, wie sie nur können. Es sind kultivierte und seelenvolle Deutsche und Österreicher, welche gebildet genug sind zu begreifen, daß es dem Herzschlag der Menschheit zuträglich ist, mit und an Israel zu arbeiten.
2000 Jahre sind eine lange Zeit. Und endlich können wir Juden zurückkehren aus der Diaspora. Es ist keine fiktive Rückkehr der arabischen Flüchtlinge von 1948, welche sich nicht vorstellen konnten, daß die Juden den damaligen Vernichtungsversuch abschlagen, der leider auch deutsche “Exilanten” als Unterstützer hatte. Wir Juden kehren nicht zurück, um auf den Gräbern unserer Feinde Freilach zu tanzen und uns ihren Besitz zu greifen. Wir folgen einem natürlichen Urinstinkt, welcher jedem lebendigen Geschöpf der Kreation innewohnt. Wir generieren keine Geschichtsverfälschung, um territorialen Benefiz zu erfahren. Israel ist unsere Heimat, die Heimat der Juden. Das ist so. Und wir haben keinen Grund, unserer Heimat zu entfliehen, wir haben eher Grund zu erörtern, ob wir uns an einer Fremde assimilieren, oder ob wir dorthin gehen wollen, wo unser Ursprung ist. Wo unsere Seele zu dem aufblüht, was sie so wertvoll macht. Es ist nicht Recht von mir, mich nur auf die Deutschen zu beschränken, wenn ich gemeinsam mit vielen anderen Schreibern das Unverständnis für Israels Geltungsrecht anprangere! Das Krebsgeschwür des Judenhasses im Einklang mit der zunehmenden Aberkennung unserer Existenz in einem Zwergstaat an Jerusalem ist ein globales Problem.
Aber was jedem gebildeten Menschen Sorge bereiten sollte ist die Art und Weise, in der Israel verleugnet wird, eben auch in Deutschland. Es ist ein schleichender Giftrufmord. An diesem Giftrufmord beteiligen sich auch Juden. Das ist besonders schlimm.
Juden, die ihre Zukunft als Kapos eines arabischen Kalifates Palästina inmitten der Vereinigten Staaten des Islam sehen. Juden, die den Begriff Friedensbotschafter gegen ihr eigenes Volk kehren. Das ist unverantwortlich. Israel ist sicher nicht frei von Problemen, wir sind kein Paradies. Wir sind ein Staat, wie viele andere auch. Wir sind Menschen, wir machen Fehler.
Aber kein anderer Staat der Welt wird von solch vielen Mitmenschen in aller Welt so gehasst, wie Israel. Wir leben täglich mit diesem Druck und beweisen jedem Besucher unseres Landes das Gegenteil von dem, was man weitgestreut gegen uns giftet.
Natürlich lassen sich einige Besucher nicht abkehren von ihrer vergifteten Weltsicht.
Ich bin Danny Schneerson, ich bin Israeli, ich bin Jude, ich bin Künstler, ich bin am Leben und wünsche auch lange am Leben zu bleiben. In meiner Heimat. Ich kann Deutsch, besser als manche Deutsche. Ich bin dankbar für alles, was ich in Deutschland und Österreich gelernt habe. Aber eines ist ganz sicher. “Blüh im Glanze dieses Glückes…” ist nicht mein Lied, selbst wenn ich die Melodie von Joseph Haydn sehr gern habe. Ich hege übrigens auch Faszination für die Musik Richard Wagners. Mercedes-Benz baut tolle Autos, Volkswagen, Audi, Porsche und BMW übrigens auch. Ich hasse Deutschland nicht, aber ich verachte zutiefst die Abkehr der Deutschen vom gesunden Menschenverstand im Spiegel ihrer Kulturidentität. Die Deutschen sind keine Nazis. Genausowenig wie der Staat Israel eine Okkupationsmacht ist. Diese Idiotien müssen aufhören.
Wer ich wirklich bin? Ich bin ich. Ich versuche an der Zeit zu wachsen, ich versuche an dieser Welt zu wachsen.
Wenn ich mir ständig als Jude den Mund stopfen muss in Deutschland und Österreich, nur damit sich meine “Gastgeber” nicht schuldig fühlen, wenn ich offen über das Dritte Reich spreche oder vehement Israel verteidige, als Bürger oder Resident dieser Länder, kann ich nicht wachsen. Ich habe, Religionsfreiheit hin oder her, sehr große Schwierigkeiten, mich in Deutschland oder Österreich Kosher zu ernähren. Ich habe das nicht mehr gewünscht. Ich wünsche unbeschwert Jude zu sein. Ich habe ein Recht dazu.
Keine Sorge, ich will nurmehr als Tourist zurück nach Europa. Ich freue mich auf die vielen schönen Museen und Konzerte dort. Ich freue mich dann, meine Künstlerkollegen und Freunde wiederzusehen. Ich freue mich auf die Deutschen und Österreicher, welche mir stolz die Schönheit ihrer Heimat zeigen werden. Als Gast weiss ich mich dankbar zu benehmen. Viele Israelis schwärmen von Deutschland und Österreich als Reiseziele. Ich schwärme von meiner Urheimat Israel. Und ich streite jetzt erstmals im Leben für eine Fahne, die ich von Herzen liebe, für ein Staatssymbol, die Menorah inmitten der Olivenzweige, mit dem ich mich identifizieren kann.
Ich höre meine Nationalhymne, die “Hatikvah” (Hoffnung), welche mir jedesmal Tränen in die Augen treibt, weil sie mich in der Seele so tief berührt.
Ich erfahre die Segnung, lebendiges Hebräisch zu lernen. Ich finde es so wunderschön, mich in dieser Sprache reden zu hören. Ich klinge ganz anders, als in Russisch, Deutsch oder Englisch. Leider kann ich noch nicht so gut Hebräisch. Das wird schon. Das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste im Judentum ist Menschlichkeit. Ich will ein guter Jude sein in Israel. Das ist harte Arbeit in Blut, Schweiss und Tränen. Es ist für Neueinwanderer sehr schwierig, gelungene Integration zu finden.
Versteht mich, Deutsche und Österreicher. Ich habe in diesen für Israel und die Juden der Welt wahrhaft lebensbedrohlichen Zeiten meine Ethnizität vor das Leben in Frieden bei Euch getauscht. Ich will mir in den Spiegel sehen können, als “letzer Mohikaner” einer langen Generationskette, deren Geschichte bei Euch keinen Wert mehr zu haben scheint. Bei euch war ich nur Bürger. Hier bin ich lebendige Geschichte und kann auf bedingungslose Protektion als Mensch vertrauen. Wir können auf dieser Welt gemeinsam als Menschen leben. In der Theorie ist es möglich. Aber gemeinsam müssen wir die Menschlichkeit verteidigen, welche an der Klippe der Zerstörung steht. Gegen Lügen und gesteuerte Geschichtsverfremdung. Jeder an seinem Ort.
Ich bin der russische Jude Danny Schneerson aus Haifa. Künstler, Musiker, Staatsbürger Israels. In Israel. Ich wünsche mir endlich Ruhe und Frieden für unser Volk zu Hause und in aller Welt. Ist das denn so schwierig?
Shalom.



genial !!!!!
grossartig Danny, berührend und verständlich.
willkommen zuhause!
Aber gib den Wiener bitte nicht ganz an der Garderobe ab! Manchmal täte der Charme unseren Sabres hier sehr gut!
Vielen Dank. Der Wiener ist sehr chutzpiös…aber bei den Sabres rennt a andara Schmäh…
Gefällt!
–Ich wünsche mir endlich Ruhe und Frieden für unser Volk zu Hause und in aller Welt. Ist das denn so schwierig?–
Hallo Danny,
leider ist es nicht nur schwierig, sondern solange der Messias nicht kommt (nach meinem Glauben: wiederkommt), unmöglich!
Die Welt hasst euch, weil Gott euch liebt und einen besonderen Plan mit euch hat! Und ich bin überzeugt, dass Deine schlechten Erfahrungen in Deutschland keine subjektiven Erfahrungen sind, aber mehr- oder weniger in jedem Staat auf diesem Planeten von Juden erfahren werden. Der Urheber dieser Erfahrungen lässt sich kaum an der Nationalität festmachen, sondern an dem Geist, der dahinter steckt.
Satan ist der Widersacher Gottes! Wenn der Mensch von Satan beherrscht wird, was leider mehrheitlich der Fall ist, ist die logische Konsequenz, dass dessen Jünger den Plan Gottes vereiteln wollen, also alles was jüdisch ist bekämpfen (auch wenn’s Schwachsinn ist, denn nur Gott ist allmächtig, nicht der gefallene Engel Satan. Somit steht der Sieger fest!).
So warten Juden wie Du nun auf das Kommen des Messias und Christen wie ich auf das Wiederkommen des Messias.
“Blüh im Glanze dieses Glückes…” ist auch nicht mein Lied, obwohl ich Urdeutscher bin. Es war unweise/dumm, dieses Lied(un)gut zu übernehmen, nicht nur weil es vorbelastet ist, sondern weil im Textinhalt an sich schon eine Arroganz hervorbricht, die jeder Anerkennung einer höheren Autorität(Gott) Hohn spricht. (Wes Geistes Kind?)
Religionsfreiheit? Wie lange noch?
–…sehr große Schwierigkeiten, mich[..] Kosher zu ernähren.–
Im Gegenzug ist es immer leichter sich halal zu ernähren, egal in welchem Staat!
–…unbeschwert Jude zu sein.–
Unbeschwert Christ zu sein wird auch immer schwerer, je mehr Halal!
(auch wenn der ein- oder andere Leser mich mit diesem Satz in die Nazischublade entsorgt; die Zukunft wird es offenbaren)
Shalom und Gottes reichen Segen im Heiligen Land!
Danke für diese schönen Worte.
Hallo Danny,
ich weiß ja jetzt nicht wie alt du bist,(ok evt. überlesen)bist aber schon sehr viel herum gekommen in deinem Leben und hast viel erlebt.
Sehr schöner Text der könnte es in die Welt-Online schaffen,da kann sich Broder mit seiner oft überspitzen Art sich was abschneiden.Schick den Text doch mal per Mail dahin,ein Versuch ist es Wert.
Ansonsten,
liebe Grüße aus der BRD vom Niederrhein:)
Wünsche dir ein schönes Leben dort wo du nun endlich mit dem Herzen angekommen bist.
Einen winzigen Schönheitsfehler hast Du, lieber Danny, in Deiner Aufzählung deutschen Tugenden, unterschlagen: Humor!
Ansonsten: aus der Seele gesprochen/geschrieben!
wunderschöne Worte, sie kommen aus dem Herzen, das liest man. Am Israel chai…..
עם ישראל חי!!! אמן
manche verlassen den Teufelsglauben:
Mülheim/Oberhausen. 13 Menschen aus Iran und Afghanistan ließen sich zum Osterfest in Mülheim taufen. Ihr offenes Bekenntnis zum Christentum hat aber auch Kehrseiten: „Wer den Taufschein ausfüllt, unterschreibt damit sein Todesurteil“, sagt Daniel Bazgar vom Verein der zum Christentum konvertierten Moslems (CKM).
Das Leben riskieren für den Glauben? Es klingt nach einer Geschichte aus der Bibel, und doch müssen 13 Menschen aus Iran und Afghanistan mit dieser Bedrohung rechnen, weil sie sich am vergangenen Wochenende in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Mülheim taufen ließen.
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/13-muelheimer-muslime-liessen-sich-zu-ostern-taufen-id6540002.html
genau!
עם ישראל חי!!! אמן
Ooh da hat man ihn auf dem Schulhof ein bisschen rumgeschbst und schon kommt die bahnbrechende Erkenntnis dass “Die Deutschen haben es interessanterweise gern, im Rudel gegen jemanden zu treten, der anders ist”Alle 80 mil.
Natürlich würde so etwas in keinen anderen Land passieren denn wie man ja weiß sind Kinder und Jugendliche besonders sensibel und freundlich zu jemanden der anders ist ausser in DL.Ich könnte ja mal ein paar Beispiele geben wie es war als Deutscher in Polen auf einer Schule zu sein war auch kein Zuckerschlecken aber das ist vergessen.Ich erinnere mich meistens nur an die guten Dinge
hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
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sieh mal, lieber Gast:
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http://www.focus.de/panorama/videos/schiesserei-in-berlin-neukoelln-unbekannter-toetet-mann-auf-offener-strasse_vid_30660.html
sehr guter Beitrag Danny’s, den ich mit aufsteigender Betroffenheit gelesen habe, denn die Frage “Wer ich wirklich bin?”, stellt sich auch mir.
@Jerry1800
So auch lieber Jerry und das bedeutet jetzt genau was?
besonders freundlich & sensibel
Jerry!
Ausser in Dl. sthehts da.
Du hast vergessen den Ironieschalter einzuschalten,lieber Jerry
@ Gastderzufälligvorbeikam
…denn wie man ja weiß sind Kinder und Jugendliche besonders sensibel und freundlich zu jemanden der anders ist ausser in DL…
Ja, das stimmt: Kinder (nicht alle) können sich entsetzlich gegen andere Kinder benehmen, und das nicht nur in Deutschland. Vielleicht aber auch gerade in Deutschland, und zwar durchaus auch Deutsche gegen Deutsche. ZB. wurden mir Fälle berichtet, bei denen nach WK II, Kinder Vertriebener, die von einheimischen Kindern in Rudeln verfolgt und blutig gekratzt und geschlagen wurden. Und diese Menschen erinnern sich noch nach 60 Jahren daran,
Aber wenn jemand die beneidenswerte Möglichkeit hat, in seine wahre Heimat umzuziehen, wo er willkommen ist, wie Israel für Danny, dann soll er dies tun. Und es ist ganz verständlich, dass er dann denkt, wäre ich schon als Kind hier gewesen, wäre es mir in der Schule besser ergangen. Ich denke, das ist, was er sagen möchte.
@Carla
Ja warum nicht,jeder soll dort leben wo er/sie es mag.
Und noch mal zu den Kindern-es müssen nicht unbedingt “andere” Kinder sein es reicht doch schon wenn sie aus einen anderen Stadtteil sind oder Block,Strasse einen anderen Verein angehören usw. und manche brauchen überhaupt keinen Grund um jemanden den Tag zu versauern