Frage: Jemand hat mich sehr verletzt und will mir nicht zuhoeren, wenn ich mit ihm spreche. Darf ich ihn im Herzen hassen?
Antwort (Rabbi Schlomo Awiner): Ja. Siehe [Talmud, Massechet] Joma, 22-23. Aber es lohnt sich, sich schrittweise zu beruhigen, um deinetwillen.
50 Comments to “Ein ‘Schuuss’ Halacha fuer die neue Woche… Der Motzei Schabbat “Schut””
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nicht mit solchen Figuren diskutieren, sondern komplett ignorieren
und…hassen sowieso nicht
don’t get mad get even
Endlich einmal ein nützlicher Shut…
Die Antwort erstaunt mich doch sehr, denn jemanden zu hassen ist im Judentum nicht erlaubt.
Ach, wenn du näher schaust, wirst du merken, dass man ganz viele Leute hassen darf…
Schula, da das im ‘Normalfall’ so ist, dass man seinen Naechsten nicht “wirklich im Herzen” hassen darf, wurde diese Frage gestellt.
verfressen:
http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=276650
Schula schalom,
es ist möglicherweise in diesem Fall auch die Frage, was ist mit „Haß“ gemeint?
Die fragende Person erklärt ja recht gut den verzweifelten Grund für den Ärger in ihrem Herzen, man kann es menschlich nachvollziehen. Auch die Antwort ist weise genug zu erwähnen, daß man diese Wut im Herzen nicht kultivieren soll, zum eigenen Besser.
(mich würde allerdings eine nähere Erläuterung zu der erwähnten Talmud-Stelle interessieren…)
Darauf will ich eben hinaus, „Haß“ ist sicher immer etwas schlechtes, aber handelt es sich in diesem Fall um „kultivierten, irrationalen Haß“ oder eben doch vielmehr nur um eine Umschreibung von „Haß“, nämlich der Wut/dem Ärger aus der Verzweiflung und Hilflosigkeit heraus, die vielleicht ein jeder irgendwann im Leben schonmal kennenlernte?
Möchte an einem Beispiel ganz allgemeiner Art erklären:
da ist der „irrationale Haß“ vieler Antisemiten, und man kann nichts tun, und sie glauben wider Verstand und Vernunft die skurrilst-gruseligsten Geschichten über die „die Juden“, und es ist uns allzuhäufig bekannt, welche Quellen diese Hasser kennen…
Es ist leicht zu erkennen daran, wie diese Leute idR argumentieren, eben wie nach „Anweisungen“ aus einem „Lehrbuch des antisemitischen Hasses“.
Diese Hilflosigkeit, daran nichts ändern zu können (so redlich man sich bemüht), sich ständig mit diesem irrationalen Haß „sogar“ bei gebildeten Menschen auseinandersetzen zu müssen, erkennen zu müssen, wie ihr Hirn beim Thema „die Juden“ offenbar aushakt, wo sie ansonsten möglicherweise sehr kluge und verstandesscharfe Sichtweisen vertreten, das ist doch zum ins Dreieck springen!
Erschwerenderweise, genau diese Wut zum Ergebnis können und sollten wir uns nicht zu exzessiv erlauben, weil es wieder nur deren irrationale Sicht „unterstützt“, wenn sie an die antisemitische Karikatur des Juden „glauben“.
Schon alleine aus dem Stolz heraus sollten wir nicht allzu wütend sein, denn Antisemiten lieben es, ihren Hohn und Spott über uns zu ergießen, um damit ihr eigenes erbärmliches Selbstwertgefühl zu heben, welches im Prinzip von Anfang an ihren Wahn nährt (va auch bezogen auf den “relgiösen Konkurrenzneid”, aus dem sich der Antisemitismus/Antijudaismus allgemein entwickelte).
Außerdem, wenn man heiß in wildem Gefecht steht, so soll der Geist ruhig und besonnen sein; wir können es uns nicht erlauben, permanent wütend zu sein (so sehr wir auch guten Grund dazu haben), sollen eben die Übersicht nicht verlieren
…haschem jischmor…ב”ה
Danke Uli. Aber warum diese Ausnahme, was ist hier anders? Das würde mich interessieren.
jerry1800
das ist “fett”!
@shula
es gibt keinen verbot jemanden zu hassen. hass an sich ist schlecht, aber es geht um einen gefuehl, dass man nicht abschalten kann.
wenn dich jemand verletzt und sich nicht entschuldigt oder sogar wie in diesem fahl, nicht bereit ist darueber zu reden, so bist du weder verplichtet ihm zu verzeihen noch ihn zu lieben.
die definition von hass im judentum ist sehr eigenartig. es steht geschrieben, dass wenn du jemanden drei mal triffst ohne ihm schalom zu sagen, so ist es bereits hass.
Doch, sicher gibt es ein Verbot: hocheach tocheach et amitecha, ubilvavcha al tissneh oto…
..und die Torah verlangt sehr wohl, Gefühle abzuschalten (oder einzuschalten), z.B. lo tachmod, oder ahavta et ha ger,
jerry1800
das ist “fett”!
gleiches gilt für die Hungersnot in Gaza, die sterben alle an Herzverfettung
“gleiches gilt für die Hungersnot in Gaza, die sterben alle an Herzverfettung”
Äußerst dramatische Szenen von Herzen, die vor Hunger aus Liebe aus der Brust springen, und wie Flummis durch die Gegend hüpfen, während die einstigen Herzträger wild hinterherjagen, um sich schließlich schnell außer Atem ob der übrigen Körperfülle wieder setzen, um sehnsuchtsvoll dem davonhüpfenden Herz hinterherzusehen…
Dramatische Szenen im fettndikn Herzistan!
totaaaaaaaaaaal verfressen ist dieses Gesindel
Rachmones, sie joggen doch schon…
@fraglich
es heisst:
לא-תשנא את-אחיך, בלבבך”
“hasse nicht deinen bruder in deinem herzen.”
rambam zaehlt es unter 613 mitzwot auf. es gibt auch ein mitzwa jeden aus israel zu lieben.
bei “lieben” ist es so, dass man nichts bricht, wenn man nicht jeden aus israel liebt. es gibt eine mitzwa tzitzit zu tragen. aber wenn du keinen traegst, so tust du nichts verbotenes(ohne auf die einzelheiten der heutigen braeuche einzugehen).
was mir nicht eindeutig klar ist, ob es allgemein gemeint ist oder die betonung auf “in deinem herzen” liegt.
ich bin mir fast sicher, dass es darum geht, hass nicht in sich zu tragen, da es irgendwann explodieren kann. raschi sagt, dass hass im herzen dazu fuehren kann, dass man am ende die person umbringt.
“..und die Torah verlangt sehr wohl, Gefühle abzuschalten (oder einzuschalten), z.B. lo tachmod, oder ahavta et ha ger,”
ja, aber nur weil sie sich zu taten entwickeln koennen. es gibt keine gedankenpolizei, obwohl es voellig klar ist, dass ein mensch an seinen gefuehlen arbeiten muss.
und man kann natuerlich von keinem menschen verlangen jemanden zu lieben oder nicht zu hassen, der einem immer noch weh tut, es nicht einsieht und sich nicht entschuldigt.
Ich habe jetzt einen shiur zu yoma 23 gehört. Da heisst es, dass das Verbot der rache und des Nachtragens nur für Materielle Dinge gilt, aber nicht für Beleidigungen oder Körperverletzung. Das ist dort ausgenommen. Trotzdem hat chofetz chaim gesagt dass es verboten ist, weil safek mideoraita lechumra…
daher bin ich jetzt nicht mehr ganz sicher, ob die Antwort in diesem shut wirklich richtig ist…
@fraglich
“daher bin ich jetzt nicht mehr ganz sicher, ob die Antwort in diesem shut wirklich richtig ist…”
das verstehe ich nicht. zweifelst du an der rabbinischen autoritaet von rabbi aviner? nur weil rabbi israel meir aus radin das so zusammenfasst, heisst es nicht, dass es jeder sofort uebernehmen darf.
uebrigens, wusste jemand dass chafetz chaim chavruta(lernpaar) von rabbi kook gewesen ist und ihn als israels hauprabbiner empfohlen hat. unter anderem hat er ueber rav kook gesagt, dass falls ein dritter tempel in userer zeit gebaut werden soll, so wird rav kook der hohenpriester sein. dabei war rabbi israel meir hacohen selber ein priester.
uebrigens war chafetz haim sandak von dem heutigen praesidenten israels. warum solche ehre, na weil shimon peres ein direkter nachkommen von rabbi chaim von volozhin ist!!! der dreht sich sicherlich seit 70 jahren im grab um.
“das verstehe ich nicht. zweifelst du an der rabbinischen autoritaet von rabbi aviner? nur weil rabbi israel meir aus radin das so zusammenfasst, heisst es nicht, dass es jeder sofort uebernehmen darf. ”
“…uebernehmen MUSS” habe ich gemeint.
‘OT’ – Artikelhinweis.
mike hammer & ale
mal wieder gibt’s einen interessanten Artikel vom Historiker Robert Schlickewitz auf ‘Hagalil’, es ist beinahe eher ein “Nachschlagewerk” als nur ein Artikel.
Hauptsächlich zu den Armeniern aus Sicht zweier jüdischer Gelehrter in den Lexika, aber ausgreifend auch auf die “Ostjuden” usw…
mike, da wir beide schonmal das Vergnügen hatten das Thema Armenier und georgische Juden anzukratzen, möchte ich speziell Dich gerne darauf hinweisen.
Bitt’schejn:
Vielleicht hast Du dort auch etwas zu kommentieren?
Zumindest finden auch Georgier (zB ამატუნი) Erwähnung.
Interesse?
http://www.hagalil.com/archiv/2012/07/04/brutzkus/
“totaaaaaaaaaaal verfressen ist dieses Gesindel”
“gleiches gilt für die Hungersnot in Gaza, die sterben alle an Herzverfettung”
“Dramatische Szenen im fettndikn Herzistan!”
Ist diese Art der Menschenverachtung und der Beleidigungen eure Interpretation des jüdischen Glaubens?
Oder ist gerade “Let’s do the Mike-Hammer”-Woche?
Nein, Jerry hat immer schon in der Mike-hammer-Liga gespielt. Bei A.mor ist es mal so, mal so.
an ihm fällt mir besonders das fehlerhafte Yiddisch auf…
S.-J.
Nimm’s nicht so ernst, ist nur Spaß.
“an ihm fällt mir besonders das fehlerhafte Yiddisch auf…”
Fraglich, wer das sagt?
Allerdings und zugegeben und auch nicht und nirgends verheimlicht, bin nicht mit jiddisch aufgewachsn, nur ein stets Dazulernender.
Habe auch nichts dagegen, wenn Du mich etwas belehren magst?
Immer nur zu, wenn’s nicht bei Sprüchen bleiben soll?
ich mach’ dich dann gelegentlich drauf aufmerksam, wenn ich wieder was finde… Werde jetzt nicht deinetwegen die Archive durchforsten, das ist mir zu langweilig. Es ist mir einfach immer wieder aufgefallen, dass du gerne so fehlerhaftes Pseudo-yiddisch in deine comments einbaust.
“Fraglich says:
July 9, 2012 at 14:39
Nein, Jerry hat immer schon in der Mike-hammer-Liga gespielt. ”
Die beiden sollten heiraten.
“…fehlerhaftes Pseudo-yiddisch…”
Nu, bin neugierig, das hier allerdings klingt nach einer ganz anderen Schiene.
Willste kratzen?
“Ist diese Art der Menschenverachtung und der Beleidigungen eure Interpretation des jüdischen Glaubens?”
- Du bist nicht weniger polemisch, S-J., siehe obiges Zitat von dir. An den von dir als menschenverachtend eingestuften Kommentaren ist nichts falsch, laut einer “The Economist” Erhebung sind männliche Palis auf Platz 8 der übergewichtigsten Völker und weibliche Palis sogar auf Platz 3. Siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=Cf21QqvHauw
Menschenverachtend ist, trotz obiger Fakten immer wieder vom angeblich ausgehungertem Gaza zu schwadronieren und dabei die wirklichen Genozide (Sudan, Kongo) zu ignorieren. Antworte doch mal bitte auf meinen letzten Beitrag unter dem Brit Mila Thread – ich wäre sehr gespannt auf deine Antwort.
@ Fraglich: Wenn du schon A.mOr wegen der Verwendung einiger yiddischer Phrasen angreifst, dann solltest du dir wenigstens die Mühe machen, dies mit ein paar Beispielen zu belegen. Du hast ja gelesen, dass er gerne bereit ist dazuzulernen.
Schade, daß man hier immer und immer wieder vom Thema abkommt. Meine Frage kann keiner beantworten.
Den Thread “Ein ‘Schuuss’ Halacha fuer die neue Woche… Der Motzei Schabbat “Schut” sollte man daher konsequenter Weise abschaffen.
#A.mOr
die armenier kommen bei der geschichte zu gut weg.
liegt wohl daran das keine kaukasischen juden befragt wurden.
juden waren im kaukasus die klein händler und handwerker. im gesamten kaukasus stellten sie eine
gruppe dar, die weder nach macht noch nach teretorium noch nach privilegien oder monopolen
strebte.
also waren sie die jenigen die zwischen den verfeindeten, mit einander konkurierenden gruppen
handel trieben. im frühmittelalter verschwanden alle spuren der juden in armenien, in den umgebenden ländern, ob muslemisch oder christlich gibt es bis heute jüdische minderheiten.
in armenien muß etwas schlimmes passiert sein, schließlich nennen die juden durt a9neniermaöekiter.
mist was ist nun loß?
schließlich nannten juden die armenier dort “sera amalek oder amalekebi”!
#A.mOr
danke für den link.
mike hammer
“mist was ist nun loß?”
aha! LOL
codinenc

„@ Fraglich: Wenn du schon A.mOr wegen der Verwendung einiger yiddischer Phrasen angreifst,…“
Es wäre nicht so schwer, und keinesfalls mit „langweilig Archiv durchforsten“ verbunden, wie Fraglich vorgibt; er bezieht sich -will mir scheinen- auf meinen Kommentar an „Spiegel-Journalistin“, denn da hab ich wohl massik jejiddeldijiddeldaj
http://aro1.com/ein-schuuss-halacha-fuer-die-neue-woche-der-motzei-schabbat-schut-23/#comment-35960
Wenn wir schon dabei sind, ein Lied
http://www.youtube.com/watch?v=kvt33wWlXZo
Saj ge’zunt Grüße von ‘nem „pseudo-psycho“
@fraglich.
“an ihm fällt mir besonders das fehlerhafte Yiddisch auf…”
… dann sollte er sozusagen als Therapie des öfteren Dani’s Moishele Comics lesen. Jedenfalls hat der Dani schon einigen PI Kommentatoren Yiddisch beigebracht. Finde ich gut.
#Rainer Lang
als ob es ein yidisch gibt, das deutsce yidisch ist
aders als das polnische, das russische anders als das ukrainische oder rumänische.
von falschen yidisch zu reden ist wie vom falschen
dunkel zu phantasieren.
#A.mOr
26 jahrhunderte lebten juden neben armenien in georgien und staatlich hat sie nie einer verfolgt.
das wurde, im schlecht recherchierten bericht von
HA(aretz)GALIL, den armeniern zugerechnet, völlig zu unrecht. darauf musik!
http://www.youtube.com/watch?v=SY3SJOqkWAg&feature=related
mehr gerad niczt. Layla toffissimo!!!!
“zweifelst du an der rabbinischen autoritaet von rabbi aviner?”
Na ja, weisst du, ich habe mal ein Buch über ihn gelesen, das mich schon dazu bringt, über ihn als Rabbiner zu zweifeln…
ich hatte vor kurzem einen Chef, der den ganzen Tag rumschrie, uns demuetigte usw…. ich habe es auf jede erdenkliche Art probiert, mit ihm zu kommunizieren, habe ihn ansprechen wollen, dass wir auch Menschen sind, und ob er nicht auch als Mensch behandelt werden will usw…. er hat “nicht zugehoert” (oder doch ..) und weggeschaut, dabei das Gleiche runtergebetet, was er immer tat… ist also mit keiner silbe auf das, was ich sagte, eingegangen. Er war einer der wenigen Menschen, die mich zur Verzweiflung brachten im Leben, weil eine kommunikation nicht moeglich war. ich bin rausgegangen, um mich zu beruhigen, und mich seinen Schreiereien zu entziehen, mich selbst wieder zu fangen. ich habe zurueck geschrien, da waren wir in einer pseudo-kommunikation, dieser Sprache verstand er, schrie aber dafuer dann umso lauter, weil er recht haben wollte, mich nicht hoeren wollte, und wer schreit, hat ja bekanntlich recht.
also kurz gesagt: gehasst? keine ahnung ob ich ihn ghasst habe, ich war schockiert, wie ein mensch so sein kann und wie er mit dieser Art, Menschen zu behandeln, selber leben kann. OHne ein nettes Wort, ohne ein “mah nishma hajom?”
schockiert war ich. Und ich fuehlte mich hilflos. Hass war da nicht. Ich wurde einfach immer kleiner, unter den staendigen Demuetigungen…
und wusste am Schluss, dass ich mich gaaanz weit distanzieren muss. Keine kommunikation moeglich, lass die boesen Gefuehle bei ihm und gehe…. gehe ganz weit weg…
Noa
(
Rainer Lang,
ich bin (war…) ‘n Comicverrückter, haste ‘nen guten link zu ‘Dani’s Moishele Comics’?
Auf jeden Fall: Danke – so oder so!
mike hammer,
(der freut sich immer, dazuzulernen. Das, scheint’s, ist etlichen Leuten nicht klar, weil die schon alles wissen, können die sich nicht vorstellen, daß man noch was lernen könnte, bzw, daß es Leute gibt, die ihr Leben lang lernen möchten bzw die Erkenntnis haben, daß es wohl darauf hinausläuft… Nuja, Gerüchte…Und wer ist ein guter Lehrer? Der von seinem Schüler lernt. Und wer ist ein dummer Schüler? Der belehrende.
)
Du hast vergessen den absoluten Hochstandard zu erwähnen: das „amoristische Jiddisch“
(…still at work…)
Danke für Deinen „georgischen Einwand“, werde es dem Autoren ausrichten. Ist einer von den Guten, echtes Partisanerblut!
Danke auch für diesen schönen Ausflug ins Nationale Ballet, hatte ich erst neulich soetwas irgendwo bei youtubien ausgegraben und bestaunt (find’s gerade nicht mehr
), allein die „schwebenden Frauen“ – Hammer!
(Die langen Ärmel hier und dort sind etwas skurril. Was mag das bedeuten?)
Wen ich auch noch hammer find? Oj! Sooo süüüß
Uli, vielleicht kannst du mir bitte meine Frage noch beantworten, die anderen sind dazu nicht in der Lage, statt dessen ewig dieses OT.
“Aber warum diese Ausnahme, was ist hier anders? Das würde mich interessieren.”
@fraglich
ich weiss jetzt wirklich nicht, was du fuer ein buch gelesen hast. das interessiert mich auch nicht, da ich keine buecher ueber laschon hara lesen will. interessant, was chafetz chaim darueber gesagt haette.
eine gegenfrage an dich. kennst du die geschichte von 4 gelehrten, die im pardes gewesen sind? rabbi elisha hat alle mitzwot abgelegt und trotzdem zweifelt keiner an seiner torah und er hatte weiterhin schueller.
was ich dir damit sagen will ist, dass diwrei tora, diwrei torah bleiben und nicht “tame” werden koennen.
es gibt niemanden, der an rabbi aviners autoritaet zweifelt. keiner hat ihm “smicha” entzogen. ich weiss, dass da ein gewissen problem gibt. das hat aber in dieser diskussion ueberhaupt keine bedeutung.
er ist rosh jeshiwa an einer der bedeutensten jeschiwa israels. wer bist du um an seinen worten zu zweifeln?
Noa,
lehrreiche Geschichte, Danke.
Du ziehst natürlich -meine Meinung- den richtigen Schluß aus der Sache, alles andere hat mit dem Unglück zu tun, welches eine Person wie Du (aus diesem von Dir beschriebenen Aspekt verallgemeinernd) ansonsten zu erleiden hätte, entweder, indem Du Dir das bieten läßt, oder indem Du Dich wehrst.
(Und daher, finde ich, paßt diese Geschichte wirklich hervorragend zum Thema des Artikels!)
„…war schockiert, wie ein mensch so sein kann und wie er mit dieser Art, Menschen zu behandeln, selber leben kann.“
Manche Leute sind eben nicht bereit ihren „Spieltisch“ zu verlassen, lassen sich auf nichts anderes ein, drehen und wenden das Argument, klittern Zusammenhänge, so daß es ihnen immer recht gibt.
(„Wir“ kennen es doch gerade auch von machtpolitischen Verhältnissen, schein-religiöser Geschichtsklitterung usf)
Solche unterbrechen einem die Rede und fordern ein, daß sie in ihrer Rede nicht unterbrochen werden, um die sie nicht gebeten wurden, wiederholen letztlich immer nur eines: „Jetzt rede ich!“
„Polemiker“ mit nur einem Argument: Rechthaberei, Suprematisten usf in Abstufungen, die nur zum Üblen Steigerung hat, rücksichtslos und selbstgerecht, die nur in der eigenen ‘Selbstbeweihräucherung glänzen’ wollen.
)
(…und Danke im voraus für das Lob auf meine ausgezeichnete Formulierung…
(Auf Deine Geschichte nun bezogen, möchte nicht ungerecht sein gegenüber Deinem Ex-Chef, wenn ich mit meinen Assoziationen „auf ihn“ zu sehr ausgreifend erscheinen sollte…)
Du beschreibst also wirklich eine Situation, aus der sich eben genau die Frage ergeben könnte, wie sie an Rabbi Awiner hier gestellt ist.
(Hoffe, Du bist von dieser üblen Erfahrung vollständig genesen!)
„Haß“ in so einer Situation baut sich wohl dann auf, je länger man sich in diesem Ungleichverhältnis zu „stillem Frust“ genötigt sieht. Cholile.
A.mOr
lange ärmel?
nur kälteschutz. war in europa auch üblich, oft ist an der seite ein extra ausgang für die hand, da verwandelt sich das längere stück in eine tasche.
die mongolen, z.b. tragen da oft ihre kostbaren schnupftabak dosen.
eigentlich haben kleider eine funktion, wozu es aber
die heruntergelassenen hosen gibt ist mir schleierhaft.
ich verschwinde für ein paar tage nach israel.
ad schawua ha ba, tihiu brihim.
mike hammer
Heruntergelassene Hosen haben die Funktion, daß demjenigen, der darüber stolpert, eine Ausrede an den Beinen schlackert; so muß sich ein solcher nicht als Trottel “outen”!
Danke für Deine Erläuterungen! Und ein wenig schade, hmmm…
, habe Robert Schlickewitz gerade über seinen kleinen Patzer
aufgeklärt und Deine Kritik rezitiert. Nun kann er nicht nachhaken, wenn Du nicht hier bist.
Ssaj-wi-ssaj, gute Reise!!!
(K)ein-schuuss-halacha-fuer-die-neue-woche-der-motzei-schabbat-schut…(?):roll: