By , on October 22, 2012

Israel, Israel in den Medien


The Book Gallery in Jerusalem

Vielen Dank an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dror Eydar.

  

Amnon Abramovich

 

Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Einer seiner falschen Propheten ist Amnon Abramovich, der in den Nachrichten von Kanal 2 vorgibt, ein unabhängiger Kommentator zu sein und mit der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth zusammenarbeitet; tatsächlich ist er ein gescheiterter Politiker, der nicht einmal eine Wahl bei einer Schülervertretung gewinnen könnte. Das hindert ihn jedenfalls nicht daran, seine Ansichten zu verbreiten, die in etwa so geistreich sind wie ein schlechter Witz und so frisch wie etwas Verschimmeltes. 

 

 

Abramovich gehört, genau wie Yedioth Ahronoth, zur alten Ordnung, die jahrelang die Stimme der Mehrheit der Bevölkerung zum Schweigen gebracht hat, und die Politiker, die nicht die “erwünschte“ Parteilinie vertraten, in unerhört behandelt hat. Ebenso wie einige seiner Kollegen hat sich Abramovich daran gewöhnt, auf journalistische Integrität zu verzichten und die Öffentlichkeit mit seinen persönlichen Ansichten einer Gehirnwäsche zu unterziehen.

 

Gegenwärtig unterstützt er Yariv Oppenheimer, den Vorsitzenden von Peace Now, und außerdem den Philosophie Professor Yariv Oppenheimer bei den anstehenden Vorwahlen der Arbeiterpartei. Das ist das politische Umfeld von Abramovich: Feinde der jüdischen Siedlungen und radikale Linke.

 

Israel Hayoms Eintritt in die israelische Medienlandschaft hat dem Status von Abramovich einen schweren Schlag versetzt. Er hat seine Not damit zu akzeptieren, dass er nicht länger das allwissende Orakel ist, dem jeder zuhören will, was er zu sagen hat; wen er beschützt und wessen Korruption er vertuscht, weil dieser verspricht, die jüdischen Siedlungen zu zerstören. Seit Israel Hayom ist ihm nichts geblieben außer seiner wöchentlichen Nachrichtensitzung im Kanal 2, in der er gegen Siedler, die ultra-Orthodoxen, Premierminister Benjamin Netanyahu und andere Feindbilder der Linken stichelt. Es gibt Juden, die gehen Freitagabend in die Synagoge, um dort für ihre Brüder zu beten, und es gibt Juden, die verhalten sich so, als ob sie auf ihre Brüder mit Voodoo Nadeln einstechen.

 

Und an diesem Freitag haben wir wieder einmal seine üblichen Unwahrheiten über die Großartigkeit der Regierung, die die Oslo-Verträge zustande gebracht hat, gehört; wie wunderbar damals alles war, wie viel Geld in Erziehung (7 Milliarden Schekel), in das Gesundheitswesen (1,5 Milliarden Schekel) und in die Infrastruktur investiert wurde, während heute auch noch der letzte Pfennig direkt den Ultra-Orthodoxen und den Siedlern zugeleitet würde. Natürlich vergaß er zu erwähnen, wie viele Milliarden Schekel allein dafür ausgegeben werden mussten, um die verhängnisvollen Fehler, die die jene damalige Regierung gemacht hatte, lediglich zu korrigieren; ganz abgesehen von den blutgetränkten Verträgen jener Regierung, die Terrorbanden in der Verkleidung von Freiheitskämpfern in das Land Israel eingeladen hat.

 

Und was Tatsachen betrifft, hier sind einige statistische Angaben über die gegenwärtige Regierung: 27,5 Milliarden Schekel wurden für Straßenbau und Bahnwesen ausgegeben; mehr als 12 Milliarden Schekel den Ausgaben für Erziehung und höhere Bildung hinzugefügt; mehr als 5 Milliarden Schekel den Ausgaben für den Gesundheitswesen hinzu gefügt; weitere 19,5 Milliarden Schekel mussten verwendet werden, um die IDF im Negev einzusetzen. Abramovich müsste diese Zahlen genau kennen. Aber was soll‘s.

 

Und noch ein Punkt: Wem nutzen all die Investments, die die Regierung des früheren Premierministers Yitzhak Rabin gemacht hat, wenn das meiste davon in Rauch aufgegangen ist – im Rauch der Terrorangriffe und Kriege, die durch eben jene Verträge verursacht wurden, denen Abramovich nachtrauert? Sogar die letzen beiden Kriege, über sie sich Abramovich beständig beschwert – und das nahezu tägliche Raketenfeuer auf Israels Städte im Süden – sind das direkte Ergebnis des törichten einseitigen Rückzugs aus dem Gazastreifen, den Abramovich bedingungslos unterstützte und zu dessen Verteidigung er seine journalistische Integrität einsetzte.

 

Der gegenwärtigen Regierung fiel es zu, wie der Vizepremier Moshe (Bogie) Ya’alon sagte, sich um das blutige Chaos zu kümmern, das Friedenstauben wie Abramovich, Shelly Yachimovich, die Vorsitzende der Arbeiterpartei, der frühere Premierminister Ehud Olmert, Oppenheimer und andere in einem Irrwahn befangene Persönlichkeiten verursacht haben. Und ausgerechnet Abramovich ist die Person, die vorgibt, die Wirklichkeit zum Wohle der Öffentlichkeit auszulegen. Das ist wirklich ein schlechter Witz.



2 Comments to “Ein schlechter Witz”

  1. mike hammer says:

    es gibt eine einfache metode gegen solche
    dummschwätzer und israel-verflucher!

    die stimme erheben!

    habe erst die tage gesehen wie ein einzelner solch ein fluchgebet judenhassender PALESTINISTEN im schaafspelz zerlegte!

    einfach jede platitüde plastelinensischer aktivisten korrigiert, mit wütenden zwischenrufen
    dem redner mord und totschlag an juden voewerfend!

    einige böse blicke und immer wieder stakatoartig,
    keine west-bank, judea!…..

    immer wieder hinweisend das umgekehrte platituden im kreise der araber zum tode des redners führen würde.

    ES GEHT UM DIE PLATITÜDE DES JUDENMORDES!

    westbank, nein JUDEA!
    besetzte gebiete, juden besetzen JUDEA nicht!
    plstelianer, gibt´s nicht ARABER!
    israelisch palestianischer konflikt, nein israelisch arabischer…!
    frustrierte plastelinenser, nein frustrierte reservisten in der pampa!
    grenzen von 1948,hats nie gegeben, wurden nicht von arabern akzeptiert und mit vernichtungskrieg quitiert!
    grenzen von 1967, hat es nie gegeben, es sind die grenzen von 1948, 1967 erweiterten sich die 48er grenzen bis zum jordan, golan und dem suezkanal!
    dabei schlug man arabische besatzungs, terror und vernichtungsarmeen hinter diese linien zurück.
    besetzte gebiete, gibts nicht, es gibt beanspruchte gebiete und ansprüche werden überall erhoben, schlesien bleibt unser usw…!

    dem DELIGITEMIERER schreibtischtäterschaft, hatz, mordlegitimation, verrat, mord, mord, mord….

    israel ist ein flüchtlingslager, jeder jüdische dorf, jede stadt ist ein flüchtlingslager.

    balastinensische flüchtlinge, gibt es nicht, eine bevölkerung die ein gebiet räumt um zum genozid an den verbliebenen zu erleichtern ist keine
    opfergruppe sondern täter, kombatanten….!

    keinen fußbreit an lechts und rinks!

    PS.: ISRAEL WILL STAY FREE FROM THE RIVER TO THE SEA!
    ALLAH HU ACHBAR und mohammed war ein prolet! ;)

  2. jerry1800 says:

    sieht aus als Bashir gewinnt, schonmal gut für die Waffenruhe im Golan.

    laila tov

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