Ulrich J. Becker, Jerusalem, 07.06.5771
Nach all dem ganzen Revolutions-, Politik-, Antisemitismus- und Kriegszeug nun zu etwas voellig anderem:
Ja, man koennte es sogar einen klassischen ‘Personal-Blog’ Eintrag nennen – auch wenn ich das meist zu vermeiden suche -, oder sogar einen ‘Israel-Reise-Tip’ auch wenn es mehr als das ist, etwas, wo sich alle moeglichen Menschen verschiedenster Sprachen und Schlaege versammeln, um zu stoebern, zu schmoekern und ueber die grosse Politik zu diskutieren. Ein Ort wo sich israelische Professoren, Journalisten, Autoren, Politiker, Ultraorthodoxe, Kommunisten und mehr die Klinke in die Hand geben.
Ich spreche natuerlich von einem Buchladen – oder besser: Dem Buchladen im Mittelpunkt der Welt…
Eine Jerusalemer Landmarke: Buecherchef Mosche in seinem Laden…
Es ist ein in der Jerusalemer Schatzstrasse etwas versteckter Second-Hand Bookstore – oder wie man auf Deutsch etwas unpassend sagt, ein ‘Antiquariat’, obwohl das in diesem Falle auch trifft.
Die ‘Galeria LiSifrut‘, oder international bekannt als die ‘Bookgallery‘, hat neben den letzten Drei-Groschen-Romanen auch uralte Brocken, Erstausgaben und vom Autor Handsigniertes in ihren verborgenen Regalen.
Man sieht es ihr vielleicht nicht gleich an, aber die Bookgallery ist unter den im Internet verkaufenden Buchlaeden Israels der groesste, mit ueber 40.000 Buechern online und um die 100.000 Buechern insgesamt. Aber sie ist mehr als das. Dieser Buchladen ist eine Institution.
Damit es gleich klar ist: Ich bekomme keinerlei Knete von der Bookgallery fuer diesen Artikel oder fuer die kleine Werbung die ich auf dem Blog geschaltet habe, sondern habe einmal in der Bookgallery gearbeitet und bin seitdem emotional vorbelastet, bzw. moechte dieser kleinen Jerusalemer Perle einmal die Komplimente machen, die sie trotz all ihrem Staub und chaotischen Buecherstapeln verdient.
Ich kam damals ziemlich aufs Blaue nach Israel, hatte keine Arbeit und wusste nur, dass dieses Land mein geistiges und physisches zu Hause und das meiner Kinder werden wuerde. Ich putzte ein bisschen Wohnungen, gab ein paar private Deutschstunden, chauffierte eine sehr nette unter Parkinson leidene Dame zum Park und zurueck etc., und kam im nasskalten Jerusalemer Winter vor dem stinkenden Benzinofen sitztend so ueber die Runden.
Und dann war da dieser Zettel von der Galeria LiSifrut die deutschsprachige Leute fuer den Buchladen suchten. Ich glaubte nicht wirklich, dass ich eine Chance hatte, schliesslich hatte ich null Erfahrung und nicht mal eine Arbeitserlaubnis, aber Mosche – dem Innhaber und Seele der Bookgallery – war das egal und zumsammen bekamen wir selbst die buerokratischen Probleme in den Griff.
Und so geschah es und ich war noch motivierter, als sowieso schon, mein Bestes zu geben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Bookgallery selbst war ein kleines staubiges Wunder.
Mosche, der einmal recht erfolgreich in Israel Jeans verkauft hatte und damit zu einem bescheidenen Wohlstand kam, riskierte Alles und verlor viel, als er seinem Traum nach einem Geschaeft nachging, dass auch kulturelle Ausstrahlung haben sollte. Die Bookgallery war und ist keine Goldgrube und sie am Leben zu erhalten ist aufwendige eine Sysiphosarbeit von morgens bis abends.
Immer neue Stroeme von Buechern ergiessen sich durch die Eingangstuer und muessen durchgekuckt, geordnet und in die Regale sortiert werden. Staendig verlassen aber auch Buecher den Laden und die Uebersicht darueber, was man hat und was nicht, was kommt, was geht, scheint schier unmoeglich zu sein.
Einer der tollsten Service dieses Buchladens gleicht daher noch mehr einem Wunder:
Man nimmt naemlich die Suche eines jeden Kunden nach einem bestimmten Buch sehr ernst und im Falle, dass sich das Buch nicht im Laden finden laesst, nimmt man eine Fahndung per handgeschriebenen Zettel auf, der spaeter digitalisiert wird. Und so kann der Kunde nach ein paar Tagen oder Wochen einen Anruf bekommen mit der freudigen Nachricht, dass sein so ersehnt gesuchtes Buch gefunden wurde.
Es gibt Kunden bei denen man noch nach Jahren anruft und die dann entweder denken, man will sie auf den Arm nehmen oder uebergluecklich alles stehen und liegen lassen, damit ihr Buch nicht doch noch von jemand anderen weggeschnappt wird oder unter den Buecherbergen der Bookgallery verschollen geht.
Letzteres ist gar nicht mal so eine abwegige Befuerchtung. Buecher haben die Eigenschaft manchmal ploetzlich in Regalen und Kisten sich sehr gut zwischen ihren Artgenossen zu verstecken und dann nach einiger Zeit – meistens zur unpassendsten – unerwartet und unerklaerlich an einem anderen Ort wieder aufzutauchen.
Die Bookgallery hat naemlich neben dem eigentlichen Laden noch einige recht versteckte Buecherlager in der Umgebung.
Zuviel darf man wegen feindlicher Buchladenspionage darueber nicht verraten, nur soviel, dass es immer wieder grotesk komische Momente gibt wenn man alte Wohnungen durch dunkle Flure betritt, deren saemtlich Zimmer mit sorgfaeltig durchnummerierten aber troztdem immer etwas chaotischen Buecherregalen ueberwuchert sind und selbst in der Badewanne sich noch staubige Kiste stapeln. Hier wohnen keine Menschen, sondern Buecher – und vielleicht noch ein paar Ratten. Es sind Buecherwohnungen.
Manchmal arbeitet man Stunden auf leitern kletternd und nach Buechern fahnendend in diesen staubigen Gewoelben. Und immer lernt man etwas dabei. Immer bekommt man ein Buch und Thema in die Hand, von dem man nie gedacht haette, dass es aehnliches ueberhaupt gibt.
Mir war vor meiner Arbeit in dem Laden die Breite von den groessten geistigen Geniestreichen bis zu den peinlichsten niederen Banalitaeten im unendlichen Buechermeer der Welt nicht wirklich bewusst.
Der nicht endene Blaetterstrom macht einen bescheidener gegenueber dem peinlich winzigen eigenen Wissen, der eigenen vergaenglichen Bedeutung oder gegenueber den paar Buechern die man gelesen hat oder je lesen koennte, geschweigedenn je schreiben wuerde.
Allein das Lesen aller Titel der Millionen Buechern der Welt, von denen man in seiner ganzen Antiquariatskarriere natuerlich nur ein winzigen Bruchteil jemals ueberhaupt zu sehen bekommt, wuerde ein Menschenleben wie nichts verbrauchen.
Zum einen wird man dadurch waehlerischer, um nur die Creme de la Creme zu lesen, die als Schaum auf den Wellen des Weltbuecherozeanes schwimmt. Und zum anderen wird es einem fast schon gleichgueltig, was man liest – man nimmt sich einfach nur das gerade Spassigste oder Naechste, da man vor diesem Meer kapituliert und ehrlich zugeben muss, dass man sowieso nie das Lesen kann, was man eigentlich sollte und wollte.
In die Bookgallery gelangen Buecher in fast allen Groessen, Themen und Sprachen, versehen mit fast allen Preisen, angefangen von geschenkt (oder fast noch Zuzahlung) bis zu tausenden Dollar.
Israel, und vor allem Jerusalem, ist einer der Orte fuer einen internationalen Buchhandel, weil die Juden nicht nur das Volk des Buches sind, sondern von ueberall aus der Welt hier herkamen und oft ihr einziges Mitbringsel ein paar Kisten Buecher waren, die sie als ihren groessten Schatz hueteten, nachdem oft ihr ganzes Hab und Gut verloren ging.
Und da sind sie heute die Buecher, die ueber Jahrzehnte an die Straende von Israel gespuehlt wurden, in der Bookgallert. Natuerlich hauptsaechlich in Hebraeisch, viel Englisch, aber auch viel Jiddisch und dann Franzoesisch, Spanisch, Italiensisch bis hin zu Arabisch, Russisch, Amharisch etc..Vor allem aber auch die deutschsprachigen Buecher sind stolz vertreten.
Wieviele saemmtliche Werke von Goethe, Schiller und anderen Klassikern in Fraktur (altdeutscher) Schrift musste ich schon als wertlose Platzwegnehmer in die fuenf Schekel Ecke stellen? Wieviele ‘Siddurim al la “Festgebete der Israeliten” schwemmten schon in den Laden und wer soll sie heute noch benutzen? Soviele alte deutsche Siddurim mir als Geschenk angeboten wurden, passen nicht mal auf die Strasse, auf die mich mein Sohn und meine Frau setzen wuerden, nachdem ich uns in der Wohnung vor Buecher die Luft zum atmen genommen haette.
Die Arbeit mit diesen Buechern, unter denen sich auch verstaendlicher Weise ein Grossteil von deutsch-juedischer Literatur von vor der Schoa vorfindet, fuehrt einem aber auch das Aussmass der Vernichtung, und insbesondere der intellektuellen Vernichtung, der Nazis ganz dicht und deutlich vor Augen.
Die Menge und die Themenvielfalt deutsch-juedischer Buecher aus der Zeit vor dem Krieg, allein in der Zeit zwischen den Kriegen, ist atemberaubend.
Die juedischen Kochbuecher, Kinderbuecher, Andachtsbuecher, Zeitungen, Witzmagazine, Predigtsammlungen, altsemitische Sprachanalysen, aramaeische Woerterbuecher, talmudische Studien, Archaeologischen Arbeiten, abendteuerliche Theorien, politische Satire, Geschichtsbaende, Romane, Grammatiken, Enzyclopaedien etc. will nicht enden – aber endet dann doch abrupt im Jahre 1939 oder meist schon etwas frueher.
Das seltene vollstaendige Set der Encyclopaedia Judaica, dessen Druck und Herausgabe auch vor den Nazis fliehen musste, in der Bookgallery
Man erfaehrt von Buechern die als Serien geplant waren, aber dann durch den Terror in Deutschland an anderen Orten und in anderer Weise weitergedruckt werden mussten, wie z.B. die ‘Encylopaedia Judaica: das Judentum in Geschichte und Gegenwart‘ von Klatzkin und Elbogen, aber auch Thomas Manns ‘Josef und seine Brueder‘.
Die Totalitaet der Vernichtung wird klar, wenn man dann ab 1945 meist unter den Buechern aus Deutschland nur noch gaehnend langweiliges Zeug zu albernen Themen vorfindet – eine knoechrige, verstockte Leere die von den Publikationsdaten schreit. Und diese Oede zieht sich zumindest meiner nach bescheidenen Meinung und nach den wenigen Buechern, die ich gelesen habe, mehr oder weniger bis heute hin.
Wenn man waehrend seiner Arbeit mehr als einmal eine Erstausgabe eines Kafka-Romans oder Geschichtensammlung im ‘Die Schmiede’ Verlag in den Haenden haelt, oder Heine Ausgaben aus seinen Lebzeiten, was kann den noch weiter gross beeindrucken? Ein Heinrich Boell und Guenther Grass?
Obwohl – eigentlich verlierte man bei der Arbeit leider etwas den Respekt vor dem Alter von Buechern: Mag man beim ersten Blaettern in einem Gedichtband aus dem 19. Jhd. noch voller Ehrfurcht jede Seite mit Plastikhandschuhen anfassen, blaettert man spaeter schon mal franzoesische Romane aus dem 17. Jhd. locker durch und schreibt vielleicht noch einen Preisvorschlag mit Bleistift auf die erste weisse Seite.
Aber manchmal bekommt man hier auch weniger erwuenschte Zeitgenossen in die Haende wie ein Exemplar von ‘Mein Kampf’ aus den 30igern mit frohen Weihnachtsgruessen als Widmung im Innendeckel. Oder auch ein notorisches antisemitisches Buechlein, dass in seiner 256. Auflage oder so zu Hunderttausenden gedruckt wurde und auf dem Index in Deutschland steht.
Die Frage, was man mit solchen Dingen macht stellt sich nicht nur, weil es verboten ist, sowas uebers Internet nach Deutschland zu verkaufen. Unsere Politik war es, solche Buecher nur vor Ort an Leute zu verkaufen, die man kennt, und nicht uebers Internet an anonyme, deren Verwendungsabsicht nicht klar ist.
Aber auch andere Leute haben issues mit dem Inhalt von Buechern. Ab und zu bedient man an der Kasse z.B. Ultraorthoxe mit eher unorthodoxen Buechern, zu denen sie um eine schwarze Tuete bitten, auch wenn es nur ein weltlicher Roman ist.
Sowieso ist die Vielfalt des Publikums einer der Hoehepunkte dieses Ladens. Von unverbesserliche Kommunisten in roten Pullovern, Ultraorthodoxe mit Hochwasserhosen und Schlaefchenlocken, Soldaten mit sperrigen Knarren, europaeischen VolontaerInnen, alten Politiker-Haudegen, Professoren mit komischen Frisuren und kindischen Gelaechter (von Mathematik, ueber Linguistik und Germanistik zu Philosophie), Muettern mit Kindern, Weltenbummlern, Geschichtsfreaks oder Wachmaennern, die Billigromane fuer lange Stunden vor dem Supermarkt suchen.
Rechawam Zeevi, damaliger Tourismusminister, kam oefter in den Laden und besuchte ihn auch nur wenige Tage bevor er von palaestinensischen Terroristen ermordet wurde. Auch Benni Elon von der Ichud Leumi konnte man schon im Laden sehen, oder auch den momentanen Heimatfrontminiser Matan Vilnai.
Genauso gemixt sieht das Sprachengemisch im Laden aus, deren Hintergrundsgeraeusch natuerlich Hebraeisch ist, aber mit allen moeglichen Toenen von verschiedenen Englischen durchmischt, mit etwas Russisch und Franzoesisch hier und dort, ein paar Priesen Amharit und Jiddisch, hier und da Daenisch und anderes Exotisches – und immer wieder recht durchdringend auch Deutsch.
Man wird eigentlich so gut wie immer wenn man in den Laden kommt, jemanden antreffen der deutsch spricht.
Die Frau des Besitzers, die meist an der Kasse arbeitet, stammt aus Polen und hat ein gutes, wenn auch ein wenig eingerostetes, Schuldeutsch, und deutschsprachige Kunden sind auch nicht selten, aber vor allem einige der jungen Mitarbeiter, wie meine Wenigkeit, werden gezielt wegen ihrer deutschen Muttersprache eingestellt, um im deutschsprachigen Buecherdschungel zurecht zu finden – und auch ein bisschen weil sich das Vorurteil der jeckische Gruendlichkeit immernoch hartnaeckig haelt.
Uebrigens sucht der Chef gerade jetzt wieder junge deutschsprachige Mitarbeiter (Englisch und Hebraeisch auch gewuenscht), die sich hier melden koennen:
6 Shatz St. (26 King George st. corner) Jerusalem
Near the Artists’ House and Betzal’el Academy
E-mail: info@bookgallery.co.il
TEL: +972-2-6231087
Und natuerlich kann ich das nur empfehlen. Die Arbeit in der Bookgallery ist mehr, als einfach nur Buecher verkaufen. Es ist ein staendiges Dazulernen.
Und wenn man will, kann man sich auch an den grossen philosophischen und politischen Diskussionen beteiligen, die staendig und immer wieder ueber die Ladentheke hinweg gefuehrt werden; Ueber das Land und seine Zukunft, Bildung, Charedim, Chelonim, vergangene oder zukuenftige Kriege, die Zukunft des Buches, Obama, Jerusalem, die Schoa und Deutschland etc. – sprich, alles worueber aro1 auch schreibt, nur noch mehr.
Schrifstellter erzaehlen vor Ort von ihren neusten Buechern oder man bekommt auch mal ein Angebot fuer eine Uebersetzungsarbeit oder andere interessante Sachen.
Der Boss – vaterlicherseits seit vielen Generationen im Lande ansaessig – ist uebrigens ein ueberzeugter Gruener und pro-Canabis, hat einen kleinen Zopf und fuehrt sich ideologisch auf die israelischen schwarzen Panther zurueck – eine Verbindung von meist sefardischen Jugendlichen, die sich fuer ihre Rechte einsetzen wollten. Heute gelten sie meist als Altrevoluzzer und Boheme, aber Mosche ist alles andere als ‘alt und verstaubt’, wie viele seiner Buecher, sondern denkt im Hier und Jetzt, waehrend er seine alten Ideale hochhellt.
Seine Sicht auf die Dinge und Liebe zur Freiheit ueberschreitet manchmal den Bereich des Gewoehnlichen…
Einmal kam ein Mitarbeiter zu spaet und sagte veraergert, dass man ihm gerade einen Strafzettel ausgestellt hatte, da er bei rot ueber die Strasse gegangen war. Mosche lachte und sprach ihm zu. Er solle froh darueber sein. Mosche kalkuliere jedes Jahr absichtlich ca. drei solcher Straftzettel ein, denn er laesst es sich nicht nehmen bei rot ueber die Strasse zu gehen:
“Das ist meie Freiheit und die lass ich mir nicht nehmen.”
Unter den deutschsprachigen Mitarbeitern findet man uebrigens auch die ganze Bandbreite von jungen Deutschen in Israel. Junge religioese oder saekulare Juden, Kinder von Konvertiten oder selbst Konvertiten, Kinder von alteingesessenen Juden in Deutschland, heissgluehende Israelfans oder Israelskeptische, die sich eher nach Muennchen oder Berlin sehnen.
Selbst der Kundenkontakt ist nicht banal. Immer wieder hat man es mit interessanten bekannten Persoenlichkeiten oder Institutionen zu tun, die aus dem Ausland im Laden bestellen, viele Bestellungen kommen auch aus Deutschland. Antisemitische Emails sind selten, aber gibt es, aber am Erbauensten waren unterstuetzende Zuschriften aus aller Welt, die besonders bei Kriegen in der Inbox landeten. Im 2. Libanonkrieg gab es nicht wenige Leute, die zu ihrer Buchbestellung sowas wie “Haltet duch!“, “Ich wuensche Israel alles Gute!“, oder aehnliches hinzufuegten.
In diesem Sinne, moege es den Buchladen noch viele, viele Jahre geben, moegen sich noch viele tolle Menschen in ihm treffen und austauschen, moege das Buechermeer nie versiegen und Jerusalem und Israel nie um die kleine Perle in der Schatzstrasse gebracht werden.








Danke für Deinen plastischen Bericht,ich werde diesen Ort bei meinem nächsten Jerusalem- Besuch gewiß aufsuchen und meine Schwägerin mitschleifen! (habs in google maps schon gefunden)
Danke, fuer den Artikel. Ich gehe jeden Tag an der kleinen Buchhandlung vorbei, wenn ich mich die Schatzstr. hochschleppe.. und ich suche gerade nach Buchhandlungen, die nach Deutschland Buecher schicken, denn ich werde demnaechst nach Dtland zurueck, leider. (fuer “unbestimmte” Zeit) daher brauche ich dringend hebraeisches um mich herum, um meine Seele mit diesen Buchstaben und dieser sprache auch in der Galut zu versorgen.
Bis bald
Noa
Sorry zu hoeren, alles okay?
Solche Dinge dürfen auch nach Deutschland verschickt werden. Es handelt sich um Antiquariat und ist deswegen erlaubt.
Roman hat Recht. “Mein Kampf” ist in Deutschland nicht verboten, lediglich darf es keine Neuauflage geben (die Rechte hat der Freistaat Bayern bis 2015). Man darf es daher kaufen und verkaufen, solange es antiquarisch und kein Raubdruck ist.
Roman, glaub mir, wir hatten es einmal ausversehen in zvab angeboten und die Kontrolle hatte sich schnell gemeldet…
Dann verstößt die zvab gegen geltende Gesetze.
Zur gähnenden Leere nach 1945, die es bis heute in der Literatur zu beobachten ist, kommt die gähnende Leere in der deutschen Kinolandschaft.
Sämtliche Bücher des NSDAP Verlags kriegst du ganz leicht auf den bekannten Gebrauchtbuch-Seiten. Ich habe deswegen auch mal direkt mit der Juristen der zuständigen Behörde geredet. Sie meint das ist bei Antiquariat kein Problem.
Dass Jerusalem der Mittelpunkt der Welt sein soll ist ein weiteres Beispiel israelischer Selbstüberschätzung.
Was macht ihr Vögel eigentlich, wenn Jerusalem Hauptstadt eines freien Palästinenserstaates werden sollte? (Und genau so wird es unter dem Druck der Weltöffentlichkeit kommen)
Mal wieder einen “Verteidigungskrieg” und die Stadt annektieren?
Was ist denn mit den Beiträgen hier los? Ist das eines von diesen Zensurforen, die ein Problem mit freier Meinungsäußerung haben?
[...] erste mal traf ich Arye in der Bookgallery, in Jerusalem, wo [...]