Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Kommentars bei Arutz 7 von Paula R. Stern.
Menachem Begin
Die Wahrheit über Juden und über den Staat Israel ist einfach und klar, und als Teenager sah ich sie mit klarem Blick. Die Wahrheit war damals einfach und in Wirklichkeit ist sie das heute noch, nur als Erwachsenem scheint einem der Durchblick abhanden zu kommen; zudem scheinen die meisten Politiker die Wahrheit vor uns verbergen zu wollen. Im Gegensatz dazu stehen Menachem Begins machtvolle Worte in seinem Buch “The Revolt”, das mich immer besonders angesprochen hat.
“Ich habe dieses Buch in erster Linie für mein eigenes Volk geschrieben“, begann er, “damit der jüdische Mensch eine einfache Wahrheit nicht wieder vergisst – die er in der Vergangenheit so verhängnisvoll vergessen hat – und zwar: Dass manches kostbarer ist als das Leben und schrecklicher als der Tod.” Und dies ist die Schuld des Likud und Benyamin Netanyahus – dass sie diese einfache Wahrheit vergessen.
Am 15. Mai 1948 wandte sich Menachem Begin in einer Rundfunkrede an eine Nation, die sich bereits im Krieg befand. Es war ein Krieg, der sich über seine Lebenszeit hinaus erstrecken sollte – und der sich möglicherweise bis über das Leben unserer Enkel hinaus erstrecken wird. Seine Worte sollten gelesen werden und in Erinnerung bleiben, denn sie sprechen auch in der Gegenwart zu uns, ebenso wie zu denen, die ihm damals zuhörten. Es ist eine Rede, die heute im Radio, Internet und Fernsehen und in den Hallen der Knesset veröffentlicht werden sollte.
“Der Staat Israel hat sich erhoben. Er hat sich erhoben – durch Blut, durch Feuer, mit ausgestreckter Hand und mit mächtigem Arm, mit Leiden und mit Opfern. Anders wäre es nicht gegangen… es ist schwierig gewesen, unser Staatswesen zu gründen. Aber noch schwieriger wird es sein, es bestehen zu lassen. Wir sind von Feinden umgeben, die unsere Zerstörung wünschen. Und derselbe Unterdrücker, der von uns besiegt worden ist, versucht nun indirekt uns mit Hilfe der Söldner aus dem Süden, dem Norden und dem Osten zum Aufgeben zu bringen. Unser einen Tag alter Staat wurde inmitten der Flammen des Kampfes gebildet… Es darf kein Nachgeben und Resignieren geben, kein Begünstigen. Alles muss auf Gegenseitigkeit beruhen. Wer Feindschaft will, der erhält Feindschaft, wer Unterstützung und Hilfe gibt und will, der erhält Unterstützung und Hilfe, wer Freundschaft möchte, der erhält Freundschaft.”
“Egal wie groß oder gering, wie stark oder schwach, wie fern oder nah eine Nation ist, mit jeder Nation, die unsere Unabhängigkeit anerkennt, die unserer nationalen Erneuerung hilft, die ebenso wie wir an internationaler Gerechtigkeit und Frieden unter den Nationen interessiert ist, müssen wir Freundschaft und Verstehen gedeihen lassen…”
“Wer immer aber unser begründetes Recht auf unsere gesamte Heimat nicht anerkennt, der erkennt damit auch unser Recht auf einen Teil derselben nicht an. Und wir werden auf dieses begründete Recht niemals verzichten… Wir können durch Beschwichtigung von unseren Feinden keinen Frieden erkaufen. Nur eine Art Frieden kann erkauft werden – der Grabhofsfriede, der Friede von Treblinka. Seid unerschrocken und bereit, weiteren Schwierigkeiten entgegenzutreten. Wir werden ihnen standhalten.”
Die Rede ist viel länger; ich gebe nur einen Teil wieder. Aber die Vorstellung eines “Friedens von Treblinka” ist für mich eine schwere Last. Was für eine treffliche Redewendung, die so viel darüber aussagt, was mit dieser und vielen anderen Regierungen im Argen liegt. Wir sagen, wir streben nach Frieden mit unseren Nachbarn – aber welche Art von Frieden ist gemeint? Ist es der wahre und dauernde Friede? Ist es der verfälschte Friede, den die Araber Hudna nennen? Ist es die schlimmste aller Friedensmöglichkeiten – der Friede von Treblinka?
Genau diesen Frieden von Treblinka hat Ariel Sharon erkauft, indem er Gush Katif zerstören ließ. Und dasselbe tat auf eine gewisse Weise vielleicht auch Menachem Begin selbst, als er Yamit zerstören ließ. Und jetzt hat Benyamin Netanyahus Regierung bezüglich der Ulpana Nachbarschaft dafür gestimmt; und es ist das, wofür zu viele loyale Likud Mitglieder stimmen, wenn sie in der Likud Partei bleiben, obwohl diese sich von den Werten entfernt hat, aufgrund derer sie sich ihr ursprünglich angeschlossen hatten.
Ich war damals gegen den einseitigen Rückzug aus Gaza und dem nördlichen Samaria, weil ich glaube, dass einseitige Entscheidungen zu mehr Gewalt ermutigen. Über mögliche künftige Kompromisse sollte erst entschieden werden, wenn es einen Friedenspartner gibt, damit der Friede, den wir erhalten nicht der Friede von Treblinka ist.
Ich kann mir nicht verzeihen, dass ich für Ariel Sharon gestimmt habe, weil ich seinen Versprechen geglaubt habe, seinem Ruf nach Sicherheit und nach Verhandlungen von einem Standpunkt der Stärke aus. Und so wurde Gush Katif mit meiner Wahlstimme evakuiert. Ich habe dann protestiert; meine Familie ging nach Neve Dakalim und in die anderen Dörfer, um unsere Unterstützung zu zeigen, und wir glaubten, dass es niemals geschehen würde; dass die Regierung Ariel Sharons nicht die Häuser von 9000 Menschen für nichts und wieder nichts zerstören würde. Das Zerschlagen dieser Siedlungen war der Likud/Kadima zu verdanken – und meine Stimme hat dazu beigetragen, ihnen den Hammer zu überreichen.
Mit diesem Wissen lebe ich jetzt immerzu… unverwandt.
Mit der Ulpana Entscheidung und anderen einseitigen Entscheidungen muss ich jedoch nicht leben, weil ich mich vor vielen Monaten vom Likud getrennt habe. Wir haben uns getrennt, und ich bin dafür ewig dankbar, weil der Likud am Untergehen ist, er wird heruntergezogen, weil es zu viele unterschiedliche Meinungen darin gibt.
Man kann nicht einen Moshe Feiglin und einen Bibi Netanyahu in der gleichen Partei haben; man kann nicht diejenigen, die dafür stimmen Teile unseres Landes aufzugeben, zusammen mit denen in der Partei haben, die wie Menachem Begin glauben, dass einseitiges Aufgeben von etwas dasselbe ist, wie alles aufzugeben.
Denn zu lange hat die stille Stimme der Vernunft im Likud gesprochen. Wie lange wird es dauern, bis jene, die mit Netanyahus politischem Pfad nicht übereinstimmen, zugeben, dass es ihnen niemals gelingen wird, die Richtung des Likud zu ändern? Ich weiß es nicht – aber solange sie im Likud bleiben, sind sie verantwortlich, wenn die Häuser in Ulpana zerstört werden und für alles, was Netanyahu sonst noch für seinen Treblinka Frieden tun möchte.



der übelste sellout heißt Ehud Barak
der groesster staatsmann aller zeiten…
ein wahrer Napoleon
Nein, ganz bestimmt kein napoleon. Begin ist ein masstab fuer sich.
das war ein Spaß, ich würde diesen Kapitulanten niemals echt als Napoleon bezeichnen
der hatte große momente, in kampdavid wurde er betrogen. israel darf kein land für papier hergeben.
HITLER wollte auch nur LAND FÜR “FRIEDEN”!