Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Arutz 7 von David Wilder.

 

Die von Westen unterstuetzte PA: Premierminister der PA Salam Fajjad verbrennt hier juedische Produkte, waehrend Menschen, die Juden eine Immobilie verkaufen. hingerichtet werden…

 

Ist es wirklich wahr, dass jemand durch eine Regierungsbehörde getötet werden kann – durch die palästinensische Autonomiebehörde, kurz PA genannt – weil er Land an jüdische Menschen verkauft hat? Leben wir wieder im Mittelalter? Oder befinden wir uns in Nazi-Deutschland?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 18.. Tammus 5771 

Neuer Hetzartikel ”Linke Gruppen sollen zum Schweigen gebracht werden” ueber “faschistoide” Entwicklungen in Israel (von Herrn Schneider bei ARD)

 

Bevor ich Richard C. Schneiders (ARD) letzten Angriff gegen die ‘faschistoide’ israelische Regierung behandele muss ich hier mal ein paar schwierige Worte ablassen.

 

Soviel die linken und antiisraelischen Kreise auch uebertreiben, Israel delegitimieren, mit Worten wie “faschistisch” und “theokratisch” wild um sich schmeissen, ununterbrochen Bibi-Bashing betreiben und die Wirklichkeiten auf den Kopf stellen – in einem haben sie Recht: Israel bewegt sich nach rechts, ja.  Continue reading →

Jerusalem, 22. Siwan 5771

 

Gestern abend sass eine mir gut bekannte Architekturstudentin neben mir und vergoss bittere Traenen. “Das ist Rassismus.“, klagte sie an, ueber das Unrecht das ihr widerfahren war.

Ich signalisierte meine Anteilnahme, sprach ihr ein paar ermutigende Worte zu und bat eine gemeinsame Freundin, die auch in der Naehe sass, sie weiter zu troesten.

Was war passiert? Juedischer Rassismus gegen eine arabische Studentin? Unterdrueckung und Schikane einer Minderheit?

Nein, eher etwas, was sich in eine Reihe von unfairen Vorkommnissen zur Uebervorteilung von Arabern reiht, die ich waehrend meiner Studienzeit aus naechster Nahe erlebte.  Continue reading →

Danke an Renate auch fuer die Uebersetzung des zweiten Teils dieses Artikels.

 

Teil 2

Der Name

“Palästina” bzw. “Palästinenser” ist eine Latinisierung des hebräischen biblischen Namens der alten “Philister” – auf Hebräisch “Plischtim”. Übersetzt bedeutet dieser Name nichts anders als “Invasoren” oder “Besatzer“ [Anmerkung Ulrich J. Becker: Darauf sollte man 'Palaestinensern', die sich auf 'Philister' berufen, immer wiederhinweisen, dass naemlich allein ihr adaptierter Name 'Palaestinenser' bedeutet, dass sie fremde Invasoren und nicht Einheimische sind... ;) Und da denkt doch einer, dass Leute, die sich kuenstlichen einen 'Volksnamen' zulegen, doch wenigstens was ideologisch halbswegs wasserfestes nehmen wuerden...]. Die Philister stammten von den Mittelmeerinseln bei Griechenland und kamen vor ungefähr 4000 Jahren ins Land. Seit etwa 2000 Jahren sind die Philister ausgestorben. Es besteht keine historische Verwandtschaft oder sonstige Beziehung zu den Arabern.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels. (Ein paar Bilder im Artikel ueber die selbst 1917 noch kleinen Oertchen, dieheute grosse Staedte sind…)
Tel Aviv-Jafo 1917
Teil 1

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten praktisch keine Araber im Heiligen Land. Historisch betrachtet hat ein “palästinensisches” Volk niemals existiert. Der englische Name “Palestine” (=Palästina) wurde erst nach der Gründung des Staates Israel 1948 von den Arabern für sich beansprucht. Denn die arabische Sprache kennt keine eigene Bezeichnung für die dortigen arabischen Bewohner. Die Araber, die jetzt von sich behaupten, Einheimische des Heiligen Landes zu sein, sind erst ab 1917/18 aus den benachbarten arabischen Ländern nach Palästina eingewandert und haben das Land besetzt. Dem Großteil der Welt ist nicht bekannt, dass die “palästinensischen” Araber ihren Anspruch auf das Heilige Land auf den kurzen Zeitraum von nur 30 Jahren gründen (1918 – 1948). Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Ijar 5771

NACHTRAG AM ENDE…

 

Eigentlich muesste ich an meinem Abschluss ackern, aber nicht so einfach Haeuschen zu zeichnen, wenn gerade mal wieder Israelis ermordet werden und unsere Feinde versuchen unseren Staat zu zerstoeren, also kurz ein paar Gedanken… Continue reading →

December 29, 2010

Israel, Israelische Araber

1 comment

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 22.03.5771

Auch der neue gepanzerte Jeep der israelischen Polizei ‘Sand Cat‘ ersetzt jetzt die klassische Streife in arabischen Orten?


Die Zeiten der normalen Streife in arabischen Doerfern scheinen vorueber:

Der zweite israelische Kanal berichtet heute von einer neuen Vorschrift der israelischen Polizei, wonach Einsaetze bei gewaltaetigen Vorfaellen in arabischen Ortschaften und Doerfern innerhalb der gruenen Linie – die im Prinzip taeglich passieren – ab dieser Woche nur noch in gepanzerten Fahrzeugen durchgefuehrt werden duerfen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19.03.5771


Ja, ich weiss, in Gasa lernen die Kinder schon in der ersten Klasse, dass Juden Hoerner haben und kleine Kinder mit ihren Monsterzaehnen zerreissen und in der Westbank, dass sie an allem Schuld sind und ins Jenseits befoerdert werden muessen etc., und die Palaestina-besorgten Europaer erzaehlen uns von den Araberland-stehlenden und Araber unterdrueckenden Juden etc..

Aber laesst man den ganzen Propaganda-verseuchten Quatsch mal beiseite und redet mit Arabern und Beduinen in Israel, bekommt man immer wieder eine ganz andere Meinungs zu hoeren… Continue reading →

Jochanan, Beer Schewa, 16.12.2010


“Am 16.12.2010 veröffentlichte Arutz Sheva einen Beitrag Rav Eliezer Melameds zur “Stellungnahme zum Verkauf von Wohungen an Nichtjuden”. Diese Stellungnahme wurde von dutzenden Rabbinern unterzeichnet, und bekräftigt das Verbot, Wohnungen, Häuser oder Grundstücke an Nichtjuden zu vekaufen oder zu vermieten. Dieses religiöse Verbot gewann erneut an Aufmerksamkeit durch den Zfater Rabbiner Shmuel Elijahu, der im November 2010 eben dieses Verbot als Halachische Entscheidung veröffentlichte. Unter den Unterzeichnern der Stellungnahme, die die Argumentation Rabbiner Elijahus stärken, sind führende Rabbiner der National-Religiösen Strömung zu finden, wie z.B. Rav Shlomo Aviner, Rav Eliezer Melamed, dessen Vater Salman Melamed, Rav Dov Lior und viele mehr.
Rav Melamed legt in seinem Beitrag einige wichtige Punkte dar, die in der “Rassismus in Israel” – Debatte, wie sie in deutschen und israelischen Medien dargestellt wird, nicht genug Aufmerksamkeit finden. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 06.03.5771


Ich wusste nicht, dass die Themen in unserem bunten Israel so knapp sind, dass nach Juliane von Mittelstaedt fuer SPIEGEL-Online jetzt schon der naechste deutsche Journalist auf die gleiche ‘Zfat-Rassismus’ Story angesetzt wird und es sogar auf die Titelseite der Tagesschau schafft. Aber fuer Richard Schneider ist das nicht einfach eine Story ueber boese Juden, sondern represaentativ fuer ganz Israel… Continue reading →

Ulrich J. Becker, 23.03.5771

‘Kuenstlerische Entfremdung’. (Originalfotos von Juliana von Mittelstaedt hier und hier.)


Und wieder hat ein junger SPIEGEL Online Journalist seine Bewerbung fuer den antiisraelischen Olymp eingereicht.

Dass junge deutsche Journalisten – wie jetzt Juliane von Mittelstaedt – nach mehrmonatigen Aufenthalt in unserem schoenen und demokratischen Land nicht etwa die Zeit fuer einen tiefgehenden, kritisch recherchierten Artikel nutzen, der alle moeglichen Blickwinkel, Probleme und Dilemmas beleuchtet, sondern eher um irgendwann endlich einen Stoff zu finden, der Juden und Israel als unmoralisch delegitimieren kann, ist zwar traurig, bezeichned und beschaemend fuer diese Journalisten, aber ihr gutes Recht.

Wenn sie dabei aber reihenweise nicht nur Fakten unterschlagen, sondern offene Luegen schwarz auf weiss an tausende nichtsahnende deutsche Leser verbreiten, ist etwas sehr Ekliges und Untolerierbares passiert was an antiisraelische Hetze reicht… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11.03.5771


Greagor Gysi hat auf die kritische aro1 Frage bei abgeordnetenwatch geantwortet. Ja, er hat jetzt doch mal die ‘Kleine Anfrage‘ seiner Partei gelesen. Nur anscheinend nicht sehr gruendlich, denn er verweist zwar zu Recht auf eine Stelle, in der man sich auf Amensty International bezieht, die Amir Machul als israelischen ‘Gewissenshaeftling’ bezeichnet (schon problematisch genug), aber dass z.B. seine Partei von der Bundesregierung auch erfragte, warum diese nicht “konkrete Schutz- und Hilfsmassnahmen” fuer den Hisb’Allah-Terroristen erwaege, ist ihm wohl ganz entgangen… Continue reading →

ANFRAGE JETZT BEI ABGEORDNETENWATCH.DE ONLINE.


Ulrich J. Becker, Jerusalem, 27.02.5771



Vor vier Monaten hatten die LINKE sich in einer ‘kleinen Anfrange’ u.a. fuer den israelischen Araber Amir Machul eingesetzt, ihn als Opfer eines israelischen Schauprozesses inszeniert und von der Bundesregierung Erklaerungen verlangt, warum man ihm nicht konkrete Schutz- und Hilfsmassnahmen zukommen laesst. Aro1 hatte damals schon reagiert und die LINKE auf ihr menschenrechtliches Engagement betreffs anderer Staaten angesprochen. Jetzt aber hat Herr Machul gestanden, offiziell und recht umfangreich fuer die Hisb’Allah gearbeitet zu haben. Zeit fuer eine ‘kleine Entschuldigung’ von die LINKE an Israel? Continue reading →

Ulrich J. Becker, 22.02.5771

Achmeds Wagen, den er ohne Fuehrerschein und telefonierend fuhr und 20 Andere verletzte…


Aus aktuellem Anlass, der das Phaenomen auf die Spitze treibt, moechte ich hier mal auf etwas hinweisen, was man selbst in Israel oft gerne verschweigt:

Moslems sind in Israel sehr ueberproportional an Verkehrsunfaellen – vor allem denen mit toedlichem Ausgang – beteiligt. Und – wie im aktuellen Fall – wird auch dafuer gerne mal wieder der israelische Staat verantwortlich gemacht.

Ein bisschen Statistik ueber die Haeufung von Unfaellen durch Moslems und die Hintergruende – und ja, ich sage bewusst ‘Moslems’ und nicht ‘Araber’, da der Grund dafuer anscheind im Islam zu finden ist… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 16.02.5771

Null Respekt. Aggressionen. Und keine Angst vor Konsequenzen…


Es gibt wiedermal so viel ueber das man schreiben sollte, Obamas Friedenschluss mit den Taliban z.B. oder ein von der BRD verheimlichter PLO Flugzeuganschlag etc., aber als mir diesen Motzei Schabbat vier Araber hoch zu Ross auf Pferden in besonderer Weise ueber den Buergersteig dieses juedischen Jerusalemer Viertels liefen und ich am Abend einen Araber-kritischen Meinungsartikel von einem Flagschiff der intellektuellen, saekularen, linken Gesellschaft – Jaron London -, las, war es vielleicht Zeit fuer diesen Artikel… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 09.01.5701


Mit Volkstanz und Vernichtungsfreude… Israelhass ist mainstream in ‘Palaestina’.


Jetzt, da auch das deutsche Fernsehen wieder von Nahost-Friedensgerede voll ist, sollte man sich einfach mal ankucken, was nicht dazu ins deutsche Fernsehen kommt, was genau jetzt (!) waehrend der Verhandlungen zwischen Abbas und Bibi, so ‘Nettes’ im palaestinensischen Fernsehen abgeht. Continue reading →

Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem


Ich weiss, es klingt ein wenig komisch, aber mir ist heute echt zum ersten Mal aufgefallen, dass Israel im Zentrum des Weltgeschehens steht. Man geht auf die Auslandsrubrik des TAZ.de und 90% der letzten 20 Berichte handeln entweder direkt oder indirekt ueber Israel. Thomas Friedman listet in der New York Times auch wieder nette Ideen fuer eine eventuelle Loesung des Nahost-Konfliktes auf – 1-Staaten, 2-Staaten- 4-Staaten, 52-Staaten Loesung; im Fernsehen, sei´s auf RTL, BBC oder CNN macht man auch viel Laerm um (fast) nichts. UN´s Ban Ki-moon ist auch gerade in einer Live-Konferenz mit Israel´s Praesidenten Shimon Peres. Obama´s Deputy Joe Biden war gerade erst hier. Nicht zum ersten, und sicherlich nicht zum ersten Mal viel Rummel um Israels´s ach so schlimmes Verhalten gegenueber den Palaestinensern, der US-Fuehrung, den Ultralinken innerhalb der Regierung, den israelischen Arabern Jafos, und sonst allem anderen was einem gerade so passt.

Ich bin keinesfalls immer der Meinung der israelischen Fuehrung; sehr oft sogar Continue reading →

There are hundreds, if not thousands of Israeli Arabs serving proudly in the Israel Defense Forces.

http://insidethemiddleeast.blogs.cnn.com/2009/11/18/video-arabs-serving-in-israels-military/


November 17, 2009

Israelische Araber

3 comments

Ja, in ungefaehr zehn Tagen ist wieder Eid Al-Adcha, das islamische Opferfest.

 

In Wikipedia erfaehrt man u.a.:

 Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich denn finanziell leisten können [sic! von mir]. Das Fleisch des Tieres sollen sie auch unter den Armen und Hungrigen verteilen.

 

Zumindest in Israel scheinen nicht wenige Moslems das etwas anders zu interpretieren und so ist in den letzten Wochen die Viehdiebstahlquote, die unter den Beduinen der Negevwueste ohnehin traurig hoch ist, sehr stark angestiegen. (Hier nachzulesen.)

Ich frage mich nur, wie lecker eine geklaute Kuh vor Allahs Augen schmeckt, wenn man sie vorher nachts von einem hart arbeitenden juedischen Bauer geklaut hat, der damit seine Familie ernaehren will? Oder doch eher besser?

If you know anybody still having doubts that Israel is not doing enough to integrate its Arab citizens and enable them to enjoy a good life in the Jewish state, I would suggest that you forward the following message from www.theisraelproject.org

>>>As Israel brings Jews and Arabs together through a variety of coexistence programs, the government continues efforts to improve the quality of life for Palestinians. Since 2007, Israel has removed 170 roadblocks and checkpoints in the West Bank to ease travel for Palestinians, a move that also promotes business and tourism in Palestinian areas. Israel has also taken steps to ensure steady economic growth in the West Bank, leading to a 5.5 percent increase in gross domestic product (GDP) in the first quarter of 2009. With Israel’s help, the West Bank town of Jenin has built a new neighborhood that includes a new mall, hotel and 500 new residences; Nablus too has built a new hotel.

Additionally, overseas tourists have been flocking to West Bank cities, with Bethlehem tourism nearly doubling to one million tourists in 2008. Jericho, meanwhile, attracted almost half a million tourists in 2008. Israel also has more than doubled the number of employment permits for Palestinians to work in Israel and extended until midnight the operating hours of the Allenby Bridge to encourage commerce between Israel and Jordan Israel has been able to take such measures because of the dramatic decrease in terrorism through mechanisms such as the anti-terrorism fence; Iran-backed attacks from Gaza also have diminished significantly, with just 19 Qassam, missile and mortar attacks in September 2009, compared to 407 such attacks during January 2009.


Following are a range of coexistence programs designed to promote better understanding and interaction among Israel’s Arabs and Jews.

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riots in jerusalem oct2009Als ich vorgestern auf der nicht ganz zuverlaessigen Seite DEBKAfile (aber dafuer voller interessanter politischer Geruechte) stoeberte, sah ich einen Artikel, der von einem von langer Hand geplanten Aufstand der Moslems in Jerusalem und Israel berichtete.
Demnach soll erstmals ein koordinierter Aufstand zwischen Hamas und israelischen islamistisch orietierten Arabern mit Hilfe von syrischen und iranischen Agenten im Gange sein (Die sogenannte Operation ‘Murbitun’ – “Wächter der Mauern”). Es sollen in den letzten Wochen hunderte junger arabischer Aufständischer nach Jerusalem gelangt sein, die in Gruppen von 150-200 Mann dafür sorgen sollten, den kleinsten Vorwand zu benutzen um das Jerusalemer und israelische Pulverfass zum explodieren zu bringen.

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A dirty little secret

Every time someone writes, speaks of ‘Palestinians’ a myth is reinforced

Moshe Dann

 Published 30.09.09/Israel Opinion: on www.ynetnews.com

 The establishment of the State of Israel in 1948, the Nakba (catastrophe) for Arabs, and the aggression by five well-armed Arab countries, assisting local Arab gangs and militias that had been attacking Jews for years, placed Jews in Israel and the state in mortal danger.

 Fighting back, Israel eventually negotiated an armistice in 1949 that allowed a respite from open war, albeit not terrorism, and without peace. The Egyptians occupied the Gaza Strip; the Jordanians occupied Judea, Samaria and the eastern part of Jerusalem, including the Old City and Temple Mount, Syria continued to occupy the Golan Heights, from which it constantly shelled Israeli settlements; all trained and supplied terrorists who raided Israel. The UN did nothing.

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Was ist da eigentlich los? Ist denen etwa langweilig in Mea Shearim?

Jerusalem ist die Hauptstadt des juedischen Staates. Eine Stadt, die sehr viel zu bieten hat, na ja, vielleicht nicht so viele Parties wie Tel Aviv anbietet, aber definitiv hunderte anderer Besonderheiten. Zum Beispiel gibt es dutzende atemberaubender Aussichtspunkte; unzaehlbar Kulturen, Sprachen, Farben und Religionen; verschiedenste Nachbarschaften, von saekular bis ultra-Orthodox, von arabisch (Ost-Jerusalem) bis religioes-nationalistisch juedisch, vom Bokharischen Bar-Ilan ueber das Nord-Afrikanisch-Franzoesische Har Choma bis hin zu Russischsprachigen Gegenden wie Pisgat Zeev und Anglo-Hochburgen wie Baka und Arnona; die aelteste und beste (jedenfalls nach internationaler Weltrangliste) Uni Israels – die Hebraeische Universitaet; unzaehlbare Parkanlagen, Museen, Hotels, Cafees…

Nichtsdestotrotz haben Israelis, die nicht in Jerusalem leben oftmals nicht viel uebrig fuer die Hauptstadt und koennten sich beim besten Willen nicht vorstellen hier zu leben. Warum? Ganz einfach, weil viele der Auffassung sind, dass Jerusalem eine Stadt ist, die ausschliesslich von ultra-orthodoxen Juden (Charedim) und Arabern bewohnt wird.
Das das nicht wahr ist, wissen nur wir Jerusalemer selbst, denn jedem hier ist bekannt, dass ca. 1/3 der Bewohner dieser Stadt saekulare, bzw. nicht-religioese Juden sind (zu denen auch ich mich zaehlen darf).

Im November letzten Jahres haben wir Jerusalemer Nir Barkat zu unserem neuen Buergermeister gewaehlt. Barkat, ein High-Tech self-made Millionaer, der erst 2003 in die Politik eintrat, war fuer die meisten Jerusalemer, wie auch fuer mich, die richtige Wahl, nicht weil er “besser” ist als sein direkter Kontrahent Meir Porush, sondern weil er nicht aus dem ultra-orthodoxem Lager kommt.

Jerusalemer, die Nir Barkat gewaehlt haben erwarten von ihm, dass er den status quo in Jerusalem bewahrt, d.h. verlangen von ihm, dass er die 1/3 zu 1/3 zu 1/3 – Aufteilung der Bevoelkerung, die eher nebeneinander als miteinander leben, haelt, was keine einfache Aufgabe ist, denn viele saekulare Juden, besonders die jungen Bewohner der Stadt, fuehlen, dass die Charedim langsam aber sicher auch in die saekularen Gegenden vorruecken und auch so versuchen den Ton in der Stadt anzugeben.

Allen ist bekannt, dass Charedim und Araber im Durchschnitt zwischen 5 und 10 Kinder zur Welt bringen (in nicht wenigen Faellen auch mehr als 10!!!). Saekulare Juden haben meistens nicht mehr als 3 Kinder. Frueher oder spaeter ist somit klar, dass die Stadt ihre 1/3 zu 1/3 zu 1/3- Aufteilung verlieren wird und das Drittel der saekularen Juden einschrumpfen wird, es sei denn es wird was dagegen gemacht.

Nir Barkat kennt das demographische Problem Jerusalems, deshalb hat er sich als Ziel gesetzt, den modernen und jungen “touch” der Stadt zu erhalten. Unter anderem versucht er schon seit einigen Jahren (schon lange bevor er zum Buergermeister gewaehlt wurde) junge Israelis nach Jerusalem zu locken indem er massenhaft Stipendien austeilt und versucht den Arbeitsmarkt aufzupeppen.

Die Charedim jedoch lassen sich nicht so schnell unterkriegen und haben vor kurzem zum Gegenangriff aufgeriefen. Hunderte, wenn nicht tausende Charedim haben mittlerweile schon zum dritten Mal gegen die Oeffnung einer Parkanlage am Shabbat in der Naehe der Altstadt von Jerusalem demonstriert. Sie behaupten, dass die Parkanlage mehr Touristen nach Jerusalem locken wird, weil man so direkt gegenueber der Altstadt parken kann. Mehr Touristen = mehr Autos; mehr Autos = mehr Laerm; mehr Laerm = Shabbatruhe gestoert.

Die Charedim wollen dem Jerusalemer Buergermeister, den saekularen Jerusalemern und dem Rest Israels beweisen, dass sie “den Hammer in der Hand halten” wenn es um Jerusalem geht. Sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass nicht jeder Jerusalemer der Charedi-Gemeinde angehoert und in Mea Shearim wohnt.

Nir Barkat darf keinen Rueckzieher machen vor den Charedim und muss fuer die Freiheit und Offenheit dieser Weltstadt kaempfen. Das Parkhaus gegenueber der Altstadt ist in diesem Fall das Symbol der Freiheit.