Ulrich J. Becker, Jerusalem, 23. Ijar 5772

Die Augen als ‘Fenster der Seele’, nicht die Haut des Koerper…
Letzte Teile:

 

Ich werde es zwar nicht verlinken, aber viele moegen die israelischen Hasbara-Clips kennen, die sich die ‘geniale Idee’ in den Kopf gesetzt haben, fuer Israel mit viel israelischen Schoenheiten zu werben. Beim Praesentieren von viel schoener, nackter Haut ‘made in Israel’ wird so die Welt verstehen, dass Israel… Ja, was eigentlich?  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 25.04.2012

Thomas Schreiber kommentiert einen n-tv Artikel (der inzwischen aber anscheinend etwas unter gleichem Link abgeaendert wurde. Das meiste stimmt aber noch genau so:) 

Kommentare im Text…

 

Ägypten will kein Gas mehr an Israel liefern.

Tatsache ist, dass Ägypten seit anderthalb Jahren kein Gas mehr liefert. Neu ist die Aufkündigung des Liefervertrags.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses IsraelHaYom-Artikels von Isi Leibler.

Begabte israelische Intellektuelle und Schriftsteller in Israel weisen häufig eine grobe Unreife und blinden Gehorsamsglauben in politischer Hinsicht auf.

 

Da ist zum Beispiel Amos Oz, weltweit ein israelisches Symbol für Israels literarische Bühne. Seine Art israelisches Leben darzustellen ist weltweit enorm beliebt und wurde in viele Sprachen übersetzt. Oz, ein Unterstützer der Linken, galt gleichzeitig aber auch als aufrichtiger Zionist. Daher wurde er bis vor wenigen Jahren als national eingestellt, und nicht als voreingenommener parteiischer Intellektueller wahrgenommen.  Continue reading →

Warum interessiert das linke Bild (aus Syrien) niemanden in der Weltpresse, das rechte Bild (Israel) aber alle?

 

Jetzt muss ich leider doch noch ein paar Worte ueber den Vorfall verlieren, an dem sich gerade mal wieder die halbe Weltpreses hochzieht und auch bei der Tagesschau wieder Unwahrheiten verbreitet werden.

Offizier Eisner wurde von Sekunde Null nach dem Ausstrahlen des arabischen Video(ausschnittes) in Israel auf das Heftigste verurteilt und bereits ohne Prozess oder aehnliches vom Dienst suspendiert.

Ich will Herrn Eisners Verhalten nicht entschuldigen oder rechtfertigen: Auch unter schwierigsten Situationen und groebsten Provokationen sollte ein Offizier – besonders in der israelischen Armee – seine Gefuehle beherrschen und unterdruecken koennen, und versuchen so kuehl und rational wie moeglich zu handeln – wie gesagt “sollte”, aber auch er ist immer noch ‘nur’ ein Mensch und macht Fehler.

Ich will aber mal ein paar Umstaende, Infos drum herum erwaehnen, die so im Diskurs oft untergegangen sind oder unerwaehnt blieben, die den ganzen Vorfall doch noch einmal in ein anderes Licht stellen…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels.

Grass rechts

 

Der israelische Dichter Itamar Yaoz-Kest, ein Überlebender des Holocaust, hat einen offenen Brief geschrieben, ein “Brief-Gedicht”, als Erwiderung auf das Gedicht mit dem der Deutsche Günter Grass den Staat Israel anklagt, “den bereits zerbrechlichen Weltfrieden zu gefährden“.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels.

 

Romeu Monteiro – ein Zionist

 

“Ich wusste so gut wie nichts über Israel. Aber nun war Israel dauernd in den Nachrichten, und zwar immer aus den schlimmsten denkbaren Gründen. Man brachte uns bei, dass die Juden nach dem Holocaust nach Palästina eingefallen waren…” 


Kurzer Kommentar Ulrich J. Becker: 

Ich wollte diesen Artikel nicht vor allem deswegen hier haben, weil noch ein Mensch mehr die Augen oeffnet und sich hinter Wahrheit und Recht stellt – so sehr es mich auch freut – sondern vor allem, weil er selbst erzaehlt, was fuer einen zentralen, giftgruenen und hetzerischen Anteil die europaeischen Mainstreammedien am Aufbau des Feindbildes Israel leisteten…  Continue reading →

Danny Schneerson, Haifa, Erster Tag Choel HaMoed Pessach 5772

Cartoon von pool.com

 

Was rüpelt und raunzt durch Wahn und Gicht?
Es ist der Günter mit seinem Gedicht!
In seiner Pfeife knister der Knaster,
aufs Papier bringt er wieder nur braunes Disaster.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Nissan 5772

 

Gra-SS: ‘Die Juden Israelis sind unser Unglueck!’ (Danke an Stefan Goepke fuer das Bild)

 

Es wird ueberall schon einfrig drueber diskutiert und Herr Gra-SS schafft es unverdienter Weise mal wieder auf etliche Titelseiten, – siehe Tagesschau -, aber ich muss wohl doch noch ein paar Worte dazu verlieren, zumindest ueber die Aspekte, die ich im deutschen Mediendiskurs bis jetzt zu wenig bis gar nicht ausmachen konnte.  Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Adar 5772

‘Auch wenn es wehtut’: Bilder aus Toulouse, die der ‘liberale’, linke Europaer lieber nicht sehen moechte…

 

Ich hatte eigentlich nichts zu dem grausamen und offensichtlich antisemitischen Mord in Toulouse zu sagen. Nicht, weil ich Ihn nicht erschuetternd und bekaempfenswert empfinde, nicht weil mich das Mitgefuehl und Leid nicht auch ganz persoenlich trifft, als kenne ich die Toten und ihre Familien persoenlich, trauere direkt mit ihnen – etwas was mir eigentlich immer bei Anschlaegen gegen Israelis und Juden passiert und was ich als Deutscher so nie wirklich empfand -, sondern weil ich eigentlich nichts weiter dazu zu sagen hatte: Es ueberrascht halt leider nicht, wenn Juden – von Klein bis Gross – im heutigen Europa ermordet und Ziel von Anschlaegen werden. Seit Jahren existiert dieser Trend und hat sich hoechstens noch etwas verschaerft.

Dem ‘liberalen’, linken, guten Europaer zwickt dies in der Seite wie ein Anachronismus: Zum einen meint er die Entwicklung der Menschlichkeit verlaufe ohne weiteres Zutun chronologisch, sprich, um so groesser die Jahreszahl, um so lieber die Menschheit – egal wo und welche. Zum anderen war er eigentlich froh, dass man das Kapitel mit den juedischen Opfern, der Schoa und dem Antisemitismus in Europa offiziell fuer beendet erklaerte hatte, es seitdem hoeflich betrauert und in die Geschichtsbuecher verbannte.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 7. Adar 5772 [Die Raketenbrueder aus Gasa haben leider die fruehere Erscheinung dieses Artikels verhindert - beschwert euch bei ihnen...]

 


Da war also dieser super nette neue Videoblog der Tagesschau mit unseren altbekannten, israelkritischen ARD Berichterstattern wie Richard Schneider und Sebastian Engelbrecht, die ab jetzt tagtaeglich Ihre Meinungen zu Israel zum besten geben wuerden.

Nach dem ersten ‘Oh graus, antiisraelische Desinformation jetzt am laufenden Band – wie kann man da noch hinterher kommen?!’, versuchte ich mich damit zu troesten, dass sie irgendwann vielleicht banalere Eisdielenthemen nehmen muessen, denn es wird wohl selbst dem israelkritischsten Zuschauer langweilig wenn er jeden Tag was ueber die boesen Siedler, die boesen religioesen Juden, den boesen Netanjahu, die armen Araber etc. hoert, aber wer weiss.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 17. Adar 5772

 

Bei all dem Quatsch, der gerade in Deutschland ueber die Gefechte in und um Gasa berichtet wird, kann man eigentlich kaum noch was Falsches sagen und deswegen hier ein kleiner unverbindlicher Kommentar aus meiner Sicht zu den Ablauefen:

Wir vielleicht einige wissen, hatte ich mich in der Vergangenheit eindeutig fuer einen offenen Gasakrieg, den Sturz der Hamas und der vollstaendigen Besetzung des Gasastreifens ausgesprochen. Diesmal bin ich genau entgegengesetzter Meinung und ich erklaere warum:  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 17. Adar 5772

 

Ich wollte eigentlich nur notgedungen einen kleinen Kommentar zu den Vorgaengen in und um Gasa schreiben, als ich ueber dieses Glanzstueck von antiisraelische Manipulation bei der 20.00 Uhr Tagesschau von gestern stolperte und wollte es dem an einseitiger Hetze interessierten nicht vorenthalten. O-Ton:

 

Bei Angriffen der israelischen Luftwaffe auf den Gasastreifen sind seit gestern 15 Palaestinenser getoetet worden… . Als Reaktion auf die Angriffe feuerten Palaestinenser nach israelischen Angaben mehr als 90 Raketen und Granaten auf israelisches Staatsgebiet. Unter den Opfern der israelischen Luftangriffe ist auch der Chef einer extremistischen Palaestinenserorganisation. Israel macht ihn fuer die Verschleppung des Soldaten Gilad Schalits im Jahr 2006 verantwortlich. …  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 15. 02. 2012

 

Verdrehte Wirklichkeit – Nicht ein Bombenanschlag in Thailand ist die eigentliche Schlagzeile, sondern „Israel beschuldigt Iran”.

 

Der verletzte Bombenwerfer ist zwar nur laut afp ein „ein vermutlich aus dem Iran stammender Mann“, obwohl man bei ihm einen iranischen Personalausweis gefunden hat.

Dann werden da noch weitere „Iraner” gesucht und ein Iraner versuchte nach Malaysia auszufliegen, wurde aber am Flughafen verhaftet.

Wieso wird dann Israels Beschuldigung des Iran zur Schlagzeile gemacht, wenn in dem Bericht mehrfach Iran erwähnt wird, aus thailändischer Quelle?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 21. Schwat 5772

Am 12. Februar jaehrte sich der (unnatuerliche) Todestag des Erzterroristen und ‘Armeechefs’ der Hisb’Allah Imad Munijeh zum vierten Male. Und auch wenn es der 20.00 Uhr Tagesschau-Otto-Normal-Zuschauer es auch bis jetzt noch nicht weiss und vielleicht nie erfahren wird: Einen Tag darauf begann die jetzige ךaenderuebergreifende iranische Terrorserie, die aber im Allgemeinen zumindest einen etwas ueberstuerzten Eindruck macht und die israelischen Ziele in allen Faellen etwas ‘Glueck im Unglueck’ hatten…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Schwat 5772

Ein wenig Rueckendeckung fuer das iranische Judenvernichtungsprogramm vom deutschen Verteidigungsminister…

 

Darf Israel oder darf es sich nicht gegen eine wieder einmal vor den Augen und Ohren aller Welt angekuendigte Vernichtung eines Grossteils des juedischen Volkes zu wehr setzen oder nicht? 

Was ist nicht klar?  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 04.02.2012

 

Dirk Mueller stellte die israelfeindlichen Suggestivfragen fuer den Deutschlandfunk

 

Interessant, dass das Auswärtige Amt ein Interview verbreitet, in dem der Reporter nur Fragen in eine einzige Richtung fragt und so unterstellt, als sei allein Israel das einzige Hindernis am Frieden.  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 28.01.2012

Erwiderung auf den Artikel “Naechster Halt Teheran?” von Mosche Zimmerman in Juedische Allgemeinen.


Auch wenn dies ein „Meinungsartikel“ ist, sollte ein Professor sich vielleicht wenigstens an die simpelsten Fakten halten, die er eigentlich kennen sollte. So hat sich aber Zimmermann in die Reihe der üblen Propagandisten eingereiht, die zur Zeit versuchen, Israel als eine Theokratie im Stile Irans darzustellen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 8. Schwat 5772

Ich weiss, dass diese Reihe nicht gerade ‘populaer’ ist (ich sehe die Leserzahlen), und die Mehrzahl der (eher unorthodoxen) Juden im deutschsprachigen Raum sich sowieso eher darum bemuehen wird, Juden als ‘ganz normal’ zu verkaufen, oder eine gemeisame Front hinter Israel zu bekommen – wobei Letzteres natuerlich sehr zu unterstuetzen ist -, aber ich denke, es gibt ein paar Dinge, die selbst juedische Israelis und Juden allgemein in ihrer ‘unjuedischen’ Bedeutung oefter uebersehen und die man zumindest einmal ins Bewusstsein rufen sollte:

Ja, ich will von der aberwitzigen Idee in Israel reden, den Sonntag neben dem Schabbat als offiziellen Ruhetag einzufuehren.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Kommentars des bekannten, saekularen israelischen Fernsehmoderators Amon Levy.
In den vergangenen Tagen habe ich mich mit allen meinen Freunden gestritten. An sich sind sie feine Menschen, diese Freunde – liberal, tolerant, vernünftig und jeder Form von Ungerechtigkeit gegenüber empfindlich. Sie sind Menschen, die niemals Schwierigkeiten hatten, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Das ist einer der Gründe, warum ich sie mag. Ich denke gern, dass wir einander ähnlich sind – aus dem gleichen Holz geschnitzt sozusagen. Und genau das ist der Grund, warum ich darüber erstaunt bin, wie gleichgültig und hasserfüllt sie werden, wenn es in der Diskussion um eine Gruppe Menschen geht, die als die Haredim bekannt sind.  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 05.01.2012

Neben Ulrich J. Becker hat auch Thomas Schreiber einen Kommentare zu Sebastian Engelbrechts (ARD) Tagesschaubeitrags “Israel überwintert im arabischen Frühling” geliefert. Seine Anmerkungen in fett im Text.

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TAGESSCHAUIsrael überwintert im arabischen Frühling - Von Sebastian Engelbrecht, ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv

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VORSETZUNG VON TEIL I

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 06. Tewet 5772

Sebastian Engelbrecht: Will gerne UNSERE andere Backe den antisemitischen Islamisten hinhalten…

 

Vom wasserraffenden zum friedensfeindlichen kollektiven Juden Israel

Uups, der erste Teil wurde doch etwas laenger. Also nun zum Altmeister Engelbrecht. Und man kann nur hoffen, dass Herr Wagner sich schnell aus diesen tiefen Gefilden des sehr offensichtlichen einseitigen Antiisraelismus heraushieft und zu feineren und ausgekluegelteren Attacken uebergeht, wie er sie bei seinen aelteren Kollegen im Tel Aviver ARD-Studio erlernen kann.

Aber selbst Sebastian Engelbrecht, der sich u.U. auch mal sehr vorsichtig und gewandt ausdruecken kann, scheint die antiisraelische Diplomatie vergessen zu haben oder sie fuer nicht mehr noetig zu halten, denn sein letzter Artikel “Israel ueberwintert im arabischen Fruehling” strotzt nur so von blinden, ueblen, banalen und grundfalschen Attacken gegen Israel.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 06. Tewet 5772

Bevor ich zum Altmeister des Israelkritisierens, Sebastian Engelbrecht, komme, nur kurz ein paar Worte zum antiisraelischen Newcomer im Tel Aviver ARD-Studio Christian Wagner:

In einem selten banalen, wie hetzerischen antiisraelischen Artikel mit dem bezeichnenden Artikel “Gefahren fuer Gazas fruchtbares Gruen“, landete Wagner gleich auf der Tagesschau Titelseite.

Und wer die Tagesschau etwas kennt, weiss, dass eine Geschichte ueber ‘Gasa’ nicht auf die Frontseite kommt, wenn nicht am Ende der Jude Schuld ist.

Und so beginnt das froehliche Lesen mit 99% Sicherheit darueber, was denn da kommt, und wie wir am Ende wegkommen und wie der deutsche Leser am Ende des Artikels die Lage wertet, bzw. wen er am Ende kopfschuettelnd richtet.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Meinungsartikels von Pinchas Michaeli 
Wenn man versucht zu beschreiben, warum die jungen Menschen in Samaria beeindruckend sind, dann kann im Grunde man nur sagen, dass jeder selbst dorthin gehen sollte, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Um mit eigenen Augen zu sehen, wie unsere Jugend ehrenamtlich arbeitet und hilft. Wie ein 15 Jähriger Teenanger in seinen Ferien früh aufsteht, zum Gebet geht und dann hinausgeht, um anstrengende landwirtschaftliche Arbeit zu leisten – und all dies ausschließlich aufgrund von moralischen Idealen.
Und dann ging es plötzlich los, ohne jede Vorwarnung, mit reißerisch aufgemachten Nachrichtenmeldungen über Terrorismus. Jüdischer Terrorismus? Darüber können wir nur lachen. Denn schließlich wissen wir alle, wie wirklicher Terrorismus aussieht.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 18. Kislew 5772


Als jemand der pro-Siedlungen ist und sich dem national-religioesen Spektrum zurechnet, komme ich wohl nicht drum rum, mich zu den letzten gewalttaetigen Auseinandersetzungen zu aeussern.

Auch die heftigen Reaktionen verdienen ein paar Worte der Verhaeltnismaessigkeit angesichts der realen Ausmasse, von dem was da passiert, obwohl doch eine grosse Tragik in diesen Ereignissen liegt – nur ganz anders, als der ‘liberale’, ‘anti-Siedler’-Leser meinen koennte…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Yoel Meltzer vom 21.11.2011
Das Monopol der Linken, über die Zielrichtung des Staat Israel zu entscheiden, geht endgültig zu Ende.  Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Scharona Schwartz in TheBlaze, 16. November 2011
Jerusalemer Bus, 2006

Der künstlich konstruierte Versuch palästinensischer Aktivisten den historischen Augenblick der Rosa Parks am Dienstag wiederaufleben zu lassen, ging gründlich daneben. Die Aktivisten betraten einen Bus, von dem sie zuvor behauptet hatten, dass seine Benutzung nur “West Bank Siedlern”, also den jüdischen Anwohnern von Judäa und Samaria erlaubt sei. Mit diesem arrangierten Spektakel wollten sie einen Vergleich zwischen der Bürgerrechtsbewegung der Vereinigten Staaten und der Situation der Palästinenser herstellen, in der Hoffnung die endlos wiederholte Behauptung der Palästinenser und ihrer internationalen Unterstützer als Tatsache hinzustellen, wonach Israel ein “Apartheid” Staat sei.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Mar Cheschwan 5772

Revolution unter der gruenen Fahne – Sunnitisch, islamistische Kaempfer der syrischen Rebellen

 

Der syrische Aufstand vollendet neun Monate und erreicht neue Hoehepunkte: Angeblich sollen bereits 23.000 syrische Soldaten zu der ‘Freien Armee’ der Aufstaendischen uebergelaufen sein und einen organisierten, bewaffneten Krieg gegen die Kraefte des Regimes fuehren. Es werden mehr und mehr Armee-, Polizei- und Geheimdienststuetzpunkte angegriffen, auch in der Umgebung von Damaskus, das noch groesstenteils zum Assadregime zu halten scheint. Selbst Roadside-Bomb-Angriffe auf Armeekonvois werden in Amateurvideos von den Aufstaendischen verbreitet und dieser November verzeichnet die bis jetzt hoechsten Todeszahlen.

Schon seit Monaten waere ein Artikel zu Syrien faellig gewesen, vor allem wegen der komplizierten Verstrickungen der Hisb’Allah, der Hamas und des Iran in die Aufstaende und der grossen Frage ‘Ist es gut fuer die Juden?’.

Assad ist in der Region der engste Partner und Waffenbruder Irans und des antiisraelischen Terrors an unserer Grenze. Aber eine sunnitische Bewegung, die hauptsaechlich von der ebenso israelfeindlichen Moslembruderschaft getragen wird, ist dabei ihn zu stuerzen und strebt an die Macht.

Was waere besser fuer Israel? Und ist Assad ueberhaupt dabei zu verlieren?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Mar Cheschwan 5771


 

Allen nicht realitaetsfernen Israelis barg der heutige Tag keine Ueberraschungen: Iran arbeitet mit Hochdruck an der Bombe und Obama (und Sarkozy) sind bestenfalls irrationale Bibihasser und im schlimmsten Fall, etwas, was ich lieber aus Vorsicht vor Gerichtsprozessen nicht ausspreche.

Aber heute verliess dieses Wissen den kleinen Kreis, der offenen Augen und Ohren und toente heraus in die Welt und zu denen, die die Augen und Ohren eigentlich lieber verschliessen oder zumindest blinzeln oder weghoeren wenns um Angriffe gegen Israel geht, und es steht jetzt in grossen Buchstaben in den Gesichtern all dieser Zweifler und Schoenredner von Israelfeindlichkeit. Das heisst, teilweise steht es da, denn selbst jetzt wird hier und da versucht zu verschweigen…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 01. Cheschwan 5772

  CNN laesst die Welt die Terroristen betrauern. Fuenf antisemitische Moerder bei ihrer Mission getoetet – ist das nicht ein paar Traenen wert?

 

Leider irrte ich mich nicht, als ich gestern in der aro1 Facebook-Gruppe schrieb:

 

“Und beeindruckend auch wieder das Schweigen bei Tagesschau und Co. bis zur Stunde. Sie werden dann wohl demnaechst mit ‘palaestinensischen Opfern bei israelischen Luftangriffen’ aufmachen…”

 

Und tatsaechlich: Berichtet Tagesschau und Co. mal gerne in den obersten Schlagzeilen, wenn es um Schwulenfeindschaf oder randalierende Ultraorthodoxe in Israel geht, blieb es bei ARD still und unbebildert, als wieder Salven von Raketen auf Israel niederregneten. Erst als dann die Bilder ueber getoetete oder verletzte Terroristen in Gasa da waren, kam die passende Nachricht, was natuerlich auch international – wie oben CNN – in groesster ‘Neutralitaet’ – dargestellt wurde:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels (“Free Jewish Prisoners”) von Chagai Segal.
Mitgleider der ‘Bat Ein Gruppe’ vor Gericht

Im Interesse der Gleichheit: Juden, die Angriffe auf Araber verübt haben,
sollten im Zuge des Shalit Abkommens frei gelassen werden Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Tischrei 5772


Schon seit Rosch HaSchana will ich diese immernoch sehr aktuelle israelische Neujahrsumfrage hier weiterverbreiten.
Nur zu oft hoeren wir auslaendische Politiker und ‘Nahost-Experten’, wie sie die Israels Position kritisieren oder tolle Vorschlaege machen – alles wohlgemerkt “im Interesse Israels“, von dem sie immer noch am besten wissen, wie es aussieht (so z.B. schnell ‘fuer den Frieden’ noch etwas juedisches Kernland fuer eine wertlose, feuchte Unterschrift, in den Rachen einer antisemitischen und sich islamisierenden Gesellschaft zu schmeissen).

Immer wieder wird sogar so getan als handele Israels Regierung gegen den Willen des eigenen Volkes bzw. manipuliere, hintergehe oder vertrete es falsch.

Tja, zum Glueck gibt es da sowas, was man Umfragen nennt und ich glaube nach dieser Umfrage hier sollten sich so manche Israelbesserwisser entweder berichtigen, oder aber offen zugeben, dass sie Dinge fordern, die dem Willen der Mehrheit der (juedischen) Israelis widersprechen. Wenn sie dann immer noch der Meinung sind, im ‘israelischen Interesse’ zu sprechen, sollten sie dann auch so konsequent und ehrlich sein, die Mehrheit der genau anders denkenden (juedischen) Israelis als ‘dummes Volk ohne Ahnung’ und ‘gehirnmanipulierte Masse’ abzustempeln, oder gar als ‘dem Rachegott opfernden, friedensfeindliche Satane’, und sich damit wohl noch am ehesten in den Kopf kucken lassen…  Continue reading →

 

Vielleicht etwas verspaetet, aber hier der heisse Tip fuer alle Proisraelis, Interessierte und alle, die es werden wollen:

Der 2. Israelkongress in Frankfurt zieht dieses Jahr noch viel hochkaraetigere Redner und Gaeste an als im letzten Jahr und ist Europaweit das pro-israelische Ereignis schlechthin.

Ich hoffe, dass es ein wenig auf die deutsche Aussenpolitik ueberschlaegt und Deutschland klar macht, dass Israel wichtig ist und es sich lohnen koennte ein paar standarmaessige anti-israelische Positionen zu ueberdenken. (Wer weiss, vielleicht verlegt ja Deutschland in ein paar Jahren selbst noch seine Botschaft in unsere Hauptstadt und meckert genauso wenig ueber ‘juedische Haeuserbauten’ wie ueber arabische ;) )

Viel Erfolg!

 

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 20. Tischrei 5772

Gilad Schalit heute nach seiner Freilassung (hier ein Video) / Terroristen bei ihrer Freilassung (hier ein Video)

 

“Ich lege vor euch heute den Himmel und die Erde, das Leben und den Tod und breite vor dir den Segen und den Fluch aus – und waehle das Leben…” (Dewarim 30:19)

 

Das koennte natuerlich ein Werbespruch fuer den Gilad-Terroristen-Austauschdeal mit der Hamas sein, aber ich meine etwas anders. Denn natuerlich koennte man auch argumentieren, dass die Freilassung von tausend Terroristen nicht gerade eine Wahl des Lebens, sondern des zukuenftigen Todes vieler Israelis sei.

Was ich hier meine, ist etwas was wohl jedem heute noch einmal ganz deutlich vor Augen gefuehrt wurde – insofern er sie nicht ganz fest verschliessen will:

 

Es ist der – so unangenehm es vielen ist, darueber zu sprechen – abgrundtiefe Unterschied zwischen unserer israelisch-juedischen Gesellschaft und ihren Werten und der islamisch-arabischen Gesellschaft um uns herum. Und ja, ich sage islamisch und nicht nur islamistisch, weil heute auch ein Tag war, der bewiesen hat, wie nahe sich das ‘neue Aegypten’ mittlerweile der Hamas angenaehrt hat. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 04. Tischrei 5772

In den israelischen Nachrichten des 10. Kanals wurden Piloten einer israelischen Apache-Kampfhubschraubereinheit interviewt, die am Einsatz gegen die aegyptischen Terroristen aus dem Sinai mitte August teingenommen hatten.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 27. Elul 5771

24. September 2011, Der Teckbote, Deutschland (Quelle: Honestlyconcerned.info)

 

Eine deutsche Mainstream-Tageszeitung bringt eine Karikatur vom renommierten oesterreichischen Karikaturist Horst Haitzinger, wo Obama als Marionette Netanjahus dargestellt wird…

Der Jude Israeli hinter den Kulissen der Macht? Zumindest ‘problematisch’ sollte man meinen. Oder springen die Juden hier wieder zu schnell?

Ist es nicht nur eine politisch Karikatur, die zeigen will, dass Netanjahu ueber das Anerkennen oder Aberkennen der Israelfreundschaft Obamas, dessen Wiederwahl beeinflussen koennte, da Amerika mehrheitlich pro-Israel ist und Obama eine offene Israelfeindschaft uebel nehmen wuerde?  Continue reading →

Ehemaliger israelischer UNO-Vertreter Dore Gold

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Dore Gold aus Israel HaYom (der am meisten gelesenen israelischen Tageszeitung, die endlich einmal einen proportionalen Anteil an Zitaten bei deuscher Nahostberichterstattung erhalten sollte).
Kurze Anmerkung von Ulrich J. Becker:
Es ist die Argumentation der radikalen (israelischen/juedischen/antiisraelischen) Linken, dass es Antisemitismus eigentlich nicht wirklich gibt bzw. er eine Art paranoides Gedankenkonstrukt der juedischen Rechten sei. Daher faellt es ihnen auch oberflaechlich erstmal schwer, mit ‘Schlachtet die Juden!’ und aehnliches bruellenden arabischen Massen umzugehen.
Und daher sind sie sich heute nicht zu schade, eine andere Behauptungen der Rechten – naemlich dass Israel im Grunde alleine dasteht – teilweise einzunehmen, wenn sie jetzt vom ‘international isolierten Israel sprechen’.
Aber dies passiert nach ihnen nicht etwa durch den tiefen Antisemitismus der Nachbarn oder dem latenten Antisemitismus des Rests der Welt, wie es vielleicht Rechte behaupten koennten, sondern, nein, allein durch die eigene Schuld der, ja, rechten israelischen Regierung.
Oder um es kurz linkisch aktuell zu formulieren: Bibi ist an allem Schuld! An Obamas schlechter Israel Laune, dem Israelvernichtungswillen auf dem Tachrirplatz, an Erdogans antisemitischen Ausfaellen und Saebelwetzereien, an Machmud Abbas Kamikaze Staatslauf, an Gilad Schalits Hamasgefangenschaft und natuerlich auch an allem was intern und weltweit in Sachen Wirschaft, Kultur, Gesellschaft etc. noch so schief laufen sollte.
Hier hat sich einmal Dore Gold rangesetzt um ein bisschen naeher zu beleuchten, was an der linken Behauptung dran ist, dass Israel (unter Bibi) ‘isoliert’ sei… 

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Elul  

 

 

Eine kleine Jahresbilanz, Reflextionen, Unterstuetzungsaufruf von aro1 zu Rosch HaSchana… 

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Thomas Schreiber, Jerusalem, 22.09.2011

 


Einige Kommentare von Thomas Schreiber im Text…

 

SPIEGEL - Lieber allein als beliebt - Von Moshe Zimmermann  

Israel fühlt sich von Feinden umzingelt. Weil Jerusalem den palästinensischen Wunsch nach Unabhängigkeit rigoros ablehnt, droht es nun auch seine letzten Freunde zu verlieren.

 

Das ist völlig falsch. Netanjahu und Lieberman sowie alle israelische Ministerpräsidenten seit Begin haben palästinensische Unabhängigkeit akzeptiert, sonst hätte es z.B. nicht die Osloer Verträge und die Roadmap gegeben.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 22. Elul 5771
Torsten Teichmann: “Isolation passiert nicht, sie hat Ursachen.”

Ich hatte schon etwas ueber den gruseligen Tagesschau Kommentar von Torsten Teichmann geschrieben. Ich schrieb aber auch Herrn Teichmann direkt und erhielt eine Antwort (und danach Funkstille). (Wollte noch abwarten, ob er doch noch antwortet, bevor ich es hier veroeffentliche.)
Und vorweg: Vorsicht! So schreibt man keine Leserbriefe an Journalisten, wenn man sich diplomatisch und sensibel fuer zukuenftige Besserung einsetzten moechte. Der Brief ist viel zu angreifend und zu lang, aber ich persoenlich fand seine Hetzte dermassen vergifted, dass ich der Tagesschau und Herrn Teichmann zeigen wollte, dass ihre Hetzte auch zu energischen Reaktionen fuehren kann. Entscheidet selbst, wie korrekt oder uebertrieben das war…  Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Eldad Beck auf Ynet. (Der Originallink von Ynet funktioniert nicht mehr.)


Kurze Anmerkung von Ulrich J. Becker:
Wenn eine Stiftung sich schon in Verbindung mit dem Holocaust den Namen “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” gibt, riecht das fuer micht sehr brenzlich. Diese drei Worte in dieser Reihenfolge und ihrer ‘politischen Korrektheit’ geben so ziemlich genau eine sehr eklige Strategie von ‘neuen’, ‘politisch-korrekten’ Antisemiten wieder. Ihre Ideologie lautet in etwas wie folgt:

Wir haben den Juden im Holocaust furchtbares Elend angetan. Wir haben daraus gelernt und sind jetzt moralisch gelaeutert. [Erinnerung] Die Juden aber hat es moralisch verdorben und sie muessen jetzt die erfahrenden Grausamkeiten (an die ‘Palaestinenser) weitergeben. Deswegen sind wir jetzt dafuer verantwortlich diese armen, ‘neuen Opfer’ vom Nazi gewordenen Juden zu retten. [Verantwortung] Das ist naemlich die ‘echte’ Lehre aus dem Holocaust. Und wenn wir das richtig verstehen und uns ordentlich organisieren koennen wir das ‘juedisch-zionistische Naziregime’ in Israel – wie in Suedarfika – zum Fall bringen und die Welt vor diesen unmoralischen, gestoerten ‘Faschojuden’ retten, indem wir ihren Staat zerstoeren oder ‘entzionisieren’ (entjudaisieren). [Zukunft]

Soviel dazu, hier der Artikel:
Eldad Beck, YNET, 19.09.2011
Eine Stiftung, die ursprünglich gegründet wurde, um Opfer der Nazidiktatur zu entschädigen, finanziert “Bildungsbroschüren”, die Israels Existenzrecht in Frage stellen. Continue reading →