tagesschau 06.05.2013

 

Natuerlich sind die lieben ‘israelfreundlichen’ Medien in Deutschland und Co. wieder einmal ‘begeistert’, dass sich der juedische Staat erfolgreich praeventiv gegen seine Moerder verteidigt hat. Hier an einem Beispiel aus der Tagesschau eine Lanze fuer den Angriff in Syrien und warum er gerade langfristig Sinn macht…  Continue reading →

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Angebliche Angriffsgebiet rum um Damaskus – hier ein Film der Explosionen

 

UPDATE heute abend (05.05.2013): Der Luftbereich ueber Nordisrael ist fuer Zivilfluege geschlossen. In Haifa werden die Bunker aufgemacht, der Haifa-Tunnel wird zu einem grossen oeffentlichen Bunker vorbereitet und die Stadt Haifa diskutiert mit dem Staat um moeglichst schnell hochexplosives Ammonium aus einer oertlichen Fabrik zu entfernen. Der 10. Kanal berichtet, dass es einige halbverlaessliche Meldungen gibt, wonach Syrien Boden-Boden-Raketen auf Israel ausgerichtet haben soll.  Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Ijar 5774

Sympathie mit Terroristen. Israelische Soldaten mit Boston-Attentaetern gleichgesetzt – unser ‘Freund’ Aussenminister Kerry…

 

Immer wenn man glaubt, die Obama-Administration kann kaum noch tiefer in ihrem Israel-Bashing fallen, der Westen sich kaum noch mehr verraten, die angebliche Political Correctness und die Sensitivitaet fuer Islamisten und Terroristen koenne nicht noch grotesker werden, die USA koennten nicht noch schlechter zwischen Freund und Feind unterscheiden etc., wird man mal wieder berichtigt.

Heute traf der US-Aussenminister Kerry in Instanbul ein und aeusserte auf der Pressekoferenz viel Mitgefuehl fuer die Familien der Marmara-Terroristen, die von Israels Elitesoldaten unter Feuer in Notwehr und teilweise schwer verletzt getoetet wurden.  

Das allein war schon eklig genug, aber danach ging er doch tatsaechlich dazu ueber diese islamistischen ‘Opfer’ mit den Opfern der Islamisten  in Boston gleichzusetzten und damit auch israelische Soldaten mit islamistischen Terroristen.

 

Er sagte woertlich (hier ab 15. Minute) ueber getoeteten Terroristen auf der Marmara sprechend:

 

“Ich weiss es ist ein emotionales Thema fuer einige Leute. Ich kann das ins besondere zu Familien von Menschen, die in dem Vorfall starben, sagen… Wissen Sie, wir verstehen diese Tragoedien voll und ganz und wir sympathisieren mit ihnen. Niemand sympathisi… Ich meine, Ich haben gerade erst die Boston Woche hinter uns und ich habe tiefes Mitgefuehl fuer das, was passierte wenn es Gewalt gibt, wenn etwas passiert, dass man Menschen verliert, die einem nahe stehen…”  Continue reading →

David Gruss, Jerusalem, 17.04.2013

tagesschau 17.04.13

 

Sag mir deine Ueberschrift und ich sage dir wer du bist – Die Tagesschau heute…

 

 

Raketenangriff auf Eilat / Erneuter Bruch des Waffenstillstandes von Seiten der Palaestinenser / Keine Toten bei Terrorangriff auf Israel.

 

Dies sind alles zu erwartende “Headlines”der Medien wenn ueber die letzten Angriffe auf Eilat berichtet wird. Die Redaktion der Tagesschau sieht das allerdings anders. Ihre Ueberschrift lautet:

 

Rätseln über das Versagen des Abwehrsystems“  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni. (Elyakim Haetzni, als Georg Bombach 1926 in Kiel geboren, ist ehemaliger Knessetabgeordneter, Rechtsanwalt, ‘Siedler’ und Spezialist fuer internationales Recht im Falle Israels.)

 

 

Wann werden wir den Mut haben, ihre Luegen und antiisraelische Propaganda nicht mehr zu ‘tolerieren’, sondern offen als solche anzuklagen?

 

Ramallah hat verkündet, dass sie den israelischen Pathologen “nicht trauen“, weil diese festgestellt haben, dass ein lebenslänglich verurteilter Terrorist, Maisara Abu Hamdiyeh, an Krebs gestorben ist. Sogar noch vor Abschluss der Autopsie, beeilten sie sich, die medizinische Behandlung des Terroristen im Gefängnis anzugreifen. Doch sie sind nicht diejenigen, über die ich mich beklagen möchte, sondern ich beklage mich vielmehr über die Behörden und diejenigen, die unsere öffentliche Meinung beeinflussen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 17. Nissan 5773 

 

 

Die Tagesschau kann es nicht lassen und verbreitet wieder einmal eindeutige Falschinformationen gegen Israel. Hier leider der juengste Vorgang in diesem uns allzu bekannten Genre – hier von Bettina Marx, die uns leider auch wegen unentwegter einseitiger, antiisraelischer und Faktenverfaelschender Israelartikel bekannt ist.

Frau Marx berichtet ueber die guten alten Beziehungen von Israel und der Tuerkei, bis dann “buchstaeblich ueber Nacht” wegen einem israelischen “Angriff” auf die Marma alles anders wurde:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom-Artikels von Emily Amrousi.

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Vor ein paar Tagen fuehrten arabische Steinangriffe zu diesem Bild. In dem Auto war eine Mutter und ihre drei Toechter, zwei, vier und sechs Jahre. Die Zweijaehrige kaempft um ihr Leben.

 

“Bringen Sie ihre Tochter mit, so dass ich die Schuhe anpassen kann, bevor ich mit irgendwelchen Abänderungen anfange“, teilte mir der Schuster in Modiin Illit mit.

“Das kann ich nicht“, sagte ich ihm. “Nein, ich lebe nicht weit weg, es sind nur 15 Minuten Autofahrt, aber ich kann sie nicht mitbringen.“

 

“Fünfzehn Minuten Wegstrecke und das Kind kann nicht dabei sein? Warum die Tränen, ist dem Kind etwas geschehen?“ Er schaute mich mit einem aufrichtigen und gut gemeinten Blick an, und ich brach auf einem Stuhl zusammen.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Dan Calic.

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Op-ed: Wie kann der Staat Israel mit Menschen, die seine Existenz ablehnen, einen Vertrag schließen?

 

Eine der Definitionen geistiger Krankheit ist es, denselben Fehler fortwährend zu wiederholen, ohne daraus zu lernen. Man kann durchaus sagen, dass dies auf den arabisch-israelischen Konflikt zutrifft.

Denn viele betrachten eine Zwei-Staaten-Lösung als besten Weg, den Konflikt zu lösen. Doch ist dies ein neues Konzept? Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses ynet-Artikels von Dan Calic.

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Obama mit Antisemitin Helen Thomas

 

Op-ed: Israel wird wegen einseitiger Zugeständnisse unter Druck gesetzt, während es keine Forderungen an die Araber gibt  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 24. Adar 5773.

tagesschau 06.03.2013

Tagesschau-Artikelillustration von heute, 06.03.2013: Was hat eine Israelkarte mit Islamistenentfuehrungen in Syrien zu tun?

 

Syrische anti-Assad Islamisten nehmen ca. 20 phillipinsche UNDOF-Blauhelmsoldaten in Syrien nahe der Golangrenze mit Israel als Geiseln (hier ein Video der Geiselnehmer) – nein, bis jetzt zumindest kein Aufschrei der Empoerung im Westen – und was bringt die Tagesschau als ArtikelbildContinue reading →

Vielen Dank an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet Artikels von Hagai Segal.

 

 

Kommentar Ulrich J. Becker: Ich moechte gerne diesem Kommentar von Hagai Segal ein paar kurze Bemerkungen zum Thema voranstellen:

 

Zum einen duerfen wir niemals vergessen, dass diese Leute vom Shabak, die hier kritisiert werden – und die ich auch gleich kritisieren werde – tagtaeglich ihre Ruebe fuer unser Leben hinhalten. Sie setzten ihren ganzen Koerper und ihr ganzes Wesen dafuer ein, dass die Menschen in Israel in Frieden und moeglichst ohne Terror und Mord leben koennen, und bezahlen dafuer nicht selten mit tiefen physischen oder psychischen Kerben.

Und nachdem ich dies zutiefst anerkenne und niemals vergesse, hoffe ich, ein paar kritische Bemerkungen machen zu koennen, weil man sie – so denke ich – machen muss:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai.

 

Anmerkung Ulrich J. Becker: Im Hebraeischen spricht man davon, dass ein Agent ‘verbrannt’ wurde, wenn man meint, dass seine Identitaet offengelegt wurde, so dass auch die Feinde es sehen koennen und alle seine Coverstories, Schein-Arbeitsplaetze, etc. in den Geheimdienstmuell kommen.

 

Und noch was zur Sache: Ich finde es beeindruckend, bei all der Medienabdeckung, die wir ueber diesen Fall bekommen, und all die kritischen Fragen, die man Israel jetzt stellt, dass offenbar niemand kritische Fragen und Anklagen gegen Australien erhebt.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 3. Adar 5773
 
Auch wenn ich diese Geschichte schon aus den auslaendischen Medien kannte, bevor sie bei uns veroeffentlicht wurde, habe ich hier dazu Nichts reingestellt, weil ich denke, dass, wenn israelische Gerichte es fuer gefaehrlich fuer die Sicherheit unseres Staates ansehen, Details ueber die Geschichte zu veroeffentlichen – wohl ins Besondere seine Namen und sein Gesicht – werde ich Israel keinen Schaden zufuegen, um Leser zu interessieren, auch wenn das selbst viele israelische Medien anders sehen.
Da die Geschichte jetzt aber raus ist und auch der letzte Hisb’Allah-Mann und iranische Revolutionsgarden Terrorist die Details kennt, und da der australische Bericht ein teilweise sehr falsches Bild malt, dass Israel als duesteren Polizeistaat darstellt, hier ein paar Anmerkungen, die den Fall vielleicht weniger dramatisch erscheinen laesst, als es viele glauben machen wollen…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung fuer diesen Ynet-Artikels von Ophir Falk.

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100 Opfer  - von ueber 1000 – der Oslotage (Opfer von im Jahr 2000 freigelassenen Terroristen)

 

Kommentar: Keine der 35 Parteien wagte es im Wahlkampf das aberwitzige Abkommen mit seiner Platform in Verbindung zu bringen  Continue reading →

Wahlgewinner Yair Lapid
 
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Die Wahlen sind hinter uns, und die Stimmen hier und im Ausland ueber die Bedeutung dieser Wahl gehen durcheinander. Hier ein paar Punkte aus meiner (rechten, nationalreligioesen) Perspektive:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Hagai Segal.

 

Und alle Jahre wieder:

In den Nachrichten bei uns in Israel wird ploetzlich stolz verkuendet, dass ein israelischer Film fuer den Oscar nominiert wurde! Hey, hey! Hip, Hip! Aber dann schaltet sich ploetzlich das Gehirn ein und noch bevor die Nachrichtensprecher ein weiteres Wort sagen, murmelt schon einer der Beteiligten “Schon wieder so ein antiisraelicsher Film. Vergiss es.” und der Rest kann leider nur nicken. “Ja, ja.”

Und so auch dieses Jahr, nur diesmal sind es sogar zwei!  Continue reading →

Eigentlich nur noch eine weitere, fanatische, linke Bibihasserin. Nur verbreitet sie ihr Gift als Juden-Zeugin vor dem deutschen Publikum in der Frankfurter Allgemeinen. Thomas Schreiber antwortet hier kurz auf ihre so offensichtlichen Manipulationen (koennen sich Antiisraelis nicht einmal mehr Muehe geben?).

alexandra belopolsky bw

Die Autorin Alexandra Ayala Belopolsky (mit der Standard Tali Fachima/Anat Kam Brille – hier ihr Blog)

 

Hier der Originalartikel (von dem ich den Titel schon nicht verstehe. Wenn nicht seiner repraesentativ, demokratisch gewaehlten Regierung, wem gehoert dann ein demokratischer Staat? Ein paar linksradiaklen, antijuedischen, selbsternannten, selbstmoerderischen Autokraten?)

“FAZAntisemitismus-Debatte: Israel gehört nicht seiner Regierung
Dient der Antisemitismus-Vorwurf dazu, absolut jede Kritik an Israels Politik aus Deutschland zu unterbinden? Der Blick einer israelischen Autorin auf den Fall Augstein.”

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Und jetzt Thomas Schreibers Kommentare:

Unglaublich, wieviel Schwachsinn diese Dame in einen Artikel packt. 

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Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Tewet 5773
Muslim Brotherhood presidential candidat
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Liebe deutsche Nahostexperten und Nahostjournalisten, die den ‘arabischen Fruehling’ besonders auch in Aegypten huldigten. Hier hab ihr ihn, den Hitlerverschnitt des Nahen Ostens, vor dem wir warnten und ihr uns als hysterisch verlachtet.
Mursi und die Moslembruederschaft fuehrt seit Monaten eine schleichende – von einigen schnellen Spruengen unterbrochende – Machtergreifung und Gleichschaltung Aegyptens durch, ohne dass es euch weiter gross interessieren oder alamieren wuerde.
Jetzt wurden Videos aus 2010 veroeffentlicht, worin Mursi Friedensverhandlungen zwischen Israel und der PA als zionistisches Komplott beschreibt, Krieg und Boykott gegen das “zionistische Gebilde” fordert und sich damit sowohl in Forderungen als auch in Sprache dem ersten islamistischen Staat in der Nachbarschafft, Iran, sehr aehnelt. Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 20. Tewet 5773

Anruf von Yachimovitch, der ‘Neulinke’ Netanjahu und der heimliche Sieger Benett

 

Am 22. Januar sind bei uns Wahlen in Israel. Noch 20 Tage. Und ich kann es nicht lassen diesen verfruehten Wahlkommentar einzustellen, auch wenn 20 Tage in unserer Nachbarschaft eine lange Zeit sind und alles sich noch einmal umschlagen kann.

Und deswegen sollte ich am besten meinen Mund halten, aber heute bekam ich ein Telefongespraech von Shelly Yachimovich – der Chefin der Arbeiterpartei.

Normalerweise bekomme ich nur Werbungsanrufe, diesmal aber hatte sich die Arbeitspartei offenbar einen sehr teuren, aufgezeichneten Massenanruf kosten lassen. Es war wirklich koestlich, wie diese linke Journalisten, mir sagte, ich solle die eins druecken, wenn ich mich fuer sie bei den Wahlen entschieden habe, oder die zwei, wenn ich noch zoegere…

Ich wartete vergeblich auf die Wahlmoeglichkeit drei: ‘Ich waehle keine albernen Linken, die sich selbst ‘neue Mitte’ bezeichnen, kein Wort zu Hamas, Hisb’Allah und Iran verlieren, und unsere Wirtschaft wieder in die sozialistische Planwirtschaftstalfahrt verwandeln wollen’.

Und wegen diesem aktuellen Propagandaangriff von links, muss ich wohl doch ein paar Sachen hier loswerden: 

Und ich denke, ein paar Entwicklungen zeichnen sich schon deutlich ab, oder richtiger: Mit dem Ende der Gasaoperation Amud Anan konnte man sie schon erahnen: 

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Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von einem anonymen israelischen Offizier. 

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VIDEO - Vor zwei Wochen: Israelische Soldaten fliehen vor arabischen Steineschmeissern…

 

Anonymus: Der Autor diente viereinhalb Jahre als Kommandeur in einer IDF Infanterie Brigade, einschließlich eineinhalb Jahre in Judäa und Samaria  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 6. Tewet 5773

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Seit Wochen schon ueberbieten sich europaeischen Staaten und die US darin, wer Israel am aggressivsten dafuer angreift, dass es neue Wohnungen in israelischen Vierteln bauen moechte, in Gebieten die 1948 von Jordanien erobert  wurden. Diese verlogene Hysterie erreichte gerade einen vorlaeufigen, traurigen Hoehepunkt in Form der letzten adligen EU-Aeusserungen.

Das folgende Statement, der niemals von einem Europaer gewaehlten, Aussenchefin der EU Catherine Ashton wurde heute fast ueberall von israelischen und Weltmedien zum Thema Israel zitiert:

 

“Dieser Plan fuer Giwat HaMatos wuerde den geografischen Zusammenhang zwischen Jerusalem und Bethlehem zertrennen. I stelle mich energisch gegen diese noch nie da gewesene Siedlungserweiterung um Jerusalem.” Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 21. Kislew 5773

"Wir sind uns einig, dass wir uneinig sind" (Foto: dapd)

Viel wurde geschrieben und berichtet ueber die unglaubliche, israelische Frechheit, einfach mal so dreitausend Wohnungen in der Jerusalemer Gegend zu planen (sollte ein paar Jahre bis zum ersten Bagger dauern).  Die Tagesschau verschwendet Seiten ueber Seiten, Minuten ueber Minuten, Korrespondenten ueber Korrespondenten.

Aber nirgends sah ich, dass jemand ansprach, was hinter der ungewoehnlich harten europaeischen Retourkutsche stand. Dies war naemlich der erste Dolchstoss des Barak Hussein Obamas – weitere scheinen leider zu folgen…  Continue reading →

Im Westen wiederholt man gerade gerne die arabischen Propagandaluege, dass – nachdem Machmud Abbas gerade dreist vor der UN die Oslovertraege brach, ohne dass es ihm in Europa jemand uebel nahm – die von Israel angekuendigten Wohnungsbauten im E1 Gebiet die “Westbank zerstueckeln” wuerden, oder eine “Zweistaatenloesung unmoeglich” machen. 

Wie man auf der Karte sehen kann, “zerstueckelt” E1 gar nichts und ich moechte auch alle ‘Israelfreunde’ in Europa daran erinnern, dass es keine Landverbindung zwischen Gasa und ‘der Westbank’ gibt, sie aber nicht der Meinung sind, dass damit eine Zweistaatenloesung unmoeglich wurde, oder? Continue reading →

Ben Dwora, 10. Kislew 5773, Israel

Ich kann das Jammern ueber den angeblichen Sieg der Hamas nicht mehr hoeren. Es scheint so, als ob seit dem 6 Tage Krieg, jede schlechtere Leistung, als eine Niederlage fuer Israel bewertet wird. Der 6 Tage Krieg war eine einmalige und nicht wiederholbare Leistung in der Geschichte der Kriegsfuehrung, welche sogar die 300 Spartaner klein aussehen laesst. Diese Leistung war so gewaltig und wurde so stark in das arabische Gesammtbewusstsein gepraegt, dass zukuenftig jeder kleiner Erfolg im Kampf gegen Israel gross gefeiert wurde.  Continue reading →

Unsere fleissige Uebersetzerin Renate war jetzt gerade fuer einen Besuch in Israel und schreibt hier ueber die Tage, die sie bei uns erlebte (und bekam gleich einen kleinen Krieg gratis dazu). Ich schaffe es leider erst jetzt den Bericht reinzustellen, auch wenn er schon vor ein paar Tagen geschrieben wurde…

 

Wer hat schon einmal erlebt, dass vor und nach ihm auf dem Weg Raketen einschlugen – und wer hat das nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach erfahren?

 

Nun, in Israel kann man dies erleben. Während wir dort als Touristen reisten, waren wir von den Raketen- und sonstigen Angriffen der Feinde Israels umgeben – entweder gingen sie unserem Aufenthalt zeitlich voraus, oder aber sie folgten zeitlich nach. Die Angriffe erfolgten von jenseits der israelisch-syrischen Grenze, von Gaza aus, und Berichten zufolge auch von ägyptischem Territorium, von der Sinai Halbinsel aus. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir schließlich Jerusalem erreichten, lagen zwischen uns und den Angriffen immer einige Stunden Zeitdifferenz. Jedoch dann in Jerusalem, holten uns die Angriffe zuletzt ein.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Kislev 5773

Das Haus in Rischon LeZion, das heute von der Hamas direkt getroffen wurde…

 

UPDATE: 21:58 – Hamas: KEINE WAFFENRUHE HEUTE NACHT

 

Den ganzen Abend gab es Meldungen um eine angebliche Waffenruhe, die um 21:00 Uhr verkuendet werden und um 24:00 Uhr in Kraft treten soll. So sehr es depremieren kann und alle die Millionen Israelis, die fuehlen, dass sie eine Woche umsonst gelitten haben und das ewige Terrormaerchen wieder nur eine Seite weiter ist und auch ihre Kinder noch von Hamasraketen beschossen werden: Es gibt KEINE Bestaetigung aus Jerusalem, dass es diese angeblich ‘vereinbarte’ Waffenruhe ueberhaupt gibt… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Kislev 5773

Die israelische Armee steht seit Tagen zur Beedigung des Terrors bereit – der Westen haelt sie mit jedem erdenklichen Druck zurueck

 

…auf der einen Seite islamistischer, geozidaler Raketenterror, auf der anderen Seite die ‘besorgten’ USA und Europa, die Alles daran setzen, Israel die Haende zu binden, waehrend unserer Sueden weiter unter Dauerbeschuss steht.

Sie decken die Hamas, nicht Israel.

Ihr Einsatz fuer eine sofortige Waffenruhe ist im Interesse der grausamen Terroristen, vor die sie sich stellen – nicht im Interesse der israelischen Bevoelkerung, die seit 12 Jahren unter nicht endenden Raketenfeuer steht.

Wenn es nach Deutschland, Europa, USA und UN geht, soll auch diesmal wieder der antisemitische Raketenterror mit Immunitaet und Waffenstillstand belohnt werden.

Sie sprechen von ‘Sorge um den Frieden’ und von ‘Angst vor Eskalation’ etc. – ihnen geht es aber nicht darum, eine Loesung fuer den moerderischen und zermuerbenden Beschuss unserer Zivilbevoelkerung zu finden, sondern Israel die effektive Selsbtverteidigung einer Bodenoffensive zu verwaehren.

Beschaehmend und verachtendswert, dieser um die Hamas besortge Westen…

Joschua Cohen, Eilat, 20.11.2012

Niemand versucht sie aufzuhalten – ausser Israel, wenn man es lassen wuerde… 

 

1. was jeder Schuss mit IronDome kostet! Dafür bekommt man jeweils 1000 Artilleriegranaten. Und das um diese scheiss Hamas-Raketen abzufangen.
Das ist nur reagieren und Symptome bekämpfen und nicht agieren udn die Krankheit besiegen.
Das ich dieses Geld lieber in Bildung investiert sehen würde ist noch eine ganz andere Sache…

2. IronDome wiegt in falscher Sicherheit UND ist schlecht für Außenwahrnehmung ala: “die sollen sich mal nicht so haben – denen passiert doch nichts…” etc.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 4. Kislev 5773

Jogew, nach Raketeneinschlag…

 

Alle, die gerade behaupten, die Welt sei momentan so hinter Israel, dass man jetzt aufhoeren sollte und keine Bodenoperation zulassen, ‘welche alles zerstoeren koennte’, sollte man daran erinnern, dass wir diesen Krieg nicht fuer schoene Haltungsnoten in der Welt fuehren, sondern um unseren Buergern die Ruhe und den Frieden zu bringen, den sie verdienen.

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 4. Kislev 5773

Fast eine ‘ausgeglichene’ Ueberschrift, aber das Aufmacherphoto ist mal wieder ein ‘palaestinensisches Opfer’ – wobei sogar sehr fraglich ist, ob ein junger Mann mit Vollbart ein unschuldiger Zivilist oder einer der Raketenterroristen der Hamas und Co. selbst ist…

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 2. Kislew 5773

Verteidiungsminister Barak und Armeechef Gantz – Man kann nur hoffen, dass sie Israel diesem vom Gasaterror befreien wollen und diesem nicht wieder nur eine rauhe ‘Freirunde’ geben…

 

Bis lang laeuft die Operation sehr vielversprechend, aber alles koennte sich wenden, sollte Israel sich jetzt wieder zu einem falschen Waffenstillstand bereiterklaeren. Wenn man Israelis in Interwies in Suedisraelis sieht, auessern sich die meisten dahin, dass sie gerne bereit sind, diese Raketenangriffe und das Bunkerrennen zu ertragen, wenn die Regierung diesemal dem Gasatraketenterror ein Ende setzen wuerde. Viele junge Maenner hoffen, dass sie eingezogen werden oder betteln bie der Armee darum, sie als Freiwillige anzunehmen. Heute bekam ich auch eine innerisraelische Petition zugesandt, die dazu aufruft, die Operation nicht eher zu beenden, bis die Hamas “zusammengebrochen” ist. Genau das Gleiche fordern die Buergermeister der Staedte im Sueden, die am meisten unter dem Raketenterror leiden. Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem

Israelischer Familienvater wird zur Reserve eingerufen (heute)

 

Ich hatte hier mehrmals ueber die Frage geschrieben, ob die Zeit gekommen sei, die Hamas in Gasa gruendlich durch eine Bodenoffensive auszuschalten und als positive Beispiele der Machbarkeit und Nachhaltigkeit Chomat Magen und Sri Lanka angefuehrt. Das ist eine Frage zwischen Israel und dem Gasastreifen, aber die Rechnung in unserer Region ist meistens groesser und ueber Jahre standen automatische ‘Zweitkriege’ und heftige Konfrontationen mit maechtigen Staaten der Region in Erwartung, sobald wir daran gingen, dem grausamen Terrorspuk ein Ende zu setzen.  Continue reading →

‘Selbstgebastelte Rakete’ – Ueberreste einer der Fadjr-5 Rakete in Israel (aelteres Bild)

 

‘Selbstgebastelte Heimraketen’

Ich erinnere mich noch ganz genau wie vor schon vielen Jahren, realtiv am Anfang des Raketenterrors aus Gasa, mir ein guter Freund aus Deutschland zu verstehen gab, dass die Israelis nun aber wirklich masslos uebertreiben, sich nicht so haben sollen und viel zu viel Krach machen, wegen ein paar ‘heimgewerkten Raketchen’. Und sowieso seien die “Palaestinenser” doch praktisch unbewaffnet und kaempften mit blossen Haenden und vielleicht ein paar harmalosen Steinchen gegen die Hightech Militaermaschine Israels…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 29. Marcheschwan 5773

 

Zum ersten mal seit dem Golfkrieg und anscheinend zum ersten mal aus dem Gasastreifen: Tel Aviv unter Feuer. Die Sirenen heulten…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Marcheschwan 5773

Die Operation heisst nicht ‘Oferet Jezuka II’, wie ich andachte, sondern ‘Amud Anan’ (Wolkensaeule). 

 

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Seit dem ‘palaestinensischen’ Anschlag regnet es wieder Raketen auf die israelische Zivilbevoelkerung im Sueden (Foto von heute)…

 

Kurz vor Schabbatausgang, gegen 16.30 Uhr heute in der Nachal Oz Gegend schossen arabische Terroristen aus dem Gasastreifen (aus dem noerdlichen Viertel Ssadschiha) mindestens eine Anti-Panzer-Rakete und zerstoerten einen israelischen Armeejeep des Typs David, der sich ca. 200 tief Meter auf israelischem Territorium befand, mit einem direkten Treffer  nahezu vollstaendig.  Continue reading →

David Gruss, Jerusalem, 03. November 2012

 

Also, unser lieber (und als Beispielsfigur wohlbekannter) Hans aus Buxdehude wird folgendes gefragt:

Falls dein 5 jaehriger Sohn Max von einem streunenden Hund an der Kehle angefallen wird, wuedest du ihn durch Tritte zu verscheuchen versuchen? Hans antwortet natuerlich mit “Ich lehne Gewalt an Tiere ab, aber in diesem Falle wuerde ich das so machen.

 

Am naechsten Tag steht in der Zeitung: “Hans aus Buxdehude quaelt Tiere.“  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 9. Marcheschwan 5773

Als ich gestern in den Abendnachrichten von dem Schulterschluss von Likud und Israel Beitenu hoerte (vor ca. zwie Wochen sagte ich meiner Frau, dass dies geschehen koennte), sah ich schon die hysterischen und hetzerischen deutschen Ueberschriften und Artikel in den Startloechern, die nur darauf warteten, in den naechsten Tagen ueber deutschen Lesern und Zuschauern ihr Gift vom furchtbaren Israel auszuschuetten. Der boese Netanjahu schliesst sich mit dem noch boeseren Lieberman zusammen. So ein Skandal. Da sind die Israelis ja noch furchtbarer, als wir es sowieso schon unseren Lesern erzaehlen.  Continue reading →

Thomas Schreiber, Jerusalem, 24. 10.2012

 

Unverschämtheit, dieser Netanjahu, dass er nicht den Vorgaben der Obersten Regierungschefin Israels, Catherine Ashton, Folge leistet.

Ja, Israel hat jenseits der Grünen Linie in Jerusalem, in Gilo gebaut. Das ist in der Tat ungeheuerlich, zumal die rund 40.000 Einwohner allesamt vom Staat Israel offensichtlich dorthin „deportiert“ worden sind, denn die Illegalität der Siedlungen beruft sich auf die Genfer Konvention, die es dem Besatzerstaat verbietet, seine Bevölkerung in besetztes Gebiet zu deportieren oder (zwangsweise) zu transferieren.

Dass Gilo zudem ein Gebiet ist, das in den zwanziger Jahren von Juden aufgekauft worden, also kein arabisches Privatland ist, interessiert die Ashton natürlich auch nicht.  Continue reading →

Vielen Dank an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dror Eydar.

  

Amnon Abramovich

 

Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Einer seiner falschen Propheten ist Amnon Abramovich, der in den Nachrichten von Kanal 2 vorgibt, ein unabhängiger Kommentator zu sein und mit der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth zusammenarbeitet; tatsächlich ist er ein gescheiterter Politiker, der nicht einmal eine Wahl bei einer Schülervertretung gewinnen könnte. Das hindert ihn jedenfalls nicht daran, seine Ansichten zu verbreiten, die in etwa so geistreich sind wie ein schlechter Witz und so frisch wie etwas Verschimmeltes.  Continue reading →