tagesschau 06.05.2013

 

Natuerlich sind die lieben ‘israelfreundlichen’ Medien in Deutschland und Co. wieder einmal ‘begeistert’, dass sich der juedische Staat erfolgreich praeventiv gegen seine Moerder verteidigt hat. Hier an einem Beispiel aus der Tagesschau eine Lanze fuer den Angriff in Syrien und warum er gerade langfristig Sinn macht…  Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 24. Ijar 5774

Smoke over Damascus airport

Bilder nach dem angeblichen israelischen Luftschlag in Syrien

 

Die New York Times berichtet, dass Israel angeblich einen naechtlichen Luftangriff in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag (02./03. Mai) in Syrien (westliche Region von Damaskus) flog, um hochqualitative iranische Raketen auf dem Weg zur Hisb’Allah zu zerstoeren.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Eitan Haber.

Kurzer Kommentar von Ulrich J. Becker vorneweg: Wie sich langsam immer mehr herauskristallisiert – auch wenn es groessenteils von den grossen Medien ignoriert wird – steht der aeltere Bruder eventuell hinter einem dreifachen, brutalen Mord (Kehlen durchgeschnitten), darunter zwei Juden, von denen er einen kannte.

Der Mord wurde nie aufgeklaert. Sollte der Bostonbomber wirklich der Taeter sein, zeigt sich mal wieder, dass es ‘mit den Juden anfaengt, aber nicht mit Juden aufhoert’, bzw., dass eine energische Aufklaerung des Judenmords, den Amerikanern einen Massenanschlag erspart haette…

 

Warnungen Russlands vor den Islamisten wurden in den Wind geschlagen…

 

Kommentar:  Wann werden die Amerikaner ihre Macht und Wissen benutzten um die Flammen des Terrors in der destruktiven Haelfte der Welt zu loeschen? 


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 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Ijar 5774

Web

Auf der Facebookseite der Fatach wird der Terrorist stolz als “Held” gepriesen…

 

Zum ersten mal seit anderthalb Jahren haben es heute die arabischen Terroristen in Samaria und Judaea geschafft, einen Israeli zu ermorden.

Eviatar Brodovsky, 31, Schauspieler, war auf dem Weg zu einer Auffuehrung (hier kann man sehen, wir er in einer komischen lokalen Auffuehrungen Kinder erfreute) und wartete auf eine Mitfahrgelegenheit an der Tapuach Kreuzung in Samaria.

Der Terrorist Salem Saal naehrte sich mit einer scheinbar harmlosen Plastiktuete, in dem er ein Messer versteckt hielt. Offenbar stach er so schnell von hinten zu – mit gravierenden Wunden, denn Eviatar konnte sich nicht mehr wehren und schaffte es nicht, seine Pistole zu benutzten. Der Terrorist griff dann die Pistole und schoss Eviatar aus offenbar sehr kurzer Entfernung einmal in den Kopft, bevor er das Feuer auf andere Israelis vor Ort eroeffnete. Eviatar starb innerhalb kuerzester Zeit noch vor Ort, trotz schneller Erste-Hilfe Bemuehungen.

Der Terrorist Salem schoss rueckwaerts gehend auch auf Grenzschutzpolizisten, die das Feuer auf ihn erwiderten und ihn schwer bis mittelschwer verletzten. Jetzt wird er im israelischen Beilinson-Krankenhaus versorgt und wohl bald wieder in einem israelischen Gefaengnis sitzen. Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Ijar 5774

Sympathie mit Terroristen. Israelische Soldaten mit Boston-Attentaetern gleichgesetzt – unser ‘Freund’ Aussenminister Kerry…

 

Immer wenn man glaubt, die Obama-Administration kann kaum noch tiefer in ihrem Israel-Bashing fallen, der Westen sich kaum noch mehr verraten, die angebliche Political Correctness und die Sensitivitaet fuer Islamisten und Terroristen koenne nicht noch grotesker werden, die USA koennten nicht noch schlechter zwischen Freund und Feind unterscheiden etc., wird man mal wieder berichtigt.

Heute traf der US-Aussenminister Kerry in Instanbul ein und aeusserte auf der Pressekoferenz viel Mitgefuehl fuer die Familien der Marmara-Terroristen, die von Israels Elitesoldaten unter Feuer in Notwehr und teilweise schwer verletzt getoetet wurden.  

Das allein war schon eklig genug, aber danach ging er doch tatsaechlich dazu ueber diese islamistischen ‘Opfer’ mit den Opfern der Islamisten  in Boston gleichzusetzten und damit auch israelische Soldaten mit islamistischen Terroristen.

 

Er sagte woertlich (hier ab 15. Minute) ueber getoeteten Terroristen auf der Marmara sprechend:

 

“Ich weiss es ist ein emotionales Thema fuer einige Leute. Ich kann das ins besondere zu Familien von Menschen, die in dem Vorfall starben, sagen… Wissen Sie, wir verstehen diese Tragoedien voll und ganz und wir sympathisieren mit ihnen. Niemand sympathisi… Ich meine, Ich haben gerade erst die Boston Woche hinter uns und ich habe tiefes Mitgefuehl fuer das, was passierte wenn es Gewalt gibt, wenn etwas passiert, dass man Menschen verliert, die einem nahe stehen…”  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 6. Ijar 5774

boston6

 

Als Israeli ist einem das leider allzu vertraut: Tote Kinder und Frauen, Beschreibungen von abgetrennten und zerfetzten Gliedmassen, die Bilder von Blut, Splitter, zerrissenen Kleidern, zerzausten Haaren, geschockte Menschen…

Diesmal ist es die USA. Ich hoffe, sie werden sich nicht daran gewoehnen muessen, wie wir uns vor Chomat Magen daran ‘gewoehnen’ mussten.

Praesident Obama wiederholte nach dem Doppelanschlag fast eins zu eins seine Benghasi-Rede: Man wisse noch nichts genau, werde aber den Dingen auf den Grund gehen und die Schuldigen zu Gericht bringen…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni. (Elyakim Haetzni, als Georg Bombach 1926 in Kiel geboren, ist ehemaliger Knessetabgeordneter, Rechtsanwalt, ‘Siedler’ und Spezialist fuer internationales Recht im Falle Israels.)

 

 

Wann werden wir den Mut haben, ihre Luegen und antiisraelische Propaganda nicht mehr zu ‘tolerieren’, sondern offen als solche anzuklagen?

 

Ramallah hat verkündet, dass sie den israelischen Pathologen “nicht trauen“, weil diese festgestellt haben, dass ein lebenslänglich verurteilter Terrorist, Maisara Abu Hamdiyeh, an Krebs gestorben ist. Sogar noch vor Abschluss der Autopsie, beeilten sie sich, die medizinische Behandlung des Terroristen im Gefängnis anzugreifen. Doch sie sind nicht diejenigen, über die ich mich beklagen möchte, sondern ich beklage mich vielmehr über die Behörden und diejenigen, die unsere öffentliche Meinung beeinflussen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 22. Nissan 5773

 

 

Barack Hussein Obama kam uns besuchen und hielt eine lange Rede vor 600 “jungen Israelis, wie er gerne betonte.

Eigentlich doch wunderbar oder? Der maechtigste Mann der Welt (auch wenn er staendig daran arbeitet die Macht der USA in der Welt zu verkleinern) kommt unseren kleinen Staat besuchen und will ganz direkt mit uns reden.

Und auch seine Ausfuehrungen sind doch wunderbar, oder?

Er will uns beschuetzen, mag uns sehr gerne, lobt unsere herausragenden Leistungen und kennt sogar unsere religioesen und kulturellen Feinheiten bis zu den Fernsehsendungen, redet von Pessach und der Erloesung und der Sklaverei.

Wunderbar, was wollen wir mehr? Warum sollte ich schon wieder daherkommen und ihn schlecht machen, vor ihm warnen, wenn er sich so weit aus dem Fenster lehnt um uns zu umarmen?

 

So leid es mir tut, diese Rede war nicht der lange erwartete israelfreundliche Wendepunkt Obamas, eine Umkehr seiner Israel-feindlichen Ideologie und Politik, sondern ein weiterer Hoehepunkt in seiner versuchten Unterwanderung unseres Staates, seiner Interesse, Sicherheit und seiner gewaehlten Regierung und zeigt nur noch deutlicher, wie gefaehrlich Barack Obama wirklich ist – gerade weil er sich als angeblich besorgter Freund gibt, wie auch viele Israelfeinde in Deutschland und Co..  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Nissan 5773

Web

Erdogan bereist nach dem israelischen Kniefall bald Gasa, wo die Hamas bereits jetzt schon die ‘weitere israelische Niederlage’ feiert…

 

Ich wollte eigentlich etwas ueber die zu tiefst freche und antiisraelische Rede Obamas in Jerusalem schreiben, aber gerade kommt da die Blitzmeldung von einer ‘Aussoehnung’ mit dem lieben Herrn Erdogan, und da muss ich doch hierzu kurz ein paar Dinge loswerden.

Erstmal zum Hintergrund, bevor ich meine rechten Traenen ueber den anscheinend neu-linken Netanjahu ausschuette:

Die letzten Tage sahen vier realtiv gravierende, bis ungewoehnliche bzw. unerwartete politische oder strageische Entwicklungen in unserer Nachbarschaft, die zusammen auf weitreichende Folgen hindeuten koennten:  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 8. Nissan 5773

ariel studenten obama 2

Obama diskriminiert Studenten der Ariel Universitaet in Samaria – diese darf als einzige grosse israelische Uni keine Zuhoerer zu seiner tollen, kommenden Rede schicken…

 

Obama kommt. Die Israelis sind groessenteils gelangweilt und desinteressiert, bis sauer ueber das bevorstehende Verkehrschaos.

Noch bevor er hier ist, hat er bereits in drei, vier symbolischen Gesten – die hoechstwahrscheinlich sehr genau geplant waren, – schon gezeigt, wie er zum juedischen Staat steht und ehrlich gesagt, waere ich froh, wenn man ihn nicht so pompoes empfangen wuerde.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses ynet-Artikels von Dan Calic.

HelenThomasAndBarackObama2009

Obama mit Antisemitin Helen Thomas

 

Op-ed: Israel wird wegen einseitiger Zugeständnisse unter Druck gesetzt, während es keine Forderungen an die Araber gibt  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 13. Adar 5773

obama visit har choma

Wie es der Zufall so will – er macht es sicher absichtlich -, kommt der maechtigste Mann der Welt angeblich bald (Mitte/Ende Maerz) das kleine Viertel eines seiner groessten Fans besuchen (hier die letzten 60+ Artikel, die ich gegen seine israelfeindliche Politik bei aro1 reinstellte). So jedenfalls teilt uns gerade die Gemeinde von Har Choma bzw. Chomat Schmuel (der offiziellere Name) – meines Wohnorts – mit.

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Danke an Renate fuer diese leicht gekuerzte Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dore Gold.

egyptian f-16

Eine aegyptische F-16 

 

Die jüngste Krise zwischen den Vereinigten Staaten und Ägyptens Muslimbruder Präsident Muhammad Morsi brach am 14. Januar 2013 aus, als die Titelseite der New York Times berichtete, dass Morsi vor drei Jahren in offen antisemitischer Sprache “Zionisten“ als “… Blutsauger, die die Palästinenser angreifen, diese Kriegstreiber, die Nachkommen von Affen und Schweinen“ bezeichnet hatte. Das Video des Interviews wurde von MEMRI veröffentlicht, einer Organisation, die seit vielen Jahren die Aussagen politischer Führer im Nahen Osten dokumentiert und aus dem Arabischen übersetzt.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Schwat 5773

Ich habe leider nicht die Zeit, alle Versionen ueber das, was gestern Nacht in Syrien passierte aufzulisten. Die zwei verbreitesten Varianten sprechen von israelischen Luftschlaegen von 4 bis 12 Duesenjaegern, bzw. nach anderen Quellen widerum nur Drohnen, die ein bestimmtes Ziel in Syrien angriffen:

A) Entweder einen Konvoi eines hochmodernen russischen Luftabwehrsystems (SA-17), welcher auf dem Weg nach Libanon war, und kurz vor der libanesisch-syrischen Grenze (oder in einer anderen Version bei Verlassen der Logistikbasis der iranischen Revolutionsgarden in Syrien nordoestlich des Grenzdreiecks Israel, Libanon, Syrien) von Israel zerstoert wurde.

Oder B), ein wissenschaftliches Zentrum 15km nordwestlich von Damaskus, das unter anderem mit Chemiewaffen Umgang hatte – angeblich da es in den letzten Tagen mehrmals kurz davor stand von den Rebellen eingenommen zu werden.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Yaakov Ahimeir.
Vorher ein kurzer Kommentar von Ulrich J. Becker:
 
cuck hagel
 
Chuck Hagel, Obamas antiisraelischer Freund ist neuer Aussenminister der USA…
 
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Wie passend zu unserem jetzigen, starken Wintereinbruch ueber Herrn Hagel – seit drei Tagen neuer amerikanischer Verteidigungsminister –  zu sprechen. Nur im Gegensatz zu dem, was wir gerade hinter uns haben, und nur noch vereinzelte Matschbrocken dahinschmelzen sehen, haben wir den Obama-Hagel-Sturm erst noch vor uns.
Und ja, die letzten vier Israel-attackierenden Obama-Jahre scheinen mir wie ein feuchter Herbstspaziergang, gegen den eisigen Wintertrip, der uns in diesen vier Obama-Jahren bevorzustehen scheint. Der eisige, schweres antiisraelisches Geschuetz auffahrende Obama faellt dabei mit den ins antisemitische Islamistenstaaten transformierten Winterfruechten des ‘arabischen Fruehlings’ zusammen.  Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 20. Tewet 5773

Anruf von Yachimovitch, der ‘Neulinke’ Netanjahu und der heimliche Sieger Benett

 

Am 22. Januar sind bei uns Wahlen in Israel. Noch 20 Tage. Und ich kann es nicht lassen diesen verfruehten Wahlkommentar einzustellen, auch wenn 20 Tage in unserer Nachbarschaft eine lange Zeit sind und alles sich noch einmal umschlagen kann.

Und deswegen sollte ich am besten meinen Mund halten, aber heute bekam ich ein Telefongespraech von Shelly Yachimovich – der Chefin der Arbeiterpartei.

Normalerweise bekomme ich nur Werbungsanrufe, diesmal aber hatte sich die Arbeitspartei offenbar einen sehr teuren, aufgezeichneten Massenanruf kosten lassen. Es war wirklich koestlich, wie diese linke Journalisten, mir sagte, ich solle die eins druecken, wenn ich mich fuer sie bei den Wahlen entschieden habe, oder die zwei, wenn ich noch zoegere…

Ich wartete vergeblich auf die Wahlmoeglichkeit drei: ‘Ich waehle keine albernen Linken, die sich selbst ‘neue Mitte’ bezeichnen, kein Wort zu Hamas, Hisb’Allah und Iran verlieren, und unsere Wirtschaft wieder in die sozialistische Planwirtschaftstalfahrt verwandeln wollen’.

Und wegen diesem aktuellen Propagandaangriff von links, muss ich wohl doch ein paar Sachen hier loswerden: 

Und ich denke, ein paar Entwicklungen zeichnen sich schon deutlich ab, oder richtiger: Mit dem Ende der Gasaoperation Amud Anan konnte man sie schon erahnen: 

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Ulrich J. Becker, Jerusalem, 21. Kislew 5773

"Wir sind uns einig, dass wir uneinig sind" (Foto: dapd)

Viel wurde geschrieben und berichtet ueber die unglaubliche, israelische Frechheit, einfach mal so dreitausend Wohnungen in der Jerusalemer Gegend zu planen (sollte ein paar Jahre bis zum ersten Bagger dauern).  Die Tagesschau verschwendet Seiten ueber Seiten, Minuten ueber Minuten, Korrespondenten ueber Korrespondenten.

Aber nirgends sah ich, dass jemand ansprach, was hinter der ungewoehnlich harten europaeischen Retourkutsche stand. Dies war naemlich der erste Dolchstoss des Barak Hussein Obamas – weitere scheinen leider zu folgen…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 14. Kislew 5773

 

Nach dem ‘Sieg der Hamas’ in Gasa, jetzt der ‘Sieg der Fatach’ in New York. Bei so viel Anlaessen zum Feiern, wie wir sie unseren antisemitischen Nachbarn gerade geben, wundert es mich eigentlich, dass sie uns nicht leiden koennen.

Aber was Israelis gerade am beisten aergert, ist dass die ‘Palaestinenser’ fuer ihren diplomatischen Angriff auf den Staat Israel uns den UN-Termin klauen: Sie waehlten makaberer Weise das heutige Abstimmungsdatum ueber ihren ‘Staat’, den 29. November 2012, genau nach dem damaligen Abstimmungsdatum ueber den juedischen Staat, den 29. November 1947. (Bekanntlich ahmen Antisemiten gerne Juden alles nach, auch wenn sie sie gerne vernichten wollen.)

Und Europa zeigt sein antiisraelisches Gesicht wider in ganzer Pracht, einschliesslich Deutschland mit seinem feigen ‘Enthalten’. Jetzt steht allein Tschechien als einzig noch verbliener, wahrer Freund Israels in Europa. Oesterreich und Schweiz sind noch uebler als Deutschland und stimmten klar “Ja!“. Sie sollten besser wissen, dass es kein schoenes, humanistisches “Ja!” ist, um ein armes, verfolgtes Volk aus der Jahrhundertealten Vertreibung zu helfen, sondern ein “Ja!” zu einer pseudostaatlichen Terrororganisation, deren Endziel die Vernichtung des juedischen Staates ist. Sie sagen “Ja!” und vergroessern ihre Legitimation und Basis um uns besser schaden zu koennen.

Israel selbst wird erwartungsgemaess wieder sehr milde bis gar nicht reagieren, um die liebe Welt nicht aufzuregen und uns nicht als den Boesemann dastehen zu lassen, auch wenn so den antisemitischen Massen der Region nach dem ‘Hamassieg’ in Gasa gleich  noch einmal gezeigt wird: ‘Israel ist schwach, Israel steht alleine da, Israel hat Angst, jetzt ist die Zeit zum Angreifen…’

Und Linke, wie Ehud Olmert, wollen uns jetzt schon wieder erklaeren, warum es doch genau richtig und gut fuer Israel sei, was die ‘Palaestinenser’ machen. Ich warte nur noch darauf, dass es uns auch erklaert, dass auslaednische Boykotte und die Hamasraketen genau richtig und gut fuer Israel seien etc..

Aber das Schlimmste an allem: Wir sind zu grossen Teilen mit unserem Anerkennen der ‘Zweistaatenloesung’ selbst Schuld an der jetztigen, ueberwaeltigen UN-Welle, die einen ‘palaestinensischen’ Staat in der Luft erschafft – denn worum geht es denn sonst in der ‘Zweistaatenloesung’, oder nicht?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 4. Kislev 5773

Jogew, nach Raketeneinschlag…

 

Alle, die gerade behaupten, die Welt sei momentan so hinter Israel, dass man jetzt aufhoeren sollte und keine Bodenoperation zulassen, ‘welche alles zerstoeren koennte’, sollte man daran erinnern, dass wir diesen Krieg nicht fuer schoene Haltungsnoten in der Welt fuehren, sondern um unseren Buergern die Ruhe und den Frieden zu bringen, den sie verdienen.

Daniel Schneerson, Haifa, 04.11.2012

Es sitzt sich derzeit noch gut auf dem Balkon, im winterlichen Haifa eines heissen israelischen Novembers. Wie lange noch?

Drei Syrerpanzer haben sich leicht im Golan verirrt. Wirbelsturm Sandy zeigt, ganz besonders im armen Haiti, daß der Schaden erst zu beginnen scheint. In Nordisrael hat es ein ganz leichtes Erdbeben gegeben, der Kalender der Maya endet langsam und in den Vereinigten Staaten von Amerika wird gewählt.

Meine Anspannung wächst mit der fortschreitenden Zeit zur kommenden Amerika-Wahl ähnlich wie vor einem Endspiel einer Fussballweltmeisterschaft. Nur hat der Ausgang eines solchen Sportereignisses selten mit der Frage zu tun, ob ein Krieg am Horizont meiner Heimat, meiner jüdischen Seelenwohnstatt Israel, aufzieht.  Continue reading →

Danke an Renate, dass Sie Auszuege aus meinem Artikel “The tougher questions on foreign issues Republicans should ask Obama” ins Deutsche uebersetzt hat.

 

In Benghazi wollte die Obama Regierung keine amerikanischen Waffen vor dem Konsulat haben. (Einen interessanter Beitrag zu den Versaeumnissen – um es vorsichtig zu sagen – kann man hier sehen.) Sie hofften auf das Beste und darauf, dass die muslimischen Wächter wenigstens einen Finger rühren würden, um die amerikanischen Konsulatsmitarbeiter zu beschützen. Nun, sie hofften umsonst. – Eine Spezialgebiet Obamas.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Ruthie Blum.

 

Die dritte und letzte Präsidentschaftsdebatte war in mehr als einer Hinsicht überraschend. Der Moderator von CBS, “Face the Nation“ Sprecher Bob Schieffer, ein Anhänger der Demokraten und zweifellos ein Obama Unterstützer, verhielt sich fachmännisch und durchweg höflich gegenüber beiden Kandidaten. Auch vermied er nicht, Fragen zu stellen, die dem Präsidenten Schwierigkeiten bereiten würden. Tatsächlich begann er seine Fragen mit der Libyen Angelegenheit; im Vorfeld war von Fox Analysten befürchtet worden, dass er vermeiden könnte, Obama wegen der Katastrophe in Benghazi herauszufordern.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 2. Mar Cheschwan 5773 

 

Typically for Obama: Trying to be liked by your sworn enemies

Having watched the first presidential and vice-presidential debate, I found Romney and Ryan correctly attacking the Obama Administration on quite some issues, but in many points they could have done much more to reveal the tremendous dangers of another four years of Obama.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Caroline Glick.

Das Wall Street Journal hat eine Kolumne von Daniel Henninger mit dem Titel “Obama und das L-Wort” veröffentlicht. Er beschreibt mit Bestürzung und Abscheu wie die Obama Regierung den Begriff ‘Lügner’ missbräuchlich und hinterhältig anwendet, um Mitt Romney zu bezeichnen, seit er Obama in der ersten Präsidentschaftsdebatte geschlagen hat.

Henninger stellt fest, dass die Verwendung des Begriffs ‘Lügner‘ den politischen Umgangston in der US-amerikanischen Politik auf ein nie dagewesenes niedriges und gemeines Niveau gebracht hat. Er erklärt auch, dass das nicht zur amerikanischen politischen Tradition gehört. Vielmehr entstammt dies dem Propagandalehrbuch totalitärer Regime.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 8. Tischrei 5773

Nur vor ein paar Wochen konnten wir wieder diese bestimmte Stelle in der Torah lesen, die durch ihre scharfe Logik so lebendig wird:

 

“Und Moses rief zu ganz Israel und sprach: ‘Ihr habt den Gott gesehen, und Alles was er tat, vor euren Augen, im Lande Aegypten, dem Pharao und seinem Gevolk und seinem Land.

Die schweren Pruefungen haben eure Augen gesehen, und jene grossen Zeichen und Wunder.

Und Gott gab euch [wohl] nicht ein Herz zum Verstehen, Augen zu sehen, und Ohren zu hoeren, bis zu diesem Tag’.” (Dwarim 29:1 ff.)

 

Was sagt Mosche da zum Volk Israel?  Continue reading →

 Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Boaz Bismuth.

Obamas Islamschmuseoffensive zeigt Auswirkungen: Immer offenere und furchtlosere Gewalt gegen die USA und den Westen. Am Hochtag der Ausschreitungen gingen gleichzeitig 60 Konsularsnotrufe in Washington ein – die schoene neue Obamawelt mit ‘der Religion des Friedens’ (die meisten verstehen halt nicht, dass damit der Friedhofsfrieden gemeint ist)…

 

Von Marokko bis Indonesien – und sogar in Sydney, Australien – setzten die muslimischen Massen über das vergangene Wochenende ihren Aufruhr fort. Im benachbarten Sinai ist die schwarze [El Kaida] Salafisten Flagge über dem Hauptquartier einer multinationalen Beobachtertruppe unter US Kommando gehisst worden. Die US-amerikanischen Botschaften in Ägypten, Tunesien und Jemen wurden erneut angegriffen. Demonstranten in Pakistan brüllten: “Obama, Obama, es gibt eine Million weiterer Bin Ladens!” Was muss noch alles passieren, damit der US Präsident Barack Obama begreift, dass seine Doktrin zum Nahen Osten zerbrochen ist?  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dror Eydar. 

 

Konfrontiert mit den drastischen Photos des gefolterten Körpers des verstorbenen US Botschafters für Libyen [die ich hier aufgrund der Wuerde des Toten einfach nicht reinstellen will], Christopher Stevens, der von einem Mob durch die Straßen von Benghazi geschleift wird, kann man nicht umhin zu denken, dass zusammen mit dem Körper des Botschafters das gesamte Land, das die Führung der freien Welt innehat, ebenfalls durch den Straßendreck gezerrt und erniedrigt wurde. Der Angriff, der vergangene Woche auf das amerikanische Konsulat stattfand, hat der Terrorsymphonie weitere grauenhafte Töne hinzugefügt. Der Westen seinerseits hält sich die Ohren zu und verschließt die Augen und vermeidet, anzuerkennen, dass er nun schon seit einer ganzen Weile in seiner Existenz bedroht ist.  Continue reading →

 

Einfach unglaublich:

schihaddisten im – mit eindeutiger Unterstuetzung von Obama – islamistischen befreiten Libyen und Aegypten stuermen mit Feuerwaffen und RPGs AM 11. SEPTEMBER die Botschaften in Libyen und Aegypten, der Botschafter in Libyen und drei weitere Botschaftsmitglieder werden von einem RPG auf sein fliehendes Botschaftsfahrzeug ermordet und das amerikanische Aussenministerium kritisiert das vor zweiunhalb Monaten(!) veroeffentlichte Video, dass angeblich den Mob spontan legitimiert haben soll…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Tamus 5772

Demo gestern in Aegypten gegen den Besuch von Hillary Clinton

 

Nach 22 Wochen, und insgesamt nur zum vierten Mal in ihrer Amtszeit, kommt die US-Aussenministerin Frau Clinton uns einmal wieder besuchen. Und ihr Besuch koennte symbolischer kaum sein. Er kristallisiert die Stellung der USA unter der Obamaadministration zu Israel, zu Netanjahu, zu einem Iranschlag, zu Aegypten und zum gesamten islamistischen Fruehling praezise heraus – ein blamierender Besuch, ein Besuch der Schwaeche, des Unverstaednis, der linken Arroganz und voll Misstrauen gegenueber Israel.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai. 

Ich fragte mich bei der Neuwahl-Sache die ganze Zeit, ob damit nun ein eventueller Iran-Schlag vom Tisch ist, da Neuwahlen im September diesen ganz schoen ueber den Haufen geworfen haetten (wenn man traditionell von einem Zeitfenster, dass sich im Spaetsommer schliesst, ausgeht, haetten die Wahlen entweder inmitten von einem Krieg stattgefunden, oder kurz davor, was die Vorbereitungen, die viel Stabilitaet brauchen, sehr hindern wuerden etc.. Und das wuerde bedeuten, dass Israel die Operation auf nach September legen wuerde und das wiederum wuerde dieses Jahr zunehmend unwahrscheinlich machen – zur Freude Obamas, Ashtons und Co.).

Jetzt aber, nachdem Netanjahu seinen ueberraschenden Schwachzug mit Kadima durchzog, ist zumindest die breite, innenpolitische Basis und drei Armee-erfahrene Spitzen (Netanjahu, Barak, Mofaz) und Stabilitaet fuer Monate gegeben, die eine gute Ausgangsbasis fuer eine Iran-Eventualitaet bieten koennten.

Das schrieb ich in etwa vor ein paar Tage auf Facebook. Und heute berichtet der 10. israelische Kanal, dass in der Tat in Washington eine nahezu Panik ausgebrochen ist, dass Israel jetzt bereit sein wird, den Schritt zu gehen, vor dem leider die Obama-Administration solche Angst hat – anstatt vor der iranischen Bombe…

 

Analyse: Die neue Einheitsregierung verstärkt die israelische Abschreckung im voraus für den Fall eines Angriffs im Iran  Continue reading →

 Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel-HaYom-Artikels von Richard Baehr und den Artikel weiter unten von Caroline Glick.

 

In der vergangenen Woche haben mich mehrere Bekannte auf einen Artikel in der Huffington Post aufmerksam gemacht, den ein langjähriger Chicagoer Funktionär der Demokraten verfasst hat. Er hat die vergangenen zwei Jahre damit verbracht, Loblieder auf Präsident Barack Obama zu singen, insbesondere hinsichtlich der Art und Weise wie dieser Israel behandelt. Derselbe Funktionär hat in der Vergangenheit Emails ausgesandt mit langen Listen, die beweisen sollen, dass Obama nicht nur ein großer Freund Israels ist, sondern in vielerlei Hinsicht für Israel besser ist, als jeder andere Präsident vor ihm. Diese Emails wurden von anderen Obama Unterstützern übernommen, in der Absicht der Sinnesänderung der jüdischen Unterstützer von 2008, die 2012 schwanken könnten, entgegenzuwirken.  Continue reading →

Wir erinnern uns an die – fuer ihn – ungewoehnlich harten Worte von Barak Obamas (aber auch Suedkoreas und Japans) gegen einen angekuendigten nordkoreanischen ‘zivilien’ Satellitenabschuss mittels Traegerrakete letzte Woche. Ein Bericht bei Israel HaYom wirft darauf ein sehr interessantes und eventuell erklaerendes Licht. Danke an Renate fuer die Uebersetzung.


 

Iranischer Raketenstart

 

EXKLUSIV: Westliche Verteidigungsexperten weisen darauf hin, dass der bevorstehende Satellitenstart Nordkoreas die Fortsetzung der iranischen und nordkoreanischen Zusammenarbeit im Nuklear- und Raketenbereich darstellt – Seoul warnt, Nordkoreas Rakete abzuschießen, sollte diese südkoreanisches Gebiet verletzen.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai.

 

 

Die Vereinigten Staaten lassen Informationen an die Medien durchsickern, um einen israelischen Schlag gegen den Iran zu verhindern: Die US-amerikanische Regierung hat bei ihren Anstrengungen, die einen israelischen Schlag gegen die iranischen Nuklearanlagen zu Jahresende verhindern sollen, kürzlich Vollgas gegeben. Eine wahre Flut von Berichten in den amerikanischen Medien [hier die beruechtigste in 'Foreign Policy'] in den vergangenen Wochen bezeugt nicht nur, dass die USA befürchten, dass Israel seine Drohungen wahr machen könnte, sondern dies deutet darüber hinaus auch an, dass die Obama Regierung die Samthandschuhe, (falls sie je welche trug), entschlossen abgelegt hat.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet Artikels von Shoula Romano Horing.
 
Trotz des bislang zu Tage getretenen fraglichen Verhaltens des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama gegenüber Israel unterstützen viele liberale amerikanische Juden die bevorstehende Wiederwahl des Präsidenten. Sie behaupten, dass seine Wertvorstellungen mit denen der jüdischen Gemeinschaft besser übereinstimmen. Insbesondere loben sie Obama, weil sie von der Annahme ausgehen, dass er versucht, die Anhäufung des Reichtums bei einigen Wenigen zu verhindern, und die Reichen zugunsten der Armen und der Arbeiterklasse zu bekämpfen. Aber, dass er den “Klassenkampf” als Wahlkampfstrategie nutzt, ist erstens scheinheilig, unzutreffend und entzweiend, und zweitens für Juden ungut und gefährlich.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Schwat 5772

Ein wenig Rueckendeckung fuer das iranische Judenvernichtungsprogramm vom deutschen Verteidigungsminister…

 

Darf Israel oder darf es sich nicht gegen eine wieder einmal vor den Augen und Ohren aller Welt angekuendigte Vernichtung eines Grossteils des juedischen Volkes zu wehr setzen oder nicht? 

Was ist nicht klar?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Tewet 5772

Jedijot Achronoth zitierte einen engen Freund des gerade in Tehchrahn getoeteten Nuklearwissenschaftlers Mustafa Roschan, der in iranischen Medien angab:

 

“Mustafa hatte zwei Hauptziele vor Augen: Den Kampf gegen Israel und Schahid zu werden [im 'heiligen' Kampf gegen die ''Unglaeubigen' zu fallen]. [...] Seit seiner Studentenzeit bis zu seinem Todestag arbeitete Mustafa in der Anlage bei Natanz. Er hat sein Ziel erreicht.”  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 13. Mar Cheschwan 5772

Wozu Artikel schreiben, wenn Bilder mehr wert sind als tausend Worte?

Auf dem letzten G-20 Gipfel in Cannes am 3. November zeigte uns Obama nocheinmal sehr anschaulich wie seine und des Westens Politik gegenueber einem zunehmend feindlich gesinnten, sich islamisierenden, Staat zusammenzufassen ist (hat sogar eine christliche Note): ‘Umarme deine Feinde’.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Mar Cheschwan 5771


 

Allen nicht realitaetsfernen Israelis barg der heutige Tag keine Ueberraschungen: Iran arbeitet mit Hochdruck an der Bombe und Obama (und Sarkozy) sind bestenfalls irrationale Bibihasser und im schlimmsten Fall, etwas, was ich lieber aus Vorsicht vor Gerichtsprozessen nicht ausspreche.

Aber heute verliess dieses Wissen den kleinen Kreis, der offenen Augen und Ohren und toente heraus in die Welt und zu denen, die die Augen und Ohren eigentlich lieber verschliessen oder zumindest blinzeln oder weghoeren wenns um Angriffe gegen Israel geht, und es steht jetzt in grossen Buchstaben in den Gesichtern all dieser Zweifler und Schoenredner von Israelfeindlichkeit. Das heisst, teilweise steht es da, denn selbst jetzt wird hier und da versucht zu verschweigen…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Tischrei 5772

Diese Woche – genau genommen vor vier Tagen – wurde in Libyen unter grossem Jubel und ausgelassenem Gewehrgeballer offiziell der islamische Gottesstaat ausgerufen. Von nun an gilt die Herrschaft der Scharia als Grundlage allen Rechts.

An genau dem gleichen Tag waehlte Tunesien – das noch mit als ‘am westlichsten’ in der arabischen Welt galt – in demokratischen Wahlen mehrheitlich eine islamistische Partei, die sich genau das Gleiche ertraeumt und – langsam aber sicher – hart daran arbeiten wird. Glueckwuensche nach Tunesien, sich dem Kampf gegen die Juden nun offiziell angeschlossen zu haben, kamen jetzt schon von der Hamas. 

Beides war zu erwarten, beides sollte eigentlich nicht ueberraschen, obwohl es leider doch viele Europaer ueberrascht, denen von Anfang an von Politik und Medien Illusionen gemacht wurden und weiter verbreitet werden.

Und wenn jetzt doch, entgegen allen albernen ‘Hoffnungs’- und ‘Demokratie’-Prognosen, die Islamisten das Ruder uebernehmen, muss man wohl auch die momentane Trennung von ‘lieben Moslems’ und ‘boesen Islamisten’ weiter aufweichen und so z.B. kann man jetzt die oefftliche rechtliche Begriffsneuschoepfung “gemaessigter Islamismus” ueberall bewundern (z.B. hier, oder auch hier). Es sage niemand die oeffentlich rechtlichen gehen nicht mit der Zeit.

Wie nun eine ‘gemaessigte Scharia’, ‘gemaessigte Steinigungen’ und ‘gemaessigtes Haendeabhacken’ oder ‘gemaessigter Judenmord’ aussehen koennten, ueberlasse ich einmal den heiss rauchenden Koepfen bei ARD und Co., und versuchte mir etwas ganz anders vorzustellen. Ich fragte mich, wie es sich als Islamist, der jetzt Libyen bzw. Tunesien islamistisch uebernommen hat, anfuehlen muss?  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Yigal Walt.
Die tödlichen Zusammenstoesse von Ägyptens koptischer Minderheit und den ägyptischen Sicherheitskräften bestätigt erneut, was schon seit geraumer Zeit klar sein dürfte: Die Tatsache, dass Amerika auf der Amtsenthebung von Präsident Hosni Mubarak bestand, hat eine Situation eingeleitet, die Israels südlichen Nachbarn zunehmend in das Chaos abgleiten lässt.  Continue reading →