Danke an Renate fuer die Uebersetzung eines Grossteils dieses Israel HaYom Artikels zum Thema der Iranverhandlungen, was ich so detailliert und kritisch nicht in der deutschen Presse finden konnte (lasse mich gerne berichtigen).

 

Das mysterioese, auf unerklaerte Weise an die AP-Luft gekommende, computeranimierte Model der Explosionseindaemmungskammer in der Parchin Militaerbasis bei Tehchrahn.

 

[Kurzer Kommentar: Ich hatte bereits darueber geschrieben (“Positiver Verlauf” des ungestoerten Baus an der iranischen Bombe)

und vermutet, dass es so kommt, dass sich der Westen und der Iran auf irgendwelche Mogelpackungen und Pseudoeingestaendnisse verstaendigen, Iran bauen lassen und Israel so die Berechtigung zum Praeventivschlag gegen den Iran nehmen wollen, um sich selbst nicht in 'Komplikationen' zu verstricken. Die letzten Tage kommen wieder Meldungen durch, dass es weitere 'positive Zeichen' bei den Nuklearverhandlungen mit dem Iran geben und ein 'Kompromiss' sich anbahne. Es ist sehr zu befuerchten, dass dieser 'Kompromiss' darauf hinauslaeuft, dass Iran seine Atomwaffenprogramm - vielleicht auf etwas kleinerer Flamme, aber nicht mal das ist sicher - durch einen Deal mit dem Westen gedeckt weiterfuehren kann und Israel als der grosse Verlierer aus dieser Runde hervorgeht - verraten vom Westen und Vernichtungsbedroht durch den Iran. Nach so einem Schritt wuerde Israel nur ein Ausweg bleiben - egal wie verlogen der Westen sich dann aufregen wird seinen tollen 'Kompromiss' zerstoert zu haben... ' ] Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai. 

Ich fragte mich bei der Neuwahl-Sache die ganze Zeit, ob damit nun ein eventueller Iran-Schlag vom Tisch ist, da Neuwahlen im September diesen ganz schoen ueber den Haufen geworfen haetten (wenn man traditionell von einem Zeitfenster, dass sich im Spaetsommer schliesst, ausgeht, haetten die Wahlen entweder inmitten von einem Krieg stattgefunden, oder kurz davor, was die Vorbereitungen, die viel Stabilitaet brauchen, sehr hindern wuerden etc.. Und das wuerde bedeuten, dass Israel die Operation auf nach September legen wuerde und das wiederum wuerde dieses Jahr zunehmend unwahrscheinlich machen – zur Freude Obamas, Ashtons und Co.).

Jetzt aber, nachdem Netanjahu seinen ueberraschenden Schwachzug mit Kadima durchzog, ist zumindest die breite, innenpolitische Basis und drei Armee-erfahrene Spitzen (Netanjahu, Barak, Mofaz) und Stabilitaet fuer Monate gegeben, die eine gute Ausgangsbasis fuer eine Iran-Eventualitaet bieten koennten.

Das schrieb ich in etwa vor ein paar Tage auf Facebook. Und heute berichtet der 10. israelische Kanal, dass in der Tat in Washington eine nahezu Panik ausgebrochen ist, dass Israel jetzt bereit sein wird, den Schritt zu gehen, vor dem leider die Obama-Administration solche Angst hat – anstatt vor der iranischen Bombe…

 

Analyse: Die neue Einheitsregierung verstärkt die israelische Abschreckung im voraus für den Fall eines Angriffs im Iran  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Ijar 5772

 

Seit der amerikanische Admiral Tim Keating in einem nrp-Interview (aus Versehen?) ueber den militaerischen Einsatz von Delphinen im zweiten Golfkrieg plauderte, zeigte sich das sonst sehr vergessene und sehr geheim gehaltene Thema als hoch  aktuell. Noch interessanter wird es, wenn man bedenkt, dass zu einem der wenigen Laender, dass den militaerischen Einsatz von hochbegabten Delphinen praktiziert, der Iran gehoehrt. Und was ist mit Israel? 

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Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Arutz 7 von David Wilder.

 

Die von Westen unterstuetzte PA: Premierminister der PA Salam Fajjad verbrennt hier juedische Produkte, waehrend Menschen, die Juden eine Immobilie verkaufen. hingerichtet werden…

 

Ist es wirklich wahr, dass jemand durch eine Regierungsbehörde getötet werden kann – durch die palästinensische Autonomiebehörde, kurz PA genannt – weil er Land an jüdische Menschen verkauft hat? Leben wir wieder im Mittelalter? Oder befinden wir uns in Nazi-Deutschland?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 24. Nissan 5772

 

Positiver Verlauf“, “Optimistische Aussichten“, so berichtete zumindest die Tagesschau ueber das langerwartete Treffen zwischen dem Westen und dem Iran in Istanbul. Kurz davor hatte Barak Hussein Obama darauf hingewiesen, dass diese Gespraeche die “letzte Chance” Teherans seien wuerden und dass man sich nicht veraeppeln lassen werde. Es entzuendete sich sogar mal wieder ein Funke Hoffnung, dass Obama am Ende doch noch rational und verantwortungsbewusst handeln koennte, aber leider wurden wir wieder enttaeuscht…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dore Gold - ehemaliger israelischer Botschafter bei der UN und enger politischer Berater von Ariel Scharon und Benjamin Netanjahu. 

  

Ein Anblick, der bald Wirklichkeit werden soll: Irakische F-16s

 

Da der Iran momentan mit der Türkei unzufrieden ist, hält er Ausschau nach neuen Orten für seine Nuklearverhandlungen mit dem Westen. Eine der Optionen, die an der Stelle Istanbuls auf den Tisch kam, war Bagdad. Allem Anschein nach fühlt sich der Iran in der irakischen Hauptstadt seit dem Rückzug der amerikanischen Truppen Ende 2011, im diplomatischen Sinn, zunehmend behaglich und wohl.  Continue reading →

 Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel-HaYom-Artikels von Richard Baehr und den Artikel weiter unten von Caroline Glick.

 

In der vergangenen Woche haben mich mehrere Bekannte auf einen Artikel in der Huffington Post aufmerksam gemacht, den ein langjähriger Chicagoer Funktionär der Demokraten verfasst hat. Er hat die vergangenen zwei Jahre damit verbracht, Loblieder auf Präsident Barack Obama zu singen, insbesondere hinsichtlich der Art und Weise wie dieser Israel behandelt. Derselbe Funktionär hat in der Vergangenheit Emails ausgesandt mit langen Listen, die beweisen sollen, dass Obama nicht nur ein großer Freund Israels ist, sondern in vielerlei Hinsicht für Israel besser ist, als jeder andere Präsident vor ihm. Diese Emails wurden von anderen Obama Unterstützern übernommen, in der Absicht der Sinnesänderung der jüdischen Unterstützer von 2008, die 2012 schwanken könnten, entgegenzuwirken.  Continue reading →

Wir erinnern uns an die – fuer ihn – ungewoehnlich harten Worte von Barak Obamas (aber auch Suedkoreas und Japans) gegen einen angekuendigten nordkoreanischen ‘zivilien’ Satellitenabschuss mittels Traegerrakete letzte Woche. Ein Bericht bei Israel HaYom wirft darauf ein sehr interessantes und eventuell erklaerendes Licht. Danke an Renate fuer die Uebersetzung.


 

Iranischer Raketenstart

 

EXKLUSIV: Westliche Verteidigungsexperten weisen darauf hin, dass der bevorstehende Satellitenstart Nordkoreas die Fortsetzung der iranischen und nordkoreanischen Zusammenarbeit im Nuklear- und Raketenbereich darstellt – Seoul warnt, Nordkoreas Rakete abzuschießen, sollte diese südkoreanisches Gebiet verletzen.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai.

 

 

Die Vereinigten Staaten lassen Informationen an die Medien durchsickern, um einen israelischen Schlag gegen den Iran zu verhindern: Die US-amerikanische Regierung hat bei ihren Anstrengungen, die einen israelischen Schlag gegen die iranischen Nuklearanlagen zu Jahresende verhindern sollen, kürzlich Vollgas gegeben. Eine wahre Flut von Berichten in den amerikanischen Medien [hier die beruechtigste in 'Foreign Policy'] in den vergangenen Wochen bezeugt nicht nur, dass die USA befürchten, dass Israel seine Drohungen wahr machen könnte, sondern dies deutet darüber hinaus auch an, dass die Obama Regierung die Samthandschuhe, (falls sie je welche trug), entschlossen abgelegt hat.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die gekuerzte Uebersetzung dieses Artikels von Caroline Glick.
Meine Alma Mater, Harvards Kennedy School of Government plant vom 3.-4. März eine zweitägige Konferenz, die im Wesentlichen von dem Grundsatz ausgeht, dass der Staat Israel kein Existenzrecht hat. Das ist keine Überraschung. Denn schließlich ist die Kennedy School die Wirkungsstätte meines alten Professors Steve Walt. Keiner dort hat auch nur mit der Wimper gezuckt, als er seine Version der “Ältesten von Zion” gemeinsam mit John Mearshimer von der Universität Chicago herausgegeben hat.  Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet Artikels von Shoula Romano Horing.
 
Trotz des bislang zu Tage getretenen fraglichen Verhaltens des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama gegenüber Israel unterstützen viele liberale amerikanische Juden die bevorstehende Wiederwahl des Präsidenten. Sie behaupten, dass seine Wertvorstellungen mit denen der jüdischen Gemeinschaft besser übereinstimmen. Insbesondere loben sie Obama, weil sie von der Annahme ausgehen, dass er versucht, die Anhäufung des Reichtums bei einigen Wenigen zu verhindern, und die Reichen zugunsten der Armen und der Arbeiterklasse zu bekämpfen. Aber, dass er den “Klassenkampf” als Wahlkampfstrategie nutzt, ist erstens scheinheilig, unzutreffend und entzweiend, und zweitens für Juden ungut und gefährlich.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Schwat 5772

Ein wenig Rueckendeckung fuer das iranische Judenvernichtungsprogramm vom deutschen Verteidigungsminister…

 

Darf Israel oder darf es sich nicht gegen eine wieder einmal vor den Augen und Ohren aller Welt angekuendigte Vernichtung eines Grossteils des juedischen Volkes zu wehr setzen oder nicht? 

Was ist nicht klar?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Schwat 5772

 

Ich weiss, seit Jahren und Jahren spekulieren wir hier im Speziellen und spekuliert man in Israel und der Welt im Allgemeinen ueber den kommenden Iran-Krieg. Wie viele Artikel hier haben sich nicht damit befasst, und das Thema scheint ausgelatschter, um so dichter wir dem Tag X zu kommen scheinen, und macht auch immer weniger Lust darueber zu schreiben.

Aber es gibt einen Unterschied: Spekulierte man lange Zeit hauptsaechlich ueber Jahreszahlen (ich erinnere nur an Dagans superoptimistische ’2015′), spekuliert man nun ueber Monatsnamen.

Und um so naeher man den Tag kommen fuehlt, um so irrelevanter wird auch, was man noch dazu zu sagen hat oder schreiben kann. Die Zeit scheint eh eher abgelaufen, die Alternativen und Druck-Moeglichkeiten ausgeschoepft und der Iran eingefroren auf Kollisionskurs, ganz egal was der Rest der Welt ihnen noch zu sagen hat. Und wen man nicht bis jetzt von der Richtigkeit unserer Sache und der lauernden, vernichtenden Gefahr ueberzeugt hat, den wird man wohl bis dahin auch nicht mehr erwischen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 20. Tewet 5772
Immer wieder hatte ich hier die Informationsschnipsel versucht zusammenzutragen, die ein Bild Irans als eine – vielleicht die – treibende Kraft hinter El Kaida und anderen sunnitischen islamistischen Terrorgruppen, wie den Taliban, ergeben.
Auch wenn sich die Vermutung, dass Bin Laden selbst sich im Iran versteckte, wohl von seiner erfolgreichen Aufspuerung und Toetung in Pakistan widerlegt wurde, gab und gibt es wichtige Kader und Knotenpunkte von El Kaida im Iran, wie u.a. dort zusammengefasst.
Aber nie sah ich eine so umfassende Zusammenfassung wie jetzt zu diesem Thema (“Iran und al-Kaida“), die – Dank Renate – hier am Ende in voller deutscher Uebersetzung angehaengt ist.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19. Tewet 5772

Jedijot Achronoth zitierte einen engen Freund des gerade in Tehchrahn getoeteten Nuklearwissenschaftlers Mustafa Roschan, der in iranischen Medien angab:

 

“Mustafa hatte zwei Hauptziele vor Augen: Den Kampf gegen Israel und Schahid zu werden [im 'heiligen' Kampf gegen die ''Unglaeubigen' zu fallen]. [...] Seit seiner Studentenzeit bis zu seinem Todestag arbeitete Mustafa in der Anlage bei Natanz. Er hat sein Ziel erreicht.”  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 16. Tewet 5772

Der gerade getoetete Chemiewissenschaftler Mustafa Achmadi Roschan mit Achmadinedschad 

 

Man kann ueberall ueber den letzten ‘unnatuerlichen Vorfall’ im Iran lesen, also nur ein paar kurze Anmerkungen:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel-HaYom Artikels von Dore Gold - ehemaliger israelischer Botschafter bei der UN und enger politischer Berater von Ariel Scharon und Benjamin Netanjahu.
Der endgültige Rückzug der US Truppen in dieser Woche aus dem Irak wirft die Frage nach der zukünftigen Rolle Bagdads für Israels östliche Grenze auf. Mittlerweile ist möglicherweise in Vergessenheit geraten, dass der Irak einst ein feindlich gesinnter Staat war. Iraks diverse Regierungen haben in dieser Hinsicht eine bemerkenswerte Beständigkeit gezeigt. 1948 hat der Irak ein Drittel seiner Bodenkampftruppen gegen Israel eingesetzt, indem er diese Streitkräfte über den Jordan geschickt hat, dasselbe geschah wiederum im Krieg gegen Israel 1967. Dann, 1973 nahm der Irak an den Kämpfen auf den Golanhöhen teil. Und 1991 schoss Saddam Hussein 39 Raketen gegen Israel ab. Nur aufgrund seiner Niederlage 1991 und des Umsturzes 2003 brauchte Israel den irakischen Faktor 20 Jahre lang nicht in strategische Betrachtungen mit einzubeziehen. In wiefern muss Israel den Irak nunmehr wieder in Betracht ziehen, da die Vereinigten Staaten sich zurückgezogen haben?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Kislew 5772

Israel (und natuerlich wir hier) warnen schon seit langem vor einem sehr schnell kernwaffenfaehigen Iran. Nie waren aber die Toene aus den USA so entschlossen und potentiell kriegerisch wie in den letzten Tagen. Auf Tagesschau und Co. wird man dazu vergeblich suchen (sind Kredite vom Bundespraesidenten wirklich so viel wichtiger?) und im Falle, dass ein regionaler Krieg ploetzlich losbricht, waere der deutsche Nachrichtenzuschauer gezwungendermassen wieder einmal ‘ueberrascht’.

Aber was war da eigentlich in den USA passiert, dass man realtiv ploetzlich die Sicht in Sachen Iran so drastisch aenderte, dass jetzt der amerikanische Verteidigungsminister Panetta von einer Atombombe in weniger als einem Jahr sprach, die man auf gar keinen Fall zulassen werde?    Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 14. Kislew 5772

Der vom Iran aufgebrachte Drohnen-Typ ‘Tier von Kandahar’ spionierte auch gegen Israel

 

Obama hatte vor ein paar Tagen wieder einmal grosse Sprueche seines Wohlwollens den Juden und Israel gegenueber zusammengemeistert. Keine Frage, wenn er irgendwas kann, dann reden. Aber wenn ich solche Ueberschriften lese, wie “Obama: Kein Verbuendeter ist wichtiger als Israel“, dann frage ich mich, warum er diesen angeblich ‘wichtigsten Verbuendeten’ nicht gleich nach seinem Wahlsieg mit einem Auslandsantrittbesuch ehrte? Warum waehlte er dafuer Aegypten, griff dort Israels Siedlungen an, sprach vom “heiligen Koran” und sah es nicht fuer noetig die wenigen verbleibenden Kilometer bis nach Jerusalem auch noch zu machen um einmal seinem ‘wichtigsten Verbuendeten’ hallo zu sagen?

Nein, warum ist Barak Hussein Obama nach drei langen, ereignisreichen Jahren in vielen Laendern gewesen, ausser… in Israel – seinem angeblich “wichtigsten Verbuendeten“? Es wird berichtet, dass momentan einige seiner Berater ihm dringendst anraten, Israel noch vor der anstehenden US-Wahl zu besuchen, um so wenigstens noch zu versuchen, juedische Stimmen und Spenden fuer den Anschein einer grossen Israelfreundschaft zu gewinnen…

Ja, es ist der Obama, der vor laufenden Kameras VOR seiner Wahl vom “ungeteilten Jerusalem” sprach, der Netanjahu veraechtlich vorfuehrte, waehrend er vor dem saudischen Koenig knickste,  diesem Obama sollen wir jetzt glauben, dass ihm Israel wichtig ist – sorry – ‘das Wichtigste’ ist?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 13. Mar Cheschwan 5772

Wozu Artikel schreiben, wenn Bilder mehr wert sind als tausend Worte?

Auf dem letzten G-20 Gipfel in Cannes am 3. November zeigte uns Obama nocheinmal sehr anschaulich wie seine und des Westens Politik gegenueber einem zunehmend feindlich gesinnten, sich islamisierenden, Staat zusammenzufassen ist (hat sogar eine christliche Note): ‘Umarme deine Feinde’.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Mar Cheschwan 5771


 

Allen nicht realitaetsfernen Israelis barg der heutige Tag keine Ueberraschungen: Iran arbeitet mit Hochdruck an der Bombe und Obama (und Sarkozy) sind bestenfalls irrationale Bibihasser und im schlimmsten Fall, etwas, was ich lieber aus Vorsicht vor Gerichtsprozessen nicht ausspreche.

Aber heute verliess dieses Wissen den kleinen Kreis, der offenen Augen und Ohren und toente heraus in die Welt und zu denen, die die Augen und Ohren eigentlich lieber verschliessen oder zumindest blinzeln oder weghoeren wenns um Angriffe gegen Israel geht, und es steht jetzt in grossen Buchstaben in den Gesichtern all dieser Zweifler und Schoenredner von Israelfeindlichkeit. Das heisst, teilweise steht es da, denn selbst jetzt wird hier und da versucht zu verschweigen…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Tischrei 5772

Diese Woche – genau genommen vor vier Tagen – wurde in Libyen unter grossem Jubel und ausgelassenem Gewehrgeballer offiziell der islamische Gottesstaat ausgerufen. Von nun an gilt die Herrschaft der Scharia als Grundlage allen Rechts.

An genau dem gleichen Tag waehlte Tunesien – das noch mit als ‘am westlichsten’ in der arabischen Welt galt – in demokratischen Wahlen mehrheitlich eine islamistische Partei, die sich genau das Gleiche ertraeumt und – langsam aber sicher – hart daran arbeiten wird. Glueckwuensche nach Tunesien, sich dem Kampf gegen die Juden nun offiziell angeschlossen zu haben, kamen jetzt schon von der Hamas. 

Beides war zu erwarten, beides sollte eigentlich nicht ueberraschen, obwohl es leider doch viele Europaer ueberrascht, denen von Anfang an von Politik und Medien Illusionen gemacht wurden und weiter verbreitet werden.

Und wenn jetzt doch, entgegen allen albernen ‘Hoffnungs’- und ‘Demokratie’-Prognosen, die Islamisten das Ruder uebernehmen, muss man wohl auch die momentane Trennung von ‘lieben Moslems’ und ‘boesen Islamisten’ weiter aufweichen und so z.B. kann man jetzt die oefftliche rechtliche Begriffsneuschoepfung “gemaessigter Islamismus” ueberall bewundern (z.B. hier, oder auch hier). Es sage niemand die oeffentlich rechtlichen gehen nicht mit der Zeit.

Wie nun eine ‘gemaessigte Scharia’, ‘gemaessigte Steinigungen’ und ‘gemaessigtes Haendeabhacken’ oder ‘gemaessigter Judenmord’ aussehen koennten, ueberlasse ich einmal den heiss rauchenden Koepfen bei ARD und Co., und versuchte mir etwas ganz anders vorzustellen. Ich fragte mich, wie es sich als Islamist, der jetzt Libyen bzw. Tunesien islamistisch uebernommen hat, anfuehlen muss?  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Yigal Walt.
Die tödlichen Zusammenstoesse von Ägyptens koptischer Minderheit und den ägyptischen Sicherheitskräften bestätigt erneut, was schon seit geraumer Zeit klar sein dürfte: Die Tatsache, dass Amerika auf der Amtsenthebung von Präsident Hosni Mubarak bestand, hat eine Situation eingeleitet, die Israels südlichen Nachbarn zunehmend in das Chaos abgleiten lässt.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 27. Elul 5771

24. September 2011, Der Teckbote, Deutschland (Quelle: Honestlyconcerned.info)

 

Eine deutsche Mainstream-Tageszeitung bringt eine Karikatur vom renommierten oesterreichischen Karikaturist Horst Haitzinger, wo Obama als Marionette Netanjahus dargestellt wird…

Der Jude Israeli hinter den Kulissen der Macht? Zumindest ‘problematisch’ sollte man meinen. Oder springen die Juden hier wieder zu schnell?

Ist es nicht nur eine politisch Karikatur, die zeigen will, dass Netanjahu ueber das Anerkennen oder Aberkennen der Israelfreundschaft Obamas, dessen Wiederwahl beeinflussen koennte, da Amerika mehrheitlich pro-Israel ist und Obama eine offene Israelfeindschaft uebel nehmen wuerde?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 13. Elul 5771

Wie gesagt kommen mit der Zeit immer ein paar mehr Details ans Licht und heute Morgen berichtete Maariv Neues ueber das Kairoer Botschaftsdrama:

Demnach bestand die Gefahr, dass der letzte, gesicherte Raum, fast in Flammen aufging und die aegyptische Militaerjunta entpuppt sich als noch feindlicher waehrend der Vorgaenge, als angenommen:

Sie stellten sich nicht nur taub, nein, sie taeuschten die Israelis auch mehrmals in Telefonaten, was fast in einer Katastrophe fuer beide Laender geendet waere. Nur die weitreichenden amerikanischen Drohungen, die jetzt auch teilweise detailliert genannt werden, brachten sie zum umdenken…  Continue reading →

Vorab Anmerkung (Ulrich J. Becker): Das ist eigentlich nur ein Ausschnitt aus meinen letzten Artikel “Islamischer Fruehling – der Sturz saekularer Diktatoren durch den ‘erwachten’ Islam – 1. TEIL: Wie El Kaida mit Hilfe der NATO und des Irans Libyen als ihren ersten Oel-Staat uebernahm…“, aber ich wollte diese Passage nocheinmal einzeln einstellen, um diesen einen besonderen Punkt in Ueberschrift und Kuerze mehr zu verbreiten…

 

Wie sich jetzt herausstellt, kaempften nicht nur Ossamas Jungs mit britischen, franzoesischen und amerikanischen Spezialkommandos und Luftunterstuetzung Seite an Seite, sondern auch der Iran reihte sich in diese groteske Allianz:

Der iranische Aussenminister Ali-Akbar Salehi vorgestern am Telefon mit dem Rebellenfuehrer Mustafa Abdul-Jalil  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 01. Elul 5771

Die ‘neuen Demokraten’, die die Reichtuemer Libyens uebernehmen… 

 

Die politisch korrekte Version ueber den ‘arabischen Fruehling’ geht in etwa so:

Die arabischen Diktatoren unterderdrueckten die Bevoelkerung ihrer Laender zu lange und zu skrupellos. Zusammen mit einer Bevoelkerungsexplosion und einer miserable Wirtschaftslage in diesen Laendern, enstanden so viele arbeitlose, veraergerte, junge Leute ohne Perspektive. Die entschlossen sich dann ploetzlich ihre Diktatoren zu stuerzen und in Freiheit und Demokratie zu leben.

Es ist ein einigermassen schluessiger und vernuenftiger Erklaerungsversuch, wenn er auch ein paar entgegengesetzte Beispiele unter aehnlichen Bedigungen (z.B. in vielen afrikanischen Diktaturen) nicht beachtet.

Aber machen wir doch mal etwas, was die ‘Nahostexperten’ im Westen viel zu selten machen, und nehmen wir die Menschen vor Ort einfach mal ernst. Lauschen wir doch einmal kurz dem “aegyptischen Volksheld“, der vor einer extatischen Menge, die israelische Fahne von dem eigentlich souveraenen israelischen Botschaftsgelaende entfernte und durch eine aegyptische ersetzte. So beschreibt er naemlich den Anlass zur ‘Fruehlingsrevolution’:

 

“Ich setzte alles daran, auf das Dach zu klettern und die Fahne des zionistischen Gebildes herunterzuholen, da das eines der Ziele der Revolution war – Mubarak zu stuerzen und all seine Freunde – u.a. das zionistische Gebilde.”

 [Die israelische Fahne wurde jetzt nach mehr als einer Woche wieder an der Botschaft gehisst - aber nur aus dem Fenster, nicht auf dem Dach]

 

Die erste, oekonomisch, demografische Theorie mag in Teilen stimmen, sie ist aber unvollstaendig, denn sie ignoriert einen sehr wichtigen Faktor und der hat nichts mit dem Taler auf der Hand und dem Bissen im Bauch zu tun, sondern ist ein Gefuehlsgemisch rund um “Wuerde” der Macht, Islamismus und Israelhass…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Aw 5771

Vor dem Schabbat redetet ich mit einer Freundin aus Deutschland ueber ihren eventuellen Besuch hier in unserem heiligen Land und – nachdem ich mitbekommen hatte, dass der letzte grosse Terroranschlag im Sinai, der uns hier alle beschaeftigte, ihr unbekannt war – sagte ich zum Schluss nur kurz halb im Scherz, dass unsere Planungen toll sind, wir hier aber gerade hoffen, dass wir naechste Woche keinen Krieg haben.

Wie knapp es wirklich war, hatte ich mir dann vielleicht doch nicht gedacht:

Ich hatte hier ab Freitag den 19.08. bis Sonntag den 21. 08. vermutet, dass die so gut wie abwesende Reaktion Israels und die ungewohnt heftige Rhetorik von Netanjahu und anderen Ministern ein ziemlich sicheres Anzeichen dafuer waeren, dass Israel nicht mit kleineren Gegenschlaegen, sondern mit einer grossangelegten Operation, antworten wird, zu der gerade die Vorbereitungen liefen.

Tatsaechlich wird jetzt berichtet, dass noch am Schabbat den 20.08. in der Armee fieberhaft auf die ‘Stunde Null’ eines umfangreichen Schubladenplans names “Operation Sued” hingearbeitet wurde. Aber fangen wir die Ablaeufe doch nochmal von vorne an…  Continue reading →

Vielen Dank and Renate fuer die Uebersetzung dieses aktuellen Artikels von Caroline Glick.

Der Besuch des amerikanischen Medien Superstars Glenn Beck diese Woche in Israel war ein aufschlussreiches und bemerkenswertes Ereignis. Denn es zeigte, was es braucht, um ein Freund Israels zu sein. Und es zeigte die Gründe, warum Israel Schwierigkeiten hat, Feinde und Freunde zu unterscheiden.
Viele politisch Herrschende, Meinungsmacher und andere Berühmtheiten beteuern ihre fortwährende Freundschaft zu Israel. All die politischen Macher und sonstigen Kapazitäten von Washington bis London, Paris und Madrid leiten ihre Reden vor jüdischer Zuhörerschaft mit dieser Feststellung ein. Sobald sie dies hinter sich haben – und oft ohne dazwischen einmal Luft zu holen – gehen sie dazu über, Israels Politik anzuprangern und dem israelischen Staat jegliche Grundrechte abzusprechen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 23. Aw 5771

Beim Training der neuen undercover Eliteeinheit ‘Rimon’

 

Auch wenn Israel sich gerade wieder in einer Phase der Eskalation im Sueden befindet, hier kurz auch ein paar Darstellungen, wie Israel sich bereits aktiv auf die sich weiter destabilisierte suedliche Grenze mit Aegypten einrichtet, und am Ende ein paar Hintergruende zum israelischen Raketenabfangsystem Kipat Barsel.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Tamus 5771

Ich hatten es hier bei aro1 bereits vor fast einem Jahr behauptet, aber jetzt klagt sogar die Obama-Administration oeffentlich an:

Iran soll einen geheimen Pakt mit El Kaida geschlossen haben, um Geld und Kaempfer aus dem Nahen Osten nach Afghanistan und Pakistan zu schleusen. Dabei kann sich die El Kaida offenbar eines offenen und unterstuetzenden Netzwerks erfreuen, das vom Iran ausgeht bzw. ueber den Iran verlaeuft, und eine geschuetzte Logistik und Rueckzugsgebiet fuer ihre Terroraktivitaeten an die ‘Frontlinien’ ermoeglicht.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 14. Tammus 5771

Neuveroeffentlichtes iranisches Raketensilo… 

 

Ja, ja, ich weiss, wer redet schon gerne ueber einen moeglichen Krieg, wir sind es wirklich leid und die letzten Jahre hatte man ihn fast jeden Sommer aufs Neue erwartet und sich vorbereitet um dann wieder eine sehr ruhige noerdliche Grenze zu ‘geniessen’. Und dieses Jahr erlebt Israel einen der kaeltesten Sommer soweit (Kilmaerwaermung schon vorbei?) und auch sonst nimmt kaum einer das Wort ‘Milchama BaKaitz’ (Krieg im Sommer) in den Mund, aber es verdichten sich Anzeichen ausserhalb und innerhalb Israels, dass die Stille truegt und dieses Jahr ein entscheidener kriegerischer Konflikt zwischen Israel und der iranischen Achse ausbrechen koennte.

Ich hoffe, dass es sich anders ergibt, bzw. dass wenn es akut existentiell ist und sein muss, es schnell dazu kommt und auch schnell wieder zu Ende ist, aber urteilt selbst… 

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Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Caroline Glick. Ich hatte gerade bereits ueber “aehnliche Ueberlegungen” geschrieben, aber Caroline ist da doch einfach nochmal eine Autoritaet….

Der westliche Handel mit feindlich gesinnten Staaten wie dem Iran birgt vielerlei Heimlichkeiten. Eines der Geheimnisse besteht darin, dass die betreffenden westlichen Firmen wissentlich oder unwissentlich von ihrem Land oder von anderen westlichen Ländern zu Spionagezwecken genutzt werden können.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem

Eigentlich muesste man ueber diese Geschichte recht ausfuehrlich schreiben, um sie gebuehrend zu erklaeren, da sie sehr verzwickt und Detail-voll ist, aber die Zeit laesst mich hier nur ein paar Dinge zusammenfassen und vor allem auf einige Aspekte und Gedanken verweisen, die sonst kaum oder gar nicht erwaehnt werden, u.a. dass es sich hierbei anscheinend um Obama’s Ohrfeige fuer Netanjahus Reden in den USA handelt koennte…

 

 

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Ulrich J. Becker, 24. Ijar 5771


Es hoert sich vielleicht recht nebensaechlich an – angesichts der Rafach-Grenzoeffnung und der kommenden 15 Schiffe-1500 Mann-Gasaflotte – gerade damit zu beginnen, aber letzte Woche gab es eine kleine Nachricht darueber, dass eine israelische Theaterauffuehrung in der Tuerkei abgesagt  werden musste, nachdem eine ernsthafte Gefahr fuer die israelischen Schauspieler bestand.

Man hatte mitbekommen, dass die Karten zu der Auffuehrung des ‘Cameri’ Theaters gruppenweise von sonst eher Theater-unauffaelligen tuerkischen Islamisten gekauft wurden und man sich im Internet auf Gewalt vorbereitete. Die Theaterleute versuchten noch ein bisschen die Sache auszuloten und redeten mit tuerkischen Freunden, da aber weder die israelische Botschaft noch die tuerkische Staatsmacht ihre Sicherheit garantieren wollten, packten sie wieder ein und flogen nach Tel Aviv zurueck.

Warum erzaehl ich dies doch scheinbar so typische antiisraelische Anekdoetchen aus unserer gemeinen Umwelt?

Diese Tel Aviver Theaterleute sind nicht gerade dafuer bekannt ‘rechte Hardliner’ oder ‘Bibi-Freunde’ zu sein, sonder eher ‘nette Palaestinenserfreunde’, aber uups, na sowas – den tuerkischen Islamisten ist das ganz egal.

Juden sollten wissen, was es bedeutet, wenn weder ihre politisch oder religioese Ausrichtung fuer ihre selbsterklaerten Totfeinde eine Rolle spielen. Wenn Israelis nur noch fuer ihr ‘Israeli-sein’ gehasst und angegriffen werden, egal welche politische Position sie vertreten (nicht, dass ich Feindschaft gegen ‘rechte Israelis’ unterstuetzte!), sollte es allen klar werden: Es geht hier nicht mehr um Politik, um Land, Wasser etc., es geht um den juedischen Staat, um Juden, die ihr Schicksal selbst lenken wollen, und so weh es den lieben liberalen Freunden des ‘arabischen Fruehlings’ und der ‘Palaestiennser’ tut, wenn sie dieses Wort hoeren, aber das ist nur noch blinder und hasserfuellter Antisemitismus… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Lag BeOmer 5771, Jerusalem
Ich denke, das Wort, was in letzter Zeit am inflationaersten und am unbegruendesten in Sachen arabische Aufstaende benutzt wird, ist “Hoffnung” – oder wie Obama sagt: “Hope.” Das duerfte gleich nach “Change” sein Lieblinsgwort sein.
Hoffnung ist eine tolle Sache, aber sie braucht keinerlei Bezug zur Realitaet. Man kann immer hoffen und auch der Talmud lehrt uns, dass selbst, wenn man ein Schwert im Nacken spuehrt, man die Hoffnung nicht verlieren soll. Aber dies ist die Hoffnung des Wehrlosen. Obama ist der maechtigste Mann der Welt und waehlt – entgegen aller Geschehnisse der letzten Monate von Mord, Erstarken des Islamismus, massenhaften offenen Israelhass, Christenverfolgungen, Vergewaltigungen etc. – die Entwicklungen als positiv zu bewerten, und er ist damit bei weitem im linksliberalen Spektrum nicht allein, wo die arabischen Aufstaende als eine Art von Nahost-1989 interpretiert werden.

Nur El Kaida, Iran oder auch hier der eventuell kommende aegyptische Praesident Mussa sehen die arabischen Aufstaende, als einen Populismus, der die alten, halbherzigen Bruecken zum Westen und nach Israel noch viel eher zersprengen moechte, als die saekularen Despoten, die sie bis jetzt regierten.
Obama hofft lieber und das ist nett und auch umsonst zu haben. In der Zwischenzeit ist die USA nicht nur bei den verbliebenen Despoten, wie gerade erst Jordaniens Koenig, aber auch die Saudis, und andere klar machten, ziemlich unten durch und ein Buednis mit der USA ziemlich wertlos gegen die islamischen Massen, sondern auch die kommenden populistisch-islamischen Regime, in die die USA ihre demokratischen Hoffnungen setzten (Wo, sagt mir, wo, hat einer der arabischen Aufstaende ausdruecklich und massenhaft “Demokratie” gefordert?), sollten sie – zumindest nach der momentanen Entwicklungen und Umfragen zu vermuten – weit von sich stossen.
Und Obama scheint das nicht zu reichen, sondern auch den letzten verbliebenen treuen Buendnisparter Israel versucht er wohl gerade hartnaeckig zu verscheuchen… Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Hanoch Daum auf Ynet.
Barack Obama zeigt Mitgefühl, wie es sich für einen rechtschaffenen Menschen gehört. Ihn schmerzt das Leid der Israelis und ihn schmerzt das Leid der Palästinenser.
Für Obama sind israelische Eltern, die ihre Kinder verloren haben und palästinensische Eltern, die ihre Kinder verloren haben, die zwei Seiten derselben Gleichung. Denn auf beiden Seiten gibt es Blutvergießen und Verluste. Das ist natürlich wahr: Der Schmerz der Eltern, die ihre Kinder verlieren, ist derselbe.
Jedoch, wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt, dann ist auch das Leid der Kinder, die ihre Eltern in den Katastrophenereignissen des 11. September verloren haben, dem Schmerz vergleichbar, den Bin Ladens kleine Kinder empfanden, als sie ihren Vater verloren haben, der ohne Verhandlung getötet wurde. Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Arutz 7. Kurze Anmerkung von mir (Ulrich J. Becker) zu Obamas Rede: Leider nicht ueberraschend, dass Obama wieder einen Schritt in seinem ‘israelkritischen’ Forderungen weitergeht. Waehrend die letzten Grenzsturmvorgaenge zum Datum der israelischen Staatsausrufung mal wieder bewiesen haben, dass unsere Feinde nicht etwa ein Problem mit den ‘besetzten Gebieten’ von 1967 haben, sondern mit Israels Staatsgruendung an sich im Jahre 1948.

Obama ist das egal, und waehrend unsere Feinde schon auf die Annulierung von 1948 hinarbeiten (und auch der gute ‘Friedenspartner’ Machmud Abbas bezeichnete gerade die toten Grenzstuermer zu diesem Anlass als Schahidim – heilige Maertyrer), arbeitet Obama an der Annulierung von 1967 mit einigen Abstrichen. Vor allem seine Hektik zur ‘Nahost-Endloesung’ und seine naive Betrachtung des ‘arabischen Fruehlings’ beweisen sein Unverstaendis von grundlegenden Fakten und Stimmungslagen in der Region und bringen Israel weiter in Gefahr.

Man muss heutzutage schon froh sein, dass er wenigstens die Anerkennung des Pan-’palaestinensischen’-Hamas-Fatach-Staates im September ablehnen will.

Zum Glueck haelt Bibi diesmal relativ ausdauernd gegen. Clinton soll ihn gerade noch mal in einem deftigen Gespraech unter Druck gesetzt haben und Obama soll erneut deutlich gemacht haben, dass er diesem ‘Friedensfeind’ Bibi kein Wort glaubt. Na dann. Will Obama auch noch den letzten Freund der USA in der Region verlieren? Hoffentlich spaeter eine detaillierte Kritik. Aber jetzt zum Artikel:


Premierminister Binyamin Netanjahu hat auf Präsident Barack Obamas Rede zur nahöstlichen Politik schnell reagiert und sein Missfallen klar kundgetan.

 

“Israel würdigt Präsident Obamas Bekenntnis zum Frieden”, beginnt die Erwiderung. “Israel glaubt jedoch, dass ein dauerhafter Friede zwischen Israelis und Palästinensern nicht entstehen kann, wenn ein palästinensischer Staat auf Kosten der Überlebensfähigkeit des einzigen jüdischen Staates gebildet wird.” Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Caroline Glick (erstmals in der Jerusalem Post veroeffentlicht). Eine wertvolle politische Einschaetzung, welche man – und aehnlich ehrliche – leider in der deutschen Medienlandschaft vergeblich suchen kann.

Obama nimmt unser Leben auf die leichte Schulter. Hier bei einem ‘respektvollen’ Gespraech mit unserem Premierminister Benjamin Netanjahu. (Vor dem saudischen Koenig verbeugt er sich…)


Allem Anschein nach betrachtet der amerikanische Präsident Barack Obama den Schulterschluss von Hamas und Fatah als die Gelegenheit, um Israel erneut unter Druck zu setzen, damit Israel Landgebiete und nationale Rechte an die Palästinenser abgibt. Angesichts dessen, dass Hamas offen die Vernichtung Israels fordert und mit Al-Kaida verbunden ist, fällt es schwer, das zu glauben. Aber alle Anzeichen sprechen dafür.

 

Premierminister Netanjahu reist in der folgenden Woche nach Washington. Das Wall Street Journal berichtet, dass Obama plant, sich noch vor Netanjahus Rede vor beiden Häusern des US-Kongresses, mit einer Botschaft an die arabische Welt zu wenden. In dieser Botschaft wird Obama die populistischen Bewegungen der arabischen Welt, die sich gegen arabische Tyranneien erhoben haben, als zukunftsfähige Vorbilder preisen. Dem Wall Street Journal zufolge ist die Obama Regierung bezüglich Israel noch unentschieden, ob der richtige Zeitpunkt da ist, die Daumenschrauben gegen Israel wieder einmal fester anzuziehen. Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Blogartikels von Daniel Greenfield. Ich sehe Einiges etwas anders als Daniel, aber den deutschen Diskurs kann dieser Text auf jeden Fall bereichern…

 
EINE GRUPPE NAVY SEALS MAG ZWAR EINE PAKISTANISCHE GARNISONSSTADT GESTÜRMT UND BIN LADENS SCHÄDEL WEGGESCHOSSEN HABEN, aber er lebt weiter fort in den Köpfen des politischen Establishments. Der große mächtige Bin Laden ist fort und füttert die Haie, aber es ist der in den Köpfen fortlebende Bin Laden, der eine moslemische Beerdigung angeordnet hat, die Freigabe der Todesfotos verboten hat und die Einwohner der Stadt Virginia Beach davor gewarnt hat, ihre heimkehrenden Helden zu feiern.
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