tagesschau 06.05.2013

 

Natuerlich sind die lieben ‘israelfreundlichen’ Medien in Deutschland und Co. wieder einmal ‘begeistert’, dass sich der juedische Staat erfolgreich praeventiv gegen seine Moerder verteidigt hat. Hier an einem Beispiel aus der Tagesschau eine Lanze fuer den Angriff in Syrien und warum er gerade langfristig Sinn macht…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni.

 

PA Soldaten, die von britischen Offizieren ausgebildet werden – ueber eine Firma mit Namen ‘Saladin Security’ (Artikel)

 

Kommentar: Britanniens Beteiligung beim Aufbau der palästinensischen Armee ist angesichts seiner dunklen Vergangenheit sehr problematisch  Continue reading →

Gerade jetzt erst droht Nasrallah Israel im Falle eines Krieges durch den gezielten Beschuss unserer Stromkraftwerke fuer mindestens sechs Monate im Dunkeln sitzen zu lassen. Die Terrorgefahr durch die Hisb’Allah nimmt staendig weiter zu. Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieser Ynet-Analyse ueber einen moeglichen kommenden Libanonkrieg mit der Hisb’Allah (nur eine politische Partei, liebe, feige EU, wie man hier gleich sehen kann…) von Ron Ben-Yischai:

Hisb’allah Militaerparade (bzw. nach EU eine Wohltaetigkeitsveranstaltung)

 

Analyse: Nasrallah setzt auf einen [zermuerbenden] moralischen Sieg, indem er gleich zu Beginn des naechsten Konlfikts sehr viele israelische Soldaten und Zivilisten toetet … Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Naftali Balanson.

Sollen NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) die Regierungen kritisieren, wenn diese ihrem Auftrag zu Demokratie und verantwortungsvollem Regieren nicht gerecht werden? Sollen die Regierungen ihren Bürgern gegenüber, die die Folgen der politischen Entscheidungen zu ertragen haben, verantwortlich sein?  Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 20. Tewet 5773

Anruf von Yachimovitch, der ‘Neulinke’ Netanjahu und der heimliche Sieger Benett

 

Am 22. Januar sind bei uns Wahlen in Israel. Noch 20 Tage. Und ich kann es nicht lassen diesen verfruehten Wahlkommentar einzustellen, auch wenn 20 Tage in unserer Nachbarschaft eine lange Zeit sind und alles sich noch einmal umschlagen kann.

Und deswegen sollte ich am besten meinen Mund halten, aber heute bekam ich ein Telefongespraech von Shelly Yachimovich – der Chefin der Arbeiterpartei.

Normalerweise bekomme ich nur Werbungsanrufe, diesmal aber hatte sich die Arbeitspartei offenbar einen sehr teuren, aufgezeichneten Massenanruf kosten lassen. Es war wirklich koestlich, wie diese linke Journalisten, mir sagte, ich solle die eins druecken, wenn ich mich fuer sie bei den Wahlen entschieden habe, oder die zwei, wenn ich noch zoegere…

Ich wartete vergeblich auf die Wahlmoeglichkeit drei: ‘Ich waehle keine albernen Linken, die sich selbst ‘neue Mitte’ bezeichnen, kein Wort zu Hamas, Hisb’Allah und Iran verlieren, und unsere Wirtschaft wieder in die sozialistische Planwirtschaftstalfahrt verwandeln wollen’.

Und wegen diesem aktuellen Propagandaangriff von links, muss ich wohl doch ein paar Sachen hier loswerden: 

Und ich denke, ein paar Entwicklungen zeichnen sich schon deutlich ab, oder richtiger: Mit dem Ende der Gasaoperation Amud Anan konnte man sie schon erahnen: 

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Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dr. Haim Shine.

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An den kommenden Wahlen in Israel herrscht weltweit und insbesondere in Europa ein unüblich starkes Interesse. In Ägypten ist der Siedepunkt erreicht, Syrien ist dabei, abgebrannt zu werden, Jordanien wird erschüttert – aber den allergrößten Gefallen findet die Welt daran, Israel zu beurteilen. Erstaunlich, dass ein so kleines Land an der Küste des Mittelmeeres so viel internationale Aufmerksamkeit erhält.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 6. Tewet 5773

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Seit Wochen schon ueberbieten sich europaeischen Staaten und die US darin, wer Israel am aggressivsten dafuer angreift, dass es neue Wohnungen in israelischen Vierteln bauen moechte, in Gebieten die 1948 von Jordanien erobert  wurden. Diese verlogene Hysterie erreichte gerade einen vorlaeufigen, traurigen Hoehepunkt in Form der letzten adligen EU-Aeusserungen.

Das folgende Statement, der niemals von einem Europaer gewaehlten, Aussenchefin der EU Catherine Ashton wurde heute fast ueberall von israelischen und Weltmedien zum Thema Israel zitiert:

 

“Dieser Plan fuer Giwat HaMatos wuerde den geografischen Zusammenhang zwischen Jerusalem und Bethlehem zertrennen. I stelle mich energisch gegen diese noch nie da gewesene Siedlungserweiterung um Jerusalem.” Continue reading →

Besser spaet, als nie: Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels von Dr. Philip Brodie.

 

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Griechisches Menschenopfer 

 

Ich empfinde Chanukka auch oft als Zeit der Scheinheiligkeit – man sieht zu 98% Saekulare und zu grossen Teil moderne ‘hellenistische’ Israelis, Chanukkijot anzuenden, die genau den Sieg des Judentums ueber den Hellenismus gedenken, den sie wert schaetzen – das Aeussere, die Ueberhoehung des Koerpers, die Ablehnung des Judentums. Man sieht auch ultraorthodoxe Antizionisten, die dafuer sind keinen Finger fuer einen neuen, juedischen Staat zu ruehren, Chanukkijot anzuenden, die gedenken, dass zionistische Juden ihr Geschick wieder in die eigenen Haende nahmen und nicht auf Wunder warteten.

Und auf der anderen Seite haben wir hier auch immer die Gefahr, die Nation zu spalten, und auf der einen Seite sind unsere saekularen Brueder von heute weit weg vom Goetzendienst ihrer Vorfahren aus Makkabaeerzeiten, auf der anderen Seite, ist das nicht einfach eine Sache, die ausstirbt, sondern die immer wieder – langssam aber sicher, in der einen Form oder der anderen – sich nach oben arbeitet, wenn keine Torah und kein Torahlernen und -lehren dagegen haelt.

In diesem Sinne, moege es zum Nachdenken stimmen, gerade jetzt in einer Zeit, wo die Hellenisten in Europa gegen die Beschneidung und die Schaechtung im Namen des ‘griechischen Humanismus’ Front machen und in einer Zeit, in der der Fuehrer des Westens sich immer deutlicher und staerker gegen das Judentum in seinem Heimatland Israel stellt…  

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Ulrich J. Becker, Jerusalem, 21. Kislew 5773

"Wir sind uns einig, dass wir uneinig sind" (Foto: dapd)

Viel wurde geschrieben und berichtet ueber die unglaubliche, israelische Frechheit, einfach mal so dreitausend Wohnungen in der Jerusalemer Gegend zu planen (sollte ein paar Jahre bis zum ersten Bagger dauern).  Die Tagesschau verschwendet Seiten ueber Seiten, Minuten ueber Minuten, Korrespondenten ueber Korrespondenten.

Aber nirgends sah ich, dass jemand ansprach, was hinter der ungewoehnlich harten europaeischen Retourkutsche stand. Dies war naemlich der erste Dolchstoss des Barak Hussein Obamas – weitere scheinen leider zu folgen…  Continue reading →

Im Westen wiederholt man gerade gerne die arabischen Propagandaluege, dass – nachdem Machmud Abbas gerade dreist vor der UN die Oslovertraege brach, ohne dass es ihm in Europa jemand uebel nahm – die von Israel angekuendigten Wohnungsbauten im E1 Gebiet die “Westbank zerstueckeln” wuerden, oder eine “Zweistaatenloesung unmoeglich” machen. 

Wie man auf der Karte sehen kann, “zerstueckelt” E1 gar nichts und ich moechte auch alle ‘Israelfreunde’ in Europa daran erinnern, dass es keine Landverbindung zwischen Gasa und ‘der Westbank’ gibt, sie aber nicht der Meinung sind, dass damit eine Zweistaatenloesung unmoeglich wurde, oder? Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Kislev 5773

Die israelische Armee steht seit Tagen zur Beedigung des Terrors bereit – der Westen haelt sie mit jedem erdenklichen Druck zurueck

 

…auf der einen Seite islamistischer, geozidaler Raketenterror, auf der anderen Seite die ‘besorgten’ USA und Europa, die Alles daran setzen, Israel die Haende zu binden, waehrend unserer Sueden weiter unter Dauerbeschuss steht.

Sie decken die Hamas, nicht Israel.

Ihr Einsatz fuer eine sofortige Waffenruhe ist im Interesse der grausamen Terroristen, vor die sie sich stellen – nicht im Interesse der israelischen Bevoelkerung, die seit 12 Jahren unter nicht endenden Raketenfeuer steht.

Wenn es nach Deutschland, Europa, USA und UN geht, soll auch diesmal wieder der antisemitische Raketenterror mit Immunitaet und Waffenstillstand belohnt werden.

Sie sprechen von ‘Sorge um den Frieden’ und von ‘Angst vor Eskalation’ etc. – ihnen geht es aber nicht darum, eine Loesung fuer den moerderischen und zermuerbenden Beschuss unserer Zivilbevoelkerung zu finden, sondern Israel die effektive Selsbtverteidigung einer Bodenoffensive zu verwaehren.

Beschaehmend und verachtendswert, dieser um die Hamas besortge Westen…

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 4. Kislev 5773

Jogew, nach Raketeneinschlag…

 

Alle, die gerade behaupten, die Welt sei momentan so hinter Israel, dass man jetzt aufhoeren sollte und keine Bodenoperation zulassen, ‘welche alles zerstoeren koennte’, sollte man daran erinnern, dass wir diesen Krieg nicht fuer schoene Haltungsnoten in der Welt fuehren, sondern um unseren Buergern die Ruhe und den Frieden zu bringen, den sie verdienen.

Thomas Schreiber, Jerusalem, 24. 10.2012

 

Unverschämtheit, dieser Netanjahu, dass er nicht den Vorgaben der Obersten Regierungschefin Israels, Catherine Ashton, Folge leistet.

Ja, Israel hat jenseits der Grünen Linie in Jerusalem, in Gilo gebaut. Das ist in der Tat ungeheuerlich, zumal die rund 40.000 Einwohner allesamt vom Staat Israel offensichtlich dorthin „deportiert“ worden sind, denn die Illegalität der Siedlungen beruft sich auf die Genfer Konvention, die es dem Besatzerstaat verbietet, seine Bevölkerung in besetztes Gebiet zu deportieren oder (zwangsweise) zu transferieren.

Dass Gilo zudem ein Gebiet ist, das in den zwanziger Jahren von Juden aufgekauft worden, also kein arabisches Privatland ist, interessiert die Ashton natürlich auch nicht.  Continue reading →

 Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Times of Israel Artikels.

 

Die Debatte läuft noch, wie diese Entwicklung einzuschätzen und zu definieren ist. Handelt es sich lediglich um ein Wiedererwachen des alten Antisemitismus, der Europa im Verlauf seiner Geschichte begleitet hat, und der im Holocaust gipfelte? Oder ist das etwas anderes, da das Feindbild dieser neueren Version insbesondere der Staat Israel und der Zionismus ist, ein Antisemitismus also, der mit den traditionellen Sichtweisen des Judenhasses gebrochen hat?  Continue reading →

 Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels.

 

Tobias Petersen

 

Schwedischer Aktivist sagt, dass der europäischen Anti-Israel Propaganda die Wahrheit entgegensetzt werden kann und muss

 

Am vergangenen Mittwoch befand sich in Stockholm ein schwedischer junger Mann auf einem Platz, auf dem eine Demonstration für die Schiffe-nach-Gaza Aktion stattfand. Der junge Mann hielt ein Zeichen in die Luft, auf dem zu lesen war: “Hunderte Raketen aus Gaza schlagen in Israel ein, während Israel fortwährend Lebensmittel und andere Güter nach Gaza liefert. Die Blockade ist rechtmäßig. Sind die Aktivitäten von Schiffe-nach-Gaza rechtmäßig? Sind sie wirklich humanitär ausgerichtet?”  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai, der einer der wenigen israelischen Kommentatoren ist, der den ersten Anschlagsversuch in Bulgarien vom Januar erwaehnte (wie auch hier).

Der Attentaeter – im ‘westlichen Gewand’ unterwegs um Juden zu Toeten – egal wo, egal welche, Hauptsache viele Tote im Namen Allahs.

Es sei auch bemerkt, dass es sich hier abermals um einen islamistischen Selbstmordanschlag, iranischen Ursprungs, auf europaeischer Erde gegen israelische Staatsbuerger handelt…

 

Angesichts der angespannten nahöstlichen Lage wird Israel mit einer Reaktion auf den Terrorangriff in Bulgarien vermutlich abwarten

 

Der Terrorangriff in Bulgarien stellt eine nahezu exakte Wiederholung jenes Angriffs dar, den die bulgarischen Sicherheitskräfte im Januar dieses Jahres verhindern konnten. Damals war beabsichtigt, einen Bus voll israelischer Touristen mit Sprengstoff, der eingeschmuggelt worden war, in die Luft zu sprengen. Doch diesmal gab es keine Warnung und der mörderische Angriff wurde nicht verhindert. Der betreffende Flug war ein bulgarischer Charterflug, und solche Flüge werden nicht geschützt – genauso wenig die Busse für die Passagiere.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 11. Tamus 5772

Ich erinnere mich noch an die netten Talkshowrunden im deutschen Fernsehen, nachdem in Aegypten die ersten Proteste losgingen. Alle moeglichen Akademiker und ‘Experten’ erklaerten uns dort, dass doch die Moslembruderschaft nun wirklich nicht so gefaehrlich sei und ausserdem wohl kaum an die Macht kommen werden usw. usf..

Das Einzig, wirklich gefaehrliche an der Lage – so schien es – liege doch nur in diesem sturen Israel, dass sich einfach weigert den Judenhassenden Massen (die natuerlich im Westen nicht als solche gezeigt wurden) um den Hals zu springen. Israel sei arrogant und moechte keine zweite Demokratie neben sich haben, so verhetzt argumentierten sie.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haeztni.

Wäre die Verurteilung Adolf Eichmanns in die Amtszeit Benjamin Netanyahus gefallen, dann wäre der Nazi Kriegsverbrecher nach seiner Hinrichtung nicht verbrannt und seine Asche nicht im Meer verstreut worden. Statt dessen wäre er aufbewahrt und dem deutschen Präsidenten bei dessen Besuch überreicht worden, um in Deutschland mit vollen militärischen Ehren bestattet zu werden.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel-HaYom-Artikels von Boaz Bismuth.

Ich hatte bereits darauf hingewiesen (“Positiver Verlauf” des ungestoerten Baus an der iranischen Bombe – Wie die EU und die Obama Administration sich ploetzlich auf einer Seite mit dem Iran wiederfinden…), dass es momentan so aussieht, dass sich die grossen Maechte und Iran Schulterklopfend die Haende schuetteln werden, sich freuen, dass sie eine ‘Loesung’ gefunden haben – eine Loesung fuer sich und den Iran, eine Konfrontation zu vermeiden, das Atomprogramm weiterlaufen zu lassen und Israel immer mehr der Gefahr der iranischen Bombe auszusetzen.

Zumindest haben wir einen Premierminister, der den Kopf nicht in den Sand steckt und sich feige mit den Iranern waehrend ihrer Vernichtungsvorbereitungen arrangiert, der genau die richtigen Worte findet…

 

Man gewinnt den Anschein, dass die jüngsten Verhandlungen zwischen den westlichen Mächten und dem Iran in erster Linie nicht die Absicht verfolgen, den Fortschritt des Teheraner Nuklearprogramms zu stoppen, sondern Israel davon abzuhalten, gegen Irans nukleare Einrichtungen etwas zu unternehmen.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Arutz 7 von David Wilder.

 

Die von Westen unterstuetzte PA: Premierminister der PA Salam Fajjad verbrennt hier juedische Produkte, waehrend Menschen, die Juden eine Immobilie verkaufen. hingerichtet werden…

 

Ist es wirklich wahr, dass jemand durch eine Regierungsbehörde getötet werden kann – durch die palästinensische Autonomiebehörde, kurz PA genannt – weil er Land an jüdische Menschen verkauft hat? Leben wir wieder im Mittelalter? Oder befinden wir uns in Nazi-Deutschland?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 24. Nissan 5772

 

Positiver Verlauf“, “Optimistische Aussichten“, so berichtete zumindest die Tagesschau ueber das langerwartete Treffen zwischen dem Westen und dem Iran in Istanbul. Kurz davor hatte Barak Hussein Obama darauf hingewiesen, dass diese Gespraeche die “letzte Chance” Teherans seien wuerden und dass man sich nicht veraeppeln lassen werde. Es entzuendete sich sogar mal wieder ein Funke Hoffnung, dass Obama am Ende doch noch rational und verantwortungsbewusst handeln koennte, aber leider wurden wir wieder enttaeuscht…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels.

 

Romeu Monteiro – ein Zionist

 

“Ich wusste so gut wie nichts über Israel. Aber nun war Israel dauernd in den Nachrichten, und zwar immer aus den schlimmsten denkbaren Gründen. Man brachte uns bei, dass die Juden nach dem Holocaust nach Palästina eingefallen waren…” 


Kurzer Kommentar Ulrich J. Becker: 

Ich wollte diesen Artikel nicht vor allem deswegen hier haben, weil noch ein Mensch mehr die Augen oeffnet und sich hinter Wahrheit und Recht stellt – so sehr es mich auch freut – sondern vor allem, weil er selbst erzaehlt, was fuer einen zentralen, giftgruenen und hetzerischen Anteil die europaeischen Mainstreammedien am Aufbau des Feindbildes Israel leisteten…  Continue reading →

Danny Schneerson, Haifa, 16. Nissan (Zweiter Tag Choel HaMoed Pessach) 5772

 

Sich in gepflegtem Deutsch auszudrücken ist sicherlich ein großes Privileg. Der Geist und die Kultur Deutschlands haben welthistorisch sehr viel Gutes und Schönes bewegt. Albert Einstein war Deutscher! Was will man mehr? Es wäre einfältig und dumm, Deutschland nur an den wenigen Jahren der dunklen Geschichte des Dritten Reiches zu messen. Dennoch sind diese dunklen Jahre so signifikant, daß sie mir und vielen anderen Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur den Juden, sehr viel zu denken geben. Ein solch grausames Verbrechen hat es in der dokumentierten Menschheitshistorie noch nie gegeben. Es ist eine Tragödie, daß Deutsche, übrigens gemeinsam mit Österreichern, so etwas verbrochen haben. Eine mit knapp 70 Jahren erst frisch vernarbte Wunde.

Auch wenn ich kein Deutscher bin, so grämt mich diese Tatsache sehr, daß Bach, Mendelssohn, Beethoven, Goethe, Brahms, Schubert, um nur spontan einige Namen zu nennen, in der Geschichtsschreibung für immer mit den Namen Hitler, Himmler, Eichmann, Goebbels und anderen Verbrechern einhergehen werden. Es ist ein Leid, welches nicht wiedergutzumachen ist.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 2. Nissan 5772

 

 

Das erste Mal als ich ueber das Massaker an der juedische Schule “Otzar HaTorah” (Schatz der Torah) hoerte, dachte ich an einem islamistischen Taeter, ja dachte sogar an einen iranischen Auftragsanschlag, nach der groesstenteils verhinderten iranischen Anschlagsserie der letzten Wochen, die eventuell zunehmens ‘weichere’ Ziele aussuchte, und auch das Motorradprofil passte dazu.

 Auch als die franzoesische Politik und Presse enthusiastisch wie selten neonazistische Taeter vorzeigen wollte, und auf die muslimische Identitaet der ermordeten franzoesischen Soldaten verwies, hatte ich sehr grosse ZweifelContinue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Adar 5772

‘Auch wenn es wehtut’: Bilder aus Toulouse, die der ‘liberale’, linke Europaer lieber nicht sehen moechte…

 

Ich hatte eigentlich nichts zu dem grausamen und offensichtlich antisemitischen Mord in Toulouse zu sagen. Nicht, weil ich Ihn nicht erschuetternd und bekaempfenswert empfinde, nicht weil mich das Mitgefuehl und Leid nicht auch ganz persoenlich trifft, als kenne ich die Toten und ihre Familien persoenlich, trauere direkt mit ihnen – etwas was mir eigentlich immer bei Anschlaegen gegen Israelis und Juden passiert und was ich als Deutscher so nie wirklich empfand -, sondern weil ich eigentlich nichts weiter dazu zu sagen hatte: Es ueberrascht halt leider nicht, wenn Juden – von Klein bis Gross – im heutigen Europa ermordet und Ziel von Anschlaegen werden. Seit Jahren existiert dieser Trend und hat sich hoechstens noch etwas verschaerft.

Dem ‘liberalen’, linken, guten Europaer zwickt dies in der Seite wie ein Anachronismus: Zum einen meint er die Entwicklung der Menschlichkeit verlaufe ohne weiteres Zutun chronologisch, sprich, um so groesser die Jahreszahl, um so lieber die Menschheit – egal wo und welche. Zum anderen war er eigentlich froh, dass man das Kapitel mit den juedischen Opfern, der Schoa und dem Antisemitismus in Europa offiziell fuer beendet erklaerte hatte, es seitdem hoeflich betrauert und in die Geschichtsbuecher verbannte.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Schwat 5772

 

Jedijot Achronoth berichteten bereits am Freitag (hier auch Reuters und Ha’Aretz), dass sich jetzt herausstellt, dass das herzliche Treffen zwischen Gasa-Hamas-Chef Hanije und dem ‘gemaessigten’ Islamisten Erdogan in der Tuerkei knallharte terrorfoerdernde Fussnoten hatte. Auch wenn die Medien in Deutschland es offenbar mal wieder nicht fuer wichtig genug erachten, dies zu veroeffentlichen (gegenteiligen Beispiele bitte als Kommentar anfuegen), ist die Tuerkei jetzt zum groessten staatlichen Terrorfinanzier der Hamas aufgestiegen und loest damit den Iran ab.  Continue reading →

Da besonders bei deutschen Journalisten und anderen ‘netten’ Israelverteuflern immer wieder die alte Wassernummer kommt (Siehe ‘Der Jude saugt den Palaestinensern das Wasser aus den Adern‘), hier dieser Ynet-Artikel von Giulio Meotti. Danke an Renate fuer die Uebersetzung.

2009nov01_palestine_PA_Israeli Theft of the Palestinian Water 

Karikatur der Zeitung “Filistin” der (gemaessigten!) Palaestinensischen Autonomiebehoerde

 

Der Ausschuss des französischen Parlaments für Außenpolitik hat unlängst gegen Israel die Anklage erhoben, dass die Wasserzuteilung in Judäa und Samara “Apartheid” sei. Die Anklage dieses Ausschussberichts stellt einen noch nicht da gewesenen Präzedenzfall dar. So wird behauptet, dass das Wasser “eine Waffe im Dienst der neuen Apartheid” geworden sei.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Tischrei 5772

Diese Woche – genau genommen vor vier Tagen – wurde in Libyen unter grossem Jubel und ausgelassenem Gewehrgeballer offiziell der islamische Gottesstaat ausgerufen. Von nun an gilt die Herrschaft der Scharia als Grundlage allen Rechts.

An genau dem gleichen Tag waehlte Tunesien – das noch mit als ‘am westlichsten’ in der arabischen Welt galt – in demokratischen Wahlen mehrheitlich eine islamistische Partei, die sich genau das Gleiche ertraeumt und – langsam aber sicher – hart daran arbeiten wird. Glueckwuensche nach Tunesien, sich dem Kampf gegen die Juden nun offiziell angeschlossen zu haben, kamen jetzt schon von der Hamas. 

Beides war zu erwarten, beides sollte eigentlich nicht ueberraschen, obwohl es leider doch viele Europaer ueberrascht, denen von Anfang an von Politik und Medien Illusionen gemacht wurden und weiter verbreitet werden.

Und wenn jetzt doch, entgegen allen albernen ‘Hoffnungs’- und ‘Demokratie’-Prognosen, die Islamisten das Ruder uebernehmen, muss man wohl auch die momentane Trennung von ‘lieben Moslems’ und ‘boesen Islamisten’ weiter aufweichen und so z.B. kann man jetzt die oefftliche rechtliche Begriffsneuschoepfung “gemaessigter Islamismus” ueberall bewundern (z.B. hier, oder auch hier). Es sage niemand die oeffentlich rechtlichen gehen nicht mit der Zeit.

Wie nun eine ‘gemaessigte Scharia’, ‘gemaessigte Steinigungen’ und ‘gemaessigtes Haendeabhacken’ oder ‘gemaessigter Judenmord’ aussehen koennten, ueberlasse ich einmal den heiss rauchenden Koepfen bei ARD und Co., und versuchte mir etwas ganz anders vorzustellen. Ich fragte mich, wie es sich als Islamist, der jetzt Libyen bzw. Tunesien islamistisch uebernommen hat, anfuehlen muss?  Continue reading →

UEBERNOMMEN VON HONESTLYCONCERNED.INFO

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 12.10.2011


Fünf Jahre lang waren Israel und Hamas unfähig, sich zu einigen, um den im Gazastreifen festgehaltenen Soldaten Gilad Shalit auszutauschen.

Für die Hamas war der Soldat ein strategisches Faustpfand. Dessen Geiselhaft setzte Israels Regierung unter schweren inneren Druck und verhinderte, etwa während des Gazakrieges 2008/2009, einen israelischen Kahlschlag gegen die Hamas. Obgleich 2007 an die Macht geputscht unter Missachtung der Osloer Verträge und der Regierungsverantwortung der Autonomiebehörde, hat die Terrororganisation zunehmende internationale Anerkennung gewonnen, indem deutsche Vermittler mit Hamas-Vertretern direkt sprachen, Ägypter in Kairo Botschaften zwischen hochrangigen israelischen Delegationen und der Hamas trugen. Frankreich und andere europäische Länder beteiligten sich an den Bemühungen, was eine zunehmende politische Anerkennung und Akzeptanz der Hamas implizierte. Continue reading →

 

Hier ist der Palmer Report zum Marmara-Vorfall. Ich hab ihn leider noch nicht gelesen und weiss noch nichts spezifischen von den wenigen Anschuldigungen (wer gerne auf bestimme Stellen verweisen will, bitte per Kommentar), aber die einzigen in den Medien genannten Kritikpunkte an Israel sind bis jetzt demnach, dass die militanten Tuerken auf dem Schiff 1) ‘aus naechster Naehe erschossen’ und 2) in ‘den Ruecken getroffen’ wurden.  Continue reading →

Vorab Anmerkung (Ulrich J. Becker): Das ist eigentlich nur ein Ausschnitt aus meinen letzten Artikel “Islamischer Fruehling – der Sturz saekularer Diktatoren durch den ‘erwachten’ Islam – 1. TEIL: Wie El Kaida mit Hilfe der NATO und des Irans Libyen als ihren ersten Oel-Staat uebernahm…“, aber ich wollte diese Passage nocheinmal einzeln einstellen, um diesen einen besonderen Punkt in Ueberschrift und Kuerze mehr zu verbreiten…

 

Wie sich jetzt herausstellt, kaempften nicht nur Ossamas Jungs mit britischen, franzoesischen und amerikanischen Spezialkommandos und Luftunterstuetzung Seite an Seite, sondern auch der Iran reihte sich in diese groteske Allianz:

Der iranische Aussenminister Ali-Akbar Salehi vorgestern am Telefon mit dem Rebellenfuehrer Mustafa Abdul-Jalil  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 01. Elul 5771

Die ‘neuen Demokraten’, die die Reichtuemer Libyens uebernehmen… 

 

Die politisch korrekte Version ueber den ‘arabischen Fruehling’ geht in etwa so:

Die arabischen Diktatoren unterderdrueckten die Bevoelkerung ihrer Laender zu lange und zu skrupellos. Zusammen mit einer Bevoelkerungsexplosion und einer miserable Wirtschaftslage in diesen Laendern, enstanden so viele arbeitlose, veraergerte, junge Leute ohne Perspektive. Die entschlossen sich dann ploetzlich ihre Diktatoren zu stuerzen und in Freiheit und Demokratie zu leben.

Es ist ein einigermassen schluessiger und vernuenftiger Erklaerungsversuch, wenn er auch ein paar entgegengesetzte Beispiele unter aehnlichen Bedigungen (z.B. in vielen afrikanischen Diktaturen) nicht beachtet.

Aber machen wir doch mal etwas, was die ‘Nahostexperten’ im Westen viel zu selten machen, und nehmen wir die Menschen vor Ort einfach mal ernst. Lauschen wir doch einmal kurz dem “aegyptischen Volksheld“, der vor einer extatischen Menge, die israelische Fahne von dem eigentlich souveraenen israelischen Botschaftsgelaende entfernte und durch eine aegyptische ersetzte. So beschreibt er naemlich den Anlass zur ‘Fruehlingsrevolution’:

 

“Ich setzte alles daran, auf das Dach zu klettern und die Fahne des zionistischen Gebildes herunterzuholen, da das eines der Ziele der Revolution war – Mubarak zu stuerzen und all seine Freunde – u.a. das zionistische Gebilde.”

 [Die israelische Fahne wurde jetzt nach mehr als einer Woche wieder an der Botschaft gehisst - aber nur aus dem Fenster, nicht auf dem Dach]

 

Die erste, oekonomisch, demografische Theorie mag in Teilen stimmen, sie ist aber unvollstaendig, denn sie ignoriert einen sehr wichtigen Faktor und der hat nichts mit dem Taler auf der Hand und dem Bissen im Bauch zu tun, sondern ist ein Gefuehlsgemisch rund um “Wuerde” der Macht, Islamismus und Israelhass…  Continue reading →

UEBERNOMMEN VON HONESTLYCONCERNED.INFO

Cartoon in der grossen und offiziellen Zeitung der PA – Es zeigt die “einzige rote Linie” der ‘palaestinensischen’ Verhandlungsposition: Die Grenze des ‘ganzen Palaestinas’…


Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 28. August 2011

Am 20. September will Mahmoud Abbas dem UNO Generalsekretär in New York den Antrag überreichen… einen palästinensischen Staat „in den Grenzen von 1967“ anzuerkennen … oder den 1988 in Algier ausgerufenen Staat Palästina als Vollmitglied in die UNO aufnehmen zu lassen. Unklar ist, ob der Antrag an die Generalversammlung gerichtet sein wird, wo den Palästinensern eine Mehrheit von 130 Staaten gewiss ist. Die Generalversammlung kann aber nur „Empfehlungen“ aussprechen. Der Sicherheitsrat hingegen kann bindende Entscheidungen fällen, aber da droht ein amerikanisches Veto.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 10. Aw 5771
Heute auf der Arbeit meinte ein linker Arbeitskollege, dass ich mich doch als Rechter freuen muss, dass sich ‘unsere duesteren Prophezeihungen’ in Europa anscheinend erfuellen.
Dass das ganz klar ist: Auch wenn es noch so viele rechte Warnungen und Theorien bestaetigen mag: Freude ueber dieses Leid und diese Verbrechen sollen – Gott behuete – nicht in meinen Sinn kommen. Da verlieren Menschen ihre Existenzen, ihre ganze Habe, furchtbarer Schaden wird angerichtet, Menschen ausgeraubt, teilweise sogar in ihren Wohnungen.
Momentan kann man viele Bilder des brennden Londons und anderer Staedte und der eskalierenden Gewalt sehen. Zwei solcher Szenen haben sich mir besonders eingepraegt:
Einmal ein Pluenderer, der gefragt wird, warum er das tut und schnell die Antwort zurueckkommt: “Weil gerade keine Bullen da sind.
Und zum anderer dieser angebliche Krawallbeteiligte, der (von der Polizei?) blutige Wunden davon trug und von anderen Krawallbeteiligten erst scheinbar umsorgt wird, bevor sie seine schwache Lage ruecksichtslos ausnutzen und ihn abziehen.  Continue reading →

Gerrit Liskow, Jerusalem, 28. Juli 2011

Der Norwegische Botschafter in Israel, seine Exzellenz Svein Sevje, plaudert es unumwunden aus: Wenngleich Terror nicht schön anzusehen ist, sondern ein schmutziges Geschäft – fast so schmutzig wie die „Politik“, vielleicht? – so ist er eben manchmal gut und manchmal böse. Ach so.

„Gut“ ist Terror, wenn er gegen Israel geht. Der ist „vernünftig“ zu verstehen und zu begründen: Durch die „Besetzung“, mit der bislang noch immer erfolgreich die Abschaffung des Judenstaates verhindert wird – da muss man doch zum Terroristen werden, dünkt es seine Exzellenz offenbar.

Auf jeden Fall ist das der „politisch“ nachvollziehbare, „gute“ Terror. Seine Exzellenz im O-Ton: “Palestinians, the ambassador told Maariv, “are doing this because of a defined goal that is related to the Israeli occupation. There are elements of revenge against Israel and hatred of Israel. To this you can add the religious element to their actions.”  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 24. Tamus 5771

Fast im Minutentakt ermordet er kaltbluetig einen nach dem anderen – Einige denken es handelt sich nur um ein antiisraelisches Rollenspiel… 

 

Ich sass mal in Jerusalem in einer Architekturvorlesung und der wohl prominenteste Nazifilm von Leni Riefenstahls, “Triumph des Willens“, wurde vorgefuehrt. Die penible Inszenierung, die faschistische Symmetrie, der Pathos etc. … – und nach einer Weile machte unser Professor den Film aus und meinte halb im Scherz, wir kucken jetzt besser nicht weiter, da wir sonst danach noch suechtig werden. Ich wuerde mal sagen, er sprach von der Faszination der emotionalen faschistischen Inszenierung, die es ja doch irgendwie geschafft hat Millionen mit sich zu reissen.

Auf eine ganz andere Art – aber dann wieder sehr aehnlich – empfand ich das Propaganda-Video vom Norwegenmoerder Breivik. Das Problem ist, dass das Video zu 80% tatsaechliche Probleme korrekt analysiert und auf den Plan ruft – mag die Schlussfolgerung daraus auch noch so falsch, grausam und unmenschlich sein.

Aber ich moechte einmal vermuten, dass es heute nicht wenige Europaer gibt, die vor diesem durchgestylten Video mit einer heimlichen Faszination sitzen und sitzen werden.  Continue reading →

 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 14. Tamus 5771

Die Gasaproterrorflotte wurde diesmal sehr zum Leidwesen der Israelhasser nicht von israelischen, sondern von griechischen Kommandos aufgehalten (hier beim Aufbringen der ‘Audacity of Hope’)

 

 

Ich hoerte neulich im israelischen Radio das uebliche politische Morgengespraech: Ein mitte-linker Moderator diskutiert mit einem mitte-linken und einem linken Gast ueber die letzten politischen Ereignisse, was gerade die Ben Gurion Invasion von Antiisraelis war, und wie ueblich ging es gleich auf die ‘falsche und scheiterne’ Politik der israelischen Regierung und der linke Gast malte die ueblichen Anklagen aus:

Israel reagiere falsch, ueberzogen, hysterisch, etc. und vermiest es sich mit der internationalen Gemeinschaft, anstatt die netten antiisraelischen Damen und Herren einfach durchzulassen. Das – so meinen solche Leute weiter – waere auch die richtige Strategie mit der Gasaflotte gewesen und sowieso, sollte Israel einfach den meisten Forderungen von Arabern und Antiisraelis nachgeben (einschliesslich erzwungenen ‘palaestinensischen Staat’) und letztendlich auch einfach die ‘besetzten’ Gebiete rausruecken und die Sache sei gegessen.

 

Nun kann man sicherlich auch echte, substantielle Kritik an Regierungsentscheidungen eines demokratischen Landes vorbringen, das leider auch – wie wohl alle Staaten – unter buerokratischen und innenpolitischen Pannen, Rangeleien und Eitelkeiten leidet, klar. Und sicherlich werden immer wieder auch ‘Fehler’ gemacht, wenn man sowas ueberhaupt in diesem Zusammenhang definieren kann. Und ja, Lagen werden – vor allem aufgrund eines ueberaus leidenschaftlichen Hasses der Gegner Israels – auch immer wieder falsch eingeschaetzt. Aber es faellt den ewigen Israelkritikern doch ziemlich schwer, offensichtliche Erfolge und internationale Unterstuetzung Israels in den letzten grossen Ereignissen ins Gegenteil umzudrehen…  Continue reading →

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Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 7. Juni 2011

Österreichische Soldaten dienen auf den Golanhöhen als Beobachter im Rahmen der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF). Seit Mai 1974 haben sie erfolgreich dafür gesorgt, dass es so gut wie keine Zwischenfälle entlang der Grenzzone zwischen Syrien und Israel gibt. Die UNO-Friedenshüter erhielten 1988 sogar den Friedens-Nobelpreis. Doch seit dem 15. Mai kam es im Gebiet unter der Kontrolle der österreichischen UNDOF Truppen, dem AusBatt, zu blutigen Unruhen mit Toten und Verletzten.

Verteidigungsminister Norbert Darabos bestätigte gemäß Medienberichten, dass österreichische Soldaten nicht in die blutigen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Truppen und palästinensischen Demonstranten auf dem Golan involviert waren. Obgleich palästinensische Flüchtlinge, offenbar mit Duldung der syrischen Armee, in das von der UNO kontrollierte Gebiet eindrangen und die israelischen Grenzlinien stürmten, haben die Soldaten des Ausbatt offenbar zurückgezogen und untätig aus der Ferne zugeschaut.

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Ulrich J. Becker, 24. Ijar 5771


Es hoert sich vielleicht recht nebensaechlich an – angesichts der Rafach-Grenzoeffnung und der kommenden 15 Schiffe-1500 Mann-Gasaflotte – gerade damit zu beginnen, aber letzte Woche gab es eine kleine Nachricht darueber, dass eine israelische Theaterauffuehrung in der Tuerkei abgesagt  werden musste, nachdem eine ernsthafte Gefahr fuer die israelischen Schauspieler bestand.

Man hatte mitbekommen, dass die Karten zu der Auffuehrung des ‘Cameri’ Theaters gruppenweise von sonst eher Theater-unauffaelligen tuerkischen Islamisten gekauft wurden und man sich im Internet auf Gewalt vorbereitete. Die Theaterleute versuchten noch ein bisschen die Sache auszuloten und redeten mit tuerkischen Freunden, da aber weder die israelische Botschaft noch die tuerkische Staatsmacht ihre Sicherheit garantieren wollten, packten sie wieder ein und flogen nach Tel Aviv zurueck.

Warum erzaehl ich dies doch scheinbar so typische antiisraelische Anekdoetchen aus unserer gemeinen Umwelt?

Diese Tel Aviver Theaterleute sind nicht gerade dafuer bekannt ‘rechte Hardliner’ oder ‘Bibi-Freunde’ zu sein, sonder eher ‘nette Palaestinenserfreunde’, aber uups, na sowas – den tuerkischen Islamisten ist das ganz egal.

Juden sollten wissen, was es bedeutet, wenn weder ihre politisch oder religioese Ausrichtung fuer ihre selbsterklaerten Totfeinde eine Rolle spielen. Wenn Israelis nur noch fuer ihr ‘Israeli-sein’ gehasst und angegriffen werden, egal welche politische Position sie vertreten (nicht, dass ich Feindschaft gegen ‘rechte Israelis’ unterstuetzte!), sollte es allen klar werden: Es geht hier nicht mehr um Politik, um Land, Wasser etc., es geht um den juedischen Staat, um Juden, die ihr Schicksal selbst lenken wollen, und so weh es den lieben liberalen Freunden des ‘arabischen Fruehlings’ und der ‘Palaestiennser’ tut, wenn sie dieses Wort hoeren, aber das ist nur noch blinder und hasserfuellter Antisemitismus… Continue reading →

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Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 26. Mai 2011

Das ‘neue Aegypten’?


Ägypten hat die Grenze zwischen dem Gazastreifen und der Sinai-Halbinsel geöffnet und damit, laut dpa eine vom gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak im Volk „unbeliebte pro-israelische Linie“ beendet.
Es handelte sich nicht um eine politische Linie, sondern um ein Abkommen. Continue reading →