
Wie gerade berichtet wurde, gab der Oberbefehlshaber der israelischen Luftwaffe Eschel gestern an, dass die viel diskutierten hochmodernen S-300 Luftabwehrlenkraketen auf dem Weg nach Syrien sind.
Gleichzeitig warnte er, dass ein Krieg jederzeit ausbrechen koenne und dass Israel die Stationierung von S-300 in Syrien nicht dulden kann (“Luftueberlegenheit ist grundlegend fuer einen Sieg.“).
Woertlich sagte er:
“Momentan kann ein Krieg ploetzlich auf viele Weisen ausbrechen, einschliesslich vereinzelte Vorfaelle, die uns dazu zwingen koennten, das gesamte Spektrum der Luftwaffe innerhalb von Stunden zu aktivieren. Im Jahr 2013 ist es moeglich im Krieg bedeutend zu siegen, aber es gibt keine Nok-Out-Siege mehr, und die letzten Slaven warden sie abfeuern.”
(“היום מלחמה יכולה להיפתח בהפתעה בהרבה תצורות, כולל אירועים בודדים שיחייבו אותנו להפעיל את כל הספקטרום של חיל האוויר תוך שעות. ב-2013 אפשר לנצח במלחמה באופן משמעותי, אך אין יותר ניצחונות בנוק אאוט, ואת המטחים האחרונים הם יירו”)
Diese Auesserungen kamen am selben Tag, an dem die syrische Armee zu ersten mal seit Jahrzehnten eindeutig, gewollt und wiederholt das Feuer auf eine israelische Grenzpatrouillie eroeffnete (hier VIDEO) und sich das syrische Regime stolz zu dieser Aggression im syrischen Staatsfernsehen bekannte. Israel reagierte schnell und vernichtete die syrische Stellung mit einer Tamuslenkrakete.
Zur gleichen Zeit wurde verkuendet, dass am Sonntag dem 26.05.2013 eine grosse Heimatfrontuebung durchgefuehrt wird, die den Beschuss von tausenden Raketen – einschliesslich chemischen aus Syrien – simuliert. Der Heimatsfrontminister Erdan sagte ueber die Uebung:
“Es ist nicht die Frage, ob Raketen auf die grossen Bevoelkungszentren Israels abgeschossen werden, sondern wann dies passieren wird.”
(“אין שאלה אם יירו טילים על ריכוזי אוכלוסייה גדולים בישראל, אלא מתי זה יקרה”)
Gestern warnte auch der israelische Armeechef Gantz, dass Syrien die “Folgen zu tragen” haette, wenn es Israel weiterhin im Golan angreifen sollte…
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni.

PA Soldaten, die von britischen Offizieren ausgebildet werden – ueber eine Firma mit Namen ‘Saladin Security’ (Artikel)
Kommentar: Britanniens Beteiligung beim Aufbau der palästinensischen Armee ist angesichts seiner dunklen Vergangenheit sehr problematisch Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Dan Calic.
Op-ed: Wie kann der Staat Israel mit Menschen, die seine Existenz ablehnen, einen Vertrag schließen?
Eine der Definitionen geistiger Krankheit ist es, denselben Fehler fortwährend zu wiederholen, ohne daraus zu lernen. Man kann durchaus sagen, dass dies auf den arabisch-israelischen Konflikt zutrifft.
Denn viele betrachten eine Zwei-Staaten-Lösung als besten Weg, den Konflikt zu lösen. Doch ist dies ein neues Konzept? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Adar 5773.
Unsere neuen ‘Nachbarn’ an der Grenze (bei Kuneitra)…
Nach Allem, was in den letzten Tagen so berichtet wird, haben sunnitische El Kaida Anhaenger die groessten Teile des israelisch-syrischen Grenzgebiets im Golan uebernommen. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikles von Isi Leiber.
Viele Israelis teilen meine Abscheu, wenn sie die betrügerischen und zynischen Machenschaften derjenigen sehen, die wir gewählt haben, uns in der Knesset zu vertreten. Verständlicherweise war Premierminister Benjamin Netanyahu enttäuscht wegen des unerwartet dramatischen Rückgangs der Unterstützung für Likud-Beytenu bei den jüngsten Wahlen. Aber ihm blieb dennoch die unangefochtene Führung der Nation und die einzigartige Möglichkeit, eine breite Koalition zu bilden, die die Unterstützung der großen Mehrheit der Nation hätte haben können. Continue reading →
Alle Jahre wieder: Ein Artikel von vor drei Jahren, da das Meiste davon auch auf dieses Jahr zutrifft:
Eine realpolitische Sicht auf das Buch Esther. Dieses Jahr besonders!
Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06.05.5770
Es gibt viel zu schreiben, sehr viel in der letzten Zeit und viele Artikel liegen im virtuellen Ofen, aber eine kleine Reflektion auf das Buch Esther laesst sich nicht mehr lange verschieben, also hier ein paar aktuelle Gedanken ueber das Buch Esther, die nur zu relevant sind fuer unsere Zeit, fuer dieses Jahr… Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ron Ben-Yishai.
Anmerkung Ulrich J. Becker: Im Hebraeischen spricht man davon, dass ein Agent ‘verbrannt’ wurde, wenn man meint, dass seine Identitaet offengelegt wurde, so dass auch die Feinde es sehen koennen und alle seine Coverstories, Schein-Arbeitsplaetze, etc. in den Geheimdienstmuell kommen.
Und noch was zur Sache: Ich finde es beeindruckend, bei all der Medienabdeckung, die wir ueber diesen Fall bekommen, und all die kritischen Fragen, die man Israel jetzt stellt, dass offenbar niemand kritische Fragen und Anklagen gegen Australien erhebt. Continue reading →
Gerade jetzt erst droht Nasrallah Israel im Falle eines Krieges durch den gezielten Beschuss unserer Stromkraftwerke fuer mindestens sechs Monate im Dunkeln sitzen zu lassen. Die Terrorgefahr durch die Hisb’Allah nimmt staendig weiter zu. Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieser Ynet-Analyse ueber einen moeglichen kommenden Libanonkrieg mit der Hisb’Allah (nur eine politische Partei, liebe, feige EU, wie man hier gleich sehen kann…) von Ron Ben-Yischai:
Hisb’allah Militaerparade (bzw. nach EU eine Wohltaetigkeitsveranstaltung)
Analyse: Nasrallah setzt auf einen [zermuerbenden] moralischen Sieg, indem er gleich zu Beginn des naechsten Konlfikts sehr viele israelische Soldaten und Zivilisten toetet … Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Naftali Balanson.

Sollen NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) die Regierungen kritisieren, wenn diese ihrem Auftrag zu Demokratie und verantwortungsvollem Regieren nicht gerecht werden? Sollen die Regierungen ihren Bürgern gegenüber, die die Folgen der politischen Entscheidungen zu ertragen haben, verantwortlich sein? Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Hagai Segal.
Und alle Jahre wieder:
In den Nachrichten bei uns in Israel wird ploetzlich stolz verkuendet, dass ein israelischer Film fuer den Oscar nominiert wurde! Hey, hey! Hip, Hip! Aber dann schaltet sich ploetzlich das Gehirn ein und noch bevor die Nachrichtensprecher ein weiteres Wort sagen, murmelt schon einer der Beteiligten “Schon wieder so ein antiisraelicsher Film. Vergiss es.” und der Rest kann leider nur nicken. “Ja, ja.”
Und so auch dieses Jahr, nur diesmal sind es sogar zwei! Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dr. Haim Shine.
An den kommenden Wahlen in Israel herrscht weltweit und insbesondere in Europa ein unüblich starkes Interesse. In Ägypten ist der Siedepunkt erreicht, Syrien ist dabei, abgebrannt zu werden, Jordanien wird erschüttert – aber den allergrößten Gefallen findet die Welt daran, Israel zu beurteilen. Erstaunlich, dass ein so kleines Land an der Küste des Mittelmeeres so viel internationale Aufmerksamkeit erhält. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 6. Tewet 5773
Seit Wochen schon ueberbieten sich europaeischen Staaten und die US darin, wer Israel am aggressivsten dafuer angreift, dass es neue Wohnungen in israelischen Vierteln bauen moechte, in Gebieten die 1948 von Jordanien erobert wurden. Diese verlogene Hysterie erreichte gerade einen vorlaeufigen, traurigen Hoehepunkt in Form der letzten adligen EU-Aeusserungen.
Das folgende Statement, der niemals von einem Europaer gewaehlten, Aussenchefin der EU Catherine Ashton wurde heute fast ueberall von israelischen und Weltmedien zum Thema Israel zitiert:
“Dieser Plan fuer Giwat HaMatos wuerde den geografischen Zusammenhang zwischen Jerusalem und Bethlehem zertrennen. I stelle mich energisch gegen diese noch nie da gewesene Siedlungserweiterung um Jerusalem.” Continue reading →
Besser spaet, als nie: Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels von Dr. Philip Brodie.
Griechisches Menschenopfer
Ich empfinde Chanukka auch oft als Zeit der Scheinheiligkeit – man sieht zu 98% Saekulare und zu grossen Teil moderne ‘hellenistische’ Israelis, Chanukkijot anzuenden, die genau den Sieg des Judentums ueber den Hellenismus gedenken, den sie wert schaetzen – das Aeussere, die Ueberhoehung des Koerpers, die Ablehnung des Judentums. Man sieht auch ultraorthodoxe Antizionisten, die dafuer sind keinen Finger fuer einen neuen, juedischen Staat zu ruehren, Chanukkijot anzuenden, die gedenken, dass zionistische Juden ihr Geschick wieder in die eigenen Haende nahmen und nicht auf Wunder warteten.
Und auf der anderen Seite haben wir hier auch immer die Gefahr, die Nation zu spalten, und auf der einen Seite sind unsere saekularen Brueder von heute weit weg vom Goetzendienst ihrer Vorfahren aus Makkabaeerzeiten, auf der anderen Seite, ist das nicht einfach eine Sache, die ausstirbt, sondern die immer wieder – langssam aber sicher, in der einen Form oder der anderen – sich nach oben arbeitet, wenn keine Torah und kein Torahlernen und -lehren dagegen haelt.
In diesem Sinne, moege es zum Nachdenken stimmen, gerade jetzt in einer Zeit, wo die Hellenisten in Europa gegen die Beschneidung und die Schaechtung im Namen des ‘griechischen Humanismus’ Front machen und in einer Zeit, in der der Fuehrer des Westens sich immer deutlicher und staerker gegen das Judentum in seinem Heimatland Israel stellt…
Im Westen wiederholt man gerade gerne die arabischen Propagandaluege, dass – nachdem Machmud Abbas gerade dreist vor der UN die Oslovertraege brach, ohne dass es ihm in Europa jemand uebel nahm – die von Israel angekuendigten Wohnungsbauten im E1 Gebiet die “Westbank zerstueckeln” wuerden, oder eine “Zweistaatenloesung unmoeglich” machen.
Wie man auf der Karte sehen kann, “zerstueckelt” E1 gar nichts und ich moechte auch alle ‘Israelfreunde’ in Europa daran erinnern, dass es keine Landverbindung zwischen Gasa und ‘der Westbank’ gibt, sie aber nicht der Meinung sind, dass damit eine Zweistaatenloesung unmoeglich wurde, oder? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Kislev 5773
Raketentreffer im Sueden…
Ich hatte gerade meine kleine Tochter aus dem Kindergarten geholt – ausnahmsweise sehr frueh, da sie sich nicht gut fuehlte und der Kindergarten angerufen hatte und darum bat sie abzuholen. So verliess ich ein Architekturmeeting in Har Chotzwim und sammelte die kleine, wirklich etwas Kranke auf.
Als wir das Auto verliessen und schon auf unser Haus ca. 50 weiter zusteuerten, merkte ich, dass ich mein Telefon im Wagen vergessen hatte und machte kehrt – genau in dieser Sekunde gingen die Sirenen los. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Kislev 5773
Die israelische Armee steht seit Tagen zur Beedigung des Terrors bereit – der Westen haelt sie mit jedem erdenklichen Druck zurueck
…auf der einen Seite islamistischer, geozidaler Raketenterror, auf der anderen Seite die ‘besorgten’ USA und Europa, die Alles daran setzen, Israel die Haende zu binden, waehrend unserer Sueden weiter unter Dauerbeschuss steht.
Sie decken die Hamas, nicht Israel.
Ihr Einsatz fuer eine sofortige Waffenruhe ist im Interesse der grausamen Terroristen, vor die sie sich stellen – nicht im Interesse der israelischen Bevoelkerung, die seit 12 Jahren unter nicht endenden Raketenfeuer steht.
Wenn es nach Deutschland, Europa, USA und UN geht, soll auch diesmal wieder der antisemitische Raketenterror mit Immunitaet und Waffenstillstand belohnt werden.
Sie sprechen von ‘Sorge um den Frieden’ und von ‘Angst vor Eskalation’ etc. – ihnen geht es aber nicht darum, eine Loesung fuer den moerderischen und zermuerbenden Beschuss unserer Zivilbevoelkerung zu finden, sondern Israel die effektive Selsbtverteidigung einer Bodenoffensive zu verwaehren.
Beschaehmend und verachtendswert, dieser um die Hamas besortge Westen…
Joschua Cohen, Eilat, 20.11.2012
Niemand versucht sie aufzuhalten – ausser Israel, wenn man es lassen wuerde…
1. was jeder Schuss mit IronDome kostet! Dafür bekommt man jeweils 1000 Artilleriegranaten. Und das um diese scheiss Hamas-Raketen abzufangen.
Das ist nur reagieren und Symptome bekämpfen und nicht agieren udn die Krankheit besiegen.
Das ich dieses Geld lieber in Bildung investiert sehen würde ist noch eine ganz andere Sache…
2. IronDome wiegt in falscher Sicherheit UND ist schlecht für Außenwahrnehmung ala: “die sollen sich mal nicht so haben – denen passiert doch nichts…” etc. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 2. Kislew 5773
Verteidiungsminister Barak und Armeechef Gantz – Man kann nur hoffen, dass sie Israel diesem vom Gasaterror befreien wollen und diesem nicht wieder nur eine rauhe ‘Freirunde’ geben…
Bis lang laeuft die Operation sehr vielversprechend, aber alles koennte sich wenden, sollte Israel sich jetzt wieder zu einem falschen Waffenstillstand bereiterklaeren. Wenn man Israelis in Interwies in Suedisraelis sieht, auessern sich die meisten dahin, dass sie gerne bereit sind, diese Raketenangriffe und das Bunkerrennen zu ertragen, wenn die Regierung diesemal dem Gasatraketenterror ein Ende setzen wuerde. Viele junge Maenner hoffen, dass sie eingezogen werden oder betteln bie der Armee darum, sie als Freiwillige anzunehmen. Heute bekam ich auch eine innerisraelische Petition zugesandt, die dazu aufruft, die Operation nicht eher zu beenden, bis die Hamas “zusammengebrochen” ist. Genau das Gleiche fordern die Buergermeister der Staedte im Sueden, die am meisten unter dem Raketenterror leiden. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 2. Kislew 5773
Iranische Fadjr 5 Rakete kurz nach dem Abschuss
Gleich zu Beginn der mometan andauernden Operation Amud Anan berichtete die israelische Armee, dass praktisch das gesamte Arsenal der Fadjr 5 Raketen der Terrorgruppen in Gasa innerhalb kuerzester Zeit zerstoert wurde. Aber Tage danach gibt es immer wieder langstrecken Beschuss von Zentralisrael und Jerusalem, angeblich mit Fadjr 5 Raketen (90 kg Gefechtskopf). Ein Paradox oder wurden einfach ein paar Raketen nicht erwischt? Continue reading →



































