Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Nissan 5773

   

Heute wie damals – der Versuch der Vernichtung des Judentums (links Achmadinedschad, rechts Stuermerkarikatur)

 

Leider schaffe ich es oft nur verspaetet ein aktuelles Ereignis zu besprechen und eigentlich dachte ich mir, dass dieses Jahr mir sicher nichts mehr zum Jom HaSchoa einfaellt, was nicht an anderer Stelle schon gesagt und besser gesagt wurde.

Aber mir vielen die Tage einige Standardsaetze und -behauptungen rund um den Holocaust auf – bei uns und den Kritikern Israels – , dass ich doch zumindest einigen davon hier kurz entgegnen moechte:

 

1. Phrase: ‘Die Bosheit, Brutalitaet, Mordlust, der menschliche Abgrund etc. der Taeter der Schoa sind unvorstellbar und nicht nachzuvollziehen.’  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 8. Marcheschwan 5772

Auf dem Stelenfeld – So steht es um das Holocaustgedenken in Deutschland…

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Der dritte und letzte Teil der Reiseeindruecke eines Deutschlandtouristen kommt etwas verspaetet, aber trotzdem – es blieben da noch ein paar Punkte um das Holocaustmahnmal und den Reichstag… 

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Ulrich J. Becker, Jerusalem, 9. Aw 5772

 

Die Tage des ‘Bein HaMeizrim’, die jaehrlichen drei Wochen der Trauer, die am 17. Tammus begannen und jetzt im den 9. Aw (Tischa BeAw) ihren tragischen Hoehepunkt finden, sind eine besonders empfindliche Zeit fuer das juedische Volk und seinen Staat. Wie Rav Soloveitchik sagte, in dieser Zeit belauert “der Geist des Churban [Zersteorung/Vernichtung] das Land“.

Es war in dieser Zeit – und vor allem am Tischa BeAw, dass…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 8. Sivan 5772

 

Vor vier Tagen am 25.05.2012, bei den albernen Atom-Gespraechen in Bagdad, die Iran wieder keinerlei Ultimaten setzten und es wieder mal ohne ein einziges Zugestaendnis weiter an der Bombe bauen lassen, wobei jetzt sogar schon bekannt ist, dass sie die noch umstrittene 20% Anreicherungshuerde laengst ueberschritten haben, nachdem Spuren von auf mindestens 27% angereichertes Uranium bei Fordo festgestellt wurden.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Arutz 7 von David Wilder.

 

Die von Westen unterstuetzte PA: Premierminister der PA Salam Fajjad verbrennt hier juedische Produkte, waehrend Menschen, die Juden eine Immobilie verkaufen. hingerichtet werden…

 

Ist es wirklich wahr, dass jemand durch eine Regierungsbehörde getötet werden kann – durch die palästinensische Autonomiebehörde, kurz PA genannt – weil er Land an jüdische Menschen verkauft hat? Leben wir wieder im Mittelalter? Oder befinden wir uns in Nazi-Deutschland?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Nissan 5772

 

Der Spass am Juden schikanieren – dazu hat sie niemand gezwungen…

 

Ein kleiner Kommentar doch noch zum Jom HaSchoa – und fast schon zu klein, um ihn ueberhaupt hier zu schreiben:

Im israelischen Radio hoerte ich die folgende Geschichte eines Schoa-Ueberlebenden. Sie trug sich in Wuerzburg zu.

Das besondere an dieser Geschichte ist u.a., dass sie noch lange Zeit vor dem grossen Morden stattfand. In diesem Tagen ist man ueberwaeltigt von den Berichten des unsaeglichen Leids, dass Juden in den Jahren der versuchten ‘Endloesung’ durchmachten – oder in den meisten Faellen eben nicht durchmachten -, unfassbare Dinge, Taten, Grausamkeiten. Anstatt einer dieser furchtbaren Geschichten, von denen jede einzelne ueberwaeltigend ist, will ich nur kurz diese erzaehlen, die sich am Vorabend des Ausbruchs der antisemitischen Gewalt in Deutschland zutrug:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels.

Grass rechts

 

Der israelische Dichter Itamar Yaoz-Kest, ein Überlebender des Holocaust, hat einen offenen Brief geschrieben, ein “Brief-Gedicht”, als Erwiderung auf das Gedicht mit dem der Deutsche Günter Grass den Staat Israel anklagt, “den bereits zerbrechlichen Weltfrieden zu gefährden“.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Giulio Meotti.

 

In vieler Hinsicht gleicht Israels Situation 2012 der Situation der Tschechoslowakei im Jahr 1938.

Professor Raphael Israeli, einer der führenden Gelehrten an der Hebräischen Universität Jerusalem, sagte kürzlich bei einem Gespräch: „Die Welt sähe Israel gerne als die neue Tschechoslowakei. Die Beschwichtigung des Iran erinnert an den zweiten Weltkrieg, als niemand versucht hat, die Juden zu retten.“

Für Professor Israeli sieht es so aus, dass „das iranische Regime auf einem gewalttätigen Endzeitkult gründet, so dass sie versessen darauf sind, die Rückkehr ihres Mahdi-Erlösers durch das Hervorrufen eines katastrophalen Ereignisses in Gang zu bringen. Und genau wie Adolf Hitler verspricht Mahmoud Ahmadinejad, das jüdische Volk auszulöschen.“  Continue reading →

Danke an Renate fuer die gekuerzte Uebersetzung dieses Artikels von Caroline Glick.
Meine Alma Mater, Harvards Kennedy School of Government plant vom 3.-4. März eine zweitägige Konferenz, die im Wesentlichen von dem Grundsatz ausgeht, dass der Staat Israel kein Existenzrecht hat. Das ist keine Überraschung. Denn schließlich ist die Kennedy School die Wirkungsstätte meines alten Professors Steve Walt. Keiner dort hat auch nur mit der Wimper gezuckt, als er seine Version der “Ältesten von Zion” gemeinsam mit John Mearshimer von der Universität Chicago herausgegeben hat.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Schwat 5772

 

Ich weiss, seit Jahren und Jahren spekulieren wir hier im Speziellen und spekuliert man in Israel und der Welt im Allgemeinen ueber den kommenden Iran-Krieg. Wie viele Artikel hier haben sich nicht damit befasst, und das Thema scheint ausgelatschter, um so dichter wir dem Tag X zu kommen scheinen, und macht auch immer weniger Lust darueber zu schreiben.

Aber es gibt einen Unterschied: Spekulierte man lange Zeit hauptsaechlich ueber Jahreszahlen (ich erinnere nur an Dagans superoptimistische ’2015′), spekuliert man nun ueber Monatsnamen.

Und um so naeher man den Tag kommen fuehlt, um so irrelevanter wird auch, was man noch dazu zu sagen hat oder schreiben kann. Die Zeit scheint eh eher abgelaufen, die Alternativen und Druck-Moeglichkeiten ausgeschoepft und der Iran eingefroren auf Kollisionskurs, ganz egal was der Rest der Welt ihnen noch zu sagen hat. Und wen man nicht bis jetzt von der Richtigkeit unserer Sache und der lauernden, vernichtenden Gefahr ueberzeugt hat, den wird man wohl bis dahin auch nicht mehr erwischen.  Continue reading →

 UEBERNOMMEN AUS HONESTLYCONCERNED.INFO


Kommentar Ulrich J. Becker:

Eines der Erkennungszeichen des ‘modernen Antisemiten’ ist, dass er Nazismus, Hitlersein und den Holocaust genau ueberzeugt mit Abscheu den boesen Juden vorwirft, wie er sie selbst fasziniert fuer sich einnimmt und am liebsten (wieder) umsetzten wuerde.
Man weiss bei ihnen nie, wenn sie ein Hakenkreuz an einen juedischen Grabstein schmieren, ob sie damit die Juden als Nazis schmaehen oder sich als solche ruesten wollen. Wohl am besten beides.

Ich sprach hier im Zusammenhang des ‘arabischen Fruehlings’ in Aegypten und allgemein schon von Pogromstimmung, von dem ‘Erwachen’ der islamsichen Wachen, von Machtergreifung und von Kristallnacht (Botschaftsstuermung). Aber ich haette von selbst nicht so uebertreiben wollen, zu behaupten, dass die Aegypter eine direkte Nazispartei gruenden – tja, da sind sie mir einen Schritt voraus… (hier ein Interview der jungen Aegypt-Nazis)    Continue reading →

Hier das Indoktrinierungsvideo von Avaazorg, dass von Greenpeace auf seinem ‘Greenpeace magazin’ bewirbt. Es soll uns dort ‘die wahre Geschichte’ erzaehlt werden. Es ist aber nichts weiter als eine dermasse verdrehte, einseitige Hetzte, die kleine blonde Maedchen dazu veranlassen soll dem Kriegstreiber, duesteren Uebel aller Welt, entgegenzuschreiten und sich einer “internationalen Bewegung” gegen ihn anzuschliessen, (erinnert mich an irgendwas), dass man gar nicht ins Detail gehen braucht, so voll ist es von Luegen, Stimmungsmache, Ungeheuerlichkeiten.

Hier ist unser demokratisch gewaehlter(!) Ministerpraesident Netanjahu ein anti-Friedens-Monster auf einer Stufe mit einem Hamas-Terrorist. Lieberman ist wie Achmadinedschad. Und was ist die Ursache von allem? Der Grund der Gewalt: Ja, die ollen Juden haben einfach halt zuviel paranoide ‘Angst’, die sie dazu veranlasst monstroese Unmenschen zu werden. Dem muss man ein Ende bereiten!

Ich fand es uebrigens auch Klasse, wie die angebliche Heiligkeit des Landes fuer beide Seiten mit arabischen Gedusel unterlegt wird – so ist klar, dass es BEIDEN heilig ist, oder nicht? Oh Mann, die armen Kinder, die dieser Gehirnwaesche ausgesetzt werden…

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 15. Aw 5771

Nazi-Chefideologe Goebbels und Hitlers Reichswehrminister Blomberg bei den Bayreuther Festspielen 1937

 

Da ist Richard C. Schneier ganz aus dem Haeusschen und muss berichten (sogar in einer Doppelfolge – so wichtig ist die Sache!)… Hach, es ist aber auch schoen: Die ollen nachtragenden Juden spielen ihren notorischen Hasser Wagner gleich selbst. Wenn das mal keine Leistung ist. Kol HaKawod! Alle Ehre, ruft da Richard Schneider, Herr Paternostro, Katharina Wagner und Co.! Haben sie also endlich gelernt, wie man sich ordentlich ‘versoehnt’.

 

Aber ja, wird da der eine oder andere sagen, was hat er denn nun schon wieder zu meckern, denn schliesslich hat doch Musik nichts mit Antisemitismus zu tun, oder nicht? Warum kann man keinen niedrigen Antisemiten vorspielen, wenn es sich im Ohr gut anhoert? Tja, so einfach ist das alles nicht…  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Nissan 5771 (Jom HaSchoa)

Eigentlich wollte ich nichts zum Jom HaSchoa schreiben. Was habe ich dem allen noch hinzuzufuegen? Welche Worte kann ueberhaupt finden, gegenueber diesem unendlich tiefen Abgrund? Auch hatte ich letztes Jahr Einiges geschrieben, was ich sonst nur wiederholen wuerde.

Aber da gibt es doch noch etwas, was es vielleicht wert ist, heute erwaehnt zu werden, und es beginnt mit dem problematischen Verhaeltnis der Halacha und des Judentums zu Trauer und Tod und der grossen Frage, ob man sich nicht lieber freuen sollte als zu trauern? Continue reading →

Ulrich J. Becker, 08.05.5771



Im Ernst, haben wir echt gedacht, dass der islamofaschistische Iran nicht irgendwann seine Krise mit der Purimgeschichte bekommt?

Man macht es jetzt auf ganz besonders kreative Weise, indem man gegen das Grab von Mordechai und Esther in Wort und Tat vorgeht und damit ein fuer alle mal klar macht, dass der Iran nicht ‘einfach nur’ antizionistisch ist, sonder ganz klar antisemitisch… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 19.12.5770

Das deutsche Boot hatte vor allem keine Nazis, blieb im “Felde unbesiegt”, und was bitteschoen ist der Holocaust?


Der Lapttop war in der Reparatur und ich fuer eine Woche auf Familienurlaub in Deutschland. Aus den 40 israelischen Grad und der triefenden Tel Aviver Luftfeuchtigkeit in ein erfreulich unueberraschendes graues, kaltes, nasses Norddeutschland.

Keine Angst, ich will niemanden mit Familienterminen langweilen, aber so nach dem ersten Hype und den ersten Tagen von rumfahren, rumhetzten, nette Leute treffen, koschere Produkte in Dorfsupermaerkten suchen etc. (nach so einem Urlaub sollte man erstmal Urlaub machen) hielt ich einmal inne und stellte fest, dass ich schon seit drei, vier Tagen keine Nachrichten mehr konsumiert hatte.

Kein Ynet, kein Radio, kein Fernsehen und die letzte Zeitung war auch nur die Juedische des letzten Monats aus dem El Al Flieger. So wandte ich mich an den Bestinformiertesten in meiner Umgebung und fragte ihn leider nur halb im Scherz, was es so Neues in den Nachrichten gibt und ob es Israel noch gebe? Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 01.09.5770 (Rosch Chodesch Siwan! 45. Omer)


Jetzt ist aber gut! Schweigt endlich ihr Juden! Deutschland hat genug gezahlt! Milliarden! Mehr als euch zustehen wuerde hat unsere fleissige Wirtschaft an eure gewitzten Anwaelte schon verschleudert. Jetzt muss endlich mal Schluss sein! Ein Schlusstrich her! Schluss mit den moralischen Erpressungen! Wir haben schon lange dafuer bezahlt und zwar mehr als genug!

 

So oder aehnlich (meist halt eher ein bisschen hoeflicher) hoerte ich leider schon so manchen Deutschen mir erklaeren, wie sehr die Holocaustzahlungen schon alles beigelegt haben und dass diese eigentlich viel zu hoch und uebertrieben waren. Ach ja? Dann lasst uns dochmal ganz kleinkariert und unarisch nachrechnen… Continue reading →


Auf Tagesschau schwaermte man gerade von den schicken Haeuslein und den schoenen Baeumen, die die wackren deutschen Templer in Israel zurueckgelassen hatten und versuchte ihnen auch irgendwie eine Juden-Retter-Geschichte zusammenflicken und sie selbst als Opfer der Briten darzustellen, ohne auch nur mit einem Wort ihre bereitwillige Nazivergangenheit zu erwaehnen, wie wir berichteten.

Das hier koennte die Kuschelromantik fuer die Templer bei der Tagesschau in Richard C. Schneiders letztem Video-Blog Beitrag etwas aufmischen. Continue reading →

April 19, 2010

Holocaust / Schoa

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Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 06. Ijar 5570 (21. Omer)

Bei Tagesschau erzaehlt man uns nicht, dass die idyllischen Templer auch ganz dicke Nazis waren


Richard C. Schneider hat einen neuen Tagesschau-Videoblog-Beitrag hingelegt mit dem ruehrend klingenden Titel “Ich verdanke mein Leben den Templern“.

Wow, sollten wirklich deutsche Templer in Israel sich fuer Juden eingesetzt haben, deren Leben gerettet haben?

Koennte man doch bei der Ueberschrift denken, oder? In Wirklichkeit wurden einige von Ihnen als britische Gefangene fuer Juden in Konzentrationslagern ueber das rote Kreuz ausgetauscht. Mit dem guten Willen der Templern selbst hat das nix zu tun, eher mit dem der Briten, aber egal!

Hoert sich doch aber immer super an, wenn Deutsche auch super Juden gerettet haben und dann auch noch selbst in britische Lager gesperrt wurden. Waren die Deutschen also damals doch nicht so einseitig schlecht, antisemitisch und Hitlerfans, oder hat hier jemand ein paar WICHTIGE Fakten einfach weggelassen? Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 30.06.5770 (15. Omer)

Doch eigentlich fast das Gleiche: Die Nazis vernichteten in nur wenigen Jahre ca. dreiviertel des juedischen Volkes in Europa. Die Israelis muessten bei jetzigen ‘Vernichtungstempo’ etwas laenger warten: Ca. 13.000 Jahre


Gerade erst hatte Tim Assmann ganz prominent bei der Tagesschau mal wieder Benzin ins ‘Israels ethnische Saeuberung der Palaestinenser’-Feuer gekippt, mit diesem tollen Artikel, der so tut, als wenn Israel willkuerlich ‘Palaestinenser’ aus Judea und Samaria verschleppt. Er bezog sich damit auf einen Artikel von Frau Hass, ueber “Massendeportationen” von ‘Palaestinsern’.


So weit so gut, aber ich wollte auch mal etwas bei all den kleinen Anspielungen ueber die israelischen ethnischen Saeuberungen zu dem Thema hinzufuegen:

Immer wieder wird Israel mit Nazideutschland und dessen Verbrechen gleichgesetzt, Antiterroraktionen und Antiterrormassnahmen mit dem Holocaust. Es gibt unzaehlige Bildergleichsetzungen, wie z.B. in diesem ekelhaften Video bei Youtube mit dem netten Titel “Voelkermord in Palaestina“, was nur ein Beispiel ist (dass aber trotzdem dort nicht geloescht wird).


Okay, dann gehen wir diesen ‘Voelkermord’ doch mal an: Continue reading →

April 12, 2010

Holocaust / Schoa

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Ulrich J. Becker, 28.06.5770, (13. Omer)


Ich denke es waere nicht okay, einfach den naechsten Artikel reinzustellen, ohne ein Wort ueber den Jom HaSchoa zu sagen.

Gerade war es um zehn, die Zeit der Schweigeminuten und der Sirenen. Ich ging ein bisschen raus aus dem Haus und der kleinen Gasse, zu der naechsten groesseren Strasse mit Verkehr. Ich fand es einfach nicht passend, alleine schweigend in einem Haus zu stehen. Das ist keine Uebung fuer einen Klosterbruder in seiner Zelle, dass ist etwas, was man in Gemeinschaft tut, was die Gemeinschaft unterstreicht, und unsere Anteilnahme zeigt an Ermordeten, die wir in den meisten Faellen gar nicht kannten.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 27.06.5770 (12. Omer)


La’amod dom – Zwei Minuten Stillstehen und gedenken


Uebermorgen ist es wieder so weit: Ganz Israel wird morgens eine Sirene hoeren, im Buero, in der Schule, auf dem Weg, im Stau oder im Bus, etc., und wir innehalten, alles liegen lassen, ein Gespraech im Satz abbrechen, aus dem Auto steigen, aufstehen und stumm zwei Minuten lang verharren. Brausende Ampelkreuzungen und Autobahnen versiegen ploetzlich. Wo eben noch wild gerufen und telefoniert wurde, hoert man nur noch den Wind und die Sirenen von fern und nah. Ganz Israel bleibt stehen. Ganz Israel? Nicht alle. Viele Araber und ein paar Zyniker werden es nicht tun. Aber so ca. sechs Millionen werden der anderen sechs Millionen denken. Den sechs Millionen, die durch Antisemiten ermordet wurden. Die da erschossen wurden, vergast, zu Tode geschuftet und vieles andere Grausame mehr.

Jeder Israeli hat seine persoenlichen Gedanken in diesen Minuten des Schweigens, in dem nur die Sirenen in den Ohren heulen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 23.05.5770

Die Juedin und das Hakenkreuz aehneln sich sehr: Aus Rachelust werden Juden bei Tarantino zu Nazis…


Jetzt ist es also offiziell, dass der Bastardjudenfilm auch mit einem Oscar fuer den besten Nebendarsteller ausgezeichnet wird. Super! Endlich koennen Deutsche (oder Oesterreicher, ist doch alles das gleiche Blut) wieder Preise fuer ueberzeugende SS Arbeit erhalten. Und ja, dieser Film ist nicht nur einfach antisemitisch, wie ich schon behauptet hatte, nachdem ich nur den Trailer, die Website und Interviews mit Tarantino gesehen hatte, nein, er ist die hohe Kunst des suggestiven Antisemitismus’. Diesmal habe ich ihn mir in der vollen Laenge angetan – ohne Tarantino dabei zu unterstuetzen -, und hier die Argumente… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 26.04.5770

http://www.ewriting.pamil-visions.com/img/hitler.jpg

 

Vergleicht selbst / Compare by yourself:


 

Hitler, Rede vor dem Reichstag am 30. Januar 1939. (Ein dreiviertel Jahr vor dem Krieg.)

 

Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa!Hier im O-Ton. English translation here.

 


Achmadinedschad heute am 11.Februar 2010. (Vor einem neuen Krieg?)

 

Wenn das zionistische Regime seine Fehler wiederholen sollte, [noch einmal] eine militaerische Operation einzuleiten, dann soll es mit ganzer Staerke bekaempft werden, um es ein fuer alle mal zu vernichten.Englischer Originaltext:

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Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem


Immer mal wieder fuehle ich mich gezwungen ueber den Geburtsort meiner Eltern zu schreiben. Iran. Das insbesondere weil ich in Israel lebe und mit vollem Stolz fuer die israelische Armee arbeite. Aber auch, weil die Lage sich unuebersehbar zuspitzt.

Iran vs. Israel – Israel vs. Iran…noch vor wenigen Jahren haette ich mir nie und nimmer vorstellen koennen, dass gerade diese beiden Laendern, mit denen ich persoenlich verbunden bin, sich oeffentlich demuetigen und bedrohen und nur die wenigsten an einen friedlichen Ausgang dieses Duels glauben. Alles weist auf einen moeglichen und vielleicht sogar baldigen Konflikt hin. Niemand weiss jedoch wann und vor allem wie er ausgetragen wird. Zwischenzeitlich ruestet man sich auf und bereitet sich auf das Uebelste vor.

Am 9. Januar hat The Economist einen ziemlich Continue reading →

Arye Sharuz Shalicar, Jerusalem


Kaum ist die 220 Mann/Frau-Delegation Israels nach einem fast 2-woechigen Aufenthalt auf Haiti heimgekehrt, gehts auch schon wieder los mit Beleidigungen unter der Guertellinie.

Zu allererst sollte betont sein, dass “komischerweise” kaum eine Zeitung zwei Zeilen frei hatte in seiner Wochenendausgabe, um Bill Clintons Worten Platz einzuraemen ( “Ich weiss nicht was Haiti getan haette ohne das Feldkrankenhaus Israels”), geschweige denn, um zu erwaehnen, dass das winzige Land namens Israel, das erste Land war, dessen Delegation imstande war, ein riesiges gutfunktionierendes Feldkrankenhaus aufzubauen, das in weniger als 72 Stunden nach der Katastrophe stand und lebensrettende Operationen, insgesamt ueber 300, erfolgreich durchfuehren konnte.

Ich weiss, es langt langsam mit Haiti. Mittlerweile hat zumindest jeder der sich erkundigt hat und ueber ein wenig Grips verfuegt, eingesehen, dass israelische Soldaten, die den Grossteil der israelischen Delegation ausmachten, auch lebensrettende Aufgaben haben koennen und im Ernstfall sehr wohl in der Lage sind, Gutes zu bewirken. Die zionistische Armee (IDF) hat´s bewiesen.

Ilmar Reepalu, Buergermeister der drittgroessten Stadt Schwedens, Malmo, interessiert das nicht sonderlich. Stattdessen Continue reading →