Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels.

 

Illegaler arabischer Aussenposten

 

Dutzende neuer “Outposts” (Außenposten) sind in den vergangenen Monaten in ganz Judäa und Samaria aufgetaucht. Aber diese Außenposten werden nicht von jüdischen Aktivisten errichtet, wie der “Hilltop Youth”, den “Jugendlichen auf den Bergen“. Es sind Araber, die mit diesen Außenposten staatliches Land illegal übernehmen, die “vollendete Tatsachen” schaffen, die das Land in arabisches Eigentum überführen und es aussichtslos machen möchten, sie davon zu entfernen. 

 

 

Ma’ariv berichtet in der Donnerstagausgabe von einer Petition beim Obersten Gericht, die fordert, dass der Staat diese illegalen Außenposten zerstört.

 

Das Oberste Gericht hat sich bereits intensiv mit dem “Outpost” Thema beschäftigt. Dabei wurden hinsichtlich verschiedener jüdischer Ortschaften Entscheidungen getroffen, die dazu führten, dass die Gebäude zerstört oder auf andere Weise entfernt wurden, wie Givat Ha’Ulpana und Migron. Der Oberste Gerichtshof hat gegen diese Gemeinden entschieden, nachdem Araber behauptet haben, das Land, auf dem sie ehedem errichtet wurden, würde ihnen gehören.

 

In den vergangenen Jahren haben Araber vermehrt Ansiedlungen auf Land gebaut, das ihnen nicht gehört. Dies geschieht in der Absicht, es für ihre Zwecke zu “besetzen“. Beamte sagen, dass die Zahl der arabischen Außenposten schwer feststellbar ist, aber von den Hauptstraßen und Seitenstraßen in ganz Judäa und Samaria aus sind sie laufend sichtbar. Und sie umfassen tausende Dunam Land (1 Dunam umfasst im Allgemeinen 1000 qm).

 

Zu den beliebtesten Gegenden für arabische Außenposten gehört das staatliche Land in der bergigen Umgebung von Hebron, das Land entlang der Straße von Jerusalem bis hinunter zum Toten Meer, das Land am nördlichen Teil der Begin Straße in Jerusalem und zahllose Orte in Samaria. Jeder dieser Außenposten besteht aus 3 bis 10 Gebäuden, mit Elektrizität und Wasserturm, von denen die Palästinensische Flagge weht.

 

Die Petition, die von mehreren Gruppen eingebracht wurde, fordert, dass der Staat entschlossen handelt, um die arabischen Außenposten zu entfernen, und zwar genauso entschlossen wie im Fall jüdischer Außenposten. Bislang hat der Staat auf diese Petition noch nicht reagiert.



6 Comments to “Arabische Aussenposten versuchen in Judaea und Samaria (‘Westbank’) [israelisches] Staatsland zu uebernehmen”

  1. codinenc says:

    Kann man die Petition noch unterschreiben? Wenn ja, wo findet sich diese (im Arutz7 Artikel ist sie leider nicht verlinkt)?

  2. jerry1800 says:

    im Negev passiert dasselbe

  3. Ich frage mich auch wo die empoerten Kommentare der UN, EU, USA etc. bleiben, die Machmud Abbas und die PA auffordern, doch bitte sofort diese Provokationen und Friedenshindernisse einzustellen…

  4. Unfassbarer says:

    @Ulrich J. Becker

    Da kann man vermutlich lange darauf warten.

  5. Renate says:

    Eine Ergänzung zu dem Artikel -
    die Meldung stammt zwar schon vom 18.06.2012, ist aber als Hintergrundwissen sehr aktuell

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156991

    -

    In dem Versuch rechtsgerichtete Knessetmitglieder nachzuahmen – die den Aufbau des Landes Israel unterstützen und für das Recht eintreten, dass Juden in allen Teilen des Landes Israel leben – werden mehrere arabische Knessetmitglieder einen illegalen arabischen Außenposten in den Hügeln südlich von Hebron besuchen. Gruppe linker Juden begleiten sie. Dabei sind die Knessetabgeordneten Afu Agbariyah und Dov Hanin, gemeinsam mit Arik Asherman von der Gruppe “Rabbis for Human Rights“.

    Dieser arabische Außenposten enthält dutzende Gebäude und ist viel größer als die jüdischen Ansiedlungen, die gewöhnlich als “Outposts” bezeichnet werden. Viele der Gebäude haben Sonnenkollektoren installiert. Eine Organisation spendet Sonnenkollektoren, elektrische Generatoren und weitere Ausrüstung, die die Araber in Judäa und Samaria kostenlos erhalten. Alles, was diese tun müssen, ist dies einige Wochen im voraus zu beantragen.

    Dieser Außenposten ist nur einer von hunderten, die von Arabern in von der PA kontrollierten Gebieten in Judäa und Samaria errichtet wurden, sowie von den arabischen Beduinen im Negev.

    Die Araber fragen nicht um Erlaubnis, sie errichten ganze Ortschaften, die in einigen Fällen zu kleinen Städten angewachsen sind. Die Außenposten werden auf staatlichem Land errichtet, häufig auf Land, das von der IDF für Trainingszwecke verwendet wird. Die Folge ist, dass die Armee gezwungen ist, ihre Übungen dementsprechend anzupassen bzw. einzuschränken, was die Sicherheit der Israelis aufs Spiel setzt. Zusätzlich zu alldem werden diese Außenposten nicht an das Kanalleitungssystem angeschlossen; die Araber entledigen sich ihrer ungeklärten Abwässer an umweltmäßig empfindlichen Gebieten, was dazu führt, dass die Ökologie vieler Gebiete völlig zerstört wird.

    In vielen Fällen weigern sich die Araber sogar, wegen der bestehenden Außenposten um Genehmigung zu ersuchen, sie weigern sich die Autorität des Staates anzuerkennen und vermeiden es, für die Entwicklungskosten und Infrastruktur zu zahlen.

    Daher ist bislang der israelische Steuerzahler derjenige, der gezwungen war, die Rechungen für die Infrastruktur zu zahlen, die der israelische Staat für arabischen Außenposten errichtet hat. Dies geschah, nachdem sie zu groß wurden, um abgebaut zu werden und größere negative Auswirkungen auf die Umwelt hatten.

    Den arabischen Knessetmitgliedern werden sich unter anderem Vertreter der Organisation “Rabbis für Menschenrechte“ anschließen, die eine Petition beim Obersten Gericht gegen den Abriss eingereicht haben. Die Regavim Organisation, die daran arbeitet, die Flutwelle illegaler arabischer Außenposten einzudämmen, hat ebenfalls eine Petition beim Gericht in dieser Angelegenheit eingereicht.

  6. jerry1800 says:

    wenn ich die Straße 31 Richtung Totes Meer unterwegs bin, kommts mir echt vor wie in Afghanistan

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