Mahmud Ahmadinedjad hat sich bei der UNO-Vollversammlung in New York wiedereinmal von seiner besten Seite gezeigt. Zum wer weiss wievielten Mal hat er einen oeffentlichen Auftritt genutzt, um den Holocaust zu leugnen und gegen Israel, bzw. “die Zionisten” zu hetzen. Vereinzelte Laender, bzw. deren Repraesentanten (unter anderem Kanada, Italien, Frankreich und Australien) sind aus dem Saal gelaufen; die grosse Mehrheit von Vertretern jedoch blieb nicht nur im Saal, sondern beklatschte Ahmadinedjad auch noch mit voller Begeisterung und gab ihm somit das Gefuehl, dass seine Worte legitim sind und gerne gehoert werden.
Dazu kommt jetzt auch noch, dass Iran den Besitz einer zweiten Atomfabrik enthuellt (siehe Der Spiegel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,651202,00.html). Iran beweist somit der Welt, dass es auf dem besten Weg zu der Entwicklung einer Atombombe ist. Falls Iran Erfolg hat und eines Tages in Besitz einer Atombombe sein wird, wird nicht nur der gesamte Nahe Osten im Krieg versinken, sondern hoechstwahrscheinlich die ganze Welt (siehe dazu: http://aro1.com/wordpress/arye/iran/im-4-weltkrieg-wird-dann-wieder-mit-stoecken-steinen-gekaempft/)
Jetzt braucht man nur noch 1 + 1 zaehlen und man versteht, dass dem Reden eine “klare Deadline” gestellt werden MUSS. Verhandlungen sind schoen und gut, doch sie sollten irgendwann einen Fortschritt bringen, denn sonst sind sie am Ende reine Zeitverschwendung. Jahrelange Verhandlungen haben im Falle Iran zu absolut garnichts gebracht. Rien. Nada. NOTHING!!!
Mir ist vor allem unverstaendlich wie bestimmte Laender weiterhin Business mit Iran betreiben, trotz allem, darunter Deutschland, wie der folgende Brief aufdeckt:
Deutsche Wirtschaftsdelegation reist nach Iran
Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,
mit völligem Unverständnis haben wir erfahren, daß in wenigen Tagen eine Deutsche Wirtschaftsdelegation unter Führung des Stellvertretenden Präsidenten der IHK München Herrn Kathrein nach Teheran reisen wird, um dort in der Aussenhandelskammer (AHK) Werbung für Geschäfte mit den Mullahs zu machen.
Nach uns vorliegenden vertraulichen Informationen, soll die Delegation bereits am 01.10.im Iran sein.
Wir halten es für unglaublich und zutiefst verwerflich, wenn die Deutsche Wirtschaft nach den skandalösen, antisemitischen Äußerungen des Iranischen Präsidenten vor der UNO und gleichzeitig mit den Atomgesprächen, eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran angestrebt wird.
Was für ein Signal wird den Mullahs und Ihren Firmen damit gegeben ? Business as usal ?
Wir möchten Sie bitten, Ihren Einfluß gegen diese verantwortungslose Reise geltend zu machen und diese zu verhindern.
Iran Opposition Group
A. Tehrani
iranopossition@operamail.com
http://www.impulse.de/unternehmen/1005552.html?p=3
http://www.kathrein.de/include/kontakte_internat.cfm?kontinent=3
http://www.muenchen.ihk.de/mike/WirUeberUns/IHK-Newsletter/IHK-Newsletter-Nr.-337-Auflage-6.260-29.-Juli-2008.html
http://www.muenchen.ihk.de/mike/veranstaltungen/VDetail.jsp?eventid=00m-0000kn-01a
http://www.muenchen.ihk.de/mike/veranstaltungen/VDetail.jsp?eventid=00m-0000kn-024
Warum sollte Iran in die Knie gehen, wenn ihr Fuehrer international respektiert wird und Business as usual laeuft???

