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Kommentar Ulrich J. Becker:
Eines der Erkennungszeichen des ‘modernen Antisemiten’ ist, dass er Nazismus, Hitlersein und den Holocaust genau ueberzeugt mit Abscheu den boesen Juden vorwirft, wie er sie selbst fasziniert fuer sich einnimmt und am liebsten (wieder) umsetzten wuerde.
Man weiss bei ihnen nie, wenn sie ein Hakenkreuz an einen juedischen Grabstein schmieren, ob sie damit die Juden als Nazis schmaehen oder sich als solche ruesten wollen. Wohl am besten beides.
Ich sprach hier im Zusammenhang des ‘arabischen Fruehlings’ in Aegypten und allgemein schon von Pogromstimmung, von dem ‘Erwachen’ der islamsichen Wachen, von Machtergreifung und von Kristallnacht (Botschaftsstuermung). Aber ich haette von selbst nicht so uebertreiben wollen, zu behaupten, dass die Aegypter eine direkte Nazispartei gruenden – tja, da sind sie mir einen Schritt voraus… (hier ein Interview der jungen Aegypt-Nazis)
Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 30.09.2011
Jerusalem, 30. September 2011 – “Dies ist eine neue Partei. Ihre Ideologie wird Ägyptens Probleme lösen“, so Dr. Mamdouh Mansour, Mitglied der neuen ägyptischen Nazipartei, wie sie am 22. September bei „Dream1 TV“ vorgestellt wurde. Fernsehmoderator Wael El-Ebrashi begrüßte die Teilnehmer einer Gesprächsrunde mit „Heil Hitler“ und erklärte den Zuschauern, dass der Nazismus eine tyrannische, faschistische, politische Ideologie sei, die der Welt Ruin und Zerstörung gebracht habe.
Mansour erklärte, dass die neue ägyptische Partei „offen und nicht im Geheimen, wie die Freimaurer“ agiere. Sie habe schon 300 Mitglieder. Sayyed Gamal sagte: „Wir haben nur die positiven Aspekte der Nazi-Partei übergenommen, nicht die negativen.“
Nazi Parteichef Muhi Al-Din Gamal vertritt die Vision, innerhalb von zehn Jahren im Parlament vertreten zu sein und dann auch den Präsidenten zu stellen. „Unser politisches Ziel ist es, die arabische Rasse, die Sprecher der arabischen Sprache, zur besten Rasse zu machen.“ Am Ende solle in aller Welt Arabisch gesprochen werden. Neben ihm hatte er eine arabische Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ aufgestellt.
Moderator Wael El-Ebrashi fragte seine Studiogäste: „Warum sollten wir hier in Ägypten diese tyrannisch-faschistische politische Bewegung importieren, sie aus der (Mottenkiste) der Geschichte hervorholen, nachdem sie von der ganzen Welt ausgespuckt worden ist?”
Amr Fouad antwortete: “Erst einmal wurde der ägyptische Bürger sehr erniedrigt. Da wollen wir eine Linie ziehen. Unser erstes Ziel ist die Vorherrschaft der ägyptischen Rasse.“ Der Moderator fragt: „So wie Hitler von der Überlegenheit der arischen Rasse über den Rest der Menschheit gesprochen hat? Das ist extremer Rassismus. ”
Muhammad Abd Al-Rahman erklärt, dass die Idee selbstverständlich in einer Facebook-Gruppe aufgekommen sei. „Viele von uns hatten schon zuvor an die Vorherrschaft der ägyptischen Rasse geglaubt.“ Gleichwohl werde die ägyptische Nazi-Partei nicht wie Hitlers sein, „weil wir von den Konzepten des Islam überzeugt sind.“ Als Beispiel nennt er Hitlers Feindseligkeit gegenüber allen Juden. Als Moslem glaube er, dass das Judentum als monotheistische Religion respektiert werden müsse. „Ich bin nicht gegenüber allen Juden feindselig, sondern nur gegenüber der Zionistischen Entität. Die Zionisten stellen eine Gefahr für die Araber dar. Deshalb bin ich ihr Feind.“
Mansour sagte, dass die ägyptischen Nazis keinen Holocaust an den Juden ausführen wollten und die Juden auch nicht bekämpfen. „Das ist die Aufgabe des Staates. Da mischen wir uns nicht ein.“
Rami Gan sagte, dass die Nazi-Partei den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel nicht anerkenne. „Wir wollen einen ägyptischen Atomreaktor bauen, von Ägyptern errichtet und mit ägyptischen Komponenten.“ Alle Ägypter würden sich um dieses nationale Projekt vereinen.
Ahmad Sayyed fügt hinzu: „Wir wollen keine vollgültige Nazipartei sein, sondern nur, dass die Rasse unseres Landes über den Rest der Welt herrscht. Die arabische Welt sollte sich vereinen, damit wir eine vereinte Kraft werden, wie die EU.“
Zur Frage, ob Hitlers Nazi-Ideen Teil des Parteiprogramms würden, bringt Fouad ein erklärendes Beispiel: „Ein deutscher Offizier wurde während der deutschen Besatzung in Frankreich getötet. Um die Ehre dieses Offiziers wieder her zu stellen, wurden 75 Franzosen getötet. Deshalb begegnet man jedem deutschen Touristen in Europa Respekt.“ Die Ägypter wollen jedoch laut Fouad nicht wegen ihres Blutes respektiert werden, sondern dank Industrie, Tourismus, Landwirtschaft und Entwicklung.
Verehrung für Adolf Hitler und die Nazis ist in der arabischen Welt weit verbreitet. Deutsche Touristen erstaunt es immer wieder, in Jerusalems Altstadt von Palästinensern mit einem freundlichen „Heil Hitler“ begrüßt zu werden, oft mit dem Zusatz: „Schade, dass Ihr Deutschen Hitlers Werk nicht vollendet habt. Dann hätten wir heute weniger Probleme“.
Einem Bericht der angesehenen ägyptischen Zeitung Al Ahram aus dem Jahr 2002 ist zu entnehmen, dass der Leiter der „Administrativen Kontrollbehörde“ (zur Bekämpfung von Korruption) damals „Hitler Tantawi“ hieß. http://weekly.ahram.org.eg/2002/598/eg3.htm
Der gleiche Mann oder vielleicht ein zufälliger Namensvetter wird als ehemaliger Kabinettsminister, als Generalmajor (der sich mit US-Vizepräsident Dick Cheney traf) und auf einer Liste „korrupter Ägypter“ auf einer Homepage der Opposition erwähnt.



bevor man Muhi Al-Din Gamal’s Rasswahn leichtfertig ins Reich der Absurditäten verlacht, sollte man bedenken, das im Nazireich geglaubt wurde, die arabische “Langschädelrasse” wäre die ältere, aus der sich dann die “nordische” entwickelt hätte. Gemäss diesem Rassewahn wären die Hebräer “fremdrassige” Landräuber aus dem Norden, die in “Palästina” die semitische Sprache von den arabischen Stämmen übernommen hätten.
Man ahnt nunmehr, das die Verbrüderung Mohammed Amin al-Husseini und des braunen Gesindels “rassetheoretisch” fundiert war und derart sicherlich Muhi Al-Din Gamal bekannt ist.
Welche Folgen “der arabische Frühling” haben könnte war doch abzusehen. Die westliche Medien, mit der Ausnahme von krone.at und südtirol online schweigen über die Entstehung dieser Partei und ihr Ziel.
Es gibt Momente in denen ich mich ernshaft frage, ob der Westen absichtlich seinen Untergang beschlossen hat und mit welchem Ziel, denn es ist doch kein Geheimnis, wer vom Aussen diesen “arabischen Frühling” gesteuert und organisiert hat. Wenn man auch noch die systematische Islamisierung Europas im Betracht zieht, muss man sich doch fragen, sind denn alle Europäer blind und merken nichts, von dem was schon seit geraumer Zeit abläuft? Ist das “die neue Weltordnung” die hinter geschlossenen Türen beschlossen wurde und die Merkel offen und unverblümt angekündigt hat (Ende der Staatssouveränität und Verzicht auf unsere Rechte)?
Man kann vielleicht sagen, in 10 Jahren kann noch vieles passieren, aber es ist doch erschreckend, wenn wieder ein Wahnsinnige von dem Rassenwahn befallen wird. Wie hat doch einmal ein Kollege von mir gesagt: “Seit dem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere”.
Rainer Lang
„…das im Nazireich geglaubt wurde, die arabische “Langschädelrasse” wäre die ältere, aus der sich dann die “nordische” entwickelt hätte.“
Gibt’s dazu Quellen?
Immerhin habe ich schon in den letzten Monaten des öfteren mitbekommen, daß bestimmte „arabische“(?) Interessen versuchen die jüdische Geschichte in eine „arabische“ zu verwandeln, wobei dann die Juden zu einem „arabischen Stamm“ werden…
Weißt Du auch davon?
Auf jeden Fall haben wir damit mal eine ganz spezielle Form von „Kreationismus“, nicht wahr?
Lieber Rainer, ich kenne nur die Vollblutaraber (Pferde) und die ägyptische Mau-Katze als reinrassige arabischen Wesen.
Eine sogenannte ägyptische Rasse (auch eine reine “deutsche Langschädelrasse” gibt es nicht.
Sonst kann man da einiges erfahren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rassentheorie
http://www.manfredhiebl.de/Anthropologie/rassengeschichte-afrika.htm
http://sphinx-suche.de/aegypten/rasse.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamitentheorie