Der Schabbat-Modus beginnt heute um 19:01
Aktuelle Server-Zeit (Asia/Jerusalem): 16:39 ARO1 – Israel, der Nahe Osten & der Rest der Welt | ARO1 – Israel, the Middle East & the rest of the world

Der Krieg, der gerade um Gasa tobt wird fuer Israel – egal wie er ausgeht – weitreichende Folgen haben. Die ganze Nachbarschaft schaut sehr genau zu. Allen voran die Hisb’Allah und der Iran, aber auch die Fatch, die israelischen islamischen Araber, die ISIS, El Kaida und andere antiisraelische Gruppen.

Wenn die Waffen im Sueden wieder schweigen, wird feststellen ob Israels Sicherheit bedeutend zu oder bedeutend abgenommen hat.  Es gibt zwei Alternativen: Continue reading →

Ynet berichtete dieses Meldung auf Hebraisch heute morgen. Auf dieser libanesischen Nachrichtenseite hoerte sich alles etwas allgemeiner an. In dem Telefongespraech soll Nasrallah in etwas gesagt haben: ‘Wir stehen hinter euch, unterstuetzen euch etc..’ Aber keine direkte Verpflichtung jetzt in den Krieg einzusteigen.

Man muss aber sagen, dass dies eine weite Befuerchtung ist und auch immer wieder – seit Beginn der Gasaoperation – vereinzelt Raketen aus dem Libanon auf Israel abgeschossen werden. Sollte sich die Hisb’Allah dazu entschliessen, weil sie uns vielleicht fuer schwach empfinden etc., waeren wir noch einmal in einem ganz anderen Film und alles bis jetzt relative Nebensache.

Es koennte sein, dass solange der Iran denkt, dass die Hamas und ihre Gasa-Herrschaft die jetztige israelische Operation ueberleben werden, die Hisb’Allah nur zur Drohkulisse dient. Sobal aber klar werden sollte, dass Israel effektiv die Hamasterrorregierung in Gasa beenden will, koennten der Iran die Hisb’Allah in den Kampf schicken…

shaul-Aron

Die Hamas behauptet sie hat Israels Alptraum und ihren Traum nach etlichen Versuchen wieder wahr gemacht: Einen israelischen Soldaten zu entfuehren. Sie praesentiert sein Foto, seine Identifikationsnummer und seinen Namen: Schaul Aron.

Momentan kann man nicht sagen, ob es stimmt, weil Israel huellt sich darueber in Schweigen, einschliesslich der Medien. Es mag unter Pressezensur liegen. Was soweit bestaetigt ist, dass es gestern nacht schwere Kaempfe in Sadschahija – oestlich von Gasa Stadt – gab, wo viele israelische Soldaten getoetet und verwundet wurden und es auch Kaempfe um die Leichen dieser Soldaten gab, die die Hamas offensichtlich entfuehren wollte, um mit ihnen zu handeln, sie zu praesentieren oder sie als lebend entfuehrte Soldaten zu verkaufen.  Continue reading →

Waffen und Ausruestung, die von Hamasterroristen zurueckgelassen wurden…

 

Auslaendische Journalisten berichten heute, wie sie beobachteten, dass die Hamasterroristen sich als Zivlisten verkleiden, und zwar selbst als verschleierte Frauen, und ihre Waffen als umwickelte Babys tarnen. Leider gibt es davon keine Bilder. Hamas faengt bis jetzt erfolgreich alle Bilder ab, die die Wahrheit ueber die Hamas in Gasa zeigen…

Als Zivilisten – und besonders als Frauen mit Babys – verkleidet koennen die Hamas nur gewinnen: Sie wissen, dass Israel nicht absichtlich auf Zivlisten zielt und so koennen sie sich frei bewegen und Israel ueberall angreifen. Und falls Israel sie dann im Gefecht toeten sollte, wuerden sie der Welt sofort als ‘zivile Opfer’ der grausamen Israelis verkauft. So geht es bei der Hamas. Sie muessen auf niemanden aufpassen, denn sie wollen sowohl viele Israelis ermorden als auch viele Gasaner tot sehen. Beides ist in ihrem Interesse.

 

Patrick Martin in The Globemail schreibt z.B.:

 

“Tatsächlich verhielt es sich so: als die Journalisten dann Sonntag Nachmittag an dem betreffenden Ort in Shejaia eintrafen, verließen mehrere bewaffnete Männer den Platz. Einige trugen ihre Waffen offen sichtbar über der Schulter, aber zwei, die als Frauen verkleidet waren, trugen die Waffen teils verborgen unter ihren Umhängen. Einer der beiden hatte seine Waffe in eine Decke gewickelt, und hielt sie an seine Brust gepresst, als wäre es ein Baby.”

Ulrich J. Becker, 21. Tamus 5774, Jerusalem

GazaWarMAP

 

Die Karte von Debka scheint in etwa die Vorgaenge am Boden wiederzugeben. Demnach macht Israel genau das Gegenteil, was es im ersten Gasa Krieg 2008 tat, was auch die letzte grosse Bodenoperation in Gasa war: Es teilt den Gasastreifen nicht in zwei Teile, um die Nord-Sued Bewegungen der Terroristen zu verhindern, sondern nimmt den suedlichen Grenzstreifen zu Aegypten ein, um offenbar Gasa so von seinen Waffennachschueben abzuschneiden und vielleicht auch die Flucht von fuehrenden Hamasterroristen zu verhindern und zum zweiten nimmt es die hauptsaechlichen Raketenabschussbasen im Norden ein.

Man kann nur hoffen, dass diese Bewegungen darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine kurze Operation handelt, um die Terrortunnel voruebergehend zu beseitigen, sondern um den Gasastreifen vollstaendig und systematisch einzunehmen, seine Terrorstruktur grundlegend zu zerstoeren und seinen Nachschub abzuschneiden.

 

Gerade in den letzten Stunden wird berichtet, dass Israel zu massivem Beschuss uebergeht, wie zuletzt erst kurz vor Beginn der Bodenoffensive Donnerstag nacht. Es koennte sich eventuell um eine weitere Phase der Operation handeln…  Continue reading →

Massiver Beschuss des gesamten Grenzgebietes. Leuchtgranaten. Artilleriefeuer, Beschuss von der See.

(צילום: עידו ארז)

UPDATE:

Liebe Freunde, die Bodenoffensive hat um 22:00 Uhr nach laengerem Artilleriefeuer (seit 20:00 Uhr) im ganzen Gasagrenzstreifen und auch von der See begonnen.

“Grosse Verbaende” (Armee) befinden sich bereits im Gasastreifen (die Armee gibt natuerlich Staerke, Art und Orte der Truppen nicht an).

Offiziell gibt Israel momentan an, dass diese Aktion ausschliesslich den Terrortunneln der Hamas in Grenznaehe gelten soll (und nicht dem beenden des Raketenbeschusses).

Vielleicht koennten wir auch ein Vorgehen gegen die Waffenschmuggeltunnel an der Grenze zum Sinai sehen. Auf jeden Fall sollte diese Phase sich nur wenige Kilometer von der Grenze abspielen – nicht im dicht bebauten Gebiet –  und mindestens einige Tage dauern. Wir werden sehen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 18. Tamus 5774, Jerusalem

araber in jerusalem

 

Im letzten Gasakrieg erlebte ich, wie kurz nach der ersten Sirene in Jerusalem das arabische Dorf nebenan begann Feuerwerkskoerper in die Luft zu schiessen, gleich neben einer Moschee. Aber vielleicht war das ja nur ein Einzelfall oder Zufall?

Diesmal haben wir schon drei Sirenen gehabt und die Berichte haeufen sich, wo Araber selbst dann, wenn sie unter genau der gleichen Gefahr wie ihre juedischen Nachbarn stehen von der Rakete getroffen zu werden, froehlich ueber den Beschuss jubeln. Was ist hier los?  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Kommentars von Elliot Abrams.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hegt offenbar Zweifel an einer Bodenoffensive in Gaza. Dies enttäuscht einige seiner Kritiker, die dies als Zeichen mangelnden Mutes oder übermäßigen Zögerns auslegen, oder denken, innenpolitische Rücksichtnahme sei die Ursache.

 

Aber das ist nicht der Fall: Es handelt sich um Besonnenheit. Denn Netanyahu weiß genau, dass er einige der israelischen Soldaten in den Tod schicken würde. Und er weiß auch, dass aufgrund der kranken Mathematik des Gaza Krieges, die Schuld der “Unverhältnismäßigkeit” Israel zugeschoben werden wird.  Continue reading →

15:12: מטח לאזור שדרות ואופקים

Seit 9:00 Uhr ist ‘aegyptischer Waffenstillstand’.
Hamas schiesst unbeirrt weiter. Gegen 12:00 Uhr sagte Netanjahu, dass wenn sie weiter schiessen, Israel die Operation ausweiten wird.
Seitdem haben sie schon wieder etliche Salven geschossen und gerade erst wieder auf Hadera, Yoqneam, Haifa und mehr…

Abwarten, es koennte noch nicht vorbei sein…

Danke an Renate fuer die Uebersetzung und Kuerzung dieses Arutz 7 Artikels.

Siebzigtausend Gazabewohner in Khan Younis und Deir el-Balah saßen Sonntagnacht im Dunkeln, nachdem eine Hamas Rakete die Elektrizitätsversorgung zu diesen Orten unterbrochen hatte. Es ist nicht gewiss, wann Arbeiter der israelischen Elektrizitätsgesellschaft (IEC) zur Reparatur in der Lage sein werden. Aber sie sind nicht in Eile. Die Reparatur kann viele Stunden lang dauern, und Premierminister Binyamin Netanyahu hat die IEC gebeten, das Leben ihrer Angestellten beim Versuch einer Reparatur nicht aufs Spiel zu setzen.  Continue reading →

Ben Dwora, Israel

israelischer soldat in gasa moschee

Israelischer Soldate in einer Moschee in Gasa (nicht aktuell)

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In den letzten Tagen habe ich schon sehr oft die Meinung gehoert – in sehr verschiedenen Kontexten -, dass “die israelische Armee unbedingt in den Gazastreifen einmarschieren muss, mit dem Ziel die Hamas zu vernichten.

Man kann lange darueber diskutieren, ob es Sinn hat Hamas vollstaendig zu vernichten, aber darueber will ich jetzt nicht schreiben.

Ich moechte nur, dass ihr versteht, was es heisst, als Soldat an einer Bodenoffensive in bebautem Gebiet teilzunehmen… es ist gefaehrlich, sehr gefaehrlich.  Continue reading →

 

Ulrich J. Becker, 15. Tamus 5774, Jerusalem

gaza panzer

Israel bereitet sich weiter auf eine Bodenoffensive vor

 

Eine bescheidene Vermutung von mir ueber den Weitergang, von dem was ich bei Netanjahu und Benet so raushoeren kann und was man von der Armee so verstehen kann (und in Betracht gezogen, wie wenig Glaubhaftigkeit Obama mit seinen Waffenstillstandsbemuehungen in Israel noch hat):

 

Es wird eine lange, gruendliche Bodenoperation gegen die Hamas seien, die am Ende den Philadelphiekorridor (aegyptische Grenze zu Gasa) wieder in israelische Haende bringt und so auf lange Sicht den unkontrollierten Raketenfluss aus dem Sinai beenden wird.

Es wird nicht leicht sein. Es wird viele Opfer geben, aber die momentane Situation, wo der Grossteil Israel unter direkten Raketenterror steht (dessen Ausmass sich ohne Kipat Barsel kaum ausmalen kann), darf sich aus Gasa so nicht wiederholen.

Es ist eine strategische Bedrohung geworden, die strategisch geloest werden wird.

Ulrich J. Becker, 14. Tamus 5774, Jerusalem

Diesen Abend waren wir nicht nur in Jerusalem wieder im Schutzraum mit den Kindern, sondern die Hamas beschoss vor allem Zentralisrael ab 21:00 Uhr mit einer grossen Salve Raketen, wie die Hamas bereits vorher angekuendigt hatte, um u.a. ihre intakte Koordination und Organisation zu demonstrieren.

nordgasastreifen

Moegliches erstes Aktionsgebiet der israelischen Armee in Nordgasa (Beith Chanun, Beit Lahija, Teile von Jabalia)

 

Israel gab an, noch diesen Abend in eine naechste Phase im Kampf gegen die Hamas zu gehen.

Die Luftangriffe sollten verstaerkt werden, vor allem in der Gegend um das Viertel ‘Ladschahija/Beit Lahija’ im Nordgasastreifen.

Es wird jetzt auch offen in der Armee berichtet, dass man demnaechst die gesamte zivile Bevoelkerung im Nordgasastreifen aufrufen wird (es wird bereits von Flugblaettern berichtet – die Hamas ruft die Zivilbevoelkerung auf, nicht darauf zu hoeren und vor Ort zu bleiben), das Gebiet zu evakuieren und dann den ganzen Nordgasastreifen am Boden einnehmen wird, um die Langstreckenabschussbasen, deren Grossteil sich in diesem Gebiet befinden soll und ununterbrochen auf unsere grossen Staedte abgeschossen wird, zu neutralisieren.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaJom Artikels von David M. Weinberg. Dies ist noch ein Artikel ueber die Entfuehrung und Ermordung des arabischen Jungens aus Schuafat. Auch wenn wir gerade schon wieder einen Krieg weiter sind, trotzdem eine wichtige Stimme.

david m. weinberg

Muhammad Abu Khdeirs Ermordung scheint ein Grundstein der gegen Israel gerichteten Propaganda zu werden, und zwar mit der falschen Behauptung, dass die Israelis genauso mörderisch seien wie die Palästinenser. Dass die Israelis nur soviel Moral hätten wie die Palästinenser.

 

Ohne in die Defensive zu gehen, oder die nicht zu rechtfertigende und grauenhafte Entführung und Ermordung des arabischen Jungen aus Jerusalem zu rechtfertigen, muss in aller Klarheit festgestellt werden: Alle Vergleiche, die die israelische und die palästinensische Gesellschaft auf die selbe moralische Ebene stellen, erfolgen in böswilliger Absicht und gehen völlig an der Wahrheit vorbei. Die ethischen Maßstäbe Israels und der Palästinenser sind nicht identisch. Der Konflikt ist asymmetrisch in moralischer, politischer und ideologischer Hinsicht.
Israelische Terroristen sind insgesamt nicht zahlreich. Im Verlauf eines über 100 Jahre andauernden Konfliktes gibt es nur etwa eine Handvoll: Ami Popper, Jack Teitel, Yehuda Etzion, Baruch Goldstein, Yona Avrushmi und einige andere. Die Liste der palästinensischen Terroristen füllt dicke Bücher auf dem gesamten Globus, und die Liste ihrer Opfer ist noch umfangreicher.  Continue reading →

eeeeeeeeeeee.jpgo

Auch im Azraeili-Tower brachten sich die Menschen im Treppenhaus in Sicherheit. Ich wuerde mal tippen, das hier war im Dreieckigen Tower ;)

 

Tag drei des dritten Gasakrieges. Diesmal kamen auch die Kinder mit in den Schutzraum und wir spielten ein wenig mit Waescheklammern Raketenabfangen. Wichtig ist, als Eltern den Kindern keine uebertriebene Angst oder gar Panik anmerken zu lassen. Sie spuehren das im fruehsten Alter. Man kann langsam mit einem Laecheln und ein paar ruhigen Worten in den Schutzraum gehen, ein Spiel mitnehmen etc..

Wir in Jerusalem haben unseren Bruedern und Schwestern im Sueden den ‘Luxus’ voraus, ganze 90 Sekunden Zeit zu haben um uns in den Schutzraum zu begeben. 90 Sekunden sind viel Zeit. Im Sueden, mit 15 sieht das schon ganz anders aus.

Einige Freunde in Talpiot hoerten fuenf Einschlaege. Zwei nahe und drei ferne. Auch sollen zwei Raketen abgefangen worden sein – diese waeren sicher in bewohnte Gebiete gefallen. In den israelischen Nachrichten wird erst nach laengerer Zeit berichtet, wieviele Raketen wo einschluegen, damit die Hamas nicht eine direkte ‘Feindaufklaerung’ hat und sich dem entsprechend einstellen kann.

Die Gegend um Beer Schewa bekam eine Stunde nach dem Beschuss von Jerusalem dann die bisher schwerste Salve des Krieges bis jetzt: Ca. 50 Raketen im Abstand von wenigen Minuten auf die Beer Schewa Gegend.

Auch Freunde von uns im Suedhebroner Bergland bekamen Alarm, selbst Ein Gedi am Toten Meer, das ferne Mitzpe Ramon und die Wuestenstadt Arad. Hamas will seinen Terror ueberall wissen.

Besonders in Beer Schewa scheint aber die Hamas heute versucht zu haben, Kipat Barsel (Iron Dome) zu ueberlisten, und hatte damit offenbar Erfolg:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaJom Artikels vom Knessetabgeordneten (Likud) Yariv Levin. 

drei shalits auf dem tempelberg

Diese arabischen Kinder auf dem Tempelberg zeigen das Dreifinger-Victoryzeichen, aus Freude ueber die Entfuehrung/Ermordung unserer drei Jungen…

 

Wir sollten uns selbst nichts vormachen und denken, dass nur die Hamas für die Entführung und Ermordung der drei israelischen Jugendlichen verantwortlich ist. Auch wenn der Angriff von Hamas Mitgliedern ausgeführt wurde, trägt die gesamte palästinensische Gesellschaft die Verantwortung. Denn auf die Nachricht von dem Angriff reagierte die palästinensische Öffentlichkeit, sowohl im Gaza Streifen als auch in Judäa und Samaria, mit großer Freude und mit Feiern. Da nichts die Palästinenser stärker verbindet, als der gemeinsame Hass gegen Juden und Israel und als der Wunsch, aus ganz Israel einen palästinensischen Staat zu machen, war dies nicht direkt schockierend. Es widerlegt nur die Selbsttäuschung so vieler Israelis, die versuchen, den trügerischen Friedensprozess wieder zu beleben.  Continue reading →

Danke an Renate fue die Uebersetzung dieses Israel HaJom Artikels von Nadav Shragai.

entfuehrung lights

Nun, da wir wegen der Tränen kaum reden und Rache wollen, und sich unser Herz weigert, die Situation zu akzeptieren und unser Verstand darum ringt, klar zu denken, haben wir das Recht, um die Weisheit zu bitten, etwas aus diesen vergangenen zweieinhalb Wochen zu lernen; etwas, an das wir uns erinnern und nicht wieder vergessen.

 

Es waren 18 Tage, in denen ein gesamtes Land zwischen Hoffnung und Verzweiflung schwankte, 18 Tage, während der wir ein neues Wertesystem kennen lernten. Wir begegneten drei Familien, guten bescheidenen Menschen, die die Öffentlichkeit an ihre Seite riefen und uns über Liebe, Gebet, Großmut, Dankbarkeit, einen positiven Geist und Glauben in einen beständigen Israel lehrten. Die Shaer, Frenkel und Yifrach Familien lehrten uns eine neue Betrachtungsweise, eine, die wir in den vergangenen Jahren vergessen hatten. Für eine kurze Zeit bewirkten sie, dass wir uns zusammenschlossen. Mein Wunsch ist, dass wir uns der Lektionen, die erhalten haben, wert erweisen. Ich hoffe, wir können diesen neuen Geist in unser tägliches Leben mitnehmen.  Continue reading →

hamas kampfschwimmer

In diesem Video der israelischen Beobachtungsposten kann man sehen, wie die Terroristen erkannt, verfolgt, beschossen und getoetet werden.

Die Kampfschwimmer dringen an der noerdlichen Grenze des Gasastreifens ueber die Straende nach Israel ein. Sie sind schwer bewaffnet – man hat viele Waffen, Bomben und Granaten an ihnen gefunden und es scheint, als haetten sie ein grosses Blutbad geplant. Sie waren offenbar auf dem Weg in den Kibbutz Sikim, konnten aber vorher entdeckt und abgefangen werden. Israel verfuegt ueber ein hochmodernes Beobachtungssystem (meist von Frauen bedient), dass auch an ein teilweise geheimes Schusssystem gekoppelt ist.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 10. Tamus 5774, Jerusalem

operation sicherheitlinie

21:56 Uhr. Die Sirenen beginnen zu heulen. Wir sind vorbereitet. Die Stahlblende des Schutzraumfensters ist schon seit gestern zu.

Trotzdem zuegiges Gehen in den Schutzraum. Der groesste Trost: Die Kinder schlafen fest. Sie wissen nicht einmal, dass gerade Menschen in Gasa versuchen sie zu ermorden. So entkommen sie wenigstens ihrem psychischen Anschlag.

Und Gott sei Dank, dass ich gerade zu Hause bin, dass ich einen Schutzraum habe. Gott sei Dank, dass es nicht passiert, wenn man auf der Arbeit ist und die Geliebten weit weg und man nicht weiss es ihnen geht, wie sie die Situation meistern und wo es einschlaegt.

Ein Gedanke an alle die, die irgendwo draussen sind und versuchen ploetzlich einen sicheren Unterstand zu finden.

Ein Gedanke an all die, die nicht daran dachten sich vorzubereiten und die Stahlblende zu schliessen. Ich hatte es noch am Nachmittag einigen Freunden gesagt – und vor allem auch selbst im Kindergarten dafuer gesorgt – dass die Stahlfenster zu sein muessen, oder zumindest fast zu, dass man sie im Ernstfall in Sekunden schliessen kann und nicht Minuten lang daran hektisch rumfummeln muesste (sie stecken oft fest, weil sie Jahre nicht bewegt wurden und erfordern viel Muskelkraft).

Dann erlischt die Sirene. Noch einige Minuten zur Sicherheit abwarten. Dann das Rausgehen. Ist es noch zu frueh? Und dann die Rueckkehr zur Normalitaet… bis zum naechsten mal.

 

Und morgen frueh? Die Kinder in den Kindergarten bringen und zur Arbeit gehen? Vielleicht sollte man lieber uebervorsichtig sein und zu Hause bleiben? Vielleicht sollte man lieber ganz ‘normal’ weiter leben, um den Terroristen keinen kleinen Sieg zu geben?

 

Es herrschat Krieg in Israel. Die Nachrichtenticker ziehen sich schleppend dahin, so voll sind sie von Raketeneinschlaegen ueberall im Land.

Aber selbst wenn ich eine Woche im Schutzraum wohnen muesste, das wuerde ich tuen, wenn unsere Regierung endlich mit den Spielchen aufhoert und dem Terror im Gasa ein Ende setzt, wie sie dem Oslo-Arafat-Terror in Chomat Magen in Judea und Samaria ein Ende setzte. Der Raketenterror aus Gasa ist ein Geist, er kann besiegt werden und kann beendet werden, und Israel hat alle Mittel dafuer – sogar weit mehr als noetig – es ist nur eine Frage des Willens.

Beschuss aus Gasa

 

zug israel 7.7.14

Menschen in einem israelischen Zug suchen Deckung

 

80 rakten pro tag

Ulrich J. Becker, 8. Tamus 5774, Jerusalem

riots3 june 2014

Israelische Araber ueberziehen Israel mit Gewaltprotesten - Viele juedische Israelis sind erschuettert

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Ein arabischer Junge wurde in Jerusalem entfuehrt und seine Leiche noch am gleichen Tag verbrannt in einem Jerusalemer Wald aufgefunden. Es passierte am Tag nach der Beerdigungen unserer drei von Hamasterroristen ermordeten Jungen.

Bis heute war nicht klar, wer den arabischen Jungen ermordet hatte.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 7. Tamus 5774, Jerusalem

israeli_jewish_car_4.7.14

Verbranntes Auto eines Fahrers bei Kalansua, dessen Verbrechen es war, Jude zu sein…

 

In der Nacht vom Freitag zum Schabbat wurden arabische Mobs ueberall in Nordisrael in der Umgebung von arabischen Doerfern und Staedten gewalttaetig und lieferten sich Schlachten mit der Polizei.

(Hier englischsprachiger Bericht). In der Naehe der arabischen Ortschaft Kalansuawa (oestlich von Netanjah) errichten Araber Strassensperren mit brennenden Reifen auf der Strasse 5614, die durch Kalansuawa fuehrt. Maskierte Araber forderten dann die anhaltenden Autofahrer auf, ihre Religion bekannt  zu geben. Zwei Fahrer, welche in Hebraeisch antworteten, wurden aus ihrem Auto gezerrt und zusammengeschlagen. Beide Fahrer konnten entkommen: Einer schaffte es, wieder in seinen Wagen zu kommen und floh per Auto.

Der andere konnte weglaufen und die Araber zuendeten sein Auto an.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni (Elyakim Haetzni, als Georg Bombach 1926 in Kiel geboren, ist ehemaliger Knessetabgeordneter, Rechtsanwalt, ‘Siedler’ und Spezialist fuer internationales Recht im Falle Israels.)

 Elyakim Haetzni Photo: GNET

 

Die Verhaftung von Terroristen, die im Zug des Shalit Deals freigekommen waren, hat etwas dazu beigetragen, dass Israel seinen Platz in der Familie der geistig gesunden Nationen wieder eingenommen hat. Aber um aus der isolierten Krankenstation herauszukommen, müssen wir uns mit der Nazi-artigen Propaganda und dem Erziehungssystem befassen, das von Mahmoud Abbas in Ramallah geführt wird. Dieses hat genauso viel Verantwortung für die Entführung und Ermordung von Juden, wie das, wofür Julius Streicher, der Herausgeber der Nazi-Zeitung “Der Stürmer” zum Galgen verurteilt wurde.  Continue reading →

kidnapped-teens

 

In kurzer Zeit wird offiziell erklaert werden, dass die drei Leichen der Jugendlichen Israelis heute gefunden wurden.

In der Gegend von Chilchul (bin oft dran vorbei gefahren) noerdlich von Hebron wurden heute gegen sechs ihre drei Leichen in der weiteren Gegend von dem ausgebrannten Fluchtauto gefunden, das bereits am Tag nach der Entfuehrung entdeckt wurde. Es sind noch viele Einheiten vor Ort. Es soll auch vereinzelt Ausschreitungen geben. Den ganzen Nachmittag bis jetzt wird die Gegend weiter akribisch durchsucht und wir erfahren nun leider die schreckliche Gewissheit.

Sie wurden unter wenigen Steinen dort von den Terroristen sehr kurz nach der Entfuehrung notduerftig und offenbar in Eile verscharrt, bevor sie flohen. Die Armee vermutet, dass die Terroristen sich nach wie vor ganz in der Naehe versteckt halten und hat die ganze Region abgeriegelt und durchsucht sie. Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Ben-Dror Yemini. 

gilad shalit campaign

Es war eine der erfolgreichsten Kampagnen, die jemals in Israel geführt wurden. Eine Rekrutierung großer Massen für die Freilassung eines Soldaten in Hamas Gefangenschaft. Die Emotionen siegten über die Logik.

 

Wir wussten schon vor der Ermordung von Baruch Mizrahi, dass dieses Zugeständnis gegenüber dem Terror schlimme Folgen haben würde. Denn bereits vor dem Schalit Deal waren insgesamt 123 Israelis von Tätern ermordet worden, die bei vorherigen Abkommen freigelassen worden waren. Das war alles bekannt. Das war alles zu erwarten gewesen. Aber ein ganzes Land hatte zeitweise den Verstand verloren.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetztung dieses Palestinian Media Watch Artikels.

fatch

Nur vier Tage nach der Entführung der drei israelischen Jugendlichen hat die Fatah Bewegung des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas ein Video auf ihrer Facebook Seite veröffentlicht. Dort verspricht die Fatah den Israelis: “Tod ist nahe.” [Facebook, "Fatah - The Main Page," June 16, 2014]  Continue reading →

rocket attack 28.06.14

Seit Tagen und Wochen nieselt und regnet es wieder Raketen aus Gasa (ohne dass dies in deutschen Medien gross erwaehnt wird). Heute abend gegen 20:00 Uhr schlug eine Rakete in einer Farbik in Sderot ein. Farbcontainer gerieten in Brand und schnell brannten auch benachbarte Fabriken. Die Arbeiter konnten sich retten. Es gibt aber vier Leichtverletzte. ZehnFeuerwehrteams sind vor Ort im Einsatz.

Es koennte sein, dass dieser Angriff Israel zu einer groesseren Gegenoperation bewegt. Leider muss immer erst etwas passieren, damit Israel gegen die Terroristen vorgeht.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 28. Siwan 5774, Jerusalem

Entfuehrer

Amer Abu Eischa (33) und Marwan Kawassme (29)

 

Beide sind Israel lange bekannte Terroristen, die in der Vergangenheit immer wieder an Terror gegen Israel beteiligt waren und mit Unterbrechungen in israelischen Gefaengnissen sassen. Marwan kam erst 2012 aus dem israelischen Gefaengnis. Auch ihre Familien aus der Hebroner Gegend sind immer wieder in Terror verwickelt gewesen.

Beide sind seit der Entfuehrung untergetaucht. Wir koennen hoffen, dass Israel sie – vor allem nach der Veroeffentlichung der Fotos – bald aufspuehren wird. Gespannt darf man sein, ob Machmud Abbas jetzt – wie angekuendigt, im Falle von Beweisen – die Einheitsregierung mit der Hamas beenden wird und ob die deutsche Presse endlich anfangen wird, diesen Terroranschlag als das zu bezeichnen was er ist – eine Entfuehrung – und aufhoeren wird, ihn als hysterische juedische Einbildung oder boesartige Masche darzustellen.

Ulrich J. Becker, 26. Siwan 5774, Jerusalem

die Siedler sind unser Unglueck WDR

 

 

Unter der ‘netten’, radikalen Ueberschrift Die Sielder sind die Gefahr!, die sehr an Aufrufe der Nazis gegen die ‘juedische Gefahr’ erinnert, hetzt der WDR heute gegen Juden, die in Judaea und Samaria leben.

Dabei macht man sich dort nicht einmal mehr die Muehe – wie sonst ueblich bei antiisraelischen deutschen Artikel -, die gehaessigen Angriffe als ‘Zitate von Interviewten’ und ‘Meinung Anderer’ zu tarnen und in Anfuehrungszeichen zu setzen, um sich so von vornherein moeglicher Kritik der einseitigen Antiisraelhetze zu entziehen, waehrend man beim Leser trotzdem den erwuenschten Judenhassenden Effekt erzeugen kann. Das scheint aber gar nicht mehr noetig. Der Juden Siedlerhass ist in der Mitte laengst angekommen. Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses leicht gekuerzten Times of Israel Artikels von Corinne Berzon

Corinne Berzon

Corinne Berzon

 

Für kurze Zeit vergesse ich den Druck an meiner Kehle, einen kurzen Moment lang kann ich frei atmen. Aber dann erinnere ich mich daran, dass sie noch immer verschwunden sind, und das Atmen fällt mir wieder schwer. Und da sind großer Schrecken und große Wut und ein Brennen in meinen Augen. Selbst im Verlauf des Alltags bleibt das Empfinden, als sei mir der Hals zugeschnürt, bestehen.

 

Aber sie sind nicht meine Kinder. Warum bin ich dennoch so sehr betroffen? Ihre eigenen Mütter wirken so gefasst und würdig, sie strahlen Glauben und Freundlichkeit und Vergebung und Stärke aus. Welches Recht habe ich, bei diesen leidenden Müttern Trost zu suchen? Ich habe kein Recht diese furchtbaren Schmerzen zu empfinden, und doch empfinde ich sie.

 

Meine Kinder schlafen abends ein mit den Namen der Jungen auf ihren Lippen. Sie rezitieren jeden Tag Psalmen mit ihren Klassenkameraden, sie beten gemeinsam mit dem gesamten Land um die sichere Rückkehr unserer gestohlenen Kinder. Wir zünden gemeinsam Kerzen an, und meine Kinder beten flüsternd: “Bitte bringe sie wieder nach Hause”.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 24. Siwan 5774, Jerusalem

tagesschau 22.06.14

Hier ein Aufmacher, der alles hat, was eine antiisraelische Meldung braucht: Militaristische Bilder, Faktenfaelschungen und negative Meinungsmache 

 

Wie zu erwarten, wacht die Tagesschau erst richtig auf, wenn es die ersten Toten auf ‘palaestinensischer’ Seite vorzuzeigen gibt.

Diese Text hier behauptet, dass “drei israelische Jugendliche” (man muss wohl schon ‘danke’ sagen, dass sie nicht ‘drei israelische Siedler’ schreiben) “verschwunden” seien. Und dann noch mal betont: “spurlos“.

Mal angenommen, dass wir die ganz eindeutige Aussage Israels, dass es Beweise hat, dass sie 1. entfuehrt wurden und 2. von Hamas, als boese juedische Luegen abwinken (was die meisten deutschen Medien, einschliesslich das offizielle Statement Deutschlands zum Fall) gerade offenbar tuen, gibt es trotzdem noch eine ganze klare Spur: Einer der Jungen hat nachweisslich bei der Polizei angerufen und leise in das Telefon gesagt, dass er “entfuehrt” wurde. Im Hintergrund waren arabische Stimmen zu hoeren.

Sprich, das “spurlos” der Tagesschau ist eine Luege.  Continue reading →

terror victim 22.06.14

Der Junge Mohammed Karaka wurde durch den Angriff aus Syrien ermordet

 

Es gab weitere drei Verletzte. Es wird vermutet, dass es sich um einen Raketenbeschuss (vielleicht aber auch um einen Sprengsatz) handelte.

Es sieht auf jeden Fall nach einem gezielten Anschlag auf die israelischen Fahrzeuge nahe der Grenze aus. Ein Vater (israelischer Araber), der fuer das Verteidigungsministerium arbeitet, wollte Arbeiten in der Gegend ausfuehren und hatte – heimlich, gegen Armeevorschriften – seinen Sohn mit zur Arbeit gebracht.

terror attack 22.06.14

Ort des Anschlags…

 

Die Taeter koennten sowohl die Hisb’allah sein, die im Golan agiert, oder auch Assads Truppen oder islamistische Rebellen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 21. Siwan 5774, Jerusalem

gleichschaltung israelhass

Israel wird ueberall als Taeter dargestellt, gerade wenn es das Opfer ist…

 

Ich hatte es bereits ueber die Tagesschau und den SPIEGEL in den ersten Tagen der Entfuerhung geschrieben, aber die hetzerische Art und Weise, wie viele deutsche Medien momentan ueber die Entfuehrung der drei Jungen und der Suche nach Ihnen berichten, ist einfach unfassbar.

Wie bereits gesagt: Kein Mitgefuehl, null Bereitschaft fuer eine Zeile, die die drei Jungen das seien laesst, was sie sind: Opfer eines grausamen, antisemitischen Verbrechens – auf dem nach Hause Weg von der Strasse gekidnappt, weil sie Juden waren.

Beeindruckend ist, wie Quellenuebergreifend sich die deutsche Presse weigert, diese israelischen Opfer als Opfer zu akzeptieren.

Nein, es waere doch gar nicht sicher, dass sie entfuehrt wurden – hoechstens “verschwunden” sind sie. Dabei hatte Netanjahu klipp und klar gesagt, dass es bewiesen ist, dass sie von einer Terrorgruppe entfuehrt wurden und es gibt auch ein Tonband wo ein Junge wenige Minuten nach der Entfuehrung dem Verschwinden die Polizei anrief und ins Telefon fluesterte “Ich wurde entfuehrt“. Das ist der deutschen Presse egal. Sie sind einfach “mutmasslich” enfuehrt. Sage der Jude, was er wolle.

Und wenn schon entfuehrt, dann kann doch Netanjahu nicht so schnell wissen von wem. Und wenn er es zu wissen vorgibt, sollte er doch Beweise praesentieren. Allein die praktisch-faktische Erklaerung, warum man seine Geheimdiensterkenntnisse nicht unbedingt vor der Oeffenlichkeit ausbreitet, sind hier nahezu sinnlos. Diese deutschen Journalisten wuerde auch das nicht interessieren. Sowieso verdrehen sie Fakten wie und wo sie koennen, um vor allem eine Message rueberzubringen: Wegen ein paar Siedlern, dreht Israel durch und versucht etwaige Sympathien auszunutzen, waehrend Netanjahu der Luege verdaechtigt und der Manipulation beschuldigt wird.

Und ganz wichtig bei der Bebilderung der Artikel: Opfer zeigen verboten!

Bilder der entfuehrten Jungen oder ihrer Eltern, ihre Leid, ihre Traenen, Bilder der vielen Massengebete fuer ihre heilie Rueckkehr etc. – auf keinen Fall!

Was aber prima geht sind israelische Soldaten, Soldaten und wieder Soldaten.

Und psst! Kein Wort davon, dass die lieben Palaestinenser feiern und sich ueber die Entfuehrung freuen.

 

three shalit

Palaestinenser freuen sich ueber die Entfuehrung der drei jungen Juden – mit dem Zeichen der drei Finger, oder auch “Drei Schalit”

 

Der Grad der Gleichschaltung ist beaengstigend. Keine andere Stimme, keine Anteilnahme. Kein Artikel z.B., der die Tonaufnahmen des Anrufs der Entfuehrten erwaehnt (koennte wohl zu viel menschliches Gefuehl oder gar – igittigitt- Mitleid provozieren) oder der z.B. gar die Hoffnung aeussert, dass die Hamas hart getroffen wird. Alles dieselbe Israel-feindliche Propaganda. Hier nur drei Beispiele der letzten Tage (Vorsicht Verwechslungsgefahr – Unterschiede sind schwer zu finden!): Continue reading →

Ulrich J. Becker, 16. Siwan 5774, Jerusalem

חיילי צה"ל בחברון (צילום: AFP)

Wenige im Westen moegen das verstehen, aber diese Enfuehrung drei israelischer Jungen durch die Hamas kann schwerwiegende Folgen haben.

Ich schliesse momentan nicht aus, dass Israel Hamasterrorkoepfe im Gasastreifen gezielt toeten wird. Die darauf folgenden Raketenslaven auf ganz Israel koennten zur Einnahme des Gasastreifens und Vernichtung der Terrorstrukturen in Gasa fuehren.

Israel hat bereits jede groessere Stadt im Sueden mit einem ‘Kipat Barsel’ Raketenabwehrschirm versehen und wie Netanjahu in seiner Pressekonferenz gestern sagte, dass er “…die Anweisungen gegeben habe, alle Truppen fuer jedes moegliche Szenario vorbereiten.”

Ein Satz, der von den westlichen Medien groesstenteils uebergangen wurde.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 16. Siwan 5774, Jerusalem

netanyahu

Wer nach der Entfuehrung auf deutschen Nachrichtenseiten von Tagesschau bis Spiegel surfte, durfte erschauern. Es geht den Nachrichten ueberhaupt nicht um die Entfuerhung oder die Entfuehrten, sondern einzig und allein darum, wen Israel beschuldigt diese Tat begangen zu haben und welchen angeblich kaltbluetigen Nutzen Netanjahu daraus ziehen moechte. Bilder von den Entfuehrten kann man nicht sehen, sondern vor allem grimmig, boese kuckende Netanjahus und israelische Soldaten die ‘Palaestinenser’ festnehmen:  Continue reading →

 

Left to right: Eyal Yifrah, Naftali Frenkel and Gil-Ad Shayer

Ejal Jifrah (19), Naftali Frenkel (16) und Gil-Ad Schajer (16) – die Bilder von links nach rechts – sind die Namen der am Donnerstag abend von einer ‘palaestinensischen’ Terrororganisation entfuehrten Israelis. Sie waren auf dem Weg nach Hause in der Gush Etzion Gegend, als der Kontakt zu ihnen abbrach und die Handies abgeschaltet wurden. Seitdem gibt es keine Spur von ihnen, aber Benjamin Netanjahu hat heute abend klar gestellt, dass es sich endeutig um eine Terrororganisation (und keine Einzeltaeter) handelt, die sie entfuehrt haben, und dass die Taeter aus dem von Machmud Abbas kontrollierten A Gebieten kamen.

Ganz Israel haelt den Atem an und betet fuer ihre baldige und vor allem heile Heimkunft. Ihre Familien warten auf gute Neuigkeiten.  Continue reading →

 

Ein moegliches Szenario der Spaltung des Iraks: Der Norden wird mit mit Teilen von Syrien der kurdische Staat, der Sueden dem Iran angegliedert, das Zentrum mit Syrien zum sunnitischen Kalifatsstaat, waeren die syrische Kueste ein allawitischer Staat werden koennte…

 

Seit die Meldungen von den relativ ploetzlichen Gewinnen der DA’ASH (ISIS – Islamische Kalifat im Irak und der Levante) im Irak bekannt wurden und dann auch berichtet wurde, dass die irakische Armee, die dem schiitischen Premier Al Maliki untersteht, sich praktisch in Luft aufloeste, desertierte, die Uniformen weg schmiss, floh – teilweise mit Hubschraubern -, hatte ich meine Gedanken…  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dror Eydar.

 

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den gegenwärtigen Zusammenschluss von Fatah und Hamas sehr viel verständnisvoller betrachten, als unser Bauen in Jerusalem.  Wann wurde Bauen in Jerusalem und in den Siedlungsblocks zu einem “kontroversen” Thema?  Und was soll man von unserer Entschuldigung in dieser grundsätzlichen Angelegenheit halten?

 

Die Beamten der USA sollten dringend die Hamas Charta lesen — dieses politische Programm besteht hauptsächlich aus dem Töten von Juden, an jedem Ort, zu jeder Zeit; diese Charta lehnt alle Vereinbarungen und Kompromisse ab, sie kennt kein anders Ziel, als Israel auszulöschen.  Der “moderate” Präsident der PA Mahmoud Abbas empfand die Umarmung mit dieser Mörderbande als tröstlich.  Tag für Tag werden in der ganzen Welt hunderte unschuldiger Menschen durch islamische Regime und Organisationen ermordet, aber 1500 neue Wohneinheiten in Israel bereiten den Amerikanern Sorgen.  Darum kümmert sich die Supermacht.  Das ist nicht mehr nachzuvollziehen!  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 7. Siwan, 5774

obama_israel

 

Die Absprachen zwischen Israel und der USA – nachdem sich eine Einheitsregierung aus Fatch und Hamas abzeichnete – waren eindeutig, dass die USA die Hamasregierung nicht anerkennen wird.

Im Gegenzug wurde von verschiedenen Stellen schon seit einigen Wochen von einem ‘stillen Baustopp’ berichtet, den Netanjahu de facto durchsetzte, um den absurden Forderungen der Obamaadministration entgegen zu kommen.

Dann, als die offizielle Terror-Regierung kam dann die gewohnte Obama-Ohrenfeige:

Die neue Hamasregierung sei doch eine Regierung von Technokraten und mit der sollte man arbeiten, sagten uns die linken, feschen Obamasprachrohre. Dies nachdem sie hinter Israels Ruecken nach Berichten geheime Gespraeche mit der Hamas gefuehrt hattenContinue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 7. Siwan, 5774

Die australische Aussenministerin Julie Bishop beendet die tedenziose Beschreibung von Ostjerusalem als ‘besetzt’

 

Auf die wiederholte Verwendung des Begriffs “besetztes Ostjerusalem” bzw. “besetzte Gebiete in Ostjerusalem” eines australischen Senators, stellte der Generalstaatsanwalt George Brandis klar – sprechend fuer die australische Aussenministerin Julie Bishop -, dass “keine australische Regierung” den Begriff ‘besetztes Ostjerusalem’ “anerkennt oder akzeptiert“.

Er sagte weiterhin: “Diese tendenzioese Beschreibung [...] ist nicht die Beschreibung, welche die Regierung benutzt. [...] Die Senatorin … urteilt mit diesem Begriff bereits im voraus ueber die Angelegenheit, nach der sie erfragt.

Und weiter betonte er, dass der endgueltige Status der umstrittenen Gebiete durch die Verhandlungsparteien gefunden wuerden muss, in zwei Saetzen, die sich alle deutschen Politiker hinter die Ohren schreiben sollten, und so fern sie an Wahrhaftigkeit und Unparteilichkeit interessiert seien sollten, unterschreiben wuerden:

 

“Die Beschreibung von Ostjerusalem als ‘besetztes Ost Jerusalem’ ist ein Begriff belegt mit abwertenden Implikationen, der weder angebracht noch hilfreich ist. Es sollte keine und wird keine Praxis der australischen Regierung sein, Gebiete, ueber die verhandelt wird, in einer derart bewertenden Sprache zu beschreiben.”

 

(Times of Israel, Israel HaYom)