Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses offenen Briefs von Eli E. Hertz an Bob Simon, der behauptete die ‘Palaestinenser” werden gedemütigt und unterdrückt.

Der alltaegliche ‘Checkpoint’ fuer Israelis – hier vor dem Supermarkt

 

Wer demuetigt hier wen?

Sie behaupten also, dass die palästinensischen Araber sich gedemütigt und schikaniert fühlen, wenn die israelischen Behörden sie und ihr Gepäck durchsuchen; wenn Checkpoints, Straßensperren, Absperrungen und Ausgangssperren ihrem freien Umherreisen hinderlich sind. Sie sagen, die Araber fühlen sich “eingesperrt”.  Continue reading →

lizenz zum toeten

Mein erste Mail an Filmemacher Egmond R. Koch ueber seinen Film “Lizenz zum Toeten – Wie Israel seine Feinde liquidiert“:  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 17. Nissan, 5774 

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Start des letzten israelischen militaerischen Sattelliten Ofek 10 vor einem Monat in Palmachin 

 

Um den Iran ist es etwas leise geworden. Die Ukraine und die Obsession mit ‘Friedens’gespraechen haben es etwas von der Bildflaeche verdraengt.

Der Iran macht weiter, wie eh und je und der Westen laesst ihn passieren. Der Iran bricht die juengsten Abmachungen mit dem Westen ueber seine Oelausfuhren schon seit Monaten und sorgt sich zur gleichen Zeit bei den Gespraechen um sein Atomprogramm vor allem um eins: Dass die “hilfreichen” Gespraeche niemals enden.

Fuer Israel wird immer klarer: Der Westen wird den Iran auf dem Weg zur Atombombe nicht aufhalten und Obama und Co. zeigen eine internationale Schwaeche nach der anderen, wie zuletzt in Syrien und der Ukraine, was die alleinige Chance des Verhindern der schiitischen Kernwaffe bei Israel belaesst.  Continue reading →

 

neue dimensionen

 

Es haut mich immer wieder um, wenn alle paar Jahre die Tagesschau eine “Modernisierung” feiert.

Was haben sie diesmal gemacht? Etwa ihre alten, verstockten Sprecher und ihre Monologe mit jungen, dynamischen Nachrichten Teams und aktuellen Dialogen ausgewechselt? Die verrammelte Leinwand im Hintergrund durch ein arbeitendes, durchsichtes ‘Open Office’ modernisiert?  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 16. Nissan, 5774

vardit und almog 2

Unsere Verwandten Vardit und Almog Misrachi im Krankenhaus –  Almog wurde eine Kugel aus der Brust entfernt

 

Als ich am Aussang von Pessach die Nachrichten las, hatte ich den Verdacht, dass es sich um Familie handeln koennte (Befuerchtungen die man ja zuerst oft hat), denn sie redeten von einer Familie die auf dem Weg nach Kirjat Arba war und Alter und Anzahl der Kinder stimmte auch in etwa ueberein.

Erst jetzt stellt sich heraus, dass zwar nicht das Auto mit dem ermordeten Vater zur weiteren Familie gehoerte, aber ein anderes Auto, das getroffen wurde und nach einem Telefongespraech kann ich etwas aus erster Hand berichten:  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 15. Nissan, 5774

נשרובי צןדרשבין

 

Und wieder erhebt der muslimisch-arabische Terror sein grausames, unmenschliches Haupt:

Familie Misrachi aus Modi’in war auf dem Weg zum Familien-Pessach-Seder in Kriyat Arba. Vater, Mutter und fuenf Kinder von 3 bis 13. Aus wenigen Metern Entfernung erschossen die muslimisch-arabischen Terroristen den Vater Baruch Misrachi (47), verletzten die Mutter mit zwei Kugeln und ein Kind (9), dass in einem anderen Auto mitfuhr.

Die Kinder auf dem Ruecksitz wurden Zeugen, wie ihr Vater starb. Die Mutter wurde in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht und jetzt nach dem Ausgang des ersten Pessachs-Tags kurz entlassen um den uebrigen Familie die schrecklichen Nachrichten zu ueberbringen.   Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Nissan, 5774

Die Israeli Elite Force hat hier Namen und persoenliche Daten und oft auch Fotos durch deren Laptopkameras von AntiIsrael Anonymus-Hackern ins Netzt gestellt (hier auch ein kleines Video dazu).

Danke fuer die Arbeit. Genau das ist es, was man mit Antisemiten tun muss: Ihnen zeigen, dass wir nicht mehr vogelfrei sind. Das ihr Hass und ihre Angriffe Folgen haben und einen Preis.

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Nissan, 5774

John Kerry sagte gerade, dass nur “die beiden Seiten selbst” ausmachen koennen, ob und wie sie zu einem ‘Friedens’vertrag kommen. Nein! Ist nicht wahr?! Wie hat er das nur ausgegruebelt? Aber wo er Recht hat, hat er Recht. Nur schade, dass er diesen Ansatz nicht schon vor einem Jahr einsah. So haette er sich seine Monatelangen Reisen und „messianische“ (Israels Verteidigungsminister Yaalon) Verausgabung ersparen koennen und der USA einen weiteren Verweis auf ihre internationale Inkompetenz und uns vor allem auch die freilaufende Massenmoerder und Kriegsverbrecher und viel Leid bei den Familien der Ermordeten.

Er haette uns nur fragen muessen. D.h. wir haben es eh alle immer wieder gesagt, er haette nur hinhoeren muessen. Anstattdessen entschlossen sich er und sein israelkritischer Boss wieder einmal gegen die Friedensmauer zu rennen, Israel massiv unter Druck zusetzen, zu Terroristenfreilassungen zu zwingen, waehrend sie stillschweigend hofften, dass die ‘Palaestinenser’ am Ende einfach die Geschenksendung ‘Palaestina’, die ihnen auf dem goldenen Obama-Teller praesentiert werde, unterschreiben wuerden. Es zeigt, dass sie vor allem die ‘Palaestinenser’ nicht verstehen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Adar Beth, 5774

Die Obama-Administration zeigt erwartungsgemaess weiter, dass sie nicht Vermittler im Konflikt, sondern Vertreter der “palaestinensischen”-arabischen Positionen sind, wenn Sie jetzt angeblich die PA Drohung uebernehmen, dass die PA zur UN gehen wird (und die USA dann leider nichts mehr fuer Israel tun kann), wenn Israel nicht unweigerlich weitere Kriegsverbrecher und Zivilistenmoerder fuer nichts freilaesst, ausser dass man dann so guetig waere um mit uns darueber zu reden, was wir ihnen geben koennen. Vielleicht mit uns reden. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 16. Adar Beth, 5774

Photo: Avihu Shapira

Man kann vermuten, dass die Hisb’Allah hinter dem heutigen Anschlag steckt. Schon seit Wochen versuchen sie einen ‘erfolgreichen’ Anschlag gegen israelische Grenzpatrouillien an der libanesischen oder syrischen Grenze zu begehen – das letzte mal erst diesen Freitag. Heute ist es ihnen anscheinend geglueckt. Ein israelische Offizier schwebt in Lebensgefahr, drei weitere sind mittelschwer bis leicht verletzt.

Der Ort des Anschlags befindet sich an einem Abschnitt der Grenze, der unter der Kontrolle der syrischen Regierungstruppen liegt (mit Hisb’Allah verbuendet), waehrend der Grossteil der Golangrenze heute in der Hand der Rebellen ist. Auch der Vorgang des Anschlags hat typische Hisb’Allah-Elemente: Das Legen eines Sprengsatzes an der Grenze (erst in den letzten Tagen wurden solche Versuche an anderen Orten im Norden verhindert), das Nutzen von ‘Schafhirten’ und eine intime Kenntnis von israelischen Militaerstandardprozeduren.

Und so verhielten sich die Soldaten (Fallschirmjaegerbrigade) der betroffenen Grenzpatrouillie auch wie von ihnen erwartet wurde:  Continue reading →

צילום: דובר צה"ל, מתן צורי, נילי וזאב טרכטמן

Ueber 60 Raketen schossen ‘palaestinensische’ Terroristen heute aus dem Gasastreifen auf Israel. Die israelische Luftwaffe antwortete jetzt mit ca. 30 Luftschlaegen.

Momentan scheint sich nur der islamische Dschihad am Raketenbeschuss zu beteiligen. Israel hatte gerade eine Waffenlieferung von zig weitreichenden und zielgenauen Raketen des Irans an den islamischen Dschihad vor Sudan aufgebracht. Daraufhin hatte der islamische Dschihad versucht israelische Soldaten in Grenznaehe bei Rafiach mit Moersergranaten zu beschiessen. Eine schnelle Reaktion der israelischen Armee attackierte die Moerserposition mit einer Drohne und toetete drei Terroristen des islamischen Dschihad. Dieser schien sich dann fuer einen Tag auf den jetztigen massiven Raketenbeschuss vorbereitet zu haben.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels von Ron Torossian.

 

Eine starke Führung ist nicht notwendigerweise etwas Negatives. Putins Einzug in die Ukraine stellt sich gegen die Pläne der USA. Israel muss sich auch gegen die Pläne der USA stellen, um seine eigene bloße Existenz zu sichern.

Premierminister Netanyahu sollte von der entschlossenen Unabhängigkeit des russischen Präsidenten Vladimir Putin lernen.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 1. Adar Beth, 5774

Und sowas, fuehrt dann zu…

 

2009 kam Frau Hillary Clinton mit einem ‘Reset’ Knopf nach Moskau. Hier druecke man zusammen drauf und die Vergangenheit wuerde auf null zurueckgestellt. Kalter Krieg kurz weggewischt und jetzt zusammen als Partner ranklotzen. Fuer eine bessere Welt, fuer den Weltfrieden, fuer unedliche Maerkte etc..

Schon damals war klar, dass die Obama Administration jenseits einer Welt von Interessen lebte bzw. leben wollte. Sie lebte in einer Welt von linken Utopien, von Friede&Freude Endzeit. Realpolitik von Laendern waren soo 80ies.  Continue reading →

katyusha-hezbollah

Nach Mitternacht, in der Nacht zwischen Freitag und Schabbat, wurden zwei starke Explosionen im Hermongebirge gehoert. Am Schabbat Morgen fand die israelische Armee Ueberreste von zwei Katyusha Raketen. Es wird vermutet, dass es sich um eine ‘Antwort’ der Hisb’Allah auf den letzten israelischen Luftangriff ihres Raketenkonvois handelte.

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels.

Turkish-Helicopter-Carrier

Ankaras kostspielige Vergrößerung seiner Marine könnte nachteilige Auswirkungen auf seine Aussichten haben, Gewinn aus den neuen israelischen Gasfelder zu ziehen.

 

Ende Dezember 2013 unternahm die Türkei einen entscheidenden Schritt, um das maritime Gleichgewicht im östlichen Mittelmeer zu ihren Gunsten zu verlagern. Sie unterzeichnete einen Vertrag für den Bau eines Mehrzweck Amphibien-Schiffes, das als Luftwaffenträger dienen soll, und der Türkei dadurch in nie da gewesenem Ausmaß die maritime Kontrolle in der Region verschaffen kann.  Continue reading →

 (צילום: google maps)

Nach Angaben aus El-Arabiya soll Israel mindestens zwei Luftschlaege auf libanesischen Territorium gefolgen haben – nahe der syrischen Grenze in der Baalbek Gegend. Dabei sollen Hisb’Allah Terroristen getoetet worden sein.

Der Hisb’Allah Sender El Manar berichtet, dass man bis jetzt die Luftschlaege nicht bestaetigt.

 

Uebrigens: Heute Vormittag hatte es Uebungen in Schulen gegeben, die Raketenangriffe simulierten. Kanzlerin Merkel befindet sich gerade bei uns…

February 18, 2014

Israel, Judentum

7 comments

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels in Torah Tidbits von Rabbi Yerachmiel Roness, Ramat Shiloh, Beit Shemesh. Diwrei Torah aus der wöchentlichen Sedra mit dem Schwerpunkt, in Eretz Yisrael zu leben – Chizuk für Olim & Idud für noch nicht Olim. 

 

 

CHIZUK UND IDUD (‘Bestärkung und Ermunterung‘) 

Der folgende Text gründet zum Teil auf Gedanken aus Nehama Leibovits’ wöchentlicher Kolumne in der Zeitung Israeli Yediot von 1990.

Moshe Rabbeinu ist immer noch nicht vom Berg herabgestiegen, während unten im Tal das Volk zügellos um das goldene Kalb tanzt. Die Torah berichtet die Worte des Allmächtigen zu Moses: “Steig herab, denn dein Volk ist verdorben, diejenigen, die du aus dem Ägyptenland heraufgebracht hast.”

Der Talmud (B’rachot 32a) fügt zu der wörtlichen Bedeutung des Verses etwas hinzu, indem er den Begriff LEICH REID so interpretiert, als ob er nicht nur darauf Bezug nimmt, dass Moses sich auf dem Berggipfel befindet, sondern als sei er auch eine Bezugnahme auf sein geistiges Befinden:

‘Geh herab von deinem erhabenen Ort, denn du, Moses, hast deine Größe nur um des Volkes willen erreicht. Wenn nun das Volk gesündigt hat, was brauche ich dich da noch?‘

Nehama Leibovits legt dies als eine Botschaft an uns gerichtet aus, nicht Moses als einen individuellen Menschen zu verehren – nicht der Mensch ist großartig, sondern sein Auftrag (von Gott) ist es und der (von Gott bestimmte) Zweck sind es.

Moses akzeptiert seine Verantwortung für das Abirren des Volkes.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 17. Adar Aleph, 5774

zdf 17.02.14

Das ZDF hat gerade einen weiteren Hoehepunkt in der Israelhetzte ausgestrahlt. Die Welt – und leider gerade auch Deutschland – scheint in die 30iger Jahre zurueckzufallen.

 Man beginnt klassich mit einer vollmundingen und Meinungs-manipulativen Presseluege:

Man zititiert eine Medienkampagne (aro1 berichtete) einer reichen, linken Elite als Zeitzeichen in Israel und kommentiert:

 

“Die Unzufriedenheit mit dem Regierungschef waechst.”

 

Am Ende des Berichts behauptet dann Sprecherin Nicole Diekmann ganz ungeniert, dass Netanjahu wohl “ganz froh” sei, “dass in Israel momentan keine Wahlen anstehen“.

Es wird so der klare Eindruck erzeuget, dass Netanjahu bei etwaigen Wahlen grosse Verluste hinnehmen wuerde, unbeliebt ist und nicht im Sinne der Mehrheit regiert (Dass Machmud Abbas seit Jahren de facto ungewaehlter Depot ist, interessiert Nicole natuerlich nicht).

 In Wahrheit hat Netanjahu und seine Likudpartei in der letzten Zeit kraeftig in der Waehlergunst zugelegt.

Hatte der Likud bei den letzten Wahlen noch 31 Sitze in der Knesset gewonnen, kommt er nach letzten Umfragen auf ganze 46 Sitze (von insgesamt 120).

Dazu kommt, dass eine klare Mehrheit der Israelis (52%) sich fuer Netanjahu als momentan bestmoeglichen Premier aussprechen. womit er weit vor moeglichen Rivalen liegt. Das ZDF ignoriert diese laestigen Fakten tapfer, manipuliert die Wahrheit vor ihren Zuschauern und gibt so wohl ihrem anti-Netanjahu Wunschdenken freien Lauf… Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni. (Elyakim Haetzni, als Georg Bombach 1926 in Kiel geboren, ist ehemaliger Knessetabgeordneter, Rechtsanwalt, ‘Siedler’ und Spezialist fuer internationales Recht im Falle Israels.)

 map eretz israel

Jeder, der absolut nichts davon hält, dass Gebiete des Landes Israel in einen ausländischen Staat umgewandelt werden, fragt sich, wie man überhaupt daran denken kann, jüdische Bürger dort als Minderheit zurückzulassen. Jedoch, zum Zweck einer rein theoretischen Diskussion ist dies eine interessante Überlegung.

Drei Wegzeichen gab es auf dem Weg zum Staat Israel: Die Balfour Deklaration (1917), die San Remo Konferenz (1920) und 1922 das Mandat des Völkerbundes für das Land Israel. Alle diese Punkte versprechen das Land dem jüdischen Volk. Zusätzlich ist der Schutz, den der Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen garantiert, ausdrücklich der Schutz der Rechte eines “Volkes” – mit Bezug auf das jüdische Volk. Und die Rechte beziehen sich auf die “Anerkennung der historischen Verbindung des jüdischen Volkes mit dem Land Israel und die Anerkennung der Argumente zur Wiedererrichtung ihrer nationalen Heimat in diesem Land”, außerdem auf Masseneinwanderung und städtische Ansiedlungen.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels (siehe auch Times of Israel).

 

Woolsey sagt, dass andere Amerikaner, die ähnlicher Verbrechen überführt wurden, nach kurzer Zeit freikamen, während der israelische Spion nun schon seit 25 Jahren inhaftiert ist

Der frühere CIA Direktor James Woolsey sagte am Samstag, dass Antisemitismus ein Faktor bei der US-amerikanischen Weigerung sein könne, einen jüdischen Amerikaner freizulassen, der für Israel spioniert hat.

Woolsey sprach am Samstag mit dem israelischen Kanal 10 und sagte, dass Amerikaner, die für andere Länder, einschließlich Süd Korea, die Philippinen und Griechenland spioniert haben, nach kurzen Haftstrafen freigelassen worden sind, während Jonathan Pollard nach 25 Jahren immer noch inhaftiert ist. 

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Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Adar Aleph, 5774

 

Und wieder mal teilt die EU und Deutschland gegen Israel aus – diesmal an besonders prominenter Stelle, vor unserer Knesset.

Aber bevor es ans Eingemachte geht, nochmal fuer Alle, die besonders umstrittene Passage aus der Rede des grossen ‘Freundes Israels’ Martin Schulz, derzeitiger Praesident des EU-Parlaments:

 

“…und es kam eine Frage der jungen Leute, die mich sehr bewegt hat, und die ich – ohne dass ich verifizieren kann, ob die Daten stimmen, – Ihnen auch weitergeben moechte:

Ein junger Mann hat mich gefragt, wie kann es eigentlich sein, dass ein Israeli 70 Liter am Tag benutzen darf und ein Palaestinaenser nur 17 Liter.”  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Emily Amrousi. Immer wieder taucht die Position auf, Israel wuerde ‘Siedler’ finanziell unterstuetzten, die Siedlungen mit Geld vollpumpen, das ueberall anders fehlt, und Siedler mit grosszuegigen Verguenstigen in die Gebiete locken. Gut dass Frau Amrousi endlich einmal diesen Fragen gruendlich auf den Grund geht…

 

Linke israelische Propaganda (Schlom Achschaw) gegen die ‘Geld saugenden Siedler’…

 

Wieder einmal erzählt man uns das Märchen von den “Milliarden, die für die Siedlungen ausgegeben werden“. Immer, wenn der Überweisungstermin der örtlichen Behörden an das Yesha Council (die Schirmorganisation für die Verwaltung jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria) nahe rückt, wird diese Behauptung aufgestellt, und so auch wieder in dieser Woche. Beinahe jeder Artikel in den Finanzrubriken der Tageszeitungen berichtet von einem finanziell begünstigten Siedler.

Das linke Molad-Zentrum für “die Erneuerung der israelischen Demokratie” veröffentlichte im Dezember eine Umfrage, in der es angab, dass die meisten israelischen Bürger die Siedler “als reiche Magnaten betrachten, die jenseits der Grünen Linie leben” und einen größeren Anteil vom staatlichen Haushalts genießen als der Rest der Öffentlichkeit.

Die Umfrage gab weiter an, die meisten Israelis seien Gegner “der übersteigerten wirtschaftlichen Vorteile für die Siedler im Bereich Wohnen, Erziehung und allgemeine Förderung.“  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 5. Adar Aleph, 5774

Der 10. israelische Kanal strahlte gestern eine aktuelle Umfrage zum Thema Siedlungen aus.

Demnach wuerden in einer Volksabstimmung  51.6% gegen die Raeumung von Siedlungen stimmen, 33% dafuer. Nein, hier wurde nicht einmal nach ‘Siedlungsbloecken’ gefragt, sondern allgemein zum Raeumen von Siedlungen. Somit  ist – gegen Alles, was man uns immer wieder gerne erzaehlen will, ueber ‘die Israelis’ und die ‘Interessen der Israelis’ und die ‘Wuensche der Israelis’, die absolute Mehreit gegen Siedlungsraeumungen.

umfrage 1  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Eldad Beck.

 

BERLIN – Die Europäische Union hat einen wirkungsvollen Weg gefunden, den Antisemitismus zu bekämpfen: Sie verschweigt ihn und ignoriert seine Existenz.

Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der EU im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik hat in Anerkennung des Internationalen Holocaust Gedenktags, der vergangene Woche stattfand, ein Statement abgegeben, das nur aus zwei Paragraphen und 120 Worten besteht.

Darin fanden sich Worte wie:

 

“Wir ehren jeden Einzelnen derer, die in der dunkelsten Zeit der europäischen Geschichte grausam ermordet wurden.” “Wir möchten auch all denen einen besonderen Tribut zollen, die mit Mut und Opferbereitschaft ihre Mitbürger gegen Verfolgung geschützt haben.” “Dies ist die Gelegenheit, dass wir alle der Notwendigkeit gedenken, damit fortzufahren, Vorurteil und Rassismus in unserer gegenwärtigen Zeit zu bekämpfen.” “Die Achtung der Menschenrechte und der Vielfalt ist im Zentrum dessen, was die Europäische Union vertritt.”

 

Zwei Worte fehlen in Ashtons kurz gehaltenem Statement: Juden und Antisemitismus.  Continue reading →

In Muennchen – wie passend, wieviele ‘nette’ Sachen fuer Juden und Israel in Muenchen starten – sprach Kerry seine indirekte Drohungen gegenueber dem juedischen Staat aus. Wuerde ‘der Konflikt’ nicht bald beendet werden, dann wuerde Israels “Deligitimation zunehmen” und “die Rede ueber Boykotte” lauter werden.

Are we all going to be better with all of that?“, fragte er – und nicht in die Richtung der ‘Palaestinenser’, die seit Jahrzehnten tapfer jeden Frieden verweigern. “Werden wir alle damit besser dran sein?“  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetztung dieses Arutz 7 Artikels.

hamas jugend terror camp

Das Fernsehen übertrug die Abschlussfeier eines Hamas Jugendlagers in Gaza, bei der terroristische Selbstmordattentate gegen den “zionistischen Feind” verherrlicht wurden. Die Feierstunde wurde am 16. Januar im Hamas Al-Aqsa TV gesendet. Das Medien Forschungsinstitut für den Nahen Osten (MEMRI) hat die Sendung (aus dem Arabischen) übersetzt.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 29. Schwat 5774

bibi plakat

Heute in Jerusalem fotografiert – Wollt ihre weniger Zahlen, dann gebt den Terroristen Land…

 

Als ich gestern auf dem Weg zu einem Meeting in der Jerusalemer Innenstadt war, sah ich ueberall diese Poster. Auf dem Hintergrund des feierlichen Portraits Netanjahus wurde dort den Israelis die Erloesung verkuendet:

 

Ohne Abkommen schaffen wir es nicht, die hohen Lebenserhaltungskosten zu senken. – Bibi, nur du bist dazu faehig.

 

Die schamlose Frechheit dieses Posters verblueffte mich.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels.

 

Unverbluemt militarische, antiisraelische Boykottpropaganda.

 

Arutz Sheva sprach mit Jaakov Berg, dem CEO der Psagot Weinkellerei, der darauf hinwies, dass der internationale Boykott israelischer Produkte seinen direkten Ursprung in Tel Aviv hat. Dort hatten Israelis mit der Diskriminierung einheimischer Produkte von jenseits der 1949er Waffenstillstandslinien begonnen, und dies habe dann dem internationalen Boykott Tür und Tor geöffnet.

 

“Heutzutage redet jedermann über die Länder, die uns boykottieren, aber ich möchte sagen, dass der Boykott hier bei uns selbst begonnen hat,” betont Berg. “Seit vielen Jahren reise ich zu bekannten Restaurants in Zentralisrael und in Tel Aviv, und sie sagen mir, dass unser Wein großartig ist, aber wenn sie dann erfahren, dass er aus Judäa und Samaria stammt, schicken sie mich wieder weg,” berichtet Berg. “Würden sie sich auch einem Araber gegenüber so verhalten, wie sie sich gegen einen Juden verhalten?”  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Schwat 5774

Ich moechte ein paar Zeilen ueber den Schlagabtausch von Bennett und Netanjahu verlieren, gerade weil ich es schwer habe, klar Position zu beziehen.

Ich fand beide haben ueberzeugend versucht im besten israelischen Interesse zu handeln – auch wenn sie frontal aufeinander prallten… Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Schwat 5774

Fuenf Muetter von Opfern arabischen Terrors, die sich gegen die Freilassung der Moerder fuer die jetztigen Gespraeche mit der PA einsetzten – leider vergeblich…

 

Es wird immer mal gerne versucht eine Art ‘Gleichgewicht der Boesigkeiten’ von extremen Arabern und Juden herzustellen – nach dem Motto ‘beide gleich schlimm’. Neben blutruenstige Terroranschlaege von Arabern, die Zivilisten in Israel ermordeten, werden dann die grausamen Graffitischmierereien von ‘juedischen Terroristen’ gestellt, die ja auch nicht viel besser waeren.

Lasst Zahlen sprechen:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetztung dieses Israel HaYom Artikels von Dan Margalit.

eu israel 

Die Welt tanzt in Davos wieder einmal um das iranische goldene Kalb, und Präsident Shimon Perez und Premierminister Benjamin Netanyahu ringen darum, der Welt die Augen für die Realität zu öffnen. Israel hat es in der Zwischenzeit nicht geschafft, sich aus dem Würgegriff der Verhandlungsgespräche mit den Palästinensern zu befreien.  Continue reading →

לטקייה. פיצוץ עז (צילום: Google Maps)

Arabische Quellen berichten von einem ‘israelischen Luftschlag’ in Latakia

Eine grosse Explosion soll in der ganzen Stadt zu hoeren gewesen sein.

Gestern gab es Berichte auf Hisb’Allahs Al Manar Sender, ueber intensive Sichtungen von israelischen Kampfflugzeugen an verschiedenen Orten im Libanon, u.a. ueber Beirut und dem libanesischen Beka Tal…

Sollte es sich tatsaechlich um einen israelischen Luftschlag handeln, koennte dies ein Zeichen dafuer sein, dass Israel wollte, dass bekannt ist, dass wir den Luftschlag ausgefuehrt haben (ansonsten haette man auch ungesehen uebers Mittelmeer kommen koennen). Es koennte sich wieder um hochwertige Waffenlieferungen handeln und ein Zeichen setzten, dass Israel diese nicht zulassen wird.

The electorate becomes more conservative. (credit: Stephan Miller, (202) Strategies)

 

Nach einer aktuellen Meinungsumfrage ist das ‘linke’ Weltbild im Israel weiterhin auf dem Rueckzug, das ‘Zentrum’ nimmt ebenfalls ab, waehrend das konservative Lager zulegt.  Continue reading →

January 25, 2014

Judentum

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Frage: Wie soll man sich dazu stellen, dass 85% der Nationalreligioesen das Betreten des Tempelberges unterstuetzen?   Continue reading →

 

Archivbild von Raketenangriffen auf Israel (nicht von heute) 

Waehrend der Westen gerade noch Ariel Scharon in Trauerbotschaften dafuer bejubelte, dass der Gasastreifen heute Judenrein ist und er den antisemitischen Terroristen mehr Land fuer ihre Moerderbasen gegeben hatte, zeigen diese antisemitischen Terroristen in Gasa gerade einmal mehr, wie sehr sie fuer den Gasaabzug dankbar sind:

Wie ich hier vorher vermutet hatte, nutzten die arabischen Terroristen in Gasa, die Beedrigung Scharons am 12. Januar in seiner Gasa-nahen Farm, ihre Raketenzeichen zu setzen. Daraus wurde bald – was wir aus den letzten Jahren kennen – ein beginnender Raketenniesel.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels. In den letzten Monaten scheinen linke Gruppen viel darin zu investieren, afrikanische, muslimische, illegale Eindringlinge zu einem verfolgten, Asylsuchenden, freundlichen Volk zu stilisieren, dem Mann alle Tueren oeffnen muesse, oder man sei ein Rassist. Sie beraten sie, sagen ihnen, welche Solgans sie rufen sollte, wie man sich dem israelischen Gesetzt widersetzen soll, etc..

Das Problem, das Israelis mit diesen Stroemen von Arbeitsmigranten, vornehmlich aus Eritrea, haben, hat aber Nichts mit Hautfarbe zu tun. Sie koennten auch Gruen oder Eskimos sein – vollkommen egal. Der Punkt ist, dass sie unser sowieso schon demographisch umstrittenes Land mit eine Masse von Moslems ueberschwemmen, deren Werte und Normen in Sachen Vergewaltigung, Gewalt und Diebstahl eher locker sind und die nachweislich Krankheiten nach Israel bringen, die man schon als besiegt dachte. Fuer die Antiisraelis sind sie eine willkommene Gruppe: Alles was gegen Judentum und juedischen Staat geht, ist willkommen.

 

Sie haben es sich nicht ausgesucht? Natuerlich haben sie das. Sie haetten auch in Eritrea bleiben koennen oder in Aegypten.

 

Die Hilfsorganisation für Flüchtlinge und Asylsuchende in Israel (Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers in Israel) — die finanziert wird vom Flüchtlingskomitee der UNO, von der EU und vom New Israel Fund (Neues Israel Stiftung) — sorgte für die logistische Unterstützung und Finanzierung der Streiks und der Protestdemonstrationen der illegalen Einwanderer.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Debkafile Arikels. Ich weiss – bitte mit Vorsicht geniessen, aber sah niemanden sonst, der ueber die Fortsetzung der Westen-Iran-Farce schreibt…

Die Verwendung fortgeschrittener IR-2m Zentrifugen zur Uran Anreicherung durch den Iran – in Verletzung des Genfer Zwischenabkommens – wurde von den Vereinigten Staaten und der Fünfer-Gruppe am Mittwoch, dem 8. Januar, als Hauptschwierigkeit bei der Umsetzung des Genfer Abkommens vorgestellt. Debkafile Quellen berichten, dass dies eine Beschönigung der tatsächlichen Situation ist; denn der Iran hat noch nicht einmal begonnen, irgendeinen Teil des Genfer Abkommens umzusetzen, das im vergangenen November unterzeichnet wurde. Es wird nicht erwartet, dass die Nachfolge-Gespräche in dieser Woche einen Ausweg aus der aussichtslosen Situation finden; genauso wenig, wie dies bei der ersten (Anm. Nachfolge-) Gesprächsrunde vom 19. bis 20. Dezember geschah.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Times of Israel Artikels von Mitch Ginsburg. Ich denke es ist wichtig, dass man im deutschen Medienraum mal etwas ueber den israelischen Unabhaengikeitskrieg liesst, um zu verstehen was dort vorging (weil es mir manchmal so vorkommt, als wuerden Viele denken, da waere ein paar schlecht bewaffnete Araber gewesen und hochgeruestete Juden…

 

Jordanische Soldaten im israelischen Unabhaengigkeitskrieg

 

Bataillon Kommandeur Scharon, 20, wäre ohne dem Heldenmut eines 16 Jahre alten Soldaten gestorben; jener war selbst verwundet, aber er brachte Scharon dennoch durch das Schlachtfeld von Latrun in Sicherheit

Der prägende Moment in Ariel Scharons Leben trat im Mai 1948 ein; aber es war nicht die Unabhängigkeitserklärung, sondern die erste Schlacht um Latrun, 11 Tage später, bei der er zum Sterben zurückgelassen wurde.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaJom Artikels.  Der Unwollen in der Knesset ueber Obama, Kerry und Co. scheint zu steigen und so liess man jetzt offizielle Vertreter anonym Klartext sprechen…

 

Hohe israelische Diplomaten: U.S. Vorschläge sind oberflächlich und nicht durchdacht. Kerry fehlt der Bezug zur Realität.  Regierungsbeamter: Gespräche finden gegenwärtig ohne Austausch schriftlicher Aufzeichnungen beider Seiten statt, weil die Araber sich weigern, schriftliche Dokumente vorzulegen. 

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 Ulrich J. Becker, Jerusalem, 10. Schwat 5774

שרון ובוש (צילום: EPA)  

Die Welt berichtet ueber Ariel Scharons Tot und Staatsoeberhaepter schicken ihre Trauerbotschaften. In den westlichen Nachrichten, werden hier und da die Luegen ueber das Angebliche Ausloesens der ‘El Aksa Intifada’ Scharons und seiner angeblichen Verantwortung fuer das Schabres und Schatila Massaker wiedergekaeut. Obama schickt erwartungsgemaess eine, wie man in Israel sagte, ‘Copy Paste’ Nachricht in die man natuerlich auch die ‘Zwei Staaten fuer zwei Voelker’ hereinquetscht.

Aber auch sonst konzentrieren sich die Trauerbotschaften aus dem Ausland vor allem auf die eine grosse ‘Heldentat’, die er in ihren Augen getan hat: Juden aus dem Gasastreifen (und Nordschomron) aus ihren Haeusern vertrieben zu haben. Auch Kanzlerin Merkel reiht sich hier leider einContinue reading →