Danke an Renate fuer die Uebersetzung eines Grossteils dieses Israel HaYom Artikels zum Thema der Iranverhandlungen, was ich so detailliert und kritisch nicht in der deutschen Presse finden konnte (lasse mich gerne berichtigen).
Das mysterioese, auf unerklaerte Weise an die AP-Luft gekommende, computeranimierte Model der Explosionseindaemmungskammer in der Parchin Militaerbasis bei Tehchrahn.
[Kurzer Kommentar: Ich hatte bereits darueber geschrieben (“Positiver Verlauf” des ungestoerten Baus an der iranischen Bombe)
und vermutet, dass es so kommt, dass sich der Westen und der Iran auf irgendwelche Mogelpackungen und Pseudoeingestaendnisse verstaendigen, Iran bauen lassen und Israel so die Berechtigung zum Praeventivschlag gegen den Iran nehmen wollen, um sich selbst nicht in 'Komplikationen' zu verstricken. Die letzten Tage kommen wieder Meldungen durch, dass es weitere 'positive Zeichen' bei den Nuklearverhandlungen mit dem Iran geben und ein 'Kompromiss' sich anbahne. Es ist sehr zu befuerchten, dass dieser 'Kompromiss' darauf hinauslaeuft, dass Iran seine Atomwaffenprogramm - vielleicht auf etwas kleinerer Flamme, aber nicht mal das ist sicher - durch einen Deal mit dem Westen gedeckt weiterfuehren kann und Israel als der grosse Verlierer aus dieser Runde hervorgeht - verraten vom Westen und Vernichtungsbedroht durch den Iran. Nach so einem Schritt wuerde Israel nur ein Ausweg bleiben - egal wie verlogen der Westen sich dann aufregen wird seinen tollen 'Kompromiss' zerstoert zu haben... ' ] Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 23. Ijar 5772
- Teil Aleph: Ein ‘normales’ oder ‘besonderes’ Volk sein?
- Teil Beth: Muskeljuden, antisemitische Vorlagen fuer fruehe Zionisten und die Maccabiade…
- Teil Gimel: Gegen das Zwei-Tage-Wochende in Israel…
- Teil Dalet: Von ‘juedischen Kathedralen’ und Ewigkeiten aus Holz und Torah…
Ich werde es zwar nicht verlinken, aber viele moegen die israelischen Hasbara-Clips kennen, die sich die ‘geniale Idee’ in den Kopf gesetzt haben, fuer Israel mit viel israelischen Schoenheiten zu werben. Beim Praesentieren von viel schoener, nackter Haut ‘made in Israel’ wird so die Welt verstehen, dass Israel… Ja, was eigentlich? Continue reading →
Frage: Warum gibt es eine Tradition, Geburstage nicht vor dem Tag zu feiern, auf welchen sie fallen? Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Naftali Bennett
Trotz der Missbilligung der Welt, sollte der jüdische Staat verfügen, dass israelisches Gesetz in Judäa und Samaria gilt. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Yaniv Blumenfeld
Beerdigung der von jungen Arabern ermordeten Familie Fogel.
In Wahrheit ist die Mordgier der Araber das Friedenshindernis, sagt ein Soldat, der in der [so genannten] West Bank gedient hat.
Vergangene Woche endete mein monatelanger Reservedienst in Judäa und Samaria; dies war seit meinem obligatorischen Dienst in der IDF mein erster Aufenthalt in diesen Gebieten. Wenn man ein paar Jahre älter geworden ist, dann verändert sich die Sichtweise. Man sieht die verschiedenen Umstände klarer und gelangt zu neuen Schlussfolgerungen. Vergesst alles, was man euch beigebracht hat: Von wegen Straßensperren, Kontrollen, Demütigungen, Apartheid. Ich bin einer anderen Realität begegnet und beschreibe nun meine Eindrücke. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Ijar 5772
Seit der amerikanische Admiral Tim Keating in einem nrp-Interview (aus Versehen?) ueber den militaerischen Einsatz von Delphinen im zweiten Golfkrieg plauderte, zeigte sich das sonst sehr vergessene und sehr geheim gehaltene Thema als hoch aktuell. Noch interessanter wird es, wenn man bedenkt, dass zu einem der wenigen Laender, dass den militaerischen Einsatz von hochbegabten Delphinen praktiziert, der Iran gehoehrt. Und was ist mit Israel?
Danke an Renate fuer die leicht gekuerzte Uebersetzung dieses Artikels von Caroline Glick.
Keine Schande (mehr) Soldat in der IDF zu sein – Das Comeback des Zionismus, der Morgen der Torahtreuen…
Die nationalen Feiertage einer Nation sagen eine Menge über den Zustand einer Nation aus. In dem 90er Jahren hatten sich die israelischen Eliten und weite Teile der israelischen Bevölkerung von der Realität weitgehend verabschiedet. Radikale wie Yossi Beilin, Shulamit Aloni und Avrum Burg diktierten die Regierungspolitik. Überall war der Post-Zionismus voll in Mode, gefördert von den Medien, der Unterhaltungsindustrie und dem Bildungsministerium. Gleichzeitig galten Zionismus und Judaismus als ausgesprochen überholt. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 6. Ijar 5772
Guenter GraSS’ Botschaft kommt auch in Israel an. Diejenigen, die den Staat Israel hassen nehmen ihn gerne auf und benutzten seinen Namen jetzt bei den Denkmalschaendungen zum diesjaehrigen Gedenktag der gefallenen israelischen Soldaten und der vom Terror ermordeten Zivilisten. Continue reading →
Thomas Schreiber, Jerusalem, 25.04.2012
Thomas Schreiber kommentiert einen n-tv Artikel (der inzwischen aber anscheinend etwas unter gleichem Link abgeaendert wurde. Das meiste stimmt aber noch genau so:)
Kommentare im Text…
Ägypten will kein Gas mehr an Israel liefern.
Tatsache ist, dass Ägypten seit anderthalb Jahren kein Gas mehr liefert. Neu ist die Aufkündigung des Liefervertrags. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses IsraelHaYom-Artikels von Isi Leibler.
Begabte israelische Intellektuelle und Schriftsteller in Israel weisen häufig eine grobe Unreife und blinden Gehorsamsglauben in politischer Hinsicht auf.
Da ist zum Beispiel Amos Oz, weltweit ein israelisches Symbol für Israels literarische Bühne. Seine Art israelisches Leben darzustellen ist weltweit enorm beliebt und wurde in viele Sprachen übersetzt. Oz, ein Unterstützer der Linken, galt gleichzeitig aber auch als aufrichtiger Zionist. Daher wurde er bis vor wenigen Jahren als national eingestellt, und nicht als voreingenommener parteiischer Intellektueller wahrgenommen. Continue reading →
Frage: Wenn ich Auto fahre, hoere ich gerne mit offenen Fenstern sehr laute, chassidische Musik. Ist das Chilul HaSchem? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 4. Ijar 5772
Ein guter Freund meinte, es werden viel zu wenig “Alltagsfotos” aus Israel verbreitet. Was zwar stimmt, ich aber weniger mit solchen ‘ganz alltaeglichen’ Fotos dienen kann, da ich sie halt kaum mache – wenn ich ueberhaupt welche mache – und deswegen werde ich diese Reihe einfach darauf festlegen, dass es ein ‘Nicht-Konflikt-Foto’ seien sollte…
Ich hoffe das einmal die Wochen hinzubekommen, bunt gemixt von Landschaft, Leuten, Architektur, etc.. Hier also Bild No. 1: Es stammt sogar von heute und zeigt einen Huegel bei Har Choma…
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 1. Isjar 5772 (Jom HaSikaron)
Wie jedes Jahr, faellt auch diesmal wieder der Jom HaSikaron ueber uns. Wir gedenken der fuer und um den Staat Israel Gestorbenen, die man alle gezaehlt hat – 22.993 Soldaten und 2.477 Zivilisten (gueltig heute). Ihre saemtlichen Namen werden auf einem Fernsehsender mit Kurzinformation und – wenn vorhanden – Foto ausgestrahlt und ueberall kann man persoenliche Reportagen zu den Toten ansehen.
Ich kenne so einen Tag – fuer die Opfer, die fuer das Land ihr Leben liessen – von keinem anderen Land. Und schon gar keinen so intensiven. Vielleicht liegt es daran, das wenige Laender auf der Erde seit ihrer Gruendung so unermuedlich ums jaehrliche Ueberleben zu kaempfen haben wie Israel. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Artikels von Arutz 7 von David Wilder.
Die von Westen unterstuetzte PA: Premierminister der PA Salam Fajjad verbrennt hier juedische Produkte, waehrend Menschen, die Juden eine Immobilie verkaufen. hingerichtet werden…
Ist es wirklich wahr, dass jemand durch eine Regierungsbehörde getötet werden kann – durch die palästinensische Autonomiebehörde, kurz PA genannt – weil er Land an jüdische Menschen verkauft hat? Leben wir wieder im Mittelalter? Oder befinden wir uns in Nazi-Deutschland? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Nissan 5772
Der Spass am Juden schikanieren – dazu hat sie niemand gezwungen…
Ein kleiner Kommentar doch noch zum Jom HaSchoa – und fast schon zu klein, um ihn ueberhaupt hier zu schreiben:
Im israelischen Radio hoerte ich die folgende Geschichte eines Schoa-Ueberlebenden. Sie trug sich in Wuerzburg zu.
Das besondere an dieser Geschichte ist u.a., dass sie noch lange Zeit vor dem grossen Morden stattfand. In diesem Tagen ist man ueberwaeltigt von den Berichten des unsaeglichen Leids, dass Juden in den Jahren der versuchten ‘Endloesung’ durchmachten – oder in den meisten Faellen eben nicht durchmachten -, unfassbare Dinge, Taten, Grausamkeiten. Anstatt einer dieser furchtbaren Geschichten, von denen jede einzelne ueberwaeltigend ist, will ich nur kurz diese erzaehlen, die sich am Vorabend des Ausbruchs der antisemitischen Gewalt in Deutschland zutrug: Continue reading →
Warum interessiert das linke Bild (aus Syrien) niemanden in der Weltpresse, das rechte Bild (Israel) aber alle?
Jetzt muss ich leider doch noch ein paar Worte ueber den Vorfall verlieren, an dem sich gerade mal wieder die halbe Weltpreses hochzieht und auch bei der Tagesschau wieder Unwahrheiten verbreitet werden.
Offizier Eisner wurde von Sekunde Null nach dem Ausstrahlen des arabischen Video(ausschnittes) in Israel auf das Heftigste verurteilt und bereits ohne Prozess oder aehnliches vom Dienst suspendiert.
Ich will Herrn Eisners Verhalten nicht entschuldigen oder rechtfertigen: Auch unter schwierigsten Situationen und groebsten Provokationen sollte ein Offizier – besonders in der israelischen Armee – seine Gefuehle beherrschen und unterdruecken koennen, und versuchen so kuehl und rational wie moeglich zu handeln – wie gesagt “sollte”, aber auch er ist immer noch ‘nur’ ein Mensch und macht Fehler.
Ich will aber mal ein paar Umstaende, Infos drum herum erwaehnen, die so im Diskurs oft untergegangen sind oder unerwaehnt blieben, die den ganzen Vorfall doch noch einmal in ein anderes Licht stellen… Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Giulio Meotti.
Im ersten globalen UNO-Bericht über glückliche Nationen folgt Israel bereits an 14. Stelle. Den Anfang der Liste machen Länder wie Dänemark, Finnland, Norwegen und die Niederlande, allesamt Paradiese politischer Korrektheit, Wohlfahrtsstaaten, gegen Krieg, ultra-liberal und anti-nationalistisch. Leitsterne, die dem globalen Friedensindex zufolge, an der Spitze der “friedlichsten” Orte der Welt stehen. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 24. Nissan 5772
“Positiver Verlauf“, “Optimistische Aussichten“, so berichtete zumindest die Tagesschau ueber das langerwartete Treffen zwischen dem Westen und dem Iran in Istanbul. Kurz davor hatte Barak Hussein Obama darauf hingewiesen, dass diese Gespraeche die “letzte Chance” Teherans seien wuerden und dass man sich nicht veraeppeln lassen werde. Es entzuendete sich sogar mal wieder ein Funke Hoffnung, dass Obama am Ende doch noch rational und verantwortungsbewusst handeln koennte, aber leider wurden wir wieder enttaeuscht… Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dore Gold - ehemaliger israelischer Botschafter bei der UN und enger politischer Berater von Ariel Scharon und Benjamin Netanjahu.
Ein Anblick, der bald Wirklichkeit werden soll: Irakische F-16s
Da der Iran momentan mit der Türkei unzufrieden ist, hält er Ausschau nach neuen Orten für seine Nuklearverhandlungen mit dem Westen. Eine der Optionen, die an der Stelle Istanbuls auf den Tisch kam, war Bagdad. Allem Anschein nach fühlt sich der Iran in der irakischen Hauptstadt seit dem Rückzug der amerikanischen Truppen Ende 2011, im diplomatischen Sinn, zunehmend behaglich und wohl. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels.
Grass rechts
Der israelische Dichter Itamar Yaoz-Kest, ein Überlebender des Holocaust, hat einen offenen Brief geschrieben, ein “Brief-Gedicht”, als Erwiderung auf das Gedicht mit dem der Deutsche Günter Grass den Staat Israel anklagt, “den bereits zerbrechlichen Weltfrieden zu gefährden“. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels.
Romeu Monteiro – ein Zionist
“Ich wusste so gut wie nichts über Israel. Aber nun war Israel dauernd in den Nachrichten, und zwar immer aus den schlimmsten denkbaren Gründen. Man brachte uns bei, dass die Juden nach dem Holocaust nach Palästina eingefallen waren…”
Kurzer Kommentar Ulrich J. Becker:
Ich wollte diesen Artikel nicht vor allem deswegen hier haben, weil noch ein Mensch mehr die Augen oeffnet und sich hinter Wahrheit und Recht stellt – so sehr es mich auch freut – sondern vor allem, weil er selbst erzaehlt, was fuer einen zentralen, giftgruenen und hetzerischen Anteil die europaeischen Mainstreammedien am Aufbau des Feindbildes Israel leisteten… Continue reading →
Danny Schneerson, Haifa, 16. Nissan (Zweiter Tag Choel HaMoed Pessach) 5772
Sich in gepflegtem Deutsch auszudrücken ist sicherlich ein großes Privileg. Der Geist und die Kultur Deutschlands haben welthistorisch sehr viel Gutes und Schönes bewegt. Albert Einstein war Deutscher! Was will man mehr? Es wäre einfältig und dumm, Deutschland nur an den wenigen Jahren der dunklen Geschichte des Dritten Reiches zu messen. Dennoch sind diese dunklen Jahre so signifikant, daß sie mir und vielen anderen Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur den Juden, sehr viel zu denken geben. Ein solch grausames Verbrechen hat es in der dokumentierten Menschheitshistorie noch nie gegeben. Es ist eine Tragödie, daß Deutsche, übrigens gemeinsam mit Österreichern, so etwas verbrochen haben. Eine mit knapp 70 Jahren erst frisch vernarbte Wunde.
Auch wenn ich kein Deutscher bin, so grämt mich diese Tatsache sehr, daß Bach, Mendelssohn, Beethoven, Goethe, Brahms, Schubert, um nur spontan einige Namen zu nennen, in der Geschichtsschreibung für immer mit den Namen Hitler, Himmler, Eichmann, Goebbels und anderen Verbrechern einhergehen werden. Es ist ein Leid, welches nicht wiedergutzumachen ist. Continue reading →
Danny Schneerson, Haifa, Erster Tag Choel HaMoed Pessach 5772
Cartoon von pool.com
Was rüpelt und raunzt durch Wahn und Gicht?
Es ist der Günter mit seinem Gedicht!
In seiner Pfeife knister der Knaster,
aufs Papier bringt er wieder nur braunes Disaster. Continue reading →
Frage: Darf man ueber Choel HaMoed (Die [Pessach-]Feiertage) Kreuzwortraetsel und Soduko ausfuellen? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Nissan 5772
Gra-SS: ‘Die Juden Israelis sind unser Unglueck!’ (Danke an Stefan Goepke fuer das Bild)
Es wird ueberall schon einfrig drueber diskutiert und Herr Gra-SS schafft es unverdienter Weise mal wieder auf etliche Titelseiten, – siehe Tagesschau -, aber ich muss wohl doch noch ein paar Worte dazu verlieren, zumindest ueber die Aspekte, die ich im deutschen Mediendiskurs bis jetzt zu wenig bis gar nicht ausmachen konnte. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Boaz Bismuth.
[Kommentar Ulrich J. Becker: Wo sind sie, die ganzen deutschen Nahostexperten, die uns zu erst versuchten den 'arabischen Fruehling' als 1848 oder 1989 schoen zu reden und dann im naechsten Schritt die Luegen der Moslembruederschaft bereitwillig schluckten. Wo sind sie jetzt?]
Ägyptens muslimische Bruderschaft fühlt sich jetzt stark genug, das Militär offen herauszufordern. – Ihr demokratischer Sieg bei den Parlamentswahlen und ihre Vorherrschaft im Parlament verleiht ihr die zum Regieren nötige Autorität. – Manche Ägypter mögen besorgt sein, aber die New York Times spielt alle Befürchtungen schnell herunter, indem sie den Präsidentschaftskandidaten der Bruderschaft als konservativen Pragmatiker bezeichnet. – Was erfreulich wäre, wenn es denn stimmen würde. Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 11. Nissan 5772
Dies ist der Versuch einen pseudophilosophischen Kommentar zur allgemeinen Weltlage, besonders des Gemuetszustandes des Westens und seiner jungen Generation, insbesondere in Bezug auf Religion, (gruene) Ersatzreligion, ‘soziale’ Proteste, bis hin zum Antisemitismus etc. zu spannen und es alles in einen kurzen Text zu verpacken und ein Hauch von Serioesitaet zu behalten. Continue reading →
Ich weiss, ich weiss, das hier ist eine Matza vom letzten Jahr, aber soviel hat sich doch nicht geaendert (und es gibt noch viel sauber zu machen), also:
Ulrich J. Becker, Kirjat Ono, 15. Nissan 5771
Es gibt mal wieder soviel zu schreiben, von den Vorgaengen in Syrien, der neuen Terrorflotte nach Gasa, Bibis kommender ‘historischer’ Rede vor dem US-Kongress und Mr. Obama, die letzten Umtriebe des ‘New Israel Fund’ vor israelischen Gerichten, und natuerlich die zunehmende europaeische ‘Militanz’ gegen Israel und mehr.
Aber ich denke das hier koennte kein juedisch-israelischer Blog sein, wenn er nicht ein paar Worte zu einem der wichtigsten Ereignisse in unserem Jahr verlieren wuerde: Pessach!
Hier also ein paar persoenliche Erlebnisse, Halacha, Tipps und weitere Gedanken der letzten Tage zum ultimativen Fest der Freiheit, Ursprung unserer Nation, heiligster Tag der Gluten-Allergigker, nationale Putztwochen, groessten Werbekampagne der Awocado-Eier-und-Kartoffelproduzenten etc. … Continue reading →
Frage: Muss man [vor Pessach] in Buechern [nach Chametz - gesaeuerten Teigprodukten] suchen? Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Yigal Walt.
Der 19. März, ein Montag, wird als dunkler Tag Europas im Gedächtnis bleiben. Denn an diesem Tag hat Europa unwiderruflich eine Grenze überschritten, von der ab es kein Zurück mehr gibt – der “point of no return” wurde überschritten. Lange Jahre politischer Korrektheit und der Schmeichelei gegenüber der arabischen Welt haben das endgültige Begräbnis der Freiheit des Kontinents bewirkt – einer Freiheit, die zu einer verdrehten, bedeutungslosen Absurdität heruntergekommen ist. Continue reading →
Ulrich J. Becker, 2. Nissan 5772
Das erste Mal als ich ueber das Massaker an der juedische Schule “Otzar HaTorah” (Schatz der Torah) hoerte, dachte ich an einem islamistischen Taeter, ja dachte sogar an einen iranischen Auftragsanschlag, nach der groesstenteils verhinderten iranischen Anschlagsserie der letzten Wochen, die eventuell zunehmens ‘weichere’ Ziele aussuchte, und auch das Motorradprofil passte dazu.
Auch als die franzoesische Politik und Presse enthusiastisch wie selten neonazistische Taeter vorzeigen wollte, und auf die muslimische Identitaet der ermordeten franzoesischen Soldaten verwies, hatte ich sehr grosse Zweifel. Continue reading →
Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Shaul Rosenfeld.
Demonstrative muslimische ‘Strassengebete’ in Frankreich…
Viele Menschen in Israel und im Westen haben in den vergangenen Tagen die Morde in Toulouse und die Abscheulichkeit des Killers verurteilt. Manche gingen sogar soweit den dschihadistischen Hintergrund und die Brutstätten der fundamentalistischen islamischen Hetze anzuprangern. Aber dennoch scheut fast jeder davor zurück, auf den Islam selbst zu weisen, auf eine Religion, die in endloser Abfolge diese mörderischen Geschehnisse, die sie unterstützenden Organisationen und die ausführenden Mörder hervorbringt. Continue reading →
Frage: Warum ist der Tanach [urspruengliche bzw. juedische 'Bibel'] nach christlicher Aufteilung [Kapitel und Vers] unterteilt? Continue reading →
Ulrich J. Becker, Jerusalem, 26. Adar 5772
‘Auch wenn es wehtut’: Bilder aus Toulouse, die der ‘liberale’, linke Europaer lieber nicht sehen moechte…
Ich hatte eigentlich nichts zu dem grausamen und offensichtlich antisemitischen Mord in Toulouse zu sagen. Nicht, weil ich Ihn nicht erschuetternd und bekaempfenswert empfinde, nicht weil mich das Mitgefuehl und Leid nicht auch ganz persoenlich trifft, als kenne ich die Toten und ihre Familien persoenlich, trauere direkt mit ihnen – etwas was mir eigentlich immer bei Anschlaegen gegen Israelis und Juden passiert und was ich als Deutscher so nie wirklich empfand -, sondern weil ich eigentlich nichts weiter dazu zu sagen hatte: Es ueberrascht halt leider nicht, wenn Juden – von Klein bis Gross – im heutigen Europa ermordet und Ziel von Anschlaegen werden. Seit Jahren existiert dieser Trend und hat sich hoechstens noch etwas verschaerft.
Dem ‘liberalen’, linken, guten Europaer zwickt dies in der Seite wie ein Anachronismus: Zum einen meint er die Entwicklung der Menschlichkeit verlaufe ohne weiteres Zutun chronologisch, sprich, um so groesser die Jahreszahl, um so lieber die Menschheit – egal wo und welche. Zum anderen war er eigentlich froh, dass man das Kapitel mit den juedischen Opfern, der Schoa und dem Antisemitismus in Europa offiziell fuer beendet erklaerte hatte, es seitdem hoeflich betrauert und in die Geschichtsbuecher verbannte. Continue reading →



































